
Drei Monate nach dem offiziellen Ende der Hungersnot in Somalia ist nach Einschätzung von UNICEF die Lage der Kinder in den Dürregebieten Ostafrikas weiter Besorgnis erregend. Durch die massive Hilfe der internationalen Gemeinschaft wurden im vergangenen Jahr zwar zehntausende Menschen vor dem Hungertod gerettet und die humanitäre Lage vorübergehend stabilisiert. Doch allein in Somalia sind immer noch mehr als 320.000 Kinder akut mangelernährt. Mehr

Laut UNICEF leben auf der Welt heute rund 1,2 Milliarden Jugendliche – mehr als jemals zuvor. Viele von ihnen profitieren von Verbesserungen bei der Bildung, im Gesundheitsbereich und beim Zugang zu neuen Informationstechnologien. Aber in den Entwicklungs- und Schwellenländern ist laut dem neuen UNICEF-Report „Progress for Children“ ein Großteil der Heranwachsenden im Alter zwischen zehn und 19 Jahren immer noch von wichtigen sozialen Fortschritten und Rechten abgeschnitten. Mehr

Eine UNICEF-Hilfslieferung mit mehr als 50 Tonnen Nothilfegütern, darunter vor allem Medikamente, Zusatznahrung für mangelernährte Kinder und Hygieneartikel, startet an diesem Wochenende vom Flughafen Köln/Bonn in die Sahelzone. Dort haben Missernten, Dürre, hohe Nahrungsmittelpreise und politische Instabilität eine schwere Ernährungskrise ausgelöst. UNICEF ruft dringend zur Hilfe auf, um eine erneute Hungersnot in Afrika zu verhindern. Mehr

20 Jahre nach der Ratifizierung der UN-Kinderrechtskonvention sind die international verbrieften Kinderrechte in Deutschland immer noch weitgehend unbekannt. Die Bekanntmachung der Kinderrechte ist eine der Verpflichtungen aus der Konvention, die in Deutschland noch immer nicht vollständig umgesetzt wurde. Dies kritisierten anlässlich des 20. Jahrestages der Ratifizierung am 5. April 2012 übereinstimmend die National Coalition für die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention und das Aktionsbündnis Kinderrechte – Deutsches Kinderhilfswerk, Deutscher Kinderschutzbund, UNICEF Deutschland, in Kooperation mit der deutschen Liga für das Kind. Mehr

Mit einem dringenden Appell ruft UNICEF heute weltweit zu Spenden für die Kinder in acht Ländern der Sahelzone in Afrika auf. Missernten, Dürre, hohe Nahrungsmittelpreise und politische Instabilität haben eine schwere Ernährungskrise ausgelöst. Der Aufruf wird gleichzeitig von den nationalen UNICEF-Komitees in den Industrieländern in die Öffentlichkeit getragen. Mehr

Der internationale UNICEF-Botschafter Harry Belafonte startete heute in Berlin gemeinsam mit Schülern die bundesweite UNICEF-Kampagne „Wasser wirkt“ für das Kinderrecht auf sauberes Wasser. Rund 780 Millionen Menschen weltweit haben kein sauberes Wasser. Mehr

Bei Abschiebungen oder Rückführungen von Flüchtlingen und Migranten werden das Kindeswohl und die seelische Gesundheit von Kindern nicht ausreichend beachtet. Dies ist das alarmierende Ergebnis der UNICEF-Studie „Stilles Leid“. Hierfür hat ein internationales Team aus Psychologen, Ärzten und Sozialwissenschaftlern 164 Jungen und Mädchen sowie 131 Eltern befragt. Mehr

UNICEF verstärkt die Hilfe für die Kinder in der Sahelzone und ruft dringend zu Spenden auf, um eine erneute Hungerkrise in Afrika abzuwenden. Nach Schätzungen von UNICEF sind in den kommenden Monaten über eine Million Kinder in acht Ländern von lebensgefährlicher Mangelernährung bedroht. UNICEF Deutschland hat bereits die ersten 200.000 Euro für Soforthilfe wie therapeutische Zusatznahrung und die Behandlung stark mangelernährter Kinder bereitgestellt. Mehr

UNICEF gratuliert Joachim Fuchsberger zu seinem 85. Geburtstag am 11. März und dankt ihm für sein jahrzehntelanges Engagement. Der beliebte Schauspieler, Showmaster und Filmemacher ist seit 1984 Botschafter für UNICEF Deutschland – der erste Deutsche bei UNICEF mit dieser Aufgabe. Mehr

Mehr als zwei Milliarden Menschen haben zwischen 1990 und 2010 verbesserten Zugang zu Trinkwasser erhalten. Dies ist das Ergebnis des heute veröffentlichten Berichts von UNICEF und der Weltgesundheitsorganisation WHO zur Wasser- und Sanitärversorgung in der Welt. Damit wurde das so genannte Millenniumsziel für Trinkwasser (Halbierung des Anteils der Menschen ohne sicheres Trinkwasser bis 2015) bereits erreicht. Mehr

Endspurt für die Kinderrechte: Noch vier Wochen lang können sich Kinder und Jugendliche aus ganz Deutschland bei UNICEF als „JuniorBotschafter des Jahres“ bewerben. Mehr

Nach Schätzungen von UNICEF wachsen weltweit mittlerweile rund eine Milliarde Kinder und Jugendliche in Städten auf – das ist fast die Hälfte aller Kinder. Jedes Dritte von ihnen lebt in einem überbevölkerten Slum. Diese Kinder haben meist keinen ausreichenden Zugang zu sauberem Wasser, sanitären Einrichtungen, Elektrizität, Gesundheitsversorgung oder Schulen. 30 bis 50 Prozent aller Neugeborenen in den rasch wachsenden Städten und Metropolen der Entwicklungs- und Schwellenländer werden nach der Geburt nicht einmal registriert. Dies ist Ergebnis des UNICEF Berichts „Zur Situation der Kinder in der Welt 2012“. Mehr

2012 ist ein Schaltjahr und hat mit dem 29. Februar einen zusätzlichen Tag. UNICEF ruft Unternehmen, Vereine, Schulen, Eltern und Kinder dazu auf, diese geschenkte Zeit zu nutzen und mit besonderen Aktionen Spenden für Kinder in Ostafrika zu sammeln. Dank der massiven internationalen Hilfe und einer besseren Ernte hat sich die Situation in den Hungergebieten zwar entspannt. Trotzdem leiden allein in Somalia nach Einschätzung von UNICEF weiter über 320.000 Kinder an akuter Mangelernährung. Mehr

UNICEF fordert verstärkte Anstrengungen zur Demobilisierung und Wiedereingliederung von Kindersoldaten. Zehn Jahre nach dem Verbot des Einsatzes von Minderjährigen in Kampfeinsätzen dienen nach Schätzungen von UNICEF weltweit immer noch rund 250.000 Kinder und Jugendliche in bewaffneten Gruppen. Mehr

Auf Einladung des Festkomitees Kölner Karneval fährt beim Kölner Rosenmontagszug zum ersten Mal ein Wagen für UNICEF mit. Der Wagen thematisiert die schwierige Situation vieler Kinder und Jugendlicher in der Ukraine – neben Polen Gastland der kommenden Fußballeuropameisterschaft. Mehr

„Kinder brauchen Zeit!“ – so lautet das diesjährige Motto von UNICEF und dem Deutschen Kinderhilfswerk zum Weltkindertag am 20. September. Damit möchten die Kinderrechtsorganisationen das Recht der Kinder auf Spiel und Freizeit, auf elterliche Fürsorge und auf Beteiligung ins Bewusstsein rücken. Mehr

Dank der massiven internationalen Hilfe und einer besseren Ernte hat sich die Situation in den Hungergebieten in Somalia entspannt. Trotzdem leiden in Somalia nach Einschätzung von UNICEF weiter über 400.000 Kinder an akuter Mangelernährung. UNICEF ruft deshalb dringend dazu auf, die lebensrettende Hilfe fortzusetzen. Mehr

Als Reaktion auf die aktuellen Todesfälle von Kindern durch Misshandlungen und Vernachlässigung fordert UNICEF Geschäftsführer Christian Schneider eine Stärkung der Prävention in den Gemeinden. Mehr

Anlässlich ihres 75. Geburtstags dankt UNICEF der britischen Schauspielerin Vanessa Redgrave für ihren großen Einsatz für die Rechte der Kinder. Die Oscar-Preisträgerin ist nicht nur eine der weltweit anerkanntesten Schauspielerinnen. Als internationale UNICEF-Botschafterin tritt sie seit den 1990er Jahren insbesondere für Kinder in den Krisengebieten der Erde ein. Mehr

UNICEF-Schirmherrin Bettina Wulff und der Vorsitzende von UNICEF Deutschland, Dr. Jürgen Heraeus, rufen gemeinsam dazu auf, benachteiligte Kinder zu stärken und Deutschland kindergerechter zu gestalten. Mehr

Auf dem SemperOpernball in Dresden wird der Schauspieler Roger Moore mit dem Dresdner St. Georgs Orden des SemperOpernballs für sein Lebenswerk geehrt. Bereits vor dem großen Ereignis am Freitagabend tritt er erneut in seiner alten Rolle als James Bond in Aktion: In der Bar des Hotel Taschenbergpalais Kempinski dreht der Weltstar einen Werbespot für die neue UNICEF-Wasserkampagne. Mehr

Zwei Jahre nach dem verheerenden Erdbeben in Haiti sieht UNICEF trotz enormer Probleme langsame Fortschritte beim Wiederaufbau für Kinder. Doch chronische Armut, Unterentwicklung und schwache Institutionen sowie Krankheiten wie Cholera bedrohen weiterhin besonders die Kinder. Naturkatastrophen bleiben eine permanente Gefahr. Mehr

In der Sahel-Zone in West- und Zentralafrika zeichnet sich für das kommende Jahr eine verschärfte Nahrungsmittelkrise ab. „Schätzungsweise eine Million Kinder in West- und Zentralafrika sind in 2012 von schwerer Mangelernährung bedroht, wenn die internationale Gemeinschaft nicht sofort handelt“, erklärte UNICEF-Exekutivdirektor Anthony Lake in New York. Mehr

Der 30-jährige deutsche Nachwuchsfotograf Kai Löffelbein ist Sieger des diesjährigen internationalen Wettbewerbs „UNICEF-Foto des Jahres“. Das Siegerbild zeigt einen Jungen auf der Giftmüllhalde Agbogbloshie in der Nähe von Ghanas Hauptstadt Accra. Umgeben von hochgiftigen Dämpfen und Elektroschrott aus dem Westen hält der Junge das Skelett eines Bildschirms in die Höhe. Seine Pose scheint nur auf den ersten Blick triumphal. Allein aus Deutschland werden nach Schätzungen den Vereinten Nationen jährlich etwa 100.000 Tonnen Elektromüll nach Afrika verschifft. Rasanter technologischer Fortschritt auf der einen Seite, Zerstörung und Elend für Menschen und Umwelt andererseits. Mehr

Die Teilhabe von Eltern am Arbeitsleben ist von zentraler Bedeutung für das Wohlbefinden von Kindern in Deutschland. Eine gute Förderung in Kindertagesstätten und Schulen kann Defizite aufgrund mangelnder Teilhabe der Eltern nur begrenzt ausgleichen. Zu diesem Ergebnis kommt der „UNICEF-Bericht zur Lage der Kinder in Deutschland 2011/2012“. Mehr

Kurz vor Beginn der Afghanistan-Konferenz am 5. Dezember 2011 in Bonn fordert UNICEF ein nachhaltiges Engagement der internationalen Gemeinschaft, um die Lebensbedingungen der Kinder zu verbessern. „Die Kinder in Afghanistan brauchen Sicherheit, Bildung und konkrete Lebenschancen. Mehr

Mit Weihnachten hat Udo Lindenberg zwar wenig am Hut. Aber die Rocklegende hat ein großes Herz für Kinder. „U.DO Fröhliche“ heißt die erste UNICEF-Weihnachtskarte, die der Sänger und Maler gestaltet hat. Das Selbstportrait als Weihnachtsbaum mit Hut soll helfen, damit UNICEF „viel Kohle“ bekommt, um den Kindern in „Somalia“ und den „anderen Brennpunkten der Welt“ zu helfen, so Lindenberg im Interview mit UNICEF. In dem Gespräch sinniert er außerdem über Weihnachten, Schräglagen und das Gewissen. Mehr

UNICEF ist seit 40 Jahren in Somalia präsent und eine der wenigen Organisationen, die im Süden Somalias trotz schwieriger Sicherheitsbedingungen arbeiten kann. Mit Partnerorganisationen und nationalen Mitarbeitern nutzt UNICEF jeden Spielraum, um Zugang zu den Hilfsbedürftigen zu erhalten. Mehr

Die Kinder in den Hungergebieten in Ostafrika brauchen bis weit in das kommende Jahr Unterstützung. Trotz massiver internationaler Hilfe herrscht in drei Regionen Somalias weiter offiziell eine Hungersnot. Mehr als jedes dritte Kind dort ist in akuter Gefahr. UNICEF ruft deshalb mit seiner traditionellen Weihnachtsaktion 2011 unter dem Motto „Zeit zu teilen“ zu weiteren Spenden für die Kinder in Ostafrika auf. Mehr

Das Aktionsbündnis Kinderrechte begrüßt, dass sich der Deutsche Bundestag heute in einer Debatte mit den Kinderrechten in Deutschland befasst. „Mitten in der „Haushaltswoche“ hat das Parlament heute die Chance, gleich mehrere entscheidende Signale für die Zukunft unserer Kinder zu geben“, erklärten die Vorsitzenden der Mitgliedsorganisationen Deutsches Kinderhilfswerk, Deutscher Kinderschutzbund und UNICEF Deutschland heute in Köln und Berlin. Mehr

