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Solidarität mit Japan

Vor acht Monaten verwüstete eine dreifache Katastrophe große Teile der japanischen Ostküste: Am 11. März bebte erst die Erde, dann kam der Tsunami. Das Atomkraftwerk Fukushima wurde stark beschädigt – radioaktive Stoffe gelangten in die Umwelt. Noch heute sind die Auswirkungen der Mehrfachkatastrophe spürbar. Weite Landstriche sind zerstört, ein weiträumiges Gebiet radioaktiv verseucht. Viele Familien mussten ihre Häuser verlassen und leben weiterhin in Übergangslagern.

UNICEF arbeitet in Japan normalerweise ähnlich wie in Deutschland: Das japanische UNICEF-Komitee sammelt Spenden für Kinder in den ärmsten Ländern der Welt. Angesichts der Not im eigenen Land setzte das japanische UNICEF-Komitee alles daran, um auch dort den Kindern in den von der Naturkatastrophe verwüsteten Gebieten zu helfen. Japanische UNICEF-Mitarbeiter, die bislang in Entwicklungsländern im Einsatz waren, unterstützten ebenfalls die Hilfe im eigenen Land.

Internationale UNICEF-Botschafter vom 20.-25.11.11 in Japan

Berliner Philharmoniker überreichen „Buch der Solidarität“ - Konzerte für Japans Kinder im Katastrophengebiet

23.11.2011

Sir Simon Rattle überreicht das "Buch der Solidarität" | Foto: UNICEF Japan/Takuma Suda

Acht Monate nach dem Erdbeben und Tsunami in Japan besuchten die Berliner Philharmoniker unter der Leitung von Chefdirigent Sir Simon Rattle Japan im Rahmen einer Asien-Tournee und gaben drei Konzerte in der Suntory Hall in Tokio. Davon widmeten sie ein Konzert den Kindern in Japan. Als internationale UNICEF-Botschafter überreichten sie in diesem Konzert japanischen Kindern das „Buch der Solidarität“. Deutsche Schülerinnen und Schüler hatten in dem mehrbändigen Buch in bunten Bildern, mutmachenden Botschaften und persönlichen Briefen ihr Mitgefühl angesichts der beispiellosen Katastrophe in Japan ausgedrückt. Mehr

Reisetagebuch Maria von Welser

Berliner Philharmoniker spielen in Japan für die Kinder der Katastrophe

20.11.2011

Reisetagebuch Maria von Welser | Foto: UNICEF/Vielz

Sir Simon Rattle hat ein großes Herz für die Kinder dieser Welt: er hat nach dem Erdbeben, nach Tsunami und Strahlendrama bereits mit seinen Berliner Philharmonikern in Berlin Konzerte pro bono für die Kinder gegeben. Vom 20. bis 25. November ist das ganze Orchester als UNICEF-Botschafter unterwegs und gibt in dieser Woche in Tokyo drei längst ausverkaufte Konzerte. Maria von Welser, stellvertretende UNICEF-Vorstandsvorsitzende und Journalistin, berichtet in ihrem Reisetagebuch über ihre Eindrücke.

Zum Reisetagebuch

Aktuelles aus Japan

November 2011

Das hat UNICEF bereits erreicht:

  • Gemeinsam mit den Partnern vor Ort hat UNICEF nach der Katastrophe dringend benötigte Hilfsgüter, wie sauberes Trinkwasser, Hygieneartikel, Kinderbekleidung und Spielzeug bereitgestellt.
  • Kinder, die ihre Eltern während des Tsunami oder Erdbebens verloren haben, wurden von UNICEF psychologisch betreut. Gemeinsam mit den Behörden vor Ort wurden nahe Verwandte oder Familien gesucht, um die Waisenkinder aufzunehmen.

