

„Ich wünsche, dass es allen Kindern auf der Welt gut geht“; „dass es keinen Krieg gibt“ oder „mehr Zeit zum Spielen“ – so sollte eine bessere Welt für Kinder aussehen. Zum 60. Geburtstag der UNICEF-Grußkarte waren Kinder in ganz Deutschland aufgerufen, die größte UNICEF-Grußkarte zu gestalten. Das Ergebnis – eine 80 m² große aufblasbare Riesenkarte – zierte jetzt den Rasen vor dem Schloss Bellevue. Das aus den Bildern digital zusammengesetzte „Mosaik der Kinderwünsche“ zeigte das Motiv der ersten UNICEF-Grußkarte, die von einem kleinen Mädchen als Dankeschön an UNICEF für die erhaltene Hilfe nach dem Krieg gemalt worden war. „UNICEF-Grußkarten sind Karten voller Leben: Seit 1949 helfen sie Kindern, zur Schule zu gehen und gesund und sicher aufzuwachsen“, sagte UNICEF-Schirmherrin Eva Luise Köhler. Gemeinsam mit der Schauspielerin Christiane Paul und der stellvertretenden UNICEF-Vorsitzenden Ann Kathrin Linsenhoff startete sie den vorweihnachtlichen Grußkarten-Verkauf durch die ehrenamtlichen UNICEF-Gruppen. Realisiert wurde die größte Grußkarte mit freundlicher Unterstützung des Riesenposteranbieters blowUP media GmbH.
Heute werden weltweit jedes Jahr über 100 Millionen UNICEF-Karten verkauft, die meisten in Deutschland. Allein im letzten Jahr waren es 12,4 Millionen Stück. Der große Erfolg ist auch dem ehrenamtlichen Engagement von über 8.000 Helferinnen und Helfern zu verdanken, die zwei Drittel der erzielten 16,4 Millionen Euro erwirtschafteten – zum Beispiel auf Weihnachtsmärkten und bei Veranstaltungen, durch Apotheken, Buchläden, Postfilialen, große Kaufhäuser oder andere Verkaufsstellen. Rund um die Uhr gibt es die Grußkarten im UNICEF-Internet-Shop. 75 Prozent des Kartenpreises sind Spende für die weltweite UNICEF-Arbeit und fördern Gesundheits-, Bildungs- und Kinderschutzprogramme in über 150 Ländern. „Schon zehn Karten können viel bewirken. UNICEF kann dafür beispielsweise fünf Kinder gegen die sechs gefährlichsten Kinderkrankheiten impfen oder vier wärmende Babydecken besorgen“, erklärte Schauspielerin Christiane Paul.
Die siebenjährige Jitka aus dem böhmischen Rudolfov malte die Welt so, wie sie für Kinder sein sollte: bunt, friedlich und fröhlich – und nicht voller Leid und Not wie damals überall im kriegszerstörten Europa. Ihr Bild – ein Dankeschön an UNICEF für die erhaltene Hilfe – zeigt Kinder, die im Sonnenschein um einen Maibaum tanzen. Sie nannte es „Freude“. Den UNICEF-Mitarbeitern gefiel Jitkas Wunschbild von einer besseren Welt so gut, dass sie es als Vorlage für eine Weihnachtskarte nahmen. Das war 1949 die Geburtsstunde der UNICEF-Grußkarte. „Die UNICEF-Grußkarte hat in den letzten 60 Jahren mit dazu beigetragen, dass die Welt für Kinder ein bisschen besser geworden ist: Die weltweite Kindersterblichkeit ist deutlich gesunken. Und mehr Kinder denn je gehen zur Schule“, sagte die stellvertretende UNICEF-Vorsitzende Ann Kathrin Linsenhoff.





















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