
Vom 20. bis 22. September kommt die Weltgemeinschaft in New York zusammen, um die Fortschritte bei der Erreichung der 2000 festgelegten UN-Millenniumsziele zu evaluieren. Im Vorfeld dieses UN-Millenniumsgipfels wollen wir zu einem der Grundpfeiler der Millenniums-Agenda, dem Entwicklungsziel "Grundbildung für alle", Bilanz ziehen.
Die Konferenz "Versprochen und gebrochen - Scheitert das UN-Millenniumsziel 'Grundbildung für alle' an der Finanzierung?" findet am 8. September 2010 in Berlin statt. Insbesondere die Fragen nach der Bedeutung dieses Entwicklungsziels für die armen Staaten dieser Welt und nach der Verantwortung Deutschlands bei der Finanzierung werden im Fokus der Veranstaltung stehen.
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Während die UN-Generalversammlung in New York fortgesetzt wird, erneuert UNICEF Deutschland seinen Spendenappell für die Not leidenden Kinder in Pakistan. 3,5 Millionen Kinder sind auf Hilfe zum Überleben angewiesen. Mehr als eine Million Mädchen und Jungen unter drei Jahren brauchen dringend Zusatznahrung. Hunderttausende Menschen leiden bereits an Krankheiten wie Durchfall, Atemwegsentzündungen und Hautausschlägen. Trotz extremer Bedingungen verstärkt UNICEF seine Nothilfe weiter und versorgt mittlerweile 1,5 Millionen Menschen mit sauberem Trinkwasser. UNICEF bringt Medikamente und große Mengen mit Vitaminen und Mineralstoffen angereicherte Erdnusspaste in das Notstandsgebiet, die an mangelernährte Kinder verteilt wird. Tausende Kinder in den Auffanglagern erhalten Impfschutz gegen gefährliche Infektionskrankheiten wie Masern. Mehr

Anlässlich des Welttages der Humanitären Hilfe am 19. August weist UNICEF darauf hin, dass Nothilfe vor allem aufgrund zunehmender Naturkatastrophen in den vergangenen 20 Jahren immer notwendiger wird. Vor allem die Zahl von Überflutungen und Dürren nimmt zu. UNICEF hat allein im vergangenen Jahr in mehr als 200 Notsituationen Hilfe geleistet – rund die Hälfte davon war bedingt durch Naturkatastrophen. Zugleich sind die Gefahren für humanitäre Helfer in den vergangenen zehn Jahren kontinuierlich gestiegen. Mehr

UNICEF verstärkt seine Nothilfe in den Überschwemmungsgebieten in Pakistan weiter und versorgt trotz der schwierigen Bedingungen mittlerweile 1,3 Millionen Menschen mit Trinkwasser. „Doch Millionen weitere Opfer der Katastrophe warten noch auf sauberes Wasser. Wir müssen sie dringend erreichen“, sagte der Leiter von UNICEF Pakistan Martin Mogwanja. „Besonders den Kindern drohen Krankheiten wie Cholera und schwerer Durchfall. Viele sind schon jetzt mangelernährt und geschwächt.“ Mehr
UNICEF verstärkt seine Nothilfe in den Überschwemmungsgebieten in Pakistan. Um die Ausbreitung von Krankheiten in den Notstandsgebieten zu verhindern, hat UNICEF mit breit angelegten Impfaktionen begonnen. Zusätzliche 100 Tonnen Medikamente, Hygienebedarf und Zusatznahrung für Kinder hat UNICEF per Flugzeug ins Land gebracht. Allein für die Region Sindh im Süden des Landes hat UNICEF für fünf Millionen Menschen Zucker-Salz-Mischung sowie Zink bereitgestellt, um Durchfallerkrankungen schnell behandeln zu können. „Diese Hilfsgüter werden jetzt dringend benötigt, um weitere Todesfälle durch schmutziges Wasser und Mangelernährung zu verhindern”, sagte der Leiter von UNICEF Pakistan Martin Mogwanja. Mehr

In den Überschwemmungsgebieten in Pakistan sind 2,7 Millionen Kinder dringend auf Hilfe zum Überleben angewiesen. Sie brauchen so schnell wie möglich Nahrungsmittel, Trinkwasser und medizinische Notversorgung. „Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit. Millionen Frauen und Kinder kämpfen unter extrem harten Bedingungen um ihr Überleben“, sagte Martin Mogwanja, Leiter UNICEF Pakistan. UNICEF befürchtet die Ausbreitung von Krankheiten und hat bereits mehr als eine Million Dosen einer Zucker-Salz-Mischung sowie Zink zur Behandlung und Vorbeugung von Durchfallerkrankungen in das Notstandsgebiet bracht. Mehr

Die sich ausweitende Überschwemmungskatastrophe in Pakistan bringt immer mehr Kinder in Gefahr. UNICEF schätzt die Zahl der betroffenen Mädchen und Jungen mittlerweile auf sechs Millionen. Der Mangel an sauberem Trinkwasser und die schlechten hygienischen Bedingungen durch überschwemmte Latrinen und Tierkadaver bringen Kinder in Lebensgefahr „Das größte Gesundheitsrisiko für Kinder in den überschwemmten Gebieten ist Durchfall“, sagt Mohammed Cissé, Leiter des UNICEF-Gesundheitsprogramms in Pakistan. „Besonders sorgen wir uns um Kinder, die mit ihren Familien jetzt in Notunterkünften Zuflucht suchen. Für sie sind leicht übertragbare Infektionskrankheiten wie Masern eine ernste Gefahr. Mehr

Bei den schweren Überschwemmungen im Nordwesten Pakistans haben nach Angaben von UNICEF zahlreiche Kinder ihre Eltern verloren oder wurden von ihnen getrennt. Allein im Swat-Tal kümmern sich UNICEF-Partner bislang um über 80 Kinder, deren Eltern vermutlich nicht mehr leben. Über drei Millionen Menschen sind von der Naturkatastrophe betroffen; darunter 1,4 Millionen Kinder. Zahlreiche Kinder sind in den Fluten ertrunken. „Unsere größte Sorge sind die Menschen in den Gebieten, die wir immer noch nicht erreichen können“, sagt Dr. Mohammad Rafiq, Leiter der UNICEF-Hilfe in der besonders stark betroffenen Provinz Khyber Pukhtoonkhawa. „Die Menschen sind verzweifelt“. UNICEF ruft dringend zu Spenden für die Opfer der Überschwemmungen auf. Mehr

UNICEF verteilt Trinkwasser, Medikamente und Zusatznahrung Nach Schätzungen von UNICEF brauchen über eine Million Kinder in den Überschwemmungsgebieten im Nordwesten Pakistans dringend Hilfe. „Die größte Gefahr für Kinder sind jetzt Durchfall und Cholera. Es gibt bereits Kinder, die an lebensgefährlichem Durchfall erkrankt sind. Sauberes Wasser, Nahrung, Medikamente, Kleidung und Impfstoffe werden dringend benötigt. Wir haben die ersten Ladungen Hilfsgüter bereits verteilt und bringen weitere. Dies ist die entscheidende Phase um Leben zu retten”, sagt Martin Mogwanja, Leiter von UNICEF Pakistan. Mehr

UNICEF hilft den Opfern der schweren Überschwemmungen im Nordwesten Pakistans mit sauberem Trinkwasser und unterstützt die medizinische Versorgung. Während die Angst vor Epidemien wächst, warnt UNICEF vor dramatischen Folgen für die Kinder. Viele von den Überschwemmungen betroffene Familien sind Flüchtlinge, die unter ohnehin schwierigen Bedingungen in großen Lagern leben. Mehr

Auf dem 13. internationalen Filmfestival in Sansibar (Afrika) wurde der Kinofilm „Themba – Das Spiel seines Lebens“ mit dem UNICEF-Kinderrechtspreis für Filme ausgezeichnet. Anlässlich der Deutschlandpremiere des Films am 1. August 2010 in Köln überreicht UNICEF die Auszeichnung an die Regisseurin Stefanie Sycholt. „Themba“, in dem auch der frühere deutsche Nationaltorwart Jens Lehmann in einer Nebenrolle als Fußballtrainer mitspielt, erzählt die packende Geschichte einer ungewöhnlichen Befreiung im Gastland der gerade zu Ende gegangenen Fußball-Weltmeisterschaft. Mehr
In Osteuropa und den Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion breitet sich nach einer neuen Untersuchung von UNICEF eine verdeckte Aids-Epidemie unter benachteiligten Kindern und Jugendlichen rasant aus. Diese wird durch eine explosive Mischung aus Drogenmissbrauch und sexueller Übertragung unter Heranwachsenden, die am Rande der Gesellschaft leben, vorangetrieben. Die bestehenden Gesundheits- und Aufklärungsprogramme erreichen diese Risikogruppen nicht. Stattdessen werden die betroffenen Kinder und Jugendlichen als delinquent und „asozial“ gebrandmarkt. Dies ist Ergebnis des neuen UNICEF-Reports zu Aids und Kindern in Osteuropa und Zentralasien, der heute auf der Welt-Aids-Konferenz in Wien vorgestellt wird. Mehr

Trotz massiver internationaler Hilfe nach dem Erdbeben im Januar 2010 sind nach Einschätzung von UNICEF weiter über 500.000 Kinder in Haiti extrem verletzlich. Diese Kinder sind in hohem Maße von Krankheiten, Mangelernährung, Ausschluss von Bildung sowie Missbrauch und Gewalt bedroht. Auch sechs Monate nach der Naturkatastrophe in einem der ärmsten Länder der Welt ist die Lage der Kinder damit sehr schwierig. In seiner heute in Genf und New York veröffentlichen Zwischenbilanz der humanitären Hilfe „Children of Haiti“ berichtet UNICEF über die geleistete Arbeit und ruft dazu auf, Schutz und Hilfe für die besonders benachteiligten Kinder zu verstärken. Nothilfe und langfristige Maßnahmen müssen dafür eng miteinander verzahnt werden. Mehr
Rund 5.000 Kinder aus Familien der Roma und weiterer ethnischer Minderheiten sollen in den kommenden Jahren aus Deutschland in den Kosovo abgeschoben oder rückgeführt werden, obwohl sie dort kaum eine Perspektive auf Schulbildung, medizinische Versorgung und gesellschaftliche Integration haben. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue UNICEF-Studie zur Lage von Roma-Kindern in Deutschland und im Kosovo. Demnach gehen drei von vier Kindern, die bislang schon aus Deutschland zurückkehrten und hier zur Schule gingen, im Kosovo nicht mehr zur Schule. Die größtenteils in Deutschland aufgewachsenen Kinder sprechen kaum Albanisch oder Serbisch und landen nach der Abschiebung im sozialen Abseits. Mehr
Ein signiertes Trikot des Fußballweltstars Lionel Messi versteigert UNICEF vom 2.-11. Juli im Internet auf www.ebay.de/starsandcharity. Der Erlös der Online-Versteigerung kommt UNICEF-Bildungsprogrammen in Malawi zu Gute. UNICEF-Botschafter Lionel Messi hat das Trikot des FC Barcelona signiert und zur Verfügung gestellt, um auf die Situation der Kinder in Afrika aufmerksam zu machen und zu helfen. Mehr
Kinder in Entwicklungs- und Schwellenländern sind die größten Verlierer der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise. Dies ist Ergebnis des UNICEF-Reports 2010 „Kinder – die Vergessenen der Finanzkrise“, der heute in Berlin vorgestellt wurde. Danach hat der Einbruch der Weltwirtschaft Armut, Hunger und Krankheiten bei Kindern verschärft. Die Krise verhindert Fortschritte bei der Umsetzung der Millenniums-Entwicklungsziele. Allein in 2010 wird die Zahl der Menschen in extremer Armut um rund 64 Millionen steigen. Tausende Kinderleben sind in Gefahr, wenn jetzt nicht gegengesteuert wird. Mehr
Trotz der schwierigen Sicherheitslage hat UNICEF am gestrigen Dienstag 40 Tonnen dringend benötigter Hilfsgüter im südkirgisischen Osch verteilt. Aufgrund der anhaltenden Gewalt war die Stadt zunächst für Helfer nicht zugänglich. Das Krankenhaus in Osch hat acht Geburtshilfesets, Medikamente für 10.000 Kinder mit gefährlichen Durchfallerkrankungen sowie Vitamine und Spurenelemente erhalten. Die Geburtshilfesets enthalten Medikamente und medizinische Geräte für insgesamt 800 Geburten. Über 90 Prozent der Flüchtlinge sind Kinder, Frauen und alte Menschen. Unter ihnen sind viele Schwangere sowie Verwundete und Kranke. Nach offiziellen Angaben hat es mehr als 250 Tote gegeben sowie 2.100 Verletzte. Bis zu 300.000 Menschen sind in Kirgistan auf der Flucht, 100.000 flohen ins benachbarte Usbekistan. Die Situation in dem zentralasiatischen Land bleibt weiter gespannt. Mehr
Der Vorstand des Deutschen Komitees für UNICEF hat auf seiner heutigen Sitzung in Köln Christian Schneider zum Geschäftsführer bestellt. Der 44-Jährige ist seit 1998 bei UNICEF und leitet seit 2002 den Bereich Kommunikation und Kinderrechte. Er übernimmt mit sofortiger Wirkung die Aufgabe von Regine Stachelhaus, die in den Vorstand des Energieunternehmens E.ON AG wechselt.
„Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit ihm UNICEF und die Kinderrechte weiter voranzubringen“, sagte Dr. Jürgen Heraeus, Vorsitzender von UNICEF Deutschland. „Der Vorstand dankt Regine Stachelhaus für ihr Engagement für UNICEF.“ Mehr
UNICEF ruft dringend dazu auf, Schutz und Hilfe für die Flüchtlinge in Kirgistan zu verstärken. Bis zu 300.000 Menschen sind innerhalb Kirgistans auf der Flucht vor der Gewalt – bis zu 100.000 Flüchtlinge sind über die Grenze nach Usbekistan gelangt. Über 90 Prozent der Flüchtlinge sind Kinder, Frauen und alte Menschen. Unter ihnen sind viele Schwangere sowie Verwundete und Kranke. Mehr

UNICEF hat Hilfsmaßnahmen für die Flüchtlinge aus Kirgistan gestartet. UNICEF schätzt, dass bislang rund 100.000 Menschen vor der anhaltenden Gewalt im Süden des zentralasiatischen Landes geflohen sind – über 90 Prozent davon sind Frauen und Kinder. Gestern brachte UNICEF die ersten sechs Lastwagen mit Zelten, Decken, Medikamenten und Materialien zur Wasseraufbereitung ins Grenzgebiet zwischen Kirgistan und Usbekistan. Mehr
Über 600 Kinder in der Frankfurter Paulskirche / Ann Kathrin Linsenhoff, Dunja Hayali, Maite Kelly, Bärbel Schäfer und Fußballweltmeisterin Nia Künzer ehrten die Sieger. Die UNICEF-JuniorBotschafter 2010 kommen aus Lörrach. Die 30-köpfige Gruppe um Christella Langen (15), Niklas Zollinger (12) und Clara Koppenburg (14) nahm den begehrten UNICEF-Kinderrechtspreis in der Frankfurter Paulskirche entgegen. Bereits zum siebten Mal ernennt UNICEF seine „JuniorBotschafter des Jahres“. Ausgezeichnet werden Kinder und Jugendliche, die sich besonders für die Kinderrechte engagieren. 33.000 Kinder und Jugendliche waren an den Aktionen beteiligt – mehr als doppelt so viele wie im Vorjahr. Über 80 einzelne Kinder und Gruppen, 70 Schulen und ein gutes Dutzend Organisationen haben sich beworben. Mehr
Die Berliner Philharmoniker haben 130.000 Euro für die UNICEF-Nothilfe in Haiti gespendet. Pamela Rosenberg und Sabine Christiansen gaben das Ergebnis des Benefizkonzertes im Februar am gestrigen Samstag im Rahmen der Premiere des neuen Tanzprojekts in der Arena Berlin bekannt. Mehr
Anlässlich des Welttags gegen Kinderarbeit am 12. Juni ruft UNICEF dazu auf, den Kampf gegen kommerzielle Ausbeutung und Gewalt gegen Kinder insbesondere auf dem afrikanischen Kontinent zu verstärken. Fast jedes dritte Kind in Afrika muss schon im Alter zwischen fünf und 14 Jahren arbeiten, südlich der Sahara liegt der Anteil arbeitender Mädchen und Jungen mit über 35 Prozent weltweit am höchsten. Allein in Südafrika müssen schätzungsweise 850.000 Kinder arbeiten. UNICEF hat zur Fußball-Weltmeisterschaft einen Aktionsplan aufgelegt, um während der WM besonders benachteiligte und gefährdete Kinder zu schützen und für die Umsetzung der Kinderrechte in Südafrika zu werben. „Wirksamen Kinderschutz gibt es nur, wenn die ganze Zivilgesellschaft sich für Null-Toleranz gegen Ausbeutung von Kindern einsetzt“, sagte die Leiterin von UNICEF in Südafrika Aida Girma. Mehr
Die UNICEF-Botschafter Sir Roger Moore und Nana Mouskouri, das Top-Model Julia Stegner, die Schauspielerin Katja Riemann, der Star-Geiger Julian Rachlin und die UNICEF-Botschafterin für Kinder im Krieg, Mariatu Kamara, appellieren gemeinsam an Regierungen, Medien und Öffentlichkeit, die WM in Südafrika als „Anstoß“ für die Verwirklichung der Rechte der Kinder in Afrika zu nutzen. Mehr
In ihrer Heimatstadt Stuttgart haben Die Fantastischen Vier immer ein HEIMSPIEL. Am 24. Juli 2010 präsentiert eine der erfolgreichsten Bands Deutschlands ihre neuen Stücke aus dem achten Studioalbum „Für Dich Immer Noch Fanta Sie“. Zusammen mit Ich + Ich, Milow und vielen weiteren Topacts bietet das Open-Air-Festival HEIMSPIEL in Stuttgart 2010 ein einzigartiges Tagesprogramm. Mehr
Exakt 100 Stunden vor dem Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft starten internationale Persönlichkeiten aus Kultur, Sport und Gesellschaft gemeinsam mit UNICEF einen Aufruf für die Rechte der Kinder in Afrika. Während die Welt voller Spannung auf Südafrika blickt, schaut UNICEF über die Stadien hinaus auf die Situation der Kinder. Mehr
Die Geschäftsführerin von UNICEF Deutschland, Regine Stachelhaus (55), wird zum 23. Juni 2010 als Vorstandsmitglied zur E.ON AG wechseln. Hier wird sie die Bereiche Personal, IT und Einkauf leiten und darüber hinaus die Funktion des Arbeitsdirektors in dem internationalen Strom- und Gasunternehmen übernehmen. Mehr
Zum Auftakt der Globalen Konferenz zu Kinderarbeit in Den Haag ruft UNICEF zum verstärkten Kampf gegen die schlimmsten Formen der Ausbeutung von Kindern auf. UNICEF schätzt, dass weltweit 150 Millionen Kinder unter 15 Jahren hart arbeiten müssen und deshalb kaum oder gar nicht zur Schule gehen. Es ist zu befürchten, dass die globale Wirtschaftskrise Kinder in riskante Arbeitsverhältnisse treibt und Fortschritte beim Kampf gegen Kinderarbeit verhindert. Mehr

UNICEF hat mit der Erbengemeinschaft des Kunsthauses Drey vereinbart, das Gemälde „Johannes der Täufer“ des so genannten Meister von 1419 aus der Sammlung Rau zu verkaufen. Der Verkauf ist notwendig, um Ansprüche der Erbengemeinschaft des früheren Münchner Kunsthauses abzugelten. Die Vereinbarung kam nach kurzen Verhandlungen zustande, nachdem UNICEF sich davon überzeugt hatte, dass das Anliegen der Erbengemeinschaft – vertreten durch die Rechtsanwälte von Trott zu Solz - Lammek – legitim ist. Der Wert des Bildes aus dem Kern der Sammlung Rau wird auf mehrere hunderttausend Euro geschätzt. Der Erlös geht je zur Hälfte an die Erben des Kunsthauses Drey und an die UNICEF-Stiftung. Das Kunsthaus A.S. Drey war 1936 aufgrund der jüdischen Abstammung seiner Besitzer zum Verkauf seiner Werke gezwungen worden. Gustav Rau hatte das Bild im Jahr 1983 bei Christie’s in London erworben. Damals waren noch keine Ansprüche auf Restitution bekannt. Mehr
Das Deutsche Kinderhilfswerk und UNICEF Deutschland begrüßen die Entscheidung des Bundeskabinetts, die Vorbehaltserklärung zur UN-Kinderrechtskonvention zurückzunehmen.
„Damit sind wir einen großen Schritt bei der Verwirklichung der Kinderrechte für alle Kinder in Deutschland weitergekommen“, betont der Präsident des Deutschen Kinderhilfswerkes, Thomas Krüger. „Aber die Rücknahme der Vorbehaltserklärung allein reicht nicht aus, um die Kinderrechte für alle Kinder in Deutschland zu verwirklichen.“
Die Geschäftsführerin von UNICEF Deutschland Regine Stachelhaus: „Die heutige Entscheidung war seit langem überfällig. Jetzt müssen eine Reihe von Gesetzen im Asyl-, Aufenthalts- und Sozialrecht angepasst werden. Kinder und Jugendliche dürfen nicht länger aufgrund ihres Aufenthaltstatus diskriminiert werden. Die in der UN-Kinderrechtskonvention festgeschriebenen Kinderrechte müssen endlich für alle Kinder in Deutschland gelten.“ Mehr

„Ich freue mich, zu UNICEF zu gehören und mit unserer außergewöhnlichen Mannschaft und vielen Partnern die Rechte von Kindern auf der ganzen Welt voranzubringen“, sagte Anthony Lake an seinem ersten Arbeitstag in der UNICEF-Zentrale in New York. „Frieden und Sicherheit sind die Grundlagen für eine bessere Welt für Kinder. Kriege töten nicht nur Kinder. Sie sind der Brutplatz für Krankheiten und sie zerstören die Hoffnung auf wirtschaftliche Entwicklung. Wirklicher Friede besteht nicht in einem Stück diplomatischen Papier. Man findet ihn vielmehr in Mädchen und Jungen, die sicher und gesund aufwachsen. Wenn wir heute ihr Leben verbessern, helfen wir ihnen ein besseres Morgen zu schaffen“, sagte Lake bei seinem Amtsantritt. Mehr

Neuer Bericht von UNICEF und der Kampagne "Roll Back Malaria" Kinder in Afrika sind nach Einschätzung von UNICEF weiterhin weltweit am stärksten von Malaria bedroht. Jeder sechste Todesfall bei Kindern auf dem afrikanischen Kontinent geht auf die Tropenkrankheit zurück – dies sind jedes Jahr über 700.000 Kinder. Malaria kommt in den meisten tropischen und subtropischen Regionen der Erde vor, aber rund 90 Prozent aller Todesfälle entfallen auf die Länder Afrikas südlich der Sahara. Anlässlich des Welt-Malaria-Tages am 25. April haben UNICEF und die internationale Kampagne „Roll Back Malaria“ in dem Bericht „Progress and Impact“ Fortschritte und Probleme im Kampf gegen die Tropenkrankheit dokumentiert. So beschaffte allein UNICEF im vergangenen Jahr 43 Millionen von weltweit 150 Millionen neuen imprägnierten Moskitonetzen, die der Übertragung des Erregers durch die Anopheles-Mücke vorbeugen. Mehr Kinder als jemals zuvor schlafen heute unter solchen Netzen. Mehr

Gemeinsame Erklärung von Caritas international, Deutschem Roten Kreuz, Diakonie Katastrophenhilfe und UNICEF Deutschland: 100 Tage nach dem verheerenden Erdbeben fordern die im „Aktionsbündnis Katastrophenhilfe“ zusammengeschlossenen vier großen deutschen Hilfswerke rasche Investitionen in den Aufbau verlässlicher Institutionen und politischer Strukturen in Haiti. Gleichzeitig muss das Prinzip Hilfe zur Selbsthilfe gestärkt werden. Alle Bereiche der Gesellschaft müssen in den Wiederaufbau einbezogen werden. Nur so können die Grundbedürfnisse der Bevölkerung nach medizinischer Versorgung, Ernährung und Bildung nachhaltig sichergestellt werden. Und nur so kann aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt werden, damit sich nicht wieder Wenige auf Kosten der Mehrheit durch Korruption und Misswirtschaft bereichern. Solidarität soll das Recht des Stärkeren ersetzen. Mehr

UNICEF-Bericht drei Monate nach der Katastrophe: Schulmaterial für 700.000 Kinder
Drei Monate nach dem schweren Erdbeben ist die Normalität für die meisten betroffenen Kinder in Haiti noch in weiter Ferne. In seinem heute in Genf vorgestellten Bericht „Kinder in Haiti – drei Monate nach der Katastrophe“ zieht UNICEF eine erste Bilanz zum Stand der Nothilfe und der Vorbereitungen für einen Neuanfang. So konnte zwar eine zweite Katastrophe durch Hunger und Krankheiten bisher verhindert werden. Gleichzeitig warnt UNICEF aber vor einer Verschlechterung der hygienischen Situation und zunehmender Gewalt, vor allem gegenüber Mädchen und Frauen in den Notlagern. Kinder müssen auch besser vor Ausbeutung, Kinderhandel und illegalen Adoptionen geschützt werden.
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UNICEF ruft anlässlich der Haiti-Wiederaufbaukonferenz am 31. März in New York zu massiven Anstrengungen für die Kinder auf. In Haiti leiden rund 1,5 Millionen Kinder unter den Folgen des Erdbebens vom 12. Januar. UNICEF befürchtet, dass die jetzt beginnende Regenzeit zur Ausbreitung von Krankheiten führen kann. Das Kinderhilfswerk fordert, bessere Lebensbedingungen für Kinder in den Mittelpunkt der Bemühungen um den Wiederaufbau zu stellen. Mehr
Sechs Monate vor dem Weltkindertag am 20. September haben UNICEF und das Deutsche Kinderhilfswerk das diesjährige Motto für Deutschland bekannt gegeben. Es lautet „Respekt für Kinder“.
„Kinder erhalten in unserer Gesellschaft nicht die Beachtung, die sie verdienen und brauchen“, sagte UNICEF-Geschäftsführerin Regine Stachelhaus. „Nach wie vor sind die Kinderrechte nicht im Grundgesetz verankert. Wir dürfen Kinder nicht nur als zukünftige Leistungsträger betrachten. Sie brauchen heute unsere Aufmerksamkeit und unseren Respekt.“
„Immer mehr Kinder in Deutschland wachsen in schwierigen Verhältnissen auf. Sie leiden unter zunehmender Kinderarmut und ungleichen Bildungschancen“, betonte die Bundesgeschäftsführerin des Deutschen Kinderhilfswerkes, Dr. Heide-Rose Brückner. „Hier muss es zu einem Umdenken kommen, das Wohl der Kinder und der Respekt für Kinder gehören in den Mittelpunkt allen Handelns von Staat und Gesellschaft.“
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Anlässlich der heutigen Sitzung des Bundesrats fordern UNICEF Deutschland und Deutsches Kinderhilfswerk die Ministerpräsidenten zu einer klaren Entscheidung für die volle Geltung der internationalen Kinderrechte in Deutschland auf. Dem Bundesrat liegt ein Antrag von vier Bundesländern vor, die seit 18 Jahren geltende deutsche Vorbehaltserklärung zur UN-Kinderrechtskonvention endlich zurückzunehmen.
„Es ist überfällig, dass die internationalen Kinderrechte in Deutschland endlich ohne Vorbehalt verbindlich für alle Kinder gelten. Dies ist ein wichtiger Schritt, um die Situation von Flüchtlingskindern in Deutschland zu verbessern. Heute werden 16-Jährige im Asylverfahren oft wie Erwachsene behandelt - das ist ein klarer Verstoß gegen internationales Recht“, sagte Anne Lütkes, Vorstandsmitglied von UNICEF Deutschland. Mehr
Nach dem Erdbeben sollen über 700.000 Kinder unterrichtet werden / Benefizkonzert der Berliner Philharmoniker am 20. Februar 2010 Unter dem Motto „Geh zur Schule“ startet UNICEF in Haiti eine Bildungskampagne. Insgesamt 500.000 Schulkinder sollen in Zelten unterrichtet werden. 227.000 Kindergartenkinder erhalten provisorische Spiel- und Lernmöglichkeiten. Die ersten Zeltschulen haben bereits ihre Arbeit aufgenommen. Hierzu wurden bereits 150 Großzelte für 10.000 Schüler nach Haiti gebracht. UNICEF hat Lern- und Arbeitsmaterial sowie Spiel- und Sportutensilien für rund 14.000 Kinder bereitgestellt. Derzeit bringt UNICEF weitere Zelte und große Mengen Lernmaterial nach Haiti. Mit einer so genannten „Schule in der Kiste“ können jeweils 40 Schulkinder mit dem Nötigsten ausgestattet werden. Ziel ist es, bis Anfang April den Kindern im Erdbebengebiet mit dem provisorischen Unterricht zu einem Stück Normalität zu verhelfen. Mehr
Nach der Unterzeichnung des Gesetzes zur Bekämpfung von Kinderpornografie in Kommunikationsnetzen durch Bundespräsident Horst Köhler fordern UNICEF und ECPAT die Bundesregierung auf, unverzüglich konkrete Maßnahmen zu ergreifen, um Kinderpornografie aus digitalen Netzwerken zu verbannen. Da die Bundesregierung angekündigt hat, das nun in Kraft tretende Gesetz nicht anwenden zu wollen, ist sie verpflichtet, Alternativen aufzuzeigen und umzusetzen. Mehr
Anlässlich des morgigen zweiten Jahrestages der Unabhängigkeit des Kosovo macht UNICEF auf die extrem schwierige Lebenssituation und mangelnde Integration von Roma-Kindern in dem noch immer vom Bürgerkrieg gezeichneten Land aufmerksam. Im Kosovo leben etwa 60 Prozent der Roma-Kinder unterhalb der Armutsgrenze. Eine ausreichende Gesundheitsversorgung existiert für sie nicht. Roma-Familien, die aus Deutschland abgeschoben wurden, leben oft außerhalb der Gemeinden, in Holzbaracken, ohne Heizung und in verwahrlosten Verhältnissen.
Die Europaabgeordnete Barbara Lochbihler (Grüne), die auch Mitglied des Deutschen Komitees für UNICEF ist, hat in den vergangenen Tagen den Kosovo besucht: „Abschiebungen in den Kosovo bedeutet für viele Roma aus Deutschland Abschiebung in die Fremde und ins Elend“, so die Menschenrechtsexpertin. „Vor allem Kindern wird hier die Zukunft verbaut. Sie leiden enorm unter den katastrophalen Bedingungen in den Flüchtlingslagern und Roma-Siedlungen. Als ‚Zigeuner’ werden sie sowohl von der albanischen als auch von der serbischen Bevölkerung geschnitten. Entsprechend schwierig ist ihr Zugang zum regulären Arbeitsmarkt und zu Sozialleistungen.“
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Ihr Konzert am 20. Februar widmen die Berliner Philharmoniker der UNICEF-Nothilfe für die Kinder in Haiti. Das weltberühmte Orchester ist die erste Institution, die sich offiziell als internationaler UNICEF-Botschafter engagiert. „Auch wenn die internationalen Kamerateams abziehen, muss die Hilfe in Haiti weitergehen. Insbesondere die Kinder brauchen unsere Hilfe“, sagte der künstlerische Leiter der Berliner Philharmoniker, Sir Simon Rattle. Das Benefizkonzert am Samstag, 20. Februar, um 20 Uhr in der Berliner Philharmonie ist bereits ausverkauft, wird aber auch live in der Digital Concert Hall im Internet übertragen. Zum Abschluss ihres Beethoven-Zyklus interpretiert das Orchester Beethovens viertes Klavierkonzert sowie Werke von Ligeti und Sibelius. Solistin des Abends ist die japanische Star-Pianistin Mitsuko Uchida. „Der Wiederaufbau in Haiti beginnt bei den Kindern“, sagte UNICEF Botschafterin Sabine Christiansen in einem Gespräch mit Pamela Rosenberg, Sir Simon Rattle, Mitsuko Uchida und Emmanuel Pahud, dem Medienvorstand der Berliner Philharmoniker. Mehr
Als wichtigen Schritt für eine kindergerechte Gesellschaft begrüßt UNICEF das heutige Urteil des Bundesverfassungsgerichts zu den Regelsätzen für Kinder, die auf Hartz IV angewiesen sind.
„Das Urteil weist den richtigen Weg für einen wirksameren Kampf gegen Kinderarmut“, sagte Regine Stachelhaus, Geschäftsführerin von UNICEF Deutschland. „Der Armutsdruck ist vor allem für Kinder von Alleinerziehenden dramatisch. Sie brauchen bedarfsgerechte Unterstützung. Höhere Regelsätze allein reichen jedoch nicht aus. Es geht nicht nur darum, wie oft ein Kind neue Schuhe hat, sondern welchen Platz und welche Chancen ein Kind in der Gesellschaft hat. Die Politik muss jetzt endlich eine umfassende Strategie entwickeln, um zu vermeiden, dass Kinder oftmals schon sehr früh abgehängt und aus unserer Gesellschaft dauerhaft ausgegrenzt werden.“ Mehr
„Mission Kinderrechte“ - der dienstälteste UNICEF-Botschafter Sir Roger Moore und die JuniorBotschafter Sofie, Laura, Franziska und Katharina aus dem bayerischen Weilheim rufen gemeinsam auf, sich als UNICEF-JuniorBotschafter zu bewerben. Noch acht Wochen haben Schulklassen, Gruppen und einzelne Kinder und Jugend-
liche bis 18 Jahre Zeit um mitzumachen.
Einsendeschluss für die Beiträge ist der 31. März. „Kinder sind die besten Botschafter für ihre Rechte und setzen sich gern für andere ein“, würdigte Sir Roger den Einsatz der UNICEF-JuniorBotschafter. „Die Kinderrechte gelten für alle Kinder. Wir alle können etwas dafür tun, dass sie weltweit Wirklichkeit werden“, sagte Laura Krietenstein, eine der vier JuniorBotschafter-Gewinnerinnen 2009. Mehr
Über 40 Meisterwerke aus fünf Jahrhunderten setzen die spektakuläre Reihe der Ausstellungsserie in der »Kunstkammer Rau« fort. Nach dem großen Erfolg der Auftaktausstellung der Sammlung Rau für UNICEF im Arp Museum mit rund 45.000 Besuchern wird nun am 5. Februar eine zweite Schau eröffnet, die den Sammler Gustav Rau in den Mittelpunkt stellt. Mehr
Heute beginnt eine große Impfkampagne im Erdbebengebiet in Haiti. Mit Unterstützung von UNICEF, der Weltgesundheitsorganisation und den lokalen Behörden werden von heute an insgesamt rund 700.000 Kinder gegen gefährliche Krankheiten geimpft. UNICEF hat dazu die Impfstoffe, Spritzen und technischen Geräte beschafft und die notwendige Kühlkette organisiert.
Die Kampagne startet in der Hauptstadt Port-au-Prince in den überfüllten und unhygienischen Notunterkünften, da dort das Krankheitsrisiko am größten ist. Sie wird Schritt für Schritt auf andere Landesteile ausgeweitet. Mehr
Ein halbes Jahr vor der Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika starten der internationale UNICEF-Botschafter Sir Roger Moore und die UNICEF-Paten Eva Padberg und Oliver Bierhoff die Kampagne „Gib Deine Stimme ab – für Schulen für Afrika!“, um allen Kindern im südlichen Afrika einen Platz in der Schule zu verschaffen.
Nach Schätzungen von UNICEF gehen dort 45,5 Millionen Kinder nicht zur Schule. Die Hälfte aller Kinder, die nicht zur Schule gehen, leben im südlichen Afrika. „Ohne Bildung haben diese Kinder kaum eine Chance der Armut zu entkommen“, sagte UNICEF-Botschafter Sir Roger Moore. „Mit der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 blickt die Welt auf Afrika. Wir müssen diese Chance jetzt nutzen, endlich alle Kinder in die Schule zu bringen“, sagte Oliver Bierhoff, Manager der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. „Bildung ist die beste Investition. Geber- und Entwicklungsländer müssen mehr tun, damit das Recht auf Bildung endlich für jedes Kind Realität wird“, sagte Top-Model Eva Padberg, die bereits mehrfach UNICEF-Bildungsprojekte besucht hat. Mehr
Trotz massiver internationaler Hilfe ist die Not der Kinder in Haiti
nach Einschätzung von UNICEF weiter überwältigend. Erste Fälle von lebensgefährlichen Infektionskrankheiten wie Tetanus und Masern
sowie Durchfallerkrankungen werden aus Leogane berichtet. Um eine Masernepidemie zu verhindern, sollen ab 2. Februar mit Unterstützung
von UNICEF 600.000 Kinder unter fünf Jahren geimpft werden. Die Kinder
erhalten auch Vitamin-A-Tabletten zur Stärkung der Widerstandskraft.
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UNICEF-Botschafter Sir Roger Moore, Eva Padberg und Oliver Bierhoff starten eine Kampagne für das Recht auf Bildung. Die VZ-Netzwerke unterstützen den Aufruf von UNICEF.
Jedes Kind hat ein Recht auf Bildung. Doch nirgendwo sonst sind Mädchen und Jungen so stark benachteiligt wie im südlichen Afrika. Das Millenniumsziel, allen Kindern bis zum Jahr 2015 eine gute Grundbildung zu ermöglichen, kann nur erreicht werden, wenn die Regierungen ihre Anstrengungen rasch verstärken und deutlich mehr Mittel bereitstellen. Nach Schätzungen der Vereinten Nationen fehlen jährlich 16 Milliarden US-Dollar, damit jedes Kind einen Platz im Klassenzimmer bekommt.
Zur Fußball-Weltmeisterschaft blickt die Welt auf Afrika – eine große Chance, das Millenniumsziel doch noch zu erreichen. Unter dem Motto „Gib Deine Stimme ab!“ rufen UNICEF und die VZ-Netzwerke gemeinsam zur Unterstützung auf. Mehr
UNICEF verstärkt den Schutz für Kinder in Haiti, die ihre Eltern verloren haben oder von ihnen getrennt wurden. Hierzu werden in einem ersten Schritt zusammen mit Partnern Schutzzentren für zunächst 900 unbegleitete Kinder eingerichtet. Eine Telefonhotline unterstützt die Suche nach vermissten Kindern. Weiter werden sichere Zonen für Kleinkinder bis fünf Jahre im Katastrophengebiet eingerichtet.
UNICEF registriert alle Kinderheime und setzt sich dafür ein, dass sie Nahrungsmittel vom Welternährungsprogramm erhalten. In Absprache mit UNICEF und den Behörden hat die Polizei mobile Teams gebildet, um am Flughafen und an der Grenze zur Dominikanischen Republik sicherzustellen, dass Kinder, die ausreisen, vollständige Papiere haben.
„Tausende Kinder im Erdbebengebiet schlagen sich allein durch. Sie sind von Mangelernährung, Krankheiten und Ausbeutung bedroht. Wir müssen diese Kinder finden, versorgen, schützen und wieder mit ihren Angehörigen zusammen bringen“, sagte Rudi Tarneden, Sprecher von UNICEF Deutschland.
UNICEF bringt mit Flugzeugen laufend Hilfsgüter nach Haiti und verteilt zusammen mit Partnern gegenwärtig Trinkwasser an 180.000 Menschen. Eine Impfkampagne ist in Vorbereitung. Zusatznahrung für 6.000 unterernährte Kinder ist eingetroffen. Mehr
Während zunehmend mehr Menschen im Erdbebengebiet in Haiti Hilfe erhalten, wächst die internationale Hilfsbereitschaft. Unter dem Motto „Hoffnung für Haiti“ ruft UNICEF Deutschland mit Aktionen im Internet, über SMS, Spendentelefone und lokale Veranstaltungen zur Solidarität auf.
Die Aktion knüpft an den großen Aufruf „Hope for Haiti“ in den USA an, an der sich am Freitag internationale Stars wie George Clooney und die meisten TV-Netzwerke beteiligen. Die Erlöse dort gehen an UNICEF, das Rote Kreuz und andere Organisationen.
„Setz Dich ein. Es geht um Mitgefühl. Es gibt Zeiten in unserem Leben, wo Menschen in Not wirklich ohne jede Hilfe dastehen. Jeder sollte an die Organisation spenden, die ihm am besten gefällt“, rief George Clooney Anfang dieser Woche insbesondere junge Menschen zur Unterstützung auf.
„Wir brauchen einen langen Atem, um die Grundversorgung der Kinder sicherzustellen. Aber Hilfe ist nicht unmöglich. Die Helfer tun unter den chaotischen Bedingungen das Menschenmögliche und kommen langsam voran“, sagte Rudi Tarneden, Sprecher von UNICEF Deutschland.
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Trotz der chaotischen Zustände und der logistischen Probleme in Haiti hat UNICEF am Samstag 17 große Wassertanks für jeweils 5.000 – 10.000 Liter Trinkwasser im Katastrophengebiet aufgestellt. Weitere neun Tanks werden so rasch wie möglich installiert. Außerdem hat UNICEF 120.000 große Flaschen Trinkwasser verteilt. Unter Federführung von UNICEF wurden bisher insgesamt 52 Verteilstationen für Trinkwasser eingerichtet. Priorität für die Wasserversorgung haben Krankenhäuser und Stadtteile, in denen sich große Zahlen obdachloser Menschen aufhalten. Hier ist es auch besonders wichtig, rasch Latrinen anzulegen. Mehr
Obwohl zunehmend Hilfe in Haiti eintrifft, hat sich nach Einschätzung von UNICEF die Lage der Kinder weiter verschlechtert. Unzählige Verletzte und obdachlose Familien sind immer noch ohne medizinische Hilfe, Nahrung, Wasser und Schutz. Die Kinder sind jetzt besonders von Krankheiten wie Typhus und Cholera, Malaria und Dengue-Fieber bedroht.
"Jetzt kommt alles auf eine gute Koordination an. Trotzdem muss man damit rechnen, dass durch das Chaos und die Schäden die Hilfe nur langsam vorankommen kann“, sagte Rudi Tarneden, Sprecher von UNICEF Deutschland.
Den Vereinten Nationen kommt eine Schlüsselrolle bei der Koordination der Hilfe zu. Vom Krisenzentrum in der Nähe des Flughafens von Port-au-Prince organisieren Expertenteams den Einsatz.
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„Wir wollen das Jahr aber nicht nur dazu nutzen, Spenden für UNICEF zu sammeln. Wir wollen in Karlsruhe auch für noch mehr Kinderfreundlichkeit werben. Ich sage bewusst: `noch mehr´, weil wir seit vielen Jahren schon eine wichtige, eine gute Basis geschaffen haben“, so OB Fenrich weiter. Und auch UNICEF-Botschafterin Christiansen unterstrich das Anliegen: „Während der Städtepartnerschaft sollte man nicht nur nach außen blicken, sondern auch auf die Probleme unserer Kinder achten.“ Mehr
Mit einer neuen internationalen Vergleichsstudie zur Situation der Kinder in Industrieländern zeigt UNICEF für Deutschland Verbesserungen, aber auch erhebliche Probleme auf. Deutschland liegt jetzt auf Platz acht und damit im oberen Mittelfeld von 21 Industrienationen, wenn es darum geht, eine gute Lebensumwelt für Kinder und Jugendliche zu schaffen. Den ersten Platz belegen erneut die Niederlande. Dringenden Handlungsbedarf sieht UNICEF in Deutschland hinsichtlich der Situation allein erziehender Mütter und ihrer Kinder. Sie sind seit Jahren unverändert besonders stark von materieller Armut betroffen. Als Besorgnis erregend wertet UNICEF, dass Jugendliche hierzulande ihre beruflichen Perspektiven düsterer sehen als ihre Altersgenossen in allen anderen Industrienationen. Sie berichten häufiger als junge Menschen in anderen Ländern davon, sich allein gelassen und als Außenseiter zu fühlen.
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UNICEF ruft dringend zur Hilfe für die Kinder in Haiti auf. Die Kinder im Katastrophengebiet müssen so rasch wie möglich vor Hunger und Krankheiten geschützt werden. Unter den unzähligen Verletzten befinden sich viele Kinder, die versorgt werden müssen. Sie brauchen medizinische Hilfe, sauberes Wasser, Nahrung und Schutz. UNICEF warnt angesichts der chaotischen Zustände vor dem Ausbruch von Epidemien und Hunger. Viele Kinder sind verzweifelt und stehen unter Schock.
„Wir müssen jetzt alles tun, um Hunderttausende Kinder in Haiti vor einer zweiten Katastrophe durch Hunger und Krankheiten zu schützen“, sagt Regine Stachelhaus, Geschäftsführerin von UNICEF Deutschland.
Bereits vor der Naturkatastrophe waren rund ein Viertel der Kinder unterernährt und sind jetzt besonders gefährdet. Etwa die Hälfte der betroffenen Bevölkerung ist unter 18 Jahren; die meisten leben in extremer Armut. Mehr
Nach dem schweren Erdbeben in Haiti stellt UNICEF Hilfsgüter für die medizinische Versorgung zur Verfügung und unterstützt die Wasserversorgung. Expertenteams bereiten die Einrichtung von Schutzzonen für Kinder vor. Aus dem Nachbarland Dominikanische Republik wird nährstoffhaltige Zusatznahrung für Kinder beschafft. UNICEF Deutschland stellt 100.000 Euro für die Soforthilfe bereit und ruft zu Spenden auf.
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Eine neue internationale Vergleichsstudie zur Lage der Kinder in Industriestaaten zeigt für Deutschland erhebliche Probleme, aber auch Verbesserungen auf. Hans Bertram und Steffen Kohl von der Humboldt-Universität zu Berlin haben für UNICEF die Lage der Kinder in 21 Industrieländern anhand von sechs Dimensionen umfassend verglichen: materielles Wohlbefinden, Gesundheit und Sicherheit, Bildung und Ausbildung, Beziehungen zu Familie und Gleichaltrigen, Verhaltensrisiken sowie subjektives Wohlbefinden der Kinder und Jugendlichen. Sie knüpfen damit an die richtungweisende UNICEF-Studie aus dem Jahr 2007 an. Mehr
Der schwedische Fotograf Johan Bävman ist Sieger des internationalen Wettbewerbs „UNICEF-Foto des Jahres“. Sein Bild zeigt zwei Schülerinnen
beim Spielen im Klassenzimmer in einer Schule im Norden Tansanias. Der zehnjährigen Mwanaidi sieht man ihre Sehbehinderung nicht sofort an. Ihre beste Freundin Selina dagegen fällt auf. Sie leidet an Albinismus - eine Pigmentstörung, die Haut, Haare und Augen extrem hell und empfindlich macht. Die Schule ist für Selina einer der wenigen Orte, an denen sie vor Diskriminierung und Übergriffen geschützt ist. „Der Fotograf macht uns auf
die Probleme einer der schwächsten und verletzlichsten Bevölkerungsgruppe Afrikas aufmerksam. Menschen mit Albinismus werden oft ausgegrenzt.
Immer wieder wurden sie Opfer brutaler Gewalt“, sagte UNICEF-Schirmherrin
Eva Luise Köhler bei der Preisverleihung am Donnerstag in Berlin. „Das UNICEF-Foto des Jahres setzt dagegen ein positives Zeichen. Es zeigt, dass Freundschaft Vorurteile und Diskriminierung überwinden kann." Mehr
Fünf Jahre nach dem Tsunami vom 26. Dezember 2004 hat sich nach Einschätzung des „Aktionsbündnis Katastrophenhilfe“ die Situation der ärmsten Familien in den meisten betroffenen Gebieten nachhaltig verbessert. Die Qualität der Schulen, der Gesundheitseinrichtungen und der Wasserversorgung ist heute deutlich höher als vor der Katastrophe. Viele Menschen, die früher ausgegrenzt wurden, sind heute besser integriert. Auch beim Katastrophenschutz gibt es erhebliche Fortschritte - dies zeigte sich zum Beispiel nach dem schweren Erdbeben im Oktober 2009 in Indonesien. Mehr

Zum zehnten Mal vergibt UNICEF den internationalen Fotopreis „UNICEF-Foto des Jahres“. UNICEF-Schirmherrin Eva Luise Köhler zeichnet im Rahmen einer Pressekonferenz die Sieger aus. Für den weltweit ausgeschriebenen Wettbewerb reichten 123 Fotografen aus 33 Ländern insgesamt 1.147 Bilder ein. Die Jury unter dem Vorsitz von Klaus Honnef, Professor für Theorie der Fotografie, bestimmte in diesem Jahr einen ersten, zweiten und dritten Preis sowie zehn lobende Erwähnungen.
Zur Preisverleihung und zur Präsentation der Siegerbilder und Fotoreportagen
laden wir Sie herzlich ein am:
Donnerstag, den 17.12.2009, um 11 Uhr
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UNICEF ist besorgt über die Auswirkungen der globalen Finanzkrise auf die ärmsten Kinder. In den Ländern Südasiens wie Nepal, Bangladesch oder Indien nimmt die Zahl der Hungernden zu. Vom heutigen Montag (14.12.) bis Donnerstag (17.12.) besucht der Journalist und ZDF-Moderator Steffen Seibert in Nepal UNICEF-Programme, mit denen Familien im Kampf gegen die extreme Armut und insbesondere die Mangelernährung
der Kinder unterstützt werden.
UNICEF bietet nach der Reise Fotos, Berichte und sendefähiges Bildmaterial an. Ein Weblog mit aktuellen Eindrücken findet sich in Kürze auf www.unicef.de.
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Einen Rettungsring und ein UNICEF-Hausaufgabenheft erhielt Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen als Marschgepäck vor seiner Abreise zum Weltklimagipfel nach Kopenhagen. Kilian Günther (16), Julia Junge (16) und Conrad Zimmermann (16) übergaben Norbert Röttgen die Botschaften des UNICEF-Jugendklimagipfels. Vom 28. November bis 4. Dezember 2009 hatten sie in Kopenhagen gemeinsam mit 164 Jugendlichen aus 44 Nationen eine Deklaration mit Forderungen und Lösungsvorschlägen zum Klimaschutz erarbeitet. Mehr
Der Tsunami am 26.12.2004 war eine Jahrhundertkatastrophe, die die internationalen Hilfsorganisationen vor riesige Herausforderungen stellte. In 14 Ländern starben durch die Flutwellen mindestens 224.000 Menschen. Über 1,5 Millionen wurden obdachlos. Mehr
Zum Welt-AIDS-Tag am 1. Dezember ruft UNICEF dazu auf, Kinder und Jugendliche weltweit besser vor HIV und AIDS zu schützen. Noch immer wird nur jedes dritte Baby von HIV-infizierten Müttern vor einer Übertragung des Virus geschützt – im Süden Afrikas sogar nur jedes zehnte Kind. Nach einem neuen weltweiten Bericht gab es in den vergangenen vier Jahren jedoch wichtige Fortschritte für die von der Epidemie betroffenen Mädchen und Jungen. Inzwischen werden 38 Prozent der Kinder, die AIDS-Medikamente brauchen, versorgt. Das geht aus dem Bericht „Kinder und AIDS“ hervor, der heute von UNICEF, UNAIDS, Weltgesundheitsorganisation und dem UN-Bevölkerungsfonds in New York, Genf, Barcelona und in Köln veröffentlicht wird. Mehr