Acht Monate nach dem Erdbeben und Tsunami in Japan besuchten die Berliner Philharmoniker unter der Leitung von Chefdirigent Sir Simon Rattle Japan im Rahmen einer Asien-Tournee und gaben drei Konzerte in der Suntory Hall in Tokio. Davon widmeten sie ein Konzert den Kindern in Japan. Als internationale UNICEF-Botschafter überreichten sie in diesem Konzert japanischen Kindern das „Buch der Solidarität“. Deutsche Schülerinnen und Schüler hatten in dem mehrbändigen Buch in bunten Bildern, mutmachenden Botschaften und persönlichen Briefen ihr Mitgefühl angesichts der beispiellosen Katastrophe in Japan ausgedrückt. Mehr

Kurz vor der Schlussabstimmung über den Haushalt 2012 haben Jugendliche vor dem Reichstag mit Plakaten die Politiker aufgefordert, nicht länger auf Kosten der nachwachsenden Generationen zu leben. Mit Botschaften wie „Eure Schulden – unsere Zukunft!“, „Unsere Zukunft im Minus?“, „Kinder sind die Bank“ oder „Unsere Zukunft ist kein Monopolyspiel“ machten Hannah Lefel (16), Malin Eh (16), Madita Eh (14) und Üwen Ergün (15) aus dem UNICEF-JuniorTeam auf die dramatische Schuldenlast aufmerksam, die den Kindern bereits heute auferlegt ist. Mehr

Zum Jahrestag der UN-Konvention über die Rechte des Kindes am 20. November finden auf Initiative von UNICEF und dem Auswärtigen Amt in ganz Deutschland Aktionstage unter dem Motto „Ich hab immer Rechte“ statt. Insgesamt 120 Abgeordnete des Deutschen Bundestages haben sich bereit erklärt, vom 14.-18. November in ihren Wahlkreisen Schulen oder andere Einrichtungen zu besuchen. Über 200 Schulen in ganz Deutschland haben Aktionen zum Thema „Kinderrechte“ geplant. Mehr

UNICEF-Schirmherrin Bettina Wulff hat im Schloss Bellevue die traditionelle Grußkartenkampagne für 2011 gestartet. Hierzu traten Schülerinnen und Schüler einer Berliner Grundschule gemeinsam mit dem UNICEF-Paten Ralf Bauer im Vierer-Tandem in die Pedalen. Sie stellten damit ein aktuelles Motiv der beliebten UNICEF-Grußkarten nach. Überall in Deutschland verkaufen jetzt wieder ehrenamtliche Helfer UNICEF-Karten, zum Beispiel auf Weihnachtsmärkten. „Bei den UNICEF-Ehrenamtlichen heißt es jetzt volle Kraft für Kinder. Ihr Antrieb ist: Jede verkaufte Grußkarte hilft einem Kind“, sagte Bettina Wulff. Unterstützt wurde sie von der stellvertretenden UNICEF-Vorsitzenden Ann Kathrin Linsenhoff und der Beirätin der ehrenamtlichen UNICEF-Arbeitsgruppen Alexandra Meindl-Müller. Mehr

100 Tage nachdem in Teilen von Südsomalia die Hungersnot ausgerufen wurde, befürchtet UNICEF eine weitere Todeswelle in Ostafrika und weitet seine Nothilfe weiter aus. In dieser Woche hat UNICEF in der somalischen Hauptstadt Mogadischu eine neue Impfkampagne gegen Masern für 750.000 Kinder im Alter zwischen sechs Monaten und 15 Jahren gestartet. Mehr

Während Tetanus in Deutschland fast nicht mehr vorkommt, sterben nach Angaben von UNICEF in den Entwicklungsländern noch immer täglich 160 Neugeborene an Wundstarrkrampf. Schwimmlegende Franziska van Almsick macht deshalb als Aktionsbotschafterin im Zeitraum von Oktober bis Dezember in TV-Spots auf den Kampf gegen Tetanus und die Aktion „1 Packung = 1 lebensrettende Impfdosis“ von Pampers aufmerksam. Auch die Service-Club-Organisation Kiwanis International mit tausenden freiwilligen Mitgliedern unterstützt UNICEF im Kampf gegen Tetanus. Mehr

Mit der UNICEF-Aktion „spenden statt schenken“ können Unternehmen ihren Kunden und Geschäftspartnern ein Weihnachtsgeschenk machen, das dauerhaft wirkt. Kein lästiges Aussuchen von Präsenten, keine extra Zeit fürs Verpacken und auch keine Versandkosten – das sind die Vorteile für Unternehmen. Stattdessen spenden sie das für Weihnachtsgeschenke eingeplante Geld an UNICEF und zeigen Kunden und Geschäftspartnern ihr soziales Engagement. Die Spenden helfen UNICEF, Kindern in Afrika eine gute Schulbildung zu sichern. Mehr

Die im Aktionsbündnis Katastrophenhilfe zusammengeschlossenen großen deutschen Hilfswerke machen anlässlich des Welternährungstags am 16. Oktober auf die dramatische Zuspitzung der Lage der Hungernden in Ostafrika aufmerksam. Trotz massiver internationaler Hilfe drohen allein in den Hungergebieten Somalias in den kommenden Monaten schätzungsweise 750.000 Menschen an Krankheiten und Schwäche zu sterben. Seit Juli hat sich damit dort die Zahl der akut Gefährdeten fast verdoppelt. Mehr

UNICEF-Ehrenbotschafter Joachim „Blacky“ Fuchsberger fordert in einem bewegenden Video-Spot zu Spenden auf. „Die Hungersnot in Ostafrika trifft vor allem die Kinder“, so der 84-Jährige in seinem Appell an die Bundesbürger. „Sie sterben täglich. Stündlich. Das geht uns alle an. Für uns alle ist die Hungersnot unvorstellbar – trotz der Bilder, die wir sehen. Lassen Sie die Kinder nicht im Stich. Es ist Zeit zu teilen.“ Mehr

UNICEF freut sich über die Stärkung von Mädchen und Frauen durch die Verleihung des diesjährigen Friedensnobelpreises. Die Präsidentin Liberias, Ellen Johnson-Sirleaf, die liberianische Menschenrechtlerin Leymah Gbowee und Tawakkul Karman aus dem Jemen erhielten die wichtige Auszeichnung für ihren gewaltfreien Kampf für die Sicherheit und die Beteiligung von Frauen an der Schaffung von Frieden. Mehr

Das Aktionsbündnis Kinderrechte begrüßt, dass der Bundestag sich am heutigen Freitag mit der Stärkung von Kinderrechten in Deutschland befasst. Um Kindern in Deutschland nachhaltig zu mehr Anerkennung, Schutz und Respekt zu verhelfen, sei die Verankerung der Kinderrechte im Grundgesetz besonders gut geeignet, so die Aktionspartner Deutsches Kinderhilfswerk, Deutscher Kinderschutzbund, UNICEF Deutschland und Deutsche Liga für das Kind. Mehr

Anlässlich des heutigen Weltkindertags ruft UNICEF-Schirmherrin Bettina Wulff alle Erwachsenen dazu auf, Kinder ernst zu nehmen und ihre Rechte zu stärken. „Wer Kindern zuhört, macht sie stark“, erklärte Bettina Wulff. Gleichzeitig ermutigt die UNICEF-Schirmherrin alle Kinder und Jugendlichen offen ihre Meinung zu sagen und ihr Lebensumfeld mit zu gestalten: „Wir Erwachsen wollen wissen, was Euch beschäftigt und was wir gemeinsam verbessern können. Nur so kann unsere Gesellschaft kindgerechter werden." Mehr

Kinder mit Behinderungen sind in den Staaten Osteuropas und der ehemaligen Sowjetunion bis heute vielfach ausgeschlossen und werden diskriminiert. Viele wachsen in Heimen auf und haben keinen Zugang zu Förderung und Bildung. Die Berliner Philharmoniker setzen sich jetzt als Internationale UNICEF Botschafter zusammen mit UNICEF dafür ein, die Rechte dieser Kinder zu stärken. Ein Ensemble des weltberühmten Orchesters nimmt an der ersten Internationalen Konferenz für Menschen mit Behinderung in Aserbaidschan teil und gibt dort auch ein Konzert mit dem staatlichen Sinfonieorchester. Mehr

Jetzt bewerben! UNICEF sucht neue „JuniorBotschafter“ für Kinderrechte. Im Europa-Park in Rust eröffneten Schauspieler Ralf Bauer, KI.KA Moderator Alex Huth und Marianne Mack, Schirmherrin der Kooperation zwischen UNICEF und dem Europa-Park, heute den bundesweiten Wettbewerb „UNICEF JuniorBotschafter 2012“. Mit dabei waren auch die Gewinnerin des vergangenen JuniorBotschafter-Wettbewerbs Malin Eh aus Köln und die Schüler der Klasse 5G1 der Heinrich-Böll-Schule im hessischen Hattersheim. Mit dem Wettbewerb zeichnet UNICEF Kinder und Jugendliche aus, die sich besonders für die Kinderrechte engagieren. Am Wochenende finden in ganz Deutschland die traditionellen Feste zum Weltkindertag statt. Der Europa-Park in Rust spendet dazu pro Eintrittskarte 50 Cent an UNICEF. Mehr

„Kinder haben was zu sagen!“ – so lautet das diesjährige Motto des Deutschen Kinderhilfswerks und UNICEF Deutschland zum Weltkindertag am 20. September. Beim zentralen Bildtermin der beiden Kinderrechtsorganisationen am Brandenburger Tor forderten Berliner Grundschülerinnen und Grundschüler mit Flüstertüten ihr Recht auf Beteiligung lautstark ein. Unterstützt wurden sie dabei von UNICEF-Patin Christiane Paul und dem Botschafter des Deutschen Kinderhilfswerks Axel Pape. Mehr

Die Zahl der Todesfälle von Kindern unter fünf Jahren ist weltweit in den letzten 20 Jahren von mehr als 12 Millionen 1990 auf 7.6 Millionen zurückgegangen. Kurz vor dem Weltkindertag am 20. September legt UNICEF gemeinsam mit anderen UN-Organisationen die neuesten Schätzungen zur Kindersterblichkeit vor. Mehr

UNICEF befürchtet, dass sich die katastrophale Situation der Kinder in den Hungergebieten in Ostafrika noch weiter verschlechtert. Nach neuesten Schätzungen sind allein in Somalia jetzt 450.000 Kinder unter fünf Jahren akut mangelernährt, darunter 190.000 in einem lebensbedrohlichen Zustand. Zehntausende Menschen sind in den vergangenen Monaten gestorben, vermutlich war jedes zweite Opfer ein Kind. Mehr

Anlässlich des Weltbildungstags am 8. September machten Berliner Schülerinnen und Schüler zusammen mit UNICEF auf den anhaltenden Bildungsnotstand in Afrika aufmerksam. Sie übergaben Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel 83.314 Unterschriften für das Menschenrecht auf Bildung. Mehr

Während die internationale Aufmerksamkeit für die Hungerkatastrophe in Ostafrika abnimmt, ist die Situation der Kinder dort weiter ernst. Christian Schneider, Geschäftsführer von UNICEF Deutschland, besucht zurzeit Hilfsprogramme in Somalia und Kenia. „Die Kinder waren als erste und besonders hart von der Krise betroffen. Und sie werden noch lange Hilfe brauchen“, berichtet Schneider aus Somalia. Nach UNICEF-Schätzungen sind in Ostafrika rund 300.000 Kinder schwer mangelernährt. Mehr

Am 2. September feiert Dr. Jürgen Heraeus seinen 75. Geburtstag. Der hoch geachtete Unternehmer prägt seit 2008 als ehrenamtlicher Vorsitzender die Arbeit des Deutschen Komitees für UNICEF. „Für Dr. Jürgen Heraeus steht der Mensch im Mittelpunkt“, sagte Christian Schneider, Geschäftsführer von UNICEF Deutschland. „In seiner Arbeit für UNICEF verbindet er unternehmerische Erfahrung und Klarheit mit einem tiefen Verantwortungsgefühl für Kinder.“ Mehr

Roma-Kindern, die aus Deutschland und anderen europäischen Ländern in den Kosovo abgeschoben wurden, bleiben dort weiterhin elementare Rechte vorenthalten. Dies ist Ergebnis einer neuen UNICEF-Studie, bei der Forscher rund 200 im vergangenen Jahr zurückgeführte Familien der Roma, Ashkali und Kosovo-Ägypter sowie Mitarbeiter kosovarischer Behörden ausführlich befragt haben. Mehr

UNICEF fürchtet, dass in Ostafrika in Folge der Hungersnot und der Flüchtlingswelle lebensgefährliche Krankheiten bei Kindern zunehmen. „Die internationale Hilfe läuft. Trotzdem ist die Gefahr für die Kinder weiter groß. Durchfall und Infektionskrankheiten wie Masern sind für die geschwächten Kinder tödlich“, sagte Rudi Tarneden, Sprecher von UNICEF Deutschland. Mehr

Als neue UNICEF-Partnerstadt 2011/2012 hat Nürnberg ein Jahr lang die Rechte der Kinder im Blick: Unter dem Motto „Gemeinsam für Kinder“ engagieren sich Bürgerinnen und Bürger gezielt für Mädchen und Jungen und sammeln Spenden für UNICEF-Projekte. Kinder, Erwachsene, Unternehmen, Schulen und Vereine sind dazu aufgerufen, sich an der Partnerschaft zu beteiligen. Mit den Erlösen unterstützt Nürnberg Kinder in den Dürreregionen Ostafrikas, in Kolumbien und im Sudan. Als 18. UNICEF-Partnerstadt löst Nürnberg die Stadt Karlsruhe ab. Mehr

Seit 20 Jahren ist Sir Roger Moore als internationaler UNICEF-Botschafter für Kinder in Not im Einsatz. „UNICEF ist meine beste Mission“, erklärt der ehemalige James-Bond-Darsteller. „Denn UNICEF ist das wirkliche Leben. Hier geht es um Humanität und um Kinder.“ Mehr

