Nothilfe
UNICEF-Nothilfe für die Flutopfer in Indien und Nepal
Kinder im Katastrophengebiet besonders anfällig für tödliche Krankheiten
Köln, den 29.8.2008
Kinder im Katastrophengebiet besonders anfällig für tödliche Krankheiten
Im indischen Bundesstaat Bihar sind 1,4 Millionen Menschen von den schweren Überschwemmungen betroffen, etwa eine Viertelmillion Häuser wurden zerstört. In Nepal wurden durch die Monsunfluten über 70.000 Menschen obdachlos. Vor allem die Kinder im Katastrophengebiet sind durch tödliche Krankheiten bedroht. UNICEF verstärkt seine Nothilfe und ruft zu Spenden auf.
Die massiven Überschwemmungen wurden vorige Wochen durch Dammbrüche ausgelöst. Die obdachlosen Familien werden monatelang nicht in ihre Heimatdörfer zurückkehren können.
„Dies sind die schwersten Überschwemmungen seit Generationen“, sagte Dan Toole, UNICEF-Regionaldirektor für Südasien. „Es ist nun oberste Priorität von UNICEF, lebens-rettende Hilfsgüter zu liefern und sicherzustellen, dass Kinder und Frauen Medikamente, Trinkwasser und Nahrung erhalten. Auch in guten Zeiten leben in Südasien viele Menschen in bitterster Armut. Die massiven Überschwemmungen können nun auch die letzten Hoffnungen dieser Familien zerstören.“
UNICEF hilft in den betroffenen Gebieten: 8.000 Familien in Indien erhielten bereits Plastik-planen, Hygiene-Sets, Material zur Trinkwasseraufbereitung, Schwimmwesten und Medikamente gegen tödliche Durchfallerkrankungen.
In Nepal versorgte UNICEF schon 10.000 Familien mit dem Notwendigsten. Decken, Planen, Moskitonetze sowie Hygieneartikel, Erste-Hilfe-Sets und Medikamente konnte UNICEF bereits nach Nepal liefern, ebenso wie Material zur Trinkwasseraufbereitung, Kochgeschirr und Schulmaterial.
Diese Nothilfe wird in den kommenden Wochen massiv verstärkt, um die Kinder vor dem Ausbruch tödlicher Krankheiten zu schützen.
UNICEF ruft zu Spenden für die Überschwemmungsopfer in Indien und Nepal auf:
Spendenkonto 300.000
Bank für Sozialwirtschaft
BLZ 370 205 00
Stichwort "Nothilfe Indien/Nepal"
oder spenden Sie online
Rückfragen an:
UNICEF-Pressestelle, Rudi Tarneden 0221/93650- 235 oder -315 oder presse@unicef.de