UNICEF hat auch in diesem Jahr alle Fernsehsender in Deutschland aufgerufen, sich am Kinder-Fernsehtag am 13. Dezember zu beteiligen. Unter dem Motto „20 Jahre Kinderrechte“ ist der Kinder-Fernsehtag Anlass, besondere Beiträge mit, über oder für Kinder ins Programm zu nehmen. Der KI.KA zeigt am Sonntag zwei Sondersendungen. UNICEF-JuniorBotschafter, die sich für die Kinderrechte einsetzen, werden ins Studio eingeladen und berichten ab 13.35 Uhr über ihr Engagement. Traditionell läuft der Spot zum UNICEF-Kinderfernsehtag vor der 20 Uhr-„Tagesschau“ im Ersten. Mehr
Nach Schätzungen von UNICEF gehen 45,5 Millionen Kinder im Grundschulalter in Afrika südlich der Sahara nicht zur Schule. Trotz großer Fortschritte ist damit jedes dritte Kind in der Region von Bildung ausgeschlossen. Nirgendwo sonst haben Kinder so schlechte Bildungschancen. „Diese Kinder haben kaum eine Möglichkeit, der Armut zu entkommen und ihr Leben selbst zu bestimmen“, sagte Eva Luise Köhler beim Start der traditionellen UNICEF-Weihnachtsaktion am Donnerstag in Berlin. Die UNICEF-Schirmherrin rief gemeinsam mit Oliver Bierhoff und dem Top-Model Eva Padberg die Bundesbürger zu Spenden für die Kampagne “Schulen für Afrika“ auf. Mehr

UNICEF zieht zum 20. Jahrestag der UN-Kinderrechtskonvention eine kritische Bilanz zur weltweiten Lage der Kinder. Bis heute werden nach Einschätzung von UNICEF Millionen Kindern elementare Rechte auf Überleben, Bildung, Schutz und Beteiligung vorenthalten. So fehlen jedem zweiten Kind auf der Welt grundlegende Dinge zum Überleben und zu ihrer Entwicklung wie ausreichende Nahrung, Schulbildung oder sauberes Wasser. Viele dieser Kinder sind auch besonders von den Folgen der globalen Finanzkrise, von Unterernährung, dem Klimawandel und wachsenden sozialen Gegensätzen bedroht. Mehr

Am 20. November wird die UN-Konvention über die Rechte des Kindes 20 Jahre alt. Zum Jubiläum der Kinderrechte stellt UNICEF eine Sonderausgabe seines Jahresberichts „Zur Situation der Kinder in der Welt“ vor. Die stellvertretende Exekutivdirektorin von UNICEF, Hilde Frafjord Johnson, informiert in Gegenwart von Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel über die aktuellen Herausforderungen für Kinder angesichts der globalen Finanzkrise, des Klimawandels und wachsender sozialer Gegensätze. Mehr

Anlässlich des 20. Jahrestages der UN-Konvention über die Rechte des Kindes ruft UNICEF dazu auf, Kinder in den Kriegs- und Krisengebieten besser zu schützen. Weltweit wachsen nach Schätzungen von UNICEF rund eine Milliarde Kinder in Ländern auf, die von bewaffneten Konflikten betroffen sind - das ist fast jedes zweite Kind. Zusammen mit der heute 22-jährigen Mariatu Kamara aus Sierra Leone, der Kindersoldaten im Bürgerkrieg beide Hände abgeschlagen haben, weist UNICEF auf die kaum fassbare Brutalität und Gleichgültigkeit hin, denen Kinder in den Kriegen und Konflikten der Gegenwart ausgesetzt sind. „Ich habe zwar keine Hände mehr, aber eine Stimme“, schreibt Mariatu Kamara in ihrer Biographie, die jetzt im Pattloch-Verlag erschienen ist. „Für mich war die Gewalt keine Nachricht im Fernsehen. Sie war mein Leben. Deswegen bin ich für mein Leben gezeichnet. Wenn ich die Chance habe, anderen zu sagen, dass alle Kinder ein Recht darauf haben, in Sicherheit aufzuwachsen, dann nehme ich dies war“, erklärt die UNICEF-Sonderbotschafterin für Kinder im Krieg. Mehr

„Ich wünsche, dass es allen Kindern auf der Welt gut geht“; „dass es keinen Krieg gibt“ oder „mehr Zeit zum Spielen“ – so sollte eine bessere Welt für Kinder aussehen. Zum 60. Geburtstag der UNICEF-Grußkarte waren Kinder in ganz Deutschland aufgerufen, die größte UNICEF-Grußkarte zu gestalten. Das Ergebnis – eine 80 m² große aufblasbare Riesenkarte – zierte jetzt den Rasen vor dem Schloss Bellevue. Das aus den Bildern digital zusammengesetzte „Mosaik der Kinderwünsche“ zeigte das Motiv der ersten UNICEF-Grußkarte, die von einem kleinen Mädchen als Dankeschön an UNICEF für die erhaltene Hilfe nach dem Krieg gemalt worden war. „UNICEF-Grußkarten sind Karten voller Leben: Seit 1949 helfen sie Kindern, zur Schule zu gehen und gesund und sicher aufzuwachsen“, sagte UNICEF-Schirmherrin Eva Luise Köhler. Gemeinsam mit der Schauspielerin Christiane Paul und der stellvertretenden UNICEF-Vorsitzenden Ann Kathrin Linsenhoff startete sie den vorweihnachtlichen Grußkarten-Verkauf durch die ehrenamtlichen UNICEF-Gruppen. Realisiert wurde die größte Grußkarte mit freundlicher Unterstützung des Riesenposteranbieters blowUP media GmbH. Mehr
UNICEF begrüßt die Aussagen der schwarz-gelben Koalition zur Stärkung der Kinderrechte. „Die neue Bundesregierung muss sich jetzt daran messen lassen, ob sie ihr Bekenntnis zur Schaffung kindgerechter Lebensverhältnisse konkret umsetzt. Die Aufnahme der Kinderrechte ins Grundgesetz wäre ein starkes Signal“, sagte Regine Stachelhaus, Geschäftsführerin von UNICEF Deutschland. UNICEF ruft gleichzeitig dazu auf, den Kampf gegen die Kinderarmut in Deutschland endlich umfassend anzugehen. „Steuererleichterungen und die Erhöhung des Kindergeldes freuen viele Familien. Sie können aber das Problem der Kinderarmut nicht lösen“, erklärte Regine Stachelhaus. „Um die wachsende Kluft zwischen Kindern in Deutschland zu schließen, müssen Förder- und Bildungsangebote für Kinder aus benachteiligten Familien zielgerichtet ausgebaut und qualitativ weiter entwickelt werden.“ Mehr

Weltweit werden heute mehr Neugeborene geimpft als jemals zuvor - allein 106 Millionen Kinder in 2008. Trotzdem erhalten jedes Jahr immer noch 24 Millionen Babys in den Entwicklungs- und Schwellenländern im ersten Lebensjahr keinen Impfschutz gegen lebensgefährliche Kinderkrankheiten - das ist jedes fünfte Kind. Dies ist das Ergebnis des Welt-Impfberichts 2009, den UNICEF, die Weltgesundheitsorganisation und die Weltbank heute in Washington D.C. (USA) vorstellen. Mehr

Unter dem Motto „Saubere Hände retten Leben!“ ruft UNICEF am morgigen „Welttag des Händewaschens“ zusammen mit anderen Hilfsorganisationen in mehr als 80 Ländern zum regelmäßigen Händewaschen auf. Mit dem Aktionstag soll die Hygieneaufklärung in Entwicklungsländern verbessert werden. Ein neuer Bericht von UNICEF und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zeigt auf, dass Händewaschen mit Seife die Kindersterblichkeit durch Durchfallerkrankungen bei Kleinkindern fast um die Hälfte senken kann. Jedes Jahr sterben in den Entwicklungsländern 1,5 Millionen Kinder unter fünf Jahren an Durchfall. Die Zahl der Erkrankungen bei Kleinkindern wird auf 2,5 Milliarden Fälle pro Jahr geschätzt. Häufige Durchfälle schädigen die gesamte Entwicklung der Kinder. Der Bericht “Diarrhoea: Why Children are still dying and what can be done“ wird heute in New York vorgestellt. Mehr
Das Aktionsbündnis Kinderrechte (UNICEF, Deutsches Kinderhilfswerk und Deutscher Kinderschutzbund) fordert CDU/CSU und FDP auf, das Kindeswohl und die Rechte der Kinder ins Zentrum der Koalitionsverhandlungen zu stellen. „Die neue Bundesregierung muss ein klares Signal setzen. Deshalb gehört die Verankerung der Kinderrechte im Grundgesetz in das neue Regierungsprogramm“, erklärten die Vorsitzenden der drei großen deutschen Kinderrechtsorganisationen am Dienstag in Köln und Berlin. Mehr

Nach Schätzungen von UNICEF sind auf den Philippinen inzwischen eine Million Kinder von Überschwemmungen und Erdrutschen betroffen. Die größten Gefahren sind nach Einschätzung von UNICEF Durchfall, Lungenentzündung und Infektionskrankheiten. Hinzu kommen Hautkrankheiten und Malaria. Nach den Taifunen und starken Regenfällen stehen jetzt in der Provinz Pangasinan weitere 30 Ortschaften unter Wasser. Die Wasserstände der Flüsse steigen. Die Naturkatastrophen auf den Philippinen trafen bisher über vier Millionen Menschen. Zwischen 300.000 und 400.000 Menschen halten sich im Großraum Manila in Notunterkünften auf. Mehr

Millionen Mädchen und Jungen weltweit sind Opfer von Gewalt, Ausbeutung oder Menschenhandel. 150 Millionen Kinder unter 15 Jahren müssen hart arbeiten und gehen deshalb kaum oder gar nicht zur Schule. Diese Fakten veröffentlicht UNICEF heute (Dienstag) in der ersten umfassenden Bestandsaufnahme zu Kinderrechts-verletzungen weltweit. Der UNICEF-Report zum Kinderschutz trägt Daten aus nahezu allen Ländern der Erde zusammen. Er erscheint wenige Wochen vor dem 20. Jahrestag der UN-Kinderrechtskonvention am 20. November 2009. Mehr

Nach ersten Schätzungen von UNICEF und den indonesischen Behörden haben die schweren Erdbeben auf der Insel Sumatra mindestens 560.000 Menschen direkt getroffen, das sind 40 Prozent der Bevölkerung in der Region. Unter ihnen sind 180.000 Kinder und Jugendliche. Mehr
Sumatra: Ein Drittel der Betroffenen sind Kinder.UNICEF bringt Hilfsgüter für Hunderttausende Menschen. Die Not der Kinder in den von den Naturkatastrophen betroffenen Gebieten in Asien und der Pazifikregion wächst. UNICEF verstärkt seine Hilfe in Indonesien, auf den Philippinen und den Südseeinseln Samoa und Tonga. Mehr

Während die Zahl der Opfer der schweren Naturkatastrophen in Asien und der Pazifikregion weiter steigt, ruft UNICEF zur Hilfe für die Überlebenden auf. Die Kinder der ärmsten Familien leiden am Härtesten. In einer extrem gefährlichen und belastenden Situation brauchen sie dringend Unterstützung. Mehr

Die medizinische Hilfe für AIDS-Patienten in den Entwicklungs- und Schwellenländern hat sich im vergangenen Jahr verbessert. Trotzdem sind HIV-positive Kinder beim Zugang zu Medikamenten und Tests weiter benachteiligt. Dies zeigt ein gemeinsamer Bericht von UNICEF, der Weltgesundheitsorganisation WHO und UNAIDS, der heute in Genf vorgestellt wird. So erhielten in den Entwicklungs- und Schwellenländern im Jahr 2008 rund vier Millionen HIV-Infizierte antiretrovirale Medikamente - dies sind eine Million mehr als im Vorjahr. Die Zahl der Kinder in Behandlung stieg von 198.000 (2007) auf 275.000 in 2008. Zudem erhalten heute mehr HIV-positive schwangere Frauen antiretrovirale Medikamente, um die Übertragung des Virus auf ihr Kind zu verhindern. Der Anteil der behandelten Schwangeren wuchs von 35 Prozent in 2007 auf 45 Prozent in 2008. Mehr

Drei Tage nach dem katastrophalen Tropensturm auf den Philippinen wächst in den betroffenen Gebieten die Krankheitsgefahr. Zehntausende Babys und Kleinkinder sind nach Einschätzung von UNICEF von lebensgefährlichem Durchfall, Lungenentzündung und Infektionskrankheiten bedroht. UNICEF verstärkt seine Hilfe und ruft zu Spenden auf. „Das Ausmaß der Verwüstungen in vielen Gemeinden ist schockierend“, sagte die Leiterin von UNICEF auf den Philippinen Vanessa Tobin. UNICEF stellt Nahrungsmittel für Kinder, Hygieneartikel, Medikamente und Tabletten zur Wasseraufbereitung zur Verfügung. Außerdem werden Decken, Seife und Plastikplanen an die Obdachlosen verteilt. Mehr

Anlässlich des Kinostarts des Films „Wüstenblume“ am heutigen Donnerstag (24.9.) weist UNICEF darauf hin, dass jedes Jahr schätzungsweise drei Millionen Mädchen an ihren Genitalien verstümmelt werden - das sind mehr als 8.000 Eingriffe pro Tag. Trotz verstärkter Aufklärung und obwohl die Beschneidung von Mädchen fast überall verboten wurde, ist sie in mindestens 28 Ländern Afrikas und im Jemen nach wie vor verbreitet. Schätzungsweise 70 Millionen Mädchen und Frauen sind allein dort beschnitten. Beschnittene Mädchen und Frauen leiden häufig ihr Leben lang an körperlichen und seelischen Problemen. Der Eingriff selbst verursacht große Schmerzen, Schockzustände und starke Blutungen. Immer wieder sterben Mädchen an den Folgen. Traditionell wird die grausame Prozedur oft unter unhygienischen Bedingungen ohne jede Betäubung vorgenommen. Zusehends wird sie aber auch in manchen Ländern von Ärzten praktiziert - obwohl dies gegen die medizinische Ethik verstößt. Waris Dirie, weltbekanntes Model aus Somalia, rückte mit ihrer Autobiographie „Wüstenblume“ vor über zehn Jahren die grausame Praxis der Mädchenbeschneidung in die Aufmerksamkeit einer breiten Öffentlichkeit. Jetzt ist ihr Leben verfilmt worden. Mehr

Die kolumbianische Sängerin Shakira erhielt heute den „Ehrenpreis Kinderrechte“ von UNICEF Deutschland. Mit der Auszeichnung würdigt UNICEF das nachhaltige Engagement des Weltstars zur Mobilisierung von Kindern und Jugendlichen für eine bessere Zukunft. „Durch ihr Eintreten für die Kinderrechte ermutigt Shakira Kinder und Jugendliche weltweit, sich zu engagieren: gegen Gewalt und Armut, für das Recht auf Bildung und im Kampf gegen AIDS“, erklärte Regine Stachelhaus, Geschäftsführerin von UNICEF Deutschland, bei der Übergabe des Preises anlässlich des BURDA LIVE Lunchs in Offenburg. „Shakira ist Weltbürgerin und in ihrem Einsatz für Kinderrechte ein Idol für junge Menschen.“ Mehr

„Vorfahrt für Kinderrechte“ fordert UNICEF anlässlich des morgigen Weltkindertags am 20. September. „Deutschland muss ein Land für Kinder werden. Das Wohl der Kinder muss zum Maßstab für alle Entscheidungen werden – in der großen Politik wie im Alltag. Wir können uns nicht leisten, auch nur ein Kind zurückzulassen“, sagte UNICEF-Schirmherrin Eva Luise Köhler in Berlin. Zum Weltkindertag am Sonntag weist UNICEF darauf hin, dass es weltweit seit Inkrafttreten der UN-Kinderrechtskonvention vor 20 Jahren zwar zahlreiche Fortschritte gegeben hat. Doch auch heute noch werden täglich die Rechte von Millionen Mädchen und Jungen verletzt. Jedem zweiten der rund 2,2 Milliarden Kinder auf der Erde fehlen grundlegende Dinge wie ausreichende Nahrung, sauberes Wasser, medizinische Hilfe, eine gute Schulbildung oder ein Dach über dem Kopf. Die Wirtschaftskrise verschärft die Situation der ärmsten Familien noch. Mehr

Nach seiner Wiedereröffnung im März 2010 präsentiert das Museum Schnütgen eine re-präsentative Auswahl von Skulpturen aus der Sammlung Rau, die ihm das Kinderhilfs-werk UNICEF leihweise bis 2026 überlässt. Einen entsprechenden Vertrag haben Ober-bürgermeister Fritz Schramma, Kulturdezernent Prof. Georg Quander, Regine Stachel-haus und Manfred Boos, beide Vorstände der UNICEF-Stiftung, jetzt unterschrieben. Schramma brachte seine Dankbarkeit gegenüber dem Kinderhilfswerk zum Ausdruck. „Die beeindruckende Zahl von Leihgaben, die UNICEF aus der Sammlung Dr. Rau dem Museum zur Verfügung stellt, ist ein großer Gewinn für die Stadt. Das Kinderhilfswerk bereichert Köln damit um einen weiteren Schatz“, so der Oberbürgermeister. Mehr

UNICEF, die Nelson-Mandela-Stiftung und die Hamburger Gesellschaft zur Förderung der Demokratie und des Völkerrechts haben beschlossen, ihre erfolgreiche gemeinsame Aktion „Schulen für Afrika“ fortzuführen und zu erweitern. Die Partner unterzeichnen heute in New York eine entsprechende Erklärung. Zusätzlich zu den ersten sechs Programmländern der Aktion werden ab 2010 Kinder in fünf weiteren Ländern von der Aktion profitieren: in Äthiopien, Burkina Faso, Madagaskar, Mali und Niger. Für Nelson Mandela ist die weltweite Aktion Teil seines Vermächtnisses. Mehr

Die Überlebenschancen der Kinder in den Entwicklungsländern haben sich seit 1990 kontinuierlich verbessert. Doch noch immer sterben jedes Jahr 8,8 Millionen Kinder an größtenteils vermeidbaren oder behandelbaren Krankheiten. Nach neuen Daten, die UNICEF heute veröffentlicht, sank die durchschnittliche Sterblichkeitsrate von 90 Kindern pro Tausend Geburten in 1990 auf 65 in 2008 – dies entspricht einem Rückgang um 28 Prozent. „Verglichen mit 1990 sterben heute jeden Tag 10.000 Kinder weniger“, sagte UNICEF Direktorin Ann M. Veneman in New York. „Aber es ist nicht hinnehmbar, dass jedes Jahr Millionen Kinder vor ihrem fünften Geburtstag sterben.“ Mehr

Das Aktionsbündnis Kinderrechte – UNICEF, Deutscher Kinderschutzbund und Deutsches Kinderhilfswerk – begrüßt die wachsende Bereitschaft der Parteien, die Kinderrechte im Grundgesetz zu verankern. So hat die SPD kurz vor der Bundestagswahl ihre Unterstützung für die Aufnahme der Kinderrechte ins Grundgesetz bekräftigt. Erstmals hat sich auch die FDP für eine entsprechende Änderung des Grundgesetzes ausgesprochen. Damit haben sich jetzt mit Ausnahme von CDU/CSU alle im Bundestag vertretenen Parteien zur Aufnahme der internationalen Kinderrechte in die deutsche Verfassung bekannt. Das Aktionsbündnis Kinderrechte wertet diese Zusicherungen als Erfolg seiner aktuellen Kampagne „Kinderrechte ins Grundgesetz“ und wirbt um weitere Unterstützung. Mehr
Das Kinderhilfswerk UNICEF wird dem Museum Schnütgen 77 Skulpturen aus der Sammlung des Philanthropen und Kunstsammlers Dr. Gustav Rau als Leihgabe zur Ver-fügung stellen. Das Konvolut umfasst bedeutende spätgotische und barocke europäi-sche Plastiken, die das Spektrum der Sammlung des Museums in vielen Bereichen er-gänzen und erweitern. Rau hatte UNICEF als Erbin seiner gesamten Kollektion einge-setzt, um seine humanitären Ziele zu verwirklichen. Zugleich verfügte er, dass eine Kernsammlung mit insgesamt 153 Gemälden und Skulpturen bis 2026 erhalten bleiben und öffentlich gezeigt werden solle. Die Gemälde sind seit Mai 2009 im Arp Museum Ro-landseck ausgestellt. Mehr

Anlässlich der internationalen Weltwasserwoche weist UNICEF darauf hin, dass der Mangel an sauberem Trinkwasser vor allem für Kinder in den ärmsten Ländern tödliche Folgen hat. Nach Angaben von UNICEF sterben täglich 4.500 Kinder in Entwicklungsländern durch schmutziges Wasser und mangelnde Hygiene. Zwar haben mittlerweile 87 Prozent der Weltbevölkerung Zugang zu trinkbarem Wasser, doch fast eine Milliarde Menschen weltweit sind immer noch nicht ausreichend versorgt. Besonders schlecht ist die Situation in Afrika südlich der Sahara. Zur Weltwasserwoche, die jährlich vom Stockholmer Internationalen Wasserinstitut veranstaltet wird, kommen vom 16. bis 22. August internationale Experten und Entscheidungsträger zusammen. UNICEF leitet bei der Konferenz mehrere Seminare zu Themen wie sanitäre Versorgung in Schulen und zu Durchfallerkrankungen. Mehr
Nach Angaben von UNICEF ist Deutschland als eines der letzten Länder Europas dem Zusatzprotokoll zur UN-Kinderrechtskonvention gegen Kinderhandel, Kinderprostitution und Kinderpornografie beigetreten. „Dies ist ein seit langem überfälliger Schritt, um Kinderpornografie und Kinderhandel auch in Deutschland wirksamer zu bekämpfen“, sagte Prof. Dr. Lothar Krappmann, Berichterstatter des UN-Ausschusses für die Rechte des Kindes und Komiteemitglied von UNICEF Deutschland. „Nur ein Bruchteil des tatsächlichen Ausmaßes der sexuellen Ausbeutung von Kindern ist bekannt. Deutschland ist jetzt in der Pflicht, genauer hinzusehen und zu helfen.“ Mehr

Zum Auftakt der heute beginnenden internationalen AIDS-Konferenz in Kapstadt (Südafrika) warnt UNICEF davor, dass die globale Finanzkrise jüngste Fortschritte im Kampf gegen AIDS gefährden könnte. Bis heute sind die am stärksten von der AIDS-Epidemie betroffenen Länder nicht in der Lage, die medizinische Versorgung für alle betroffenen Menschen sicher zu stellen. Der größte Teil der AIDS-Medikamente und Testmöglichkeiten in den ärmsten Ländern wird aus Spenden von Regierungen, Stiftungen, Firmen und Organisationen finanziert. „Sollten diese Mittel gekürzt und dadurch Therapien unterbrochen werden, hätte dies lebensbedrohliche Folgen“, sagte die Geschäftsführerin von UNICEF Deutschland Regine Stachelhaus. Mehr
14 Jugendliche aus den G8-Staaten und Schwellenländern rufen ihre Staats- und Regierungschefs auf, den Druck auf Länder zu erhöhen, die die globalen Klimaziele nicht erreichen und zu wenig für die Qualität der Bildung der Kinder tun. Die Delegation des UNICEF-Junior8-Gipfels präsentiert heute um 14.00 Uhr die Ergebnisse ihrer Diskussionen den G8 im italienischen L´Aquila. Mehr
UNICEF ruft anlässlich des G8-Gipfels in Italien die Regierungen in Industrie- und Entwicklungsländern dazu auf, die ärmsten Familien und ihre Kinder vor den Folgen der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise zu schützen. Der Einbruch der Weltwirtschaft verschärft nach Einschätzung von UNICEF massiv das Ausmaß von Armut, Hunger und Krankheiten bei Kindern. Mehr

UNICEF ruft bei seiner Jahrespressekonferenz anlässlich des Weltflüchtlingstages am 20.6. zu verstärkter Hilfe und besserem Schutz für Kinder in Krisengebieten auf. Nach Schätzungen von UNICEF ist jeder zweite der rund 42 Millionen Flüchtlinge und Vertriebenen auf der Welt ein Kind oder Jugendlicher. Mehr

Preisverleihung mit rund 500 Kindern in der Frankfurter Paulskirche - Heidemarie Wieczorek-Zeul, Steffen Seibert und Ann Kathrin Linsenhoff ehrten Sieger Vier Mädchen aus dem bayrischen Weilheim sind „UNICEF-JuniorBotschafter des Jahres 2009“. Bundesministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul und der ZDF-Journalist und UNICEF-Pate Steffen Seibert überreichten den begehrten Preis in der Frankfurter Paulskirche an die Schwestern Laura und Sofie Krietenstein und ihre Freundinnen Franziska Groß und Katharina Müller (zwischen 11 und 14 Jahren) für ihre Aktion „Bleistifte machen Schule(n) in Afrika“. UNICEF hat den Preis „UNICEF-JuniorBotschafter des Jahres“, den so genannte „Oscar für Kinderrechte“, zum sechsten Mal verliehen. Der Wettbewerb soll auf die Bedeutung der Kinderrechte und auf ihre weltweite Verletzung aufmerksam machen und Kindern in Deutschland ein Forum geben. Die Kinderrechte feiern 2009 Geburtstag: Vor 20 Jahren wurde die UN-Kinderrechtskonvention verabschiedet. Bundesweit haben sich dieses Jahr rund 14.000 Kinder und Jugendliche als JuniorBotschafter engagiert. Eine Jury aus acht Kindern und acht Erwachsenen wählte aus rund 100 Einsendungen die Plätze 1 bis 5 des „JuniorBotschafter des Jahres“ und die Gewinner des Sonderpreises „Kinderrechte in der Schule“ aus. Zum ersten Mal wurden außerdem Sonderpreise für die besten Aktionen im Rahmen von „Wir laufen für UNICEF“ und „Ganz Chor für UNICEF“ vergeben. Mehr
Vor dem Welttag gegen Kinderarbeit am 12. Juni rufen heute bundesweit Tausende jugendliche und erwachsene UNICEF-Freiwillige mit Aktionen in mehr als 80 Städten dazu auf, ausbeuterische Kinderarbeit zu stoppen. UNICEF schätzt, dass weltweit 158 Millionen Kinder zwischen fünf und 14 Jahren arbeiten müssen. Viele von ihnen schuften unter gesundheitsschädlichen Bedingungen - in Fabriken, in Steinbrüchen oder auf Plantagen. „Gebt Mädchen ein Chance - beendet ausbeuterische Kinderarbeit“ lautet das Motto des Welttags gegen Kinderarbeit in diesem Jahr. Nach Schätzungen der Internationalen Arbeitsorganisation sind 45 Prozent der Kinderarbeiter Mädchen. Sie müssen besonders häufig für niedrigen Lohn arbeiten. Mehr
Einmal im Leben den wichtigsten Staats- und Regierungschefs die Meinung sagen – diese Chance haben nur wenige Menschen. Vier Jugendliche aus Nürnberg haben im Juli diese einmalige Gelegenheit. Johanna Elter, Michael Borsky, Kasimir Buhr und Hannes Reinwald (alle 17) reisen als deutsche Vertreter zum internationalen Jugendgipfel J8, den UNICEF parallel zum G8-Gipfel in Italien organisiert. Bei einem dreitägigen Workshop in Köln hat sich das deutsche Team intensiv auf das Treffen mit den anderen 52 Jugendlichen aus aller Welt vorbereitet. Der J8-Gipfel findet vom 4. bis 12. Juli in Rom statt. Eine Delegation der Jugendlichen wird am 9. Juli direkt mit den Staats- und Regierungschefs beim G8-Gipfel zusammentreffen, um ihnen die gemeinsam erarbeiteten Forderungen zu präsentieren. Mehr
Eva Padberg, Cosma Shiva Hagen und Aktivistinnen von UNICEF und Fairtrade gegen Kinderarbeit Anlässlich des Welttags gegen Kinderarbeit am 12. Juni werden jugendliche und erwachsene UNICEF-Freiwillige am Mittwoch (10.6.) bundesweit mit Aktionen in mehr als 80 Städten Zeichen setzen gegen ausbeuterische Kinderarbeit. Weltweit müssen rund 158 Millionen Kinder zwischen fünf und 14 Jahren arbeiten. Viele von ihnen schuften unter gesundheitsschädlichen Bedingungen – in Fabriken, in Steinbrüchen oder auf Baumwollplantagen. Mehr
Die Finanzkrise, weltweite Armut und Klimawandel – um die drängendsten globalen Probleme geht es im Juli in Italien beim G8-Gipfel der Staats- und Regierungschefs. Über die gleichen Themen beraten parallel dazu 56 Jugendliche aus 14 Staaten beim internationalen J8-Jugendgipfel und entwickeln ihre eigenen Ideen. Zum „J8“, den UNICEF 2009 zum fünften Mal organisiert, reisen auch die vier deutschen Jugendlichen Johanna Elter, Michael Borsky, Kasimir Buhr und Hannes Reinwald (alle 17) aus Nürnberg.
Eine oder einer von ihnen nimmt auch an einer Delegation des Jugendgipfels teil, die am 9. Juli Angela Merkel, Barack Obama und die anderen G8-Politiker trifft und ihnen die Forderungen und Vorschläge der Jugendlichen überbringt.
Auf den Gipfel bereitet sich das deutsche J8-Team intensiv mit einem Workshop in Köln vom 5. bis 7. Juni vor. Im Anschluss stellen wir Ihnen im Rahmen einer Pressekonferenz das Ergebnis des Workshops vor und geben einen Ausblick auf den J8-Gipfel 2009 in Italien.
Sonntag, 7. Juni 2009, um 12.00 Uhr,
UNICEF, Höninger Weg 104, 50969 Köln-Zollstock (Konferenzraum) Mehr

Mit seinem neuen „UNICEF-Report 2009 - Stoppt sexuelle Ausbeutung!“ ruft UNICEF Regierungen, Medien, Unternehmen und Öffentlichkeit dazu auf, entschiedener gegen sexuelle Gewalt gegen Kinder vorzugehen. Weltweit werden nach Schätzungen der Vereinten Nationen jährlich rund 150 Millionen Mädchen und 73 Millionen Jungen unter 18 Jahren zum Sex gezwungen. Die Grenzen vom Missbrauch zu kommerzieller Ausbeutung sind fließend. Hunderttausende Kinder werden jedes Jahr über Grenzen hinweg verkauft - viele von ihnen für sexuelle Zwecke. Trotz der enormen Dimensionen sexueller Gewalt gibt es immer noch zu wenig verlässliche Daten zu diesem globalen Phänomen. Der UNICEF-Report 2009 berichtet über erfolgreiche Strategien, um Ausbeutung einzu-dämmen, und zeigt Lücken auf, die dringend geschlossen werden müssen. UNICEF will erreichen, dass der Schutz für Kinder umfassend und systematisch verbessert wird. Mehr
Im November feiern die Kinderrechte ihren 20. Geburtstag. Zu diesem Anlass organisiert UNICEF Deutschland in Zusammenarbeit mit dem Auswärtigen Amt einen Videoworkshop mit Schülerinnen und Schülern der internationalen Nelson-Mandela-Schule in Berlin. In einminütigen Kurzfilmen präsentieren Kinder der fünften Klasse ihre Sicht auf die Kinderrechte. Auch Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier hat einen Kurzfilm produziert. Mehr
35 italienische Meisterwerke aus fünf Jahrhunderten bilden den spektakulären Auftakt einer spannenden Ausstellungsserie in der "Kunstkammer Rau". Sie beleben den Pavillon des Neubaus von Richard Meier auf den Rheinhöhen und stellen eine erste Auswahl von 240 hochrangigen Werken dar, die sich als langfristige Leihgabe der UNICEF-Stiftung im Arp Museum Bahnhof Rolandseck befinden. Für sie wurde eine »Kunstkammer« eingerichtet, in der die wertvollsten und dem Sammler selbst liebsten Errungenschaften seines vierzigjährigen Sammlerlebens in wechselnden Ausstellungen gezeigt werden. Die Kunstkammer verbindet Jahrhunderte, versetzt alte und neue Kunst in einen Dialog. Mehr
Die sexuelle Ausbeutung von Kindern ist ein globales Phänomen. Staat und Gesellschaft haben die Pflicht, Kinder wirksam hiervor zu schützen. Die Vereinten Nationen, einzelne Staaten, internationale Gremien wie der Europarat und Nichtregierungsorganisationen haben in den vergangenen Jahren zahlreiche Initiativen gegen die sexuelle Ausbeutung von Kindern gestartet und zum Beispiel die Verfolgung der Täter über Grenzen hinweg ermöglicht. Doch immer noch werden Jahr für Jahr Hunderttausende Kinder verkauft - viele von ihnen für sexuelle Zwecke. Im Internet werden Bilder von Kindesmissbrauch weltweit verbreitet. Mehr
Vier Jugendliche aus Nürnberg nehmen für Deutschland am diesjährigen J8-Gipfel parallel zum G8-Treffen der Staats- und Regierungschefs der größten Industrienationen in Italien teil. Die Sieger des diesjährigen J8-Wettbewerbs von UNICEF und MyVideo sind Johanna Elter, Michael Borsky, Kasimir Buhr und Hannes Reinwald (alle 17). Gemeinsam mit 52 anderen Jugendlichen aus 13 Nationen erhalten sie die einmalige Chance, ihre Ideen zu globalen Themen wie Klimawandel und HIV/AIDS gemeinsam zu erarbeiten und im Anschluss ihre Forderungen und Vorschläge direkt mit Angela Merkel, Barack Obama und den anderen Staats- und Regierungschefs zu diskutieren. UNICEF organisiert zum fünften Mal parallel zum G8-Gipfel (8. bis 10. Juli) der großen acht Industrienationen einen Jugendgipfel. Mehr
Zum 60. Jahrestag des Grundgesetzes ruft das Aktionsbündnis Kinderrechte (UNICEF, Deutscher Kinderschutzbund und Deutsches Kinderhilfswerk) dazu auf, den Rechten der Kinder in Deutschland Verfassungsrang zu geben. „Das Grundgesetz ist schon oft geändert worden - aber noch nie umfassend zugunsten der Kinder. Um die Situation der Kinder in Deutschland deutlich und nachhaltig zu verbessern, müssen Kinderrechte endlich dort verankert werden“, sagte Anne Lütkes, Vorstandsmitglied bei UNICEF und Deutschem Kinderhilfswerk. „Investitionen in soziale Dienste, schulische Förderung und Jugendeinrichtungen werden viel zu oft hinten angestellt. In Deutschland muss das Kindeswohl Vorrang haben - nicht die Abwrackprämie für Altautos.“ Mehr

Vor 20 Jahren, im November 1989, wurde mit der UN-Konvention für die Rechte des Kindes eine weltweit verbindliche Grundlage für Kinder geschaffen. Sie ist heute der Maßstab für eine kinderfreundliche Gesellschaft.
Viele Staaten haben die Kinderrechte seither in die Verfassung aufgenommen. Anlässlich des 60. Geburtstag des Grundgesetzes ruft UNICEF gemeinsam mit über 200 Organisationen in Deutschland, dazu auf, diesem Beispiel zu folgen.
Am Donnerstag, den 14. Mai diskutiert auf Einladung des Aktionsbündnis Kinderrechte Bundesjustizministerin Brigitte Zypries mit Verfassungsexperten über die Aufnahme der Kinderrechte ins Grundgesetz.
Kinderrechte ins Grundgesetz – eine verfassungsrechtliche Grundsatzfrage Rechtspolitische Fachdiskussion
14. Mai 2009, 17.00-19.00 Uhr,
Landesvertretung der Freien und Hansestadt Hamburg
Jägerstraße 1-3, 10117 Berlin
Anlässlich des 20. Geburtstags der Kinderrechte“ hat UNICEF eine Internet-Sonderseite erstellt. Hier finden Sie umfassende Informationen zur UN-Kinderrechtskonvention und ihrer weltweiten Umsetzung sowie eine Übersicht wichtiger Termine
www.20-jahre-kinderrechte.de
Wir würden uns freuen, wenn Ihre Redaktion den Geburtstag der Kinderrechte zum Anlass für Ihre Berichterstattung nimmt. Gerne unterstützen wir Sie dabei mit Informationen, Fotos, Bildern und Ideen.
Sie erreichen die UNICEF-Pressestelle unter 0221/93650-315 oder per Mail presse@unicef.de
Mit freundlichen Grüßen,
Rudi Tarneden
Sprecher UNICEF Deutschland Mehr

Auch 16 Jahre nach ihrem Tod hat sie nichts von ihrer Faszination verloren: Zum 80. Geburtstag von Audrey Hepburn am 4. Mai ehrt Berlin die große Schauspielerin und UNICEF-Botschafterin mit einer sehr persönlichen Ausstellung. Viele private Erinnerungsstücke sind erstmals in Europa in dieser Gesamtheit zu sehen und geben Einblicke in das Leben Audrey Hepburns als Schauspielerin, Muse, UNICEF-Botschafterin, Hausfrau und Mutter. Mehr
UNICEF hat seine Hilfe für die Bürgerkriegsflüchtlinge in Sri Lanka weiter verstärkt. Am Wochenende trafen 50 Tonnen Hilfsgüter in der Hauptstadt Colombo ein. Sie werden ins Bürgerkriegsgebiet im Norden des Landes gebracht. Der UNICEF-Hilfsflug brachte Lebensmittel, Materialien zur Wasseraufbereitung und Medikamente. Ein weiterer Hilfsflug wird morgen erwartet. Das Deutsche Komitee für UNICEF stellt 100.000 Euro für Soforthilfe bereit. Mehr

UNICEF stellt neuen weltweiten Bericht zu Kindern und Malaria vor Malaria ist weiter eine der häufigsten Todesursachen für Kinder in den Entwicklungsländern. Noch immer stirbt alle 30 Sekunden ein Kind an der Tropenkrankheit - das sind rund 800.000 Todesfälle pro Jahr. Doch mittlerweile wurde in den von Malaria betroffenen afrikanischen Ländern die Prävention deutlich verbessert. Für mehr als 40 Prozent der gefährdeten Familien stehen jetzt Moskitonetze zur Verfügung, die einer Übertragung des Erregers vorbeugen. Dies ist das Ergebnis eines Berichts, den UNICEF heute in Washington vorstellt. UNICEF ist weltweit führend bei der Beschaffung der lebensrettenden Netze und hat allein im vergangenen Jahr 20 Millionen Exemplare bereitgestellt. Mehr

Zehntausende Kinder unter den eingeschlossenen Flüchtlingen im Norden Sri Lankas befinden sich nach Einschätzung von UNICEF in akuter Lebensgefahr. UNICEF befürchtet, dass sich die Lage der Zivilbevölkerung weiter verschlechtert. „Wenn die Kämpfe weitergehen und Flüchtlinge von der LTTE am Verlassen der Konfliktzone gehindert werden, werden noch mehr Kinder sterben müssen“, sagte Dan Toole, UNICEF Regionaldirektor für Südasien. UNICEF unterstützt die Versorgung von mittlerweile rund 100.000 Flüchtlingen, die vor den Kämpfen zum Teil in Notaufnahmelager fliehen konnten, und bittet dringend um Spenden für die Nothilfe. Mehr
UNICEF ruft dazu auf, Kinderpornografie an der Wurzel zu bekämpfen. Die heute unterzeichnete freiwillige Vereinbarung großer Internet-Anbieter mit der Bundesregierung, zukünftig Seiten mit kinderpornografischen Inhalten zu blockieren, ist nur ein wichtiger Schritt.
„Mit der heute getroffenen Vereinbarung schließt Deutschland zu international fortschrittlichen Standards auf und erschwert das „Massengeschäft“. Die Verbrechen an Kindern hören damit aber nicht auf“, sagte Regine Stachelhaus, Geschäftsführerin von UNICEF Deutschland.
Um das kriminelle Geschäft mit Kinderpornografie zu stoppen, ist ein Bündel von Maßnahmen notwendig. Insbesondere muss die internationale Zusammenarbeit der Strafverfolgungsbehörden verbessert werden. Viele kinderpornografische Bilder befinden sich auf ausländischen Servern. Werden sie entdeckt, müssen die betroffenen Länder dazu gebracht werden, die Täter aufzuspüren und gegen diese vorzugehen. Die Bundesregierung muss sich hier für internationale Standards.
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Das Kommunikations-Team von UNICEF Deutschland ist zum PR-Team des Jahres gewählt worden. Eine 25-köpfige hochkarätige Jury des Branchenmagazins PR Report zeichnete damit in geheimer Abstimmung die professionelle kommunikative Leistung beim Wiederaufbau des Vertrauens nach der Führungskrise bei UNICEF Deutschland Anfang 2008 aus.
Dem Team bestehend aus Helga Kuhn (Sprecherin), Dieter Pool (Leiter PR), Christian Schneider (Leiter Grundsatz und Information), und Rudi Tarneden (Sprecher) gelang es gemeinsam mit dem neuen Vorstand und dem neuen Vorsitzenden Dr. Jürgen Heraeus innerhalb kurzer Zeit die erfolgreiche inhaltliche Arbeit der Organisation wieder in den Mittelpunkt zu rücken. Durch umfassende Transparenz und intensive strategische Kommunikation wurde in kurzer Zeit das Vertrauen der Öffentlichkeit und der Spender in UNICEF wieder gefestigt. Mehr
20 Jahre nach Inkrafttreten der UN-Kinderrechtskonvention sehen die deutschen Kinderorganisationen weiterhin Defizite bei der Umsetzung der Kinderrechte in Deutschland. „Bund, Länder und Kommunen bleiben hinter dem Anspruch zurück, Kinderrechte als Richtschnur für Politik und Verwaltungshandeln zu sehen“, erklärte heute Dr. h.c. Wolfgang Thierse, Vizepräsident des Deutschen Bundestages und Schirmherr der National Coalition für die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention. Der Zusammenschluss von über 100 deutschen Organisationen, Verbänden und Institutionen – darunter auch UNICEF – kritisierte, dass die Bundesregierung ihren am 4. April 2009 fälligen Bericht an den für Kinderrechte zuständigen Ausschuss der Vereinten Nationen nicht rechtzeitig vorlegen wird. Das Ausmaß der Kinderarmut, die Benachteiligung von Kindern beim Zugang zu guter Schulbildung und die Ungleichbehandlung von Flüchtlingskindern geben den Organisationen besonderen Grund zur Sorge. Mehr
Heute findet in London der G20-Gipfel der größten Industrie- und Schwellenländer der Welt statt. Hier und auf dem G8-Gipfel im Juli in Italien werden die Weichen gestellt für die Weltordnung in den nächsten Jahrzehnten. Aber was ist mit denen, die mit den Entscheidungen der Staats- und Regierungschefs in Zukunft leben müssen: diejenigen, die heute Kinder und Jugendliche sind? UNICEF gibt Jugendlichen von 14 bis 17 Jahren die einmalige Chance, ihre Ideen zu globalen Themen wie Klimawandel und HIV/AIDS mit Jugendlichen aus 15 anderen Nationen zu erarbeiten. Im Vorfeld des G8-Gipfels im Juli 2009 organisiert UNICEF den internationalen Jugendgipfel J8. Im Anschluss wird eine Delegation der Jugendlichen ihre Forderungen und Vorschläge mit Angela Merkel, Barack Obama und den anderen Staats- und Regierungschefs diskutieren.
Jetzt haben UNICEF und MyVideo die Frist für den J8-Wettbewerb verlängert: Noch bis zum 30. April um 12 Uhr können sich Jugendliche als 4er-Team für Deutschland bewerben. Star-Comedian Michael Mittermeier: „Ihr wollt die Welt verändern? Super! Fangt jetzt damit an und bewerbt euch für den J8-Gipfel 2009 in Italien.“ Mehr
Die Bundesregierung muss regelmäßig den Vereinten Nationen darüber berichten, was sie zur Verwirklichung der Kinderrechte unternommen hat. Doch der Staatenbericht liegt zum Abgabetermin am 4. April 2009 nicht vor. Nur einen Tag später, am 5. April 2009, jährt sich zum 17. Mal die Ratifizierung der UN-Kinderrechtskonvention durch die Bundesrepublik Deutschland. „Welchen Stellenwert haben Kinder und ihre Rechte in Deutschland?“ fragt zu diesem Anlass die National Coalition für die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention als Zusammenschluss von über 100 Organisationen, Verbänden und Institutionen – darunter auch UNICEF. Die Kinderrechtsorganisationen und zwei junge UNICEF-Juniorbotschafter präsentieren auf der Pressekonferenz ihre Forderungen für ein kindergerechtes Deutschland an die Vorsitzende der Kinderkommission des Deutschen Bundestages. Mehr
Die UNICEF-Schirmherrin Eva Luise Köhler ruft anlässlich des Internationalen Tages der Minenaufklärung am 4. April dazu auf, im Einsatz gegen die millionenfache Gefahr durch Landminen nicht nachzulassen und Kinder besser zu schützen. "Landminen und Blindgänger sorgen auch Jahre nach Kriegsende noch dafür, dass Dorfbewohner und vor allem Kinder grausam verletzt oder getötet werden“, sagte Eva Luise Köhler, die sich zurzeit in Angola unter anderem über Programme zur Minenaufklärung informiert. „Trotz Fortschritten bei der Räumung und intensiver Aufklärung werden weltweit noch jedes Jahr rund 6.000 Menschen Opfer dieser heimtückischen Waffen. Jedes dritte Minenopfer ist ein Kind. Und gerade der armen Landbevölkerung rauben die Minen oft die Möglichkeit, nach Ende eines Krieges endlich wieder die Felder zu bestellen“, so Eva Luise Köhler. Die UNICEF-Schirmherrin ist in der stark von Landminen betroffenen Provinz Malanje mit Minenopfern zusammengetroffen und hat miterlebt, wie junge Angolaner andere Kinder und Jugendliche durch Spiel, Tanz und Information vor der Minengefahr warnen. Mehr
Vom heutigen Donnerstag, dem 26. März, bis Montag, den 30. März, besucht UNICEF-Schirmherrin Eva Luise Köhler Kinderprojekte in Angola. Die deutsche First Lady setzt sich in dem von krassen Gegensätzen gezeichneten Land besonders für Grundbildung für Mädchen und Jungen ein und unterstützt die erfolgreiche UNICEF-Aktion „Schulen für Afrika“. Außerdem trifft sie Kinder, die Unfälle mit Landminen überlebt haben, und informiert sich im Vorfeld des Internationalen Tags gegen die Verbreitung von Landminen am 4. April über Aufklärungsprogramme zum Schutz der Bevölkerung durch Minenunfälle. Der Vorsitzende von UNICEF Deutschland, Dr. Jürgen Heraeus, begleitet die Schirmherrin. Mehr
Anlässlich der morgen in Berlin beginnenden zweitägigen „Nationalen Konferenz zum Schutz vor sexueller Gewalt gegen Kinder und Jugendliche“ fordern die Kinderschutzorganisationen UNICEF, ECPAT und Save the Children die Bundesregierung auf, ein umfassendes Konzept zum Schutz von Kindern vor sexueller Gewalt zu erstellen und umzusetzen. Dazu gehöre die technische Sperrung von kinderpornografischen Internetseiten ebenso wie umfassende Aufklärung über die Gefahren im Netz für Kinder und Eltern sowie eine wirksamere Strafverfolgung der Täter. Mehr

Der chinesische Starpianist und UNICEF-Botschafter Lang Lang hat UNICEF mit einer weltberühmten Melodie zum 60. Geburtstag der Grußkarte gratuliert. Mit Franz Liszts „Liebestraum“ bedankt sich Lang Lang gleichzeitig bei den Millionen Menschen, die die überlebenswichtige Arbeit des Kinderhilfswerks unterstützen. Im Jahr 2007 wurden allein in Deutschland 16 Millionen Karten verkauft. „So einzigartig wie eine Komposition ist auch jedes Kind. Dank jeder verkauften Grußkarte kann UNICEF Kindern ein besseres Leben schenken. Meinen herzlichen Dank an alle, die UNICEF bei dieser großen Aufgabe unterstützen“, sagte Lang Lang am Sonntag beim Burda Live-Presseforum in Offenburg. Eine Sequenz des bekannten Klavierstücks wird die UNICEF-Grußkarte das ganze Jubiläumsjahr über im Internet und bei Events begleiten. Mehr
Zum Weltwassertag am 22. März ruft UNICEF dazu auf, die Versorgung der ärmsten Familien mit sauberem Trinkwasser und sanitären Einrichtungen zu verbessern. Mehr als 125 Millionen Mädchen und Jungen weltweit leben in Haushalten, in denen nicht genügend sauberes Trinkwasser zur Verfügung steht. Die Folgen sind lebensbedrohliche Infektionen und schwere Durchfallerkrankungen. Verunreinigtes Wasser und mangelnde Hygiene zählen zu den Hauptursachen für die hohe Kindersterblichkeit in vielen Entwicklungsländern. Tag für Tag sterben rund 5.000 Mädchen und Jungen aufgrund von Durchfallerkrankungen. „Verseuchtes Wasser bringt vor allem Kleinkindern den Tod“, sagte UNICEF-Schirmherrin Eva Luise Köhler. „Für das Überleben und die Gesundheit von Millionen Mädchen und Jungen ist entscheidend, dass die Versorgung mit Trinkwasser und sanitären Einrichtungen in armen Ländern verbessert wird.“ Gemeinsam mit Berliner Kindern der Nelson-Mandela-School machte die Gattin des Bundespräsidenten bei einem Fototermin in Berlin auf das weltweite Wasserproblem aufmerksam. Mehr
Anlässlich des heutigen Treffens zwischen Internetprovidern und Vertretern der Bundesregierung fordern UNICEF und die Kinderschutzorganisation ECPAT umfassende Maßnahmen zur Prävention und Verfolgung von Kinderpornografie. Konsum, Verbreitung und Herstellung von Kinderpornografie werden in Deutschland bislang nicht ausreichend bekämpft. So wird fahrlässig hingenommen, dass Kinder unzureichend vor sexueller Gewalt und Ausbeutung im Internet geschützt sind. UNICEF und ECPAT verlangen von der Bundesregierung und den Providern, rasch Maßnahmen zur Sperrung kinderpornografischer Internetseiten zu treffen. Auch wenn der Zugang zu diesen Internetseiten nicht völlig unterbunden werden kann, muss er doch so schwer wie möglich gemacht werden. Mehr

Mädchen holen bei der Bildung weltweit auf. Hierauf weist UNICEF anlässlich des Weltfrauentages am 8. März hin. So sind in den meisten Entwicklungsländern die Einschulungsraten für Mädchen in den vergangenen Jahren gestiegen. Nach neuen Erhebungen von UNICEF kommen im weltweiten Durchschnitt auf 100 Jungen, die zur Schule gehen, inzwischen 97 eingeschulte Mädchen. Von den weltweit 101 Millionen Kindern im Grundschulalter, die nicht zur Schule gehen, sind 53 Millionen Mädchen und 48 Millionen Jungen. „Mädchenbildung ist der entscheidende Schlüssel, um die Diskriminierung von Frauen zu beenden“, fordert die stellvertretende UNICEF-Vorsitzende Maria von Welser anlässlich des Weltfrauentages. Sie appellierte an die internationale Gemeinschaft und die Regierungen, Grundbildung und Chancengleichheit für alle Kinder zu gewährleisten. „Selbstbewusste Mädchen, die zur Schule gehen, können sich eher aus Abhängigkeit und Unterdrückung befreien. Und sie tragen entscheidend zur sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung ihres Landes bei.“ Mehr

