Mit Einnahmen in Höhe von 70,6 Mio Euro aus Spenden und dem Verkauf von Grußkarten war UNICEF Deutschland im Jahr 2009 erneut eine der wichtigsten Stützen für die weltweite UNICEF-Hilfe. Nur in Japan kamen mehr Mittel aus privaten Spenden für UNICEF zusammen.
83,1 Prozent der Einnahmen in Deutschland flossen in die UNICEF-Arbeit in über 150 Ländern. 1,95 Prozent wurden für die satzungsgemäße inländische Arbeit eingesetzt - zum Beispiel für die Kampagnenarbeit für Kinderrechte und die Bildungsarbeit in Schulen. Die Verwaltungskosten betrugen 6,05 Prozent, die Kosten für Öffentlichkeitsarbeit und Werbung betrugen 8,90 Prozent. Diese Aufteilung erfolgte anhand der Empfehlungen des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI) und wurde mit diesem abgestimmt.
"Das Jahresergebnis 2009 bringt die außerordentlich große Unterstützung zum Ausdruck, die UNICEF von den Menschen in Deutschland selbst in Zeiten der Finanzkrise und unter teilweise schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen erhält. Wir danken allen Spendern sehr herzlich für ihr Vertrauen", sagte Anne Lütkes, Schatzmeisterin von UNICEF Deutschland.
Weitere Informationen sowie der vollständige Geschäftsbericht zum Download auf www.unicef.de/transparenz.html.
Fotos und sendefähiges Bildmaterial zum UNICEF-Report 2010 sind vorhanden. Der Bericht ist im Fischer Taschenbuch Verlag erschienen.
Rückfragen: UNICEF-Pressestelle: Rudi Tarneden und Helga Kuhn 0221/93650-235 und -234 oder presse(at)unicef.de.
UNICEF Deutschland
Konto 300 000
BLZ 370 205 00
Bank für Sozialwirtschaft Köln