Tschetscheniens vergessene Kinder

Offiziell ist der Krieg vorbei. Doch was hat sich verändert für die Kinder in Tschetschenien, in der Hauptstadt Grosny, in den Dörfern und in den Flüchtlingslagern der Nachbarrepublik Inguschetien? Grosnys Straßen blühen auf in nie gesehenem Glanz; doch die meisten Menschen leiden weiter an Hunger und Kälte – und viel mehr noch an den Traumata der endlosen Kriegsjahre. Dennoch blüht die Hoffnung der „vergessenen Generation“ sichtbar auf – in Tanzensembles, Schulen und Sportvereinen. Die Menschen suchen verzweifelt nach einer Normalität.

Die Bilder des tschetschenischen Fotografen Musa Sadulajew zeigen beides: Zerstörung und Aufbau, Verzweiflung und Hoffnung, Resignation und Neuanfang. Seit vielen Jahren begleitet er den Alltag der Kinder in seinem Heimatland.

Fotograf: Musa Sadulajew, Tschetschenien, Associated Press (AP)

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