Aktives Engagement für die Kinder der Welt und ihre Rechte – das ist die Aufgabe von UNICEF-JuniorBotschafterinnen und -Botschaftern. Schulklassen, Gruppen und einzelne Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre sind zum Mitmachen aufgerufen. Dafür haben sie noch vier Wochen Zeit – Einsendeschluss für die Beiträge ist der 31. März. Sie gehen gegen ausbeuterische Kinderarbeit auf die Straße, sammeln Unterschriften im Kampf gegen AIDS, spielen Theater, drehen Videos oder machen durch Ausstellungen und Aktionen auf benachteiligte Kinder in Entwicklungsländern aufmerksam: die UNICEF-JuniorBotschafter. Insgesamt haben sich seit 2003 über 50.000 Kinder im Rahmen des bundesweiten Wettbewerbs mit vielen unterschiedlichen Themen beschäftigt: mit der Situation von Kindern in den Entwicklungsländern, mit dem Recht auf Schule und so schwierigen Themen wie Kindersoldaten, Kinderhandel oder Mädchenbeschneidung. „In diesem Jahr werden die international vereinbarten Kinderrechte 20 Jahre alt. Deshalb sollten wir 2009 zum Jahr der Kinderrechte machen“, sagte UNICEF-Schirmherrin Eva Luise Köhler zum Start der bundesweiten Kampagne. Mehr
Die globale Finanzkrise wird nach Einschätzung von UNICEF die weltweiten sozialen Gegensätze verschärfen und bedroht schon jetzt in einigen Ländern die Überlebens- und die Entwicklungschancen der Kinder. Anlässlich des heutigen ersten Welttages für soziale Gerechtigkeit und des am Wochenende in Berlin stattfindenden G20-Vorbereitungsgipfels ruft UNICEF dazu auf, den Kampf gegen Armut und Unterentwicklung gerade in Krisenzeiten zu verstärken. Insbesondere in den stark von Exporten abhängigen Ländern Asiens drohen nicht nur eine starke Zunahme der Arbeitslosigkeit und Armut, sondern auch mehr Unterernährung sowie ein Anstieg der Kindersterblichkeit.
„Arme Familien in den Entwicklungsländern haben keinen Schutzschirm, der sie vor wirtschaftlichen Schocks bewahrt“, sagte Dr. Jürgen Heraeus, Vorsitzender von UNICEF Deutschland. „Während die Regierungen der Industrieländer sich darauf konzentrieren, Banken zu retten und Konjunkturprogramme aufzulegen, dürfen wir die Hilfe für die ärmsten Menschen nicht vergessen.“
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Bei den Kämpfen in Sri Lanka werden nach Angaben von UNICEF immer mehr Kinder zwangsrekrutiert. UNICEF warnt vor einer weiteren Radikalisierung des Bürgerkriegs. „Wir haben eindeutige Hinweise, dass die Rebellenorganisation LTTE die Rekrutierung von Kindern verstärkt und dass sogar 14-Jährige zu Soldaten gemacht werden“, erklärte der Leiter von UNICEF in Sri Lanka, Philippe Duamelle. „Diese Kinder sind in akuter Gefahr und ihr Leben ist bedroht. Ihre Rekrutierung ist nicht zu tolerieren“.
Zwischen 2003 und Ende 2008 hat UNICEF 6.000 Fälle von Rekrutierungen von Kindern durch die LTTE dokumentiert. UNICEF setzt sich für die Freilassung von Kindersoldaten ein und hat in Sri Lanka in den vergangenen Jahren 3.500 minderjährige Kämpfer wieder in die Gesellschaft integriert.
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Trotz weltweiter Ächtung werden bis heute nach Schätzungen von UNICEF in den Kriegs- und Krisengebieten der Erde über 250.000 Kinder und Jugendliche als Soldaten missbraucht. Anlässlich des heutigen Welttages gegen den Einsatz von Kindersoldaten ruft UNICEF zu verstärkten Anstrengungen zur Demobilisierung und Wiedereingliederung von Kindersoldaten auf. UNICEF verhandelt zum Beispiel gegenwärtig im Osten der demokratischen Republik Kongo mit Milizen zur Entlassung von über 1.500 Kindern. In den letzten Tagen ließen Milizen in der kongolesischen Provinz Nord-Kivu mehr als 144 Kindersoldaten frei, die Jüngsten waren gerade mal sieben Jahre alt. Erstmals hat am Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag im Januar der Prozess gegen einen ehemaligen Milizenführer im Ost-Kongo begonnen, der Kindersoldaten eingesetzt haben soll. Der Prozess ist nach Einschätzung von UNICEF ein wichtiges Signal, dass Täter, die Kinder als Soldaten missbrauchen, nicht länger damit rechnen können, dafür niemals zur Verantwortung gezogen zu werden. Mehr

UNICEF ruft die Bundesregierung und die Bundesbürger dazu auf, die Nothilfe für Kinder im Gazastreifen und den raschen Wiederaufbau zu unterstützen. Durch die Zerstörungen hat sich nach Einschätzung von UNICEF das Leid der Kinder dort weiter verschärft. 90 Prozent der rund 1,5 Millionen Menschen im Gazastreifen sind heute von humanitärer Hilfe abhängig; schätzungsweise 840.000 davon sind Kinder und Jugendliche. Ein normaler Alltag ist kaum möglich. Über 150 Schulen wurden während der Kämpfe im Januar getroffen; 39 davon wurden völlig zerstört. Armut, Mangel, Hoffnungslosigkeit und psychische Probleme von Kindern und Jugendlichen haben weiter zugenommen. „Wir Deutschen sollten uns, auch aus historischen Gründen, mit vorschnellen Urteilen im Nahost-Konflikt zurückhalten. Aber wir dürfen uns nicht zurückhalten, wenn es um konkrete menschliche Hilfe geht“, sagte Jürgen Heraeus, Vorsitzender von UNICEF Deutschland. „Jetzt geht es nicht darum, wer Recht hat oder nicht. Es geht darum, denen zu helfen, die am härtesten unter dem Konflikt leiden und die am wenigsten dafür können: den Kindern.“ Mehr
„Und was behindert Sie?“, fragte Simone Birnstiel (13) verblüffte Passanten auf dem Münchner Marienplatz. Ihre Umfrage war Teil des einwöchigen OneMinutesJr-Workshops von UNICEF in der bayrischen Landeshauptstadt. Welche Schwierigkeiten haben Menschen mit Behinderung im Alltag? Welche Stärken haben sie und wie können wir zu einem besseren Miteinander kommen? Mit diesen Fragen haben sich 13 Mädchen und Jungen der integrativen Münchner Ernst-Barlach-Schule (Stiftung Pfennigparade) eine Woche lang intensiv auseinander gesetzt. Ihre Antworten haben sie in insgesamt 16 einminütigen Kurzfilmen ausgedrückt. Der Film von Nora Zenz (15) zum Beispiel zeigt Obst in allen Farben und Formen. „Damit will ich sagen, egal wie wir aussehen, im Grunde sind wir alle gleich“, erklärt Nora. Im Film von Minh Nguyen (13) stellt ein Sehender einem Blinden ein Bein, mehrere Menschen gehen vorbei, ohne etwas zu sagen oder zu helfen. Minh fragt die Zuschauer: Wer ist hier eigentlich blind? Amadeus Dorchholz (16) stellt in seinem Video seine eigene Erfahrung dar: Als Kind wurde er wegen seiner Gehbehinderung gehänselt und misshandelt. Amadeus: „Erst seit ich auf der integrativen Schule bin, fühle ich mich wohl, weil hier jeder so akzeptiert wird, wie er ist.“ Mehr

UNICEF: Genitalverstümmelung abschaffen, nicht modernisieren Anlässlich des Internationalen Tages gegen Mädchenbeschneidung am 6. Februar weist UNICEF darauf hin, dass jedes Jahr schätzungsweise drei Millionen Mädchen an ihren Genitalien beschnitten werden - das sind mehr als 8.000 Eingriffe pro Tag. Obwohl die Praxis fast überall verboten wurde, ist sie in mindestens 26 Ländern Afrikas und im Jemen nach wie vor verbreitet. Mindestens 70 Millionen Mädchen und Frauen sind allein dort beschnitten. Auch in Industrienationen werden in Einwandererfamilien zunehmend Fälle von Mädchenbeschneidung bekannt. In Ländern wie Ägypten werden Beschneidungen immer häufiger in Krankenhäusern oder Arztpraxen durchgeführt. Medizinisches Fachpersonal tritt an die Stelle traditioneller Beschneiderinnen, obwohl dies der ärztlichen Ethik widerspricht. Traditionell wird die grausame Prozedur oft unter unhygienischen Bedingungen ohne jede Betäubung vorgenommen. „Mädchenbeschneidung ist eine Menschenrechtsverletzung - auch wenn immer häufiger ein steriles Skalpell an die Stelle von schmutzigen Glasscherben oder Rasierklingen tritt“, sagte die stellvertretende Vorsitzende von UNICEF Deutschland, Maria von Welser. „Frauen brauchen Unterstützung und Aufklärung, damit die Verbote greifen. Der schreckliche Brauch sollte nicht modernisiert, sondern endlich abgeschafft werden.“ Mehr
Kinder leiden am Härtesten unter der anhaltenden Gewalt im Nahen Osten. Im Gazastreifen ist angesichts der brüchigen Waffenruhe und unzureichender Hilfsmöglichkeiten die Lage für Hunderttausende Kinder unerträglich. In den palästinensischen Autonomiegebieten in der Westbank wächst eine neue Generation von Kindern in Hoffnungslosigkeit und Mangel auf. Auch für die Kinder im Süden Israels ist die Angst vor Raketenbeschuss nicht vorbei. Die Sprecherin von UNICEF für die palästinensischen Autonomiegebiete, Marixie Mercado, ist gerade aus dem Gazastreifen zurück. Auf der Pressekonferenz informiert sie über die aktuelle Situation der Kinder und die UNICEF-Hilfe. Mehr

UNICEF hat seine Nothilfe für die Choleraopfer in Simbabwe weiter verstärkt. An der schlimmsten Choleraepidemie in der Geschichte des Landes sind bisher über 2.200 Menschen gestorben. Seit August wurden über 41.000 Erkrankungen registriert. Besonders unter der ärmsten Bevölkerung stecken sich weiter Menschen neu an. UNICEF ruft deshalb weiter zu Spenden auf. Für den Notfallplan zur Eindämmung der Cholera in Simbabwe benötigt UNICEF für die kommenden drei Monate rund 13 Millionen Euro. 53 von landesweit 62 Distrikten sind von der Epidemie erfasst. Auch in den Nachbarländern Südafrika und Sambia gibt es Erkrankungen. Die Regenzeit verschlechtert die hygienischen Bedingungen weiter. In besonders betroffenen Regionen wie Budiriro, Chitingwiza, Mudzii und Beitbridge ist es jedoch bereits gelungen, die Zahl der Cholera-Erkrankungen zu senken - auch dank der Unterstützung von UNICEF. Mehr

Knapp zwei Wochen nach Beginn der brüchigen Waffenruhe ist die Situation der Kinder im Gazastreifen weiter unakzeptabel. UNICEF ruft die internationale Gemeinschaft auf, alles zu tun, um insbesondere die Not der Kinder so rasch wie möglich zu lindern. „Viele Kinder im Gazastreifen haben das Gefühl, dass sie der Welt gleichgültig sind. Sie brauchen dringend unsere Hilfe“, erklärte der Vorsitzende von UNICEF Deutschland, Jürgen Heraeus. „Die Kinder in Gaza können nicht länger warten.“
Gleichzeitig fordert UNICEF beide Konfliktparteien auf, die Waffenruhe einzuhalten und umgehend den grundsätzlichen Respekt für die Rechte der Zivilbevölkerung wieder herzustellen. „Die Grenzübergänge müssen geöffnet werden, damit Helfer freien und ungehinderten Zugang bekommen - schlicht weil die Menschen dies brauchen“, sagte Jürgen Heraeus, Vorsitzender von UNICEF Deutschland. „Wenn angesichts der akuten Not humanitäre Hilfe weiter nur tröpfchenweise in den Gazastreifen gelangt, ist dies eine kollektive Bestrafung der Bevölkerung und vor allem der Kinder, die nur neue Verzweiflung und neue Wut erzeugen kann.“ Mehr
Auf dem Papier haben Kinder mit Behinderungen die gleichen Rechte wie alle Kinder, aber im Alltag werden diese Rechte vielfach verletzt. Seit zwei Jahren gibt es erstmals eine UN-Behindertenrechtskonvention – im Frühjahr 2009 soll sie auch in Deutschland in Kraft treten. UNICEF nimmt das zum Anlass, um Kinder mit und ohne Behinderungen selbst zu dem Thema zu Wort kommen zu lassen.
In einem „OneMinutesJr-Workshop“ arbeiten 18 Kinder und Jugendliche aus den Klassen 5 bis 12 der Münchener Ernst-Barlach-Schule (Stiftung Pfennigparade) eine Woche lang zusammen mit Trainern von der One Minutes Foundation, um einminütige Kurzfilme zu schreiben, zu drehen und zu produzieren. Darin stellen sie ihre Sicht auf die Themen Behinderung, Diskriminierung und Integration dar. Mit dem OneMinutesJr-Workshop trägt UNICEF dazu bei, die Konvention in Deutschland bekannter zu machen.
Die Ergebnisse des Workshops und einige der One-Minute-Videos möchten wir Ihnen gerne vorstellen. Mehr

Als Apachen-Häuptling Winnetou rührte er Millionen Fernsehzuschauer zu Tränen – doch für viele Menschen ist Brice mehr als ein Held der Leinwand. Auch sein Engagement für UNICEF und für Menschrechte hat ihn zum Vorbild gemacht. Am 6. Februar wird Pierre Brice 80 Jahre alt. „Winnetou steht für das Edle und Gute im Menschen. Auch sein Darsteller Pierre Brice setzt sich für andere ein und kämpft für Toleranz und Frieden. UNICEF gratuliert zum Geburtstag und sagt Danke für seinen Einsatz für Kinderrechte in aller Welt“, sagte die stellvertretende UNICEF-Vorsitzende Ann Kathrin Linsenhoff. Mehr

Zum Auftakt des Jubiläumsjahres des deutschen Grundgesetzes haben Berliner Kinder heute mit einer Protestaktion gefordert, dass die seit 20 Jahren international verbrieften Kinderrechte endlich auch in der deutschen Verfassung verankert werden. Als Greise mit Bärten, die seit langem auf die Berücksichtigung der Kinderrechte warten, ergänzten sie die Glasmauer der Grundrechte am Berliner Reichstagsgebäude um den Artikel „1a“: „Jedes Kind hat das Recht auf Schutz, Förderung und Beteiligung.“ Mehr
Das Grundgesetz wird 60 – die Kinder warten noch / Aktion vor der Wand mit den Grundrechten am Reichstag. Mit einer Protestaktion für die Aufnahme der Kinderrechte in das Grundgesetz starten Berliner Kinder und das Aktionsbündnis Kinderrechte - UNICEF, Deutscher Kinder-schutzbund und Deutsches Kinderhilfswerk - in das Jubiläumsjahr der deutschen Verfassung. Als Greise mit Bärten, die seit langem auf die Berücksichtigung der Kinderrechte warten, werden die Kinder die Grundrechte auf der Glaswand am Reichstagsufer um den Artikel „1a“ ergänzen: „Jedes Kind hat das Recht auf Schutz, Förderung und Beteiligung.“ Unterstützt werden sie von TV-Moderatorin Enie van de Meiklokjes. Mehr

Täglich sterben 1.500 Frauen an den Folgen von Schwangerschaft und Geburt Frauen in den ärmsten Ländern der Welt haben ein dreihundert Mal höheres Risiko, an den Folgen von Schwangerschaft und Geburt zu sterben als in den Industrieländern. Dies ist ein Ergebnis des UNICEF-Jahresberichts „Zur Situation der Kinder in der Welt 2009“. In keinem anderen Bereich der Gesundheitsversorgung ist nach Einschätzung von UNICEF die Kluft zwischen wohlhabenden Ländern und armen Weltregionen so groß wie bei der medizinischen Versorgung von werdenden Müttern. So sterben jedes Jahr schätzungsweise 530.000 Frauen an Komplikationen während der Schwangerschaft oder der Geburt, darunter sind rund 70.000 Mädchen zwischen 15 und 19 Jahren. 99 Prozent dieser Todesfälle entfallen auf die Entwicklungsländer - zwei Drittel allein auf zehn Länder. Am höchsten ist das Risiko für Frauen in Afrika (265.000 Todesfälle) und Südasien (187.000 Todesfälle). Die Geburt und die ersten vier Lebenswochen sind auch für die Kinder kritisch. Nahezu ein Drittel aller Todesfälle von Kindern unter fünf Jahren entfallen auf diesen Zeitraum. Mehr

Zivilbevölkerung aus dem Kreuzfeuer nehmen / Diplomatische Bemühungen des UN-Generalsekretärs um Waffenruhe unterstützen Kinder und Frauen leiden besonders hart unter den anhaltenden Kämpfen im Gazastreifen. Nach als seriös angesehenen Angaben der palästinensischen Autonomiebehörde wurden bis zum 13. Januar 952 Menschen im Gazastreifen getötet. Darunter waren 292 Kinder (32 Prozent). Unter den 4.260 Verletzten waren 1.497 Kinder und Jugendliche. Nach Angaben der Israelischen Regierung starben durch Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen seit dem 27. Dezember vier israelische Zivilisten und 255 wurden verletzt. Mehr

In den vergangenen Wochen hat UNICEF seine Nothilfe für die Choleraopfer in Simbabwe weiter verstärkt. An der schlimmsten Choleraepidemie in der Geschichte des Landes sind bisher über 2.100 Menschen gestorben. Seit August wurden über 40.000 Erkrankungen registriert. Die Aufmerksamkeit in der Bevölkerung ist mittlerweile hoch. Trotzdem stecken sich weiter Menschen neu an - besonders unter der ärmsten Bevölkerung. Neun von zehn Provinzen sind von der Epidemie erfasst. Auch in den Nachbarländern Südafrika und Sambia gibt es Erkrankungen, Die Regenzeit verschlechtert die hygienischen Bedingungen weiter. UNICEF ruft erneut zu Spenden auf. Für den Notfallplan zur Eindämmung der Cholera in Simbabwe benötigt UNICEF für die kommenden drei Monate rund 13 Millionen Euro. Mehr
UNICEF fordert die Konfliktparteien im Gazastreifen auf, den humanitären Helfern umgehend sicheren und ungehinderten Zugang zu den Not leidenden Menschen zu verschaffen und die Verteilung von Nahrungsmitteln, Wasser, Treibstoff und Medizin zu ermöglichen. „UNICEF ist tief besorgt, dass die UN gezwungen war, ihre Hilfe aufgrund der anhaltenden Gewalt zu suspendieren. Dies kann nur die ohnehin kritische humanitäre Situation verschärfen und die Gefahr für die Kinder noch mehr erhöhen“, erklärte die UNICEF-Exekutivdirektorin Ann Veneman in New York. „Das physische und psychische Leid der Kinder auf beiden Seiten muss aufhören. Wegen der laufenden Militäroperation werden täglich Kinder getötet und verletzt. Dies ist nicht hinnehmbar. Im Gazastreifen müssen sichere Zonen eingerichtet werden und die Helfer brauchen ungehinderten Zugang, damit Kinder mit lebensnotwendigen Gütern versorgt und unterstützt werden können“ sagte Veneman. Mehr

Die Situation der Kinder in Gaza verschärft sich weiter: Gut eine Woche nach Ausbruch des Konflikts und dem Beginn der Luftangriffe sind mindestens 70 Mädchen und Jungen ums Leben gekommen, über 650 wurden verletzt. Im Süden Israels wurde ein Schulgebäude getroffen. Im Gazastreifen werden dringend Medikamente und Geräte benötigt, um die vielen Verletzten zu behandeln. UNICEF versorgt die Krankenhäuser mit den wichtigsten Medikamenten, Lebensmitteln und Treibstoff für Generatoren. Mehr
Nach der Eskalation der Gewalt in und um Gaza leistet UNICEF medizinische und psychosoziale Hilfe für die betroffenen Kinder in der Region. Mehr als die Hälfte der rund 1,4 Millionen Bewohner des Gazastreifens sind Kinder, mindestens 34 von ihnen sind bereits seit Ausbruch des Konflikts ums Leben gekommen. Mehr
Angesichts der globalen Finanzkrise ruft UNICEF Deutschland dazu auf, den Kampf gegen extreme Armut und Unterentwicklung zu verstärken. „Die ärmsten Kinder in den Entwicklungsländern leiden am Härtesten, wenn ihre Eltern den Job verlieren, weil der Export einbricht. Die Familien wissen dann nicht mehr, wie sie Nahrung, sauberes Wasser, Krankenhäuser oder Schulsachen bezahlen sollen“, erklärte Jürgen Heraeus, Vorsitzender von UNICEF Deutschland. Bereits heute wächst nahezu jedes zweite der weltweit rund 2,2 Milliarden Kinder in Armut auf - mit gravierenden Folgen für ihre gesamte Entwicklung. Allein durch die hohen Nahrungsmittelpreise sind nach Untersuchungen der Weltbank in diesem Jahr zwischen 130 und 150 Millionen Menschen in die Armut gedrängt worden. Mehr

Kurz vor Weihnachten fehlt noch immer eine Idee für die Lieben? Auch Geschenke in letzter Minute können begeistern, wenn sie sinnvoll sind. Statt Verlegenheitspräsente in letzter Minute zu kaufen, kann man bei UNICEF rund um die Uhr Kindern in Entwicklungsländern mit Impfstoffen oder Schulheften helfen. Der UNICEF-Spendenshop im Internet (www.unicef.de/spendenshop) bietet die Möglichkeit, Hilfsgüter auszusuchen und online zu spenden - vom Moskitonetz für 4 Euro bis zum Geländefahrzeug für 15.318 Euro. Eine Geschenkurkunde mit dem Namen des Spenders und des Beschenkten lässt sich ausdrucken oder auch per Mail verschicken. Diese Geschenke kommen garantiert gut an: Die gespendeten Fußbälle, Wolldecken oder Wasserpumpen schickt UNICEF in Entwicklungsländer, in denen sie gerade am dringendsten gebraucht werden. Mehr

Die junge belgische Fotografin Alice Smeets ist Siegerin des internationalen Wettbewerbs „UNICEF-Foto des Jahres“. Ihr Siegerbild zeigt ein Mädchen im größten Slum der haitianischen Hauptstadt Port-au-Prince. Obwohl es zwischen Dreck und Unrat leben muss, trägt das Kind ein sauberes weißes Kleidchen und dazu passende Schleifen im Haar, während es barfuß durch den Matsch läuft. „Das Bild führt uns den Lebensmut und die Energie eines Mädchens vor Augen, das mitten im Elend aufwächst. Kinder in den ärmsten Verhältnissen beweisen oft große Stärke“, sagte UNICEF-Schirmherrin Eva Luise Köhler bei der Preisverleihung am Donnerstag in Berlin. „Das UNICEF-Foto des Jahres ist ein Appell, ihnen unsere Aufmerksamkeit und unsere Unterstützung zu schenken." Mehr

Die Cholera-Epidemie in Simbabwe fordert nach Angaben von UNICEF immer mehr Opfer unter der ärmsten Bevölkerung. Neun von zehn Provinzen sind von der Epidemie erfasst. Nach offiziellen Angaben stieg die Zahl der Erkrankungen seit vergangenem Freitag von 16.400 auf 18.400 und die Zahl der Todesopfer von 783 auf nahezu 1.000 zu Beginn dieser Woche. UNICEF ruft erneut zu Spenden auf. Für den Notfallplan zur Eindämmung der Cholera in Simbabwe benötigt UNICEF für die kommenden drei Monate rund 13 Millionen Euro. Mehr
UNICEF: Mindeststandards für Qualität und Quantität oft nicht erfüllt
Deutschland nur Mittelmaß unter 25 Industrieländern
Viele Industrieländer vergeben nach Einschätzung von UNICEF die Chance, allen Kindern von klein auf die bestmögliche Förderung zu ermöglichen. Dies ist das Ergebnis der ersten internationalen Vergleichsstudie von UNICEF zu Kindern in Kindergärten und anderen Kindertageseinrichtungen in 25 Industrieländern. Demnach erfüllt nur Schweden, als einziges von 25 untersuchten Industrieländern, alle zehn von UNICEF formulierten Mindeststandards für die jüngsten Kinder. Deutschland erreicht auch nach Einführung des Elterngeldes lediglich maximal fünf der Kriterien und ist damit erneut nur Mittelmaß im Vergleich von 25 Ländern. In den OECD-Ländern werden heute über 80 Prozent der drei bis 6-Jährigen täglich viele Stunden außerhalb der Familie betreut. Gleichzeitig steigt der Anteil der unter 3-Jährigen in Einrichtungen kontinuierlich.
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Der Verband Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen ( VENRO) hat auf seiner Mitgliederversammlung am 10.Dezember den Verhaltenskodex zu Transparenz, Organisationsführung und Kontrolle verabschiedet. Der Kodex gibt verbindliche Richtlinien für die Arbeit von Nichtregierungs organisationen vor. Er enthält Prinzipien der Organisationsführung, der Kommunikation, der Betriebsführung und der Wirkungsbeobachtung. Zudem formuliert er Standards für die Umsetzung. Hierzu gehört etwa die Verpflichtung der VENRO-Mitglieder den Jahresbericht zu veröffentlichen und Werbe-und Verwaltungsaufgaben getrennt darzustellen. Mehr

Kinder in Deutschland sind gerne bereit, sich für andere zu engagieren. Gerechtigkeit und Hilfsbereitschaft stehen laut dem aktuellen Kinder-Werte-Monitor des Magazins Geolino in Zusammenarbeit mit UNICEF hoch im Kurs bei den sechs- bis 14-Jährigen. Dies zeigt auch der UNICEF-Wettbewerb um den Juniorbotschafter des Jahres: Allein im letzten Jahr waren rund 14.000 Mädchen und Jungen für die Kinderrechte im Einsatz. „Im kommenden Jahr werden die international vereinbarten Kinderrechte 20 Jahre alt. Deshalb sollten wir 2009 zum Jahr der Kinderrechte machen“, sagte UNICEF-Schirmherrin Eva Luise Köhler zum Start des bundesweiten Wettbewerbs. Aufgerufen sind auch diesmal wieder Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre, die sich einzeln, als Gruppe oder Schulklasse für die Kinderrechte engagieren. Einsendeschluss ist der 31. März 2009. Zum zweiten Mal gibt es auch einen Sonderpreis für „Kinderrechte in der Schule“. Informationen und Anmeldeformulare gibt es auf der neuen UNICEF-Jugendseite www.younicef.de. Mehr
Immer noch gibt es Unternehmen, die Landminen und Streumunition herstellen oder anbieten und sich weltweit an Börsen Investoren zur Finanzierung ihrer Geschäfte suchen. Nur wenige Tage nach Unterzeichnung des historischen Verbotsvertrages für Streumunition in Oslo, veröffentlicht das Aktionsbündnis Landmine.de hierzu eine neue, weltweite Datenbank, die unter der Adresse www.ethisches-investment.info abrufbar ist. Mehr
Zum neunten Mal vergibt UNICEF den internationalen Fotopreis „UNICEF-Foto des Jahres“. UNICEF-Schirmherrin Eva Luise Köhler zeichnet im Rahmen einer Pressekonferenz die Sieger aus. Für den weltweit ausgeschriebenen Wettbewerb reichten 128 Fotografen aus 31 Ländern insgesamt 1.450 Bilder ein. Die Jury unter dem Vorsitz von Klaus Honnef, Professor für Theorie der Fotografie, bestimmte in diesem Jahr einen ersten, zweiten und dritten Preis sowie elf lobende Erwähnungen.
Mit der Auszeichnung würdigt UNICEF Fotoarbeiten von hohem künstlerischem Niveau, die die Lebensumstände und Persönlichkeit von Kindern in besonders eindringlicher Weise illustrieren. Der Wettbewerb wird von der Zeitschrift GEO unterstützt und von der Citibank Deutschland finanziert. Es können nur Fotografen teilnehmen, die von internationalen Experten vorgeschlagen wurden.
Zur Preisverleihung und zur Präsentation der Siegerbilder und Fotoreportagen laden wir Sie herzlich ein am:
Donnerstag, den 18.12.2008, um 11 Uhr
im Presseclub (Haus der Bundespressekonferenz), Raum 0107
Schiffbauer Damm 40, 10117 Berlin
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Streumunition und Landminen sind geächtete Waffen, die hunderttausende Opfer gefordert haben und deren Einsatz die Entwicklung ganzer Regionen auf lange Zeit verhindert. Doch gibt es immer noch Unternehmen, die diese Waffen herstellen und die sich an Börsen weltweit Investoren zur Finanzierung ihrer Geschäfte suchen. Wer sind diese Unternehmen, wer profitiert von ihren Geschäften und wer ist in diese Unternehmen investiert?
Diese und weitere Fragen beantwortet Aktionsbündnis Landmine.de auf einer Pressekonferenz, zu der Sie herzlich eingeladen sind:
Mittwoch, 10. Dezember 2008, um 11:00 Uhr
Landesvertretung Niedersachsen, Großer Saal, In den Ministergärten 10, 10117 Berlin
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Die Chancen der frühen Jahre nutzen
UNICEF: Mindeststandards für Qualität und Quantität oft nicht erfüllt / Deutschland nur Mittelmaß
Rund 80 Prozent der Kinder von drei bis sechs Jahren in den Industrienationen besuchen heute einen Kindergarten, eine Kindertageseinrichtung oder werden von Tagesmüttern betreut. Gleichzeitig wächst der Anteil der Kleinkinder unter drei Jahren, die außerhalb ihrer Familie betreut werden. UNICEF hat jetzt erstmals anhand von zehn Indikatoren untersucht, wie die Industrieländer den besonderen Bedürfnissen der Kinder zwischen 0 und sechs Jahren nach Schutz, Förderung und Betreuung außerhalb der Familie gerecht werden. Eine Rangliste der Länder dokumentiert die Umsetzung dieser Mindeststandards. Mehr

Die verheerende Cholera-Epidemie in Simbabwe hat sich in fast allen Regionen des Landes ausgebreitet und bedroht das Leben von vielen Tausend Menschen. Die hoch ansteckende Krankheit droht auf die Nachbarländer überzugreifen. UNICEF verstärkt angesichts der dramatischen Situation seine Hilfe und ruft zu Spenden auf. Mit Tank-wagen verteilt UNICEF sauberes Trinkwasser. Krankenhäuser und Gesundheitsstationen erhalten Hygieneartikel und Infusionslösung. Tabletten zur Wasserreinigung werden an Familien verteilt. Mehr
Die UNICEF-Stiftung hat heute den Erbschein für den Nachlass des Arztes und Kunstsammlers Dr. Dr. Gustav Rau erhalten. Die UNICEF-Stiftung ist alleinige Erbin. Um den Nachlass hatte es jahrelange gerichtliche Auseinandersetzungen gegeben, weil die Wirksamkeit des Testaments von anderen bestritten worden war. „Es ist gut, dass wir jetzt Rechtssicherheit haben“, sagte der Vorsitzende des Stiftungsrats der UNICEF-Stiftung Dr. Jürgen Heraeus, der zugleich Vorsitzender des Deutschen Komitees für UNICEF e.V. ist. “Damit kommen die Erträge des Erbes endlich und dauerhaft denen zugute, für die Gustav Rau sie bestimmt hatte: den Kindern der Welt.“ Mehr

Für Kinder in Deutschland sind Freundschaft, Geborgenheit, Ehrlichkeit und Vertrauen die wichtigsten Werte. Geld, Ordnung und Durchsetzungsfähigkeit spielen dagegen bei den 6- bis 14-Jährigen eine untergeordnete Rolle. Dies ist das Ergebnis des Kinderwerte-Monitors 2008 des Kindermagazins GEOlino in Zusammenarbeit mit UNICEF. Während Kinder sonst meist von Erwachsenen danach beurteilt werden, welche Eigenschaften und Orientierungen ihnen zum Erfolg in der Schule und später im Beruf und Erwachsenenleben verhelfen, stellt die jetzt vorgelegte repräsentative Studie die Perspektive der Kinder in den Mittelpunkt. Danach sind für die deutschen Kinder in wirtschaftlich schwierigen Zeiten und angesichts instabiler sozialer Beziehungen vor allem Geborgenheit und Orientierung wichtig. Die Befragung zeigt aber auch, dass sich bereits viele junge Kinder mit Ängsten auseinander-setzen: So hat mehr als jedes zehnte Kind in Deutschland Angst vor der Schule. Nahezu ein Viertel fürchtet sich vor dem Verlust von Eltern oder nahen Angehörigen. Hierzu gehört auch die Angst vor Scheidungen. Mehr
GEOlino und UNICEF stellen GEOlino-Kinderwerte-Monitor 2008 vor.
Welche Werte haben unsere Kinder? An wem orientieren sie sich und wovor haben sie Angst? Welche Rechte sind ihnen wichtig und wofür möchten sie sich engagieren? Diese und mehr Fragen beantwortet der zweite Kinderwerte-Monitor des Kindermagazins GEOlino gemeinsam mit UNICEF.
Unter dieser Fragestellung wurden im Sommer 2008 insgesamt 911 repräsentativ ausgewählte Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahren aus allen gesellschaftlichen Gruppen in ganz Deutschland interviewt. Gefragt wurde nach bedeutsamen Werten, der Bedeutung verschiedener Kinderrechte und dem Interesse an sozialem Engagement in verschiedenen Bereichen. Die Untersuchung dokumentiert auch die Einstellungen zum Umweltschutz und fragt, welche Schulfächer sich die Jüngsten wünschen. Der Werte-Monitor 2008 gibt einen Einblick in die Gedankenwelt und den moralischen Kompass der Kinder in Deutschland.
Wir laden Sie herzlich ein zur Vorstellung des neuen GEOlino-Kinderwerte-Monitors
Mittwoch, den 3. Dezember 2008, um 10.00 Uhr
im Presseclub (Haus der Bundespressekonferenz), Raum I+II,
Schiffbauerdamm 40, 10117 Berlin Mehr
Indien: DHL unterstützt Programm zur Reduzierung von Mangelernährung und Kindersterblichkeit in 1.000 Dörfern durch 650.000 US$-Spende
Peru: Konzernvorstand Hermann Ude mit UNICEF vor Ort
Kenia: DHL-Mitarbeiter helfen erneut für zwei Wochen mit
DHL unterstützt UNICEF mit Fördergeldern in Höhe von 650.000 US-Dollar für ein auf drei Jahre angelegtes Pilotprojekt in 1.000 Dörfern im Distrikt Nandurbar im indischen Staat Maharashtra. Ziel des Projektes ist es, die dortige Kindersterblichkeit deutlich zu senken. Dadurch erweitert DHL die Partnerschaft mit UNICEF, die bereits Projekte in Kenia und Peru umfasst, auch auf den indischen Subkontinent. Mehr
Tests und Behandlung für Neugeborene können Überlebenschancen um 75 Prozent erhöhen – 11 Millionen Euro Spenden für von HIV und AIDS betroffene Kinder – 722.095 Menschen in Deutschland unterstützen UNICEF-Aufruf Vor dem Welt-AIDS-Tag am 1. Dezember ruft UNICEF dazu auf, mehr Test- und Behandlungsmöglichkeiten für von HIV und AIDS bedrohte Neugeborene in Entwicklungsländern zu schaffen. „Jedes zweite Kind, das mit dem Virus geboren wird, stirbt vor seinem zweiten Geburtstag, wenn es keine medizinische Hilfe erhält. Die Überlebenschancen dieser Kinder steigen um 75 Prozent, wenn sie innerhalb der ersten drei Monate medizinisch behandelt werden“, sagte der Leiter der UNICEF-AIDS-Programme im östlichen und südlichen Afrika David Alnwick bei der Vorstellung einer Bilanz der weltweiten UNICEF-Kampagne gegen AIDS in Berlin. Mehr
UNICEF Deutschland ist einer der zehn Finalisten beim Transparenzwettbewerb der weltweit tätigen Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) und belegt Platz 9 unter 55 teilnehmenden Organisationen.
"Wir freuen uns sehr über unsere gute Platzierung, die wir auf Anhieb erreicht haben", sagte Anne Lütkes, Schatzmeisterin von UNICEF Deutschland. „Dies bestätigt, dass UNICEF seinen Spendern gegenüber besonders offen und transparent Rechenschaft darüber ablegt, wie die anvertrauten Mittel verwendet werden und volles Vertrauen verdient. Gleichzeitig ist ein Wettbewerb immer auch ein Ansporn, noch besser zu werden."
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Zum heutigen Auftakt des Weltkongresses gegen sexuelle Ausbeutung von Kindern und Jugendlichen im brasilianischen Rio de Janeiro ruft UNICEF Regierungen, Medien, Unternehmen und Öffentlichkeit dazu auf, entschiedener gegen den sexuellen Missbrauch von Kindern vorzugehen. Weltweit werden nach Schätzungen von UNICEF jedes Jahr etwa 1,8 Millionen Mädchen und Jungen zur Prostitution und zur Pornografie gezwungen. Allein in Deutschland gib es nach Schätzung der Organisation Innocence in Danger etwa 50.000 regelmäßige Konsumenten von Kinderpornografie. Bis heute ist das tatsächliche Ausmaß der weltweiten Ausbeutung unbekannt, weil die Täter im Verborgenen handeln und kriminelle Netzwerke nutzen. „Skrupellose Erwachsene nutzen die Schutzlosigkeit von Kindern aus - für sich selbst und weil sie Profit machen wollen. Wer hierzu schweigt, macht sich mit schuldig an der Zerstörung der Kinder“, sagte Ekin Deligöz (MdB), Vorstandsmitglied von UNICEF Deutschland, die am Weltkongress in Rio teilnimmt. Mehr
Kinder wurden im Kampf gegen HIV/AIDS lange vergessen. UNICEF hat deshalb vor drei Jahren die Kampagne „Du und ich gegen AIDS“ gestartet, um mehr Schutz und medizinische Hilfe für von HIV/AIDS betroffene Kinder zu mobilisieren. Viele Partner und Prominente sowie Hunderttausende Kinder und Erwachsene haben daraus die größte Kampagne gemacht, die UNICEF in Deutschland jemals durchgeführt hat. Über 700.000 Menschen haben den Aufruf unterstützt und rund 11 Millionen Euro für UNICEF-Programme gegen HIV/AIDS gespendet. Mehr
Weltkongress gegen sexuelle Ausbeutung von Kindern und Jugendlichen vom 25. bis 28. November 2008 in Rio de Janeiro.
Anlässlich des 19. Jahrestags der UN-Kinderrechtskonvention am heutigen 20. November ruft UNICEF Regierungen und Behörden, Internetprovider und Tourismusindustrie, Fachleute, Reisende und Eltern dazu auf, weltweit entschlossen gegen Kinderpornografie, Kinderhandel und Kinderprostitution vorzugehen. Am kommenden Dienstag (25.11.) beginnt im brasilianischen Rio de Janeiro der dritte Weltkongress gegen die sexuelle Ausbeutung von Kindern und Jugendlichen. Dies ist das erste globale Forum seit 2001 für Regierungen und Nichtregierungsorganisationen, um die Strategien gegen sexuelle Ausbeutung auszuwerten und verstärkt grenzüberschreitende Schritte für bessere Prävention, Kinderschutz und Strafverfolgung zu vereinbaren. Mehr

Zehntausende Kinder zwischen den Fronten im Osten der demokratischen Republik Kongo sind in akuter Gefahr. Sie leiden an Hunger, Krankheiten und werden als Kindersoldaten missbraucht. UNICEF fordert die Konfliktparteien erneut auf, sicheren Zugang für humanitäre Organisationen in den umkämpften Teilen der Provinz Nord-Kivu zu garantieren. Ansonsten droht dort eine Katastrophe. UNICEF hat in den letzten sechs Tagen mit neun Hilfsflügen Medikamente, Plastikplanen, Decken, Küchenutensilien und Materialien zur Wasseraufbereitung nach Goma geflogen. UNICEF Deutschland stellt 100.000 Euro für Soforthilfe zur Verfügung und ruft zu Spenden auf. Mehr
Unter dem Motto „Stoppt Ausbeutung!“ rufen UNICEF und die Siegelorganisation TransFair zu Spenden für Programme gegen Kinderarbeit und für Fairen Handel auf. Mit den Erlösen aus der traditionellen UNICEF-Weihnachtsaktion wird UNICEF in diesem Jahr gezielt arbeitende Kinder in Indien, Burkina Faso, Ecuador und auf den Philippinen unterstützen. Nach Schätzungen von UNICEF arbeitet fast jedes siebte Kind zwischen fünf und 14 Jahren - weltweit sind das etwa 158 Millionen. Rund 8,4 Millionen Mädchen und Jungen werden unter extremen Bedingungen wie Zwangsarbeit und Schuldknechtschaft oder in der Prostitution ausgebeutet. Mehr

Mit Hilfsflügen bringt UNICEF Medikamente und Materialien zur Wasseraufbereitung in den Osten der Demokratischen Republik Kongo. Am Sonntag trafen 29 Tonnen Hilfsgüter in Goma ein, von wo sie an die Flüchtlinge weiterverteilt werden; darunter sind eine Million Tabletten zur Wasserreinigung, Tausende Wasserkanister und Plastikplanen für Notunterkünfte. Weitere Hilfsflüge werden in den kommenden Tagen erwartet. Mehr
Trotz anhaltender Unsicherheit verstärkt UNICEF die Hilfe für die Flüchtlinge im Ostkongo. Zusammen mit Partnern verteilt UNICEF täglich Trinkwasser für 40.000 bis 50.000 Menschen im Flüchtlingslager Kibati, etwa 15 Kilometer nördlich von Goma. 15.000 Kinder, die seit Tagen kaum Nahrung zu sich genommen haben, erhalten dort hoch proteinhaltige Kekse. UNICEF stellt auch Medikamente bereit, damit Kinder in Gesundheitsstationen kostenlos behandelt werden können. Um unbegleitete Kinder zu schützen, wurden Anlaufpunkte eingerichtet. Pflegefamilien kümmern sich vorübergehend um die Kinder. Mehr

UNICEF hat für die Familien im pakistanischen Erdbebengebiet eine Nothilfeaktion gestartet. Nach dem schweren Erdbeben am Mittwoch haben mehr als 70.000 Menschen in der Region Baluchistan kein Dach über dem Kopf, darunter rund 30.000 Kinder. Die Zahl der Opfer steigt offenbar weiter an. UNICEF kümmert sich vor allem um Frauen und Kinder, die unter den Folgen des Erdbebens besonders leiden. Bei sinkenden Temperaturen zu Beginn des Winters brauchen die Menschen neben sauberem Trinkwasser, Nahrung und Medikamenten Unterkünfte und warme Kleidung. Mehr

UNICEF ruft dazu auf, eine erneute humanitäre Katastrophe im Osten der Demokratischen Republik Kongo zu verhindern und fordert die Konfliktparteien auf, sicheren Zugang zur Not leidenden Bevölkerung zu ermöglichen. Nach schweren Kämpfen zwischen Rebellen und kongolesischen Regierungstruppen sind über 250.000 Menschen in der Provinz Nord-Kivu auf der Flucht. Zusammen mit lokalen Partnern organisiert UNICEF in Flüchtlingslagern die Verteilung von Trinkwasser mit Tankwagen und hält große Mengen Hilfsgüter wie Decken, Haushaltsutensilien und Plastikplanen für Menschen bereit. Mehr

„UNICEF ist eine der bewährtesten und wichtigsten Organisationen für Kinder. Wir freuen uns, mit Regine Stachelhaus eine hervorragende Persönlichkeit gewonnen zu haben, die gleichermaßen für erfolgreiches und verantwortliches unternehmerisches Handeln und soziales Engagement steht. Mit der heutigen Entscheidung ist der personelle Neuanfang in der Leitung abgeschlossen. UNICEF ist wieder da“, erklärte Jürgen Heraeus in Köln. Mehr

Insgesamt 230 Kunstwerke aus der „Sammlung Rau für die Kinder der Welt“, die der 2002 verstorbene Arzt und Philanthrop Dr. Dr. Gustav Rau an UNICEF vermacht hatte, werden ab dem kommenden Jahr im Arp Museum Bahnhof Rolandseck zu sehen sein. Ein entsprechender Leihvertrag zwischen der Landesstiftung Arp Museum, UNICEF Deutschland und dem Nachlasspfleger von Dr. Rau wurde heute unterzeichnet. Mehr

Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus im Gespräch mit Jürgen Heraeus, Vorsitzender UNICEF Deutschland. "Das ganze System ist zusammengebrochen. Niemand weiß, wie lange es dauern wird, bis es sich erholt haben wird. Es ist wie ein großer Tsunami. Man sieht die Katastrophe kommen. Alles scheint normal zu sein, solange bis man getroffen wird", sagt Muhammad Yunus auf die Frage von Jürgen Heraeus, wie er die Situation des Weltfinanzsystems beurteilt. Mehr
UNICEF-Schirmherrin Eva Luise Köhler und "Die Maus" starten den Weihnachts-Grußkartenverkauf. „Lach- und Sachgeschichten“ mit der Maus im Schloss Bellevue: In einem nachgebauten Klassenzimmer erklärte der Star aus der „Sendung mit der Maus“ gemeinsam mit UNICEF-Schirmherrin Eva Luise Köhler und der stellvertretenden UNICEF-Vorsitzenden Maria von Welser, wie die UNICEF-Grußkarte Kindern hilft. Über 8.000 ehrenamtliche UNICEF-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter starten jetzt wieder mit ihrem Grußkartenverkauf in Läden, auf Veranstaltungen und ab Ende November auf den Weihnachtsmärkten. Seit fast 60 Jahren tragen UNICEF-Grußkarten dazu bei, die Arbeit des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen zu finanzieren. „UNICEF-Grußkarten machen Schule, wie ich mich gerade selbst in Bangladesch überzeugen konnte. Für zehn Grußkarten können beispielsweise 30 Kinder mit Bleistiften und Schulheften ausgestattet werden - oft der erste Schritt in ein besseres Leben“, sagte Eva Luise Köhler. 40 Grußkarten ermöglichen es einem Waisenkind in Malawi, ein Jahr zur Schule zu gehen. Die neuen Grußkarten der Herbst/Wintersaison gibt es ab sofort bei den bundesweit 130 UNICEF-Gruppen und im Internet unter www.unicef.de. Mehr
Die Entscheidung der Staatsanwaltschaft bestätigt die Einschätzung des neuen Vorstandes von UNICEF Deutschland und vorangegangener unabhängiger Prüfungen durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG, dass es bei UNICEF keinerlei Veruntreuung oder persönliche Bereicherung gegeben hat.
„Wir sind erleichtert und fühlen unsere Einschätzung bestätigt, dass UNICEF immer seriös gearbeitet hat“, erklärte die stellvertretende Vorsitzende Maria von Welser. „Der neue Vorstand hat wichtige Schritte unternommen, um das Vertrauen der Spenderinnen und Spender in UNICEF zu festigen und bemüht sich intensiv, das Spendensiegel so rasch wie möglich zurück zu bekommen.“
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UNICEF, Deutscher Kinderschutzbund, Deutsches Kinderhilfswerk und das Bündnis für Kinder rufen mit dem „4. Forum Deutschland für Kinder“ dazu auf, Kinder besser vor Vernachlässigung zu schützen. Bund, Länder und Gemeinden müssen mehr tun, damit überforderte Familien rechtzeitig Unterstützung erhalten. Die Organisationen kritisieren, dass es nach wie vor an Angeboten zur Förderung von Kindern in schwierigen Lebenslagen und zur Beratung und Bildung für Eltern mangelt. Trotz der öffentlichen Debatte über einen „Erziehungsnotstand“ sind Erziehungsberatungsstellen in Deutschland so schlecht ausgestattet, dass Rat suchende Eltern oft mehrere Monate warten müssen. Mehr

Gemeinsam mit der unhabhängigen afghanischen Menschenrechtskommission hat UNICEF die Situation von Kindern und Jugendlichen in Haftanstalten in Afghanistan untersucht. Zwar gibt es seit 2005 in Afghanistan ein Kinder- und Jugendstrafrecht. Doch die darin festgelegten Regeln für die Behandlung minderjähriger Straftäter werden vielfach nicht umgesetzt. Polizei und Gerichte kennen diese oftmals nicht einmal. Mehr

Händewaschen mit Seife ist der wirksamste und kostengünstigste Weg, um lebensgefährliche Durchfallerkrankungen und Lungenentzündung bei Kindern zu verhindern. Am heutigen ersten „Welttag des Händewaschens“ ruft UNICEF zusammen mit anderen Hilfsorganisationen in 60 Ländern zum regelmäßigen Händewaschen auf. Mit dem neuen jährlichen Aktionstag soll die Hygieneaufklärung in Entwicklungsländern verbessert werden. Allein in Südasien werden 120 Millionen Kinder von Kabul bis Karachi, von Colombo bis Dhaka öffentlich ihre Hände waschen. Jedes Jahr sterben in den Entwicklungsländern 3,5 Millionen Kinder unter fünf Jahren an Durchfall und Lungenentzündung, was vor allem auf mangelnde Hygiene zurückzuführen ist. Mehr

Vom heutigen Montag, dem 13.10., bis Freitag, den 17.10., besucht die UNICEF-Schirmherrin Eva Luise Köhler UNICEF-Projekte in Bangladesch. Im Internationalen Jahr der sanitären Grundversorgung 2008 setzt sich die deutsche First Lady besonders für eine bessere Wasserversorgung und hygienische Lebensverhältnisse für die ärmsten Familien ein. In Bangladesch führt UNICEF eine der weltweit größten Hygiene-Kampagnen durch. Der Vorsitzende von UNICEF Deutschland, Dr. Jürgen Heraeus, begleitet die Schirmherrin. Kurz vor dem ersten „Internationalen Tag des Händewaschens“ am Mittwoch, dem 15.10, stehen Hygieneaufklärungsprogramme für Mädchen und Frauen auf dem Besuchsprogramm. Mehr

„Wir sind ganz Chor für UNICEF“ – unter diesem Motto starten UNICEF und der Deutsche Chorverband erstmals eine gemeinsame Aktion und rufen 20.000 Chöre in ganz Deutschland dazu auf, Benefizkonzerte zugunsten von UNICEF-Bildungsprojekten zu organisieren. „So wie es in einem Lied auf jeden einzelnen Ton ankommt, ist es für UNICEF jedes einzelne Kind, das zählt“, heißt es in dem gemeinsamen Aufruf, den die UNICEF-Botschafter Sabine Christiansen und Joachim Fuchsberger als Schirmherren der Gemeinschaftsaktion an die Sängerinnen und Sänger in Deutschland richten. Mehr
Etwa alle drei Minuten stirbt ein Baby an Tetanus. Während die Krankheit in Industrieländern nicht mehr vorkommt, fallen ihr in den Entwicklungsländern jährlich 140.000 Neugeborene und mehr als 30.000 Mütter zum Opfer. UNICEF hat sich zum Ziel gesetzt, Tetanus mit Impfungen und begleitenden Maßnahmen wie verbesserter Hygiene bei der Geburt bis zum Jahr 2012 weltweit auszurotten. Die international bekannte Schauspielerin Salma Hayek unterstützt jetzt die gemeinsame Initiative von UNICEF und Pampers. Die gebürtige Mexikanerin, die für ihre Rolle der Malerin Frida Kahlo für den Oscar nominiert wurde, ist selbst Mutter eines Babys. „Der Gedanke, ein Kind wegen einer Krankheit zu verlieren, die man verhindern kann, ist unerträglich – vor allem, wenn es in unserer Macht liegt, das zu ändern. Wenn wir wissen, wie wir das Leben eines Kindes retten können, was hält uns davon ab?“, sagt Hayek. Mehr