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Drei Monate nach Erdbeben und Tsunami in Japan

Umfangreiche Hilfe auf dem Weg zurück zur Normalität

Gemeinsame Erklärung von Caritas international, Deutschem Roten Kreuz, Diakonie Katastrophenhilfe und UNICEF Deutschland

10. Juni 2011

Der Schock der Mehrfachkatastrophe mit Erdbeben, Tsunami und Reaktorunfall in Japan wirkt für Millionen Menschen in den betroffenen Gebieten immer noch nach. Die vier Organisationen des Aktionsbündnis Katastrophenhilfe unterstützen die am stärksten betroffenen Familien und Kinder auf ihrem Weg zurück zur Normalität. Caritas international, Deutsches Rotes Kreuz, Diakonie Katastrophenhilfe und UNICEF Deutschland danken den Bundesbürgern für ihre große Solidarität mit den Opfern. Zusammen haben die vier großen deutschen Hilfswerke 38,2 Millionen Euro an Spenden erhalten, die in der Soforthilfe, im Wiederaufbau und in der Katastrophenvorsorge eingesetzt wurden und werden. Mehr

Solidarität mit Japans Kindern

Zwischenbilanz der UNICEF-Nothilfe in Japan anlässlich der Benefizkonzerte in Rolandseck und Berlin

28. Mai 2011

© UNICEF/NYHQ2011-0427/Dean

Anlässlich der beiden Benefizkonzerte am 29. und 30. Mai in Rolandseck bei Bonn und in der Berliner Philharmonie dankt UNICEF allen Spendern und zieht eine erste Bilanz der Nothilfe für Kinder nach der Katastrophe in Japan vom 11. März 2011. Die Situation der rund 49.000 Kinder, die in der Folge des Erdbebens, des Tsunamis und der hohen radioaktiven Strahlung mit ihren Familien evakuiert wurden, hat sich inzwischen in vielen Bereichen gebessert. UNICEF unterstützt nun zunehmend den Wiederaufbau von Schulen und Gesundheitseinrichtungen sowie Aktivitäten zur Erholung der betroffenen Kinder. Mehr

Japan nach dem Erdbeben

Gesundheitsversorgung für Mütter und Kinder

25. April 2011 – „Ich bin so erleichtert, dass es meinem Baby gut geht“, sagte Mariko Matsuno. Sie hält ihre fünf Monate alte Tochter auf dem Arm. Es ist das erste Mal seit dem verheerenden Erdbeben, dass ihr Kind untersucht wird. Mehr

Buch der Solidarität

Tausende Menschen, meist Schülerinnen und Schüler, sind dem Aufruf von UNICEF zur Solidarität mit den Kindern in Japan gefolgt. Die vielen bunten Bilder, Haiku-Gedichte, mutmachenden Botschaften und persönlichen Briefe spiegeln die Trauer und Betroffenheit angesichts der beispiellosen Katastrophe in Japan wider. Die Beiträge werden als dickes Buch an einen Vertreter der japanischen Regierung übergeben. Herzlichen Dank an alle für diese eindrucksvollen Zeichen des Mitgefühls!
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Das Lächeln kehrt langsam zurück

5. April 2011 – Die Kinder lächeln. Neugierig greifen sie nach den bunten Spielsachen und Puppen, die UNICEF Japan bereitgestellt in die Notunterkunft in Sendai in der Provinz Miyagi gebracht hat. Die schwere Metallbox mit Spielutensilien kommt direkt aus dem zentralen UNICEF-Warenlager in Kopenhagen, wo solche vorgepackte Hilfsgüter für Katastrophensituationen in aller Welt bereitstehen.
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Foto: UNICEF/NYHQ2011-0494/Adam Dean

UNICEF in Japan

Hilfe für Kinder in der Erdbebenregion

25. März 2011 - Nach dem verheerenden Erdbeben und dem nachfolgenden Tsunami vom 11. März brauchen Tausende Kinder in Japan Unterkünfte, Hilfslieferungen sowie medizinische und psychologische Betreuung. Fast 10.000 Menschen sind bei der Katastrophe vor zwei Wochen gestorben, 15.000 werden immer noch vermisst. Mehr als 260.000 Menschen wurden aus ihren Häusern evakuiert, darunter schätzungsweise 49.000 Kinder.
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Christian Schneider, Geschäftsführer von UNICEF Deutschland, im Gespräch mit Andreas Wittmann, Orchestervorstand der Berliner Philharmoniker.