Angesichts der dramatischen Not der Kinder unterstützen Bundesligavereine jetzt die UNICEF-Nothilfe in Ostafrika. Zum Saisonauftakt rufen Clubs der Bundesliga und 2. Bundesliga in ihren Stadien zur Hilfe per SMS auf. Unter dem Motto „Gemeinsam gegen Hunger“ wollen die Mannschaften ein Zeichen setzen, dass die Kinder in den Dürregebieten Ostafrikas dringend Hilfe brauchen – und dass jeder ganz einfach helfen kann. Mehr

UNICEF hat seine Hilfe im Süden Somalias verstärkt und ruft weiter dringend zu Spenden auf: Allein im Süden Somalias sind 1,25 Millionen Mädchen und Jungen dringend auf Hilfe angewiesen. Im Juli hat UNICEF per Flugzeug und Schiff Hilfsgüter nach Somalia gebracht, um 65.000 mangelernährte Kinder im Süden Somalias zu versorgen. Sie werden über das UNICEF-Netzwerk von rund 60 lokalen Partnerorganisationen verteilt. UNICEF versorgt beispielsweise über 500 einfache Ernährungszentren mit Zusatznahrung. Mehr
UNICEF startet heute gemeinsam mit der Weltgesundheitsorganisation und dem kenianischen Gesundheitsministerium eine große Impfkampagne im Norden Kenias. Sie soll bis Freitag über 200.000 Kinder vor Masern und Kinderlähmung schützen – zunächst in den Regionen Garissa, Fafi, Lagdera und Wajir Süd rund um das Flüchtlingslager Dadaab. Ab August soll die Kampagne weiter ausgedehnt werden. Mehr

Anlässlich des heutigen Treffens auf Einladung der Vereinten Nationen in Rom ruft UNICEF dazu auf, die Hilfe für Kinder in Ostafrika massiv zu verstärken. UNICEF-Direktor Anthony Lake richtet einen dringenden Hilfsappell an die Teilnehmer: „Dies ist eine Hungersnot der Kinder. Wir müssen sofort handeln, jeder Tag kann den Unterschied zwischen Leben und Tod ausmachen. Auch angesichts einer Hungersnot, die Millionen betrifft, zählt jedes einzelne Leben.“ Mehr

Die internationale Gemeinschaft hat heute für Teile Somalias offiziell eine Hungersnot ausgerufen. Von einer Hungersnot spricht man laut UNICEF dann, wenn mehr als 30 Prozent der Menschen an akuter Mangelernährung leiden oder jeden Tag mehr als zwei pro 10.000 Menschen bzw. vier von 10.000 Kindern in einem Gebiet sterben. Mehr

Die im Aktionsbündnis Katastrophenhilfe zusammengeschlossenen großen deutschen Hilfswerke rufen zur Unterstützung für die Dürreopfer am Horn von Afrika auf. Bereits jedes dritte Kind in den Notlagern in Kenia und an der Grenze zwischen Somalia und Äthiopien leidet an schwerer Mangelernährung. Ein Ende der Krise ist nicht in Sicht. Die meisten Familien haben durch die Dürrekatastrophe und in Folge des jahrzehntelangen Bürgerkrieges in Somalia ihre Lebensgrundlagen verloren. Es fehlt an Nahrung, sauberem Wasser, medizinischer Hilfe und Notunterkünften. Insbesondere in Somalia sind viele Menschen ohne Hilfe. Mehr

Anlässlich der heute beginnenden Reise von Bundeskanzlerin Angela Merkel nach Kenia weist UNICEF auf die dramatische Situation der Kinder am Horn von Afrika hin. Allein in Kenia leiden in Folge der extremen Dürre und Missernten über 385.000 Kinder an Mangelernährung – 65.000 davon schwer. Diese Kinder sind besonders von Krankheiten wie Masern, Durchfall und Lungenentzündung bedroht. Sie werden in ihrer gesamten Entwicklung geschädigt. Wegen der katastrophalen Dürre hatte die kenianische Regierung bereits im vergangenen Monat den Notstand ausgerufen. Mehr

Anlässlich der Unabhängigkeitserklärung am 9.Juli ruft UNICEF Regierungen und Öffentlichkeit zur Unterstützung der vier Millionen Kinder und Jugendlichen im Südsudan auf. Der jüngste Staat Afrika ist nach Einschätzung von UNICEF bis heute einer der gefährlichsten Orte weltweit für Kinder. Mehr

Die Situation am Horn von Afrika verschlechtert sich dramatisch. Es droht eine humanitäre Katastrophe. Zwei Millionen Kinder sind mangelernährt, eine halbe Million davon so schwer, dass ihr Leben unmittelbar bedroht ist. Sie brauchen umgehend Hilfe. Insgesamt sind über zehn Millionen Menschen in Somalia, Kenia und Äthiopien von der schwersten Dürre seit fünfzig Jahren betroffen. Ausgelöst wurde die Krise durch eine extreme Dürre, dramatisch angestiegene Lebensmittelpreise und bewaffnete Konflikte. In einigen Regionen wie in Nordkenia leidet bereits jedes vierte Kind an akuter Mangelernährung; in Somalia ist der Anteil noch höher. Die Vereinten Nationen gehen von der derzeit schwersten Nahrungsmittelkrise auf der Welt aus. Mehr

Anlässlich der ersten Lesung des neuen Kinderschutzgesetzes im Deutschen Bundestag ruft UNICEF dazu auf, bedrohten Kindern mehr Gehör zu verschaffen. Mehr

Alltägliche Gewalt gegen Kinder wird nach Einschätzung von UNICEF bis heute weltweit unterschätzt und verdrängt. Nur in 29 von rund 200 Staaten ist sie vollständig verboten. Auch in Ländern wie Deutschland bleibt sie eine traurige Realität für viele Kinder – obwohl das Recht auf eine gewaltfreie Erziehung gesetzlich festgeschrieben ist. Mehr

Der Schock der Mehrfachkatastrophe mit Erdbeben, Tsunami und Reaktorunfall in Japan wirkt für Millionen Menschen in den betroffenen Gebieten immer noch nach. Die vier Organisationen des Aktionsbündnis Katastrophenhilfe unterstützen die am stärksten betroffenen Familien und Kinder auf ihrem Weg zurück zur Normalität. Mehr

Jeden Tag schuften überall auf der Welt Millionen von Kindern. Sie arbeiten auf Feldern, putzen Schuhe oder sind Dienstmädchen. Auch als Soldaten oder Prostituierte werden Minderjährige missbraucht. Trotzdem kann Kinderarbeit nicht einfach verboten werden, erklärt Rudi Tarneden, Sprecher von UNICEF Deutschland. Mehr

Nach Ausbruch der Cholera in der Hauptstadt der Elfenbeinküste Abidjan hat UNICEF Hilfsmaßnahmen für die betroffene Bevölkerung gestartet. UNICEF hat Medikamente zur Behandlung von 1.000 Cholerapatienten sowie Seife, Chlor und Materialien zur Wasserreinigung für 400.000 Menschen bereitgestellt. Im Distrikt Koumassi der Hauptstadt waren zehn Fälle der hoch ansteckenden Krankheit bestätigt worden. UNICEF befürchtet, dass sich die Cholera rasch ausbreiten könnte. In vielen Gebieten des Landes ist nach den Kämpfen der vergangenen Monate die Versorgung mit sauberem Trinkwasser unterbrochen. Mehr

Benachteiligte Jugendliche in den Entwicklungs- und Schwellenländern tragen nach Angaben von UNICEF ein besonders hohes Aids-Risiko. So leben heute weltweit rund zwei Millionen Teenager zwischen 10 und 19 Jahren mit dem HI-Virus – die meisten von ihnen in den afrikanischen Ländern südlich der Sahara. Oft wissen die Jugendlichen nicht von ihrer Infektion, da sie keinen Zugang zu vertraulichen Beratungs- und Testmöglichkeiten haben. Mehr

Die 15-jährige Malin Eh aus Köln ist UNICEF-JuniorBotschafterin 2011. Die Schülerin hat sich für benachteiligte Seenomaden-Kinder in Thailand eingesetzt und mitgeholfen, ein Gemeindezentrum auf der Insel Koh Phi Phi aufzubauen. Bereits zum achten Mal verleiht UNICEF den begehrten Kinderrechts-Preis in der Frankfurter Paulskirche. Ausgezeichnet werden Kinder und Jugendliche, die sich besonders für die Kinderrechte engagieren. 56 einzelne Kinder und Gruppen, 76 Schulen, 14 Chöre und 13 Vereine und Organisationen haben sich beworben. Insgesamt waren über 37.500 Kinder und Jugendliche an JuniorBotschafter-Aktionen beteiligt – mehr als je zuvor. Viele von ihnen haben die UNICEF-Kampagnen „Kinder im Krieg, „Schulen für Afrika“ oder die UNICEF-Nothilfe für die Kinder in Haiti, Pakistan und Japan unterstützt. Mehr

Anlässlich des Bundestreffens der 150 ehrenamtlichen UNICEF-Gruppen am kommenden Wochenende rief der Vorsitzende von UNICEF Deutschland Dr. Jürgen Heraeus zu einer höheren Wertschätzung und Förderung ehrenamtlicher Arbeit in Deutschland auf. „Der freiwillige Einsatz für andere Menschen ist unschätzbar wertvoll für die gesamte Gesellschaft“, sagte Heraeus mit Blick auf die rund 8.000 UNICEF-Freiwilligen in Deutschland. Mehr

Anlässlich der beiden Benefizkonzerte am 29. und 30. Mai in Rolandseck bei Bonn und in der Berliner Philharmonie dankt UNICEF allen Spendern und zieht eine erste Bilanz der Nothilfe für Kinder nach der Katastrophe in Japan vom 11. März 2011. Die Situation der rund 49.000 Kinder, die in der Folge des Erdbebens, des Tsunamis und der hohen radioaktiven Strahlung mit ihren Familien evakuiert wurden, hat sich inzwischen in vielen Bereichen gebessert. UNICEF unterstützt nun zunehmend den Wiederaufbau von Schulen und Gesundheitseinrichtungen sowie Aktivitäten zur Erholung der betroffenen Kinder. Mehr

Auf dem Platz sind sie Gegner, für Kinder stehen sie zusammen. Vor dem mit Spannung erwarteten Finale der Champions League am Samstag in London rufen die beiden Trainer Sir Alex Ferguson (Manchester United) und Josep Guardiola (FC Barcelona) gemeinsamen zur Unterstützung von UNICEF auf. Mehr

Zum achten Mal ehrt UNICEF die Sieger des bundesweiten Wettbewerbs „JuniorBotschafter des Jahres“. Über 600 Kinder und Jugendliche aus ganz Deutschland werden in der Frankfurter Paulskirche erwartet. Rund 37.500 Mädchen und Jungen aus allen Bundesländern waren an Aktionen zu den Kinderrechten beteiligt. Mehr

Auch nach dem Ende der bewaffneten Kämpfe in der Elfenbeinküste sind nach Angaben von UNICEF mehr als 140.000 Flüchtlinge in überfüllten Lagern im Westen des Landes dringend auf Hilfe angewiesen. UNICEF versorgt gemeinsam mit anderen Hilfsorganisationen die Menschen in den Lagern mit dem Nötigsten wie sauberes Trinkwasser, Essen und Medikamenten. Doch die nach wie vor unsichere Lage erschwert die Hilfe. Mehr

Anlässlich der morgen in Genf beginnenden „Globalen Plattform zur Reduzierung von Risiken durch Naturkatastrophen“ stellt UNICEF seinen Bericht „Zur Lage der Kinder in Krisengebieten 2011“ vor. UNICEF ruft darin die Regierungen und Öffentlichkeit dazu auf, Kinder und Gemeinden besser vor Naturkatastrophen zu schützen. Mehr

Jetzt seid Ihr dran: Welchen UNICEF-JuniorBotschafter-Beitrag 2011 findet Ihr am besten? Zum ersten Mal könnt Ihr als Younicef.de-Community Euren Favoriten unter allen Finalisten bestimmen. Das Kind oder die Gruppe, die von Euch im Online-Voting die meisten Stimmen bekommt, wird zusammen mit den übrigen Preisträgern bei der großen JuniorBotschafter-Preisverleihung am 30. Mai in der Frankfurter Paulskirche ausgezeichnet. Gebt jetzt bis zum 26. Mai online auf younicef.de Eure Stimme ab! Mehr
Die Menschen in Japan wurden von einer beispiellosen Naturkatastrophe heimgesucht, die weltweit Trauer und Betroffenheit auslöst. Weltbekannte Musiker kommen in Rolandseck zusammen, um zugunsten der Opfer zu spielen. Der Reinerlös des Konzertes wird UNICEF für die Soforthilfe für Kinder und deren Familien in Japan übergeben. Mehr

UNICEF ist sehr besorgt über die Auswirkungen der Gewalt auf Kinder in den andauernden Konflikten in Nordafrika und im Nahen Osten. In einer Stellungnahme verurteilt UNICEF-Direktor Anthony Lake insbesondere, dass Militärs gezielt auf Zivilisten schießen. Er fordert unverzüglich Zugang für Hilfsorganisationen zu allen betroffenen Gebieten, damit alle Kinder in Not Hilfe erhalten. “UNICEF fordert alle Konfliktparteien auf, sich an die internationale Kinderrechtskonvention zu halten und alles zu tun, um Kinder vor direkter und indirekter Gewalt zu schützen“, sagte Anthony Lake heute in New York. Mehr

Die stellvertretende Vorsitzende von UNICEF Deutschland, Ann Kathrin Linsenhoff, erhält heute für ihr vielseitiges und langjähriges ehrenamtliches Engagement das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Bundespräsident Christian Wulff überreicht ihr die Auszeichnung in Bad Vilbel. Mehr