UNICEF, Deutscher Kinderschutzbund, Deutsches Kinderhilfswerk und das Bündnis für Kinder diskutieren mit Bundesministerin Ursula von der Leyen über Erziehungsnotstand und Hilfen für Kinder. Dramatische Fälle von Kindesvernachlässigung, Alkohol- und Drogenmissbrauch durch Kinder, Schulverweigerung - nach solchen Berichten in den Medien kommt immer wieder das Schlagwort vom Erziehungsnotstand auf. Beim 4. Forum „Deutschland für Kinder“, zu dem UNICEF, Deutscher Kinderschutzbund, Deutsches Kinderhilfswerk und das Bündnis für Kinder einladen, geht es um geeignete Unterstützungsmaßnahmen für überforderte Familien und Perspektiven für eine familienfreundliche Gesellschaft. Mehr
Zum Auftakt der Weltstillwoche 2008: Auszeichnung durch Standortinitiative
des Bundespräsidenten / Sina Schielke, Deutsche Meisterin im Sprint, unterstützt Kampagne zur Weltstillwoche im Olympia-Jahr.
Die WHO/UNICEFInitiative
„Babyfreundliches Krankenhaus“ gehört als „Ausgewählter Ort“ zu den 366 Institutionen, die 2008 Deutschland als Land der Ideen repräsentieren. Heute erhält sie als „Ort des Tages im Land der Ideen“ die offizielle Auszeichnung von Bundespräsident Horst Köhler für ihre besonderen Leistungen. Unter seiner Schirmherrschaft werden zukunftsweisende Projekte in Deutschland nominiert.
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Unter dem Titel „Kinder. Die Gegenwart der Zukunft IV“ zeigt UNICEF zum vierten Mal die besten aktuellen Fotos aus dem internationalen Wettbewerb „UNICEF-Foto des Jahres“ auf der Photokina in Köln. 25 Fotografen aus 12 Ländern tragen mit 65 herausragenden Fotografien dazu bei, unter ihnen Jan Grarup/Dänemark, Stephanie Sinclair/USA, Marcus Bleasdale/Großbritannien, Shehzad Noorani/ Bangladesh, Hartmut Schwarzbach/Deutschland, Hanna Polak/Polen, Oded Balilty/Israel und Musa Sadulajew/Tschetschenien. Die Ausstellung ist vom 23. September bis 28. September auf der Messe in der Passage zwischen den Hallen 3 und 4 zu sehen.
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Noch immer sterben nach einer heute veröffentlichten Studie von UNICEF jedes Jahr über 500.000 Frauen an den Folgen von Schwangerschaft und Geburt - darunter sind etwa 70.000 Mädchen im Teenageralter. 99 Prozent dieser Todesfälle entfallen auf die Entwicklungsländer - vor allem auf Südasien und die Länder Afrikas südlich der Sahara. Weil sie während der Schwangerschaft und bei der Geburt nicht richtig medizinisch betreut werden, erleiden weitere zehn Millionen Mädchen und Frauen Verletzungen. Oft infizieren sie sich auch mit Krankheiten oder tragen lebenslange Behinderungen davon. Noch immer kommen jedes Jahr rund 50 Millionen Babies ohne jegliche medizinische Hilfe zur Welt. Dies sind etwa 40 Prozent aller Geburten. Mehr

Mit großer Empörung und Enttäuschung hat das Aktionsbündnis Kinderrechte (Deutsches Kinderhilfswerk, Deutscher Kinderschutzbund, UNICEF) die Entscheidung des Bundesrates aufgenommen, die Verankerung der Kinderrechte im Grundgesetz abzulehnen.
Es ist beschämend, dass die Ministerpräsidenten direkt vor dem Weltkindertag die Aufnahme der Kinderrechte ins Grundgesetz verhindern.
Die Mehrheit des Deutschen Bundestages und mehr als 200 Organisationen befürworten die Grundgesetzänderung. Vor diesem Hintergrund ist es politisch instinktlos, dass sich die Ministerpräsidenten über diesen breiten gesellschaftlichen Konsens hinweg setzen.
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Bei seiner zentralen Aktion zum Weltkindertag in Berlin forderte das Aktionsbündnis Kinderrechte - Deutsches Kinderhilfswerk, Deutscher Kinderschutzbund und UNICEF - einen Richtungswechsel für Kinder in Politik und Gesellschaft. Unterstützt wurde das Bündnis dabei von dem Schauspieler und UNICEF-Paten Dieter Pfaff und Hundert Berliner Schülern, die sich mit der Frage „Was sind uns Kinder wert?“ an Passanten vor dem Brandenburger Tor wandten. So protestierten sie dagegen, dass die Interessen von Kindern in Deutschland vernachlässigt werden. Mehr

Deutschlands erste „Straße der Kinderrechte“ wurde am Donnerstag anlässlich des Weltkindertages am Samstag im niedersächsischen Mellendorf (Gemeinde Wedemark) eröffnet. Das Großprojekt, an dem über 2.000 Schülerinnen und Schüler mitarbeiten, ist eine von über 50 Veranstaltungen und Aktionen, die die bundesweit 130 UNICEF-Gruppen rund um den Weltkindertag am 20. September organisieren. Unter dem Motto „Gemeinsam für Kinder“ machen sie so auf die international vereinbarten Kinderrechte aufmerksam. Mehr
Bundesweit mehr als 50 Aktionen der ehrenamtlichen UNICEF-Gruppen Deutschlands erste „Straße der Kinderrechte“ wurde am Donnerstag anlässlich des Weltkindertages am Samstag im niedersächsischen Mellendorf (Gemeinde Wedemark) eröffnet. Das Großprojekt, an dem über 2.000 Schülerinnen und Schüler mitarbeiten, ist eine von über 50 Veranstaltungen und Aktionen, die die bundesweit 130 UNICEF-Gruppen rund um den Weltkindertag am 20. September organisieren. Unter dem Motto „Gemeinsam für Kinder“ machen sie so auf die international vereinbarten Kinderrechte aufmerksam. Mehr

Arme Kinder, reiches Land“ ist der Titel eines neuen Buches über die Situation der Kinder in Deutschland, das UNICEF und der Rowohlt-Verlag heute in Berlin vorstellten. Autorin Huberta von Voss geht darin der Frage nach: Was bedeutet es für Kinder, in einem reichen Land wie Deutschland in Armut aufzuwachsen? Schauspielerin und UNICEF-Patin Katja Riemann las am Mittwochabend im Berliner Museum für Kommunikation aus dem Werk und zeigte sich beeindruckt: „Wollen wir uns damit abfinden, ein Land zu sein, in dem die Zahl armer Kinder Jahr für Jahr zunimmt? In dem schon Kinder im Grundschulalter sich abgeschrieben fühlen – von uns, von ihren Lehrern, oft sogar von ihren eigenen Eltern? ‚Arme Kinder, reiches Land’ erzählt von denen, die auf vieles verzichten müssen, die keine Kindheit, keine Schulerfolge und keine Hoffnung mehr haben. ‚Arme Kinder, reiches Land’ stellt beunruhigende Fragen, die uns alle angehen.“ Mehr

Eva Luise Köhler gab heute in Berlin das Startsignal für den Wettbewerb um den UNICEF-JuniorBotschafter des Jahres 2009. Die UNICEF-Schirmherrin rief alle Kinder und Jugendlichen in Deutschland auf, sich für Kinderrechte zu engagieren und so UNICEF-JuniorBotschafter zu werden: „Im kommenden Jahr werden die international vereinbarten Kinderrechte 20 Jahre alt. Deshalb sollten wir 2009 zum Jahr der Kinderrechte machen. Wenn Kinder und Jugendliche aktiv für ihre Rechte eintreten, gestalten sie die Welt mit – etwas Besseres kann unserer Gesellschaft nicht passieren“. Mehr

„Was sind uns Kinder wert?“ - diese Frage stellen Hundert Berliner Kinder bei der zentralen Aktion zum Weltkindertag an Passanten vor dem Brandenburger Tor. Mit großen Transparenten und Plakaten sorgen sie dabei für öffentliche Aufmerksamkeit. Unterstützt werden sie von dem Schauspieler und UNICEF-Paten Dieter Pfaff. Einen Tag vor dem Weltkindertag am 20. September wollen sie dagegen protestieren, dass die Interessen von Kindern in Deutschland vernachlässigt werden. Immer mehr Mädchen und Jungen wachsen in Armut auf und haben deutlich schlechtere Bildungschancen als ihre Altersgenossen. Das Aktionsbündnis Kinderrechte - Deutsches Kinderhilfswerk, Deutscher Kinderschutzbund und UNICEF - fordert deshalb einen Richtungswechsel für Kinder in Politik und Gesellschaft. Mehr

Die weltweite Kindersterblichkeit ist im Jahr 2007 weiter gesunken. Nach neuen Berechnungen von UNICEF sank die weltweite Sterblichkeitsrate bei Kindern unter fünf Jahren von 93 pro Tausend Geburten in 1990 auf 63 in 2007. Dies entspricht einem Rückgang um 27 Prozent. So starben 1990 noch 12,7 Millionen Kinder vor ihrem fünften Geburtstag, 2007 waren es 9,2 Millionen. In den Industrieländern liegt die Sterblichkeitsrate im Durchschnitt bei sieben pro Tausend Geburten; in Deutschland bei vier. Die Regierungen hatten bei der Verabschiedung der so genannten Millenniumsziele versprochen, die Kindersterblichkeit bis 2015 um zwei Drittel gegenüber 1990 zu senken. Die UN-Vollversammlung wird sich Ende September mit dem Stand der Umsetzung befassen. Mehr

Nach drei schweren Hurricanes stehen in Haiti weite Landstriche unter Wasser. Wichtige Brücken wurden zerstört, Erdrutsche haben viele Straßen unpassierbar gemacht. Anhaltende schwere Regenfälle und Sturm verschärfen die Situation. Landesweit leiden rund 650.000 Menschen unter den Folgen der Stürme, etwa 300.000 von ihnen sind Kinder und Jugendliche. Mehr

Trotz großer Hilfsanstrengung sind nach Angaben von UNICEF in den Überschwemmungsgebieten im indischen Bundesstaat Bihar weiter Zehntausende Familien von den Wassermassen eingeschlossen. Die meisten kampieren seit über zwei Wochen im Freien - ohne ausreichende Nahrung, sauberes Wasser und medizinische Hilfe. Besonders Kinder leiden an Magenerkrankungen, Durchfall, Fieber, Erkältungen und anderen Infektionskrankheiten. „Die Familien müssen so rasch wie möglich evakuiert werden. Bereits eingerichtete Notaufnahmelager brauchen mehr Unterstützung, um die wachsende Zahl der Obdachlosen zu versorgen“, sagte Rudi Tarneden, Sprecher von UNICEF Deutschland. Ein Schwerpunkt der UNICEF-Hilfe wird in den kommenden Tagen und Wochen die Versorgung unterernährter Kinder sein. Bereits vor der Naturkatastrophe waren über 50 Prozent der Kinder in Bihar mangelernährt. Insgesamt drei Millionen Menschen sind von der Naturkatastrophe betroffen - etwa die Hälfte davon Kinder und Jugendliche. Im benachbarten Nepal sind durch die Überschwemmungen über 100.000 Menschen auf Hilfe angewiesen. Mehr
„Was sind uns Kinder wert?“ Diese Frage hat das Aktionsbündnis Kinderrechte mit Blick auf den Weltkindertag am 20. September Prominenten gestellt. „Kinder sind für mich eine Herzensangelegenheit und unbezahlbar in dem, was sie mir nur durch ein Lächeln schenken“, lautet zum Beispiel die Antwort von Steffi Jones, Präsidentin des Organisationskomitees der FIFA Frauen-WM 2011. „Was sind uns Kinder wert?“ fragen UNICEF, Deutsches Kinderhilfswerk und Deutscher Kinderschutzbund in der Woche des Weltkindertags auch Politiker und Unternehmer, Kinder und Erwachsene, Singles und Familien. Die Ergebnisse werden auf den Weltkindertagsfesten in Berlin und Köln präsentiert und auf www.unicef.de veröffentlicht. Wir möchten Sie anregen, diese Frage aufzunehmen und mit uns gemeinsam eine breite gesellschaftliche Diskussion zu starten. Fragen Sie Ihre Leser, Zuschauer oder Zuhörer, fragen Sie den Bürgermeister Ihrer Stadt, fragen Sie lokale Prominenz oder Passanten: „Was sind uns Kinder wert?“ Mehr

Kinder im Katastrophengebiet besonders anfällig für tödliche Krankheiten: Im indischen Bundesstaat Bihar sind 1,4 Millionen Menschen von den schweren Überschwemmungen betroffen, etwa eine Viertelmillion Häuser wurden zerstört. In Nepal wurden durch die Monsunfluten über 70.000 Menschen obdachlos. Vor allem die Kinder im Katastrophengebiet sind durch tödliche Krankheiten bedroht. UNICEF verstärkt seine Nothilfe und ruft zu Spenden auf. Mehr

Die wachsende Nachfrage kinderloser Paare aus den Industrieländern nach Kindern aus Entwicklungsländern hat in Nepal regelrechte „Märkte“ für Auslandsadoptionen entstehen lassen. Weil es in vielen Ländern an rechtlichen und fachlichen Strukturen fehlt, sind illegale und kriminelle Praktiken an der Tagesordnung. In Nepal entfallen nach einer neuen Studie von UNICEF und terre des hommes lediglich vier von 100 Adoptionen auf einheimische Familien. Die Studie dokumentiert zahlreiche illegale Praktiken bis hin zum Verkauf und zur Entführung von Kindern. UNICEF und terre des hommes fordern die Einhaltung der Kinderrechte und die Durchsetzung internationaler rechtlicher und fachlicher Standards bei Auslandsadoptionen. Mehr
Kinder im Katastrophengebiet besonders anfällig für tödliche Krankheiten Im indischen Bundesstaat Bihar sind 1,4 Millionen Menschen von den schweren Überschwemmungen betroffen, etwa eine Viertelmillion Häuser wurden zerstört. In Nepal wurden durch die Monsunfluten über 70.000 Menschen obdachlos. Vor allem die Kinder im Katastrophengebiet sind durch tödliche Krankheiten bedroht. UNICEF verstärkt seine Nothilfe und ruft zu Spenden auf. Mehr
Bundesregierung soll Vorreiterrolle übernehmen / Behörden und Provider müssen zusammen arbeiten
UNICEF Deutschland unterstützt den Vorstoß des BKA-Präsidenten Jörg Ziercke, der rasanten Ausbreitung der Kinderpornografie im Internet entschiedener entgegen zu treten. UNICEF fordert die Bundesregierung und die Internetprovider in Deutschland auf, eine Vorreiterrolle im Kampf gegen die weltweite kommerzielle sexuelle Ausbeutung von Kindern durch Pornografie zu übernehmen. Hierzu müssen sofortige Zugangssperren zu entsprechenden Seiten eingerichtet und klare gesetzliche Regelungen zum Stopp dieser Seiten geschaffen werden. Mehr

Rund 158.000 Menschen sind nach UN-Schätzungen im Kaukasus auf der Flucht, 40 Prozent von ihnen sind Kinder unter 16 Jahre. Die Stadt Gori im Norden Georgiens wurde von nahezu allen Einwohnern verlassen. Fast 67.000 Menschen haben allein in den Sammellagern um die georgische Hauptstadt Tiflis Zuflucht gesucht. Um das Überleben der Kinder zu sichern und die Situation der Flüchtlingsfamilien in Georgien erträglicher zu machen, ruft UNICEF jetzt dringend zu Spenden auf. Gleichzeitig betont UNICEF seine Sorge darüber, dass Hilfsorganisationen so gut wie keinen Zugang nach Südossetien haben und die Zivilbevölkerung dort nicht unterstützen können. Mehr

Der Krieg im Kaukasus trifft vor allem die Zivilbevölkerung. Nach Schätzungen der Vereinten Nationen sind über 100.000 Menschen auf der Flucht. „Das Ausmaß der Gewalt hat die Bevölkerung völlig überraschend getroffen“, sagte Benjamin Perks, stellvertretender Leiter von UNICEF in Georgien. Zwar haben Russland und Georgien inzwischen einem Friedensplan zugestimmt, doch die Kämpfe um die abtrünnigen Gebiete Abchasien und Süd-Ossetien halten weiterhin an. Mehr
In der Auseinandersetzung um das Erbe des Arztes und Kunstsammlers Gustav Rau hat das Landgericht Konstanz den Vorbescheid des Nachlassgerichts Konstanz zur Erteilung eines Erbscheins zugunsten der UNICEF-Stiftung vom Januar 2003 bestätigt. Mehr
UNICEF ruft anlässlich der am Sonntag in Mexiko beginnenden Welt-AIDS-Konferenz zu verstärktem Einsatz für das Überleben und den Schutz HIV-positiver Kinder auf. Im vergangenen Jahr haben sich in den Entwicklungs- und Schwellenländern schätzungsweise 370.000 Kinder mit dem HI-Virus angesteckt - zumeist durch ihre Mütter, während der Schwangerschaft oder bei der Geburt. Trotz verbesserter Behandlungsmöglichkeiten sind ihre Überlebenschancen weiterhin schlecht. Allein 2007 starben weltweit 270.000 Kinder an den Folgen von AIDS. Mehr

Drei Monate nach dem verheerenden Zyklon „Nargis“ sind in Myanmar nach Schätzungen von UNICEF weiter rund 700.000 Kinder und Jugendliche auf Hilfe angewiesen. Trotz der massiven Zerstörungen und der Behinderung der inter-nationalen Hilfe gelang es zwar, im Katastrophengebiet den Ausbruch von Seuchen zu verhindern und die Familien notdürftig mit Nahrung, Trinkwasser, Medikamenten und Plastikplanen zu versorgen. Mit Unterstützung von UNICEF haben auch in vielen Orten provisorische Schulen ihre Arbeit aufgenommen. Mehr
Weltweit haben über 2,5 Milliarden Menschen keinen Zugang zu hygienischen Sanitäranlagen, fast 1,2 Milliarden müssen ihre Notdurft im Freien verrichten. Die Zahl der Menschen ohne Zugang zu sauberem Trinkwasser ist dagegen erstmals unter eine Milliarde gesunken. Dies geht aus einem neuen Bericht von UNICEF und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hervor. Der Report „Progress on Drinking Water and Sanitation – Special Focus on Sanitation“ wird heute in New York vorgestellt – nach Ablauf des ersten Halbjahres des „Internationalen Jahres der sanitären Grundversorgung“. Mehr

Vertreter des J8-Gipfels von UNICEF präsentieren heute um 12 Uhr (19 Uhr Ortszeit) im japanischen Toyako den Staats- und Regierungschefs der G8 die Ergebnisse des internationalen Jugendtreffens/ Nora Zech (16) aus Köln vertritt das deutsche Team Nach einer Woche intensiver Arbeit beim internationalen J8-Jugendgipfel von UNICEF im japanischen Chitose (Insel Hokkaido) treffen heute neun Delegierte des J8 auf die Staats- und Regierungschefs der G8-Staaten und EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso. Im Namen der 39 Jugendlichen aus 15 Nationen übergeben sie ihnen um 19 Uhr Ortszeit (12 Uhr deutsche Zeit) die „Erklärung von Chitose“ mit ihren Forderungen, Lösungsvorschlägen und Ideen zu den G8-Themen Armut und Entwicklung, globale Gesundheit und Klimawandel. Mehr
Treffen mit den Regierungschefs der G8-Staaten am 7. Juli Köln, den 30.6.2008 - Das deutsche Junior8-Team macht sich heute auf den Weg nach Japan, um dort am Junior8-Gipfel in Chitose auf der Insel Hokkaido teilzunehmen. Insgesamt 39 Jugendliche aus den G8-Staaten und aus sieben Entwicklungsländern erarbeiten in dieser Woche gemeinsam ihre Thesen zu den G8-Themen „Klimawandel“, „Armut und Entwicklung“ sowie „Globale Gesundheit“. Der J8-Gipfel findet parallel zum G8-Gipfel (7. bis 9. Juli) statt. Eine Delegation des J8, darunter auch ein Mitglied des deutschen Teams, wird die Ergebnisse am 7. Juli den Staats- und Regierungschefs der G8 präsentieren. Mehr
Das Aktionsbündnis Kinderrechte (UNICEF, Deutsches Kinderhilfswerk, Deutscher Kinderschutzbund) fordert alle Bundesländer auf, den Entschließungsantrag der Freien Hansestadt Bremen zur Verankerung der Kinderrechte im Grundgesetz im Bundesrat mitzuzeichnen. Mehr

Große Hilfsbereitschaft für Kinder / Neuer Bericht macht die Arbeit von UNICEF transparenter / Spenden für UNICEF bleiben steuerlich absetzbar Mit 94,7 Millionen Euro Einnahmen erzielte UNICEF Deutschland im Jahr 2007 das drittbeste Ergebnis seiner Geschichte. „Spenden aus Deutschland sind eine der wichtigsten Stützen der UNICEF-Arbeit. Trotz der Führungskrise am Ende des Jahres war das Deutsche Komitee für UNICEF 2007 das erfolgreichste der insgesamt 36 Nationalkomitees in den Industrieländern“, sagte der neue UNICEF-Vorsitzende Dr. Jürgen Heraeus heute bei der Vorstellung des UNICEF-Geschäftsberichts 2007 in Köln. Mit dem neuen Bericht informiert das Deutsche Komitee für UNICEF ausführlicher als in den Vorjahren über die Finanzen und die weltweite Arbeit von UNICEF für Kinder in Not und den Einsatz für Kinderrechte. Mehr
Der neue Vorstand von UNICEF Deutschland ist seit knapp drei Monaten im Amt und legt - wie im April angekündigt - einen wesentlich erweiterten Geschäftsbericht für das Jahr 2007 vor. Der Bericht gibt detaillierte Informationen zu den UNICEF-Hilfsprogrammen, die mit deutschen Spendengeldern gefördert werden, sowie zur Arbeitsweise und den Finanzen von UNICEF. Der neue Vorstand hat wichtige Schritte unternommen, um das Vertrauen von Partnern und Spendern in die Arbeit von UNICEF wieder zu stärken. UNICEF ist nach wie vor als gemeinnützige Organisation anerkannt. Alle Spenden an UNICEF sind unverändert steuerlich absetzbar. Den neuen Geschäftsbericht sowie die weiteren Maßnahmen für mehr Transparenz möchten wir Ihnen bei einer Pressekonferenz vorstellen. Mehr

Anlässlich des Weltflüchtlingstags am 20. Juni ruft UNICEF zu verstärkter Hilfe für die Kinder im Irak auf. Fünf Jahre nach dem Beginn des Krieges bestimmen Unsicherheit, Gewalt, Angst und Armut das Leben der Kinder im Irak. Seit 2006 mussten über 850.000 Kinder und Jugendliche zusammen mit ihren Familien ihre Häuser verlassen und sind seither innerhalb des Landes auf der Flucht. Fast jedes zweite Kind im Grundschulalter geht nicht zur Schule. Und jedes fünfte Kind leidet an chronischer Mangelernährung. Insbesondere in zentralen und südlichen Landesteilen bestimmen Wassermangel, Stromausfälle, eine unzureichende Gesundheitsversorgung und verfallene Schulen den Alltag der Kinder. Die Angst vor Terroranschlägen ist hoch. Zehntausende Kinder haben Vater, Mutter, Geschwister oder Verwandte verloren. Mehr
Pressekonferenz am 18.6.2008 mit dem Leiter von UNICEF Irak, Roger Wright, der internationalen UNICEF-Botschafterin Vanessa Redgrave und Tom Koenigs, Vorstand UNICEF Deutschland, anlässlich des Weltflüchtlingstags (20.6.) 13.6.2008 - Anlässlich des Weltflüchtlingstags am 20. Juni ruft UNICEF zu verstärkter Hilfe für die Kinder im Irak auf. Fünf Jahre nach dem Beginn des Krieges bestimmen Unsicherheit, Gewalt und Armut das Leben der Kinder im Irak. UNICEF hat ein Bündel von Sofortmaßnahmen entwickelt, um besonders gefährdeten Kindern in Krisenzonen, Kindern in Flüchtlingslagern und Waisenkindern zu helfen. Mehr

UNICEF und die Kinderschutzorganisation ECPAT fordern die Bundesregierung, Internetprovider und Öffentlichkeit zum verstärkten Kampf gegen sexuelle Ausbeutung von Kindern auf. „Kinderpornografie und Kinderhandel haben sich zu riesigen Märkten mit enormen Gewinnspannen entwickelt“, sagte die stellvertretende UNICEF-Direktorin Hilde Johnson in Berlin bei der Konferenz „Kinder sind unverkäuflich!“. Die von UNICEF, ECPAT und der Friedrich-Ebert-Stiftung organisierte Tagung dient der Vorbereitung des dritten Weltkongresses gegen sexuelle Ausbeutung von Kindern und Jugendlichen im November 2008 in Rio de Janeiro. Die Vereinten Nationen schätzen, dass weltweit 1,8 Millionen Kinder zu Prostitution und Pornografie gezwungen werden. Rund 1,2 Millionen Mädchen und Jungen jährlich fallen Menschenhändlern zum Opfer. „Von daher ist es von zentraler Bedeutung, dass die grenzüberschreitende Zusammenarbeit gegen kriminelle internationale Netzwerke verstärkt wird“, sagte Hilde Johnson. Mehr
Die Klasse 7a der Bischöflichen Realschule (Johann-Heinrich-Schmülling-Schule) in Warendorf (NRW) ist UNICEF-JuniorBotschafter des Jahres 2008. UNICEF-Botschafter Joachim „Blacky“ Fuchsberger und der UNICEF-Vorsitzende Dr. Jürgen Heraeus überreichten den begehrten Preis in der Frankfurter Paulskirche an die 31 Schülerinnen und Schüler für ihre Aktion „Die Zeit läuft ab“ zum Thema HIV/AIDS. Der Wettbewerb „UNICEF-JuniorBotschafter des Jahres“ feiert 2008 Jubiläum: Der so genannte „Oscar für Kinderrechte“ wurde zum fünften Mal verliehen. Bundesweit haben sich dieses Jahr rund 14.000 Kinder und Jugendliche als JuniorBotschafter für Kinderrechte engagiert. Eine Jury aus acht Kindern und acht Erwachsenen wählte aus 129 Einsendungen die Plätze 1 bis 5 des „JuniorBotschafter des Jahres“ und die Gewinner des zum ersten Mal vergebenen Sonderpreises „Kinderrechte in der Schule“ aus. Mehr

Am Montag, 9. Juni 2008, vergibt UNICEF in der Frankfurter Paulskirche die Auszeichnungen für den "UNICEF-JuniorBotschafter des Jahres 2008". Der Preis wird zum fünften Mal verliehen. Rund 14.000 Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre haben sich dieses Mal als JuniorBotschafter für Kinderrechte engagiert. In der Paulskirche werden im Beisein von rund 600 Kindern, UNICEF-Botschafter Joachim "Blacky" Fuchsberger, dem UNICEF-Vorsitzenden Dr. Jürgen Heraeus und anderen Prominenten sechs Auszeichnungen vergeben: die Plätze 1 bis 5 und der erstmalig ausgeschriebene Sonderpreis "Kinderrechte in der Schule". Mehr
Kinderprostitution, Kinderpornografie und Kinderhandel haben sich in den vergangenen Jahren zu riesigen Märkten mit enormen Gewinnspannen entwickelt. Weltweit werden schätzungsweise 1,8 Millionen Kinder pro Jahr zu Prostitution und Pornografie gezwungen und 1,2 Millionen Mädchen und Jungen wie Ware verkauft. Kinderpornografie im Internet ist eine zunehmende Gefahr auch für Kinder in Deutschland. Ein halbes Jahr vor dem dritten Weltkongress gegen sexuelle Ausbeutung von Kindern und Jugendlichen im November 2008 in Rio de Janeiro rufen die Kinderrechtsorganisation ECPAT, UNICEF und die Friedrich-Ebert-Stiftung mit einer Vorbereitungskonferenz in Berlin die Bundesregierung zum verstärkten Kampf gegen kommerzielle sexuelle Ausbeutung von Kindern auf. Aus diesem Anlass laden wir Sie herzlich zu einem Pressegespräch ein, an dem auch die stellvertretende UNICEF-Direktorin Hilde Johnson teilnehmen wird. Mehr
Der „UNICEF-JuniorBotschafter des Jahres“ feiert 2008 ein kleines Jubiläum: Der so genannte „Oskar für Kinderrechte“ wird zum fünften Mal verliehen. Mit dem „JuniorBotschafter des Jahres“ zeichnet UNICEF Kinder aus, die sich auf besonders engagierte und phantasievolle Weise für die Kinderrechte weltweit einsetzen. Rund 14.000 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren haben sich diesmal aktiv als JuniorBotschafter engagiert. Eine Jury aus Kindern und Erwachsenen hat aus 129 Einsendungen die besten fünf Aktionen ausgewählt. Zusätzlich wird in diesem Jahr zum ersten Mal der Sonderpreis „Kinderrechte in der Schule“ verliehen. Zu den Laudatoren gehören UNICEF-Botschafter Blacky Fuchsberger, der UNICEF-Vorsitzende Dr. Jürgen Heraeus und seine Stellvertreterin Ann Kathrin Linsenhoff. Mehr
Wir, das deutsche J8-Team – das sind Jasmin Astaki-Bardeh (16), Julika Prantner-Weber (16), Alexander Wegner (17) und Nora Zech (16) – haben die Chance, vom 1. bis 10. Juli am J8-Gipfel in Japan teilzunehmen. Der J8-Gipfel findet 2008 zum vierten Mal parallel zum G8-Gipfel statt. In diesem Jahr werden wir zusammen mit 35 anderen Jugendlichen aus den G8-Staaten und sieben Entwicklungsländern unsere Thesen zu den G8-Themen erarbeiten. Die diesjährigen Schwerpunkte sind Armut und Entwicklung, Klimawandel sowie HIV/AIDS und Kindersterblichkeit. Wir als die Generation von morgen sind direkt von den Auswirkungen der politischen Entscheidungen von heute betroffen. Darum wollen wir unsere Zukunft selbst in die Hand nehmen und schon jetzt an politischen Prozessen beteiligt werden. Unser Ziel ist es, die G8-Staats- und Regierungschefs zum Nachdenken und Handeln zu bewegen und sie an ihre Versprechen vergangener Gipfel zu erinnern. Mehr
Vier Wochen nach dem Zyklon Nargis hat UNICEF in Myanmar die Aktion „Zurück in die Schule“ zur Einrichtung von Notschulen gestartet. In einigen betroffenen Gebieten soll bereits am kommenden Montag der Unterricht wieder provisorisch aufgenommen werden. In den schwer verwüsteten Bezirken im Irrawaddy-Delta und einem Bezirk von Rangun wird dies allerdings erst in einigen Wochen möglich sein. Seit zwei Wochen verteilt UNICEF Schul- und Lernmaterial sowie Materialien zur Reparatur der Schulgebäude. Insgesamt stellt UNICEF hierfür 1.000 Schulzelte, 100.000 Schulpakete mit Lern- und Arbeitsmaterialien, Schulbücher für 150.000 Kinder und 200.000 Plastikplanen für die notdürftige Reparatur von Dächern sowie Spiel- und Sportutensilien bereit. Schätzungsweise 4.000 Grundschulen für 1,1 Millionen Kinder wurden durch den Zyklon Nargis schwer beschädigt oder zerstört. UNICEF benötigt für die Aktion „Zurück in die Schule“ in den kommenden sechs Monaten rund sechs Millionen Euro. Mehr
Mit dem Vorstoß des Berliner Jugend- und Bildungssenators Zöllner, die Kinderrechte ins Grundgesetz aufzunehmen, können die Jugendminister heute der Bundesregierung einen entscheidenden Impuls geben. Bundesländer wie das Saarland, Nordrhein-Westfalen oder auch Brandenburg haben schon eine entsprechende Verankerung in ihren Landesverfassungen. Mit der Unter-zeichnung der EU-Charta hat sich Deutschland zu den dort klar benannten Kinderrechten bekannt. Nun muss die CDU ihre Blockadehaltung aufgeben, wenn selbst unionsgeführte Bundesländer wie Bayern den Kinderrechten aufgeschlossen gegenüber stehen. Die aktuelle Diskussion um wachsende Kinderarmut zeigt, dass es dringend notwendig ist, den Rechten der Kinder als eigenständige Belange auch auf gesamtstaatlicher Ebene Verfassungsrang zu geben. Mehr
UNICEF fordert Bund, Länder und Gemeinden auf, die Lebenschancen von benachteiligten Kindern in Deutschland zu verbessern. Hierbei geht es nicht nur um eine bessere materielle Versorgung von Kindern. Die Qualität und Zielgenauigkeit bestehender Förder- und Bildungsangebote entscheidet maßgeblich über die Zukunftschancen. Zu diesem Ergebnis kommt der „UNICEF-Bericht zur Lage der Kinder in Deutschland“, der heute gemeinsam mit Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen in Berlin vorgestellt wurde. Führende deutsche Kindheitsforscher kritisieren darin, dass Politik und Gesellschaft das Wohlergehen von Kindern bis heute nicht als den zentralen Maßstab für die Zukunftsfähigkeit der Gesellschaft ansehen. Im internationalen Vergleich der Industrienationen ist Deutschland trotz erheblicher Aufwendungen nur Mittelmaß, wenn es um darum geht, eine verlässliche Lebensumwelt für Kinder zu schaffen und den Ausschluss von benachteiligten Kindern zu verhindern. In Deutschland wächst die Kluft zwischen den Kindern, die gesund, abgesichert und gefördert aufwachsen und solchen, deren Alltag durch Hoffnungslosigkeit, Mangel und Ausgrenzung geprägt ist – mit weit reichenden Folgen für ihr ganzes Leben. Mehr
Die Situation für die etwa 250.000 Kinder und Jugendlichen, die weltweit als Soldaten eingesetzt werden, hat sich in den vergangenen vier Jahren kaum verbessert. Zu diesem Ergebnis kommt der neue Weltreport Kindersoldaten 2008, den das Deutsche Bündnis Kindersoldaten heute in Berlin vorstellt. "Der Wille der internationalen Staatengemeinschaft, den Missbrauch von Kindern als Soldaten zu beenden, ist da, und es gibt einzelne Fortschritte", so Ralf Willinger, terre des hommes-Experte zum Thema Kindersoldaten. "Doch die bisherigen Anstrengungen reichen bei weitem nicht aus. Sie erreichen den Großteil der betroffenen Kinder und Jugendlichen noch immer nicht oder zu spät." Besonders gravierend sei die Situation in Ländern wie Kolumbien, der Demokratischen Republik Kongo oder Burma. Mehr
Gefährliche Durchfallerkrankungen bei Kindern haben im Katastrophengebiet in Myanmar in den vergangenen Tagen stark zugenommen. UNICEF-Mitarbeiter in Labutta im Irrawaddy-Delta berichten, dass dort bereits jedes dritte Kind davon betroffen ist. Ohne medizinische Hilfe ist die Gefahr des Austrocknens des Körpers groß. Vielfach sind die Kinder ohnehin chronisch mangelernährt. UNICEF hat große Mengen Orale Rehydratationssalze zur Verfügung gestellt, um die Kinder zu behandeln. Doch viele abgelegene Ortschaften sind immer noch ohne Versorgung. Starke Regenfälle erschweren die Lage der Überlebenden und die Arbeit der Helfer zusätzlich. Mehr

UNICEF befürchtet, dass schätzungsweise eine Million Kinder im Katastrophengebiet in Myanmar auf Hilfe angewiesen sind. Zwei Wochen nach dem Zyklon sind nach Berichten von UNICEF-Helfern besonders die Kinder von lebensgefährlichen Krankheiten bedroht. Nach vorsichtigen Schätzungen drängen sich über 550.000 Menschen in mehr oder weniger improvisierten Notaufnahmelagern, Klöstern und öffentlichen Einrichtungen. Etwa 40 Prozent davon sind Kinder und Jugendliche. Viele schlafen auf dem nackten Boden und sind schutzlos dem Regen ausgeliefert. Immer mehr Kinder leiden unter Durchfall, Hautkrankheiten und Atemwegserkrankungen. Viele Kinder haben ihre Eltern verloren oder wurden von ihnen getrennt. UNICEF unterstützt die Registrierung und Betreuung unbegleiteter Kinder und hilft mit Radioaufrufen bei der Suche nach Angehörigen. Mehr
UNICEF richtet Kinderschutzzonen in Notaufnahmelagern für die Opfer des Wirbelsturms ein. Hier finden insbesondere Kleinkinder und Kinder, die ihre Eltern verloren haben oder von ihnen getrennt wurden, Schutz und Unterstützung. Viele Kinder im Katastrophengebiet stehen unter Schock. „Die Kinder leben unter physisch wie psychisch extrem belastenden Bedingungen“, sagt Ramesh Shresta, der Leiter von UNICEF in Myanmar. „Sie brauchen Orte, wo sie sich sicher fühlen und wo sie persönliche Zuwendung und Hilfe finden.“ Schätzungsweise 40 Prozent der Bevölkerung in den verwüsteten Gebieten sind Kinder und Jugendliche. Heute wird ein UNICEF-Hilfsflug mit Basismedikamenten zur Versorgung von 300.000 Menschen für drei Monate in Rangun erwartet. Er ist gestern Abend in Amsterdam gestartet. Weitere Transportflüge bringen therapeutische Spezialnahrung zur Versorgung schwer mangelernährter Kinder, Großzelte und Wassertanks. UNICEF-Mitarbeiter berichten, dass es bisher keine Probleme mit der Regierung bei der Verteilung von Hilfsgütern gab. UNICEF arbeitet dabei eng mit dem Roten Kreuz in Myanmar zusammen. Mehr

Knapp eine Woche nach dem verheerenden Zyklon wird die Situation der Kinder in Myanmar immer schwieriger. Tausende Kinder haben ihre Eltern verloren oder wurden von ihnen getrennt. Allein in der Ortschaft Myaing Mya schätzt UNICEF die Zahl unbegleiteter Kinder auf 2.000. Sie wurden zusammen mit 15.000 Obdachlosen aus der völlig zerstörten Stadt Laputta dorthin gebracht. UNICEF bereitet zusammen mit Partnern die Registrierung und Versorgung unbegleiteter Kinder im Irrawaddy-Delta vor. In den überfüllten und unhygienischen Notunterkünften leiden besonders die Kleinkinder und schwangeren Frauen. UNICEF verhandelt mit den lokalen Behörden, um so rasch wie möglich spezielle Kinderzonen in den Lagern einzurichten. In zwei Lagern in Hlaing Thar Yar werden heute die ersten zwei Kinderzonen für 700 Kinder ihre Arbeit aufnehmen. Mehr

UNICEF hat heute in Genf die internationale Gemeinschaft um Unterstützung für die Not leidende Bevölkerung in Myanmar (früher Burma) gebeten. UNICEF leistet mit 130 Mitarbeitern und einem Netzwerk von Partnern vom ersten Tag an Nothilfe in Myanmar und bringt weitere Experten ins Land. In den kommenden Wochen werden allein für die Soforthilfe rund sechs Millionen Euro benötigt. UNICEF Deutschland stellte 500.000 Euro bereit und ruft zu Spenden auf. Mit den Nothilfegeldern wird UNICEF weitere Medikamente und lebensnotwendige Hilfsgüter beschaffen, die Wasserversorgung wieder in Gang setzen und Kinderzonen in Notaufnahmelagern einrichten. Weiter sollen Notschulen eingerichtet und unbegleitete Kinder registriert und wieder mit ihren Angehörigen zusammen gebracht werden. Mehr

Vier Tage nach dem Zyklon warten in Myanmar (Burma) immer noch zahllose Familien auf Hilfe. Mit Hochdruck arbeitet UNICEF daran, die von der Außenwelt abgeschnittenen Ortschaften im Irrawaddy-Delta zu versorgen. So wurden dort erstmals Medikamente für die Grundversorgung von 150.000 Menschen sowie 70 Erste-Hilfe-Sets, Plastikplanen, Chemikalien zur Wasserreinigung sowie Medikamente gegen Durchfall verteilt. Auch im Großraum Rangun werden Hilfsgüter gezielt an Bedürftige verteilt wie zum Beispiel in Kinderheimen. Die Hilfsgüter stammen aus lokalen Warenlagern, die UNICEF für Katastrophenfälle eingerichtet hatte. Mehr

Nach dem verheerenden Zyklon Nargis droht Hunderttausenden Familien in Myanmar (früher Burma) akute Gefahr durch verschmutztes Trinkwasser, Krankheiten und Nahrungsmangel. UNICEF befürchtet, dass die Opferzahlen weiter steigen könnten und eine zweite Katastrophe droht, wenn die Not leidende Bevölkerung nicht rasch mit dem Nötigsten versorgt wird. Bis Dienstagmorgen 8.30 Uhr wurde die Zahl der Toten auf 15.000 geschätzt und weitere 3.000 Menschen galten als vermisst. UNICEF hat begonnen, aus seinen Vorratslagern in den verwüsteten Regionen Tabletten zur Wasseraufbereitung, Medikamente gegen Durchfall, Decken, Zusatznahrung und Hygieneartikel an obdachlose Familien zu verteilen. Mit Hubschraubern der Regierung wurden Hilfsgüter in die besonders betroffene Stadt Laputta im Irrawaddy-Delta gebracht. Mehr

Anlässlich des morgigen Welt-Malariatags ruft UNICEF zu verstärkten Maßnahmen gegen die Ausbreitung der tödlichen Tropenkrankheit auf. Malaria ist bis heute eine der gefährlichsten Krankheiten für Kinder. So sterben nach Schätzungen von UNICEF allein auf dem afrikanischen Kontinent jedes Jahr 800.000 Kinder unter fünf Jahren an Malaria. Der durch die Anopheles-Mücke übertragene Erreger ist auch Hauptursache für Anämie, Frühgeburten und die hohe Müttersterblichkeit in zahlreichen Ländern.
Etwa 40 Prozent der Weltbevölkerung leben in Regionen, in denen Malaria verbreitet ist. In 107 Ländern, vor allem auf dem afrikanischen Kontinent und in Südostasien, ist die Krankheit endemisch. Aber auch mindestens 30.000 Tropenreisende aus den Industriestaaten stecken sich jedes Jahr an, oftmals mit langfristigen Folgen, wenn zum Beispiel die Behandlung zu spät begonnen wird. Trotz der Gefährlichkeit ist vielen Menschen die Bedrohung durch Malaria nicht bewusst oder wird nicht ernst genug genommen. Mehr
Der Vorsitzende des Deutschen Komitees für UNICEF, Dr. Jürgen Heraeus, hat heute in Köln den früheren nordrhein-westfälischen Staatssekretär Wolfgang Riotte (69) als Interims-Geschäftsführer vorgestellt. Riotte wird bei UNICEF für eine Übergangszeit von einigen Monaten die Geschäftsführung übernehmen und mit dem in der vergangenen Woche neu gewählten Vorstand die schon eingeleiteten Reformen umsetzen. „Gemeinsam können wir jetzt rasch die anstehenden Aufgaben wie die Satzungsreform und die Überarbeitung der Geschäftsabläufe angehen, damit UNICEF wieder so dasteht, wie es diese Organisation verdient hat“, sagte Heraeus heute in der Kölner Bundesgeschäftsstelle. Mehr
Der neue Vorsitzende des Deutschen Komitees für UNICEF, Dr. Jürgen Heraeus, hat gemeinsam mit dem neuen Vorstand einen Interims-Geschäftsführer bestimmt. Dieser wird am Montag die Leitung der UNICEF-Geschäftsstelle in Köln übernehmen und die eingeleiteten Reformen vorantreiben. Als Unterstützer haben führende Beratungsunternehmen ein „Team UNICEF“ gebildet und stellen ihr Know-how und ihre Dienstleistungen pro bono zur Verfügung. Mehr

Trotz Fortschritten bei der Prävention und der medizinischen Behandlung von AIDS sind Kinder in den Entwicklungsländern besonders von der Immunschwächekrankheit bedroht. So haben sich im vergangenen Jahr nach Schätzungen von UNICEF weltweit 420.000 Mädchen und Jungen unter 15 Jahren mit dem HI-Virus angesteckt. Die meisten dieser Kinder kamen bereits mit dem Virus auf die Welt: Sie infizierten sich vor, während oder nach der Geburt bei ihrer Mutter. Jedes zweite von ihnen wird noch vor seinem zweiten Geburtstag sterben, wenn es nicht rechtzeitig medizinisch behandelt wird. 290.000 Kinder starben allein im vergangenen Jahr an den Folgen von AIDS. Dies geht aus dem Bericht „Kinder und AIDS“ hervor, mit dem UNICEF eine Bestandsaufnahme der Hilfe für betroffene Kinder vorlegt. Mehr

Die Sieger des diesjährigen J8-Wettbewerbs von UNICEF stehen fest: Nora Zech (16), Julika Prantner-Weber (16) und Jasmin Astaki-Bardeh (15) aus Köln sowie Alexander Wegner (17) aus Rathenow/ Brandenburg fahren vom 1. bis 10. Juli 2008 zum J8-Gipfel im japanischen Chitose. UNICEF organisiert zum vierten Mal parallel zum G8-Treffen der Staats- und Regierungschefs der großen acht Industrienationen (7. bis 9. Juli) einen Jugendgipfel. Jugendliche aus Industrie- und Entwicklungsländern diskutieren dort die Themen der G8: Armut, HIV/AIDS und Klimawandel. Sie erarbeiten dabei eigene Lösungsvorschläge und Forderungen an die mächtigsten Politiker der Welt. Mehr

Dr. Jürgen Heraeus ist neuer ehrenamtlicher Vorsitzender des Deutschen Komitees für UNICEF. Der gestern neu gewählte Vorstand hat heute in seiner ersten Sitzung in Berlin Heraeus einstimmig als Vorsitzenden bestimmt. „Gemeinsam wollen wir die begonnenen Reformen bei UNICEF Deutschland voranbringen und für die Rechte der Kinder eintreten“, erklärte der neue Vorsitzende. Mehr
Auf seiner außerordentlichen Mitgliederversammlung in Berlin hat das Deutsche Komitee für UNICEF einen neuen Vorstand gewählt. Die Wahl ist ein wichtiger Meilenstein für die personelle Erneuerung und die anstehendenen Reformen. Mehr
UNICEF unterstützt die Transparenzinitiative der Entwicklungszusammenarbeit, die verschiedene Hilfsorganisationen unter dem Dach des Verbandes Deutscher Nichtregierungsorganisationen VENRO gestartet haben. Die Initiative legt heute in Berlin einen Plan für mehr Offenheit, Vergleichbarkeit und Kontrolle von Nichtregierungsorganisationen vor. UNICEF war an den Diskussionen beteiligt und trägt die Erklärung mit. Mehr
Auf seiner außerordentlichen Mitgliederversammlung am 10. April in Berlin wird das Deutsche Komitee für UNICEF einen neuen Vorstand wählen. Der Interimsvorsitzende Reinhard Schlagintweit kündigte an, dass alle amtierenden Vorstandsmitglieder ihre Ämter zur Verfügung stellen werden. "Ein neu gewählter Vorstand soll das Signal für den Neuanfang bei UNICEF setzen. Es gilt jetzt, das Vertrauen der Spender zurück zu gewinnen und die weltweite Arbeit von UNICEF für Kinder und ihre Rechte wieder in den Blickpunkt zu rücken." Mehr

Das Aktionsbündnis Kinderrechte (Deutsches Kinderhilfswerk, Deutscher Kinderschutzbund und UNICEF) fordert die Spitze der CDU/CSU-Bundestagsfraktion auf, endlich die Aufnahme von Kinderrechten in das Grundgesetz zu ermöglichen. Nach dem wegweisenden Urteil des Bundesverfassungsgerichts zu Kinder-Grundrechten dürfe sich der Gesetzgeber nicht mehr vor der Verantwortung drücken, so das Aktionsbündnis. Der Bundestag müsse jetzt die Ausformulierung der Kinderrechte im Grundgesetz übernehmen. Mehr

Zum Weltwassertag am 22. März ruft UNICEF dazu auf, die Versorgung der Menschen mit sauberem Trinkwasser und sanitären Einrichtungen zu verbessern. Weltweit haben 1,1 Milliarden Menschen nicht genug sauberes Wasser zum Leben. 2,6 Milliarden Menschen – mehr als 40 Prozent der Weltbevölkerung – müssen ohne ausreichende sanitäre Einrichtungen auskommen, darunter 980 Millionen Kinder. Die Folgen sind lebensbedrohliche Infektionen und schwere Durchfallerkrankungen. Verunreinigtes Wasser und mangelnde Hygiene zählen zu den Hauptursachen für die hohe Kindersterblichkeit in vielen Entwicklungsländern. Durchfallerkrankungen führen jährlich zum Tod von 1,8 Millionen Menschen. Bei Kindern unter fünf Jahren sind sie nach Lungenentzündungen die zweithäufigste Todesursache. Jeden Tag sterben 5.000 Kinder, weil sie unter unhygienischen Bedingungen und ohne ausreichende sanitäre Einrichtungen leben müssen. „Wasser ist Leben – das sieht jeder sofort ein. Doch auch ordentliche Sanitäranlagen und Abwassersysteme sind überlebenswichtig für Kinder und verdienen oberste Priorität“, sagte UNICEF-Schirmherrin Eva Luise Köhler. Mehr
Wichtige Firmenpartner von UNICEF Deutschland haben ihr Engagement bekräftigt und Hilfe bei der Bewältigung der aktuellen Krise angeboten. Zu den Partnern, die mit UNICEF Deutschland eine zum Teil langjährige Zusammenarbeit verbindet, gehören Siemens, IKEA, Danone Waters (Volvic), United Internet (WEB.DE, GMX, 1&1), der Papierhersteller Stora Enso, Deutsche SiSi-Werke (Capri-Sonne), Amway, Procter & Gamble (Pampers), Gardena und Fleurop. Vertreter der Firmenpartner waren einer Einladung von UNICEF gefolgt, um sich über die nächsten Schritte und die Reformen bei UNICEF informieren zu lassen. Ausdrücklich boten die Partner UNICEF auch ihre Unterstützung an, um die Vertrauenskrise zu bewältigen. Besprochen wurden bereits mögliche Hilfen bei der Neuorganisation der Führungsstruktur und der Umstrukturierung von Managementprozessen. Mehr

Alle vier Jahre bekommen wir ein wertvolles Geschenk: 24 Stunden zusätzliche Zeit. 2008 ist wieder ein Schaltjahr, in dem wir mit dem 29. Februar einen Tag geschenkt bekommen. Zeit, in der wir vielleicht arbeiten, die wir mit Familie und Freunden verbringen können, die wir nutzen, um Sport zu machen oder zu entspannen, um etwas Neues auszuprobieren oder einfach ein Tag wie jeder andere auch. Für Millionen Menschen in Entwicklungsländern hingegen können 24 zusätzliche Stunden einen Tag mehr Not bedeuten, einen Tag mehr Hunger und Durst, einen Tag mehr Krieg.
UNICEF hat deshalb 1996 die Aktion „Der geschenkte Tag“ ins Leben gerufen und bittet seitdem alle vier Jahre darum, den Schalttag symbolisch zum Geschenk für Kinder zu machen. Auf www.unicef.de stellt UNICEF jeden Tag ein Kind aus einem Entwicklungsland vor und bittet um Unterstützung. Mehr

