Erdbeben der Provinz Kaschmir

Am 8.Oktober 2005 erschüttert ein Erdbeben mit einer Stärke von 7,6 auf der Richterskala den pakistanischen Teil von Kaschmir und löst die größte Naturkatastrophe in der Geschichte des Landes aus. Mehr als 80.000 Menschen kamen um, 3,3 Millionen wurden obdachlos. Die Hälfte von ihnen sind Kinder und Jugendliche.

Der dänische Fotograf Jacob Ehrbahn flog im Auftrag der Zeitung "Politiken" nach Muzaffarabat, Baladot und Islamabad und brachte diese beeindruckenden Bilder von toten, verletzten und verwirrten Kindern mit.

Angesichts des derzeitigen Wintereinbruchs im pakistanischen Erdbebengebiet ist die Lage der Kinder in den höher gelegenen Ortschaften besonders schwierig. In Gebieten ab 1.500 Meter Höhe hat es begonnen zu schneien. Viele Orte werden bald ganz von der Außenwelt abgeschnitten sein. Jedes zweite Kind ist bereits stark erkältet. Mangelnährung und schlechte hygienische Bedingungen verschärfen die Situation.

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