„Wir laufen für UNICEF“ geht in eine neue Runde. Schulen und Sportvereine in ganz Deutschland sind aufgerufen, auch in diesem Jahr wieder Sponsorenläufe zugunsten von UNICEF zu organisieren. UNICEF-Patin und Top-Model Eva Padberg startete im Europa-Park in Rust den ersten Lauf mit rund 300 Schülerinnen und Schülern. Mehr

Suzanne von Borsody, Sabine Christiansen, Dunja Hayali, Steffi Jones, Nia Künzer, Nina Öger, Eva Padberg, Christiane Paul, Nina Ruge und Sandra Thier machen sich für Mädchenbildung stark. Auf www.schulenfuerafrika.de kann jeder mitmachen! Mehr

Ein Frachtschiff des Welternährungsprogramms der Vereinten Nationen (WFP) mit Nahrung, Medikamenten und anderen Hilfsgütern ist gestern in der libyschen Stadt Misrata eingetroffen. Die „Marianne Danica“ legte am Nachmittag in der umkämpften Stadt an. An Bord sind unter anderem medizinische Hilfsgüter von UNICEF und der Weltgesundheitsorganisation wie Medikamente und technisches Gerät, mit denen 50.000 Menschen einen Monat lang versorgt werden können. Mehr

Durch die anhaltende Gewalt in der Elfenbeinküste verschlechtert sich die humanitäre Situation der Bevölkerung Tag für Tag. Hunderttausende Menschen sind inzwischen auf der Flucht vor den Kämpfen im Land – zwei Drittel davon sind Kinder und Frauen. Viele sind über die Grenze nach Liberia, Ghana oder Guinea geflohen. UNICEF ruft alle Konfliktparteien in der Elfenbeinküste auf, die Zivilbevölkerung zu schützen und humanitären Helfern sicheren Zugang zu den Hilfsbedürftigen zu ermöglichen. Mehr

Trotz des weltweiten Verbots von Antipersonenminen und Fortschritten bei der Minenräumung sind Kinder in vielen Ländern weiter stark durch Minen und Blindgänger bedroht. Anlässlich des Internationalen Tags der Minenaufklärung am 4. April ruft UNICEF dazu auf, in allen gefährdeten Gebieten das Thema Minenaufklärung fest im Lehrplan zu verankern. „Über 40 Prozent der zivilen Opfer von Landminen sind Kinder. Deshalb müssen wir alles daran setzen, Kinder und Heranwachsende vor der Minengefahr zu warnen“, sagte Christian Schneider, Geschäftsführer von UNICEF Deutschland. „Das ‚Schulfach Mine’ kann Leben retten.“ Mehr

Genau 116.000 Euro Reinerlös für die UNICEF-Nothilfe in Japan erbrachte das gemeinsame Benefizkonzert der Staatskapelle Berlin und der Berliner Philharmoniker am vergangenen Dienstag. Die Karten für das von Daniel Barenboim und Sir Simon Rattle dirigierte Konzert waren innerhalb weniger Tage ausverkauft. Alle Einnahmen aus dem Konzert sowie aus der Live-Übertragung der Digital Concert Hall (www.digitalconcerthall.com) gingen direkt an UNICEF. Mehr

Der irische Schauspieler und Menschenrechtler Liam Neeson ist zum Internationalen UNICEF-Botschafter ernannt worden. Damit würdigt das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen sein langjähriges Engagement für benachteiligte Kinder in aller Welt.
Seit 1997 ist der aus Filmen wie „Schindlers Liste“, „Nell“, „Tatsächlich Liebe“ oder „Unknown Identity“ bekannte Weltstar in seiner Heimat Irland für UNICEF aktiv. „Liam Neeson ist nicht nur ein leidenschaftlicher Schauspieler, sondern jemand der aus tiefsten Mitgefühl humanitäre Hilfe leistet“, sagte UNICEF-Direktor Anthony Lake.
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Heute startet in 15 afrikanischen Ländern eine Impfkampagne, um Kinder gegen Kinderlähmung zu schützen. 180.000 Freiwillige sind ab heute unterwegs, um 38 Millionen Kinder zu impfen. Mitte 2009 war die Epidemie in einer Reihe westafrikanischer Länder wieder ausgebrochen. In Ländern wie Nigeria starben viele Kinder daran, hunderte werden ihr Leben lang unter Lähmungen leiden. Mehr

Die Menschen in Japan werden in diesen Tagen von einer beispiellosen Katastrophe heimgesucht, die weltweit Trauer und Betroffenheit auslöst. Das Japanische UNICEF-Komitee hilft im Notgebiet und dankt für Unterstützung. Mehr

UNICEF ist in großer Sorge um die Kinder in Libyen und hat Nothilfemaßnahmen eingeleitet. Drei Flüge mit mehr als 16 Tonnen Hilfsgütern wie Hygienesets, Wasserbehälter, Decken, Nahrungsergänzung für Kleinkinder sowie Zucker-Salzmischungen gegen Durchfallerkrankungen werden am Wochenende in Tunis und Kairo eintreffen. Der Leiter der weltweiten UNICEF-Nothilfe Louis-Georges Arsenault traf am Mittwoch in Ras Jdir an der tunesisch-libyschen Grenze ein: „Wir sind sehr besorgt, dass Kinder Zeuge werden von Dingen, die sie nicht sehen sollten. Die Fähigkeit von Gemeinden und Behörden zur grundlegenden Versorgung der Bevölkerung nimmt ab. Es gibt ein hohes Potential an Gewalt und Missbrauch.“ Mehr

Ein großer Teil der rund eine Milliarde Jugendlichen in den Entwicklungs- und Schwellenländern leidet unter Hoffnungs- und Perspektivlosigkeit. Dies ist das Ergebnis des UNICEF-Jahresberichts „Zur Situation der Kinder in der Welt 2011“. UNICEF befürchtet, dass sich die weltweiten Probleme von Jugendlichen im kommenden Jahrzehnt noch weiter verschärfen werden. Hauptgründe dafür sind die Auswirkungen der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise, der Klimawandel, die zunehmende Migration und Verstädterung sowie die wachsende Zahl von Konflikten und humanitären Krisen. Während es weltweit Fortschritte für jüngere Kinder gibt, stehen Jugendliche im Übergang ins Erwachsenenalter vor enormen Problemen. Mehr

Mit einer großen Abschlussveranstaltung im Rathaus geht das Karlsruher UNICEF-Jahr am heutigen Freitag zu Ende. Als „UNICEF-Kinderstadt 2010“ haben sich die Karlsruher ein Jahr lang ganz besonders für Kinder engagiert und dabei das gesetzte Spendenziel „Ein Euro pro Einwohner“ mit genau 321.487,78 Euro noch übertroffen. „Karlsruhe hat bewiesen, dass es zu Recht als UNICEF-Kinderstadt ausgewählt worden ist“, freute sich Oberbürgermeister Heinz Fenrich. „Wir haben in Karlsruhe das Bewusstsein schärfen können, dass das Wohl unserer Kinder die wichtigste Aufgabe ist.“ Mehr

UNICEF Deutschland hat den weltberühmten Sänger, Schauspieler und Bürgerrechtler Harry Belafonte für sein außerordentliches Engagement zur Verwirklichung der fundamentalen Rechte aller Kinder mit dem „UNICEF-Ehrenpreis für Kinderrechte“ ausgezeichnet. „Jeder Mensch hat eine Biographie. Harry Belafonte hat eine Geschichte. Seine Geschichte ist eng mit UNICEF verbunden“ sagte Tom Koenigs, Vorstand UNICEF Deutschland und Vorsitzender des Ausschusses für Menschenrechte und humanitäre Hilfe des Deutschen Bundestages bei der Übergabe des Preises in der Akademie der Künste in Berlin. Mehr

Das Aktionsbündnis Kinderrechte fordert eine explizite Verankerung der Kinderrechte in der deutschen Verfassung. Auf einem Symposium im Deutschen Bundestag riefen UNICEF, der Deutsche Kinderschutzbund, das Deutsche Kinderhilfswerk und die Deutsche Liga für das Kind gemeinsam dazu auf, die Rechtsposition von Kindern in unserer immer älter werdenden Gesellschaft zu stärken. Mehr

Zum Red Hand Day, dem Welttag gegen den Einsatz von Kindersoldaten, haben Kindernothilfe, missio, terre des hommes, UNICEF Deutschland und das Deutsche Bündnis Kindersoldaten den „Schattenbericht Kindersoldaten 2011“ vorgestellt. Er zeigt die Defizite Deutschlands bei der Einhaltung seiner menschenrechtlichen Verpflichtungen auf. Mehr

Zum Internationalen Tag gegen Mädchenbeschneidung am 6. Februar ruft UNICEF zu verstärkter Aufklärung auf, um diese jahrhundertealte Tradition zu überwinden. Obwohl die Mädchenbeschneidung/-verstümmelung in den meisten Ländern verboten ist, sind jedes Jahr schätzungsweise drei Millionen Mädchen in Gefahr, an ihren Genitalien beschnitten zu werden. Zwar schreibt keine der Weltreligionen diese Praxis vor. Sie gilt aber in vielen Ländern als soziale Norm für Reinheit, Schönheit und Keuschheit.
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Der langjährige deutsche UNICEF-Botschafter Joachim „Blacky“ Fuchsberger ruft Künstler und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens dazu auf, sich für UNICEF und die Rechte von benachteiligten Kindern einzusetzen. Für mehr als ein Vierteljahrhundert Einsatz für Kinder ernannte ihn UNICEF Deutschland jetzt zum „Ehrenbotschafter“. Mehr

In den Flutgebieten Pakistans leiden sechs Monate nach den schweren Überschwemmungen nach Angaben von UNICEF Zehntausende Babys und Kleinkinder an akuter Mangelernährung. Allein in der Provinz Sindh sind rund 90.000 Kinder unter fünf Jahren betroffen; das ist nahezu jedes vierte bis fünfte Kind. Dies zeigt eine heute veröffentlichte Untersuchung von UNICEF und Partnern. Die meisten Obdachlosen sind zwar in ihre Dörfer zurückgekehrt. Doch vielfach sind diese zerstört. Mehr

„Kinder haben was zu sagen“ – so lautet das diesjährige Motto des Deutschen Kinderhilfswerkes und UNICEF zum Weltkindertag am 20. September. Mit dem Slogan möchten die Kinderrechtsorganisationen das Recht aller Kinder auf Beteiligung stärken.
„Kinder haben ein Recht darauf, dass wir Ihnen zuhören. Und wir sollten ihnen mehr Möglichkeiten geben, sich zu beteiligen – bei allen Entscheidungen, die sie betreffen. Das fängt bei der Gestaltung von Spielplätzen an und hört bei der Schülermitverwaltung noch lange nicht auf“, sagte Anne Lütkes, Vorstandsmitglied von UNICEF Deutschland und dem Deutschen Kinderhilfswerk.
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Im Juli 2010 hat die Bundesregierung die 1992 abgegebene Vorbehaltserklärung zurückgenommen. Diesem wichtigen Schritt zur vollständigen Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland müssen jetzt weitere folgen. Das Aktionsbündnis Kinderrechte fordert insbesondere eine rasche und deutliche Verankerung der Kinderrechte im Grundgesetz. Die Forderung wird unterstützt von 200 Organisationen und knapp 50.000 Einzelunterstützern. Mehr

UNICEF-Schirmherrin Bettina Wulff ruft zur Teilnahme am UNICEF-JuniorBotschafter-Wettbewerb 2011 auf. Gemeinsam mit der früheren Schirmherrin Eva Luise Köhler besuchte sie aus diesem Anlass Schülerinnen und Schüler der Lietzensee-Schule in Berlin-Charlottenburg, die sich besonders für die Kinderrechte engagieren und am diesjährigen Wettbewerb teilnehmen. Die Mädchen und Jungen der Lietzensee-Schule im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren stellten Bettina Wulff ihre Aktion vor. Sie haben lange Zündhölzer bemalt und die Rechte der Kinder darauf geschrieben. Damit machen sie auf die schwierige Lage der Kinder in vielen Ländern der Welt aufmerksam und sammeln Spenden. Mehr

Ein Jahr nach dem Erdbeben vom 12. Januar 2010 ist die Lage der Kinder in Haiti weiter sehr unsicher. Fast zehn Prozent der vier Millionen Mädchen und Jungen in dem bitterarmen Karibikstaat sind durch die Katastrophe obdachlos geworden und leben noch immer in überfüllten Notlagern. Unzureichende staatliche Strukturen, politische Instabilität und eine schwere Choleraepidemie erschweren die Hilfe und den Wiederaufbau. Diese Fakten hat UNICEF in dem Report „Kinder in Haiti – Ein Jahr danach“ zusammengefasst, der am 7. Januar 2010 zum Jahrestag der Katastrophe veröffentlicht wird. Mehr

Die Europäische Union hat 2011 als Jahr der Freiwilligen ausgerufen. Die Schirmherrin von UNICEF Deutschland, „First Lady“ Bettina Wulff, würdigt aus diesem Anlass das ehrenamtliche Engagement der Menschen in Deutschland als einen wichtigen Beitrag des Einzelnen für den sozialen Zusammenhalt in unserer Gesellschaft. „Was wir freiwillig geben, das zählt doppelt. Und Zeit ist eines der wertvollsten Geschenke, das wir geben können“, sagt Bettina Wulff. Mehr

