08. Januar 2010
Eine neue internationale Vergleichsstudie zur Lage der Kinder in Industriestaaten
zeigt für Deutschland erhebliche Probleme, aber auch Verbesserungen auf. Hans Bertram und Steffen Kohl von der Humboldt-Universität zu Berlin haben für UNICEF
die Lage der Kinder in 21 Industrieländern anhand von sechs Dimensionen umfassend verglichen: materielles Wohlbefinden, Gesundheit und Sicherheit, Bildung und Ausbildung, Beziehungen zu Familie und Gleichaltrigen, Verhaltensrisiken sowie subjektives Wohlbefinden der Kinder und Jugendlichen. Sie knüpfen damit an die richtungweisende UNICEF-Studie aus dem Jahr 2007 an.
Insgesamt liegt Deutschland im oberen Mittelfeld der untersuchten Industrienationen, wenn es darum geht, eine gute Lebensumwelt für die junge Generation zu schaffen. Besorgnis erregend ist jedoch zum Beispiel, dass Jugendliche in Deutschland ihre Zukunftsperspektiven düsterer sehen als ihre Altersgenossen in allen anderen Industrienationen.
Die Ergebnisse der Studie möchten wir Ihnen bei einer Pressekonferenz
mit Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Köhler vorstellen:
Donnerstag, 14. Januar 2010, um 11.30 Uhr
im Tagungszentrum im Haus der Bundespressekonferenz, Raum I und II
Schiffbauerdamm 40, 10117 Berlin (Ecke Reinhardtstr.)
Teilnehmer:
Die Studie „Zur Lage der Kinder in Deutschland 2010: Kinder stärken für eine ungewisse Zukunft“ sowie eine Zusammenfassung stellen wir Ihnen gerne vorab (unter Einhaltung der Sperrfrist) zur Verfügung.
Wir würden uns freuen, Sie bei der Pressekonferenz zu begrüßen.
Bitte wenden Sie sich bei Rückfragen an die UNICEF-Pressestelle, Helga Kuhn,
0221/ 93650-315 oder -234 oder presse(at)unicef.de.