UNICEF schützt Kinder vor Ausbeutung und Gewalt

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UNICEF SCHÜTZT KINDER VOR AUSBEUTUNG UND GEWALT

Das Erdbeben in Haiti hat ihr Zuhause und viele Träume zerstört – die Kinder erzählen UNICEF-Mitarbeiterin Cécile Modvar, was sie beschäftigt. Wenn Armut, Krieg und Zerstörung den Alltag prägen, geraten Kinder schnell „unter die Räder“. Millionen von Jungen und Mädchen weltweit werden als Prostituierte oder billige Arbeitskräfte verschleppt und ausgenutzt, sogar im Krieg als Kindersoldaten. Und für viele Kinder aller Länder ist Gewalt Alltag – in der Familie oder im Klassenzimmer.

Mädchen haben es oft besonders schwer, sich gegen Übergriffe und Missbrauch zur Wehr zu setzen. Auch Straßenkinder und Kinder mit Behinderungen brauchen Unterstützung und Förderung. Dafür müssen Eltern, Freiwillige, Dorfälteste und Behörden die Rechte der Kinder kennen und sich gemeinsam für ihren Schutz starkmachen. Mit UNICEF stehen sie den Opfern bei und helfen mit, dass Gewalt gegen Kinder nicht länger geduldet wird.

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Schuhe und Kleidung für einen ehemaligen Kindersoldaten
ein Monat psychologische Betreuung für ein Säureopfer
eine Kindergartenkiste mit Spielzeug

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Gewalt und Ausbeutung von Kindern sind bis heute weit verbreitet. Gemeinsam mit Ihnen will UNICEF die schlimmsten Formen von Gewalt so schnell wie möglich stoppen. Dazu setzt UNICEF auf mehreren Ebenen an: Wir helfen den Opfern, beispielsweise in Zentren für missbrauchte Mädchen. Ausbildung und die Vermittlung von Kleinkrediten helfen den Familien, mehr zu verdienen und auf die Mitarbeit ihrer Kinder verzichten zu können. Gemeinsam mit den Regierungen bildet UNICEF Sozialarbeiter aus und treibt bessere Kinderschutzgesetze voran – damit Kinder rechtzeitig Hilfe erhalten und zum Beispiel gar nicht erst auf der Straße landen.

Kinderschutz: Keine Gewalt gegen Kinder

Gemeinsam gegen ausbeuterische Kinderarbeit

150 Millionen Kinder zwischen 5 und 14 Jahren müssen arbeiten – viele von ihnen unter Bedingungen, die ihrer Gesundheit schwer schaden. Sie schuften auf Plantagen, als Dienstmädchen, in Minen oder werden als Prostituierte ausgebeutet. Kinderarbeit lässt sich nicht einfach verbieten – aber durch Bildungsangebote, Gespräche mit Arbeitgebern und Druck auf die Regierungen kann UNICEF wirksam helfen. Für Kinder, die arbeiten müssen um ihre Eltern zu unterstützen, hat UNICEF spezielle Bildungskurse entwickelt. Hier findet der Unterricht morgens oder nachmittags statt. So können die Kinder verpassten Schulstoff nachholen und später nach Möglichkeit auf eine normale Schule wechseln.

Mädchen brauchen besonderen Schutz

Mädchen sind besonders verletzlich. In vielen Ländern gelten sie wenig, müssen sexuellen Missbrauch, Mädchenbeschneidung/Genitalverstümmelung oder Übergriffe wie Säureattentate erdulden. Auch die Familie ist oft kein sicherer Ort: In vielen Ländern werden Mädchen schon als Kinder zur Heirat gezwungen. UNICEF unterstützt Einrichtungen, die die Opfer medizinisch und psychologisch betreuen. In den Gemeinden unterstützt UNICEF Frauengruppen und Kinderschutzkomitees. Sie engagieren sich für Gleichberechtigung und schlagen Alarm bei Gefahr. Sie warnen zum Beispiel die Eltern, wenn angeblich wohlmeinende Schlepper Mädchen aus dem Dorf gute Jobs in der Stadt versprechen.

Zuflucht für Kinder im Krieg

Für Kinder gibt es nichts Schlimmeres als Krieg. Viele müssen den Tod von Freunden oder Angehörigen miterleben, verlieren ihr Zuhause und jede Sicherheit. Etwa 250.000 Kinder und Jugendliche müssen selbst in bewaffneten Gruppen dienen. UNICEF hilft ehemaligen Kindersoldaten zurück ins Leben. Tausende, in den Truppen missbrauchte, Kinder konnten mit Ihrer Unterstützung schon zu ihren Familien zurückkehren. UNICEF hilft kriegsverletzten Mädchen und Jungen und warnt vor der Gefahr durch Landminen und Blindgänger. In ehemaligen Kriegsgebieten bedrohen die explosiven Hinterlassenschaften Kinder bis heute.

Maries Geschichte: Das bewirkt Betreuung

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