Der US-amerikanische Fotograf Ed Kashi ist Sieger des internationalen Wettbewerbs „UNICEF-Foto des Jahres“. Sein Bild zeigt die neunjährige Nguyen Thi Ly aus dem vietnamesischen Da Nang. Ihr Gesicht ist gezeichnet durch die Spätfolgen eines Krieges, der vor 35 Jahren beendet wurde. Das Entlaubungsmittel „Agent Orange“ hat das Erbgut vieler Menschen geschädigt. Allein in Da Nang, einem ehemaligen Luftwaffenstützpunkt des US-Militärs, leben heute 16.000 Kinder mit Behinderungen aufgrund des Gifteinsatzes. Auch der zweite Preisträger des Wettbewerbs befasst sich mit den Auswirkungen des Krieges auf Kinder. Der Iraner Majid Saeedi hat Mädchen und Jungen in Afghanistan mit der Kamera begleitet. Der drittplatzierte GMB Akash aus Bangladesch macht auf die Situation von Mädchen aufmerksam, die als Prostituierte schlimme gesundheitliche Schäden in Kauf nehmen müssen. Mehr

Caritas international, das Deutsche Rote Kreuz, die Diakonie Katastrophenhilfe, und UNICEF Deutschland rufen dazu auf, in Haiti den Übergang von der humanitären Hilfe für die Erdbebenopfer zum langfristigen Wiederaufbau zu forcieren. Dazu gehört vor allem der Aufbau von verlässlichen Institutionen im Bereich Gesundheit, Bildung, Ernährung und Kinderschutz. Mehr

Anlässlich des heutigen Abschlusskongresses zum Nationalen Aktionsplan „Für ein kindergerechtes Deutschland 2005-2010“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend fordern der Deutsche Kinderschutzbund und UNICEF Deutschland die Bündelung kinderpolitischer Maßnahmen und die Einsetzung eines Kinderbeauftragten der Bundesregierung. Mehr
Entgegen verbreiteter Ansichten von einem drohenden „Werteverfall“ verfügen die Kinder in Deutschland über ein feines Gespür für Werte und haben eine starke Wertorientierung. So sagen 75 Prozent der 6- bis 14-Jährigen, dass ihnen „Familie“ und „Freundschaft“ „total wichtig“ sind. Daneben haben personenbezogene Werte wie „Geborgenheit“, „Vertrauen“, „Ehrlichkeit“ und „Zuverlässigkeit“ für die Kinder einen klar höheren Stellenwert als etwa „Geld/Besitz“, „Durchsetzungsfähigkeit“, „Ordnung“ oder „Glaube“. Werte wie „Vertrauen“ und „Respekt“ sind für die Kinder in den vergangenen Jahren sogar immer wichtiger geworden. Dies ist das Ergebnis des dritten Kinderwerte-Monitors des Kindermagazins GEOlino in Zusammenarbeit mit UNICEF Deutschland. Mehr
UNICEF Deutschland hat auch in diesem Jahr alle Fernsehsender aufgerufen, sich am Kinder-Fernsehtag am Sonntag, den 12. Dezember zu beteiligen und besondere Beiträge mit, über oder für Kinder ins Programm zu nehmen. Dieses Jahr steht der Kinder-Fernsehtag unter dem Motto „Respekt für Kinder“. UNICEF hat den Sendern einen Fernsehspot zur Verfügung gestellt, in dem Kinder sagen, was für sie Respekt bedeutet. „Respekt ist, wenn ihr Großen zuhört, wenn wir Kinder reden“, sagt zum Beispiel ein Mädchen. Mehr

UNICEF Deutschland ist 2010 Sieger des Transparenzwettbewerbs, der seit 2005 jährlich von der weltweit tätigen Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) ausgeschrieben wird. In diesem Jahr beteiligten sich 60 deutsche Spendenorganisationen. „Wir freuen uns sehr über den ersten Platz. Denn Transparenz schafft Vertrauen. Und das Vertrauen unserer Unterstützer ermöglicht es UNICEF, die Lage von Kindern weltweit nachhaltig zu verbessern“, sagte der Vorsitzende von UNICEF Deutschland, Dr. Jürgen Heraeus. Mehr

Vor den am Sonntag stattfindenden Wahlen in Haiti ruft UNICEF dazu auf, humanitäre Hilfe für die Erdbebenopfer und den langfristigen Kampf gegen Armut und Unterentwicklung auf der Insel zusammenzubringen. Die dramatische Choleraepidemie zeigt, wie prekär die Situation der Bevölkerung weiterhin ist. Die meisten Kinder in Haiti sind Krankheiten, Naturkatastrophen sowie sozialen und wirtschaftlichen Schocks weitgehend schutzlos ausgeliefert. Mehr

Anlässlich des Jahrestages der UN-Kinderrechtskonvention am 20. November fordert das Aktionsbündnis Kinderrechte (UNICEF, Deutsches Kinderhilfswerk und Deutscher Kinderschutzbund) die Bundesregierung auf, die Rechte der Kinder endlich dauerhaft zum Maßstab ihres politischen Handelns zu machen. Mehr

UNICEF ist tief besorgt, dass Gewalt und Unsicherheit in Haiti lebensrettende Hilfe für die Choleraopfer behindern. Cholerakranke müssen so rasch wie möglich identifiziert und behandelt werden, dann sind ihre Überlebenschancen gut. Die Sterblichkeit bei Cholera liegt bei rechtzeitiger Behandlung normalerweise unter ein Prozent; in Haiti liegt sie derzeit bei über 4 Prozent. In manchen ländlichen Gebieten, die von Informationen und medizinischer Hilfe abgeschnitten sind, ist die Sterberate sogar noch deutlich höher. Mehr
Rund 20 Millionen Kinder sind weltweit vor Krieg und Gewalt auf der Flucht. In den modernen Kriegen sind vor allem Zivilisten die Opfer – unter ihnen viele Kinder und Frauen. Kinder werden von skrupellosen Militärführern zu Tätern gemacht. 250.000 Kinder werden weltweit als Soldaten missbraucht. “Millionen Kinder leiden entsetzlich unter den Kriegen der Erwachsenen. Gezielter Terror gegen Frauen und Kinder gehört immer öfter zur Taktik der Kriegsherren. Mehr
Vor der am Donnerstag beginnenden Innenministerkonferenz der Länder fordert UNICEF, bei der Debatte um ein Bleiberecht von Flüchtlingen die Situation und die Perspektiven der Kinder und Jugendlichen auf die Tagesordnung zu setzen. „Das Kindeswohl muss der ausschlaggebende Faktor bei der Entscheidung über den Aufenthaltstitel sein – wie es die UN-Kinderrechtskonvention in Artikel 3 festlegt“, appelliert der Vorsitzende von UNICEF Deutschland, Jürgen Heraeus, in einem Brief an den amtierenden Vorsitzenden der Innenministerkonferenz, den Hamburger Senator Heino Vahldieck. Die Innenminister müssten den Ausländerbehörden vor Ort einen sinnvollen und humanen Maßstab für deren Einzelfallentscheidungen an die Hand geben, so Heraeus.
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Vor dem Jahrestag der UN-Kinderrechtskonvention am 20. November machen die Kinderrechte Schule: In der heute beginnenden „Aktionswoche der Kinderrechte“ veranstalten Schülerinnen und Schüler Projekttage zu den international verbrieften Kinderrechten, die vor 20 Jahren in Kraft getreten sind. Bundestagsabgeordnete aller Fraktionen besuchen Schulen in ihren Wahlkreisen und diskutieren mit Schülerinnen und Schülern über die Umsetzung der Kinderrechtskonvention – weltweit und in Deutschland. Mehr
In Berlin starteten die stellvertretende UNICEF-Vorsitzende Ann Kathrin Linsenhoff und UNICEF-Patin Eva Padberg den vorweihnachtlichen UNICEF-Grußkartenverkauf. Gemeinsam mit Berliner Schulkindern klappten sie eine überlebensgroße Grußkarte auf, die verschiedene Hilfsprojekte zeigte. „UNICEF-Grußkarten sind Karten voller Leben und tragen dazu bei, das Überleben und die Entwicklung von Kindern zu sichern“, sagte die stellvertretende UNICEF-Vorsitzende Ann Kathrin Linsenhoff. Mehr

Trotz massiver Anstrengungen von Hilfsorganisationen und Behörden gegen die Cholera in Haiti breitet sich die Epidemie nach Angaben von UNICEF weiter aus. Für Hunderttausende Kinder in den Notlagern und Armenvierteln der Hauptstadt Port-au-Prince wird die Gefahr immer größer. Die Behörden bestätigten gestern erstmals eine wachsende Zahl von Cholerafällen in der Hauptstadt. Mehr

UNICEF Deutschland gratuliert Orlando Bloom zum „Bambi“, den der Weltstar („Fluch der Karibik“) am Donnerstag (11.11.) in der Kategorie Charity für sein Engagement als Internationaler UNICEF-Botschafter erhält. Mehr
Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) hat UNICEF am 4.11.2010 mit sofortiger Wirkung das Spendensiegel erteilt. „Das Siegel ist eine schöne Bestätigung für das Vertrauen, das die Bundesbürger UNICEF seit vielen Jahren entgegenbringen“, sagte der UNICEF-Vorsitzende Dr. Jürgen Heraeus. „Es unterstreicht unsere Anstrengungen, die Arbeit von UNICEF umfassend und transparent für Spender zu dokumentieren.“ Mehr

100 Tage nach den verheerenden Überschwemmungen in Pakistan im August sind in den betroffenen Gebieten immer noch Millionen Menschen in einer verzweifelten Lage. UNICEF bittet die Regierungen und die Öffentlichkeit dringend um Unterstützung, um die bedrohten Kinder in Pakistan vor dem Winter ausreichend zu versorgen. Der internationale Hilfsaufruf von UNICEF (251 Mio Dollar) ist erst zur Hälfte finanziert. Wenn nicht mehr Mittel beschafft werden können, müssen bis Ende des Jahres überlebenswichtige Hilfsmaßnahmen eingeschränkt oder gar gestoppt werden. Millionen Kinder wären in Gefahr. Mehr

UNICEF verstärkt den Kampf gegen die Ausbreitung der Cholera in Haiti weiter. Um ein Übergreifen der Krankheit auf die Notlager der Erdbebenopfer in der Hauptstadt Port-au-Prince zu verhindern, werden dort gemeinsam mit Partnern vorsorglich Behandlungsmöglichkeiten in fünf Cholera-Zentren geschaffen. UNICEF stellte zusätzlich 15 große Wassertanks für die Lager bereit, um den Zugang zu sauberem Trinkwasser zu verbessern. Große Mengen Chlor zur Wasserreinigung und rund 20.000 Stück Seife sowie große Mengen Medikamente zur Behandlung von Durchfall wurden bereits verteilt. Mehr
Nach den besorgniserregenden Krankheits- und Todesfällen bringt UNICEF wichtige Hilfsgüter in die Region südlich der Stadt Gonaives. “Kinder sind besonders gefährdet, weil sie sehr schnell durch die innere Austrocknung des Körpers bei schwerem Durchfall sterben können”, sagte der Leiter der UNICEF-Gesundheitsprogramme in Haiti, Dr. Jean-Claude Mubalama. UNICEF hat sechs Lastwagen mit Hilfsgütern in die betroffene Region entlang des Flusses Artibonite gebracht und bereitet weitere Hilfsmaßnahmen vor. Mehr

In über 80 Ländern werben Kinder, Eltern, Lehrer und Unterstützer am morgigen „Welttag des Händewaschens“ gemeinsam mit UNICEF für bessere Hygiene im Alltag. Unter dem diesjährigen Motto „Mehr als nur ein Tag“ klären sie über den Zusammenhang von Hygiene und Krankheiten auf und treten für regelmäßiges Händewaschen ein. Wenn Händewaschen mit Seife zu einer Gewohnheit wird, reduziert dies das Risiko von Durchfallerkrankungen um mehr als 40 Prozent und von Atemwegsinfektionen um fast 25 Prozent. Zusammen sterben hieran weltweit jedes Jahr allein 3,5 Millionen Kinder unter fünf Jahren. Mehr
Eine kleine Kostbarkeit kommt am Samstag, 16. Oktober, um 18.30 Uhr im Berliner Hotel Adlon unter den Hammer: Ein postfrischer Zehnerbogen Audrey-Hepburn-Sonderbriefmarken. Bei der Versteigerung des „größten Wertobjekts der Philatelie weltweit“ werden laut Veranstalter, dem Auktionshaus Schlegel, zwischen 500.000 und eine Million Euro erwartet. Der Erlös des Abends, der von Nina Ruge moderiert wird, geht an die UNICEF-Bildungskampagne „Schulen für Afrika“ und die Audrey-Hepburn-Kinder-Stiftung (AHCF). Versteigert werden außerdem Ballettschuhe und ein Porträt des Weltstars. Teilnehmen wird auch die Schauspielerin und UNICEF-Patin Katja Riemann. Mehr

Neun Monate nach dem verheerenden Erdbeben in Haiti hat in dieser Woche für rund 720.000 Kinder mit Unterstützung durch UNICEF das neue Schuljahr begonnen. Bis zum Ende des Jahres wird UNICEF Rucksäcke, Hefte, Stifte und T-Shirts an die Kinder verteilen. Seit dem Erdbeben hatte UNICEF bereits provisorischen Unterricht für Hunderttausende Kinder in mehr als 1.400 Zelten ermöglicht. In den Sommerwochen sind in Port-au-Prince und anderen betroffenen Städten Übergangsschulen entstanden, die den Kindern einen sicheren Raum für den Unterricht und Schutz vor der Witterung bieten. Bis November errichtet UNICEF rund 200 dieser einfachen Schulen. Mehr
Am Freitag, den 24. September wurde UNICEF Deutschland darauf aufmerksam gemacht, dass im Internet über die Suchmaschine Google eine Liste von 147 Firmendaten, die sich im Jahr 2009 an der Aktion „Spenden statt Schenken“ beteiligt hatten, sichtbar war. Die Verbindung zu der Datei wurde sofort gelöscht. Auch die Links wurden umgehend entfernt. Dies ist auch in der Cachefunktion wenige Stunden nach Bekanntwerden des Problems erfolgt. UNICEF hat die betroffenen Firmen direkt informiert. Auch der Datenschutzbeauftragte des Landes Nordrhein-Westfalen wurde einbezogen. Mehr

