Moniras Geschichte
Monira war erst zwölf, als ihr Ehemann ihr Gesicht mit Säure übergoss. Moniras Familie hatte der Heirat mit dem Nachbarn nur unter der Bedingung zugestimmt, dass sie erst mit 16 Jahren mit ihrem Mann zusammenleben durfte. Trotzdem bestand der immer wieder darauf, sexuelle Beziehungen mit ihr aufzunehmen. Es gab Streit, Moniras Familie warf den 22 jährigen hinaus. Wenig später kehrte er mit Säure zurück und rächte sich. Monira erlitt schreckliche Verbrennungen und erblindete auf einem Auge.
Die Stiftung für Säureopfer ermöglichte ihr eine achtmonatige Behandlung in Spanien. Nach ihrer Rückkehr trug die Stiftung die Kosten für Schuluniform und Bücher. Außerdem bekam das Mädchen Nachhilfestunden, um den versäumten Stoff aufzuholen. Moniras Gesicht konnte weitgehend wieder hergestellt werden, sie hat ein künstliches Auge. Inzwischen ist sie auf dem besten Wege, wieder ein fröhlicher Teenager zu werden.