Zur heutigen Jugendministerkonferenz erklärt das Aktionsbündnis Kinderrechte:
Jugendministerkonferenz kann den Kinderrechten endlich zum Durchbruch verhelfen
30.5.2008 - Mit dem Vorstoß des Berliner Jugend- und Bildungssenators Zöllner, die Kinderrechte ins Grundgesetz aufzunehmen, können die Jugendminister heute der Bundesregierung einen entscheidenden Impuls geben. Bundesländer wie das Saarland, Nordrhein-Westfalen oder auch Brandenburg haben schon eine entsprechende Verankerung in ihren Landesverfassungen. Mit der Unterzeichnung der EU-Charta hat sich Deutschland zu den dort klar benannten Kinderrechten bekannt. Nun muss die CDU ihre Blockadehaltung aufgeben, wenn selbst unionsgeführte Bundesländer wie Bayern den Kinderrechten aufgeschlossen gegenüber stehen. Die aktuelle Diskussion um wachsende Kinderarmut zeigt, dass es dringend notwendig ist, den Rechten der Kinder als eigenständige Belange auch auf gesamtstaatlicher Ebene Verfassungsrang zu geben.
Das Aktionsbündnis Kinderrechte (Deutscher Kinderschutzbund, Deutsches Kinderhilfswerk und UNICEF) begrüßt es sehr, dass das Bewusstsein für die Notwendigkeit der Verankerung der Kinderrechte in der Öffentlichkeit und im politischen Raum sich immer mehr verbreitet.
Informationen zur Kampagne des Aktionsbündnisses gibt es unter www.kinderrechte-ins-grundgesetz.de.
Bei Rückfragen:
Helga Kuhn (UNICEF Deutschland), 0221/93650-234
Michael Kruse (Deutsches Kinderhilfswerk), 030/308693-11
Paula Honkanen-Schoberth (Deutscher Kinderschutzbund), 0511/30485-20