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AIDS tötet mehr und mehr junge Menschen. Jeden Tag sterben fast 1.000 Kinder an den Folgen der Immunschwäche. Und täglich infizieren sich 3.000 Jugendliche mit HIV. 15 Millionen Kinder hat die weltweite Epidemie schon zu Waisen gemacht. Doch Hilfe und Schutz gibt es nur für die allerwenigsten. Mit der Kampagne „Du und ich gegen AIDS“ ruft UNICEF dazu auf, von AIDS betroffenen Kindern zu helfen. HIV-positive Kinder brauchen dringend medizinische und psychosoziale Betreuung. AIDS-Waisen sollen innerhalb der Dorfgemeinschaft Unterstützung erhalten und weiter zur Schule gehen können. UNICEF hilft zudem bei der Aufklärungsarbeit - der einzigen Chance, das tödliche Virus zu stoppen.
Mosambik: Hilfe für Waisen und HIV-positive Kinder
1,5 Millionen Mosambikaner sind HIV-positiv. Mehr als 500.000 Kinder haben bereits ihre Mutter oder beide Elternteile durch AIDS verloren. Und jedes Jahr werden 35.000 Neugeborene infiziert geboren. 320.000 Kinder hat AIDS zu Waisen gemacht. Landesweit hilft UNICEF, die Betreuung HIV-positiver Kinder zu verbessern und unterstützt die Gemeinden, damit sie die verwaisten Kinder versorgen können. In Gesundheitsstationen und per Aufklärungsbus informiert UNICEF Jugendliche über die AIDS-Gefahr - auch in entlegenen Regionen.
Malawi: Hilfe für Waisen
In Malawi müssen sich immer mehr Mädchen und Jungen allein durchschlagen: Mehr als 550.000 sind durch AIDS zu Waisen geworden. Ohne Unterstützung können Großeltern, Tanten oder Nachbarn sie kaum noch versorgen. Eine Nahrungsmittelkrise, unter der ein Drittel der Bevölkerung leidet, hat die Situation zusätzlich verschärft. UNICEF schult Freiwillige, die von AIDS betroffene Kinder zu Hause besuchen und bei der Pflege Erkrankter helfen. Und UNICEF unterstützt einfache Krippen und Kinderzentren, damit Kinder aus betroffenen Familien tagsüber betreut werden. Mehr
Sambia: Die AIDS-Epidemie stoppen
Rund eine Million Menschen in Sambia sind HIV-positiv – jeder zehnte ist ein Kind. Die meisten erhalten kaum medizinische Hilfe. Mehr als 700.000 Kinder haben zudem durch AIDS ihre Mutter oder ihren Vater verloren. UNICEF hilft, die Versorgung HIV-positiver Kinder zu verbessern, und unterstützt die Aufklärung von Jugendlichen. Zudem richtet UNICEF mobile Gesundheitsstationen für Menschen in entlegenen Gebieten ein. UNICEF hilft auch Opfer von Vergewaltigungen medizinisch und psychosozial zu betreuen. Viele von ihnen sind AIDS-Waisen. Ohne Schutz durch Erwachsene sind sie besonders in Gefahr, missbraucht zu werden. Mehr
Haiti:Von AIDS betroffene Kinder schützen
Haiti hat die höchste HIV-Infektionsrate außerhalb von Afrika. Alle zwei Stunden kommt ein Neugeborenes bereits infiziert zur Welt. 200.000 Kinder haben durch AIDS ihre Eltern verloren. UNICEF unterstützt die Gesundheitsversorgung und Beratung für werdende Mütter und hilft bei der Betreuung der Waisen. In Slumvierteln der haitianischen Hauptstadt Port-au-Prince hilft UNICEF bei der Ausbildung Freiwilliger. Sie besuchen Waisen und andere benachteiligte Kinder zu Hause, helfen bei der Pflege Erkrankter und klären über AIDS auf. Mehr
Kambodscha: AIDS - Betreuung der Waisen
Kambodscha hat die höchste HIV-Infektionsrate in Asien. 100.000 Kinder haben bereits Mutter, Vater oder beide Eltern verloren. UNICEF arbeitet in Kambodscha mit buddhistischen Mönchen und anderen Organisationen zusammen, die sich um Waisen und von AIDS betroffene Familien kümmern. Sie sorgen dafür, dass Waisen Kleidung, Schulmaterial und bei Bedarf auch Lebensmittel erhalten. UNICEF kümmert sich auch darum, dass Waisenheime regelmäßig kontrolliert werden. Auch die medizinische Betreuung und die AIDS-Aufklärung werden gefördert. Mehr
Ukraine: Kinder vor AIDS schützen
In der Ukraine breitet sich das HI-Virus sprunghaft aus: 360.000 Menschen sind infiziert – jeder Zehnte ist ein Kind. Viele HIV-positive Kinder werden in Heime abgeschoben – obwohl ihre Krankheit sich im Alltag oft lange Zeit kaum bemerkbar macht. Um HIV-positive Mütter zu entlasten und ihre Kinder besser zu betreuen, richtet UNICEF Tagesstätten ein. Besonders hoch ist die AIDS-Gefahr auch für Straßenkinder. Für sie unterstützt UNICEF Aufklärungs- und Hilfsangebote. Mehr







