Gemeinsam mit den Partnern vor Ort hat UNICEF nach der Katastrophe dringend benötigte Hilfsgüter, wie sauberes Trinkwasser, Hygieneartikel, Kinderbekleidung und Spielzeug bereitgestellt.
Lernutensilien sowie Spiel-und Malsachen wurden in die Notunterkünfte gebracht. Schulen wurden mit Computern, Stühlen, Tischen und transportierfähigen Toiletten ausgestattet. So konnte in vielen Regionen der Unterricht schnellmöglich fortgesetzt werden. Zum Schulbeginn im April stellte UNICEF in der Provinzen Miyagi, Iwate und Fukushima für knapp 200.000 Kinder Schulmaterial bereit. Weitere 10.000 Kinder haben Sportbekleidung und Material für den Zeichenunterricht erhalten.
Zerstörte Kindergärten und Vorschulen wurden wieder aufgebaut und mit Möbeln und Spielsachen ausgestattet. Damit die Kinder in einem sicheren und freundlichen Umfeld spielen können, haben UNICEF und Partner kinderfreundliche Zonen in den Notunterkünften eingerichtet.
Kinder, die ihre Eltern während des Tsunami oder Erdbebens verloren haben, wurden von UNICEF psychologisch betreut. Gemeinsam mit den Behörden vor Ort wurden nahe Verwandte oder Familien gesucht, um die Waisenkinder aufzunehmen.
Was UNICEF weiterhin plant:
Gesundheit: UNICEF unterstützt lokale Behörden bei der Gesundheitsversorgung von Müttern und Kindern. Ärzte und Apotheker untersuchen regelmäßig Kinder und Schwangere in Notunterkünften und Kliniken. Die psychologische Betreuung von Kindern und Jugendlichen ist dabei weiterhin ein wichtiger Teil der UNICEF-Hilfe.
Kinderschutz: In einem Trainingsprogramm sollen Erzieher, Lehrer, Eltern und Freiwillige lernen, wie traumatisierten Kindern spielerisch geholfen werden kann.
Bildung: Die japanische Bevölkerung spendet nach wie vor Kinderbücher, die von UNICEF an Kindergärten, Vorschulen und Familien in der Krisenregion verteilt werden. UNICEF unterstützt außerdem den Wiederaufbau von Vorschulen, Kindergärten und Einrichtungen für Kinder mit Behinderungen.