11. September 2009

Vor dem Weltkindertag am 20. September startet die Schauspielerin Christiane Paul ihr Engagement für UNICEF. Gemeinsam mit 100 Kindern und dem Aktionsbündnis Kinderrechte (UNICEF, Deutsches Kinderhilfswerk, Deutscher Kinderschutzbund) wird sie sich am 18. September bei der zentralen Gemeinschaftsaktion des Aktionsbündnisses Kinderrechte zum Weltkindertag vor dem Brandenburger Tor in Berlin für die Aufnahme der Kinderrechte ins Grundgesetz einsetzen. „Bislang werden die Interessen der Kinder und Jugendlichen bei politischen Entscheidungen zu wenig berücksichtigt. Deshalb gehören die Kinderrechte ins Grundgesetz“, sagt Christiane Paul, selbst Mutter von zwei Kindern.
Weltkindertag 2009 steht unter dem Motto „Vorfahrt für Kinderrechte“. Das Aktionsbündnis fordert, dem Kindeswohl in unserer Gesellschaft endlich Vorrang einzuräumen. Denn auch in Deutschland wachsen immer mehr Kinder in schwierigen Verhältnissen auf. Sie leiden unter zunehmender Kinderarmut und ungleichen Bildungschancen. Alle Bundesbürger sind aufgerufen, die Forderung nach Aufnahme der Kinderrechte ins Grundgesetz zu unterstützen. Im Internet unter www.kinderrechte-ins-grundgesetz.de kann jeder seine Stimme abgeben.
Zahlreiche Prominente setzen sich für UNICEF ein. In Deutschland sind es neben den beiden UNICEF-Botschaftern Joachim Fuchsberger und Sabine Christiansen beispielsweise Steffen Seibert, Eva Padberg, Ralf Bauer, Barbara Becker, Nina Ruge, Oliver Bierhoff oder Dieter Pfaff.
Christiane Paul ist promovierte Medizinerin. Parallel zu ihrem Medizinstudium arbeitete sie als Schauspielerin und besuchte für kurze Zeit das Lee-Strasberg-Institut in New York. Nach verschiedenen Engagements als Fotomodell bekam die gebürtige Berlinerin 1991 ihre erste Hauptrolle in dem Film DEUTSCHFIEBER. Es folgten zahlreiche Filmrollen, darunter in Wolfgang Beckers DAS LEBEN IST EINE BAUSTELLE (1997), DIE HÄUPTER MEINER LIEBEN (1998), Fatih Akins IM JULI (1999), REINE FORMSACHE ( 2006) von Ralf Huettner oder Dennis Gansels Politparabel DIE WELLE (2007).
Die Kinderrechte sind seit 20 Jahren in der UN-Konvention über die Rechte des Kindes festgelegt. Danach hat jedes Kind das Recht auf Überleben und persönliche Entwicklung, Schutz und Beteiligung. Der Weltkindertag wird in mehr als 145 Ländern gefeiert. 1954 haben die Vereinten Nationen UNICEF mit der Ausrichtung beauftragt. Einmal im Jahr sollen sich die Regierungen verpflichten, die Arbeit des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen zu unterstützen. In Deutschland machen rund um den Weltkindertag machen mehr als 100 UNICEF-Arbeitsgruppen bei Veranstaltungen und Aktionen in ganz Deutschland die Kinderrechte zum Thema.
Die zentrale Aktion vor dem Brandenburger Tor mit Christiane Paul startet am 18. September um 11.00 Uhr. Alle Termine rund um den Weltkindertag unter www.unicef.de/weltkindertag.html.
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die UNICEF-Pressestelle 0221/93650-315 oder -237, E-Mail: presse(at)unicef.de.