11. Dezember 2009
Einen Rettungsring und ein UNICEF-Hausaufgaben-
heft erhielt Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen als Marschgepäck vor seiner Abreise zum Weltklimagipfel nach Kopenhagen. Kilian Günther (16), Julia Junge (16) und Conrad Zimmermann (16) übergaben Norbert Röttgen die Botschaften des UNICEF-Jugendklimagipfels. Vom 28. November
bis 4. Dezember 2009 hatten sie in Kopenhagen gemeinsam mit 164 Jugendlichen aus 44 Nationen eine Deklaration mit Forderungen und Lösungs-
vorschlägen zum Klimaschutz erarbeitet.
„Der Klimagipfel darf nicht scheitern. Der Klimawandel bedroht schon jetzt schon das Leben von Kindern“, sagte Julia Junge. „Das Klima retten heißt Kinder retten. Wir sind bereit, als UNICEF-Klimabotschafter alles für den Klimaschutz zu tun und erwarten das auch von den Erwachsenen. Denn unsere Zukunft steht auf dem Spiel“, sagte Kilian Günther.
Schon heute ist nach Angaben von UNICEF jedes zweite Opfer von Naturkatastrophen ein Kind.
Die Erderwärmung begünstigt auch die Verbreitung von Krankheiten wie Malaria und Durchfall sowie Mangelernährung. Diese sind für Kinder unter fünf Jahren besonders gefährlich. Die Resolution des UNICEF-Jugendklimagipfels war am vergangenen Freitag auch der Präsidentin des Weltklimagipfels und dänischen Umweltministerin Connie Hedegaard übergeben worden. Die wichtigsten Punkte daraus:
Die Jugendlichen vom Gerhard-Hauptmann Gymnasium in Wismar (Mecklenburg-Vorpommern) machen sich gemeinsam mit ihrer Mitschülerin Natalie Brindle schon länger für den Klimaschutz stark. Im Rahmen des UNICEF-Jugendbeteiligungsprojekts „Junior8“ hatten sie sich intensiv mit dem Thema beschäftigt und beispielsweise ein Puppenspiel für jüngere Schüler entwickelt. Alle Teilnehmer des Jugendgipfels haben sich verpflichtet, sich weiter als UNICEF-Klimabotschafter einzusetzen.
Weitere Informationen auf www.uniteforclimate.org und www.younicef.de
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