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Jan Grarup,
geboren 1968 in Kvistgaard, Dänemark,
fotografierte schon mit 15 Jahren neben der
Schule für die lokale Tageszeitung Helsingør
Dagblad. Nach dem Abschluss seines Studiums
des Fotojournalismus 1991 arbeitete er für
Ekstra Bladet in Kopenhagen. Im selben Jahr
gewann er zum ersten Mal den Preis des dänischen
Pressefotografen des Jahres, den er inzwischen
als einziger Fotograf bereits drei Mal erhalten
hat. 1993 arbeitete Jan Grarup für ein
Jahr von Berlin aus für verschiedene
dänische Zeitungen und Zeitschriften
und kehrte dann wieder nach Kopenhagen zurück.
Im Jahr 2000 wurde seine Fotoreportage über
den Krieg im Kosovo mit dem ersten Preis des
internationalen Wettbewerbs World Press Photo
ausgezeichnet, 2002 gewann er den gleichen
Wettbewerb noch einmal mit seiner Fotoserie
über "The boys from Ramallah".
Im Jahr 2000 wurde er Mitglied von RAPHO in
Paris. Beginnend mit dem Zusammenbruch des
kommunistischen Regimes in Rumänien 1989,
hat Jan Grarup weltweit zahlreiche Kriege
und Konflikte fotografisch dokumentiert, darunter
den Golfkrieg, den Völkermord in Ruanda
und die Belagerung von Sarajewos. Den Aufstand
der Palästinenser verfolgt Grarup kontinuierlich
seit 2000. |
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