Köln/Berlin, den 6.2.2008
Mit allen Beteiligten werden wir ab sofort ein gemeinsames Leitbild entwickeln, das Orientierung für das Handeln bei UNICEF sein wird. Das Leitbild soll darlegen, wie die Ziele der Organisation im Spannungsfeld zwischen professionellem Handeln und ethischen Maßstäben zu erreichen sind, also eine ethisch-moralische Standortbestimmung der Organisation.
Wichtigstes Anliegen für die gesamte Geschäftsleitung ist es, durch konkrete Schritte die Strukturen und Abläufe so fortzuentwickeln, dass das hohe Ansehen von UNICEF in der deutschen Bevölkerung nachhaltig gefestigt wird. Das Vertrauen in unsere Arbeit soll auf überprüfbaren, transparenten und verlässlichen Prozessen beruhen, die Unternehmenskultur soll unserem entwicklungspolitischen und humanitären Auftrag entsprechen.
Zur Sicherung dieses Ziels verpflichten sich die Mitglieder der Geschäftsleitung, ihre Unternehmensführung in einem regelmäßigen Austausch mit externen Fachleuten überprüfen zu lassen. Dabei werden Fragen zu Strukturen und Abläufen, das Führungshandeln und die Einhaltung der Standards behandelt.
Der Geschäftsbericht des Deutschen Komitees für UNICEF wird ab dem Geschäftsjahr 2007 erweitert um die Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung und entsprechende Erklärungen. Der Geschäftsbericht gibt weiter Auskunft über die Strukturen von UNICEF Deutschland und UNICEF International. Die Erstellung des Geschäftsberichtes orientiert sich an den Kriterien des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI) und anderen vorbildlichen Standards.
Hier werden wir vor allem die Vorschläge der KPMG berücksichtigen, die wir voraussichtlich in den nächsten Tagen erhalten werden. Folgende Punkte sollen dabei berücksichtigt werden:
Struktur und Funktionalität der satzungsmäßigen Organe werden überprüft. Der Austausch zwischen Geschäftsführung und Vorstand und auch Mitgliederversammlung muss intensiviert werden.
Die Geschäftsleitung wird in Zusammenarbeit mit allen Mitarbeitern Grundsätze von Transparenz, Vertrauen und Verantwortung diskutieren und festlegen. In einem Organisationsentwicklungsprozess unter professioneller Moderation sollen diese Punkte erarbeitet werden. Mitarbeiter sollen die Möglichkeit haben, die Nichteinhaltung der Führungsgrundsätze zu reklamieren, wenn der Vorgesetzte auf die vorgebrachte Kritik nicht reagiert (Reklamationsstelle, Ombudsperson). Systematische Mitarbeitergespräche und Personalentwicklung sollen intensiviert werden.
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die UNICEF-Pressestelle,
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