China: Mut zum Leben

Das entsetzliche Erdbeben in China im Mai 2008 ist längst aus unserem Bewusstsein verschwunden. Die Überlebenden hingegen haben bis ans Ende ihrer Tage mit seinen Folgen zu kämpfen. Viele Kinder wurden getötet oder schwer verletzt, weil Schulgebäude zusammenbrachen als die Erde bebte. Wie schaffen es Kinderseelen, mit dem Verlust ihrer Gliedmaßen zu leben; woher schöpfen sie die Kraft, ihren von Trümmern malträtierten Körpern physisch die letzte innewohnende Kraft abzuverlangen?

Die japanische Fotografin Shiho Fukuda lebt zurzeit in Peking. In einem medizinischen Zentrum in Chengdu hat sie festgehalten, wie Mädchen und Jungen hoffnungsvoll und entschlossen trainieren, um mit ihren Handicaps leben zu lernen.

Fotografin: Shiho Fukada, Japan, für New York Times

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