Köln, 2.6.2008 - Kinderprostitution, Kinderpornografie und Kinderhandel haben sich in den vergangenen Jahren zu riesigen Märkten mit enormen Gewinnspannen entwickelt. Weltweit werden schätzungsweise 1,8 Millionen Kinder pro Jahr zu Prostitution und Pornografie gezwungen und 1,2 Millionen Mädchen und Jungen wie Ware verkauft. Kinderpornografie im Internet ist eine zunehmende Gefahr auch für Kinder in Deutschland. Ein halbes Jahr vor dem dritten Weltkongress gegen sexuelle Ausbeutung von Kindern und Jugendlichen im November 2008 in Rio de Janeiro rufen die Kinderrechtsorganisation ECPAT, UNICEF und die Friedrich-Ebert-Stiftung mit einer Vorbereitungskonferenz in Berlin die Bundesregierung zum verstärkten Kampf gegen kommerzielle sexuelle Ausbeutung von Kindern auf. Aus diesem Anlass laden wir Sie herzlich zu einem Pressegespräch ein, an dem auch die stellvertretende UNICEF-Direktorin Hilde Johnson teilnehmen wird:
Dienstag, 10. Juni 2008, 13.00 Uhr
Friedrich-Ebert-Stiftung, Hiroshimastraße 17, 10785 Berlin
Teilnehmer:
- Dr. Jürgen Heraeus, Vorsitzender UNICEF Deutschland
- Hilde Johnson, stellvertretende UNICEF-Direktorin, New York
- Mechtild Maurer, Geschäftsführerin ECPAT Deutschland
- Katja Riemann, Schauspielerin und UNICEF-Unterstützerin
- Birgit Roth, INHOPE Deutschland
- Marlene Rupprecht, MdB
- Catarina Schymczyk, Jugendvertreterin ECPAT Deutschland
Wir würden uns freuen, Sie bei dem Pressegespräch zu begrüßen. Fotos und Betamaterial zum Thema stellen wir gerne vorab zur Verfügung.
Bitte wenden Sie sich an die UNICEF-Pressestelle:
0221/93650-315 oder -234,
presse(at)unicef.de.
Kontakt zu ECPAT Deutschland: 0761/45687148, info(at)ecpat.de, Friedrich-Ebert-Stiftung: 0228/883573, astrid.ritter(at)fes.de