Unter dem Titel „Kinder. Die Gegenwart der Zukunft“ zeigt UNICEF zum fünften Mal die besten Fotos und Reportagen aus dem internationalen Wettbewerb „UNICEF-Foto des Jahres“ auf der Photokina in Köln. 30 Fotografen aus 18 Ländern tragen mit 108 herausragenden Fotografien dazu bei. Unter ihnen Alice Smeets/Belgien, Johan Bävman/Schweden, Oded Balilty/Israel, Balazs Gardi/Ungarn, Milan Jaroš/Tschechien und Edwin Koo/Singapur. Die Ausstellung ist vom 21. bis 26. September auf der Messe in der Passage zwischen den Hallen 3 und 4 zu sehen. Mehr

Anlässlich des Weltkindertags und des Starts des Millenniumsgipfels der Vereinten Nationen in New York am 20.9. fordert UNICEF mehr Einsatz der Regierungen für die Rechte der Kinder. Die globale Finanzkrise, der Klimawandel, die wachsende Zahl von Naturkatastrophen sowie bewaffnete Konflikte verschärfen die Not der ärmsten Familien. Über eine Milliarde Menschen leben heute in extremer Armut – mehr als die Hälfte davon sind Kinder. Mehr

Ab sofort sucht UNICEF wieder „JuniorBotschafter“ für Kinderrechte. Im Europa-Park gab heute der UNICEF-Vorsitzende Dr. Jürgen Heraeus zusammen mit Marianne Mack, Schirmherrin der Kooperation zwischen UNICEF und dem Europa-Park, und JuniorBotschaftern aus Karlsruhe und Lörrach das Startsignal für den bundesweiten Wettbewerb. Kinder aus ganz Deutschland sind aufgerufen, sich gemeinsam mit UNICEF aktiv für Kinderrechte stark zu machen. Allein im vergangenen Jahr hatten sich rund 33.000 Kinder und Jugendliche an den vielfältigen Aktionen beteiligt. Der UNICEF-Vorsitzende hofft auch in diesem Jahr auf reges Interesse: „Kinder wollen Verantwortung übernehmen und sich für die Rechte gerade der ärmsten Kinder einsetzen. Wir Erwachsene müssen ihnen zuhören und sie dabei unterstützen“, sagte Dr. Heraeus. Mehr

Zum Weltkindertag am 20. September fordern UNICEF und das Deutsche Kinderhilfswerk, die Rechte der Kinder bei allen wichtigen Entscheidungen vorrangig zu beachten. „Kinder haben in unserer Gesellschaft immer noch nicht den Stellenwert, den sie verdienen und brauchen. Die Würde und die Rechte von Kindern müssen endlich einen gleichberechtigten Platz erhalten. Kinder dürfen nicht nur als Anhängsel von Familien und als Objekte elterlicher Entscheidungen gesehen werden“, sagte Marlene Rupprecht, Vorstandsmitglied des Deutschen Kinderhilfswerkes bei einer gemeinsamen Aktion mit UNICEF im Vorfeld des Weltkindertages am Freitag in Berlin. Mehr

Die weltweite Kindersterblichkeitsrate geht weiter zurück: Im Vergleich zu 1990 ist die Zahl der Kinder, die ihren fünften Geburtstag nicht erleben, um ein Drittel von jährlich 12,4 Millionen auf 8,1 Millionen (2009) gesunken. 1990 lag die Kindersterblichkeitsrate bei 89 Kindern von 1.000 Lebendgeburten; 2009 waren es 60 von 1.000. Das ist das Ergebnis einer neuen Schätzung der Vereinten Nationen, die UNICEF heute weltweit veröffentlicht. Mehr

Zum Jahresende ist es schöne Tradition, Danke zu sagen: für die gute Zusammenarbeit, für erfolgreiche Projekte oder für gute Ideen. Eine sinnvolle und nachhaltige Alternative zu teuren Weihnachtspräsenten ist eine Spende, die Kindern eine Chance auf eine bessere Zukunft schenkt. Unter dem Motto „spenden statt schenken“ bietet UNICEF die Möglichkeit, Danksagungen und gute Wünsche zum Jahreswechsel mit Unterstützung für die Aktion „Schulen für Afrika“ zu verbinden. Mehr

Anlässlich des Weltkindertages 2010 am kommenden Montag (20.9.) ruft UNICEF dazu auf, Kinder weltweit im Umgang mit Gewaltrisiken zu stärken. Gemeinsam mit der UN-Sonderbeauftragten zu Gewalt gegen Kinder, Marta Santos Pais, weist UNICEF darauf hin, dass Schläge, Missbrauch und Drangsalierungen für unzählige Kinder noch immer zum Alltag gehören. Vielfach geht die Gewalt von denen aus, denen die Kinder am meisten vertrauen: der Familie und Nachbarschaft, der Schule und im Heim. Risiken im Internet oder durch die neuen technischen Möglichkeiten von Mobiltelefonen werden vielfach unterschätzt – genauso wie Probleme durch Mobbing und Drangsalierungen in Schulen. Mehr

Am heutigen Weltbildungstag rufen UNICEF und die Globale Bildungskampagne zur Verwirklichung des Rechts auf Bildung für alle Menschen auf. „In Afrika südlich der Sahara gehen 32 Millionen Kinder nicht zur Schule. Dabei ist Bildung der Schlüssel zur Rettung des afrikanischen Kontinents, Bildung schafft eine bessere Welt“, sagte der Initiator der Kampagne „Schulen für Afrika“ und UNICEF Deutschland-Vorstand Peter Krämer anlässlich der heutigen Konferenz von UNICEF, Globaler Bildungskampagne und Friedrich-Ebert-Stiftung. „Die internationale Gemeinschaft hat das Ziel gesetzt, bis 2015 allen Kindern eine gute Grundbildung zu ermöglichen. Diese Verpflichtung müssen wir einhalten – uns bleiben dazu nur noch fünf Jahre Zeit.“ Mehr

Millionen Kinder könnten nach Einschätzung von UNICEF gerettet werden, wenn die internationale Entwicklungshilfe sich gezielt auf die am stärksten benachteiligten Familien konzentrieren würde. Dies ist Ergebnis des aktuellen Berichts „Fortschritt für Kinder“. Zehn Jahre nach Verabschiedung der Millenniums-Entwicklungsziele zieht UNICEF damit eine gemischte Bilanz. Danach haben weltweit seit 1990 zwar deutlich mehr Kinder Zugang zu sauberem Wasser, Schulbildung oder Impfschutz bekommen und die Kindersterblichkeit ist gesunken. Doch diese Fortschritte sind sehr ungleich verteilt und erreichen viele Kinder nicht, die sie am dringendsten benötigen. Mehr

Anlässlich der internationalen Weltwasserwoche, die am Sonntag in Stockholm startet, weist UNICEF darauf hin, dass der weltweite Mangel an sauberem Trinkwasser vor allem für Kinder tödliche Folgen hat. UNICEF schätzt, dass jedes Jahr 1,5 Millionen Kinder an Krankheiten sterben, die auf verschmutztes Wasser und mangelnde Hygiene zurückzuführen sind. Besonders bei Flutkatastrophen wie jetzt in Pakistan ist die Seuchengefahr durch verschmutztes Trinkwasser groß. Nach Angaben von UNICEF steigt die Zahl der Durchfallerkrankungen in den pakistanischen Flutgebieten besorgniserregend an. Ursache dafür ist vor allem das durch Fäkalien und Tierkadaver verseuchte Wasser. Mehr

Die Ann-Kathrin-Linsenhoff-UNICEF-Stiftung, UNICEF Deutschland und der Frankfurter Verein „Macht Kinder stark für Demokratie!“ (Makista) haben das „Modellschul-Netzwerk für Kinderrechte“ gemeinsam ins Leben gerufen. Ziel ist es, Standards für kindergerechte Schulen in Deutschland zu erarbeiten und umzusetzen. Finanzielle Unterstützung erhält das Schulentwicklungsprojekt von der Stiftung Flughafen Frankfurt/Main für die Region. Mehr

Für die Soforthilfe in den pakistanischen Überschwemmungsgebieten werden dringend große Mengen weiterer Hilfsgüter benötigt, allein fünf Millionen Wasserreinigungstabletten und drei Millionen Päckchen mit Zucker-Salz-Mischung gegen Durchfall. Nach Schätzungen von UNICEF müssen weitere drei Millionen Kinder dringend mit sauberem Trinkwasser, einfachen sanitären Einrichtungen und Hygienebedarf versorgt werden. Nur so lässt sich das Risiko tödlicher Krankheiten durch schmutziges Wasser eindämmen. 800.000 Kleinkinder unter fünf Jahren und 1,2 Millionen schwangere Frauen und stillende Mütter müssen noch mit Zusatznahrung versorgt werden. 1,5 Millionen Kleinkinder brauchen Impfschutz gegen gefährliche Krankheiten wie Masern und Polio.
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Angesichts sich ausbreitender Krankheiten in den Überschwemmungsgebieten dehnt UNICEF seine Nothilfe so schnell wie möglich weiter aus. Die Impfprogramme von UNICEF haben bislang mehr als 770.000 Kinder und Frauen erreicht. 1,9 Millionen Menschen werden mit Unterstützung von UNICEF mit sauberem Trinkwasser versorgt. Die Hilfe findet unter extrem schwierigen Bedingungen statt. Im Süden des Landes müssen immer mehr Menschen vor den Wassermassen fliehen und bisher stehen nicht genug Hilfsgüter zur Verfügung. Vor allem in den Provinzen Punjab, Sindh und Belutschistan muss die Verteilung von Trinkwasser, Nahrung und Medikamenten verstärkt werden, so UNICEF in seinem neuesten Lagebericht. UNICEF veranschlagt den Bedarf für seine Nothilfe jetzt auf 141 Millionen US-Dollar - das ist dreimal so viel wie im erste Nothilfeappell von Anfang August. Mehr

Vom 20. bis 22. September kommt die Weltgemeinschaft in New York zusammen, um die Fortschritte bei der Erreichung der 2000 festgelegten UN-Millenniumsziele zu evaluieren. Im Vorfeld dieses UN-Millenniumsgipfels wollen wir zu einem der Grundpfeiler der Millenniums-Agenda, dem Entwicklungsziel "Grundbildung für alle", Bilanz ziehen.
Die Konferenz "Versprochen und gebrochen - Scheitert das UN-Millenniumsziel 'Grundbildung für alle' an der Finanzierung?" findet am 8. September 2010 in Berlin statt. Insbesondere die Fragen nach der Bedeutung dieses Entwicklungsziels für die armen Staaten dieser Welt und nach der Verantwortung Deutschlands bei der Finanzierung werden im Fokus der Veranstaltung stehen.
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Während die UN-Generalversammlung in New York fortgesetzt wird, erneuert UNICEF Deutschland seinen Spendenappell für die Not leidenden Kinder in Pakistan. 3,5 Millionen Kinder sind auf Hilfe zum Überleben angewiesen. Mehr als eine Million Mädchen und Jungen unter drei Jahren brauchen dringend Zusatznahrung. Hunderttausende Menschen leiden bereits an Krankheiten wie Durchfall, Atemwegsentzündungen und Hautausschlägen. Trotz extremer Bedingungen verstärkt UNICEF seine Nothilfe weiter und versorgt mittlerweile 1,5 Millionen Menschen mit sauberem Trinkwasser. UNICEF bringt Medikamente und große Mengen mit Vitaminen und Mineralstoffen angereicherte Erdnusspaste in das Notstandsgebiet, die an mangelernährte Kinder verteilt wird. Tausende Kinder in den Auffanglagern erhalten Impfschutz gegen gefährliche Infektionskrankheiten wie Masern. Mehr

Anlässlich des Welttages der Humanitären Hilfe am 19. August weist UNICEF darauf hin, dass Nothilfe vor allem aufgrund zunehmender Naturkatastrophen in den vergangenen 20 Jahren immer notwendiger wird. Vor allem die Zahl von Überflutungen und Dürren nimmt zu. UNICEF hat allein im vergangenen Jahr in mehr als 200 Notsituationen Hilfe geleistet – rund die Hälfte davon war bedingt durch Naturkatastrophen. Zugleich sind die Gefahren für humanitäre Helfer in den vergangenen zehn Jahren kontinuierlich gestiegen. Mehr

UNICEF verstärkt seine Nothilfe in den Überschwemmungsgebieten in Pakistan weiter und versorgt trotz der schwierigen Bedingungen mittlerweile 1,3 Millionen Menschen mit Trinkwasser. „Doch Millionen weitere Opfer der Katastrophe warten noch auf sauberes Wasser. Wir müssen sie dringend erreichen“, sagte der Leiter von UNICEF Pakistan Martin Mogwanja. „Besonders den Kindern drohen Krankheiten wie Cholera und schwerer Durchfall. Viele sind schon jetzt mangelernährt und geschwächt.“ Mehr
UNICEF verstärkt seine Nothilfe in den Überschwemmungsgebieten in Pakistan. Um die Ausbreitung von Krankheiten in den Notstandsgebieten zu verhindern, hat UNICEF mit breit angelegten Impfaktionen begonnen. Zusätzliche 100 Tonnen Medikamente, Hygienebedarf und Zusatznahrung für Kinder hat UNICEF per Flugzeug ins Land gebracht. Allein für die Region Sindh im Süden des Landes hat UNICEF für fünf Millionen Menschen Zucker-Salz-Mischung sowie Zink bereitgestellt, um Durchfallerkrankungen schnell behandeln zu können. „Diese Hilfsgüter werden jetzt dringend benötigt, um weitere Todesfälle durch schmutziges Wasser und Mangelernährung zu verhindern”, sagte der Leiter von UNICEF Pakistan Martin Mogwanja. Mehr