Anlässlich der Unabhängigkeitserklärung der albanischen Führung im Kosovo macht UNICEF auf die schwierige Lebenssituation der Kinder aus Roma-Familien aufmerksam. Nach einer aktuellen Untersuchung von UNICEF sind die Roma-Kinder ärmer, werden medizinisch schlechter versorgt, gehen seltener zur Schule und leben in schlechteren Wohnungen als ihre albanischen und serbischen Altersgenossen im Kosovo. Viele Roma-Kinder müssen arbeiten, um zum Einkommen der Familie beizutragen. Mehr
Der Interimsvorsitzende von UNICEF Deutschland Reinhard Schlagintweit zur Aberkennung des Spendensiegels für UNICEF Deutschland. Mehr

Jedes Kind und jeder Jugendliche bis 18 Jahre kann „UNICEF JuniorBotschafter“ werden und sich für Kinderrechte stark machen. Bis zum 30. März können Schulklassen, Teams oder einzelne Mädchen und Jungen mit ihren Aktionen außerdem an einem Wettbewerb teilnehmen und „UNICEF JuniorBotschafter des Jahres 2008“ werden. Eine Jury aus Kindern und Erwachsenen legt gemeinsam fest, welche Aktion den Preis bekommt. Die Sieger werden im Juni bei einer Feier in der Frankfurter Paulskirche prämiert. Mehr
In seiner Sitzung am 13. Februar 2008 hat der Vorstand das Angebot des Geschäftsführers Dietrich Garlichs angenommen, sein Amt zur Verfügung zu stellen. Herr Garlichs ist damit ab dem 14.2.2008 nicht mehr Geschäftsführer des Deutschen Komitees für UNICEF. Er tritt mit sofortiger Wirkung auch von seinem Amt als Vorstand der UNICEF-Stiftung zurück; über seine Nachfolge in dieser Funktion wird der Stiftungsrat zeitnah entscheiden. Mehr
UNICEF hat mir die Möglichkeit gegeben, 18 Jahre an einer der wichtigsten Aufgaben unserer Gesellschaft mitzuarbeiten: dem Wohlergehen von Kindern und der Verwirklichung ihrer Rechte. Das Fundament dieser Arbeit ist Vertrauen. Dieses Fundament ist in den vergangenen Wochen erschüttert worden. Das Deutsche Komitee für UNICEF hat sich zu einem Neuanfang entschieden. Diesen habe ich von Anfang an entschieden unterstützt. Ein Neubeginn birgt die Möglichkeit, neu zu denken und zu handeln. Ich habe daher dem Vorstand mitgeteilt, dass ich bereit bin, meine Position als Geschäftsführer zur Verfügung zu stellen. Ich tue dies mit der Überzeugung, dass UNICEF die Möglichkeit haben muss, sich mit ungeteilter Kraft der Arbeit für das Wohl von Kindern zu widmen. Mehr
Berlin/Köln 6.2.2008
Die Eckpunkte für die nächsten Schritte:
1. Leitbild
2. Selbstverpflichtung der Geschäftsleitung
3. Transparente Finanzberichterstattung
4. Finanz- und Vertragscontrolling
5. Aufsicht und Kontrolle in den Vereinsorganen
6. Führung und Zusammenarbeit. Mehr
Heide Simonis hat auf der heutigen Sitzung des Vorstands des Deutschen Komitees für UNICEF ihren Rücktritt vom Amt der Vorsitzenden erklärt, um UNICEF einen Neuanfang zu erleichtern. Mehr

Kurt Beck und Sabine Christiansen starteten heute die bundesweite Kampagne Aktion Tagwerk – „Dein Tag für Afrika“ 2008. Die UNICEF-Botschafterin und der rheinland-pfälzische Ministerpräsident riefen alle Schülerinnen und Schüler in Deutschland zum Mitmachen auf. Aktion Tagwerk und UNICEF organisieren die Kampagne zum zweiten Mal gemeinsam in ganz Deutschland. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich dabei einen Tag im Schuljahr für Bildungsprojekte in Afrika ein. Teilnehmen können Schüler aller Schulformen von der 1. bis zur 13. Klasse. Was sie genau machen, entscheiden sie selbst. Manche organisieren beispielsweise einen Flohmarkt oder Kuchenverkauf, andere gehen einen Tag lang arbeiten und spenden ihren Verdienst. Höhepunkt der Kampagne ist der bundesweite Aktionstag am Dienstag, 17. Juni 2008. Beim Kampagnenstart legten sich die Prominenten selbst ins Zeug: Sie stapelten vor dem Haus der Landesvertretung Rheinland-Pfalz in Berlin Umzugskartons und gaben damit ein Beispiel für einen von vielen Hilfsdiensten, die Schülerinnen und Schüler an ihrem Aktionstag gegen eine Spende verrichten. Mehr

Mit einer großen Dankesfeier im Rathaus ist die erfolgreiche Städtepartnerschaft von Lübeck und UNICEF offiziell zu Ende gegangen. Über 160 Aktionen und Veranstaltungen haben die Lübecker 2007 organisiert und dabei rund 340.000 Euro eingenommen, die den UNICEF-Projekten „Schulen für Afrika“ und „Wasser im Sudan“ zugute kommen. „Wir können sehr zufrieden sein“, sagt Bürgermeister Bernd Saxe, „unser Ziel, einen Euro pro Einwohner zu sammeln, haben wir weit übertroffen.“ Die UNICEF-Vorsitzende Heide Simonis dankte der Stadt, der Lübecker UNICEF-Arbeitsgruppe unter Leitung von Ingrid Stockfisch und den vielen Menschen, Vereinen und Firmen, die sich mit Engagement und Phantasie für die Städtepartnerschaft eingesetzt haben: „Alle zusammen haben die Partnerschaft zu einem tollen Erfolg für Kinder gemacht. Und sie haben damit ein Fundament gelegt, damit Lübeck auch künftig zu den Vorreitern gehört, wenn es um Kinder und ihre Rechte geht.“ Mehr

Trotz weltweiter Fortschritte im Kampf gegen die Kindersterblichkeit sterben nach neuesten Berechnungen von UNICEF weiterhin jeden Tag mehr als 26.000 Kinder unter fünf Jahren. Dies sind 9,7 Millionen Todesfälle im Jahr. Die häufigsten Todesursachen sind Komplikationen während der Geburt, Lungenentzündung, Durchfall, Malaria, Masern und AIDS. Die Länder mit der höchsten Kindersterblichkeit sind Sierra Leone (270 Todesfälle pro Tausend Geburten), Angola (260 pro 1.000) und Afghanistan (257 pro 1.000). Von den Entwicklungsländern haben Kuba mit 7 Todesfällen pro Tausend und Sri Lanka mit 13 pro Tausend Geburten die besten Werte. Der Kampf gegen die Kindersterblichkeit ist für UNICEF ein zentraler Maßstab für eine gute Regierungsführung und Vorraussetzung für die soziale Entwicklung eines Landes. „Fortschritte im Kampf gegen die Kindersterblichkeit sind nicht allein abhängig von der Wirtschaftskraft eines Landes, sondern auch von der Entschlossenheit, mit der Politiker dieses Ziel verfolgen“, erklärte ein UNICEF-Sprecher in Köln. So haben es immerhin ein Drittel der 50 ärmsten Länder der Welt geschafft, die Kindersterblichkeit seit 1990 um 40 Prozent zu senken. Mehr
Auf ihrem Gipfeltreffen in Japan vom 7. bis 9. Juli 2008 beraten die G8 über drängende Probleme wie Armut, AIDS und den Klimawandel. Was die Politiker entscheiden, hat direkte Auswirkungen auf das Leben von Millionen Kindern und Jugendlichen – in den Industriestaaten wie in den ärmsten Ländern der Welt. Kinder und Jugendliche haben das Recht, an den Entscheidungen, die sie betreffen, beteiligt zu werden. Sie sollen mitreden, wenn es um die Zukunft der Welt geht. UNICEF lädt deshalb vom 1. bis 10. Juli 2008 zum „Junior8“-Gipfel ein. Aus jedem G8-Land können vier Jugendliche teilnehmen. Aus Entwicklungsländern kommen sieben Jugendliche nach Japan. Mehr

Aus Angst vor den Gewaltausbrüchen sind in Kenia in den vergangenen Tagen nach Schätzungen der Vereinten Nationen mehr als 250.000 Menschen aus ihren Häusern geflohen. Rund die Hälfte der Flüchtlinge sind Kinder. UNICEF beobachtet mit Sorge, dass viele Menschen – zum Teil unter militärischem Schutz – in Regionen gebracht werden, die zwar sicherer sind, in denen sie aber keine Lebensgrundlage haben. „Wir befürchten, dass diese Familien mittellos und ohne jede Hilfe sind", sagt UNICEF-Mitarbeiterin Pamela Sittoni. UNICEF-Helfer berichten, dass vor allem im Westen des Landes vielerorts Häuser niedergebrannt oder geplündert wurden. Mehrere hundert Menschen wurden umgebracht. Mehr
Nach den tagelangen schweren Unruhen im ostafrikanischen Kenia brauchen vermutlich rund 500.000 Menschen humanitäre Hilfe, die meisten von ihnen Frauen und Kinder. UNICEF arbeitet mit dem kenianischen Roten Kreuz zusammen, um die von der Gewalt besonders betroffenen Menschen mit dem Nötigsten zu versorgen. Die Menschen brauchen dringend Lebensmittel, Wasser, Unterkünfte und Medikamente. Frauen und Kinder müssen vor Übergriffen geschützt werden, in den betroffenen Regionen wurde von zahlreichen Fällen sexueller Gewalt berichtet. UNICEF wird zunächst rund 50.000 von Mangelernährung bedrohte Kinder sowie Tausende Schwangere und stillende Mütter versorgen. Darüber hinaus wird UNICEF 15.000 Pakete mit Decken, Plastikplanen, Kochsets und Kanistern an Familien verteilen und über 100.000 Menschen mit Wasser und sanitären Einrichtungen versorgen. Die Nothilfe kann erst jetzt einsetzen, nachdem wichtige Straßenverbindungen wieder offen und der Transport angelaufen ist. Mehr

Das Aktionsbündnis Kinderrechte aus UNICEF, Deutschem Kinderhilfswerk und dem Deutschen Kinderschutzbund fordert die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsidenten der Länder auf, die Situation der Kinder dauerhaft zum Kernanliegen ihrer Politik zu machen. Das Bündnis begrüßt, dass die dringend notwendige Verbesserung des Kinderschutzes mit der jüngsten Debatte und dem heutigen Treffen im Bundeskanzleramt endlich oben auf der politischen Tagesordnung steht. Gleichzeitig warnen die großen Kinderschutzorganisationen davor, die konkreten Einzelmaßnahmen zum Schutz der Kinder vor Misshandlungen und Vernachlässigung und das wichtige Anliegen der Aufnahme der Kinderrechte ins Grundgesetz in der politischen Debatte gegeneinander auszuspielen. Mehr

Leipzig wird 2008 „Stadt für Kinder“: Unter diesem Motto steht in den kommenden zwölf Monaten die Städtepartnerschaft mit UNICEF. Als 16. deutsche Großstadt wird sich Leipzig ein Jahr lang intensiv mit der Situation von Kindern auseinandersetzen und zu Spenden aufrufen. Dabei zählt das Engagement der Bürgerinnen und Bürger: Vereine, Unternehmen, Schulen oder Einzelpersonen sind aufgerufen, Aktionen ins Leben zu rufen oder schon geplante Veranstaltungen unter das Motto der Städtepartnerschaft zu stellen. Die Stadtverwaltung steht ihnen dabei helfend zur Seite und koordiniert die Aktionen. Im Partnerschaftsjahr wird gezielt für die UNICEF-Projekte „Schulen für Afrika“ sowie „Überlebenspaket für Kinder“ gesammelt. „Pro Einwohner einen Euro für UNICEF – das ist unser Ziel“, sagt der Oberbürgermeister der Stadt Leipzig, Burkhard Jung. „Als ‚Stadt für Kinder’ wollen wir gleichzeitig das Engagement derer stärken, die sich auch in Leipzig für die Rechte von Kindern und Jugendlichen einsetzen.“ Mehr

Die amerikanische Fotografin Stephanie Sinclair ist Siegerin des internationalen Wettbewerbs „UNICEF-Foto des Jahres“. Ihre Aufnahme zeigt ein Brautpaar in Afghanistan, das gegensätzlicher kaum sein könnte. Der Bräutigam Mohammed wirkt mit 40 Jahren wie ein alter Mann, die Braut ist noch ein Kind. Ghulam ist gerade mal 11 Jahre alt. „Das UNICEF-Foto des Jahres 2007 macht uns auf ein weltweites Problem aufmerksam. Millionen Mädchen werden noch im Kindesalter verheiratet - ein selbstbestimmtes Leben bleibt den meisten dieser Kinderbräute für immer verwehrt“, sagte UNICEF-Schirmherrin Eva Luise Köhler bei der Preisverleihung in Berlin. Nach Angaben von UNICEF leben weltweit mehr als 60 Millionen junge Frauen, die verheiratet wurden, bevor sie volljährig wurden, die Hälfte davon in Südasien. Mehr

Knapp vier Wochen nach dem verheerenden Zyklon Sidr in Bangladesch sind 8,5 Millionen Menschen weiter dringend auf Hilfe angewiesen. Fast die Hälfte der Sturm-Opfer sind Kinder. Viele haben ihre Eltern verloren, nichts zu essen, kein Dach mehr über dem Kopf und keine Schulen. Mehr als 3.000 Menschen starben in den Fluten, Tausende wurden obdachlos. UNICEF hat 72.000 Kinder und 109.000 Familien nach der Katastrophe mit Hilfsgütern, Nahrung und Zelten versorgt. „Angesichts der massiven Zerstörungen kommt es jetzt darauf an, den Kindern wieder Halt zu geben und sie vor Krankheiten und Hunger zu schützen“, sagte Louis-Georges Arsenault, Leiter von UNICEF Bangladesch. Der Ausbruch von Seuchen konnte bisher verhindert werden, aber Lungenentzündungen und Atemwegserkrankungen sind weiter eine große Gefahr. Mehr

Erstmals ist die Zahl der Kinder im Grundschulalter, die nicht oder nur zeitweise zur Schule gehen, unter 100 Millionen gesunken. Dies ist ein Ergebnis des globalen Berichts „Fortschritt für Kinder“, den UNICEF heute anlässlich der UN-Sondersitzung zur Lage der Kinder am 11. und 12. Dezember in New York vorlegt. Nach neuesten Untersuchungen von UNICEF sind in den Entwicklungsländern rund 93 Millionen Kinder entweder nicht eingeschult oder kommen nicht zum Unterricht, weil dieser entweder zu schlecht ist oder weil die Kinder arbeiten müssen, um zum Lebensunterhalt ihrer Familien beizutragen. Dies entspricht einem Rückgang um fast 20 Prozent seit 2002. Vor fünf Jahren lag diese Zahl noch bei 115 Millionen. UNICEF weist auch darauf hin, dass sich auch der Zugang von Mädchen zu Grundbildung leicht verbessert. Mehr

Fünf Jahre nach dem Weltkindergipfel im Mai 2002 ziehen Kinder gemeinsam mit Regierungen Bilanz zur Lage der Kinder. In einer Plenarsitzung der UN diskutieren hochrangige Regierungsvertreter am 11. und 12. Dezember mit Kindern und Jugendlichen aus der ganzen Welt über Fortschritte und Herausforderungen. Für die Bundesregierung nimmt der Menschenrechtsbeauftragte Günter Nooke teil. Der 16-jährige Marian Brehmer aus Melle bei Osnabrück wird auf Einladung von UNICEF die deutschen Kinder vertreten. Er nimmt am Sonntag (9.12.) auch an einer Videokonferenz mit internationalen Persönlichkeiten wie Nelson Mandela, Mary Robinson, Desmond Tutu und Kofi Annan teil, die von CNN weltweit übertragen wird. Mehr
Nach seinem Beschluss vom 1. Dezember 2007 hat der Vorstand von UNICEF Deutschland heute, am 6. Dezember 2007, das Wirtschaftsprüfungsunternehmen KPMG mit der Überprüfung der Vorwürfe beauftragt, die in der Frankfurter Rundschau erhoben wurden. Die Untersuchung wurde sofort aufgenommen. Das Ergebnis der Untersuchung soll im Januar vorliegen und wird dann bekannt gegeben. Mehr
Fernsehen hat im Alltag der meisten Kinder einen festen Platz. Umso wichtiger ist es, dass Kinderfernsehen nicht nur kindgerecht ist, sondern auch einem wichtigen Kinderrecht nachkommt: dem nach Beteiligung. Zum Internationalen Kinder-Fernsehtag am kommenden Sonntag, 9. Dezember, hat UNICEF deshalb TV-Sender weltweit dazu aufgerufen, Kinder in den Vordergrund zu stellen. In Deutschland folgen besonders ARD, KI.KA, Super RTL und Jetix dem Aufruf von UNICEF und zeigen unter dem Motto „Eine Welt für Kinder“ Beiträge von, über, für und mit Kindern. Mehr
Wir sind betroffen und schockiert über die Vorwürfe, die in Beiträgen der Frankfurter Rundschau und anderen Medien über die Arbeit von UNICEF erschienen sind. In den Veröffentlichungen wird der Eindruck erweckt, UNICEF ginge nicht sorgsam mit den anvertrauten Spendengeldern um. Diese Vorwürfe treffen nicht zu.
Grundlage der Vorwürfe ist ein anonymes Schreiben. Der geschäftsführende Vorstand hat bereits im Juni und im August alle Behauptungen in diesem Schreiben im Detail überprüft. Dem Vorstand lagen sämtliche Informationen zu den angesprochenen Punkten vor. Irgendwelche Unregelmäßigkeiten oder die Verschwendung von Geldern wurden nicht beanstandet. Deshalb hat der Vorstand in seiner Sondersitzung am 1.12.2007 dem Geschäftsführer einmütig das Vertrauen ausgesprochen. Mehr

Meldungen über misshandelte Kinder, über Kinderarmut und viele weitere gravierende Kinderrechtsverletzungen in Deutschland reißen nicht ab. Das Aktionsbündnis Kinderrechte (Deutscher Kinderschutzbund, Deutsches Kinderhilfswerk, UNICEF) sieht dringenden Handlungsbedarf und fordert die Fraktionen des Bundestags auf, Kinderrechte im Grundgesetz zu verankern. Das Aktionsbündnis begrüßt daher die Stellungnahme der Bundesfamilienministerin Frau Ursula von der Leyen und weiterer Bundespolitiker, die sich am Sonntag eindeutig für die Aufnahme der Kinderrechte ins Grundgesetz ausgesprochen haben. Besonders positiv beurteilt das Aktionsbündnis, dass die Ministerin neben dem Schutzrecht auch die Förderung der Kinder herausgestellt hat. Mehr
Nach eingehender, offener Aussprache und Diskussion sprechen Vorstand und Geschäftsführung des Deutschen Komitees für UNICEF dem Geschäftsführer das Vertrauen aus. Der Vorstand hat nach der heutigen Sitzung keine Hinweise darauf, dass es zu Unregelmäßigkeiten gekommen ist. Mehr

Anlässlich des Welt-AIDS-Tages am 1. Dezember rufen UNICEF und deutsche AIDS-Forscher dazu auf, Kinder besser vor Infektionen mit dem HI-Virus zu schützen. Weltweit stieg die Zahl der HIV-infizierten Kinder seit 2001 um rund eine Million auf das Rekordniveau von heute schätzungsweise 2,5 Millionen. Jeden Tag stecken sich rund 1.100 Mädchen und Jungen unter 15 Jahren mit dem Virus an. „Die Auswirkungen der AIDS-Epidemie auf Kinder wurden bislang unterbewertet“, sagte Prof. Norbert Brockmeyer, Vorsitzender des deutschen Forschungsverbundes „Kompetenznetz HIV/AIDS“. UNICEF und der Zusammenschluss deutscher AIDS-Forscher fordern die Bundesregierung und die Pharmaindustrie auf, mehr Mittel in die Erforschung, Prävention und Behandlung von AIDS-Infektionen bei Kindern zu investieren. Mehr
UNICEF-Vorsitzende Heide Simonis fordert einen besseren Kinder- und Jugendschutz: "Das Wohl des Kindes muss im Mittelpunkt stehen." Mehr

Eine Woche nach dem Zyklon Sidr warnt UNICEF vor einer Katastrophe nach der Katastrophe durch Hunger und Krankheiten im Süden von Bangladesch. Hunderttausende Kinder sind in den kommenden Monaten auf Hilfe angewiesen. „Die Gesundheitsgefahren durch niedrige Temperaturen, Durchfall und Infektionskrankheiten werden jeden Tag größer“, erklärte der Leiter der Gesundheits- und Ernährungsprogramme von UNICEF in Bangladesch, Dr. Iyorlumun Uhaa. Unter den rund vier Millionen betroffenen Menschen sind 600.000 Kinder unter fünf Jahren. Mehr

Während die Hilfe für die Opfer des Zyklons Sidr in Bangladesch anläuft, ruft UNICEF zu mehr Unterstützung auf. Fünf Tage nach dem verheerenden Zyklon Sidr stehen Millionen Menschen in Bangladesch vor dem Nichts. Fast die Hälfte der Betroffenen sind nach Schätzung von UNICEF Kinder und Jugendliche, darunter 400.000 Kleinkinder. Sie sind besonders von Hunger und Krankheiten bedroht. Bereits vor der Naturkatastrophe waren fast 50 Prozent der Kinder untergewichtig. Viele Kinder stehen auch unter Schock. „Ganze Dörfer sind dem Erdboden gleich gemacht. Die Familien brauchen schnellstens Nahrung, Wasser und Notunterkünfte. Die Gemeinden brauchen aber auch langfristige Hilfe, um die Lebensgrundlagen wieder aufzubauen“, sagte der Leiter von UNICEF Bangladesch, Louis-Georges Arsenault nach der Rückkehr aus den Krisengebieten an der Küste des Golfs von Bengalen. UNICEF Deutschland hat 200.000 Euro für Soforthilfe bereitgestellt. Mehr

90 Berliner Schüler und UNICEF-Botschafterin Sabine Christiansen mahnen Einhaltung der weltweiten Kinderrechte an. Die Kinderrechte werden heute volljährig, und am Geburtstag wird das Brandenburger Tor zum UNICEF-Botschafter. Am 20. November 1989 beschloss die General-versammlung der Vereinten Nationen die Konvention über die Rechte des Kindes. Am 18. Jahrestag stellt UNICEF gemeinsam mit der Stadt Berlin das Symbol des Mauerfalls und der deutschen Wiedervereinigung - ebenfalls vor 18 Jahren - in den Dienst der international verbrieften Kinderrechte. Ein riesiges Transparent mit der Aufschrift: „A Call from Berlin: Children First - Kinder haben Rechte“ überspannt die mittlere Durchfahrt des berühmten Wahrzeichens und ruft dazu auf, weltweit allen Kindern das Recht auf Überleben, Entwicklung, Schutz und Beteiligung zu sichern. Mehr

Noch keine Idee, was Sie zu Weihnachten verschenken wollen? Wie wäre es mit einem Moskitonetz für die Tante, einer Packung Malariatabletten für den Sohn oder einer Milchziege für Oma? Das kann Ihre Familie nicht gebrauchen? Millionen von Kindern in Afrika und Asien hingegen sehr. UNICEF startet heute seinen neuen Spendenshop im Internet und bietet ab sofort die Möglichkeit, konkrete Hilfsgüter zu spenden. Unter
www.unicef.de/spendenshop kann man Kindern ein Stück bessere Zukunft schenken – im eigenen Namen oder im Namen von jemand anderem. Der Spender kann bequem im Internet einen Gegenstand auswählen, das Geld überweisen und im Anschluss eine Geschenkurkunde ausdrucken oder per E-Mail versenden. Mehr

Nach dem schweren Zyklon Sidr sind nach Schätzungen von UNICEF in Bangladesch über 400.000 Kleinkinder von Krankheiten wie Durchfall und Cholera bedroht. In den besonders betroffenen Gebieten sind die meisten Brunnen zerstört oder durch Salzwasser und Schlamm unbrauchbar geworden. Die hygienischen Bedingungen für die Familien sind schlecht. Krankheitserreger können sich leicht ausbreiten. Viele Überlebende der Naturkatastrophe haben alle Lebensgrundlagen verloren. Ihre Häuser sind stark beschädigt oder zerstört und die Felder verwüstet. Schätzungsweise 3.500 Schulgebäude sind nicht mehr funktionsfähig. Mehr
Zwei Tage nachdem der Zyklon SIDR weite Teile der Küste Bangladeschs zerstört hat, steigt die Zahl der Todesopfer weiter an. Hunderte Menschen werden noch vermisst. Tausende Häuser haben den Sturmböen nicht standgehalten. UNICEF-Mitarbeiter berichten von den größten Schäden in den südlichen Küstenregionen, wo ganze Städte durch die Sturmflut überschwemmt wurden. Die Infrastruktur ist stark beschädigt. UNICEF ruft zu Spenden auf. Mehr
Anlässlich des 18. Geburtstags der UN-Kinderrechtskonvention am 20. November ruft UNICEF die Regierungen dazu auf, entschiedener für die Verwirklichung der Kinderrechte einzutreten. So gehen bis heute weltweit fast 100 Millionen Kinder nicht zur Schule. Trotz erhöhter Aufmerksamkeit und besserer Schutzgesetze müssen immer noch fast 220 Millionen Kinder zwischen fünf und 17 Jahren arbeiten. Und jedes Jahr werden 1,2 Millionen Mädchen und Jungen Opfer von Menschenhändlern. Insbesondere Mädchen werden in vielen Ländern diskriminiert und sind oftmals brutaler Gewalt und grausamen Praktiken wie der Beschneidung ausgesetzt. Selbst das Grundrecht auf Überleben ist nicht gesichert: Mehr als 200 Millionen Kinder, die seit der Verabschiedung der UN-Kinderrechtskonvention am 20.11.1989 geboren wurden, starben vor ihrem fünften Geburtstag - meist an vermeidbaren oder behandelbaren Krankheiten. Mehr

Vor achtzehn Jahren, am 20. November 1989, verabschiedete die Generalversammlung der Vereinten Nationen die Konvention über die Rechte des Kindes. Die erste Generation, die mit diesen Rechten aufgewachsen ist, wird jetzt volljährig. Die Kinderrechtskonvention garantiert allen Kindern auf der Erde das Recht auf Überleben, Entwicklung, Schutz und Beteiligung. Keine andere Konvention stieß auf so große Unterstützung. Doch bis heute leiden Millionen Kinder unter extremem Mangel, werden vernachlässigt, ausgegrenzt und ausgebeutet. Besonders häufig sind Mädchen Diskriminierung und Gewalt ausgesetzt. Und auch in den wohlhabenden Industrieländern haben viele Kinder keine Chance, ihre Rechte wahrzunehmen. Auf der Pressekonferenz zieht UNICEF Bilanz zur weltweiten Lage der Kinderrechte. Mehr
Die Kinderrechte werden volljährig und am Geburtstag wird das Brandenburger Tor zum UNICEF-Botschafter. Gemeinsam mit der Stadt Berlin setzt UNICEF am 18. Jahrestag der Verabschiedung der UN-Kinderrechtskonvention ein Zeichen, das weltweit Aufmerksamkeit finden soll: Das Brandenburger Tor wird an diesem Tag mit einem riesigen Transparent für die Kinderrechte werben. Das Banner mit der Aufschrift „A Call from Berlin: Children First - Kinder haben Rechte“ wird die gesamte mittlere Durchfahrt, die so genannte Kaiserdurchfahrt, einnehmen. Mit der Aktion wird das berühmte Wahrzeichen der Stadt - weltweit bekannt als Symbol des Mauerfalls und der deutschen Wiedervereinigung ebenfalls vor 18 Jahren - für einen Tag in den Dienst der international verbrieften Kinderrechte gestellt. Rund 90 Schülerinnen und Schüler der Internationalen Schule Berlin werden gemeinsam mit UNICEF-Botschafterin Sabine Christiansen die wichtigsten Kinderrechte vortragen und ihre Einhaltung fordern. Die Kinderrechte wurden 1989 von den Vereinten Nationen beschlossen. UNICEF möchte am 18. Geburtstag der Konvention mit vielen Aktionen weltweit darauf drängen, dass diese Rechte verwirklicht werden. Zu dem Bildtermin in Berlin laden wir Sie herzlich ein: Mehr

Die Berliner Philharmoniker und ihr Künstlerischer Leiter Sir Simon Rattle werden Internationale UNICEF-Botschafter. Das weltberühmte Orchester ist die erste Institution, die diesen Titel trägt und der einzige Internationale UNICEF-Botschafter aus Deutschland. „Wir sind glücklich, die Berliner Philharmoniker in der UNICEF-Familie willkommen zu heißen”, erklärte UNICEF-Direktorin Ann M. Veneman in New York. „Unter der künstlerischen Leitung von Sir Simon Rattle hat das Orchester Hunderten jungen Menschen die Möglichkeit eröffnet, ihr Potenzial zu entwickeln. Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit den Berliner Philharmonikern dazu beizutragen, das Leben von Kindern auf der ganzen Welt zu verbessern.” Die Berliner Philharmoniker, die in diesem Jahr ihr 125-jähriges Bestehen feiern, reihen sich damit in die Riege prominenter Botschafter wie Harry Belafonte, Roger Moore, Lang Lang oder Shakira ein. UNICEF-Botschafter werben seit 1954 um Unterstützung für die Hilfsprogramme des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen und treten für die Kinderrechte ein.
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Mit seiner traditionellen Weihnachtsaktion ruft UNICEF in diesem Jahr zu Spenden auf, um die Überlebenschancen von Kindern in fünf Ländern Westafrikas zu verbessern. Unter dem Motto „Das Überlebenspaket“ hat UNICEF ein Bündel von kostengünstigen und wirksamen Maßnahmen entwickelt, um die extrem hohe Kindersterblichkeit in der Region zu senken. Fast jedes fünfte Kind erlebt dort seinen fünften Geburtstag nicht. Todesursachen sind meist vermeidbare oder behandelbare Krankheiten wie Durchfall, Atemwegsinfektionen oder Malaria. „Es sind einfache Dinge, mit denen die Kindersterblichkeit deutlich gesenkt werden kann. Doch noch immer sterben weltweit fast zehn Millionen Kinder jährlich an vermeidbaren oder behandelbaren Krankheiten“, sagte UNICEF-Schirmherrin Eva Luise Köhler beim Start der traditionellen UNICEF-Weihnachtsaktion in Berlin und rief die Bundesbürger zu Spenden auf: „Jede Spende hilft: Mit 55 Euro kann UNICEF zehn Moskitonetze zum Schutz vor Malaria bereitstellen. Für 8.000 Euro kann UNICEF in Liberia eine einfache Gesundheitsstation ausstatten.“ Mehr

Das Aktionsbündnis Kinderrechte appelliert an die Spitzen der Koalitionsfraktionen von CDU/CSU und SPD, die Chance für eine überparteiliche Einigung zu nutzen und sich rasch auf die Verankerung von Kinderrechten im Grundgesetz zu verständigen. Anlass des Appells ist die morgige Sitzung der Kinderkommission des Bundestags, bei der die Aufnahme der Kinderrechte in die Verfassung diskutiert werden soll. Mehr

Mit seiner traditionellen Weihnachtsaktion ruft UNICEF in diesem Jahr dazu auf, die Überlebenschancen für Kinder in West- und Zentralafrika zu verbessern. In dieser Region sterben mehr Kinder als irgendwo sonst auf der Welt. Fast jedes fünfte Kind erlebt seinen fünften Geburtstag nicht. Die Regionaldirektorin von UNICEF für West- und Zentralafrika, Esther Guluma, wird in Berlin eine Strategie für das Überleben von Kindern vorstellen, die UNICEF in der Region entwickelt hat. Die Initiative „Accelerated Child Survival and Development“ bündelt einfache und kostengünstige Maßnahmen, die im Kampf gegen die häufigsten Todesursachen besonders wirkungsvoll sind. Unter dem Motto „Das Überlebenspaket“ rufen UNICEF-Schirmherrin Eva Luise Köhler und UNICEF-Vorsitzende Heide Simonis die Bundesbürger zu Spenden auf. Mehr
UNICEF ruft zu Spenden für die Flutopfer in Mittelamerika auf. Die schweren Überschwemmungen treffen hauptsächlich die ärmste Bevölkerung. Allein in Mexiko sind im Bundesstaat Tabasco rund eine Million Menschen von der schlimmsten Naturkatastrophe seit Jahrzehnten betroffen; über 300.000 davon sind Kinder. Hunderttausende sind noch von der Außenwelt abgeschnitten. Auch in der Dominikanischen Republik, auf Haiti, in Honduras und Nicaragua sind nach extremen Regenfällen und dem Tropensturm Noel Zehntausende Familien obdachlos. Weitere schwere Regenfälle sind heute für Mexiko vorhergesagt, so dass mit einer Entspannung der Situation nicht zu rechnen ist. Mehr

UNICEF-Schirmherrin Eva Luise Köhler und UNICEF-Vorsitzende Heide Simonis eröffneten heute in Berlin die traditionelle Grußkartenkampagne. In den kommenden Wochen verkaufen bundesweit über 8.000 Freiwillige die beliebten UNICEF-Grußkarten auf Weihnachtsmärkten, in Läden und auf Veranstaltungen. Beim Auftakt im Schloss Bellevue demonstrierten Berliner Kinder, wie UNICEF mit den Erlösen aus dem Grußkarten-Verkauf in Entwicklungsländern hilft. Sie packten eine Wasserpumpe des Typs „India Mark II“ aus, die von UNICEF für den Einsatz in Entwicklungsländern entwickelt wurde. Mehr als eine Million dieser robusten und kostengünstigen Handpumpen wurden weltweit bereits installiert. Menschen in den ärmsten Regionen der Welt werden so mit sauberem Trinkwasser versorgt. „UNICEF-Grußkarten sind eine Quelle der Hilfe: Jede verkaufte Karte hilft einem Kind“, sagte Eva Luise Köhler. Die neuen Grußkarten der Herbst/Wintersaison sind ab sofort bei den bundesweit 130 UNICEF-Gruppen und im Internet unter www.unicef.de erhältlich. Mehr
UNICEF unterstützt die 103 Kinder im Osten des Tschad, deren Ausreise nach Frankreich die Behörden verhindert hatten, mit Wasser, Nahrung und Spielzeug. Am Sonntag hat die Leiterin von UNICEF Tschad die Kinder besucht. Sie sind bei guter Gesundheit. Mehr

Permanente Unsicherheit und Gewalt gefährden nach Einschätzung von UNICEF Fortschritte für Kinder in Afghanistan. In einem aktuellen UNICEF-Report schreibt der ehemalige BBC-Korrespondent Martin Bell: „Ich habe einen dramatischen Anstieg an Unsicherheit erlebt. Immer mehr Kinder werden getötet und immer mehr Schulen müssen geschlossen bleiben. Insbesondere im Süden leben viele Familien im Kreuzfeuer, außer Reichweite für humanitäre Hilfe.“ Im Sommer hatte Bell, der auch als unabhängiger Abgeordneter im britischen Parlament sitzt, für UNICEF in Afghanistan recherchiert und Hilfsprojekte besucht. UNICEF ruft erneut zu Spenden für die Kinder in Afghanistan auf. Gleichzeitig appelliert der Bericht aber auch an die Afghanen, selbst Verantwortung für den Wiederaufbau und für die Sicherheit zu übernehmen. Hilfsorganisationen haben gegenwärtig lediglich zu 40 Prozent des Landes sicheren Zugang. Allein in 2007 gab es 44 Überfälle auf Schulen. Wegen des zerfallenen und unterfinanzierten Gesundheitssystems hat Afghanistan bis heute die dritthöchste Kindersterblichkeit der Welt. Jeden Tag sterben dort 900 Kleinkinder zumeist an vermeidbaren oder behandelbaren Krankheiten. Mehr

Vom 22. bis zum 27. Oktober reist UNICEF-Schirmherrin Eva Luise Köhler nach Kambodscha, um sich über UNICEF-Projekte zum Schutz von Kindern vor Ausbeutung zu informieren. In kaum einem anderen Land Südostasiens werden mehr Kinder missbraucht als in Kambodscha. Nach der Öffnung des Landes Mitte der 90er Jahre explodierten die Kinderprostitution und der Kinderhandel. Tausende von Jungen und Mädchen werden in Bordellen, Fabriken oder auf Plantagen wie Sklaven gehalten. Armut, Korruption und die Gleichgültigkeit der Behörden tragen dazu bei, dass immer mehr Kinder Menschenhändlern zum Opfer fallen. Mehr

Trotz Fortschritten beim Kampf gegen Malaria sterben weltweit immer noch jedes Jahr eine Million Menschen an der Tropenkrankheit. 80 Prozent der Malariatoten sind Kinder unter fünf Jahren in Afrika südlich der Sahara. Dies zeigt der neue UNICEF-Bericht „Malaria und Kinder“, der heute in Seattle (USA) veröffentlicht wird. Zwar hat sich in den afrikanischen Ländern südlich der Sahara die Versorgung der Bevölkerung mit Moskitonetzen verbessert. Aber vor allem in armen ländlichen Gebieten schlafen die meisten Kinder noch immer ohne Schutz vor Moskitos, die den Malariaerreger übertragen. Wenn die Netze flächendeckend verwendet würden, könnte die Sterblichkeit bei Kindern unter fünf Jahren in Afrika südlich der Sahara um 18 Prozent gesenkt werden. Mehr

Jedes Jahr sterben weltweit immer noch schätzungsweise 535.000 Frauen an den Folgen von Schwangerschaft und Geburt - 99 Prozent davon in den Entwicklungsländern. Kurz vor der am 18. Oktober beginnenden Weltkonferenz zur Müttergesundheit in London kritisieren UNICEF, die Weltgesundheits- organisation, der Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen und die Weltbank mangelnde Fortschritte im Kampf gegen die Müttersterblichkeit in den ärmsten Ländern. Zwar ist die Zahl der Todesfälle während Schwangerschaft und Geburt insgesamt gegenüber 576.000 im Jahr 1990 leicht gesunken. Doch Verbesserungen fanden fast ausschließlich in Schwellenländern statt. In den Ländern mit der höchsten Müttersterblichkeit hat es in den vergangenen 15 Jahren praktisch keinen Fortschritt gegeben. So lag dort die Sterblichkeit bei Müttern im Jahr 2005 bei 450 Todesfällen pro 100.000 Geburten - gegenüber neun in den Industrieländern und 51 in den Staaten Osteuropas und der ehemaligen Sowjetunion. Mehr

UNICEF gratuliert seinem internationalen Botschafter Sir Roger Moore zum 80. Geburtstag. Der Sohn eines Londoner Polizisten wurde durch seine Rolle als Geheimagent „James Bond“ zum Weltstar. Zur moralischen Institution wurde er durch seinen Einsatz als internationaler UNICEF-Botschafter. Seine Schaupieler-Kollegin Audrey Hepburn brachte ihn 1991 zu UNICEF, wo er seine wichtigste Rolle als „Nervensäge für Kinder“ fand, wie er es einmal ausdrückte. „James Bond ist nur ein Film – UNICEF ist das wirkliche Leben. Hier geht es um Humanität und um Kinder. UNICEF ist meine beste Mission, das Wichtigste, das ich in meinem Leben gemacht habe“, erklärte er. „Roger Moore war als „James Bond" in der Filmwelt ein Held. Als UNICEF-Botschafter wurde er zum Helden im wirklichen Leben für Millionen Kinder", sagte UNICEF-Geschäftsführer Dietrich Garlichs. Mehr

UNICEF warnt vor einer schleichenden humanitären Krise in den Überschwemmungsgebieten in Afrika. Der Anteil der akut mangelernährten Kinder in den betroffenen Gebieten ist schon jetzt sehr hoch. Allein im Norden Togos wurden schon vor der Naturkatastrophe 38.000 Kinder in speziellen Ernährungszentren versorgt und medizinisch betreut. Der Anteil der Kinder mit schwersten Symptomen von Nahrungsmangel liegt dort bei über 14 Prozent. UNICEF versorgt die Kinder mit therapeutischer Zusatznahrung. Doch weil Transportwege durch Wassermassen oder Schlamm unpassierbar sind, ist der Nachschub gefährdet. Mehr

Anlässlich der Geberkonferenz des Globalen Fonds zur Bekämpfung von AIDS, Tuberkulose und Malaria vom 26. bis 28. September in Berlin fordert UNICEF verstärkte Anstrengungen, um die medizinische Versorgung der weltweit 2,3 Millionen HIV-infizierten Kinder endlich zu verbessern. Bislang erhalten nur 15 Prozent der Kinder, die Viren hemmende Medikamente brauchen, die lebensnotwendige Behandlung. 330.000 Kinder sterben jedes Jahr an den Folgen von AIDS. UNICEF weist darauf hin, dass die Behandlung von HIV-infizierten Kindern heute deutlich einfacher und preiswerter möglich ist als je zuvor. Erstmals steht ein für Kinder geeignetes Viren hemmendes Kombinationspräparat zur Verfügung, das sich einfach dosieren lässt und nicht gekühlt werden muss. Dies ist ein Durchbruch für den Einsatz in Entwicklungsländern. Mehr

Die soziale und politische Lage im Kosovo spitzt sich vor der Entscheidung über den Status der Balkanprovinz immer weiter zu. Während in dieser Woche Vertreter der Kosovo-Albaner und der serbischen Regierung in New York verhandeln, stehen sich die ethnischen Gruppen weiter unversöhnlich gegenüber. Der Sprengstoffanschlag in Pristina in der vergangenen Nacht mit zwei Todesopfern lässt einen neuerlichen Ausbruch der Gewalt befürchten. Nach dem Bürgerkrieg von 1998 und 1999 leben im Kosovo bis heute Zehntausende Flüchtlinge in Lagern. ZDF-„heute“-Moderator Steffen Seibert wird ab heute vier Tage lang für UNICEF im Kosovo unterwegs sein, um sich ein Bild von der Lage der Kinder dort zu machen. Die Situation von Roma-Kindern steht dabei im Mittelpunkt. Mehr
Die Lage in den Überschwemmungsgebieten im Norden und Osten Ugandas hat sich weiter verschärft. In den betroffenen Gebieten müssen nach Angaben von UNICEF dringend über 300.000 Menschen mit sauberem Trinkwasser versorgt werden, da die meisten Brunnen durch die Schlammmassen unbrauchbar geworden sind. Aufgrund der unhygienischen Verhältnisse haben schwere Durchfallerkrankungen bereits um 30 Prozent zugenommen. Kleinkinder sind hierdurch besonders gefährdet. Gesundheitsstationen sind überlastet. 300 Grundschulen sind durch die Wassermassen beschädigt worden; in vielen weiteren Schulen haben Obdachlose Zuflucht gesucht. UNICEF weist auch darauf hin, dass unter den Flutopfern über 100.000 Flüchtlinge aus den Bürgerkriegsgebieten im Norden Ugandas sind, die besonders auf Hilfe angewiesen sind. Mehr

Am heutigen Weltkindertag haben das Aktionsbündnis Kinderrechte - UNICEF, Deutsches Kinderhilfswerk und Deutscher Kinderschutzbund - an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages appelliert, die Kinderrechte ins Grundgesetz aufzunehmen. Alle Bundesbürger sind aufgerufen, die Kampagne unter www.kinderrechte-ins-grundgesetz.de zu unterstützen. Ziel ist es, die international anerkannten Kinderrechte noch in dieser Legislaturperiode als Grundrecht in der deutschen Verfassung zu verankern. Damit soll das Kindeswohl Vorrang erhalten bei allen Entscheidungen, die Kinder betreffen. Die Rechte der Kinder auf Schutz, Förderung und Beteiligung sollen klar festgelegt werden. Dem Appell des Aktionsbündnisses haben sich bereits 24 weitere Organisationen angeschlossen. Mehr
Nach extremen Regenfällen in West-, Ost- und Zentralafrika sind hunderttausende Kinder von Krankheiten und Nahrungsmangel bedroht. UNICEF verstärkt seine Hilfe in den Überschwemmungsgebieten und ruft zu Spenden auf. Allein in Uganda sind über 300.000 Menschen von der Naturkatastrophe betroffen, fast die Hälfte davon Kinder. Die Regierung hat in den Überschwemmungsgebieten im Norden und Osten den Notstand ausgerufen. Insgesamt leiden in 17 Ländern entlang der Sahara über eine Million Menschen unter den Fluten. Mehr
Nach extremen Regenfällen in West-, Ost- und Zentralafrika sind hunderttausende Kinder von Krankheiten und Nahrungsmittelknappheit bedroht. Viele Dörfer in abgelegenen ländlichen Regionen sind von der Außenwelt abgeschnitten. Allein in Uganda sind nach Schätzungen von UNICEF 300.000 Menschen von der Naturkatastrophe betroffen, fast die Hälfte davon Kinder. Tausende Häuser stehen unter Wasser. Insgesamt leiden in 17 Ländern entlang der Sahara über eine Million Menschen unter den Fluten. Mehr

"Sehen Sie mich als Kindersoldatin, nicht als Monster". Die ehemalige Kindersoldatin China Keitetsi schildert ihren Weg zurück ins Leben. UNICEF und missio rufen anlässlich des Weltkindertages zur Demobilisierung und Wiedereingliederung von Kindersoldaten auf. Obwohl internationale Abkommen den Einsatz von minderjährigen Soldaten verbieten, werden weltweit über 250.000 Kinder und Jugendliche als Soldaten eingesetzt, bis zu 40 Prozent sind Mädchen. Die meisten Kindersoldaten gibt es auf dem afrikanischen Kontinent, aber auch in Asien, im Nahen Osten und in Bürgerkriegen in Lateinamerika werden Kinder als Soldaten missbraucht. Viele dienen bereits mit acht oder neun Jahren in Milizen, aber auch in regulären Truppen, und werden häufig zu entsetzlichen Grausamkeiten gezwungen. Mehr

Lautstark und unübersehbar werden am Weltkindertag mehr als hundert Kinder, die Schauspielerin und UNICEF-Patin Katja Riemann und das Aktionsbündnis Kinderrechte - UNICEF, Deutsches Kinderhilfswerk, Deutscher Kinderschutzbund - die Aufnahme von Kinderrechten ins Grundgesetz fordern. Vor dem Haupteingang des Reichstags unter-zeichnen sie den Aufruf „Kinderrechte ins Grundgesetz - Ich bin dafür“ auf einem großen Plakat und überreichen ihn an den Vizepräsidenten des Deutschen Bundestages, Wolfgang Thierse. Unter www.kinderrechte-ins-grundgesetz.de kann jeder die Kampagne im Internet unterstützen. 24 deutsche Organisationen rufen mit dazu auf. Ziel ist es, die Kinderrechte noch in dieser Legislaturperiode als Grundrecht im Grundgesetz zu verankern. Mehr

Anlässlich der heutigen Auftaktveranstaltungen in Köln und Berlin zum Weltkindertag am 20.9. ruft UNICEF-Schirmherrin Eva Luise Köhler zu mehr Einsatz für das Wohlergehen und die Rechte benachteiligter Kinder auf. „Armut und Benachteiligung sind kein unausweichliches Schicksal. Die Politik, aber auch jeder einzelne muss dafür sorgen, dass kein Kind ausgeschlossen wird. Dies ist eine Frage der Gerechtigkeit,“ erklärte die UNICEF-Schirmherrin. Eva Luise Köhler wies auf eine aktuelle internationale UNICEF-Studie hin, wonach Deutschland im Vergleich zu anderen Industrienationen nur Mittelmaß sei, wenn es um das Wohlergehen der Kinder und die Chancengerechtigkeit gehe. Danach sei der Anteil der Kinder, die in relativer Armut aufwachsen, in Deutschland stärker gestiegen als in den anderen Industrienationen. Kinder aus sozial schwachen Familien seien in der Schule häufig benachteiligt und würden immer öfter unter sich bleiben. „Benachteiligte Kinder brauchen mehr Achtung und bessere Startchancen“, sagte Eva Luise Köhler. Mehr

Zum 50. Geburtstag von Sabine Christiansen am 20. September gratuliert UNICEF seiner Botschafterin und dankt für zehn Jahre im Dienste der Kinder. „Wer am Weltkindertag Geburtstag hat, kommt an UNICEF nicht vorbei. UNICEF Deutschland kann sich keine bessere Fürsprecherin vorstellen. Immer wieder hat Sabine Christiansen in ihrer überzeugenden Art Menschen bewegt, sich für Kinder einzusetzen“, sagte die UNICEF-Vorsitzende Heide Simonis. Sabine Christiansen ist seit 1997 offizielle Botschafterin von UNICEF Deutschland. In diesem Ehrenamt sind die Rechte der Kinder ihr zentrales Thema. So unterstützt sie auch die Kampagne „Kinderrechte ins Grundgesetz“, die UNICEF gemeinsam mit dem Deutschen Kinderschutzbund und dem Deutschen Kinderhilfswerk gestartet hat. „Staat und Gesellschaft müssen das Wohl der Kinder in den Mittelpunkt stellen. Kinder gehören als eigenständige Persönlichkeiten respektiert und haben ein Recht auf Förderung, Schutz und Beteiligung“, sagte Sabine Christiansen. Sie engagiert sich auch in dem jährlichen Wettbewerb UNICEF-JuniorBotschafter, der junge Kinderrechtsaktivisten auszeichnet. Der 13jährigen Nana Yaa Nyantakyi gab sie in ihrer letzten „Sabine Christiansen“-Sendung Ende Juni die Chance, Bundespräsident Horst Köhler zum Thema Kinder in Deutschland zu befragen. Mehr

Neueste Zahlen von UNICEF belegen wichtige Fortschritte im Kampf gegen die hohe Kindersterblichkeit in den Entwicklungsländern. So sank die Zahl der Kinder, die vor ihrem fünften Geburtstag zumeist an vermeidbaren oder behandelbaren Krankheiten starben, von rund 13 Millionen in 1990 auf 9,7 Millionen in 2006. Dies entspricht einem Rückgang um 24 Prozent. Diese Fortschritte sind nach Angaben von UNICEF vor allem darauf zurück zu führen, dass auch in vielen armen Ländern mehr Kinder Zugang zu einem Bündel einfacher Gesundheitsmaßnahmen bekommen haben. Dazu gehören eine Verbesserung der Hygiene, Impfschutz gegen gefährliche Infektionskrankheiten wie Masern, Vitamin-A-Gaben zur Stärkung der Widerstandskraft, imprägnierte Moskitonetze zum Schutz vor Malaria, sowie die Förderung des Stillens und gemeindenahe Gesundheitsdienste. Mehr

