16. Internationaler Kinder-Fernsehtag am 9. Dezember 2007
06.12.2007 - Fernsehen hat im Alltag der meisten Kinder einen festen Platz. Umso wichtiger ist es, dass Kinderfernsehen nicht nur kindgerecht ist, sondern auch einem wichtigen Kinderrecht nachkommt: dem nach Beteiligung. Zum Internationalen Kinder-Fernsehtag am kommenden Sonntag, 9. Dezember, hat UNICEF deshalb TV-Sender weltweit dazu aufgerufen, Kinder in den Vordergrund zu stellen. In Deutschland folgen besonders ARD, KI.KA, Super RTL und Jetix dem Aufruf von UNICEF und zeigen unter dem Motto „Eine Welt für Kinder“ Beiträge von, über, für und mit Kindern.
In der ARD geht die Sendung „Willi wills wissen“ um 8.05 Uhr der Frage nach: „Wie kommen die Nachrichten ins Fernsehen?“ Zur gleichen Zeit (8.00 Uhr) fragt „Willis VIPs“ auf KI.KA: „Wer hilft den Kindern dieser Welt?“ und porträtiert Menschen, die sich für UNICEF einsetzen.
Ein „Toggo TV Spezial“ zum Kinder-Fernsehtag sendet Super RTL ab 8.53 Uhr. In dem 30-minütigen Programm werden Beiträge zum Thema Kinder, Soziales sowie Wünsche und Bedürfnisse von Kindern gezeigt. In einem Rückblick auf den Kinder-Fernsehtag 2006 stellt Toggo TV bisherige Erfolge der UNICEF-Aktion „Schulen für Afrika“ vor. Kinder, Jugendliche und Politiker der UNICEF-Partnerstadt Lübeck kommen zu Wort. Als Studiogäste treten Joey Kelly und Janika Müller auf, die sich als prominenter Pate beziehungsweise als Junior-Botschafterin für UNICEF engagieren.
JETIX, der Kindersender von Premiere, macht am Kinder-Fernsehtag ein Wunschprogramm für Kinder. Auch online können Kinder schreiben, wie ihre ideale Welt aussieht. Die Texte werden während des Programms am Bildrand eingeblendet. Der Sender rbb strahlt kurze Spots „Kinder haben Rechte“ aus, in denen ausgewählte Rechte aus der UN-Kinderrechtskonvention vorgestellt werden.
UNICEF, das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen, setzt sich seit mehr als 60 Jahren für Kinder in der ganzen Welt ein. In Deutschland fordert UNICEF gemeinsam mit dem Deutschen Kinderschutzbund und dem Deutschen Kinderhilfswerk, die Kinderrechte ins Grundgesetz aufzunehmen. Für UNICEF ist besonders wichtig, dass Kinder und Jugendliche an Entscheidungen, die sie betreffen, auch beteiligt sind. Anlässlich des G8-Gipfels in Heiligendamm organisierte UNICEF einen „Junior8-Gipfel“, an dem 74 Mädchen und Jungen aus 18 Nationen teilnahmen.
Auch bei UNICEF selbst engagieren sich immer mehr Mädchen und Jungen. Mehr als 15.000 Kinder und Jugendliche haben sich zum Beispiel 2007 als „UNICEF-Juniorbotschafter“ beworben.
Rückfragen und Interviewwünsche an UNICEF, Claudia Berger, 0221/ 93650-276, claudia.berger(at)unicef.de, oder Ninja Klein, 0221/93650-237, ninja.klein(at)unicef.de
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