
UNICEF, das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen, will die Kinderrechte für jedes Kind verwirklichen. Jedes Kind soll gesund groß werden und sich seinen Fähigkeiten gemäß entwickeln können. - unabhängig etwa von Hautfarbe, Religion oder ethnischer Zugehörigkeit. Richtschnur der UNICEF-Arbeit sind die UN-Konvention über die Rechte des Kindes und die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte.
Der Leitsatz von UNICEF lautet „Gemeinsam für Kinder“ (Unite for children). Denn das Recht jedes Kindes auf Überleben, Bildung, Schutz vor Gewalt und Beteiligung lässt sich nur gemeinsam verwirklichen - gemeinsam mit engagierten Menschen wie Ihnen.
UNICEF ist die Weltorganisation für Kinderrechte und hilft Mädchen und Jungen in rund 150 Ländern und den Krisengebieten der Erde. UNICEF versorgt jedes zweite Kind weltweit mit Impfstoffen, baut Brunnen und stellt Schulmaterial für Millionen Kinder bereit. UNICEF hilft aber auch, Kinder vor HIV/AIDS, vor Ausbeutung, Missbrauch und Gewalt zu schützen. In den Industrieländern setzt sich UNICEF mit Informations- und Lobbyarbeit für die Rechte der Kinder ein – auch für die der Mädchen und Jungen im eigenen Land. Mit konkreten Projekten und politischer Einflussnahme erzielt UNICEF so nachhaltige Fortschritte für Kinder - seit über 60 Jahren.
UNICEF hilft ganz praktisch, baut Brunnen oder stattet Gesundheitsstationen aus. UNICEF versorgt weltweit jedes zweite Kind mit Impfstoffen. Gleichzeitig arbeitet UNICEF immer auch politisch. Denn das Ziel sind Breitenwirkung und nachhaltige Veränderungen. UNICEF setzt sich deshalb besonders für Lösungsmodelle ein, die auf viele Kinder und Familien übertragbar sind.
UNICEF wertet die Fortschritte der weltweiten Programmarbeit kontinuierlich aus - mit der Erfahrung aus über 60 Jahren erfolgreicher Programmarbeit und den Kenntnissen von über 7.000 Mitarbeitern. So konnte UNICEF dazu beitragen, dass heute mehr Kinder denn je zur Schule gehen. Die Kindersterblichkeit hat sich in den letzten 30 Jahren halbiert, Krankheiten wie die Kinderlähmung sind so gut wie ausgerottet.
Mehr zur Strategie und Arbeitsweise von UNICEF
UNICEF setzt sich auch in Deutschland für die Rechte der Kinder ein und macht auf Kinderrechtsverletzungen aufmerksam. Dazu gehören Beteiligungsprojekte für Kinder und Jugendliche, umfassende Informationsarbeit sowie Kampagnen zur Stärkung der Kinderrechte in Politik und Gesetzgebung. UNICEF engagiert sich zudem mit kompetenten deutschen Partnern zu Themen wie Kinderarmut und besseren Bildungschancen. Dazu gehört beispielsweise ein Modellprojekt zur Verankerung der Kinderrechte in der Schule.
Finanziell unterstützt UNICEF jedoch ausschließlich Kinder in Entwicklungs- und Krisenländern. Denn in Industrieländern wie Deutschland müssen genügend Ressourcen bereitstehen, um Kinder angemessen zu fördern und zu beteiligen. Auch dafür setzt sich UNICEF Deutschland im Rahmen seiner satzungsgemäßen Inlandsarbeit ein. Sie können diese Arbeit gezielt unterstützen – unter dem Spendenstichwort „Kinderrechtearbeit in Deutschland“.
Im Geschäftsbericht 2011 weist UNICEF Gesamtkosten von 13,15 Prozent aus. Dazu zählen die Kosten für Verwaltung (4,57 Prozent) sowie für Öffentlichkeitsarbeit und Werbung (8,58 Prozent). Die Kosten wurden entsprechend der Bestimmungen des DZI (Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen) ermittelt.
UNICEF Deutschland finanziert die Programme für Kinder ausschließlich aus freiwilligen Beiträgen von Spendern sowie Einnahmen aus dem Grußkartenverkauf. Es gibt keine öffentlichen Zuschüsse für Verwaltung oder Werbung.
Erfahren Sie mehr über die Struktur von UNICEF Deutschland (PDF) (Stand: Februar 2013).
UNICEF setzt zur Spendenwerbung nur Mittel ein, die wirksam und seriös sind. Die ehrenamtlichen Arbeitsgruppen unterstützen die Arbeit mit eigenen Aktionen zur Spendenwerbung. Anzeigen, Plakate und Fernsehspots von UNICEF werden kostenlos veröffentlicht. Auch aufwändige Beilagen in Zeitschriften setzt UNICEF nicht ein.
UNICEF bezahlt zudem keine Pressereisen für Journalisten. Alle prominenten UNICEF-Paten und die Vorstandsmitglieder arbeiten ehrenamtlich. Die Honorare von Agenturen und freien Mitarbeitern sind stets marktüblich, oft liegen sie auch darunter.
Sie können für die Arbeit von UNICEF direkt spenden - zum Beispiel für konkrete Hilfsgüter im Spendenshop. Das UNICEF-Grußkartenangebot finden Sie hier. Ehrenamtlich können Sie sich in einer der 150 lokalen UNICEF-Gruppen engagieren - hier die Adressen der Arbeitsgruppen. Eine Zuwendungsbestätigung (früher Spendenquittung) erhalten Sie automatisch ab einem Betrag von 25 Euro. Bitte denken Sie daran, bei der Überweisung Ihre vollständige Adresse anzugeben. Fragen beantwortet Ihnen gerne unsere Buchhaltung.