Anlässlich des Weltbildungstages am 8. September ruft UNICEF zum Kampf gegen die anhaltende Benachteiligung von Mädchen und Frauen beim Zugang zu Bildung auf. Von den weltweit über 770 Millionen Menschen, die nicht lesen und schreiben können, sind zwei Drittel Frauen. Zwar sind die Einschulungsraten für Mädchen in den vergangenen Jahren auch in den meisten Entwicklungsländern gestiegen. Doch vor allem in Afrika und in Südasien bleibt bis heute Mädchen häufiger der Schulbesuch verwehrt als Jungen. Weltweit kommen im Durchschnitt auf 100 Jungen, die nicht zur Schule gehen, 117 Mädchen. Insgesamt haben nach Schätzungen von UNICEF rund 100 Millionen Jungen und Mädchen im Grundschulalter keinen Zugang zu Bildung. Mehr

Das Aktionsbündnis Kinderrechte (UNICEF, Deutsches Kinderhilfswerk, Deutscher Kinderschutzbund) ruft dazu auf, die Kinderrechte in das Grundgesetz aufzunehmen. Im Vorfeld des Weltkindertages am 20. September startet das Aktionsbündnis eine gemeinsame Kampagne unter dem Motto „Kinderrechte ins Grundgesetz! Ich bin dafür“. Ab sofort kann jeder im Internet unter www.kinderrechte-ins-grundgesetz.de die Forderung nach einer Stärkung der Kinderrechte unterstützen. Bundesweit werden auf den Weltkindertagsfesten zehntausende Postkarten mit dem Unterstützeraufruf verteilt. Das Aktionsbündnis appelliert an Bundesregierung, Bundestag und Bundesrat, die Rechte der Kinder im deutschen Grundgesetz zu verankern. Mehr

UNICEF, Deutscher Kinderschutzbund, das Deutsche Kinderhilfswerk und das Bündnis für Kinder rufen Bund, Länder und Gemeinden auf, die Chancengleichheit für Migrantenkinder zu verbessern. In Deutschland wachsen fast 4,5 Millionen Kinder und Jugendliche unter 20 Jahren auf, deren Eltern oder Großeltern eingewandert sind. Ein großer Teil von ihnen hat deutlich schlechtere Bildungschancen. Sie besuchen seltener höhere Schulen und stellen fast 30 Prozent aller Schulabbrecher. Nahezu 40 Prozent aller Heranwachsenden ohne beruflichen Abschluss sind ausländischer Herkunft. Oft fehlt es an Sprachkenntnissen und Unterstützung in den Familien. Gleichzeitig gibt es aber zu wenig qualifizierte Förderangebote in Kindergärten und Schulen. Viele Kinder und Jugendliche fühlen sich aussortiert und abgeschoben. Mehr

Nach dem schweren Erdbeben in Peru ruft UNICEF zu Spenden auf. Zehntausende Familien brauchen dringend Hilfe. UNICEF befürchtet, dass die Zahl der Opfer weiter steigt. Denn während Helfer in die stark zerstörten Küstenstädte vordringen, sind ländliche Ortschaften in der Nähe des Epizentrums des Bebens immer noch von der Außenwelt abgeschnitten. Am Härtesten trifft die Naturkatastrophe die ärmsten Familien. Mehr

Millionen Menschen in Indien, Bangladesch und Nepal müssen nach Einschätzung von UNICEF in den kommenden Wochen weiter mit Nahrung, Trinkwasser und medizinischer Hilfe versorgt werden. Auch wenn die Wassermassen langsam zurückgehen, sind vor allem Kinder und schwangere Frauen noch lange Zeit durch Mangelernährung und Krankheiten wie Durchfall, Malaria und Lungenentzündung bedroht. In Bangladesch sind durch die schlechten hygienischen Bedingungen in den Überschwemmungsgebieten bereits rund 50.000 Menschen an schwerem Durchfall erkrankt, darunter viele Kinder. In den indischen Bundesstaaten Bihar, Uttar Pradesch und Assam wissen Hunderttausende Menschen nicht, wohin sie gehen sollen. Nach Behördenangaben wurden durch die Überschwemmungen über 260.000 Häuser zerstört oder schwer beschädigt. Die meisten Brunnen sind durch Abwässer verseucht und die Felder verwüstet. Millionen Kinder in Indien und Bangladesch können nicht mehr zur Schule gehen, da Tausende Schulgebäude unter Wasser stehen oder als Notunterkünfte genutzt werden. Mehr

UNICEF befürchtet in den Überschwemmungsgebieten in Asien die Ausbreitung von gefährlichem Durchfall und Infektionskrankheiten, insbesondere bei Kindern. Allein in den indischen Bundesstaaten Bihar und Uttar Pradesh sind rund zehn Millionen Menschen durch stehendes Dreckwasser bedroht, 40 Prozent davon sind Kinder und Jugendliche. Seit Tagen kampieren unzählige Menschen unter katastrophalen Bedingungen im Freien. „Die Situation ist sehr ernst. Das Wasser ist mit Erregern verseucht. Die Leute haben nichts zu essen und zu trinken. Die hygienischen Bedingungen in Notunterkünften sind schlecht. UNICEF schickt deshalb zusammen mit den lokalen Behörden 50 Gesundheitsteams mit jeweils zwei Ärzten in die Katastrophengebiete und bereitet Massenimpfungen gegen Masern vor“, erklärte Joan Howe, Sprecherin von UNICEF-Indien. Mehr

UNICEF verstärkt seine Hilfe für die Flutopfer in Asien und ruft dringend zu Spenden auf. Die Lage in den Überschwemmungsgebieten im Norden Indiens, in Bangladesch und Nepal wird immer kritischer. Hunderttausende Familien sind nach den schlimmsten Überschwemmungen seit Jahrzehnten obdachlos. Allein in den dicht besiedelten indischen Bundesstaaten Bihar und Uttar Pradesch zerstörten oder beschädigten die Wassermassen bisher mehr als 100.000 Häuser und verwüsteten Straßen und Felder. In Bihar stehen 3.000 Dörfer unter Wasser. Dort sind nach UNICEF-Schätzungen allein drei Millionen Kinder betroffen. Mehr

UNICEF fordert einen raschen Beginn des gestern vom UN-Sicherheitsrat beschlossenen UN-Friedenseinsatzes in der westsudanesischen Bürgerkriegsprovinz Darfur. Die Truppen müssen so schnell wie möglich helfen, den Zugang zu den Flüchtlingen und Vertriebenen zu verbessern. Nach Schätzungen der Vereinten Nationen sind gegenwärtig wegen der anhaltenden Unsicherheit über eine halbe Million Menschen komplett von Hilfe abgeschnitten. Insbesondere die Kinder leiden unter der unzureichenden Versorgung mit Nahrungsmitteln, Wasser und medizinischer Hilfe. In einigen Lagern sind über 25 Prozent der Kinder akut mangelernährt, in den Lagern Abu Shok und Al Salaam in Nord-Darfur sind es sogar über 30 Prozent. Mehr

UNICEF und das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen UNHCR warnen davor, dass in Syrien, Jordanien, im Libanon und in Ägypten eine ganze Generation irakischer Flüchtlingskinder entwurzelt und ohne Schulbildung aufwächst. Gemeinsam rufen die Organisationen Regierungen und Öffentlichkeit zu Spenden auf, um zu Schuljahresbeginn im Herbst zusätzlich 155.000 irakische Flüchtlingskinder in die Schule zu bringen. Schätzungsweise zwei Millionen Iraker sind vor den Kämpfen in ihrer Heimat in die Nachbarländer geflohen, etwa 500.000 sind Kinder im Schulalter. Trotz intensiver Anstrengungen der Aufnahmeländer geht nur ein kleiner Teil dieser Kinder zur Schule. Die Flüchtlingswelle im Nahen Osten ist eine der größten seit dem Zweiten Weltkrieg. Mehr

In Südostasien haben verheerende Überschwemmungen in Pakistan, Indien, Myanmar und Afghanistan die Lebensbedingungen von Millionen Kindern weiter verschlechtert. UNICEF leistet in allen betroffenen Regionen Nothilfe und ruft dringend zu Spenden für die Flutopfer auf. In den pakistanischen Küstenprovinzen Belutschistan und Sindh steigen die Wasserpegel noch immer an. Mittlerweile sind zwei Millionen Menschen von den Überschwemmungen betroffen, darunter mehr als 300.000 Kinder unter fünf Jahren. Die Kinder sind besonders durch den Zusammenbruch der Wasserversorgung gefährdet. Durchfall und Infektionskrankheiten können sich unter den unhygienischen Bedingungen in den Notgebieten schnell ausbreiten. Mehr

Ein Jahr nach dem Beginn des Krieges im Süden des Libanon am 12. Juli 2006 macht UNICEF auf die weiterhin schwierige Lage der Kinder in dem chronisch von Krisen geschüttelten Land aufmerksam. Die Mädchen und Jungen leiden unter Angst und Unsicherheit, die durch Gewaltakte immer wieder neu geschürt werden. Tausende Familien mussten in den vergangenen Wochen vor Kämpfen in den Palästinenserlagern im Norden des Libanon fliehen. Schätzungsweise eine Million nicht explodierter Teile von Streubomben, die während des 34 Tage dauernden Krieges abgeworfen wurden, sind eine ständige Gefahr. 70 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren wurden in den vergangenen Monaten durch Explosionen von Minen oder Streumunition verletzt oder getötet. Mehr

UNICEF ruft dringend zu Spenden auf für die Opfer der verheerenden Stürme und Überschwemmungen in den pakistanischen Küstenprovinzen Belutschistan und Sindh. Mehr als die Hälfte der insgesamt schätzungsweise 1,5 Millionen Betroffenen sind nach Angaben von UNICEF Kinder. Rund 250.000 Menschen sind obdachlos geworden. Allein in der Provinz Belutschistan wurden 100 Menschen durch die Wassermassen getötet, weitere 200 werden vermisst. Ganze Landstriche stehen unter Wasser. UNICEF befürchtet, dass sich in den nächsten Tagen die Situation noch verschlechtern könnte, weil weitere schwere Regenfälle erwartet werden. UNICEF leistet Nothilfe und hat Wasserreinigungstabletten, Decken und Zusatznahrung in die Notregion gebracht. Mehr

Anlässlich des Berichts des UN-Generalsekretärs zur Umsetzung der weltweiten Millenniumsentwicklungsziele fordert UNICEF eine internationale Kraftanstrengung, um die Kindersterblichkeit in den ärmsten Ländern deutlich zu senken. Zur Halbzeit bis zum Erreichen der Ziele 2015 sterben immer noch jährlich mehr als zehn Millionen Kinder unter fünf Jahren an vermeidbaren oder einfach zu behandelnden Krankheiten - das ist ein Todesopfer alle drei Sekunden. Trotz Erfolgen bei der Bekämpfung gefährlicher Kinderkrankheiten wie Masern stieg in den von AIDS besonders betroffenen Regionen des südlichen Afrika die Kindersterblichkeit sogar wieder an. Auch beim Kampf gegen den Hunger sind die Fortschritte für Kinder unzureichend. Fast jedes dritte Kind in den Entwicklungsländern ist mangelernährt und untergewichtig. Mehr

Anlässlich der Vorlage seines Geschäftsberichts ruft UNICEF dazu auf, die Not der Kinder in vergessenen Krisengebieten nicht länger zu übersehen. Weitgehend unbeachtet von der Weltöffentlichkeit wachsen Kinder in Konflikt- und Krisenregionen wie Somalia, der Zentralafrikanischen Republik, Darfur oder Kolumbien in einem permanenten Ausnahmezustand auf. Sie leiden unter extremer Armut und Unsicherheit, ungenügender Gesundheitsversorgung und erhalten nur selten eine Schulbildung. „Millionen Kinder sind Opfer von Notsituationen, die sich jenseits des medialen Interesses entwickeln. Je länger die Krisen dauern und je unübersichtlicher die Konfliktlinien verlaufen, desto schwieriger wird es, Hilfe zu mobilisieren“, sagte UNICEF-Vorsitzende Heide Simonis. Mehr
Missbrauch, Ausbeutung und Gewalt bestimmen den Alltag von Millionen Mädchen und Jungen auf der Welt. Sie müssen unter sklavenähnlichen Bedingungen arbeiten - in Bergwerken, Plantagen oder Fabriken. Menschenhändler entführen Kinder und verkaufen sie wie Waren weiter. Vor allem Mädchen werden in die Prostitution gezwungen. Im Internet werden pornografische Fotos und Videos gehandelt, die zeigen, wie Kinder auf brutale Weise missbraucht werden - manchmal sind die Opfer noch Säuglinge. Mehr

Angesichts der dramatischen Entwicklung im Gazastreifen ruft UNICEF zu Spenden für die Not leidenden Kinder auf. In den vergangenen Tagen hat UNICEF bereits Medikamente und Impfstoffe in den Gazastreifen gebracht, um dem Ausbruch von gefährlichen Krankheiten unter Kindern vorzubeugen. UNICEF setzt sich außerdem dafür ein, die Trinkwasserversorgung für die von der Außenwelt nahezu abgeschnittene Bevölkerung in Gang zu halten.
Impfstoffe gegen Masern, Mumps, Röteln und Tuberkulose sind bereits am Mittwoch in Gaza eingetroffen. Eine weitere Lieferung mit Medikamenten und medizinischem Bedarfsmaterial für Nothilfeeinsätze soll in Kürze folgen. UNICEF hat zudem 50.000 Liter Diesel für Generatoren zur Stromerzeugung in das Notgebiet gebracht. Dies ist notwendig, um die Versorgung mit Trinkwasser für 300.000 Menschen zu gewährleisten. Kinder sind durch verschmutztes Trinkwasser und Infektionskrankheiten besonders gefährdet. Mehr
Rund 180.000 Schülerinnen und Schüler lassen heute Hefte und Bücher liegen und beteiligen sich an der „Aktion Tagwerk – Dein Tag für Afrika“. Anstatt zur Schule gehen die Jugendlichen einen Tag arbeiten und spenden ihren Lohn – schätzungsweise 1,5 Millionen Euro - für Bildungsprojekte von UNICEF und Human Help Network e.V. (HNN) in acht afrikanischen Ländern. Bundesweit machen 817 Schulen mit. UNICEF und der Verein Aktion Tagwerk e.V. haben erstmals gemeinsam zu der bundesweiten Kampagne aufgerufen. Bundesentwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul lobte das soziale Engagement der Jugendlichen: „Der persönliche Einsatz aller Schülerinnen und Schüler ist das Besondere. Sie behalten das erarbeitete Geld nicht für sich, sondern helfen damit Kindern in Afrika. Das ist vorbildlich – auch für viele Erwachsene“, sagte Ministerin Wieczorek-Zeul. In Afrika geht jedes zweite Kind nicht zur Schule. Besonders schwer haben es Waisen und die Kinder armer Familien. Mehr

Anlässlich des Weltflüchtlingstages ruft UNICEF Regierungen und Öffentlichkeit zu mehr Schutz und Hilfe für die Kinder in der westsudanesischen Bürgerkriegsprovinz Darfur auf. Während das politische Tauziehen zwischen dem UN-Sicherheitsrat und der sudanesischen Regierung um den Einsatz einer internationalen Friedenstruppe die Schlagzeilen bestimmt, wird die unhaltbare Lage der Zivilbevölkerung in Darfur immer weiter verdrängt. Gut vier Jahre nach dem Beginn der Vertreibungen sind rund vier Millionen Menschen auf Hilfe von außen angewiesen; die Hälfte von ihnen Kinder und Jugendliche. Angesichts wachsender Rechtlosigkeit und Gewalt ist es unsicher, wie lange die internationalen Helfer die Versorgung der Menschen noch aufrechterhalten können. Bereits jetzt sterben in Darfur jeden Tag durchschnittlich 75 Kinder unter fünf Jahren an Schwäche und Krankheiten. Mehr

Anlässlich des Welttages gegen Kinderarbeit am 12. Juni macht UNICEF auf die anhaltende Ausbeutung von Kindern in der Landwirtschaft aufmerksam. Nach neuesten Schätzungen arbeiten weltweit über 132 Millionen Mädchen und Jungen unter 15 Jahren auf Farmen und Plantagen. Allein auf dem afrikanischen Kontinent arbeiten zwischen 56 und 72 Millionen Kinder in der Landwirtschaft. Sie bestellen Felder, sprühen Insektizide, helfen bei der Ernte und bedienen Maschinen. Weltweit arbeiten zehnmal mehr Kinder in Landwirtschaftsbetrieben als in der Bekleidungsindustrie oder bei der Produktion von Teppichen und Fußbällen. Nach Schätzungen der Vereinten Nationen liegt die Zahl der Kinderarbeiter unter 15 Jahren bei 218 Millionen. Mehr

Einen Tag vor dem Beginn des Treffens der Staats- und Regierungschefs der acht führenden Industrienationen in Heiligendamm diskutiert Bundeskanzlerin Angela Merkel mit Kindern und Jugendlichen über die größten Zukunftsprobleme der Erde. 74 Mädchen und Jungen des Junior8-Gipfels von UNICEF und Morgan Stanley folgten der Einladung ins Kanzleramt nach Berlin. Seit Sonntag beraten die Heranwachsenden aus G8-Staaten und Entwicklungsländern in Wismar über die Situation in Afrika, den Kampf gegen AIDS und den Klimawandel sowie die soziale Verantwortung von Unternehmen. Acht Jugendliche werden ihre Thesen dazu am Donnerstag (7.6.) persönlich mit den Staats- und Regierungschefs in Heiligendamm diskutieren. Mehr

Am Internationalen Gerichtshof in Den Haag beginnt heute der Prozess gegen Charles Taylor. Der ehemalige Präsident Liberias gilt als einer der Drahtzieher des Bürgerkriegs im Nachbarland Sierra Leone, in dem zwischen 1992 und 2001 tausende Kinder als Soldaten missbraucht wurden, darunter Ishmael Beah. Mit dem Auftakt des Prozesses stellt der ehemalige Kindersoldat zusammen mit UNICEF die deutsche Ausgabe seines Buches „Rückkehr ins Leben. Ich war Kindersoldat“ vor. Die schonungslose und erschütternde Aufarbeitung seiner Erfahrungen ist seit Wochen ein Bestseller in den USA. Mehr

Mit Aktionen in rund 50 Städten ruft UNICEF heute (1.6.) die G8-Regierungschefs dazu auf, ihre Versprechen endlich einzulösen und die Millenniumsziele der Vereinten Nationen zur Bekämpfung der Armut zu verwirklichen. Jedes zweite Kind weltweit lebt in Armut, das sind mehr als eine Milliarde Mädchen und Jungen. Ihnen fehlen grundlegende Dinge wie sauberes Trinkwasser, ausreichende Nahrung, medizinische Versorgung und Zugang zu Schulbildung. „Die Millenniumsziele bilden den Maßstab für die Glaubwürdigkeit der Regierungen“, sagte UNICEF-Vorsitzende Heide Simonis bei der zentralen Aktion des Tages mit mehr als 200 Berliner Schülern sowie dem Top-Model Eva Padberg und dem Musiker Joey Kelly vor dem Brandenburger Tor. „Jedes Jahr sterben mehr als 10 Millionen Kinder unter fünf Jahren an Krankheiten, die leicht zu vermeiden oder zu behandeln sind. Die G8-Regierungschefs haben versprochen mehr zu tun, um diesen weltweiten Skandal zu beenden. Daran müssen wir sie immer wieder erinnern“, sagte Simonis. Mehr

Im Irak haben sich die Lebensbedingungen für Kinder nach Einschätzung von UNICEF dramatisch verschlechtert. Jedes fünfte Kind ist mangelernährt. Mehr als zwei Drittel aller Kinder haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Bombenexplosionen, Entführungen und Kämpfe bestimmen den Alltag in weiten Teilen des Landes. Aus Angst vor der anhaltenden Gewalt haben mittlerweile fast 15 Prozent der irakischen Bevölkerung ihre Heimat verlassen und befinden sich auf der Flucht. Rund die Hälfte dieser vier Millionen Flüchtlinge sind Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren. UNICEF bittet um Spenden, damit die Kinder im Irak und die Flüchtlingsfamilien in den Nachbarstaaten Jordanien und Syrien dringend benötigte Unterstützung erhalten. . Mehr
Parallel zum G8 Treffen der wichtigsten Industrienationen in Heiligendamm findet vom 3.-9. Juni in Wismar der „Junior 8“-Gipfel statt. UNICEF und die Morgan Stanley Stiftung organisieren die Konferenz mit 74 Jugendlichen aus den G8-Staaten und Entwicklungsländern. Acht Jugendliche werden am 7.6. die Ergebnisse des J8-Gipfels persönlich mit den Staats- und Regierungschefs in Heiligendamm diskutieren. Mehr

Ricarda Theobald, Stefanie Bachtin und Maïté Darroman sind die UNICEF-JuniorBotschafter des Jahres 2007. UNICEF-Botschafterin Sabine Christiansen überreichte den begehrten „Oscar“ für Kinderrechte in der Frankfurter Paulskirche an die drei Schülerinnen aus dem rheinland-pfälzischen Grünstadt für ihre Aktion „1.000 Gesichter für Afrika“. Zum vierten Mal vergibt UNICEF den Preis, um den sich bundesweit mehr als 15.000 Kinder und Jugendliche beworben haben – noch mehr als in den Vorjahren. UNICEF zeichnet Kinder als „JuniorBotschafter“ aus, die sich beispielhaft für die Rechte ihrer Altersgenossen in aller Welt stark machen. Eine Jury aus acht Kindern und acht Erwachsenen wählte aus den Einsendungen die fünf Gewinner aus. . Mehr

AIDS hat weltweit bereits 15,2 Millionen Kinder zu Waisen gemacht - das sind mehr Kinder als in ganz Deutschland leben. In einigen Regionen des südlichen Afrika leben mehr als 60 Prozent der Waisen bei ihren Großeltern. Meist sind es die Großmütter, die für ihre Enkel sorgen. „Die Frauen haben die eigenen Kinder sterben sehen, doch zum Trauern bleibt ihnen keine Zeit. Sie müssen täglich hart um das Überleben ihrer Enkel kämpfen“, sagte UNICEF-Vorsitzende Heide Simonis zum Start der UNICEF-Kampagne „Vergessene Heldinnen - Großmütter im Kampf gegen AIDS“. Gemeinsam mit den Großmüttern Esther Hachintu aus Sambia und Heilke Saacke, UNICEF-Freiwillige aus Köln, rief die UNICEF-Vorsitzende zur Solidarität mit Großmüttern und Waisen auf. Ab sofort kann jeder die Aktion im Internet unter www.unicef.de/aids unterstützen. . Mehr

Anlässlich des G8-Gipfels Anfang Juni fordert UNICEF alle Staaten – auch die G8 - dazu auf, ihre Versprechen einzulösen und die Millenniumsziele der Vereinten Nationen zur Bekämpfung der Armut zu verwirklichen. „Wachstum und Verantwortung“ ist das Leitmotiv der deutschen G8-Präsidentschaft. Doch während die Weltwirtschaft boomt, leben weltweit rund eine Milliarde Kinder in Armut. Jedes zweite Kind im südlichen Afrika geht nicht zur Schule und hat kaum eine Chance, zur wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung seines Landes beizutragen. „Das Wirtschaftswachstum ist da, aber die Ärmsten profitieren davon kaum. Deshalb müssen die Regierungen immer wieder an ihre Verantwortung erinnert werden, menschenwürdige Lebensbedingungen für alle Kinder zu schaffen. Die Einhaltung der Millenniumsziele ist der Maßstab für die Glaubwürdigkeit der Regierungen“, sagte UNICEF-Geschäftsführer Dietrich Garlichs. Bereits im Jahr 2000 haben sich die G8 wie alle Regierungen der Welt auf die Millenniumsziele verständigt - darunter die zentralen Versprechen, bis 2015 Schulbildung für alle Kinder zu ermöglichen und die Kindersterblichkeit um zwei Drittel zu senken. Mehr

Wir sind das Team „8tention“. Wir haben uns im Februar dieses Jahres zusammengefunden, um uns am Wettbewerb zum J8-Gipfel zu beteiligen. Wir sind vier Jungen und vier Mädchen im Alter von 16 und 17 Jahren und besuchen die 12. Klasse der Internatsschule Schloss Hansenberg in Geisenheim (Hessen). Als wir auf den Wettbewerb aufmerksam gemacht wurden, haben uns die Themen HIV/AIDS und die wirtschaftliche Entwicklung Afrikas sofort angesprochen. In einer AG hatten sich einige von uns sich schon vorher mit der Kultur und der sozialen Situation in Afrika auseinander gesetzt. Unsere Neugier und das Interesse waren deshalb groß, uns noch intensiver damit zu beschäftigen und eigene Ideen zu entwickeln. Mehr

Anlässlich des Welt-Malaria-Tags am 25.4. weist UNICEF darauf hin, dass in Afrika alle 30 Sekunden ein Kind an Malaria stirbt. Die meisten dieser Mädchen und Jungen werden nicht einmal fünf Jahre alt. Malaria ist eine der häufigsten Todesursachen bei Kindern in den ärmsten Ländern Afrikas. Fast 20 Prozent aller Todesfälle bei Kindern unter fünf Jahren sind auf Malaria zurückzuführen. Mit Insektenschutzmitteln imprägnierte Moskitonetze bieten den besten Schutz vor einer Übertragung der Krankheit. Trotz großer Fortschritte bei der Verteilung dieser Netze in Ländern wie Malawi, Ruanda, Senegal, Togo, Sambia und Äthiopien schlafen im südlichen Afrika jedoch bislang nur rund vier Prozent der Kinder darunter. UNICEF ruft dazu auf, den Kampf gegen Malaria durch eine verbesserte Gesundheitsversorgung und den Einsatz von Moskitonetzen zu verstärken. Wenn die Netze flächendeckend verwendet würden, könnte die Sterblichkeit bei Kindern unter fünf Jahren in Afrika insgesamt um bis zu 25 Prozent gesenkt werden. Mehr

Zum Auftakt der ARD-Themenwoche „Kinder sind Zukunft“ am kommenden Samstag ruft UNICEF dazu auf, die Interessen von Kindern auf allen Ebenen der Gesellschaft stärker zu berücksichtigen. Obwohl erhebliche Mittel aufgewendet werden, ist Deutschland im internationalen Vergleich nur Mittelmaß, wenn es um das Wohlergehen der Kinder geht. Bei der neuesten UNICEF-Vergleichsstudie über Kinder in den Industriestaaten kam Deutschland nur auf Rang 11. So ist der Anteil der Kinder, die in relativer Armut aufwachsen, stärker angestiegen als in den meisten anderen Industriestaaten. Und in keinem anderen OECD-Land entscheidet die soziale Herkunft der Eltern so stark über den Schulerfolg wie in Deutschland. Mehr
Nach dem Tsunami auf den Salomon Inseln und Papua Neu Guinea brauchen 30.000 Kinder dringend Hilfe. UNICEF ruft deshalb zu Spenden auf. Meterhohe Wellen hatten nach einem schweren Erdbeben am Montag zahlreiche Küstendörfer auf den Inseln verwüstet, über 2.500 Häuser zerstört und 25.000 Menschen obdachlos gemacht. Insgesamt 50.000 Menschen sind direkt von den Verwüstungen betroffen. Für tausende Menschen in überfüllten Notunterkünften muss die Wasserversorgung organisiert werden. Mehr

Zum Weltwassertag am 22. März rufen Bundesumweltminister Sigmar Gabriel und UNICEF-Vorsitzende Heide Simonis dazu auf, den ärmsten Menschen der Welt endlich Zugang zu sauberem Wasser zu verschaffen. Mehr als eine Milliarde Menschen haben zu wenig oder kein sauberes Trinkwasser zur Verfügung. Immer mehr Regionen der Erde leiden unter chronischer Wasserknappheit. Der Wassermangel trifft vor allem die Ärmsten. Mehr

UNICEF-Schirmherrin Eva Luise Köhler empfängt Joachim „Blacky“ Fuchsberger und einige seiner engsten Weggefährten zu einem Essen im Schloss Bellevue. Anlass ist der 80. Geburtstag des ersten deutschen UNICEF-Botschafters am 11. März. Mit ihm feiern UNICEF-Vorsitzende Heide Simonis sowie Freunde und Kollegen wie Sabine Christiansen, Nina Ruge und Dressur-Reiterin Ann Kathrin Linsenhoff Mehr

UNICEF dankt seinem langjährigen Botschafter Joachim „Blacky“ Fuchsberger für seine großartige Unterstützung. Der beliebte Schauspieler, Showmaster und Filmemacher feiert am 11. März seinen 80. Geburtstag. Fuchsberger wurde 1984 als erster Deutscher zum Botschafter für UNICEF ernannt. Die norwegische Schauspielerin Liv Ullmann hatte ihn in seiner Talkshow „Heut´ Abend“ um Unterstützung gebeten. Seither engagiert sich der gebürtige Stuttgarter für UNICEF. „Blacky Fuchsberger überzeugt durch seinen Charme und die Direktheit, mit der er Missstände anspricht. Als UNICEF-Botschafter hilft er bis heute, Unterstützung für die am stärksten benachteiligten Kinder zu mobilisieren“, würdigt die Vorsitzende von UNICEF Deutschland, Heide Simonis, seine Arbeit. Mehr
UNICEF ruft die Regierungen in Europa dazu auf, für Roma-Kinder die gleichen Rech-te auf Gesundheit, Bildung und Schutz sicher zu stellen, wie für alle anderen Kinder. Anlässlich der Konferenz „Roma-Kinder in Europa - Zwischen Integration und Isolation“ appelliert UNICEF an Politik, Medien und Behörden sich dafür einzusetzen, Vorurteile gegenüber der mit acht bis zehn Millionen Angehörigen größten Minderheit Europas abzubauen und den verbreiteten Rassismus gegenüber Roma zu bekämpfen. Mehr
Ein schwerer Wirbelsturm hat die Situation der Bevölkerung in den Überschwemmungsgebieten in Mosambik weiter verschärft. Durch den Zyklon Favio, der am Donnerstag mit einer Geschwindigkeit von 270 Stundenkilometern auf die Küste von Mosambik traf, kamen mindestens zwei Kinder ums Leben. Der Sturm zerstörte Häuser und Schulgebäude. Weitere zehntausend Kinder verloren in den vergangenen Tagen ihr Zuhause. Insgesamt stieg die Zahl der Obdachlosen in den Überschwemmungsgebieten entlang des Sambesi-Flusses auf 160.000 Menschen, die Hälfte von ihnen sind Kinder. Mehr

UNICEF fordert die weltweite Ächtung von Streubomben. Anlässlich der heute in Oslo beginnenden internationalen Konferenz über Streumunition appelliert UNICEF an die Staatengemeinschaft, diese Waffenart in einem internationalen Abkommen zu verbieten. Über 40 Staaten diskutieren auf Initiative der norwegischen Regierung über die Möglichkeiten eines völkerrechtlich verbindlichen Verbots. Streubomben öffnen sich beim Abwurf in der Luft und verteilen hunderte so genannte „Bomblets“ über große Flächen. Blindgänger bedrohen oft noch Jahre nach einem Krieg die Zivilbevölkerung. Besonders Kinder sind in Gefahr, weil sie neugierig sind und die Gefahr durch nicht explodierte Sprengkörper oft nicht erkennen. Viele der „Bomblets“ sind zudem bunt und ähneln Spielzeug. UNICEF führt in vielen ehemaligen Kriegsgebieten Aufklärungsprogramme durch, um die Bevölkerung vor der Gefahr durch nicht explodierte Streumunition und Landminen zu warnen. Allein während der Kämpfe im Libanon im Sommer 2006 wurden vermutlich Hunderttausende der Sprengkörper eingesetzt. Mehr
UNICEF gratuliert dem Sänger, Schauspieler und Bürgerrechtler Harry Belafonte zum 80. Geburtstag am 1. März. Harry Belafonte kämpft bis heute für den Traum seines ermordeten Weggefährten und Freundes Martin Luther King von einer gerechteren, von Rassendiskriminierung freien Welt. Seit 20 Jahren ist der 1927 in New York geborene Sohn eines Schiffskochs aus Jamaika und einer Hilfsarbeiterin einer der bekanntesten internationalen UNICEF-Botschafter. „Das stärkste, was ich politisch ausrichten kann, ist die Arbeit für UNICEF (…)“, sagte Belafonte. „Zeigt mir, wie ihr eure Kinder behandelt, und ich sage euch, wie eure Zukunft aussieht.“ Mehr

Die erste internationale Vergleichsstudie zur Situation der Kinder in Industriestaaten zeichnet für Deutschland ein ernüchterndes Bild. Deutschland ist nur Mittelmaß, wenn es darum geht, verlässliche Lebensumwelten für die junge Generation zu schaffen. Bei dem UNICEF-Vergleich der zentralen Aspekte kindlicher Entwicklung in 21 Industrieländern kommt Deutschland nur auf Rang 11. Die Niederlande führen die UNICEF-Tabelle als kinderfreundlichstes Land an, gefolgt von Schweden, Dänemark und Finnland. Besonders schlecht schneiden Großbritannien und die USA ab. Mehr

Am Internationalen Gedenktag für Kindersoldaten zieht UNICEF eine kritische Bilanz. Trotz eines weltweiten Verbots setzen gegenwärtig mindestens 38 Konfliktparteien in 12 Ländern in großem Stil Jungen und Mädchen als Soldaten ein. So werden Kinder und Jugendliche in Burundi, Myanmar (Burma), der Elfenbeinküste, der Demokratischen Republik Kongo, Kolumbien, Nepal, den Philippinen, in Somalia, Sri Lanka, Sudan, dem Tschad und Uganda als Kämpfer, Leibwächter, Späher oder Träger eingesetzt. Weltweit gibt es schätzungsweise 250.000 Kindersoldaten; etwa 40 Prozent von ihnen sind Mädchen. Mehr

Nach den schweren Überschwemmungen in der indonesischen Hauptstadt Jakarta versorgt UNICEF die Obdachlosen mit sauberem Trinkwasser. In den besonders betroffenen nördlichen Stadtteilen werden an strategischen Punkten 20 Wassertanks mit einem Volumen von 4.000 Litern installiert. Viele Menschen, die ihre Häuser verlassen mussten, haben seit über einer Woche keinen Zugang zu sauberem Wasser. Das Risiko für schweren Durchfall und andere übertragbare Krankheiten ist insbesondere für Kinder weiterhin hoch. In den letzten Tagen gingen die Wasserstände etwas zurück, so dass in einigen Stadtteilen die Bewohner versuchen, wieder in ihre Viertel zurückzukehren. Doch da weitere Regelfälle erwartet werden, bleibt die Lage angespannt. UNICEF hat ein Spendenkonto für die Flutopfer in Jakarta eingerichtet: Spendenkonto 300.000, Bank für Sozialwirtschaft Köln, BLZ 370 205 00 ; Stichwort: Indonesien Mehr

Lübeck ist UNICEF-Stadt 2007 und wird sich als 15. bundesdeutsche Großstadt ein Jahr lang für Kinder in Not stark machen. „Die Städtepartnerschaften schärfen das Bewusstsein dafür, dass wir gemeinsam viel erreichen können, um das Leben von Kindern zu verbessern“, erklärte UNICEF-Vorsitzende Heide Simonis. Seit 1991 schließt UNICEF jedes Jahr eine Städtepartnerschaft. Lübeck tritt in die Fußstapfen von Städten wie Berlin, Erfurt, Frankfurt am Main, Köln, München und Hamburg. Insgesamt sammelten die Bürger der UNICEF-Partnerstädte bislang 16,2 Millionen Euro für Kinder in Not. Mehr

Unter dem Motto „Du bist der Gipfel“ ruft die Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern gemeinsam mit UNICEF und der Morgan Stanley Stiftung die Jugendlichen der Region dazu auf, sich mit dem Kampf gegen Armut und AIDS, dem weltweiten Klimawandel und weiteren Themen des G8-Gipfels im Juni in Heiligendamm auseinander zu setzen und sich um die Teilnahme am Junior-8-Gipfel zu bewerben. Das J8-Treffen, der von UNICEF und der Morgan Stanley Stiftung organisiert wird, findet vom 3. bis 9. Juni in Wismar statt. 74 Jungen und Mädchen aus den G8-Staaten und Entwicklungsländern werden dann parallel zum G8-Treffen in Heiligendamm über die drängendsten globalen Fragen beraten und eine eigene Resolution erarbeiten. „Junior 8“-Teilnehmer werden den G8-Regierungschefs im direkten Gespräch erklären, wie sie sich die Welt der Zukunft vorstellen. Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren, die bei „Junior 8“ mit diskutieren wollen, können sich ab sofort im Internet unter www.junior8.de mit schriftlichen Beiträgen, aber auch mit Aktionen, Filmen, Ausstellungen und weiteren Beiträgen bewerben. Mehr

Anlässlich der Vorstellung des Berichts „Zur Lage der Kinder in Krisengebieten 2007“ warnt UNICEF vor einem möglichen Zusammenbruch der internationalen Hilfe in der westsudanesischen Bürgerkriegsprovinz Darfur. Bewaffnete Auseinandersetzungen, Überfälle, Entführungen und Rechtlosigkeit haben in den vergangenen Wochen so stark zugenommen, dass die Versorgung von rund vier Millionen Menschen in Gefahr ist; fast die Hälfte davon sind Kinder. Der Zugang der Hilfsorganisationen zu den Flüchtlingen und der ortsansässigen Bevölkerung ist heute schlechter als auf dem ersten Höhepunkt der Vertreibungen im Jahr 2004. Gleichzeitig weitet sich die Krise zusehends auf die Nachbarländer Tschad und die Zentralafrikanische Republik aus. Mehr

UNICEF und Morgan Stanley Stiftung organisieren „J8“-Gipfel mit 74 Jugendlichen aus G8-Staaten und Entwicklungsländern vom 3.-9. Juni 2007 30.01.07 - Unter dem Motto „Du bist der Gipfel“ rufen UNICEF und die Morgan Stanley Stiftung Jugendliche dazu auf, sich mit dem Kampf gegen Armut und AIDS, dem weltweiten Klimawandel und den weiteren Themen des G8-Gipfels im Juni in Heiligendamm auseinanderzusetzen. Bundeskanzlerin Angela Merkel startete heute in Berlin zusammen mit der UNICEF-Patin und Fußballnationalspielerin Steffi Jones und fünf jungen UNICEF-JuniorBotschaftern den Wettbewerb zur Teilnahme am „Junior 8“-Gipfel. 74 Jungen und Mädchen aus den G8-Staaten und Entwicklungsländern werden dann parallel zum G8-Treffen in Heiligendamm an der Ostsee über die drängendsten globalen Fragen beraten und eine eigene Resolution erarbeiten. „Junior 8“-Teilnehmer werden den G8-Regierungschefs im direkten Gespräch erklären, wie sie sich die Welt der Zukunft vorstellen. Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren, die bei „Junior 8“ mit diskutieren wollen, können sich ab sofort im Internet unter www.junior8.de mit schriftlichen Beiträgen, aber auch mit Aktionen, Filmen, Ausstellungen und weiteren Beiträgen bewerben. Mehr

UNICEF gratuliert der Schauspielerin, Menschenrechtsaktivistin und UNICEF-Botschafterin Vanessa Redgrave zu ihrem 70. Geburtstag am 30. Januar. Bereits in den 60er Jahren erlangte Vanessa Redgrave, die aus einer berühmten englischen Schauspielerfamilie stammt, mit Filmen wie „Blow Up“ Weltruhm. Sie gilt als eine der renommiertesten Schauspielerinnen weltweit und wirkte in über 100 Filmen mit. Parallel zu ihrer künstlerischen Karriere engagierte sich die Oscarpreisträgerin immer in gesellschaftlichen Fragen. Mehr

Die Zahl der tödlich verlaufenden Masernerkrankungen bei Kindern ist seit Ende der 90er Jahre um 60 Prozent gesunken. Dies gaben UNICEF, die Weltgesundheitsorganisation, das amerikanische Centre for Disease Control and Prevention und das amerikanische Rote Kreuz bekannt. 1999 starben weltweit noch schätzungsweise 873.000 Kinder an der Infektionskrankheit. Durch Impfkampagnen und den Ausbau von Routineimpfungen in den Entwicklungsländern sank diese Zahl auf 345.000 im Jahr 2005. Am größten war der Fortschritt dabei auf dem afrikanischen Kontinent. Hier sank die Zahl der Todesfälle sogar um 75 Prozent von 506.000 auf 126.000. Mehr

Unter dem Motto „Du bist der Gipfel“ organisieren UNICEF und die Morgan Stanley Stiftung parallel zum Treffen der G8-Regierungschefs im Juni in Heiligendamm einen „Junior8-Gipfel“ (J8). Eine Woche lang beschäftigen sich Jugendliche aus den G8- und Entwicklungsländern mit den wichtigsten globalen Fragen. „Das ist eine tolle Chance, mit Altersgenossen aus aller Welt über die Themen des G8-Gipfels zu diskutieren. Zum Kampf gegen Armut und AIDS oder zum weltweiten Klimawandel können Jugendliche den mächtigsten Regierungschefs der Welt direkt ihre Meinung sagen“, erklärte der Manager der deutschen Fußball-Nationalmannschaft und UNICEF-Pate Oliver Bierhoff. Er rief Mädchen und Jungen dazu auf, sich an dem Wettbewerb um die deutsche J8-Delegation zu beteiligen. Mehr

Trotz Fortschritten bei der AIDS-Prävention und bei der Behandlung von infizierten Kindern haben sich im vergangenen Jahr nach neuesten Schätzungen von UNICEF weltweit 530.000 Mädchen und Jungen unter 15 Jahren mit der Immunschwächekrankheit angesteckt. Durchschnittlich infiziert sich jede Minute ein Kind mit HIV. Die meisten dieser Kinder kommen bereits mit dem Virus auf die Welt: Sie infizieren sich vor, während oder nach der Geburt bei ihrer Mutter. Jedes zweite von ihnen wird noch vor seinem zweiten Geburtstag sterben, wenn es nicht rechtzeitig medizinisch behandelt wird. Dies geht aus einem neuen Bericht zu Kindern und AIDS hervor, den UNICEF heute in Genf und New York vorstellt. Mehr

UNICEF ruft alle bewaffneten Gruppen und Militärs in Somalia auf, alle Kinder und Jugendlichen in ihren Reihen sofort zu demobilisieren. In einer gemeinsamen Stellungnahme mit der britischen Hilfsorganisation Save the Children fordert UNICEF die somalische Übergangsregierung auf, alle erforderlichen Maßnahmen zu treffen, dass alle Kindersoldaten wieder mit ihren Familien zusammen gebracht und versorgt werden. Zahlreiche Augenzeugenberichte belegen die aktive Beteiligung von Kindern und Jugendlichen bei den jüngsten Kämpfen in Somalia. Mehr

UNICEF gratuliert seiner Schirmherrin Eva Luise Köhler zum 60. Geburtstag am 2. Januar. „Mit ihrem großen persönlichen Engagement motiviert Eva Luise Köhler viele Menschen in Deutschland, sich für Kinder in Not einzusetzen“, erklärte UNICEF-Geschäftsführer Dietrich Garlichs. Eva Luise Köhler übernahm die Schirmherrschaft 2004 und ist damit oberste von insgesamt 8.000 ehrenamtlichen Helfern von UNICEF Deutschland. Sie tritt insbesondere dafür ein, dass Kinder weltweit zur Schule gehen können und beim Kampf gegen AIDS nicht länger übersehen werden. In jedem Herbst eröffnet sie die traditionelle UNICEF-Grußkartenkampagne. Mehr
UNICEF ruft zu Spenden auf und warnt angesichts der Kämpfe in Somalia vor wachsendem Leid und Elend unter der Zivilbevölkerung. Die Vertreibung islamistischer Truppen durch äthiopische Soldaten aus der Hauptstadt Mogadischu und weiteren Ortschaften hinterlässt ein gefährliches Machtvakuum. Damit droht das Land erneut zurück in Chaos und Anarchie zu fallen. UNICEF appelliert angesichts der Zuspitzung am Horn von Afrika an die internationale Gemeinschaft, eine politische Lösung zu forcieren und die humanitäre Hilfe für die Kinder zu verstärken. Mehr

Zweiter Jahrestag des Tsunami am 26. Dezember / UNICEF baute allein in Indonesien 160 einfache Übergangsschulen und versorgt eine Million Menschen mit sauberem Wasser. Zwei Jahre nach der Flutkatastrophe in Asien ruft UNICEF die internationale Gemeinschaft dazu auf, beim Wiederaufbau einen langen Atem zu beweisen. „Die große Hilfsbereitschaft unmittelbar nach dem Tsunami hat Zehntausenden Kindern das Leben gerettet. Trotz großer Schwierigkeiten ist seither Enormes geleistet worden. Doch zwei Jahre nach der Katastrophe ist allenfalls Halbzeit beim Wiederaufbau. Die Rückkehr zur Normalität wird noch mindestens zwei bis drei Jahre dauern und große Anstrengungen erfordern“, erklärte Dietrich Garlichs, Geschäftsführer von UNICEF Deutschland. Mehr

Der dänische Fotograf Jan Grarup ist Sieger des internationalen Wettbewerbs „UNICEF-Foto des Jahres“. Sein Foto zeigt die fünfjährige Rahila, die nach dem verheerenden Erdbeben in Pakistan im Oktober 2005 medizinisch versorgt wurde. „Das UNICEF Foto des Jahres 2006 ist ein Symbol für das Überleben. Das Lächeln dieses Mädchens ist ein Dankeschön an alle, die den Opfern der Naturkatastrophen in den vergangenen Jahren geholfen haben. Es sollte uns Ansporn sein, Kinder in Not auch dann nicht zu vergessen, wenn das Medieninteresse nachlässt“, sagte UNICEF-Schirmherrin Eva Luise Köhler bei der Preisverleihung in Berlin. Mehr

Karikaturisten aus 23 Ländern und fünf Kontinenten haben zum 60. Geburtstag von UNICEF fast 120 Zeichnungen angefertigt, mit denen sie die Missachtung von Kinderrechten weltweit anprangern. Unter dem Titel „Draw Attention“ hatte UNICEF zusammen mit dem Magazin „Stern“ und der Hamburger Agentur „Synchronis Konzept und Kommunikation“ Karikaturisten aufgerufen, mit spitzer Feder ihre Sicht auf die weltweite Not von Kindern darzustellen. Im Frühjahr 2007 erscheinen die Zeichnungen als Bildband im Carlsen-Verlag. Der „Stern“ veröffentlicht in seiner Ausgabe vom 14. Dezember eine Auswahl der Karikaturen. Mehr

Mit seinem Jahresbericht Zur Situation der Kinder in der Welt 2007 ruft UNICEF dazu auf, die Menschenrechte von Mädchen und Frauen zu stärken und sie besser vor Diskriminierung und Gewalt zu schützen. Die weibliche Hälfte der Menschheit wird bis heute in allen Regionen der Welt benachteiligt. In vielen Ländern Asiens und Afrikas kommt es einem Todesurteil gleich, als Mädchen geboren zu werden. So werden Mädchen von klein auf schlechter ernährt, erhalten seltener medizinische Hilfe als Jungen und dürfen oft nicht zur Schule gehen. Weil Mädchen als „wertlos“ gelten, werden weibliche Föten gezielt abgetrieben. Mehr

Die D-Mark ist noch immer ein Schwergewicht: Den Bremern gelang es am Samstag Abend, mit ihren alten D-Mark-Münzen den 110 Kilo schweren Entertainer Karl Dall aufzuwiegen. Im Rahmen der Stadtwette von „Wetten, dass..?“ waren alle Bürger aufgerufen, in Schubladen, Schränken und alten Sparschweinen nach „Schlafmünzen“ zu suchen – und sie wurden fündig. Über 450 Kilo D-Mark-Münzen kamen zusammen. Der Erlös aus der Stadtwette fließt in die Aktion „Deine Mark macht Schule“ zugunsten von UNICEF und dem Christlichen Jugenddorfwerk Deutschland (CJD). Mehr

Am kommenden Sonntag, den 10. Dezember, gehört das Fernsehen den Kindern. Unter dem Motto „Kinder bewegen was!“ folgen ARD, ZDF, KI.KA und Super RTL dem Aufruf von UNICEF und zeigen Filme, Dokumentationen, Spots oder Interviews mit Kindern aus aller Welt. Am Internationalen Kinder-Fernsehtag, der in diesem Jahr zum 15. Mal stattfindet und genau auf den Tag vor dem 60. Geburtstag von UNICEF fällt, beteiligen sich Fernsehsender weltweit. Mehr
UNICEF ist ein Kriegskind, geboren aus den Trümmern des Zweiten Weltkriegs. Eigentlich sollte es die Organisation heute gar nicht mehr geben. Als die Vereinten Nationen auf ihrer ersten Vollversammlung am 11. Dezember 1946 ihr Kinderhilfswerk gründeten, gaben sie dem „United Nations International Children´s Emergency Fund“ die Aufgabe, den hungernden und kranken Kindern im verwüsteten Europa so lange zu helfen, bis die größte Not überwunden sei. Doch danach startete UNICEF große Hilfsprogramme in den Entwicklungsländern. Heute ist UNICEF die bekannteste Kinderrechtsorganisation der Welt. Mehr
Der Taifun Durian hat auf den Philippinen rund 45.000 Menschen obdachlos gemacht. Am Fuß des Vulkans Mayon wurde durch Regengüsse eine meterhohe Schlammlawine ausgelöst, die hunderte Menschen unter sich begraben hat. Mehr als 400 Todesopfer sind bereits bestätigt, 398 Menschen werden noch vermisst. Acht Dörfer wurden von den Erdrutschen verschüttet. UNICEF leistet Nothilfe und hat Pakete zur medizinischen Notversorgung für 10.000 Menschen in die besonders schwer getroffene Provinz Albay geschickt. Mehr

Zum Welt-AIDS-Tag am 1. Dezember warnt UNICEF vor nachlassender Aufmerksamkeit gegenüber der AIDS-Gefahr. „Der weltweit stärkste Anstieg der Neuinfektionen findet vor unserer Haustür statt“, sagte Dietrich Garlichs, Geschäftsführer von UNICEF Deutschland. Allein in diesem Jahr haben sich 270.000 Menschen in Osteuropa und in Zentralasien mit HIV angesteckt - das ist ein Zuwachs von fast 70 Prozent gegenüber dem Vergleichsjahr 2004. Fast ein Drittel der neu diagnostizierten HIV-Infektionen sind junge Leute zwischen 15 und 24 Jahren. Unter Kindern und Jugendlichen, die auf der Straße leben, wird das AIDS-Virus nahezu ungebremst übertragen. Fast 90 Prozent von ihnen nehmen Drogen. Mehr

Unter dem Motto „Schulen für Afrika“ ruft UNICEF mit seiner diesjährigen Weihnachtsaktion zu Spenden für Bildungsprojekte im südlichen Afrika auf. „Bessere Schulen helfen nicht nur jedem einzelnen Kind, seine Fähigkeiten zu entfalten. Sie sind auch die ertragreichste Investition in die Entwicklung Afrikas“, sagte UNICEF-Schirmherrin Eva Luise Köhler beim Start der UNICEF-Weihnachtsaktion. „Wenn 200 Menschen jeweils fünfzig Euro Spenden, kann UNICEF zum Beispiel in Angola eine einfache Schule für 200 bis 300 Schüler errichten.“ Mehr
Zum Jahrestag der UN-Kinderrechtskonvention am 20. November ruft das Aktionsbündnis Kinderrechte die Bundesregierung dazu auf, die Rechte von Kindern im Grundgesetz zu verankern. UNICEF, der Deutsche Kinderschutzbund und das Deutsche Kinderhilfswerk erhoffen sich davon eine deutliche Stärkung der Interessen der Kinder – so zum Beispiel bei wichtigen familien- und kinderpolitischen Entscheidungen, beim Umgang mit Flüchtlingen, bei der Verkehrsplanung oder beim Städtebau. Mehr

