26.10.06 - UNICEF-Patin Eva Padberg besucht ab Sonntag, 29. Oktober, UNICEF-Bildungsprojekte in Ruanda. Bei ihrer viertägigen Reise wird sie unter anderem an der Eröffnung einer Schule teilnehmen, die UNICEF im Rahmen der Aktion „Schulen für Afrika“ fertig gestellt hat. Die Schule in Umutara, einer Provinz im Osten des Landes, wurde mit Spenden von Payback-Mitgliedern finanziert. Die Teilnehmer des Bonusprogramms können seit Juni diesen Jahres ihre beim Einkaufen gesammelten Punkte spenden. „Mit der Aktion ,Schulen für Afrika’ ermöglicht UNICEF tausenden Kindern im südlichen Afrika den Zugang zu Bildung. Für die Mädchen und Jungen bedeutet das weit mehr als nur Lesen und Schreiben zu lernen. Sie erhalten die Chance, ihr Leben später selbst in die Hand zu nehmen“, unterstreicht das 26-jährige Top-Model.
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Durch die Kooperation von UNICEF und Payback, fließen derzeit durchschnittlich 35.000 Euro pro Monat in das Projekt „Schulen für Afrika“ – das entspricht drei Schulen. Insgesamt wurden im Rahmen der von UNICEF und der Nelson-Mandela-Stiftung 2005 ins Leben gerufenen Aktion „Schulen für Afrika“ bisher 189 Schulen in sechs afrikanischen Ländern neu errichtet oder repariert. Die Kinder erhalten Hefte, Stifte und weiteres Schulmaterial. Lehrer werden aus- und weitergebildet und Personal für die Organisation des Schulbetriebs geschult. Voraussetzung ist, dass die Dörfer und Gemeinden selbst mithelfen und Verantwortung für ihre Schulen übernehmen. Allein in Ruanda wurden mit „Schulen für Afrika“-Mitteln bereits 20 Schulen neu gebaut. Sie bieten Platz für jeweils rund 1.000 Kinder. Die meisten dienen zugleich als Ausbildungszentrum für Lehrer aus umliegenden Schulen. UNICEF stattet sie auch mit Wassertanks und hygienischen Latrinen aus.
In den Ländern Afrikas südlich der Sahara gehen rund 45 Millionen Kinder nicht zur Schule – das ist fast jedes zweite Kind. Nirgendwo sonst auf der Welt sind Kinder bei der Bildung so benachteiligt. Besonders schlecht ist die Situation für Kinder aus armen Familien, AIDS-Waisen und Mädchen. Insbesondere auf dem Land fehlt es an Schulen und ausgebildeten Lehrern. Die Qualität des Unterrichts ist häufig so schlecht, dass Eltern ihre Kinder lieber arbeiten schicken als zur Schule. Immer mehr Kinder können auch nicht zum Unterricht kommen, weil sie ihre an AIDS erkrankten Eltern pflegen und sich nach deren Tod um die Geschwister kümmern müssen. Rund zwölf Millionen Kinder in der Region haben bereits einen oder beide Elternteile durch AIDS verloren. Sie landen schnell in ausbeuterischen Arbeitsverhältnissen oder auf der Straße. Mit der Aktion „Schulen für Afrika“ bringt UNICEF Kinder in Ruanda, Angola, Malawi, Mosambik, Simbabwe und Südafrika in die Schule, um ihnen eine bessere Zukunft zu ermöglichen.
Eva Padberg wird in einem Reisetagebuch auf www.unicef.de berichten. Bei Rückfragen und Interviewwünschen wenden Sie sich bitte an UNICEF: Julia Hagn 0221/93650-237