Im Geschäftsbericht informiert UNICEF detailliert über Strukturen, Arbeitsweise und Finanzen. UNICEF unterstützt zudem die Initiative für mehr Transparenz im Spendenwesen von VENRO, dem Verband Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen. Gemeinsam mit anderen Hilfsorganisationen und dem Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) setzt UNICEF sich hier dafür ein, die Standards für Transparenz und Qualität weiterzuentwickeln. UNICEF gehört auch zu den Erstunterzeichnern der Initiative Transparente Zivilgesellschaft von Transparency Deutschland.
Für die vorbildliche Berichterstattung wurde UNICEF beim „Transparenzpreis 2010“ der Wirtschaftsprüfungs- und beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers mit dem ersten Platz ausgezeichnet. Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen hat UNICEF das Spendensiegel für eine seriöse und vertrauenswürdige Mittelverwendung erteilt.
Als UNICEF-Pate ermöglichen Sie Kindern schon mit 10 Euro im Monat ein besseres Leben. Als Projektpate unterstützen Sie ein Thema, das Ihnen besonders am Herzen liegt - wirksam und nachhaltig. Wählen Sie zwischen einem Beitrag von 15, 25 oder 35 Euro im Monat. Die UNICEF-Patenschaft können Sie übrigens auch verschenken.
Patenschaften für einzelne Kinder vermittelt UNICEF aus vielen Gründen nicht. UNICEF will die Lebensbedingungen möglichst vieler Kinder verbessern und nicht einzelne Kinder besonders hervorheben - weder in der Projektarbeit noch in katalogartiger Werbung. Spenden ohne persönlichen Kontakt verursachen zudem weniger Verwaltungskosten. Deshalb rät auch die Zeitschrift „Finanztest“ zur Förderung von Projekten statt Patenschaften für einzelne Kinder (Heft 12/2004).
UNICEF freut sich sehr, wenn Sie sich in einer der 150 ehrenamtlichen deutschen UNICEF-Gruppen engagieren. Hier eine Übersicht über aktuelle Stellenangebote und Praktika. Ins Ausland kann UNICEF Deutschland weder Mitarbeiter noch ehrenamtliche Helfer oder Praktikanten vermitteln. Diese Liste der Ansprechpartner (PDF) hilft Ihnen weiter.
UNICEF Deutschland kann leider keine Sachspenden entgegennehmen. Denn um die Kinder möglichst schnell und effizient zu versorgen, kauft UNICEF alle benötigten Hilfsgüter zentral ein - wo immer möglich, direkt im Land oder in der Region oder über das zentrale Warenlager in Kopenhagen. Interessierte Unternehmen können sich unter www.unicef.org./supply als Lieferant bewerben.
Für UNICEF steht die Hilfe für die Kinder in den Ländern selbst an erster Stelle. Die Adoptionsvermittlung gehört nicht zu den Aufgaben von UNICEF. Hier finden Sie weitere Informationen sowie Ansprechpartner, die adoptionswillige Paare informieren und beraten.
Ziel von UNICEF ist es, mit den Programmen möglichst viele Kinder zu erreichen. UNICEF kann deshalb keine Einzelfallhilfe leisten. Folgende Organisationen (PDF) können Ihnen eventuell weiterhelfen.
UNICEF fordert, die Unversehrtheit des Kindes und das Kindeswohl in den Mittelpunkt der öffentlichen Debatte sowie der Rechtsprechung zur Beschneidung bei Jungen zu stellen. UNICEF appelliert an die Eltern, auch bei der Einhaltung religiöser Bräuche das Kindeswohl vorrangig zu berücksichtigen.
Die Jungenbeschneidung ist nicht vergleichbar mit der genitalen Verstümmelung von Mädchen und Frauen, die eine sehr schwere Körperverletzung darstellt. Im Gegensatz zur Genitalverstümmelung bei Mädchen geht die Beschneidung von Jungen nicht mit einem derart gravierenden, oft lebensbedrohlichen Eingriff einher.
UNICEF verschickt Spendenbriefe per Post und E-Mail. Auch werben haupt- oder ehrenamtliche UNICEF-Mitarbeiter an UNICEF-Infoständen in Einkaufsstraßen um Spenden oder um dauerhafte Unterstützung als UNICEF-Pate. UNICEF setzt dabei auf Informationen und nicht auf Mitleid: So werden selbstverständlich niemals behinderte oder taubstumme Kinder von UNICEF als Spendensammler missbraucht. Wir vermeiden jegliche Methode, mit denen sich Passanten unter Druck gesetzt fühlen könnten. UNICEF macht auch keine Werbung an der Haustür.
Achtung: Falls Sie trotzdem auf solche Weise im Namen von UNICEF um Spenden angegangen werden, besteht ein hohes Betrugsrisiko. Bitte informieren Sie dann das zuständige Ordnungsamt oder die Polizei. Auch wir sind für entsprechende Hinweise dankbar, um Betrugsversuche nach Möglichkeit anzeigen und unterbinden zu können: info(at)unicef.de.
Helfen Sie mit, dass Kinder gesund und sicher aufwachsen und zur Schule gehen können. Danke!
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UNICEF Deutschland
Konto 300 000
BLZ 370 205 00
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