Solidarität mit Japans Kindern

Japanisches UNICEF-Komitee hilft im Notgebiet und dankt für Unterstützung

Die Menschen in Japan werden in diesen Tagen von einer beispiellosen Katastrophe heimgesucht, die weltweit Trauer und Betroffenheit auslöst. UNICEF arbeitet in Japan normalerweise ähnlich wie in Deutschland: Das japanische UNICEF-Komitee sammelt Spenden für Kinder in den ärmsten Ländern der Welt. Angesichts der Not im eigenen Land setzt das japanische UNICEF-Komitee jetzt alles daran, um auch dort den Kindern in den von der Naturkatastrophe verwüsteten Gebieten zu helfen. Japanische UNICEF-Mitarbeiter, die bislang in Entwicklungsländern im Einsatz waren, unterstützen nun die Hilfe im eigenen Land.
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Die Kinder Japans

Von Maria von Welser, stellvertretende Vorstandsvorsitzende UNICEF Deutschland

Fast werden sie vergessen, die Kinder Japans in dieser Katastrophe. Dabei ist ihr Leid unermesslich. Der Schock nach dem Erdbeben, die Flutwelle, in der ihre Kinderzimmer, Elternhäuser einfach fortgerissen wurden. Radioaktivität bedroht sie viel stärker als Erwachsene. Sie frieren in Notunterkünften, verstecken sich verzweifelt unter einer Decke, wenn die Erde wieder bebt.

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Ein Mädchen in Rikuzen-Takaata steht vor den Trümmern ihres Hauses, das durch den Tsunami zerstört wurde. | Foto: © UNICEF/NYHQ2011-0427/Dean

Ein Mädchen in Rikuzen-Takaata steht vor den Trümmern ihres zu Hauses, das durch den Tsunami zerstört wurde.

Shendai in der Präfektur Miyagi: Die durch den Tsunami angerichtetes Zerstörung erstreckt sich bis zum Horizont. | Foto: © UNICEF/NYHQ2011-0425/Dean

Shendai in der Präfektur Miyagi: Die durch den Tsunami angerichtetes Zerstörung erstreckt sich bis zum Horizont.

Eine Frau streift durch die Trümmer ihres Hauses. Sie hat zwei Familienmitglieder verloren. | Foto:© UNICEF/NYHQ2011-0428/Dean

Eine Frau streift durch die Überreste ihres Hauses. Sie hat zwei Familienmitglieder verloren.

Ein Helfer in Rikuzen-Takaata. Die Stadt in der Präfektur Iwate wurde schwer durch den Tsunami getroffen. | Foto: © UNICEF/NYHQ2011-0430/Dean

Ein Helfer in Rikuzen-Takaata. Die Stadt in der Präfektur Iwate wurde schwer durch den Tsunami getroffen.

Eine Frau sucht im Vermissten-Verzeichnis nach bekannten Namen.| Foto: © UNICEF/NYHQ2011-0429/Dean

Eine Frau sucht im Vermissten-Verzeichnis nach bekannten Namen.

Eine Frau und ein Junge in Koriyama nahe der Atomanlage Fukushima warten darauf auf eine mögliche Verstrahlung untersucht zu werden. | Foto: © UNICEF/NYHQ2011-0423/Dean

Eine Frau und ein Junge in Koriyama nahe der Atomanlage Fukushima warten darauf auf eine mögliche Verstrahlung untersucht zu werden.

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Zwei Mädchen und ihr Vater in einer Notunterkunft in Koriyama. | Foto: © UNICEF/NYHQ2011-0422/Dean

Zwei Mädchen und ihr Vater in einer Notunterkunft in Koriyama.

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