Weltweit wird Gewalt gegenüber Kindern bis heute vielfach hingenommen und ist sogar in zahlreichen Ländern erlaubt. So haben lediglich 102 von über 200 Staaten körperliche Disziplinierungsmaßnahmen in Schulen verboten. 77 Länder erlauben Schläge in Gefängnissen. In 31 Ländern sind körperliche Strafen vom Auspeitschen bis hin zu Amputationen möglich. Dies ist Ergebnis der ersten weltweiten UN-Studie „Gewalt gegen Kinder“. Mehr

UNICEF-Patin Eva Padberg besucht ab Sonntag, 29. Oktober, UNICEF-Bildungsprojekte in Ruanda. Bei ihrer viertägigen Reise wird sie unter anderem an der Eröffnung einer Schule teilnehmen, die UNICEF im Rahmen der Aktion „Schulen für Afrika“ fertig gestellt hat. Die Schule in Umutara, einer Provinz im Osten des Landes, wurde mit Spenden von Payback-Mitgliedern finanziert. Die Teilnehmer des Bonusprogramms können seit Juni diesen Jahres ihre beim Einkaufen gesammelten Punkte spenden. „Mit der Aktion ,Schulen für Afrika’ ermöglicht UNICEF tausenden Kindern im südlichen Afrika den Zugang zu Bildung. Für die Mädchen und Jungen bedeutet das weit mehr als nur Lesen und Schreiben zu lernen. Sie erhalten die Chance, ihr Leben später selbst in die Hand zu nehmen“, unterstreicht das 26-jährige Top-Model. Mehr

UNICEF-Schirmherrin Eva Luise Köhler eröffnete heute zusammen mit Berliner Kindern und Schauspieler Ralf Bauer die traditionelle UNICEF-Grußkartenkampagne. Auf Schloss Bellevue übergab Eva Luise Köhler eine riesige UNICEF-Grußkarte aus der neuen Weihnachtskollektion an den als Engel verkleideten UNICEF-Paten Ralf Bauer. Der himmlische Briefträger machte sich sofort mit einem Postfahrrad auf den Weg, um die Karte zu befördern. Doch nicht nur Freunde, Verwandte und Bekannte freuen sich über die vielen schönen Motive. UNICEF-Grußkarten helfen auch Kindern weltweit. Der Erlös der UNICEF-Grußkarten fließt direkt in UNICEF-Projekte in 160 Ländern. Mehr
Für die Kinder in Deutschland sind zwischenmenschliche Werte wie Freundschaft, Vertrauen und Zuverlässigkeit wichtiger als Geld - und als gute Manieren. Dies ist das Ergebnis des ersten repräsentativen Kinder-Werte-Monitors, den das Kindermagazin „GEOlino“ anlässlich seines zehnten Geburtstages in Zusammenarbeit mit UNICEF und mit Unterstützung des Bundesministeriums für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung durchgeführt hat. Mehr

UNICEF ruft auch in diesem Jahr dazu auf, statt der üblichen Weihnachtsgeschenke für Geschäftspartner Kindern in Not zu helfen. Mit der UNICEF-Aktion „Spenden statt Geschenke“ können Firmen Kinder in Afrika in die Schule bringen. Zahlreiche große und kleine Betriebe unterstützen die UNICEF-Aktion bereits seit langem, darunter auch Marktführer wie die Firmen Siemens oder Samsonite. Mehr

Jedes vierte Kind in Südosteuropa und der ehemaligen Sowjetunion lebt in extremer Armut, obwohl sich die wirtschaftliche Lage in der Region deutlich verbessert hat. Armut ist der Hauptgrund dafür, dass eine große Zahl von Kindern in Bulgarien und Rumänien nicht in ihren Familien, sondern in Heimen aufwächst. In Russland ist Einkommensarmut oft mit erhöhter Kindersterblichkeit verbunden. Dies sind Ergebnisse eines neuen UNICEF-Berichts, der die Lage der Kinder in 20 Staaten Südosteuropas und der ehemaligen Sowjetunion untersucht. Mehr

UNICEF gratuliert dem diesjährigen Träger des Friedensnobelpreises Mohammed Junus, Gründer der Grameen Bank in Bangladesch und weltweite Symbolfigur für Kleinkredite für arme Familien. Mehr

In den 25 Jahre seit der Entdeckung des HI-Virus ist AIDS immer mehr zu einer Bedrohung für Kinder geworden. In einigen Ländern des südlichen Afrika ist AIDS für Kinder bereits die Todesursache Nr. 1. Schätzungsweise die Hälfte aller Neuansteckungen trifft junge Menschen unter 25 Jahren. Weltweit 15 Millionen Waisen sind Stigmatisierung und Dis-kriminierung ausgeliefert. Anlässlich der heutigen internationalen Konferenz „Generation AIDS - 25 Jahre nach der ersten Diagnose“ in Berlin warnt UNICEF davor, dass der „zweiten Generation AIDS“ das Schicksal ihrer Eltern droht: Viele von ihnen werden an AIDS sterben, wenn nicht weltweit mehr Geld und mehr politischer Wille zur Bekämpfung des Virus aufgebracht werden. Mehr

Der Hamburger Reeder und Philanthrop Peter Krämer erhält heute für sein außerordentliches soziales Engagement das Bundesverdienstkreuz. Hamburgs Wirtschafts- und Arbeitssenator Gunnar Uldall überreicht die Auszeichnung an den Gründer der Hamburger Gesellschaft zur Förderung der Demokratie und des Völkerrechts, der 2004 zusammen mit UNICEF und der Nelson Mandela Stiftung die Kampagne „Schulen für Afrika“ startete. „UNICEF braucht Menschen wie Peter Krämer, die bereit sind, Verantwortung für die ärmsten Kinder auf dieser Welt zu übernehmen. Peter Krämer ist für UNICEF der Unternehmer des Jahres“, würdigt UNICEF-Vorsitzende Heide Simonis den 55-Jährigen. Mehr

Ein Jahr nach dem verheerenden Erdbeben in Pakistan am 8.10.2005 zieht UNICEF eine positive Bilanz der Nothilfe und appelliert an die internationale Gemeinschaft, den Wiederaufbau in der Kaschmirregion weiter zu unterstützen. Der internationale Hilfseinsatz im vergangenen Winter hat nach Einschätzung von UNICEF ein Massensterben unter den 3,3 Millionen Obdachslosen in der schwer zugänglichen Bergregion verhindert. Trotz Kälte und der schlechten hygienischen Verhältnisse im Katastrophengebiet kam es nicht zu befürchteten Masern- oder Durchfallepidemien. Die meisten Verletzten erhielten im Laufe des Jahres medizinische Hilfe. Über 320.000 Grundschulkinder gehen heute wieder zur Schule, die meisten aber weiter in Zeltschulen. Mehr

Anlässlich der Eröffnung der Frankfurter Buchmesse am 3. Oktober weist UNICEF auf die anhaltend schwierige Situation vieler Kinder im diesjährigen Gastland der bedeutendsten Buchmesse der Welt hin. So profitiert nach Einschätzung von UNICEF ein Großteil der mehr als 414 Millionen Kinder in Indien kaum vom anhaltenden Wirtschaftsboom und technologischen Fortschritt. „Während Laptops und Handys das Bild des modernen Indien prägen, kämpfen Kinder in den Slums und auf dem Land mit Mangelernährung, verseuchtem Wasser und Krankheiten wie AIDS. Eine Heerschar von Kindern lebt auf der Schattenseite des Booms“, so die UNICEF-Vorsitzende Heide Simonis. Mehr
Gemeinsam mit dem Aktionsbündnis landmine.de, in dem sich rund 20 deutsche Hilfsorganisationen zusammengeschlossen haben, ruft UNICEF zu einem umfassenden Verbot von Streumunition auf. Der Deutsche Bundestag entscheidet heute unter anderem darüber, ob die Bundeswehr diese Munitionsart künftig noch einsetzen darf. Streumunition wird in so genannten Clusterbomben zur Bombardierung großer Flächen benutzt. Die meist zahlreichen Blindgänger bedrohen oft noch Jahre nach einem Krieg die Zivilbevölkerung, besonders für spielende Kinder ist die Gefahr groß. Mehr

Trotz weltweiter Fortschritte bei der Trinkwasserversorgung sterben weiter jedes Jahr 1,5 Millionen Kinder unter fünf Jahren an Durchfall, weil sie verschmutztes Wasser getrunken haben. Nach neuesten Berechnungen von UNICEF haben insgesamt 425 Millionen Kinder in Entwicklungsländern keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Fast eine Milliarde Mädchen und Jungen leben ohne sanitäre Einrichtungen unter unhygienischen Bedingungen, die ihre Gesundheit stark gefährden. Dies sind die Ergebnisse des neuen UNICEF-Berichts „Fortschritt für Kinder: zur Wasserversorgung und Hygienesituation der Kinder in der Welt.“ Mehr
Beim großen Finale der Aktion „Laufen für UNICEF 2006“ am Weltkindertag liefen in Düsseldorf Kinder und Jugendliche gemeinsam mit Extremsportler und UNICEF-Pate Joey Kelly für bessere Bildungschancen in Afrika. Stolz verkündeten sie zum Abschluss den Betrag, den in diesem Jahr rund 30.000 Läuferinnen und Läufer aus Nordrhein-Westfalen erzielt haben: 440.000 Euro. Mehr

Zum Weltkindertag am 20. September ruft die UNICEF-Schirmherrin Eva Luise Köhler dazu auf, mehr Beteiligungsmöglichkeiten für Kinder in Deutschland zu schaffen. „In einer Gesellschaft, in der es immer weniger Kinder gibt, wird es immer wichtiger, die Meinung der Kinder zu hören“, erklärte Eva Luise Köhler. „Kinder müssen auf allen Ebenen ermutigt und unterstützt werden, sich selbst für ihre Rechte einzusetzen und an der Gestaltung der Gesellschaft mitzuwirken.“ Mehr

Jedes Jahr sterben 10.5 Millionen Kinder vor ihrem 5. Geburtstag – das sind 29.000 Kinder jeden Tag. Der Großteil dieser Kinder stirbt an Krankheiten, gegen die es preiswerten Impfschutz gibt oder die gut zu behandeln sind. Lungenentzündung allein tötet jedes Jahr 2 Millionen Kinder - mehr Kinder als AIDS, Malaria und Masern gemeinsam. Gleichzeitig haben lediglich 20 Prozent der Eltern in den Entwicklungsländern das Wissen und die Erfahrungen, um die Gefahr bei schweren Atemwegserkrankungen rechtzeitig zu erkennen. Dies ist Ergebnis eines neuen Reports den UNICEF und die Weltgesundheitsorganisation WHO in New York vorgestellt haben. Mehr

„Immer, wenn sich einer fürchtet, muss ein anderer tapfer sein“, erklärt Frankie. Der Fünfjährige ist damit konfrontiert, dass die Mutter seines Freundes diesen in einem Moment der Überforderung geschlagen hat. Frankie beschließt, so lange bei ihm zu bleiben, bis „das da“ - das blaue Auge – „wieder weg ist, und auch nie wieder kommt“. Frankie spürt, anders als die Erwachsenen, die „ganze Ungerechtigkeit der Welt“, wie die Geschichte von Zoran Drvenkar in dem Hörbuch „Du hast Recht!“, überschrieben ist, das jetzt zum Weltkindertag in Zusammenarbeit mit UNICEF im Kölner Headroom-Verlag erscheint. Mehr

Extremsportler und UNICEF-Pate Joey Kelly wird am Weltkindertag, 20. September, gemeinsam mit Nordrhein-Westfalens Schulministerin Barbara Sommer Kinder beim Abschlusslauf der Aktion „Laufen für UNICEF“ 2006 anfeuern. 30.000 Kinder und Jugendliche aus Nordrhein-Westfalen sind in diesem Jahr für bessere Bildungschancen in Afrika an den Start gegangen. Tausende Kilometer sind sie bei Stadtläufen und auf Sportfesten gelaufen und haben damit schon über 150.000 Euro für Kinder in Afrika erzielt. Mehr
UNICEF wird mit dem diesjährigen Prinz-von-Asturien-Preis für Eintracht und Völkerverständigung ausgezeichnet. UNICEF erhält den Preis in „Anerkennung der in 60 Jahren geleisteten Anstrengungen im Dienst hilfsbedürftiger Kinder und insbesondere des in den letzten Jahren verstärkten Einsatzes auf dem afrikanischen Kontinent gegen Bildungsmangel, Armut und Krankheit“, heißt es in der Begründung der Jury. Mehr

Unter dem Motto „Hilfe, die ankommt“ arbeiten die Deutsche Post World Net und UNICEF ab sofort eng zusammen. Gemeinsames Ziel ist es, die Kindersterblichkeit weltweit zu bekämpfen. Eva Luise Köhler, Schirmherrin von UNICEF Deutschland, und Walter Scheurle, Personalvorstand der Deutschen Post World Net, gaben die globale Partnerschaft heute auf einer gemeinsamen Pressekonferenz in Berlin bekannt. In Zusammenarbeit mit UNICEF will sich die Deutsche Post World Net für eine bessere medizinische Versorgung in Gebieten mit hoher Kindersterblichkeit einsetzen. In einem ersten Schritt werden Projekte im ostafrikanischen Kenia gefördert, wo die Kindersterblichkeit in den letzten Jahren deutlich gestiegen ist. Mehr

Zum 60. Geburtstag machten UNICEF-Botschafterin Sabine Christiansen und der Zeichner Janosch UNICEF ein besonderes Geschenk: Sie haben ein UNICEF-Lesebuch für Kinder herausgegeben. „Gibt es Hitzefrei in Afrika“ ist der Titel des Bandes, der jetzt im Heyne-Verlag erscheint. Die TV-Moderatorin stellte das von Janosch illustrierte Buch heute zusammen mit UNICEF-JuniorBotschafterin Nana Yaa Nyantakyi in Berlin vor. Mehr

UNICEF, der Deutsche Kinderschutzbund und das Bündnis für Kinder fordern die Bundesregierung auf, einen Aktionsplan mit konkreten Zielvorgaben zur Reduzierung der Kinderarmut festzulegen. Nach neuesten Berechnungen des Kinderschutzbundes leben heute in Deutschland allein 2,5 Millionen Kinder und Jugendliche auf Sozialhilfeniveau. Immer mehr Kinder müssen auf Taschengeld, Freizeit- und Sportangebote verzichten. Oft ernähren sie sich mangelhaft und sind bei schlechter Gesundheit. Benachteiligte Kinder bleiben immer häufiger in isolierten Wohnvierteln unter sich, ohne gute Schulen, Ausbildungsmöglichkeiten und ausreichende soziale Unterstützung. Gemeinsam warnten die drei Organisationen auf dem Forum „Deutschland für Kinder“ in Berlin, an dem auch Bundeskanzlerin Angela Merkel teilnahm, vor den dramatischen Folgen von Armut und Ausgrenzung für die betroffenen Kinder und den sozialen Zusammenhalt in der Gesellschaft. Mehr

Osteuropa steht an der Schwelle zu einer AIDS-Epidemie. 1,4 Millionen Menschen sind in den Ländern der ehemaligen Sowjetunion bereits mit dem HI-Virus infiziert. Vor allem unter jungen Menschen breitet sich das Virus aus. UNICEF-Schirmherrin Eva Luise Köhler reist am Montag, 28. August, bis zum 2. September in die Republik Moldau und in die Ukraine zu UNICEF-Projekten für von AIDS betroffene Kinder und Jugendliche. Mehr
Weniger als 10 Prozent der Schwangeren haben Zugang zu Prävention - Wenn Mütter sterben, verdoppelt sich das Todesrisiko für ihre Kinder. Die Welt-AIDS-Konferenz in Toronto hat gezeigt, dass Kinder beim weltweiten Kampf gegen die Epidemie nach wie vor vernachlässigt werden. UNICEF fordert insbesondere mehr Mittel, um die Übertragung des HI-Virus von der Mutter auf ihr Baby zu verhindern. Obwohl es mittlerweile kostengünstige Medikamente gibt, erhalten bislang weniger als zehn Prozent der HIV-positiven Schwangeren in Entwicklungsländern Zugang zu einer Behandlung, die eine Übertragung des Virus vor, während und nach der Geburt verhindert. „Wenn wir die nächste Generation vor AIDS schützen wollen, müssen wir verhindern, dass Jahr für Jahr tausende Babys bereits mit dem Virus auf die Welt kommen“, sagte UNICEF-Sprecherin Helga Kuhn, die für UNICEF Deutschland an der Konferenz in Toronto teilnahm. Mehr

UNICEF: Immer mehr AIDS-Waisen in Afrika - 2010 werden 15,7 Millionen Kinder einen oder beide Elternteile verloren haben. Die Zahl der AIDS-Waisen in Afrika steigt weiter - auch in Ländern, in denen die Immunschwäche inzwischen erfolgreich bekämpft wird. Bis 2010 werden auf dem Kontinent voraussichtlich 15,7 Millionen ihre Mutter, ihren Vater oder beide Eltern verloren haben. Häufig müssen die Kinder ihre erkrankten Eltern allein bis zum Tode pflegen. Bereits heute hat AIDS allein in Afrika 12 Millionen Kinder zu Waisen gemacht. Dies ist Ergebnis des Berichts, den UNICEF zusammen mit UNAIDS und der AIDS-Initiative des amerikanischen Präsidenten heute auf der Welt-AIDS-Konferenz in Toronto vorstellt. Mehr

Anlässlich seiner Jahrespressekonferenz warnt UNICEF wenige Tage vor der Welt-AIDS-Konferenz in Toronto vor einer drohenden AIDS-Katastrophe in Asien. Nach Afrika hat sich Asien zu einem zweiten Epizentrum der tödlichen Krankheit entwickelt. Mehr als acht Millionen Asiaten haben sich bereits mit HIV infiziert. Indien hat Südafrika als das Land mit den meisten HIV-positiven Menschen abgelöst, 5,7 Millionen sind bereits infiziert. Vor allem immer mehr junge Menschen stecken sich dort mit HIV an. Die Hälfte aller Neuinfektionen entfällt auf die Altersgruppe zwischen 15 und 29 Jahren. Nur ein Bruchteil der Betroffenen wird medizinisch versorgt. Mehr

Angesichts des wachsenden Leids der Zivilbevölkerung im Libanon rufen Caritas international, Deutsches Rotes Kreuz, Diakonie Katastrophenhilfe und UNICEF zu mehr Hilfe auf. „Im Libanon droht eine humanitäre Katastrophe, wenn wir jetzt nicht helfen“, heißt es in einem am Donnerstag zuerst in der Wochenzeitung „Die Zeit“ veröffentlichten Aufruf. Die Organisationen im Aktionsbündnis Katastrophenhilfe, weisen darauf hin, dass in den ersten vier Wochen seit Ausbruch der Kämpfe im Libanon mehr Kinder starben, als Hisbollah-Kämpfer und Soldaten. Mehr

UNICEF ruft dringend zu Spenden für die Kinder im Libanon auf. Während die Kämpfe zwischen der israelischen Armee und den Hisbollah-Milizen jeden Tag heftiger werden, wird die Lage der Zivilbevölkerung im Libanon immer verzweifelter. Tausende Familien, die den Süden des Landes nicht rechtzeitig verlassen konnten, sind ohne Wasserversorgung. Die Stromversorgung ist unterbrochen. Es fehlt an Lebensmitteln und Medikamenten. Krankenhäuser und Gesundheitsstationen sind nur noch begrenzt funktionsfähig. UNICEF schätzt, dass rund 400.000 der jetzt 900.000 Flüchtlinge im Libanon Kinder sind. Mehr

UNICEF fordert die Konfliktparteien im Nahen Osten dringend dazu auf, die Kampfhandlungen einzustellen und verlangt sofortigen Zugang zu allen Gebieten, um die Zivilbevölkerung zu versorgen. Nach seiner Rückkehr aus dem Libanon warnte der Leiter der weltweiten Nothilfeprogramme von UNICEF, Dan Toole, in Berlin vor einer weiteren Verschärfung der Lage der Zivilbevölkerung, wenn nicht schnellstens verlässlicher und sicherer Zugang zu den Hilfebedürftigen ermöglicht wird. Mehr

Kurz vor den ersten demokratischen Wahlen im Kongo seit 40 Jahren ruft UNICEF zu langfristiger humanitärer Hilfe für Kinder und Frauen im größten Land Afrikas auf. Das Engagement der internationalen Gemeinschaft darf nicht bei der Sicherung der Wahlen durch deutsche und französische Soldaten stehen bleiben. „Eine neue Regierung kann nur Erfolg haben, wenn die internationale Gemeinschaft weitere Hilfe bereitstellt und das Land wachsam begleitet“, heißt es in einer heute in London vorgestellten Analyse von UNICEF. Mehr
Zu Beginn der heute in Rom beginnenden Außenministerkonferenz zur Nahost-Krise fordert UNICEF Schutz und Hilfe für die betroffene Zivilbevölkerung und ruft zu Spenden auf. UNICEF appelliert an die Konfliktparteien, die Zivilbevölkerung aus dem Kreuzfeuer der Gewalt zu nehmen. Mit jedem Tag, den die Kämpfe weitergehen, verschärft sich die Situation insbesondere für die Kinder. Schätzungsweise ein Drittel der 357 Toten und über 1.500 Verletzten im Libanon sind Kinder und Jugendliche. Über 110.000 Flüchtlinge in Schulen und öffentlichen Gebäuden brauchen Wasser, sanitäre Anlagen, Nahrung und medizinische Hilfe. Mehr

UNICEF bringt dringend benötigte Hilfsgüter für die Zivilbevölkerung in den Libanon. Am Samstag startet der erste Transportflug aus dem zentralen UNICEF-Warenlager in Kopenhagen mit 40 Tonnen Hilfsgütern im Wert von 350.000 Dollar. Er enthält unter anderem Hygieneartikel für 5.000 Familien, 250.000 Tabletten zur Wasseraufbereitung und 10.000 aufblasbare Wasserkanister. Sie sind zur Versorgung der wachsenden Zahl von Menschen in Notunterkünften wie zum Beispiel Schulen bestimmt. Weiter werden Basismedikamente sowie Schutzhelme und Schutzwesten für Helfer in das Krisengebiet gebracht. Mehr

UNICEF und die Weltgesundheitsorganisation WHO warnen vor dramatischen Folgen der eskalierenden Gewalt im Libanon und Israel für die Zivilbevölkerung. Allein im Libanon sind schätzungsweise 500.000 Menschen auf der Flucht. Mehr als 35.000 bis 40.000 haben Zuflucht in Schulen und öffentlichen Parks in Beirut und Umgebung gesucht. Die Transportmöglichkeiten für Verletzte und medizinische Hilfsgüter sind durch die anhaltende Gefahr und die Zerstörung von Straßen und Brücken stark eingeschränkt. Die Grundversorgung der Bevölkerung mit Wasser und Strom ist auch abseits der Kampfhandlungen nicht mehr gesichert. Mehr

Nach zwölf aufregenden und anstrengenden Tagen ist die deutsche Delegation des Junior-8-Gipfels von St. Petersburg heute wieder aus Russland zurückgekehrt. Die acht Jugendlichen des Essener Überruhr-Gymnasiums hatten mit 56 weiteren Delegierten aus den USA, Japan, Frankreich, Italien, Kanada, Großbritannien und Russland über die Themen des parallel laufenden G8-Gipfels diskutiert: Bildung, Infektionskrankheiten, Toleranz und Energie. Am 16. Juli übergaben sie den Staats- und Regierungschefs eine gemeinsame politische Erklärung, in der unter anderem kostenlose Bildung für alle Kinder weltweit gefordert wird. Mehr
13.07.06 - Sechs Jahre nach der Vereinbarung auf UN-Ebene tritt am 14. Juli endlich auch in Deutschland die Zusatzvereinbarung gegen Kinderhandel zum „Palermo-Protokoll“ in Kraft. Die Vereinbarung verpflichtet die Beitrittsstaaten, Menschen- und Kinderhandel vorzubeugen und stärkt die Rechte der Opfer. UNICEF und die Kinderrechtsorganisation ECPAT begrüßen die überfällige Ratifizierung des Zusatzprotokolls. Gleichzeitig fordern sie Bundesregierung und Bundesländer auf, Menschen- und Kinderhandel mit bundesweit einheitlichen Regelungen entschiedener zu bekämpfen. Mehr

13.07.06 - Bei dem am Samstag beginnenden G8-Gipfel werden zum ersten Mal Kinder und Jugendliche ein Wort mitreden. Am Sonntag, 16. Juli, treffen acht Delegierte des UNICEF-Kindergipfels die Staats- und Regierungschefs der führenden Industrienationen, um ihnen ihre Forderungen und Vorschläge zu unterbreiten. Die deutsche Delegation - acht 14-jährige Schülerinnen und Schüler vom Gymnasium Essen-Überruhr - berichtet in unserem Online-Tagebuch täglich vom Stand der Vorbereitungen. Mehr

Nane Annan, Ehefrau des UN-Generalsekretärs Kofi Annan, traf sich mit der UNICEF-Arbeitsgruppe Berlin, um die UNICEF-Kampagne „Du und ich gegen AIDS“ zu unterstützen. „Kinder sind die vergessenen Opfer von AIDS. Sie sterben, weil es an Fürsorge und medizinischer Versorgung fehlt. Sie verlieren ihre Lehrer, Freunde und Eltern. Fast 15 Millionen Kinder weltweit hat AIDS zu Waisen gemacht – genau so viele wie in Deutschland leben. Viele AIDS-Waisen haben niemanden, der sich um sie kümmert. Wir müssen dafür sorgen, dass Kinder beim weltweiten Kampf gegen AIDS nicht vergessen werden“, sagte Nane Annan. Mehr

UNICEF-Botschafter Robbie Williams ruft bei seiner Deutschland-Tournee zu mehr Hilfe für von AIDS betroffene Kinder auf und zeigt bei allen Konzerten sein Video zur UNICEF-Kampagne „Du und ich gegen AIDS“. Darin appelliert er gemeinsam mit Fußballstar David Beckham: „Alle 15 Sekunden macht AIDS ein Kind zur Waise. Wir können etwas dagegen tun, doch wir brauchen Eure Unterstützung.“ Mehr
Zum ersten Mal werden Kinder beim Gipfeltreffen der mächtigsten Staatschefs der Welt ein Wort mitreden. Bereits kurz vor dem Treffen der Staats- und Regierungschefs der acht wichtigsten Industrienationen in St. Petersburg beginnt in unmittelbarer Nähe zum Tagungsort der „G8“ ein „Junior-8-Gipfel“. Diesen Kindergipfel, bei dem je acht Kinder aus jedem G8-Land zusammenkommen, organisiert UNICEF in Zusammenarbeit mit der russischen Regierung. Die Kinder und Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren diskutieren vom 8.-17. Juli Themen, die auch auf der Tagesordnung des G8-Gipfels stehen, und werden ihre Vorstellungen und Forderungen den Staatschefs persönlich am 16. Juli in St. Petersburg übergeben. Aus Deutschland fahren acht 15-jährige Schüler aus Essen zum Kindergipfel. Mehr
Bundesregierung und Behörden müssen traumatisierten minderjährigen Flüchtlingen in Deutschland einen sicheren Aufenthalt, psychosoziale Betreuung und bessere Ausbildungschancen gewährleisten. Dies fordern UNICEF und das Berliner Behandlungszentrum für Folteropfer (bzfo) anlässlich des Besuchs von Bundespräsident Horst Köhler und seiner Frau Eva Luise Köhler in der Einrichtung am Tag zur Unterstützung von Folteropfern. Besonders schutzbedürftig sind unbegleitete Flüchtlingskinder, die ohne ihre Eltern den Kriegswirren ihrer Heimat entronnen sind und in Deutschland ganz auf sich allein gestellt ankommen. Mehr

Anlässlich des Weltflüchtlingstages am 20. Juni warnt UNICEF vor einer zunehmenden Verschlechterung der humanitären Lage in der sudanesischen Bürgerkriegsprovinz Darfur. Trotz des am 5. Mai unterzeichneten Friedensabkommens zwischen der Regierung und einer der Rebellengruppen hat die Gewalt in den vergangenen Monaten weiter zugenommen. Seit Anfang des Jahres wurden weitere 250.000 Menschen zur Flucht gezwungen. Nach Schätzungen von UNICEF können die Hilfsorganisationen derzeit nur noch etwa 50 Prozent der rund 1,9 Millionen Flüchtlinge mit den wichtigsten Hilfsgütern versorgen. Mehr

Die 40 Mädchen und Jungen des Kinderchores „Coro Bambini“ aus Eggenstein-Leopoldshafen in Baden-Württemberg sind die „UNICEF-JuniorBotschafter des Jahres 2006“. Die Sänger im Alter zwischen fünf und 15 Jahren erhielten heute (12.06) von UNICEF-Schirmherrin Eva Luise Köhler in der Frankfurter Paulskirche den begehrten „Oscar“ für Kinderrechte. Die Kinder sammelten mit ihren Auftritten und dem Verkauf von 4.000 selbst bemalten Steinen so viel Geld, dass UNICEF damit in Afrika eine ganze Schule bauen kann. Bundesweit beteiligten sich in diesem Jahr über 12.000 Mädchen und Jungen mit rund 160 Aktionen – darunter einzelne Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre, viele Schulklassen und ganze Schulen. Mehr

Christoph Metzelder (Deutschland), David Beckham (England), Didier Drogba (Elfenbeinküste) und 12 weitere Weltcupspieler setzen sich während der Fußball-WM in Deutschland als „Team UNICEF“ für Frieden und Toleranz ein. „Gemeinsam für Kinder - Gemeinsam für Frieden“ heißt das Motto der Kampagne, die UNICEF und FIFA zur Fußball-WM gestartet haben. Mit dabei sind auch 704 Kinder zwischen sechs und zehn Jahren aus ganz Deutschland, die während der Weltmeisterschaft die Spieler in die Stadien begleiten. Die Mädchen und Jungen tragen dabei das Kampagnenmotto auf ihren T-Shirts. Mit der Kampagne sollen Sportprogramme zur Friedenserziehung in den von Bürgerkrieg geprägten Ländern Angola und Elfenbeinküste gefördert werden. Mehr

UNICEF bringt 1.000 Zeltschulen in das Erdbebengebiet auf der indonesischen Insel Java. Bis zum Beginn des neuen Schuljahres am 17. Juli werden so provisorische Klassenräume für 100.000 Kinder errichtet. Die ersten 14 Zeltschulen haben bereits ihre Arbeit aufgenommen. Grundschulkinder haben dort am Montag und Dienstag ihre Abschlussprüfungen abgehalten. UNICEF richtet an den Notschulen auch Wasser-anschlüsse und Toiletten ein. Jedes Schulzelt kostet inklusive Transportkosten rund 1.700 Euro. Mehr

Eva Padberg wird UNICEF-Patin. Als erste „Amtshandlung“ nahm das 26-jährige Top-Model eine Spende in Höhe von einer Million Euro für UNICEF-Projekte entgegen. Gespendet wurde diese Summe von den Mitgliedern des Bonusprogramms Payback, dessen Chef Alexander Rittweger den Scheck in München überreichte. Eva Padberg und Payback wollen sich künftig vor allem für das UNICEF-Projekt „Schulen für Afrika“ einsetzen. Mehr

Nur drei Tage nach dem verheerenden Erdbeben auf Java hat UNICEF das erste Kinderschutzzentrum in der am schwersten betroffenen Provinz Bantul eröffnet. "Rund 40 Prozent der Verletzten und Obdachlosen sind Kinder und Jugendliche", erklärt Roberto Benes von UNICEF, "daher ist es besonders wichtig, einen Rahmen zu schaffen, in dem die Kinder zu einem normalen Leben zurückfinden, sich wieder sicher fühlen können und wenn nötig auch psychologisch betreut werden." Noch innerhalb dieser Woche wird UNICEF vier weitere Zentren zur Betreuung und Versorgung der verängstigten und traumatisierten Kinder einrichten. Mehr
Heide Simonis, Vorsitzende von UNICEF Deutschland, nahm am 1. Juni in Berlin für UNICEF den Sonderpreis für die „wirkungsvollste Kommunikation in der Öffentlichkeit“ entgegen. UNICEF erhielt die Auszeichnung, die vom Verein zur Förderung der Wirtschaftskommunikation vergeben wird, für seine Kommunikationsleistung im Rahmen der Kampagne „Du und ich gegen AIDS“. Mehr

Fünf Tage nach dem schweren Erdbeben in Indonesien sind nach Einschätzung von UNICEF rund 20.000 Kleinkinder unter fünf Jahren von gefährlichen Infektionskrankheiten und Durchfall bedroht. Über 130.000 Obdachlose müssen mit sauberem Trinkwasser und Toiletten versorgt werden. Allein in der stark zerstörten Ortschaft Bantul sind neun von zwölf Wasserwerken zerstört oder ausgefallen. UNICEF koordiniert die Wasserversorgung im Katastrophengebiet. Mehr

Vor dem am Mittwoch beginnenden AIDS-Gipfel der Vereinten Nationen in New York kritisiert UNICEF, dass Kinder beim Kampf gegen die Epidemie eklatant benachteiligt werden. HIV-infizierte Kinder werden wesentlich schlechter versorgt als Erwachsene. Nur jedes zwanzigste infizierte Kind erhält die Medikamente, die es benötigt. Es gibt kaum kindgerechte Arzneien und geeignete Schnelltests für Säuglinge. Bis heute sind aidskranke Kinder auf übel schmeckende Sirups oder zerstoßene Tabletten für Erwachsene angewiesen, weil die Forschung an Präparaten für Kinder für die Pharmaindustrie nur wenig Gewinn verspricht. Von den weltweit rund 660.000 infizierten Kindern, die dringend Viren hemmende Medikamente brauchen, bekommen sie nur etwa 20.000 bis 30.000. Mehr
UNICEF verstärkt seine Hilfe für die Überlebenden des schweren Erdbebens in Indonesien. Der erste von drei geplanten Transportflügen aus dem UNICEF-Warenlager in Medan ist heute früh im Katastrophengebiet eingetroffen. Er brachte 15 aufblasbare Wassertanks für je 500 Liter Trinkwasser, Plastikplanen für 800 einfache Notunterkünfte, einen Stromgenerator, 350 Kerosinöfen sowie Basismedikamente und Hygieneartikel für Familien. Insgesamt stellt UNICEF Medikamente für die Grundversorgung von 100.000 Menschen für drei Monate bereit. Mehr

Nach ersten Schätzungen von UNICEF hat das schwere Erdbeben in Indonesien über 100.000 Menschen obdachlos gemacht; rund 40 Prozent von ihnen sind Kinder und Jugendliche. „Viele Kinder haben Kopfverletzungen, Quetschungen und Knochenbrüche erlitten. Ihre Versorgung hat absolute Priorität, damit die Katastrophe nicht noch mehr Opfer fordert“, erklärte der Leiter des UNICEF-Nothilfeteams in Jogyjakarta, Edouard Beigbeder. Zum Zeitpunkt des Erdbebens in den frühen Morgenstunden waren die meisten Familien zu Hause gewesen. Viele konnten nicht mehr rechtzeitig ins Freie fliehen. Mehr
Nach dem schweren Erdbeben auf der indonesischen Insel Java steigt die Zahl der Opfer weiter an. Krankenhäuser und Gesundheitsstationen in der besonders betroffenen Stadt Jogyakarta können die große Zahl an Verletzten nicht ausreichend versorgen. Im Stadtteil Bantul wurden nach ersten Schätzungen allein rund 3.000 Häuser zerstört. Da die Kommunikationsverbindungen und zentrale Verbindungsstraßen unterbrochen sind, steht die genaue Zahl der Opfer in dem dicht besiedelten Gebiet noch nicht fest. Die indonesischen Behörden meldeten bis Samstagmittag 2.700 Tote; vermutlich wird diese Zahl weiter ansteigen. Mehr

England“ gegen den „Rest der Welt“ - so heißt ein Fußball-Match zugunsten von UNICEF, für das UNICEF-Botschafter Robbie Williams am 27. Mai in London Fußball-Legenden wie Lothar Matthäus und Paul Gascoigne zusammengetrommelt hat. Das Team „Rest der Welt“ hat zudem so legendäre Unterstützer wie Diego Maradona („die Hand Gottes“) und den ehemaligen Kapitän der niederländischen Nationalmannschaft Ruud Gullit als Manager. Das englische Team wird von Robbie Williams als Kapitän angeführt. Ein Gewinner jedenfalls steht jetzt schon fest: Not leidende Kinder in aller Welt. Mehr

Katja Riemann berichtet am 17. Mai in der ZDF-Talk-Show Johannes B. Kerner über ihre Reise zu UNICEF-Projekten im Ostkongo. Die Schauspielerin und UNICEF-Repräsentantin hat sich vom 2. bis zum 7. Mai über Hilfsprogramme für vergewaltigte Mädchen und Frauen, ehemalige Kindersoldaten sowie zu AIDS informiert. Riemann zeigte sich sehr bewegt von dem Schicksal der Mädchen und Jungen. Mehr
Anlässlich seines 60. Geburtstags weist UNICEF darauf hin, dass weltweit schätzungsweise einer Milliarde Kindern und Jugendlichen grundlegende Dinge zum Überleben und zu ihrer Entwicklung fehlen – das ist fast jeder zweite Heranwachsende auf der Erde. Nach Einschätzung von UNICEF treffen die wachsenden sozialen Gegensätze zwischen Nord und Süd und auch innerhalb vieler Länder die Kinder am härtesten. Mehr

Mit Aktionen in mehr als hundert Städten ruft UNICEF heute (12.5.) dazu auf, Kinder in den Mittelpunkt des Kampfes gegen AIDS zu stellen. Weltweit erhalten Millionen von AIDS betroffene Kinder noch seltener Medikamente und soziale Betreuung als Erwachsene. Der bundesweite UNICEF-Aktionstag ist ein Signal an die Bundesregierung kurz vor dem internationalen Gipfeltreffen zum Stand der weltweiten AIDS-Bekämpfung, das am 31. Mai in New York beginnt. Mehr

Angesichts einer dramatischen Choleraepidemie in weiten Teilen Angolas verstärkt UNICEF seine Nothilfe. Nach den starken Regenfällen der letzten Wochen droht die Ende Februar ausgebrochene Epidemie außer Kontrolle zu geraten. 1.085 Menschen sind bereits gestorben, über 26.900 haben sich infiziert. Täglich werden bis zu tausend neue Fälle bekannt. UNICEF Deutschland stellt 100.000 Euro für die Soforthilfe bereit und ruft zu Spenden auf. Mehr

Jedes vierte Kind unter fünf Jahren in den Entwicklungsländern ist nach einer neuen UNICEF-Studie untergewichtig, viele davon in einem lebensbedrohlichen Ausmaß. Das sind schätzungsweise 146 Millionen Kinder. Unterernährung spielt bei mehr als der Hälfte der jährlich 10,6 Millionen Todesfälle von Kindern eine entscheidende Rolle. Die geschwächten Kinder, die häufig in unhygienischen Verhältnissen aufwachsen, haben Krankheiten wenig entgegenzusetzen. Auch wenn die Kinder überleben, wird ihre gesamte körperliche und geistige Entwicklung beeinträchtigt. Mehr
Nach Robbie Williams, David Beckham und Claudia Schiffer unterstützt jetzt auch Weltstar Shakira die internationale UNICEF-Kampagne „Du und ich gegen AIDS“. In einer Video-Botschaft macht Shakira auf die verheerenden Folgen von AIDS aufmerksam. Mehr

Nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl hätten viele der bisher rund 4.000 Fälle von Schilddrüsenkrebs bei Kindern verhindert werden können, wenn die Bevölkerung zum Zeitpunkt des Unglücks ausreichend mit Jod versorgt gewesen wäre. Hierauf weist UNICEF anlässlich des 20. Jahrestages des Unglücks hin. Weil die Kinder unter Jodmangel litten, konnte sich besonders viel radioaktives Jod in den Schilddrüsen ansammeln, das den Krebs auslöst. Bis heute ist die Bevölkerung in Russland, Weisrussland und der Ukraine nicht ausreichend mit Jod versorgt. Mehr

Jedes zehnte Kind in Deutschland ist von Armut betroffen. Die Kinder sind in vieler Hinsicht benachteiligt und ausgegrenzt: Sie müssen auf Taschengeld, Klassenfahrten, Sport- oder Freizeitangebote verzichten. Vor allem haben sie bei gleichen Fähigkeiten deutlich schlechtere Chancen auf eine gute Ausbildung als Kinder wohlhabender Eltern. Auf Einladung von UNICEF und Deutschem Kinderschutzbund filmen in dieser Woche 17 Jungen und Mädchen aus dem Ruhrgebiet, wie sie selbst Armut sehen und erleben. Unter Anleitung erfahrener Filmemacher schreiben, drehen und produzieren die 13- bis 17-jährigen Kinder und Jugendlichen jeweils einminütige Videos. Mehr

Sechs Monate nach dem Erdbeben in Pakistan setzt UNICEF alles daran, die Kinder schnell wieder in die Schule zu bringen. Im Rahmen der Aktion „Zurück in die Schule“ hat UNICEF in den Flüchtlingslagern und den zerstörten Dörfern bereits 4.600 Schulzelte zur Verfügung gestellt. 290.000 Kinder werden hier unterrichtet. Außerdem brachte UNICEF 5.000 „Schulen in der Kiste“ in die Region. Mehr

FORWARD, TERRE DES FEMMES und UNICEF befürworten die heute vorgestellten Empfehlungen der Bundesärztekammer zum Umgang mit Patientinnen nach weiblicher Genitalverstümmelung. Die Organisationen fordern jedoch weitere Maßnahmen, damit beschnittene Mädchen und Frauen künftig besser beraten und medizinisch behandelt werden. So muss die ärztliche Aus- und Fortbildung verbessert werden. Frauen und Mädchen sollten wenigstens in den größeren Städten die Chance erhalten, sich auch in spezialisierten Beratungsstellen Hilfe zu holen. Mehr

Zum Start des neuen Schuljahres am 22. März gehen in Afghanistan so viele Kinder zur Schule wie nie zuvor. UNICEF weist gleichzeitig darauf hin, dass jedoch nach wie vor jedes zweite afghanische Mädchen im Grundschulalter keine Chance hat, den Unterricht zu besuchen. Bei der Eröffnung des neuen Schuljahres forderte Rima Salah, die stellvertretende Exekutivdirektorin von UNICEF, besseren Schutz und mehr Unterstützung für Kinder und Frauen in Afghanistan auf. Eine Serie gewalttätiger Anschläge gegen Schulen behindert die Entwicklung des Landes. Mehr

Kinder in Haiti haben die schlechtesten Überlebenschancen in der gesamten westlichen Hemisphäre. Dies ist Ergebnis einer neuen Untersuchung, die UNICEF kurz vor der Amtseinführung des neu gewählten Präsidenten René Préval vorlegt. Chronische Mangelernährung, fehlende Gesundheitsversorgung und die weltweit höchste HIV-Infektionsrate außerhalb Afrikas führen dazu, dass von 1.000 Neugeborenen 117 nicht einmal ihren fünften Geburtstag erleben. Mehr

Tag für Tag sterben nach Berechnungen von UNICEF weltweit 4.500 Kinder, weil sie verschmutztes Wasser getrunken haben. Schätzungsweise 400 Millionen Kinder leiden unter Trinkwassermangel und unzureichender Hygiene. Zum Abschluss des internationalen Weltwasserforums in Mexiko am Weltwassertag wenden sich bei einer parallel stattfindenden Kinder-Wasser-Konferenz Kinder und Jugendliche aus aller Welt an Politik und Wirtschaft. Sie rufen dazu auf, massiv in die Wasserversorgung der ärmsten Menschen in den ländlichen Gebieten der Entwicklungsländer und den Slums der Metropolen zu investieren. Mehr

In Asien werden nach Schätzung von UNICEF über eine Million Kinder zur Prostitution gezwungen. Die meisten stammen aus armen ländlichen Gebieten. So wie Somaly Mam aus Kambodscha, die mit 14 Jahren von ihrem Pflegevater in ein Bordell in der Hauptstadt Phnom Penh verkauft wurde. Jahrelang musste sie dort Gewalt und Missbrauch erleiden. Mit 20 Jahren gelang es ihr, sich zu befreien. 1996 gründete Somaly Mam die Nichtregierungsorganisation AFESIP (Agir pour les femmes en situation précaire), die minderjährigen Prostituierten Schutz und Rückhalt gibt. UNICEF unterstützt diese Arbeit seit 1997. Mehr

Am 25. Februar startet mit Unterstützung von UNICEF in Bangladesch die weltweit größte Impfkampagne gegen Masern. Bis zum 16. März werden in dem südasiatischen Land insgesamt 33,5 Millionen Kinder zwischen neun Monaten und zehn Jahren gegen die gefährliche Viruskrankheit geimpft. Die Massenimpfungen sind auch die größte öffentliche Gesundheitskampagne in der Geschichte des Landes. Mehr

36 Millionen HIV-positive Menschen wissen nichts von ihrer Infektion – in Deutschland kennt jeder fünfte Jugendliche das Ansteckungsrisiko nicht. UNICEF fordert weltweit verstärkte Aufklärungsmaßnahmen sowie den Ausbau von Test- und Behandlungskapazitäten. Mehr

Weitgehend unbeachtet von der Weltöffentlichkeit wachsen in der Sahelzone und im südlichen Afrika Millionen Kinder in einem permanenten Ausnahmezustand in extremer Armut, ohne Gesundheitsversorgung und Schulbildung auf. Hierauf weist UNICEF anlässlich der Vorstellung seines Jahresberichts „Zur Lage der Kinder in Krisengebieten 2006“ hin. Allein am Horn von Afrika sind gegenwärtig rund 1,5 Millionen Kinder unter fünf Jahren durch extreme Dürre und Nahrungsmangel bedroht. Mehr

Anlässlich des Internationalen Tages gegen Mädchenbeschneidung am 6. Februar weist UNICEF darauf hin, dass der archaische Brauch der Mädchenbeschneidung in vielen Entwicklungsländern zunehmend in Krankenhäusern oder Arztpraxen durchgeführt wird. Medizinisches Fachpersonal tritt dabei an die Stelle traditioneller Beschneiderinnen, obwohl dies der ärztlichen Ethik widerspricht. Weltweit werden täglich mehr als 8.000 Mädchen an ihren Genitalien verstümmelt. Mehr

Vier Monate nach dem schweren Erdbeben in Pakistan zieht UNICEF eine positive Bilanz der bisherigen Nothilfe. „Trotz der massiven Zerstörungen und großer logistischer Schwierigkeiten ist es gelungen, das Überleben der Kinder zu sichern“, sagte UNICEF-Vorsitzende Heide Simonis nach ihrer Rückkehr aus der Notregion in Berlin. „Eine zweite Katastrophe nach dem Erdbeben wurde verhindert.“ Bislang starb kein Kind an Seuchen und Unterernährung. Mehr

Star-Pianist Lang Lang und TV-Moderatorin Sabine Christiansen appellieren an Musiker in Deutschland, zum 60. Geburtstag von UNICEF Benefizkonzerte zu organisieren. In der Berliner Philharmonie stellten die beiden UNICEF-Botschafter am Mittwoch die Initiative „60 Jahre UNICEF - 60 Konzerte für Kinder“ vor. Mehr

Heide Simonis tritt an diesem Wochenende ihre erste Reise in ihrem neuen Amt als UNICEF-Vorsitzende an und fährt in das pakistanische Erdbebengebiet. UNICEF verteilt dort zurzeit mehr als 500.000 Pakete mit warmer Winterkleidung für Kinder. „Wir dürfen die Kinder in Pakistan nicht vergessen. Der harte Winter hat gerade erst begonnen“, sagte Heide Simonis. Nach ihrer Rückkehr wird sie am 3. Februar auf einer Pressekonferenz in Berlin über ihre Eindrücke berichten. Mehr

In Erinnerung an den heute Morgen verstorbenen ehemaligen Bundespräsidenten Johannes Rau erklärt der Geschäftsführer von UNICEF Deutschland, Dietrich Garlichs:
„UNICEF dankt Johannes Rau für seinen lebenslangen Einsatz für Gerechtigkeit und Verständigung. Johannes Rau ist als Mensch und Politiker immer für die Rechte der ärmsten Kinder auf der Welt eingetreten. Er war ein Brückenbauer über alle sozialen, kulturellen und politischen Gegensätze hinweg. Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Frau Christina und seinen Kindern.“
Christina Rau war von 1999 bis 2004 Schirmherrin von UNICEF Deutschland. Mehr

Nach zwölf Jahren ehrenamtlicher Arbeit an der Spitze von UNICEF Deutschland übergibt Reinhard Schlagintweit offiziell den Vorsitz an Heide Simonis. „Ich möchte Hilfe für die vergessenen Kinder in den Entwicklungsländern und Krisengebieten der Welt mobilisieren“, beschreibt Heide Simonis ihre neue Aufgabe. Mehr

Das T-Mobile-Team ruft zur Unterstützung des UNICEF-Projekts "Schulen für Afrika" auf. Zum Auftakt in die Radsport-Saison 2006 kündigte Teamkapitän Jan Ullrich an, dass er und seine Mannschaftskameraden langfristig für „Schulen für Afrika“ werben, Aktionen initiieren und Spenden sammeln werden. Bei ihrem Trainingslager in Südafrika (Dezember 2005) hatten sich Ullrich, sowie Matthias Kessler und Patrik Sinkewitz selbst über die schwierige Situation der Kinder informiert. Mehr

UNICEF warnt vor einer Verschärfung der Ernährungskrise im Norden Kenias. Schätzungsweise 20.000 Kinder in den Regionen um die Ortschaften Wajir und Mandera sind bereits so stark mangelernährt, dass sie gezielte Hilfe brauchen. Die schlimmste Dürre seit Jahren und Nahrungsmittelknappheit haben dazu geführt, dass schon jedes dritte Kind in den abgelegenen und vernachlässigten Gebieten Zeichen langsamer Auszehrung aufweist. Mehr

Die Kinder im pakistanischen Erdbebengebiet brauchen dringend eine Million Decken und 800.000 Pakete mit warmer Kleidung, um die kommenden Winterwochen zu überstehen. UNICEF setzt alles daran, um diese Materialien so schnell wie möglich zu beschaffen und zu verteilen. Zu Silvester ruft UNICEF die Bundesbürger deshalb zu Spenden auf. „Schon 16 Euro – der Gegenwert von ungefähr einer Packung Silvester-Feuerwerksraketen – ermöglichen es UNICEF, ein Winterpaket für ein Kind mit einer warmen Jacke, Stiefeln und einer Mütze zu packen“, sagte Dietrich Garlichs, Geschäftsführer von UNICEF Deutschland. Mehr
Um die Vernachlässigung von Kindern und Fälle von Missbrauch und Gewalt früher aufzudecken, denken Politiker in mehreren Bundesländern über regelmäßige Pflichtuntersuchungen nach. Nach einer UNICEF-Studie zur Gewalt gegen Kinder in Industrieländern sterben in Deutschland jede Woche etwa zwei Kinder an den Folgen von Misshandlungen oder Vernachlässigung. Das ist die Spitze eines Eisberges von vielen weniger spektakulären und damit unsichtbaren Fällen. Mehr