In den Überschwemmungsgebieten in Pakistan sind 2,7 Millionen Kinder dringend auf Hilfe zum Überleben angewiesen. Sie brauchen so schnell wie möglich Nahrungsmittel, Trinkwasser und medizinische Notversorgung. „Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit. Millionen Frauen und Kinder kämpfen unter extrem harten Bedingungen um ihr Überleben“, sagte Martin Mogwanja, Leiter UNICEF Pakistan. UNICEF befürchtet die Ausbreitung von Krankheiten und hat bereits mehr als eine Million Dosen einer Zucker-Salz-Mischung sowie Zink zur Behandlung und Vorbeugung von Durchfallerkrankungen in das Notstandsgebiet bracht. Mehr

Die sich ausweitende Überschwemmungskatastrophe in Pakistan bringt immer mehr Kinder in Gefahr. UNICEF schätzt die Zahl der betroffenen Mädchen und Jungen mittlerweile auf sechs Millionen. Der Mangel an sauberem Trinkwasser und die schlechten hygienischen Bedingungen durch überschwemmte Latrinen und Tierkadaver bringen Kinder in Lebensgefahr „Das größte Gesundheitsrisiko für Kinder in den überschwemmten Gebieten ist Durchfall“, sagt Mohammed Cissé, Leiter des UNICEF-Gesundheitsprogramms in Pakistan. „Besonders sorgen wir uns um Kinder, die mit ihren Familien jetzt in Notunterkünften Zuflucht suchen. Für sie sind leicht übertragbare Infektionskrankheiten wie Masern eine ernste Gefahr. Mehr

Bei den schweren Überschwemmungen im Nordwesten Pakistans haben nach Angaben von UNICEF zahlreiche Kinder ihre Eltern verloren oder wurden von ihnen getrennt. Allein im Swat-Tal kümmern sich UNICEF-Partner bislang um über 80 Kinder, deren Eltern vermutlich nicht mehr leben. Über drei Millionen Menschen sind von der Naturkatastrophe betroffen; darunter 1,4 Millionen Kinder. Zahlreiche Kinder sind in den Fluten ertrunken. „Unsere größte Sorge sind die Menschen in den Gebieten, die wir immer noch nicht erreichen können“, sagt Dr. Mohammad Rafiq, Leiter der UNICEF-Hilfe in der besonders stark betroffenen Provinz Khyber Pukhtoonkhawa. „Die Menschen sind verzweifelt“. UNICEF ruft dringend zu Spenden für die Opfer der Überschwemmungen auf. Mehr

UNICEF verteilt Trinkwasser, Medikamente und Zusatznahrung Nach Schätzungen von UNICEF brauchen über eine Million Kinder in den Überschwemmungsgebieten im Nordwesten Pakistans dringend Hilfe. „Die größte Gefahr für Kinder sind jetzt Durchfall und Cholera. Es gibt bereits Kinder, die an lebensgefährlichem Durchfall erkrankt sind. Sauberes Wasser, Nahrung, Medikamente, Kleidung und Impfstoffe werden dringend benötigt. Wir haben die ersten Ladungen Hilfsgüter bereits verteilt und bringen weitere. Dies ist die entscheidende Phase um Leben zu retten”, sagt Martin Mogwanja, Leiter von UNICEF Pakistan. Mehr

UNICEF hilft den Opfern der schweren Überschwemmungen im Nordwesten Pakistans mit sauberem Trinkwasser und unterstützt die medizinische Versorgung. Während die Angst vor Epidemien wächst, warnt UNICEF vor dramatischen Folgen für die Kinder. Viele von den Überschwemmungen betroffene Familien sind Flüchtlinge, die unter ohnehin schwierigen Bedingungen in großen Lagern leben. Mehr

Auf dem 13. internationalen Filmfestival in Sansibar (Afrika) wurde der Kinofilm „Themba – Das Spiel seines Lebens“ mit dem UNICEF-Kinderrechtspreis für Filme ausgezeichnet. Anlässlich der Deutschlandpremiere des Films am 1. August 2010 in Köln überreicht UNICEF die Auszeichnung an die Regisseurin Stefanie Sycholt. „Themba“, in dem auch der frühere deutsche Nationaltorwart Jens Lehmann in einer Nebenrolle als Fußballtrainer mitspielt, erzählt die packende Geschichte einer ungewöhnlichen Befreiung im Gastland der gerade zu Ende gegangenen Fußball-Weltmeisterschaft. Mehr
In Osteuropa und den Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion breitet sich nach einer neuen Untersuchung von UNICEF eine verdeckte Aids-Epidemie unter benachteiligten Kindern und Jugendlichen rasant aus. Diese wird durch eine explosive Mischung aus Drogenmissbrauch und sexueller Übertragung unter Heranwachsenden, die am Rande der Gesellschaft leben, vorangetrieben. Die bestehenden Gesundheits- und Aufklärungsprogramme erreichen diese Risikogruppen nicht. Stattdessen werden die betroffenen Kinder und Jugendlichen als delinquent und „asozial“ gebrandmarkt. Dies ist Ergebnis des neuen UNICEF-Reports zu Aids und Kindern in Osteuropa und Zentralasien, der heute auf der Welt-Aids-Konferenz in Wien vorgestellt wird. Mehr

Trotz massiver internationaler Hilfe nach dem Erdbeben im Januar 2010 sind nach Einschätzung von UNICEF weiter über 500.000 Kinder in Haiti extrem verletzlich. Diese Kinder sind in hohem Maße von Krankheiten, Mangelernährung, Ausschluss von Bildung sowie Missbrauch und Gewalt bedroht. Auch sechs Monate nach der Naturkatastrophe in einem der ärmsten Länder der Welt ist die Lage der Kinder damit sehr schwierig. In seiner heute in Genf und New York veröffentlichen Zwischenbilanz der humanitären Hilfe „Children of Haiti“ berichtet UNICEF über die geleistete Arbeit und ruft dazu auf, Schutz und Hilfe für die besonders benachteiligten Kinder zu verstärken. Nothilfe und langfristige Maßnahmen müssen dafür eng miteinander verzahnt werden. Mehr
Rund 5.000 Kinder aus Familien der Roma und weiterer ethnischer Minderheiten sollen in den kommenden Jahren aus Deutschland in den Kosovo abgeschoben oder rückgeführt werden, obwohl sie dort kaum eine Perspektive auf Schulbildung, medizinische Versorgung und gesellschaftliche Integration haben. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue UNICEF-Studie zur Lage von Roma-Kindern in Deutschland und im Kosovo. Demnach gehen drei von vier Kindern, die bislang schon aus Deutschland zurückkehrten und hier zur Schule gingen, im Kosovo nicht mehr zur Schule. Die größtenteils in Deutschland aufgewachsenen Kinder sprechen kaum Albanisch oder Serbisch und landen nach der Abschiebung im sozialen Abseits. Mehr
Ein signiertes Trikot des Fußballweltstars Lionel Messi versteigert UNICEF vom 2.-11. Juli im Internet auf www.ebay.de/starsandcharity. Der Erlös der Online-Versteigerung kommt UNICEF-Bildungsprogrammen in Malawi zu Gute. UNICEF-Botschafter Lionel Messi hat das Trikot des FC Barcelona signiert und zur Verfügung gestellt, um auf die Situation der Kinder in Afrika aufmerksam zu machen und zu helfen. Mehr
Kinder in Entwicklungs- und Schwellenländern sind die größten Verlierer der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise. Dies ist Ergebnis des UNICEF-Reports 2010 „Kinder – die Vergessenen der Finanzkrise“, der heute in Berlin vorgestellt wurde. Danach hat der Einbruch der Weltwirtschaft Armut, Hunger und Krankheiten bei Kindern verschärft. Die Krise verhindert Fortschritte bei der Umsetzung der Millenniums-Entwicklungsziele. Allein in 2010 wird die Zahl der Menschen in extremer Armut um rund 64 Millionen steigen. Tausende Kinderleben sind in Gefahr, wenn jetzt nicht gegengesteuert wird. Mehr
Trotz der schwierigen Sicherheitslage hat UNICEF am gestrigen Dienstag 40 Tonnen dringend benötigter Hilfsgüter im südkirgisischen Osch verteilt. Aufgrund der anhaltenden Gewalt war die Stadt zunächst für Helfer nicht zugänglich. Das Krankenhaus in Osch hat acht Geburtshilfesets, Medikamente für 10.000 Kinder mit gefährlichen Durchfallerkrankungen sowie Vitamine und Spurenelemente erhalten. Die Geburtshilfesets enthalten Medikamente und medizinische Geräte für insgesamt 800 Geburten. Über 90 Prozent der Flüchtlinge sind Kinder, Frauen und alte Menschen. Unter ihnen sind viele Schwangere sowie Verwundete und Kranke. Nach offiziellen Angaben hat es mehr als 250 Tote gegeben sowie 2.100 Verletzte. Bis zu 300.000 Menschen sind in Kirgistan auf der Flucht, 100.000 flohen ins benachbarte Usbekistan. Die Situation in dem zentralasiatischen Land bleibt weiter gespannt. Mehr
Der Vorstand des Deutschen Komitees für UNICEF hat auf seiner heutigen Sitzung in Köln Christian Schneider zum Geschäftsführer bestellt. Der 44-Jährige ist seit 1998 bei UNICEF und leitet seit 2002 den Bereich Kommunikation und Kinderrechte. Er übernimmt mit sofortiger Wirkung die Aufgabe von Regine Stachelhaus, die in den Vorstand des Energieunternehmens E.ON AG wechselt.
„Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit ihm UNICEF und die Kinderrechte weiter voranzubringen“, sagte Dr. Jürgen Heraeus, Vorsitzender von UNICEF Deutschland. „Der Vorstand dankt Regine Stachelhaus für ihr Engagement für UNICEF.“ Mehr
UNICEF ruft dringend dazu auf, Schutz und Hilfe für die Flüchtlinge in Kirgistan zu verstärken. Bis zu 300.000 Menschen sind innerhalb Kirgistans auf der Flucht vor der Gewalt – bis zu 100.000 Flüchtlinge sind über die Grenze nach Usbekistan gelangt. Über 90 Prozent der Flüchtlinge sind Kinder, Frauen und alte Menschen. Unter ihnen sind viele Schwangere sowie Verwundete und Kranke. Mehr

UNICEF hat Hilfsmaßnahmen für die Flüchtlinge aus Kirgistan gestartet. UNICEF schätzt, dass bislang rund 100.000 Menschen vor der anhaltenden Gewalt im Süden des zentralasiatischen Landes geflohen sind – über 90 Prozent davon sind Frauen und Kinder. Gestern brachte UNICEF die ersten sechs Lastwagen mit Zelten, Decken, Medikamenten und Materialien zur Wasseraufbereitung ins Grenzgebiet zwischen Kirgistan und Usbekistan. Mehr
Über 600 Kinder in der Frankfurter Paulskirche / Ann Kathrin Linsenhoff, Dunja Hayali, Maite Kelly, Bärbel Schäfer und Fußballweltmeisterin Nia Künzer ehrten die Sieger. Die UNICEF-JuniorBotschafter 2010 kommen aus Lörrach. Die 30-köpfige Gruppe um Christella Langen (15), Niklas Zollinger (12) und Clara Koppenburg (14) nahm den begehrten UNICEF-Kinderrechtspreis in der Frankfurter Paulskirche entgegen. Bereits zum siebten Mal ernennt UNICEF seine „JuniorBotschafter des Jahres“. Ausgezeichnet werden Kinder und Jugendliche, die sich besonders für die Kinderrechte engagieren. 33.000 Kinder und Jugendliche waren an den Aktionen beteiligt – mehr als doppelt so viele wie im Vorjahr. Über 80 einzelne Kinder und Gruppen, 70 Schulen und ein gutes Dutzend Organisationen haben sich beworben. Mehr
Die Berliner Philharmoniker haben 130.000 Euro für die UNICEF-Nothilfe in Haiti gespendet. Pamela Rosenberg und Sabine Christiansen gaben das Ergebnis des Benefizkonzertes im Februar am gestrigen Samstag im Rahmen der Premiere des neuen Tanzprojekts in der Arena Berlin bekannt. Mehr
Anlässlich des Welttags gegen Kinderarbeit am 12. Juni ruft UNICEF dazu auf, den Kampf gegen kommerzielle Ausbeutung und Gewalt gegen Kinder insbesondere auf dem afrikanischen Kontinent zu verstärken. Fast jedes dritte Kind in Afrika muss schon im Alter zwischen fünf und 14 Jahren arbeiten, südlich der Sahara liegt der Anteil arbeitender Mädchen und Jungen mit über 35 Prozent weltweit am höchsten. Allein in Südafrika müssen schätzungsweise 850.000 Kinder arbeiten. UNICEF hat zur Fußball-Weltmeisterschaft einen Aktionsplan aufgelegt, um während der WM besonders benachteiligte und gefährdete Kinder zu schützen und für die Umsetzung der Kinderrechte in Südafrika zu werben. „Wirksamen Kinderschutz gibt es nur, wenn die ganze Zivilgesellschaft sich für Null-Toleranz gegen Ausbeutung von Kindern einsetzt“, sagte die Leiterin von UNICEF in Südafrika Aida Girma. Mehr
Die UNICEF-Botschafter Sir Roger Moore und Nana Mouskouri, das Top-Model Julia Stegner, die Schauspielerin Katja Riemann, der Star-Geiger Julian Rachlin und die UNICEF-Botschafterin für Kinder im Krieg, Mariatu Kamara, appellieren gemeinsam an Regierungen, Medien und Öffentlichkeit, die WM in Südafrika als „Anstoß“ für die Verwirklichung der Rechte der Kinder in Afrika zu nutzen. Mehr
In ihrer Heimatstadt Stuttgart haben Die Fantastischen Vier immer ein HEIMSPIEL. Am 24. Juli 2010 präsentiert eine der erfolgreichsten Bands Deutschlands ihre neuen Stücke aus dem achten Studioalbum „Für Dich Immer Noch Fanta Sie“. Zusammen mit Ich + Ich, Milow und vielen weiteren Topacts bietet das Open-Air-Festival HEIMSPIEL in Stuttgart 2010 ein einzigartiges Tagesprogramm. Mehr
Exakt 100 Stunden vor dem Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft starten internationale Persönlichkeiten aus Kultur, Sport und Gesellschaft gemeinsam mit UNICEF einen Aufruf für die Rechte der Kinder in Afrika. Während die Welt voller Spannung auf Südafrika blickt, schaut UNICEF über die Stadien hinaus auf die Situation der Kinder. Mehr
Die Geschäftsführerin von UNICEF Deutschland, Regine Stachelhaus (55), wird zum 23. Juni 2010 als Vorstandsmitglied zur E.ON AG wechseln. Hier wird sie die Bereiche Personal, IT und Einkauf leiten und darüber hinaus die Funktion des Arbeitsdirektors in dem internationalen Strom- und Gasunternehmen übernehmen. Mehr
Zum Auftakt der Globalen Konferenz zu Kinderarbeit in Den Haag ruft UNICEF zum verstärkten Kampf gegen die schlimmsten Formen der Ausbeutung von Kindern auf. UNICEF schätzt, dass weltweit 150 Millionen Kinder unter 15 Jahren hart arbeiten müssen und deshalb kaum oder gar nicht zur Schule gehen. Es ist zu befürchten, dass die globale Wirtschaftskrise Kinder in riskante Arbeitsverhältnisse treibt und Fortschritte beim Kampf gegen Kinderarbeit verhindert. Mehr

