
19.10.06 - UNICEF ruft auch in diesem Jahr dazu auf, statt der üblichen Weihnachtsgeschenke für Geschäftspartner Kindern in Not zu helfen. Mit der UNICEF-Aktion „Spenden statt Geschenke“ können Firmen Kinder in Afrika in die Schule bringen. Zahlreiche große und kleine Betriebe unterstützen die UNICEF-Aktion bereits seit langem, darunter auch Marktführer wie die Firmen Siemens oder Samsonite. „Jedes Kind hat ein Recht auf Bildung. Mit der Aktion ,Spenden statt Geschenke’ geben wir benachteiligten Kindern die Chance auf eine bessere Zukunft. “, erklärt Bettina Schmidt-Breitenstein das Engagement der Siemens AG. „Die UNICEF-Aktion ermöglicht es Firmen, soziale Verantwortung zu zeigen. Wir möchten dazu beitragen, die Lebensbedingungen von Kindern in Entwicklungsländern zu verbessern“, unterstreicht Samsonite.
Die Spenden aus der Aktion fließen in die Bildungskampagne „Schulen für Afrika“ von UNICEF und der Nelson-Mandela-Stiftung. In sechs afrikanischen Ländern baut UNICEF Schulen und bildet Lehrer aus. Seit dem Start der Kampagne vor zwei Jahren konnte UNICEF bereits 189 Schulen fertig stellen und auf diese Weise 100.000 Mädchen und Jungen in die Schule bringen. Doch viele weitere Schulen sind nötig, um allen Kindern den Zugang zu Bildung zu ermöglichen. Noch immer geht fast jedes zweite Kind in Afrika nicht in die Schule.
Krieg und Armut sind die Hauptursachen dafür, dass Kindern der Besuch einer Schule verwehrt ist. „Ich wünsche mir eine richtige Schule mit Wänden und Tischen“, sagt der achtjährige Leandro aus Angola. Der Bürgerkrieg zerstörte die Schule in seinem Dorf. UNICEF hilft den Bewohnern nun dabei, die Schule wieder aufzubauen und sorgt für die Ausbildung eines neuen Lehrers für Leandro.
Kindern Zugang zu Bildung zu verschaffen, ist einer der Schwerpunkte in der Arbeit von UNICEF. Kinder, die nicht Lesen und Schreiben lernen, können dem Teufelskreis aus Armut, Unwissenheit und Krankheit nicht entkommen. Mit Projekten wie „ Schulen für Afrika“ fördert UNICEF die Grundbildung, um Mädchen und Jungen Zukunftsperspektiven zu eröffnen und Chancengleichheit für alle Kinder zu ermöglichen. Jedes Unternehmen, das sich an der Aktion „Spenden statt Geschenke“ beteiligt, hilft UNICEF unmittelbar dabei, diese Arbeit erfolgreich fortzusetzen.
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an UNICEF, Anke Murzik, Tel.: 0221/93650-283, E-Mail
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