29. September 2008
Zum Auftakt der Weltstillwoche 2008: Auszeichnung durch Standortinitiative
des Bundespräsidenten / Sina Schielke, Deutsche Meisterin im Sprint, unterstützt Kampagne zur Weltstillwoche im Olympia-Jahr.

Berlin/Bergisch Gladbach, den 29. September 2008 - Die WHO/UNICEFInitiative
„Babyfreundliches Krankenhaus“ gehört als „Ausgewählter Ort“ zu den 366 Institutionen, die 2008 Deutschland als Land der Ideen repräsentieren. Heute erhält sie als „Ort des Tages im Land der Ideen“ die offizielle Auszeichnung von Bundespräsident Horst Köhler für ihre besonderen Leistungen. Unter seiner Schirmherrschaft werden zukunftsweisende Projekte in Deutschland nominiert.
Offizieller „Ort des Tages“ / 29. September auch Auftakt der Weltstillwoche
„Heute präsentiert die WHO/UNICEF-Initiative die ausgezeichnete Idee `Babyfreundliches Krankenhaus´. Ich freue mich, dass die Innovations- und Schubkraft der Initiative gewürdigt wird und wir offizieller `Ort des Tages´ in Deutschland sind“, betonte Dr. Michael Abou-Dakn, Erster Vorsitzender der Initiative und Chefarzt der
Gynäkologie und Geburtshilfe im St. Joseph-Krankenhaus in Berlin. Der 29. September sei auch der Auftakt der Weltstillwoche 2008. Bis zum 5. Oktober informierten die Babyfreundlichen Krankenhäuser bundesweit unter dem Motto: “Stillen fördern - goldrichtig“ mit kreativen Aktionen über die Bedeutung der Bindungsförderung und des Stillens. Die Termine der bundesweiten Aktionstage sind im Internet veröffentlicht unter www.babyfreundlich.org.
In Babyfreundlichen Krankenhäusern wird Zukunft gemacht
„Wir können ohne Übertreibung sagen: Bei uns wird Zukunft gemacht, denn Babyfreundliche Krankenhäuser fördern die Eltern-Kind-Bindung und das Stillen, Aspekte, die für die weitere Entwicklung des Kindes von besonderer Bedeutung sind.
Kinder, die in unseren Geburtskliniken das Licht der Welt erblicken, haben einen guten Start“, so Dr. Abou-Dakn stolz. „Unsere Krankenhäuser stehen für Innovation und neue Wege in der Geburtshilfe und Neonatologie. Wir überprüfen unser Handeln an evidenz-basierter Medizin. In diesem Jahr haben wir das Konzept`Babyfreundlich´ auf Kinderkliniken ausgedehnt“, so der Chefarzt abschließend.
Babyfreundliche Krankenhäuser machen Miteinander menschlicher
Matthias Stange, Deutsche Bank AG und Repräsentant der Standortinitiative betonte: „Die Geburts- und Kinderkliniken mit dem internationalen Gütesiegel ‚Babyfreundliches Krankenhaus‘ sind ein Beispiel dafür, was wir hierzulande bewegen können, um unser Miteinander menschlicher und das Leben in unserem Land lebenswerter zu machen. Dort wird vor allem Zukunft gestaltet.“
Verzicht auf Olympia wegen Geburt der Tochter / Stillen fördern „goldrichtig“
Sina Schielke, Deutsche Meisterin im Sprint, sagte: „Vor vier Jahren in Athen habe ich an den Spielen teilgenommen. Aber dieses Jahr bin ich zu Hause geblieben und habe meine Tochter Jaime zur Welt gebracht. Das war für mich wichtiger als alle sportlichen Auszeichnungen“. Im Jahr der Spiele von Peking stellten sich auch die „Babyfreundlichen Krankenhäuser“ sportlich auf: „Stillen fördern - goldrichtig“ lautet das Motto, unter dem sie antreten. „Mein Partner Thomas Goller und ich finden es `goldrichtig´, dass Babyfreundliche Krankenhäuser das Stillen fördern. Für uns war von Anfang an klar, dass unser Kind gestillt wird“, so Schielke.
Qualitätssiegel setzt neue Maßstäbe in der Geburtshilfe
Geschäftsführerin Gisela Meese unterstrich abschließend: „Als `Ausgewählter Ort´ gehört die Initiative zu den 366 Institutionen, die Deutschland 2008 als Land der Ideen repräsentieren. Das Konzept `babyfreundlich´ ist aus rund 1.500 Bewerbungen ausgewählt worden. Wir sind sehr stolz auf diese außergewöhnliche öffentliche Anerkennung unseres Qualitätssiegels, das neue Maßstäbe für Geburts- und Kinderkliniken setzt.“
Bei Fragen und Interview-Wünschen wenden Sie sich an die
WHO/UNICEF-Initiative "Babyfreundliches Krankenhaus (BFHI) e.V.
Geschäftsführerin: Gisela Meese (M.A.)
Tel.: (02204) 40 45 90
E-Mail: info@babyfreundlich.org
UNICEF Deutschland
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BLZ 370 205 00
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