20.8.2007 - Auch fünf Tage nach dem schweren Erdbeben in Peru fehlt es im Katastrophengebiet weiter an sauberem Wasser, Nahrung, Zelten, Plastikplanen, Stromgeneratoren, Decken, Betten und Werkzeug. Zwar ist die internationale Hilfe angelaufen. Doch diese gelangt nur langsam in die schwer zugänglichen Vororte und die Umgebung der besonders betroffenen Städte Chincha, Canete, Pisco und Ica. Die hygienischen Verhältnisse verschlechtern sich. Insbesondere Kinder sind von Krankheiten bedroht.
Auch wenn Gebäude stehen geblieben sind, trauen sich die Menschen nicht zurück. Sie schlafen bei kalten Temperaturen vor den Ruinen ihrer Häuser. Viele versuchen so auch, was von ihrem Hab und Gut übrig blieb, vor Plünderungen zu schützen. Insgesamt wurden bei der Naturkatastrophe über 34.000 Häuser zerstört. Offiziell wurden bisher mehr als 500 Todesopfer gezählt. Es wird befürchtet, dass die Zahl der Opfer noch weiter steigen wird. Zehntausende Familien sind obdachlos. Etwa ein Drittel der Opfer sind Kinder.
„Viele Kinder sind verängstigt und ihre Eltern wissen nicht wohin mit ihnen“, berichtet Mario Tavara von UNICEF aus Ica. Nachbeben haben am Wochenende weiter Angst und Schrecken verbreitet. Die peruanische Regierung schickt in Zusammenarbeit mit UNICEF Psychologen ins Katastrophengebiet, die den traumatisierten Kindern helfen sollen. UNICEF hat auch weitere 500.000 Tabletten zur Reinigung von Trinkwasser sowie zusätzlich 3.000 Wasserbehälter zur Verfügung gestellt.
UNICEF ruft zu Spenden auf:
Spendenkonto 300.000
Bank für Sozialwirtschaft Köln
BLZ 370 205 00
Stichwort: Erdbeben Peru
Spendentelefon: 0137/300.000
Rückfragen und Interviewwünsche an die
UNICEF-Pressestelle, Rudi Tarneden, 0221/93650-234 oder -315.
E-Mail: presse(at)unicef.de
Erdbeben in Peru
16.8.2007 - Nach dem schweren Erdbeben in Peru ruft UNICEF zu Spenden auf. Zehntausende Familien brauchen dringend Hilfe. UNICEF befürchtet, dass die Zahl der Opfer weiter steigt. Denn während Helfer in die stark zerstörten Küstenstädte vordringen, sind ländliche Ortschaften in der Nähe des Epizentrums des Bebens immer noch von der Außenwelt abgeschnitten. Am Härtesten trifft die Naturkatastrophe die ärmsten Familien.
Die Familien warten mit ihren Kindern bei kalten Temperaturen im Freien auf Hilfe. Viele stehen unter Schock oder suchen verzweifelt nach Angehörigen. Es fehlt an Wasser, Nahrung, Strom, Medikamenten, Verbandszeug, Zelten und Decken. „Die Situation für die Opfer ist sehr ernst. Wir müssen schnell helfen, um die Kinder vor gefährlichen Krankheiten zu schützen. Am Wichtigsten sind sauberes Trinkwasser und Hygiene“, sagte der Leiter von UNICEF Peru, Guido Cornale.
UNICEF stellte sofort 540 große Wasserbehälter, sowie Geräte und Chemikalien, um Trinkwasser zu reinigen, zur Verfügung. Weiter wurden 100.000 Pakete mit Oralen Rehydratationssalzen zur Behandlung von gefährlichem Durchfall sowie Tassen, Löffel und Messbecher bereitgestellt. Mit Faltblättern werden die obdachlosen Familien informiert, wie sie Wasser reinigen sowie Krankheiten vermeiden können.
UNICEF ruft zu Spenden auf:
Spendenkonto 300.000
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BLZ 370 205 00
Stichwort: Erdbeben Peru
Spendentelefon: 0137/300.000
Rückfragen und Interviewwünsche an die
UNICEF-Pressestelle, Rudi Tarneden, 0221/93650-234 oder -315.
E-Mail: presse(at)unicef.de
UNICEF Deutschland
Konto 300 000
BLZ 370 205 00
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