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18. Juli 2012von

18. Juli: “Mandela Day”

UNICEF-Botschafter Harry Belafonte mit Nelson Mandela

UNICEF-Botschafter Harry Belafonte mit Nelson Mandela

UNICEF gratuliert Nelson Mandela zum 94. Geburtstag und dankt dem Mitbegründer der Kampagne „Schulen für Afrika“ für sein großes Engagement für die Kinderrechte.

27 Jahre lang verbrachte der am 18. Juli 1918 geborene südafrikanische Freiheitsheld und Nobelpreisträger als politischer Gefangener in Haft. Dann war der Widerstand des weißen Apartheid-Regimes in seiner Heimat Südafrika endlich gebrochen. Mandela, von 1994 bis 1999 der erste schwarze Präsident des Landes, ist eine der wichtigsten Persönlichkeiten im Kampf gegen rassistische Unterdrückung. Er war Wegbereiter des versöhnlichen Übergangs von der Apartheid zu einem geeinten, nichtrassistischen und demokratischen Südafrika. 1993 erhielt er den Friedensnobelpreis.

Nelson Mandela zu „Schulen für Afrika“

Zeit seines Lebens hat sich Mandela besonders für das Recht eines jeden Kindes auf Bildung eingesetzt. „Keinem Kind in Afrika und anderswo auf der Welt darf das Recht auf Bildung vorenthalten werden. Ich weiß, dass wir dieses Ziel erreichen können“, erklärte er beim Start von „Schulen für Afrika“ im Jahr 2005.

Gemeinsam mit der Nelson Mandela Stiftung und der Peter Krämer Stiftung (ehemals Hamburger Gesellschaft zur Förderung der Demokratie und des Völkerrechts) hat UNICEF die „Schulen für Afrika“-Kampagne ins Leben gerufen. Denn im südlichen Afrika hat immer noch jedes dritte Kind keine Chance auf Schule.

Ziel ist es, für Kinder in elf afrikanischen Staaten eine gute Grundbildung sicherzustellen. So macht UNICEF die Schulen „kinderfreundlich“, unterstützt den Bau zusätzlicher Klassenzimmer, stellt Schulmaterial bereit und schult die Lehrer. Dank der Spenden aus Deutschland ist es UNICEF gelungen, eine breite Bildungsbewegung in Gang zu setzen, von der bereits mehr als 5,5 Millionen Kinder profitieren. Dank des großen Erfolgs konnte UNICEF sein Engagement auf insgesamt elf Länder erweitern. Nach Angloa, Malawi, Mosambik, Ruanda, Simbabwe und Südafrika werden nun auch Projekte in Äthiopien, Burkina Faso, Madagaskar, Mali und Niger gefördert.

Für Nelson Mandela ist die Kampagne Teil seines Vermächtnisses. „Es ist mein Traum, dass alle afrikanischen Kinder zur Schule gehen. Wir dürfen in unseren Anstrengungen für die Bildung unserer Kinder niemals nachlassen. Es gibt keine Entschuldigung dafür, wenn wir es versäumen, für alle afrikanischen Kinder ein Umfeld zu schaffen, in dem sie ihre Fähigkeiten entfalten können“, erklärte der Friedensnobelpreisträger.

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