6.12.2007 - Nach seinem Beschluss vom 1. Dezember 2007 hat der Vorstand von UNICEF Deutschland heute, am 6. Dezember 2007, das Wirtschaftsprüfungsunternehmen KPMG mit der Überprüfung der Vorwürfe beauftragt, die in der Frankfurter Rundschau erhoben wurden. Die Untersuchung wurde sofort aufgenommen. Das Ergebnis der Untersuchung soll im Januar vorliegen und wird dann bekannt gegeben.
Die Entscheidung für das international renommierte Unternehmen KPMG wurde vom Vorstand des Deutschen Komitees für UNICEF einmütig getroffen. KPMG ist eines der Unternehmen, die UNICEF vom Deutschen Zentralinstitut für Soziale Fragen (DZI) für diese Aufgabe empfohlen wurden. KPMG führt nicht die reguläre Jahresabschlussprüfung von UNICEF durch.
Der Untersuchungsauftrag umfasst alle Vorwürfe, die in den Medien erhoben wurden:
- die Kosten für den Umbau der Kölner Geschäftstelle
- die Zusammenarbeit mit Beratern und Agenturen, darunter
- Verträge und Honorar für einen ehemaligen Mitarbeiter, der verschiedene EDV-Projekte umsetzte und den Umbau der Geschäftstelle steuerte,
- Verträge und Honorar für eine Agentur, die u.a. die Städtepartnerschaft mit Heilbronn durchführte,
- Verträge und Honorar für die Firma Dastani, die u.a. ein Marketing-Informationssystem plante und aufbaute.
Darüber hinaus wurde KPMG auch beauftragt zu überprüfen, wie Verfahren und Prozesse optimiert werden können.
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