Das Reiseunternehmen ÖGER TOURS unterstützt UNICEF bei seiner Kampagne für Mädchenbildung in der Türkei. Noch immer gehen dort rund 550.000 Mädchen nicht in die Schule. „Wir müssen vor allem die Eltern davon überzeugen, dass auch Mädchen ein Recht auf Schulbildung haben“, sagt Geschäftsführerin Nina Öger. Um alle Mädchen in der Türkei in die Schule zu bringen, hat UNICEF eine landesweite Aufklärungskampagne „Haydi Kizlar Okula“ – „Auf in die Schule, Mädchen“ gestartet. ÖGER TOURS will nun alle Möglichkeiten nutzen, um für die UNICEF-Kampagne zu werben. Mehr

Mit seinem diesjährigen Weihnachtsappell ruft das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen zur Hilfe für die Kinder im pakistanischen Erdbebengebiet auf. Mehr als zwei Millionen Mädchen und Jungen sind durch Kälte, Mangelernährung und Krankheiten bedroht. Tausende schwangere Frauen brauchen dringend medizinische Hilfe und Betreuung bei der Geburt. Mehr

Anlässlich des bevorstehenden Jahrestages der Tsunami-Katastrophe am 26. Dezember ziehen der Deutsche Caritasverband, das Deutsche Rote Kreuz, Diakonie Katastrophenhilfe und UNICEF gemeinsam eine differenzierte Bilanz der Tsunami-Hilfe. Die vier großen deutschen Hilfswerke, die im „Aktionsbündnis Katastrophenhilfe“ zusammenarbeiten, werten die internationale Nothilfe und die weltweite Solidarität mit den Flutopfern in Asien als beispiellos und einzigartig. Die Hilfe wird aber noch mehrere Jahre andauern müssen, denn in vielen Gebieten hat der Wiederaufbau gerade erst begonnen. Mehr

Der britische Fotograf David Gillanders ist Sieger des internationalen Wettbewerbs „UNICEF-Foto des Jahres“. Sein Foto zeigt ein Straßenkind in Odessa. Jana war aus Moldawien, dem ärmsten Land Osteuropas, in die ukrainische Hafenstadt gekommen. Abhängig von Drogen und mit dem HI-Virus infiziert starb sie an den Weihnachtstagen des vergangenen Jahres. Sie wurde nur 13 Jahre alt. Mehr

Anlässlich der Vorstellung seines Jahresberichts „Zur Situation der Kinder in der Welt 2006“ fordert UNICEF verstärkten Schutz und mehr Hilfe für ausgegrenzte Kinder am Rande der Gesellschaft. Denn nach Einschätzung von UNICEF werden weltweit mehrere hundert Millionen Kinder von den herkömmlichen Maßnahmen der Armutsbekämpfung nicht erreicht. Vor allem Straßenkinder, arbeitende Kinder, Flüchtlinge, Kinder ethnischer Minderheiten und Waisenkinder werden von Regierungen, Behörden und Öffentlichkeit ignoriert und ausgegrenzt. Mehr

Angesichts des Wintereinbruchs im pakistanischen Erdbebengebiet ruft UNICEF zu verstärkter Hilfe für die Kinder auf. Mit der Aktion „Bringt die Kinder durch den Winter“ sammelt UNICEF Spenden, um die obdachlosen Familien mit warmer Kleidung, sauberem Wasser und Zusatznahrung zu versorgen. Besonders schwierig ist die Lage der Kinder in den höher gelegenen Ortschaften. In Gebieten ab 1.500 Meter Höhe hat es begonnen zu schneien. Viele Orte werden bald ganz von der Außenwelt abgeschnitten sein. Jedes zweite Kind ist bereits stark erkältet. Mangelnährung und schlechte hygienische Bedingungen verschärfen die Situation. Mehr

Fußball-Star David Beckham ist Schirmherr des Internationalen Kinder-Fernsehtages, der in diesem Jahr unter dem Motto „1:0 für Kinder“ steht. Weltweit beteiligen sich über 2000 Sender an dem UNICEF-Medientag und stellen am Sonntag, 11. Dezember 2005, das Recht von Kindern auf Spiel und Sport in den Mittelpunkt ihres Programms. „Durch Sport lernen Kinder, wie wichtig gegenseitiger Respekt ist“, sagt Beckham. Mehr

Ein Jahr nach der verheerenden Flutkatastrophe in Asien zieht UNICEF eine positive Bilanz der Nothilfe. Dank der beispiellosen Unterstützung und der professionellen Nothilfe nach dem Tsunami starb in den Flutgebieten kein Kind an Seuchen oder Mangelernährung, und nahezu alle Kinder gehen heute wieder zur Schule. Mit Unterstützung von UNICEF wurden 1,2 Millionen Kinder gegen Masern geimpft, 550.000 Kinder erhielten imprägnierte Moskitonetze zum Schutz vor Malaria und 1,4 Millionen Kinder wurden mit Schul- und Lernmaterial ausgerüstet. Mehr

Jede Minute infizieren sich fünf weitere junge Menschen mit HIV. Mehr als zwei Jahrzehnte nach dem Ausbruch der Epidemie wissen junge Leute heute noch immer nicht genug darüber, wie sie sich vor einer Infektion schützen können. Anlässlich des Welt-AIDS-Tages ruft UNICEF deshalb dazu auf, Aufklärung und Information für alle Kinder und Jugendlichen zu verstärken. „Jede zweite HIV-Infektion trifft inzwischen einen jungen Menschen. Der einzig wirksame Impfstoff gegen AIDS ist nach wie vor Aufklärung“, sagte Dietrich Garlichs, Geschäftsführer von UNICEF Deutschland. Mehr

Die Genitalverstümmelung von Mädchen ist weiter verbreitet als bislang angenommen: Jahr für Jahr werden weltweit drei Millionen Mädchen beschnitten. Dies ist das Ergebnis einer neuen Studie, die UNICEF anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen am 25. November veröffentlicht. Weltweit leben schätzungsweise 130 Millionen Frauen und Mädchen, deren Genitalien verstümmelt wurden. Die UNICEF-Studie wertet neue Daten aus Haushaltsbefragungen in 18 Ländern Afrikas und des Mittleren Osten aus. In Ägypten, Guinea und Sudan werden demnach mindestens 90 Prozent aller Mädchen beschnitten. Mehr

Anlässlich der Geberkonferenz für die Erdbebenopfer in Pakistan am Samstag in Islamabad warnt UNICEF vor einem weiteren Anstieg der Zahl der Todesopfer und ruft mit seiner Aktion „Bringt die Kinder durch den Winter!“ zu Spenden auf. „Der Wintereinbruch steht unmittelbar bevor. Hilfslieferungen müssen deshalb sehr schnell und massiv erfolgen“, sagte Dietrich Garlichs, Geschäftsführer von UNICEF Deutschland. Mehr

Vier Wochen nach dem Erdbeben in Pakistan bedrohen Krankheiten, Kälte, Regen und schlechte hygienische Bedingungen die Kinder. In zahlreichen spontan errichteten Notunterkünften breiten sich gefährliche Durchfallerkrankungen aus. Viele Kinder leiden an Atemwegserkrankungen und Hautausschlägen. „Die hygienischen Bedingungen sind schrecklich“, beschreibt die Leiterin der UNICEF-Hilfe in der Ortschaft Azad Jammu, Claudia Hudspeth, die Situation. Mehr

15 Millionen Kinder hat AIDS weltweit bereits zu Waisen gemacht – genauso viele Kinder wie in ganz Deutschland leben. Mit seiner traditionellen Weihnachtsaktion ruft UNICEF in diesem Jahr zu mehr Hilfe für von AIDS betroffene Kinder auf. UNICEF-Schirmherrin Eva Luise Köhler startete heute in Berlin die weltweite UNICEF-Kampagne „Du und ich gegen AIDS“. Mehr

Unter dem Motto „Bringt die Kinder durch den Winter!“ rufen der Vorsitzende von UNICEF Deutschland, Reinhard Schlagintweit, Heide Simonis und UNICEF-Botschafterin Sabine Christiansen zu verstärkter Hilfe für die Kinder in Nord-Pakistan auf. Nach dem verheerenden Erdbeben sind dort nach neuesten Schätzungen über zwei Millionen Menschen auf lebensrettende Hilfe angewiesen, die Hälfte davon Kinder und Jugendliche. Mehr

Seit fast 20 Jahren bekämpfen sich im Norden Ugandas Regierungstruppen und die "Lord‘s Resistance Army" (LRA) in einem blutigen Bürgerkrieg. Unter der beispiellosen Gewalt leidet vor allem die Zivilbevölkerung. Angehörige der LRA brennen Dörfer und Felder nieder, misshandeln Bewohner und entführen Kinder. Mehr

Eva Luise Köhler eröffnete heute zusammen mit vier UNICEF-JuniorBotschaftern die traditionelle UNICEF-Grußkartenkampagne. Gemeinsam mit den Kindern warf die UNICEF-Schirmherrin eine überdimensionale Karte der neuen Herbst/Winter-Kollektion in den Briefkasten – symbolisch für die 17 Millionen UNICEF-Grußkarten, die jedes Jahr in Deutschland verschickt werden. Die neuen Grußkarten sind ab sofort bei UNICEF erhältlich. Mehr

Knapp drei Wochen nach dem schweren Erdbeben in Pakistan wird die Lage der überlebenden Kinder immer verzweifelter. Anlässlich der am heutigen Mittwoch in Genf stattfindenden Hilfskonferenz der Vereinten Nationen für die Erdbebenopfer in Pakistan warnt UNICEF vor einem dramatischen Anstieg von Krankheiten durch verschmutztes Wasser und Fäkalien. Durch den nahezu vollständigen Zusammenbruch der Abwasserentsorgung im Katastrophengebiet gelangen jeden Tag rund 1.500 Tonnen ungeklärter Fäkalien in die Umwelt. Dadurch steigt das Infektionsrisiko. Mehr

Oliver Bierhoff ruft Unternehmen in Deutschland dazu auf, sich an der diesjährigen UNICEF-Aktion „Spenden statt Präsente“ zu beteiligen. Immer mehr Firmen verzichten inzwischen auf Weihnachtsgeschenke für Geschäftspartner und spenden stattdessen für UNICEF-Hilfsprojekte. In diesem Jahr werden mit der Aktion „Spenden statt Präsente“ langfristige Schulprojekte in Afrika gefördert. Mehr

UNICEF befürchtet, dass in den kommenden Wochen im pakistanischen Erdbebengebiet mehr als zehntausend Kinder an den Folgen ihrer Verletzungen, an Unterkühlung und an Krankheiten sterben könnten. Fast zwei Wochen nach dem schweren Erdbeben sind nach Schätzungen von UNICEF 120.000 Kinder in abgelegenen Dörfern im pakistanischen Teil von Kaschmir immer noch ohne Hilfe. Mehr

Unter das Motto „1:0 für Kinder“ hat UNICEF im Jahr vor der Fußballweltmeisterschaft den Internationalen Kinderfernsehtag am 11. Dezember gestellt. Weltweit beteiligen sich über 2.000 Fernsehstationen in mehr als 80 Ländern am International Children’s Day of Broadcasting (ICDB). UNICEF ruft an diesem Tag alle Fernsehsender auf, Kinder und ihre Rechte in den Vordergrund zu rücken. In diesem Jahr geht es um das Recht auf Spielen – festgemacht am Beispiel Fußball. Mehr
Heide Simonis ist heute einstimmig zur neuen ehrenamtlichen Vorsitzenden von UNICEF Deutschland gewählt worden. Die ehemalige Ministerpräsidentin von Schleswig-Holstein wird das Amt am 1. Januar 2006 von dem langjährigen Vorsitzenden Reinhard Schlagintweit übernehmen. Der 77-jährige ehemalige Diplomat, der seit 1993 die Entwicklung und das Ansehen des Deutschen Komitees für UNICEF geprägt hat, hatte selbst Heide Simonis als Nachfolgerin vorgeschlagen. Er übergibt sein Amt aus Altersgründen, wird aber seine Erfahrung und sein Wissen weiter als Mitglied des Vorstandes einbringen. Mehr

UNICEF ruft die internationale Gemeinschaft zu massiver Hilfe für die Überlebenden des Erdbebens in Pakistan in den kommenden Wochen auf. Angesichts des heraufziehenden Winters sind die Kinder in der Kaschmirregion von einer lebensgefährlichen Kombination aus Kälte, Mangelernährung und Krankheiten bedroht. Das Leben von tausenden Kindern ist in Gefahr, wenn es nicht gelingt, rechtzeitig winterfeste Notunterkünfte aufzubauen und eine Notversorgung mit Nahrungsmitteln, sauberem Wasser und Gesundheitsdiensten zu organisieren. Mehr

In einem Wettlauf gegen die Zeit bringt UNICEF Hilfsgüter in die Erdbebengebiete in Nordpakistan. In der Stadt Mansehra nahe dem Epizentrum wurde ein Basislager für die Hilfsoperation eingerichtet. Das Sportstadion wurde in einen Hubschrauberlandeplatz umfunktioniert. Zwei Maschinen der pakistanischen Armee bringen Basismedikamente, Decken, Zelte, Kinderkleidung und andere lebenswichtige Hilfsgüter von UNICEF in die fast völlig zerstörten Orte in der Umgebung. Mehr

Der Hurrikan „Stan“ hat in Mittelamerika nahezu 500.000 Menschen obdachlos gemacht - mindestens ein Drittel von ihnen sind Kinder. Die Zahl der Todesopfer wird inzwischen mit 750 angegeben. Allein in Guatemala kamen 650 Menschen ums Leben, Hunderte weitere werden noch vermisst. Die Zahl der Obdachlosen steigt weiter an. Mehr

Tausende verletzte Kinder im pakistanischen Erdbebengebiet brauchen dringend medizinische Hilfe. Die Kinder leiden vor allem an zum Teil komplizierten Knochenbrüchen, Kopfverletzungen und inneren Verletzungen. Es werden Infusionsmittel, Antibiotika, Spritzen, Verbandszeug und Schienen benötigt. Viele Kinder stehen unter Schock und benötigen psychologische Hilfe. Mehr

UNICEF verstärkt die Hilfe für die Erdbebenopfer in Pakistan. Insbesondere Kinder sind jetzt bedroht: Sie leiden unter Kälte und Regenfällen und stehen unter Schock. Hunderttausende haben bereits zwei Nächte unter härtesten Bedingungen im Freien übernachtet. UNICEF hat Lastwagen mit Decken, Kinderkleidung, Wassertanks, Plastikplanen und Hygieneartikeln auf den Weg nach Nord-Pakistan geschickt. Mehr

UNICEF ruft die Bundesbürger zu Spenden für die Opfer des Erdbebens in Asien auf. Wenige Stunden nach dem schweren Erdbeben hat UNICEF begonnen Decken, Kleidung, Zelte, Notfallmedikamente, Kindernahrung und Tabletten zur Wasseraufbereitung aus seinem Warenlager im pakistanischen Karatschi ins Katastrophengebiet zu bringen. UNICEF unterstützt die Notärzteteams, die von der pakistanischen Regierung zur Behandlung von Schwerverletzen mobilisiert wurden, mit technischem Gerät, Medikamenten und logistischer Hilfe. Mehr

UNICEF ruft die Bundesbürger zu Spenden für die Opfer des Erdbebens in Asien auf. In Pakistan steigen die Opferzahlen weiter kontinuierlich an. Vermutlich wurden bei dem Beben mit der Stärke 7,6 am Samstagmorgen Tausende Menschen getötet. Die Zahl der Obdachlosen ist noch unbekannt. Am stärksten betroffen ist die Region Kaschmir, wo in vielen Orten die Hälfte aller Häuser zusammengefallen sein sollen. Mehr

UNICEF stellt 100.000 Euro für Soforthilfe für die Opfer des Hurrikans Stan in Mittelamerika zur Verfügung und ruft zu Spenden auf. In El Salvador versorgt UNICEF 10.000 Obdachlose in 70 Notunterkünften mit Hygieneartikeln, Materialien zur Wasseraufbereitung und Spielzeug. Zusätzlich stellte UNICEF 50.000 Päckchen Zucker-Salz-Lösung zur Behandlung gefährlicher Durchfallerkrankungen und Tabletten zur Wasserreinigung zur Verfügung. In der besonders betroffenen Provinz Chiapas in Mexiko hat UNICEF Schulmaterial für Notunterricht bereitgestellt. Mehr

UNICEF ruft die Staaten Osteuropas und der ehemaligen Sowjetunion auf, behinderte Kinder besser vor Aussonderung und Diskriminierung zu schützen. Seit dem Ende des Kommunismus hat sich die Zahl der offiziell registrierten Kinder mit Behinderungen in der Region von 500.000 auf rund 1,5 Millionen verdreifacht. Dieser Anstieg ist vor allem darauf zurück zu führen, dass der Behinderung von Kindern heute mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird. Doch gleichzeitig sind nach Schätzungen von UNICEF noch mindestens eine weitere Million behinderter Kinder nicht erfasst und erhalten oftmals keine Förderung und Hilfe. Dies ist Ergebnis des Berichts „Kinder und Behinderungen in Osteuropa und der ehemaligen Sowjetunion“, der heute in Genf vorgestellt wird. Mehr

Um schätzungsweise 45.000 von Mangelernährung bedrohte Kinder zu retten, starten UNICEF, Welternährungsprogramm und Ärzte ohne Grenzen heute im Süden des Niger eine gemeinsame Initiative. Gesundheitshelfer untersuchen in den Dörfern der am schwersten von der Nahrungsmittelknappheit betroffenen Region Zinder 250.000 Kinder. Sie messen ihren Armumfang, um den Grad der Mangelernährung festzustellen. Kinder, die vom Hungertod bedroht sind, werden zur Behandlung in therapeutische Ernährungszentren gebracht. Familien, deren Kinder nicht akut gefährdet sind, erhalten eine Monatsration mit spezieller Zusatznahrung für Kinder. Mehr

Rund 27 Millionen Kleinkinder in den ärmsten Ländern der Erde sind nicht gegen gefährliche Infektionskrankheiten wie Masern, Diphtherie, Keuchhusten, Tetanus oder Kinderlähmung geimpft. Damit erhält weltweit fast jedes vierte Neugeborene keinen ausreichenden Impfschutz im ersten Lebensjahr. Rund 40 Millionen schwangere Frauen haben keinen Schutz gegen Tetanus. Dies ist das Ergebnis des UNICEF-Berichts „Fortschritt für Kinder“, der die weltweite Impfsituation von Kindern und Frauen untersucht. Obwohl es seit langem kostengünstige Impfstoffe gibt, bleiben vor allem in ländlichen Regionen im südlichen Afrika und Südasien viele arme Kinder ohne Impfschutz. Die Folge: Jedes Jahr sterben rund zwei Millionen Menschen an diesen vermeidbaren Krankheiten, etwa 1,4 Millionen davon Kinder unter fünf Jahren. Masern sind mit 395.000 Opfern die größte Gefahr, gefolgt von Keuchhusten mit 290.000 und Neugeborenentetanus mit 257.000 Todesfällen. Mehr

Bei der zentralen Aktion von UNICEF, Deutschem Kinderhilfswerk und Deutschem Kinderschutzbund zum Weltkindertag haben heute um Punkt 12 Uhr mehr als 200 Berliner Kinder vor dem Brandenburger Tor getrommelt, um auf die zunehmende Kinderarmut aufmerksam zu machen. „Kinder werden in Deutschland immer mehr zu einer Minderheit, deren Stimme wenig zählt. Wir wollen, dass die Politiker uns zuhören und ihre Wahlversprechen einhalten. Sie müssen mehr für Kinder tun“, sagte Konstantin Stern, 19 Jahre, UNICEF-JuniorBotschafter. Mehr

Zum Weltkindertag, dem 20. September, startet UNICEF zum dritten Mal die Suche nach neuen „JuniorBotschaftern“ für Kinderrechte. Schulklassen, Gruppen und einzelne Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre sind eingeladen, sich mit fantasievollen Aktionen zu beteiligen und mobil zu machen - zum Beispiel gegen ausbeuterische Kinderarbeit oder für weltweit 15 Millionen Kinder, die durch die AIDS-Epidemie ihren Vater oder ihre Mutter verloren haben. Mehr

Anlässlich des Weltkindertages am 20. September ruft UNICEF zum verstärkten Kampf gegen die weltweite Kinderarmut auf. „Jedes Kind hat ein Recht auf Überleben, Entwicklung, Schutz und Beteiligung – gleichgültig wo es aufwächst. Die Verwirklichung der Kinderrechte ist ein entscheidender Beitrag zur Lösung globaler Probleme wie Armut und AIDS“, sagte UNICEF-Schirmherrin Eva Luise Köhler. Vom 19.-24. September besucht Eva Luise Köhler in Sambia UNICEF-Projekte für AIDS-Waisen und HIV-infizierte Kinder. Mehr

Kinder und Jugendliche in Deutschland sind von der Politik enttäuscht. Das zeigt eine aktuelle Untersuchung der Bertelsmann Stiftung, bei der über 12.000 Schülerinnen und Schüler im Alter von 12 bis 18 Jahren nach ihren Mitwirkungsmöglichkeiten und politischen Einstellungen befragt wurden. Der Studie zufolge sind mehr als die Hälfte (52,5 Prozent) der Kinder und Jugendlichen mit der Politik unzufrieden oder sehr unzufrieden. Mehr als zwei Drittel der Befragten (68,5 Prozent) gaben an, von den Politikern nicht ernst genommen zu werden. Dennoch würden sich 78 Prozent der jungen Menschen bei besseren Bedingungen stärker engagieren. Mehr

UNICEF ruft am ersten September zur Erinnerung an die Opfer des Terrorangriffs auf die Schule Nr. 1 in Beslan in Nordossetien vor genau einem Jahr auf. Anlässlich des Jahrestages appelliert UNICEF an Lehrer und Schüler auf der ganzen Welt im beginnenden neuen Schuljahr Frieden und Toleranz in den Mittelpunkt zu rücken. UNICEF hat im Nordkaukasus ein Programm zur Friedenserziehung für 200.000 Kinder und tausend Lehrer gestartet. Mehr

UNICEF, der Deutsche Kinderschutzbund und das Bündnis für Kinder rufen vor der Bundestagswahl dazu auf, das Wohlergehen und die Rechte der Kinder zum Maßstab politischer Entscheidungen in Deutschland zu machen. Mehr

UNICEF fordert Israelis und Palästinenser auf, bei dem am Montag beginnenden Abzug israelischer Siedler aus dem Gazastreifen Kinder und Jugendliche besonders zu schützen. Heranwachsende dürfen unter keinen Umständen in mögliche Auseinandersetzungen hinein gezogen werden. Mehr

Die Lage der Kinder in Niger verschlechtert sich zunehmend. 192.000 Kinder unter fünf Jahren sind mangelernährt. 32.000 von ihnen sind bereits so geschwächt, dass sie dringend medizinische Betreuung brauchen. Ihr Immunsystem hat Krankheiten wie Infektionen, Durchfall oder Malaria nichts entgegenzusetzen. UNICEF versorgt 31 Ernährungszentren mit hoch proteinhaltiger Milch, Zusatznahrung und den wichtigsten Medikamenten. Doch die Hilfe reicht nicht aus. Um Kinder vor dem Hungertod zu retten, benötigt UNICEF dringend weitere Spenden.Mehr
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UNICEF ruft zur Hilfe für von Hunger bedrohte Kinder in Niger auf. Mehr als 800.000 Kleinkinder unter fünf Jahren sind durch die akute Nahrungsmittelknappheit in dem zweitärmsten Land der Erde gefährdet. UNICEF versorgt 31 Zentren für schwer mangelernährte Kinder mit Spezialmilch und Zusatznahrung. Angesichts der sich zuspitzenden Krise hat UNICEF aus Deutschland bereits 200.000 Euro für die Nothilfe überwiesen und ruft zu Spenden auf. Mehr

Heide Simonis tritt heute ihre erste Projektreise als ehrenamtliches Mitglied des Vorstands von UNICEF Deutschland an. Die frühere Ministerpräsidentin von Schleswig-Holstein informiert sich in Angola über die Kampagne „Schulen für Afrika“, mit der zwei Millionen Kindern der Schulbesuch ermöglicht werden soll. Derzeit geht in den Ländern Afrikas südlich der Sahara fast jedes zweite Kind nicht zur Schule. Heide Simonis ruft die Bundesbürger zu Spenden für die Kampagne auf, die von UNICEF, der Nelson Mandela Stiftung und dem Hamburger Reeder Peter Krämer gemeinsam initiiert wurde. Das besondere an der Gemeinschaftsaktion: Jede Spende wird von Peter Krämer verdoppelt - bis zur Höhe von drei Millionen Euro. 1,6 Millionen Euro kamen bislang aus Einzelspenden zusammen. Mehr

Anlässlich der am 11. Juli beginnenden UN-Konferenz zu Kleinwaffen in New York fordern UNICEF und das Internationale Konversionszentrum Bonn (BICC) die Bundesregierung auf, eine Vorreiterrolle beim Kampf gegen die weltweite Flut von Kleinwaffen einzunehmen. Jährlich sterben 500.000 Menschen, darunter tausende Kinder, durch Sturmgewehre wie Kalaschnikows oder Pistolen. UNICEF und BICC befürchten, dass das vereinbarte weltweite Aktionsprogramm nicht umgesetzt wird. Nach wie vor lehnen wichtige Waffen-lieferanten wie China oder Russland Beschränkungen des Waffenexports ab und die USA wollen den privaten Waffenbesitz nicht einschränken. Mehr

Vier Jahre nach dem Weltkongress gegen sexuelle Ausbeutung in Yokohama gehört für viele Mädchen und Jungen in Europa Kinderprostitution zum Alltag. Anlässlich der Nachfolgekonferenz für Europa und Zentralasien am kommenden Wochenende in Ljubljana ruft UNICEF die Regierungen auf, endlich die Nachfrage nach minderjährigen Prostituierten einzudämmen. Mehr

UNICEF fordert anlässlich seiner Jahrespressekonferenz eine internationale Kraftanstrengung für das Überleben der Kinder in Afrika. Auf die Länder südlich der Sahara entfallen nach neuesten Berechnungen von UNICEF jährlich allein 4,7 Millionen Todesfälle bei Kindern unter fünf Jahren. Dies sind nahezu die Hälfte aller gestorbenen Kinder – obwohl im südlichen Afrika lediglich 12 Prozent der Weltbevölkerung leben. Mehr

In Simbabwe werden immer mehr Menschen durch von der Regierung angeordnete Zwangsräumungen obdachlos. UNICEF schätzt, dass in den vergangenen vier Wochen bereits 350.000 Menschen, darunter bis zu 100.000 Kinder und Jugendliche, aus ihren Häusern vertrieben wurden. UNICEF versorgt die Not leidenden Familien mit Decken, Kochgeschirr und Plastikplanen und ruft dringend zu Spenden auf. Mehr

Kurz vor dem Treffen der Staats- und Regierungschefs der acht wichtigsten Industrienationen in Schottland findet in unmittelbarer Nähe zum Tagungsort der „G-8“ eine UNICEF-Kinderkonferenz, der so genannte „C-8-Gipfel“ statt. Aus Deutschland fährt die 12-jährige Manja Kotsas nach Schottland. Mehr

Sechs Monate nach der verheerenden Flut in Asien lobte der ehemalige US-Präsident Bill Clinton die erfolgreiche Hilfe unmittelbar nach der Katastrophe. „Die Tragödie hat die Welt für einen Augenblick näher zusammen rücken lassen. Unabhängig von Nationalität oder politischer Überzeugung waren sich alle einig darin, Leben zu retten. Aber während schon die Nothilfe ein unvorhersehbares Ausmaß annahm, dürfen wir nicht die Größe der Aufgabe des Wiederaufbaus unterschätzen.“ Mehr

Anlässlich des Weltflüchtlingstags am 20.Juni fordert UNICEF verstärkte Schutzmaßnahmen für Mädchen und Frauen auf der Flucht und in Notlagern. In zahlreichen Konflikten der Gegenwart werden Vergewaltigungen gezielt als Kriegswaffe eingesetzt. Allein in der sudanesischen Krisenprovinz Darfur wurden im vergangenen Jahr Tausende junge Mädchen bei Überfällen auf ihre Dörfer oder wenn sie die Notlager verließen vergewaltigt. Mehr

Sechs Monate nach der Flutkatastrophe in Asien zieht UNICEF eine positive Bilanz der Hilfe. Trotz enormer Verwüstungen und großer organisatorischer Probleme hat auch in den am stärksten betroffenen Regionen der Wiederaufbau begonnnen. So werden zum Beispiel in Indonesien mit Unterstützung von UNICEF bis zum Start des neuen Schuljahres am 18. Juli 200 provisorische Schulgebäude fertig gestellt. Dank hunderter Zelt- und Notschulen gehen schon jetzt nahezu alle Mädchen und Jungen wieder zur Schule. Gleichzeitig unterstützt UNICEF die Trinkwasserversorgung von mehr als einer Million Menschen, von denen die meisten noch in Notunterkünften leben. Mehr

Millionen Kinder auf der Welt kommen nach den Sommerferien nicht wieder zurück zum Unterricht, obwohl ihre Schulzeit noch lange nicht beendet ist. Nach neuesten Schätzungen von UNICEF werden heute zwar rund 84 Prozent aller Kinder auf der Erde eingeschult. Doch in den ärmsten Ländern bricht noch immer jedes vierte Kind vor dem Ende der Grundschulzeit die Schule ab. Mehr

Nana Yaa Nyantakyi ist die UNICEF „JuniorBotschafterin des Jahres 2005“. Die elfjährige Schülerin aus Leverkusen wurde heute in der Frankfurter Paulskirche mit der begehrten Auszeichnung von UNICEF, dem „Oscar“ für Kinderrechte, ausgezeichnet. Nana Yaa hatte nach dem Tsunami Hunderte weiße Ansteckschleifchen genäht und verkauft, um mit dem Erlös die UNICEF-Hilfe für die Kinder in Asien zu unterstützen. Mehr

Sauberes Wasser und sanitäre Einrichtungen sind bis heute ein Luxusgut auf der Welt. Hierauf weisen UNICEF und die Weltgesundheitsorganisation WHO anlässlich des Welt-Umwelt-Tages am 5. Juni mit dem Report „Wasser für das Leben“ hin. Danach trinkt schätzungsweise eine Milliarde Menschen mit Krankheitserregern verunreinigtes Wasser. Über zwei Milliarden Menschen haben keinen Zugang zu Latrinen. Am stärksten leiden Kinder unter dieser Situation: In den ärmsten Ländern der Erde sterben jeden Tag rund 5.000 Kinder unter fünf Jahren an Durchfallerkrankungen. Mehr

Ein Jahr nach der EU-Osterweiterung werden in der Grenzregion Kinder weiter zur Prostitution gezwungen. Für viele Kinder dort gehört Kinderprostitution zum normalen Alltag. Dies zeigt eine Studie, die UNICEF heute in Prag veröffentlicht. Bei einer Befragung von mehr als 1.500 Kindern und Jugendlichen berichtet fast jedes siebte Kind in der tschechischen Stadt Cheb nahe der deutschen Grenze davon, dass ihm einmal ein Erwachsener Geld für Sex angeboten habe. Mehr

In den Ländern Afrikas südlich der Sahara gehen rund 45 Millionen Kinder nicht zur Schule – das ist fast jedes zweite Kind. UNICEF und die Nelson Mandela Stiftung haben deshalb die Aktion „Schulen für Afrika“ ins Leben gerufen. Ziel der Kampagne ist es, in den nächsten Jahren zwei Millionen Kinder in die Schule zu bringen. Für Nelson Mandela, den Friedensnobelpreisträger und ehemaligen Präsidenten Südafrikas, ist die Kampagne Teil seines Vermächtnisses. Der Hamburger Reeder Peter Krämer verdoppelt jede eingehende Spende – bis zu einer Höhe von drei Millionen Euro. Mehr

RUGMARK, das Siegel für kinderarbeitsfreie Teppiche, überwacht zehn Jahre nach seiner Gründung in Nepal 65 Prozent und in Indien 25 Prozent der Teppichproduktion. Durch die Einführung des Sozialsiegels wurde die Ausbeutung von Kindern in den dortigen Teppichknüpfereien entscheidend zurückgedrängt. Mehr
Die Amerikanerin Ann M. Veneman tritt ihr Amt als neue UNICEF-Direktorin an. Sie ist die fünfte Chefin in der 60-jährigen Geschichte von UNICEF. Ann Veneman löst als zweite Frau Carol Bellamy ab, die die Organisation in den vergangenen zehn Jahren führte. „Es ist eine große Ehre für mich, mit UNICEF eine der wichtigsten Organisationen auf der Welt zu leiten. Zu viele Kinder auf der Welt haben eine Kindheit, die diesen Namen nicht verdient. Ich freue mich darauf, UNICEFs Auftrag für eine bessere Welt für Kinder fortzusetzen“, erklärte die 55-jährige zu ihrem Amtsantritt. Mehr

Schulministerin Ute Schäfer und UNICEF rufen die Schülerinnen und Schüler in NRW auf, sich mit einem Spendenlauf für Schulen in Afrika einzusetzen. Der Appell richtet sich an alle rund 6.500 Schulen in Nordrhein-Westfalen, möglichst noch vor den Sommerferien einen Spendenlauf zu veranstalten. Der Erlös der Aktion geht je zur Hälfte an das UNICEF-Projekt „Schulen für Afrika“ und an die teilnehmenden NRW-Schulen, die das Geld für eigene Schulzwecke einsetzen können. Mehr

UNICEF-Schirmherrin Eva Luise Köhler rief beim traditionellen Bundestreffen der ehrenamtlichen UNICEF-Gruppen zum verstärkten Kampf gegen AIDS auf. „AIDS hat allein in Afrika 15 Millionen Kinder zu Waisen gemacht - diese Zahl ist genauso hoch wie die aller Kinder in Deutschland. Diese Kinder brauchen Schutz und Hilfe“, sagte die Gattin des Bundespräsidenten. Mehr

Nach neuesten Untersuchungen von UNICEF wird in diesem Jahr die Zahl der Kinder, die nicht zur Schule gehen, voraussichtlich erstmals unter 100 Millionen sinken. Zu Beginn des Jahrtausends waren weltweit noch 121 Millionen Kinder im Grundschulalter vom Schulbesuch ausgeschlossen. Dies geht aus dem heute veröffentlichten UNICEF-Bericht „Fortschritt für Kinder“ hervor, der den Schulbesuch von Mädchen und Jungen in 180 Ländern untersucht. Mehr
Die ehemalige UNICEF-Schirmherrin Christina Rau erhält in diesem Jahr den Ehrenpreis der Hans-Rosenthal-Stiftung und der „Aktion Hilfe in Not e.V.“. Mit diesem Preis, der auf den berühmten Fernsehmoderator Hans Rosenthal zurückgeht, werden Personen ausgezeichnet, die sich in besonderer Weise für bedürftige Menschen einsetzen oder eingesetzt haben. Mehr

Die Behandlung beschnittener Mädchen und Frauen gehört mittlerweile in vielen deutschen Arztpraxen zum Alltag. Fast die Hälfte (43 Prozent) der Frauenärztinnen und Frauenärzte, die sich an der ersten Umfrage zu weiblicher Genitalbeschneidung beteiligten, hat bereits eine beschnittene Frau in ihrer Praxis behandelt. Ein knappes Drittel (30,4 Prozent) gab an, beschnittene Frauen zudem bei einer Geburt betreut zu haben. Dies sind die wichtigsten Ergebnisse der bundesweiten Umfrage von UNICEF, TERRE DES FEMMES und dem Berufsverband der Frauenärzte. Mehr

50 Jahre nach Einführung des ersten Impfstoffes gegen Kinderlähmung ist das hoch ansteckende Polio-Virus nur noch in wenigen Ländern der Erde heimisch. Doch aktuell gibt es Rückschläge im Kampf für die vollständige Ausrottung der Kinderlähmung. Von Nigeria aus, das heute 63 Prozent aller Polio-Fälle verzeichnet, wurde das Virus erneut in zwölf afrikanische Länder eingeschleppt. Um dieser Entwicklung entgegen zu wirken, unterstützt jetzt auch Procter & Gamble UNICEF im Kampf gegen diese Krankheit. Mehr
Nach dem erneuten schweren Erdbeben vor der Küste von Sumatra stellt UNICEF für die obdachlos gewordenen Familien auf der am stärksten betroffenen Insel Nias Hilfsgüter aus seinen Vorräten in Jakarta und Banda Aceh zur Verfügung. Die Menschen brauchen Medikamente, Wasserbehälter, Kochgeschirr und Plastikplanen für erste behelfsmäßige Unterkünfte. Mehr

Drei Monate nach der Flutkatastrophe in Asien zieht UNICEF eine erste positive Bilanz der bisherigen Hilfe. Die rasche Reaktion von Hilfsorganisationen, der Regierungen in den betroffenen Ländern und der internationalen Gemeinschaft hat nach Einschätzung von UNICEF eine Katastrophe nach der Katastrophe durch Seuchen und Krankheiten verhindert. Mehr

Anlässlich des ersten Todestages von Sir Peter Ustinov am 29. März erinnert UNICEF an seinen dienstältesten Botschafter. „Sir Peter war nicht nur ein großer Künstler, Schriftsteller und Humorist. Er war ein Mann, der sich verantwortlich fühlte für seine Mitmenschen. Er gab den Kindern Hoffnung. Sein Vermächtnis inspiriert uns alle“, erklärte UNICEF-Botschafter Harry Belafonte. Mehr
Jeden Tag sterben weltweit 4.000 Kinder, weil ihnen sauberes Trinkwasser fehlt. Darauf weist UNICEF anlässlich des Weltwassertages am 22. März hin. 400 Millionen Kinder haben nicht einmal 20 Liter Wasser am Tag zur Verfügung. Mehr

Anlässlich des neu erschienenen Buches „Schmerzenskinder“ des somalischen Top-Models Waris Dirie weist UNICEF darauf hin, dass bis heute weltweit jedes Jahr rund zwei Millionen Mädchen an ihren Geschlechtsorganen verstümmelt werden. Insgesamt sind über 130 Millionen Mädchen und Frauen betroffen. Mehr

Der niederländische Kabarettist, weltbekannt durch seine Geschichten rund um die Ente Alfred Jodocus Kwak, setzt sich seit über 40 Jahren für UNICEF ein. Mehr
Zwei Jahre nach Beginn der brutalen Vertreibungen in der sudanesischen Provinz Darfur warnt UNICEF vor einer drohenden Nahrungsmittelknappheit. Insbesondere die rund 550.000 Kinder unter fünf Jahren in der Provinz sind gefährdet. Mehr

In den meisten reichen Nationen wächst der Anteil der Kinder, die in Armut leben. Eine neue UNICEF-Studie zeigt, dass sich die Situation von Kindern in 17 von 24 OECD-Staaten verschlechtert hat. Mit 2,7 Prozentpunkten ist Kinderarmut in Deutschland seit 1990 stärker gestiegen als in den meisten anderen Industrienationen. Mehr

Anlässlich der heutigen Debatte des UN-Sicherheitsrates über die Lage von Kindern in Kriegsgebieten fordert UNICEF wirksame Maßnahmen gegen Militärs und Milizenchefs, die Kinder als Soldaten missbrauchen. UN-Generalsekretär Kofi Annan hatte Anfang Februar eine Liste von 42 Konfliktparteien in 11 Ländern vorgelegt, die Kinder im Krieg einsetzen. Mehr

UNICEF ruft Regierungen und Öffentlichkeit zu entschlossener Hilfe für Kinder in vergessenen Krisenländern und Konflikten auf. In seinem Bericht „Zur Lage der Kinder in Krisengebieten 2005“ legt UNICEF eine Liste von 33 Ländern vor, in denen Millionen Kinder auf Überlebenshilfe von außen angewiesen sind. Zwei Drittel dieser Notsituationen sind auf dem afrikanischen Kontinent. Mehr

Knapp drei Wochen nach der verheerenden Flutwelle in Südasien ist die Situation der Kinder in den betroffenen Küstenregionen weiter Besorgnis erregend. Das Ausmaß der Traumatisierung der Kinder durch die Naturkatastrophe wird erst langsam sichtbar. Bei einer UNICEF-Untersuchung in 364 von 450 Notaufnahmelagern Sri Lankas wurden rund 1.000 Kinder gefunden, deren Eltern vermisst werden. Weitere 3.200 Kinder hatten entweder Vater oder Mutter verloren. Mehr

Top-Fußballer David Beckham ruft zur Unterstützung der UNICEF-Nothilfe für die Opfer der Flutkatastrophe in Asien auf. Im zentralen UNICEF-Warenlager in Kopenhagen informierte er sich darüber, wie mit Hilfsflügen laufend Medikamente, Plastikplanen, Impfstoffe, Tabletten zur Wasseraufbereitung und Schulmaterial in die Katastrophenregion gebracht werden. Mehr

Mit seinem Weihnachtsappell ruft das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen an Heiligabend zur Hilfe für die rund 25 Millionen Flüchtlinge und Vertriebenen auf der Welt auf. Jeder zweite Flüchtling weltweit ist nach Schätzungen von UNICEF ein Kind oder Jugendlicher. Allein in der Krisenprovinz Darfur im Sudan sind über 1,1 Millionen Jungen und Mädchen von Massenvertreibungen und Krieg betroffen. Mehr
Die gemeinnützige Lotterie „Unsere Welt – Die Lotterie für Mensch und Natur“ stellt nur 15 Monate nach ihrem Start in Nordrhein-Westfalen den Betrieb ein. Das vorläufige Scheitern des Projekts von neun Umwelt- und Entwicklungsorganisationen wie UNICEF, Greenpeace, NABU, BUND, WWF, terre des hommes, Kindernothilfe, Misereor und Welthungerhilfe im bevölkerungsreichsten Bundesland ist Folge eines Knebelgesetzes, mit dem die nordrhein-westfälische Landesregierung den Aufbau der privaten Lotterie erfolgreich torpediert hat. Mehr

Der britische Fotograf Marcus Bleasdale ist Sieger des internationalen Fotowettbewerbs „UNICEF-Foto des Jahres 2004“. Sein Foto zeigt ein Flüchtlingskind im Norden der sudanesischen Region Darfur. Arabische Reitermilizen haben das Mädchen und seine Mutter aus ihrem Dorf vertrieben und die Hütten nieder gebrannt. Mehr

Rund 4.000 Kindersoldaten in Afghanistan sind nach Angaben von UNICEF in diesem Jahr demobilisiert worden. Damit hat das von UNICEF zusammen mit nationalen und internationalen Organisationen durchgeführte Wiedereingliederungsprogramm seit seinem Start im Februar 2004 etwa die Hälfte aller minderjährigen Kämpfer erreicht. Mehr

In Berlin hat heute der stellvertretende UNICEF-Exekutivdirektor Kul Gautam zusammen mit UNICEF-Botschafter Harry Belafonte und dem chinesischen Star-Pianisten Lang Lang den UNICEF-Bericht „Zur Situation der Kinder in der Welt 2005“ vorgestellt. Nach neuesten Schätzungen von UNICEF leben weltweit mehr als eine Milliarde Mädchen und Jungen in Armut. Mehr

Die Nelson Mandela Stiftung und UNICEF starten heute gemeinsam die internationale Kampagne „Schulen für Afrika“. Ziel ist es, benachteiligte Kinder in Afrika in die Schule zu bringen. Für Nelson Mandela, den Friedensnobelpreisträger und ehemaligen Präsidenten von Südafrika ist die Kampagne ein Teil seines Vermächtnisses. Mehr

Anlässlich des am 28.November in Nairobi beginnenden Weltgipfels „Für eine minenfreie Welt“ fordert UNICEF die Regierungen von China, Indien, Russland und den USA auf, dem „Ottawa-Vertrag“ zum Verbot von Anti-Personen-Minen beizutreten. Trotz der weltweiten Ächtung von Landminen werden jedes Jahr nach wie vor zwischen 15.000 und 20.000 Menschen bei Minenexplosionen verletzt oder getötet, jeder fünfte davon ist ein Kind. Mehr

Weltweit fehlen schätzungsweise 60 Millionen Frauen, weil weibliche Föten gezielt abgetrieben, Mädchen als Babys getötet oder so schlecht versorgt werden, dass sie nicht überleben. Hierauf weist UNICEF anlässlich der heutigen Konferenz „Mädchen stark machen“ in Berlin hin. Mehr

Anlässlich des 15. Jahrestages der Verabschiedung der UN-Kinderrechtskonvention am 20. November drängt das "Aktionsbündnis Kinderrechte" darauf, die Kinderrechte in Deutschland endlich nachprüfbar für alle Kinder umzusetzen. Mehr

Anlässlich der Sitzung des UN-Sicherheitsrates am 18. und 19. November in Nairobi ruft UNICEF die internationale Gemeinschaft zu mehr Schutz und Hilfe für die Kinder in der Krisenprovinz Darfur auf. Ein dauerhafter Waffenstillstand und das Ziel einer politischen Lösung des Konflikts in Darfur müssen mit mehr Nachdruck verfolgt werden. „Die Lage der Kinder in Darfur wird immer verzweifelter“, sagte die Leiterin von UNICEF Sudan JoAnna Van Gerpen in Berlin. Mehr

Trotz internationaler Ächtung werden gegenwärtig in mindestens 20 Kriegen und bewaffneten Konflikten Kinder als Soldaten eingesetzt. Dies ist Ergebnis des „Weltreport Kindersoldaten“, der von einer Koalition führender Kinder- und Menschenrechtsorganisationen vorgelegt wurde. Mehr

Mit seiner traditionellen Weihnachtsaktion ruft UNICEF die Bundesbürger in diesem Jahr zu Spenden auf, um Mädchen in den ärmsten Ländern der Welt in die Schule zu bringen. Unter dem Motto „Klasse für Mädchen“ unterstützt UNICEF Bildungsprojekte für Mädchen in Afghanistan, Bangladesch, Haiti, Nepal und im Sudan. Mehr
Auf Grund der Unruhen in der Elfenbeinküste befürcht UNICEF, dass sich der Gesundheitszustand von bis zu zwei Millionen Kindern und Frauen in dem westafrikanischen Land rapide verschlechtern könnte. Die meisten nördlichen Landesteile sind seit über einer Woche ohne Wasser und Strom. Mehr

Auch nach der für heute geplanten Verabschiedung des neuen Gesetzes zur Bekämpfung des Menschenhandels im Bundestag ist der Schutz von minderjährigen Opfern nicht ausreichend gewährleistet. Mehr

50 Jahre nach der Einführung des ersten Impfstoffes gegen Kinderlähmung durch den Amerikaner Jonas Edward Salk im Jahr 1954 ist das hoch ansteckende Polio-Virus nur noch in sechs Ländern der Erde heimisch. Weltweit wurden in diesem Jahr bisher noch 821 Polio-Fälle registriert – nach schätzungsweise 350.000 Erkrankungen im Jahr 1988. Doch die erneute Ausbreitung des Virus in Afrika in diesem Jahr ist ein schwerer Rückschlag im Kampf um die vollständige Ausrottung der Kinderlähmung. Mehr

UNICEF-Schirmherrin Eva Luise Köhler und UNICEF-Botschafterin Sabine Christiansen haben die traditionelle UNICEF-Grußkartenkampagne gestartet. Im großen Winterschlitten brachten die beiden über 300 neue Motive der beliebten Grußkarten mit, die ab sofort bei UNICEF erhältlich sind. Mehr

Gemeinsam mit Lutz Bethge, Geschäftsführer von Montblanc International, stellte UNICEF-Botschafterin Sabine Christiansen ein weltweites Projekt für die Bekämpfung des Analphabetismus vor. 149 internationale Prominente wie Harry Belafonte, Sir Roger Moore, Michael Gorbatschow, Luciano Pavarotti, Edwin Moses oder Vivienne Westwood haben ihre Gedanken zum Thema „Schreiben“ handschriftlich dokumentiert. Mehr

Jahrelange Vernachlässigung, Kriegsschäden und Plünderungen haben nach Einschätzung von UNICEF das einst vorbildliche Schulsystem des Irak an den Rand der Funktionsfähigkeit gebracht. Zwar stieg dank internationaler Hilfe die Zahl der Grundschüler von 3,6 Millionen im Jahr 2000 auf heute 4,3 Millionen. Doch Tausende Schulen im Irak sind in so schlechtem Zustand, dass ein vernünftiger Unterricht kaum möglich ist. Mehr als 700 Schulen wurden seit März 2003 durch Bomben und Granaten beschädigt oder zerstört, etwa ein Drittel davon im Großraum Bagdad. Mehr

Fünfzehn Jahre nach dem Fall der Mauer lebt in den meisten Staaten Osteuropas und der ehemaligen Sowjetunion jedes dritte Kind in Armut. Allein in den neun Staaten der Region, für die Armutsdaten vorliegen, sind dies rund 14 Millionen Kinder. Dies ist das Ergebnis des UNICEF-Osteuropa-Reports 2004. Trotz langsamer wirtschaftlicher Erholung liegt die Wirtschaftsleistung in vielen Staaten immer noch deutlich unter der von 1989. UNICEF warnt vor den dramatischen Folgen wachsender sozialer Gegensätze und dem gesellschaftlichen Ausschluss von Millionen benachteiligter Kinder.
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Die weltweit erfolgreichste Schlagersängerin wird 70: Nana Mouskouri feiert am 13. Oktober Geburtstag. 1961 wurde sie mit dem Chanson „Weiße Rosen aus Athen“ international bekannt. Als UNICEF-Botschafterin engagiert sich die Griechin, die sechs Sprachen beherrscht, für Kinder in Not. „Nana Mouskouri ist eine Weltbürgerin mit unverwechselbarem Stil. Sie nutzt ihren Ruhm, um sich weltweit für Kinderrechte einzusetzen“, sagte Dietrich Garlichs, Geschäftsführer von UNICEF Deutschland.
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Bis heute stirbt in Afghanistan eines von sechs Kindern vor seinem fünften Geburtstag. 60 Prozent der Mädchen sind noch immer von Schulbildung ausgeschlossen. Trotz einiger Fortschritte seit dem Sturz der Taliban 2002 ist das Leben der meisten Kinder und Frauen nach wie vor durch extreme Armut, Rechtlosigkeit und Unsicherheit bestimmt. Mehr

UNICEF fordert eine Verstärkung des Kampfes gegen Kindersterblichkeit. Zwar gelang es, die Todesraten bei Kindern in Entwicklungsländern zwischen 1960 und 2000 zu halbieren. In 98 Nationen der Erde gibt es heute jedoch kaum Fortschritte beim Kampf gegen Kindersterblichkeit. In zehn Ländern des südlichen Afrika, aber auch im Irak, Kambodscha und in Staaten der früheren Sowjetunion ist die Sterblichkeitsrate sogar wieder angestiegen. Mehr

Als Reaktion auf das Geiseldrama von Beslan fordert UNICEF verstärkte internationale Hilfe für alle Kinder, die unter den Konflikten im Kaukasus leiden. UNICEF befürchtet, dass der Terroranschlag auf die Schule in Nord-Ossetien die Spannungen in der Region zusätzlich anheizt. Gleichzeitig besteht die Gefahr, dass in Folge des Anschlags die Hemmschwelle, Kinder zum Ziel von Terroraktionen zu machen, weiter sinkt. Mehr
