04.12.06 - Der Taifun Durian hat auf den Philippinen rund 45.000 Menschen obdachlos gemacht. Am Fuß des Vulkans Mayon wurde durch Regengüsse eine meterhohe Schlammlawine ausgelöst, die hunderte Menschen unter sich begraben hat. Mehr als 400 Todesopfer sind bereits bestätigt, 398 Menschen werden noch vermisst. Acht Dörfer wurden von den Erdrutschen verschüttet.
Insgesamt sind schätzungsweise vier Millionen Menschen durch die Schäden betroffen, die der Taifun verursacht hat - ungefähr jeder vierte von ihnen ist ein Kind. Viele Mädchen und Jungen in der von Armut und Naturkatastrophen gezeichneten Region haben kein Dach mehr über dem Kopf. Bereits im Juli dieses Jahres hatte ein Ausbruch des Vulkans Mayon die Menschen getroffen, und im Oktober und November waren bereits drei Taifune über die Region hinweggefegt. Es fehlt an Nahrung und sauberem Trinkwasser. Viele Verletzte brauchen medizinische Hilfe. Zerstörte Strom- und Telefonleitungen erschweren die Hilfsmaßnahmen.
UNICEF leistet Nothilfe und hat Pakete zur medizinischen Notversorgung für 10.000 Menschen in die besonders schwer getroffene Provinz Albay geschickt. Weitere Medikamente, Nahrung und Schutzutensilien wie Plastikplanen und Zelte wurden am Wochenende auf den Weg gebracht. Weil sich die Naturkatastrophen in den letzten Monaten so gehäuft haben, sind die Hilfskapazitäten bis aufs Äußerste beansprucht. UNICEF ruft deshalb dringend zu Spenden auf, um den Not leidenden Kinder in der Region weiter helfen zu können.
UNICEF ruft zu Spenden auf:
Spendenkonto 300.000
Bank für Sozialwirtschaft: 370 205 00
Stichwort: Taifun Philippinen
UNICEF Deutschland
Konto 300 000
BLZ 370 205 00
Bank für Sozialwirtschaft Köln