UNICEF hat mit der Erbengemeinschaft des Kunsthauses Drey vereinbart, das Gemälde „Johannes der Täufer“ des so genannten Meister von 1419 aus der Sammlung Rau zu verkaufen. Der Verkauf ist notwendig, um Ansprüche der Erbengemeinschaft des früheren Münchner Kunsthauses abzugelten. Die Vereinbarung kam nach kurzen Verhandlungen zustande, nachdem UNICEF sich davon überzeugt hatte, dass das Anliegen der Erbengemeinschaft – vertreten durch die Rechtsanwälte von Trott zu Solz - Lammek – legitim ist. Der Wert des Bildes aus dem Kern der Sammlung Rau wird auf mehrere hunderttausend Euro geschätzt. Der Erlös geht je zur Hälfte an die Erben des Kunsthauses Drey und an die UNICEF-Stiftung. Das Kunsthaus A.S. Drey war 1936 aufgrund der jüdischen Abstammung seiner Besitzer zum Verkauf seiner Werke gezwungen worden. Gustav Rau hatte das Bild im Jahr 1983 bei Christie’s in London erworben. Damals waren noch keine Ansprüche auf Restitution bekannt. Mehr
Das Deutsche Kinderhilfswerk und UNICEF Deutschland begrüßen die Entscheidung des Bundeskabinetts, die Vorbehaltserklärung zur UN-Kinderrechtskonvention zurückzunehmen.
„Damit sind wir einen großen Schritt bei der Verwirklichung der Kinderrechte für alle Kinder in Deutschland weitergekommen“, betont der Präsident des Deutschen Kinderhilfswerkes, Thomas Krüger. „Aber die Rücknahme der Vorbehaltserklärung allein reicht nicht aus, um die Kinderrechte für alle Kinder in Deutschland zu verwirklichen.“
Die Geschäftsführerin von UNICEF Deutschland Regine Stachelhaus: „Die heutige Entscheidung war seit langem überfällig. Jetzt müssen eine Reihe von Gesetzen im Asyl-, Aufenthalts- und Sozialrecht angepasst werden. Kinder und Jugendliche dürfen nicht länger aufgrund ihres Aufenthaltstatus diskriminiert werden. Die in der UN-Kinderrechtskonvention festgeschriebenen Kinderrechte müssen endlich für alle Kinder in Deutschland gelten.“ Mehr

„Ich freue mich, zu UNICEF zu gehören und mit unserer außergewöhnlichen Mannschaft und vielen Partnern die Rechte von Kindern auf der ganzen Welt voranzubringen“, sagte Anthony Lake an seinem ersten Arbeitstag in der UNICEF-Zentrale in New York. „Frieden und Sicherheit sind die Grundlagen für eine bessere Welt für Kinder. Kriege töten nicht nur Kinder. Sie sind der Brutplatz für Krankheiten und sie zerstören die Hoffnung auf wirtschaftliche Entwicklung. Wirklicher Friede besteht nicht in einem Stück diplomatischen Papier. Man findet ihn vielmehr in Mädchen und Jungen, die sicher und gesund aufwachsen. Wenn wir heute ihr Leben verbessern, helfen wir ihnen ein besseres Morgen zu schaffen“, sagte Lake bei seinem Amtsantritt. Mehr

Neuer Bericht von UNICEF und der Kampagne "Roll Back Malaria" Kinder in Afrika sind nach Einschätzung von UNICEF weiterhin weltweit am stärksten von Malaria bedroht. Jeder sechste Todesfall bei Kindern auf dem afrikanischen Kontinent geht auf die Tropenkrankheit zurück – dies sind jedes Jahr über 700.000 Kinder. Malaria kommt in den meisten tropischen und subtropischen Regionen der Erde vor, aber rund 90 Prozent aller Todesfälle entfallen auf die Länder Afrikas südlich der Sahara. Anlässlich des Welt-Malaria-Tages am 25. April haben UNICEF und die internationale Kampagne „Roll Back Malaria“ in dem Bericht „Progress and Impact“ Fortschritte und Probleme im Kampf gegen die Tropenkrankheit dokumentiert. So beschaffte allein UNICEF im vergangenen Jahr 43 Millionen von weltweit 150 Millionen neuen imprägnierten Moskitonetzen, die der Übertragung des Erregers durch die Anopheles-Mücke vorbeugen. Mehr Kinder als jemals zuvor schlafen heute unter solchen Netzen. Mehr

Gemeinsame Erklärung von Caritas international, Deutschem Roten Kreuz, Diakonie Katastrophenhilfe und UNICEF Deutschland: 100 Tage nach dem verheerenden Erdbeben fordern die im „Aktionsbündnis Katastrophenhilfe“ zusammengeschlossenen vier großen deutschen Hilfswerke rasche Investitionen in den Aufbau verlässlicher Institutionen und politischer Strukturen in Haiti. Gleichzeitig muss das Prinzip Hilfe zur Selbsthilfe gestärkt werden. Alle Bereiche der Gesellschaft müssen in den Wiederaufbau einbezogen werden. Nur so können die Grundbedürfnisse der Bevölkerung nach medizinischer Versorgung, Ernährung und Bildung nachhaltig sichergestellt werden. Und nur so kann aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt werden, damit sich nicht wieder Wenige auf Kosten der Mehrheit durch Korruption und Misswirtschaft bereichern. Solidarität soll das Recht des Stärkeren ersetzen. Mehr

UNICEF-Bericht drei Monate nach der Katastrophe: Schulmaterial für 700.000 Kinder
Drei Monate nach dem schweren Erdbeben ist die Normalität für die meisten betroffenen Kinder in Haiti noch in weiter Ferne. In seinem heute in Genf vorgestellten Bericht „Kinder in Haiti – drei Monate nach der Katastrophe“ zieht UNICEF eine erste Bilanz zum Stand der Nothilfe und der Vorbereitungen für einen Neuanfang. So konnte zwar eine zweite Katastrophe durch Hunger und Krankheiten bisher verhindert werden. Gleichzeitig warnt UNICEF aber vor einer Verschlechterung der hygienischen Situation und zunehmender Gewalt, vor allem gegenüber Mädchen und Frauen in den Notlagern. Kinder müssen auch besser vor Ausbeutung, Kinderhandel und illegalen Adoptionen geschützt werden.
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UNICEF ruft anlässlich der Haiti-Wiederaufbaukonferenz am 31. März in New York zu massiven Anstrengungen für die Kinder auf. In Haiti leiden rund 1,5 Millionen Kinder unter den Folgen des Erdbebens vom 12. Januar. UNICEF befürchtet, dass die jetzt beginnende Regenzeit zur Ausbreitung von Krankheiten führen kann. Das Kinderhilfswerk fordert, bessere Lebensbedingungen für Kinder in den Mittelpunkt der Bemühungen um den Wiederaufbau zu stellen. Mehr
Anlässlich der heutigen Sitzung des Bundesrates fordern UNICEF Deutschland und das Deutsche Kinderhilfswerk die Ministerpräsidenten erneut auf, sich endlich zu einer klaren Entscheidung für die volle Geltung der internationalen Kinderrechte in Deutschland durchzuringen. Dem Bundesrat liegt ein Antrag von vier SPD-geführten Bundesländern vor, mit dem die Bundesregierung aufgefordert werden soll, die seit 18 Jahren geltende deutsche Vorbehaltserklärung zur UN-Kinderrechtskonvention endlich zurückzunehmen. Bisher ist das am Widerstand unionsgeführter Bundesländer gescheitert. Mehr
Sechs Monate vor dem Weltkindertag am 20. September haben UNICEF und das Deutsche Kinderhilfswerk das diesjährige Motto für Deutschland bekannt gegeben. Es lautet „Respekt für Kinder“.
„Kinder erhalten in unserer Gesellschaft nicht die Beachtung, die sie verdienen und brauchen“, sagte UNICEF-Geschäftsführerin Regine Stachelhaus. „Nach wie vor sind die Kinderrechte nicht im Grundgesetz verankert. Wir dürfen Kinder nicht nur als zukünftige Leistungsträger betrachten. Sie brauchen heute unsere Aufmerksamkeit und unseren Respekt.“
„Immer mehr Kinder in Deutschland wachsen in schwierigen Verhältnissen auf. Sie leiden unter zunehmender Kinderarmut und ungleichen Bildungschancen“, betonte die Bundesgeschäftsführerin des Deutschen Kinderhilfswerkes, Dr. Heide-Rose Brückner. „Hier muss es zu einem Umdenken kommen, das Wohl der Kinder und der Respekt für Kinder gehören in den Mittelpunkt allen Handelns von Staat und Gesellschaft.“
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Anlässlich des heutigen Weltwassertags fordert UNICEF verstärkte Anstrengungen, die Wasserversorgung und Hygiene für die ärmsten Menschen zu verbessern. Nach neuesten Berechnungen von UNICEF und WHO haben weltweit 884 Millionen Menschen kein sauberes Trinkwasser. Noch gravierender ist der Mangel an sanitären Anlagen: 2,6 Milliarden Menschen haben keine sanitären Einrichtungen. Nach Schätzungen von UNICEF sterben jedes Jahr 1,5 Millionen Kinder an Krankheiten, die auf verschmutztes Wasser zurückzuführen sind. Mehr
Sexueller Missbrauch von Kindern ist ein schweres Verbrechen, das für die Betroffenen ein Leben lang schweres Leid bedeutet. Das jetzt bekannt werdende Ausmaß solcher Taten in Internaten, Heimen und Schulen in Deutschland und die lange Jahre herrschende Kultur des Verschweigens sowie die Unsicherheit im Umgang mit Beschwerden sind erschreckend. Mehr
Anlässlich der heutigen Sitzung des Bundesrats fordern UNICEF Deutschland und Deutsches Kinderhilfswerk die Ministerpräsidenten zu einer klaren Entscheidung für die volle Geltung der internationalen Kinderrechte in Deutschland auf. Dem Bundesrat liegt ein Antrag von vier Bundesländern vor, die seit 18 Jahren geltende deutsche Vorbehaltserklärung zur UN-Kinderrechtskonvention endlich zurückzunehmen.
„Es ist überfällig, dass die internationalen Kinderrechte in Deutschland endlich ohne Vorbehalt verbindlich für alle Kinder gelten. Dies ist ein wichtiger Schritt, um die Situation von Flüchtlingskindern in Deutschland zu verbessern. Heute werden 16-Jährige im Asylverfahren oft wie Erwachsene behandelt - das ist ein klarer Verstoß gegen internationales Recht“, sagte Anne Lütkes, Vorstandsmitglied von UNICEF Deutschland. Mehr
Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März weist UNICEF auf die anhaltende Benachteiligung von Mädchen und Frauen in Afghanistan hin. Trotz großer Fortschritte seit dem Ende der Taliban-Herrschaft wird Frauen der Zugang zu Bildung immer noch schwer gemacht. Mehr
Nach dem Erdbeben sollen über 700.000 Kinder unterrichtet werden / Benefizkonzert der Berliner Philharmoniker am 20. Februar 2010 Unter dem Motto „Geh zur Schule“ startet UNICEF in Haiti eine Bildungskampagne. Insgesamt 500.000 Schulkinder sollen in Zelten unterrichtet werden. 227.000 Kindergartenkinder erhalten provisorische Spiel- und Lernmöglichkeiten. Die ersten Zeltschulen haben bereits ihre Arbeit aufgenommen. Hierzu wurden bereits 150 Großzelte für 10.000 Schüler nach Haiti gebracht. UNICEF hat Lern- und Arbeitsmaterial sowie Spiel- und Sportutensilien für rund 14.000 Kinder bereitgestellt. Derzeit bringt UNICEF weitere Zelte und große Mengen Lernmaterial nach Haiti. Mit einer so genannten „Schule in der Kiste“ können jeweils 40 Schulkinder mit dem Nötigsten ausgestattet werden. Ziel ist es, bis Anfang April den Kindern im Erdbebengebiet mit dem provisorischen Unterricht zu einem Stück Normalität zu verhelfen. Mehr
Nach der Unterzeichnung des Gesetzes zur Bekämpfung von Kinderpornografie in Kommunikationsnetzen durch Bundespräsident Horst Köhler fordern UNICEF und ECPAT die Bundesregierung auf, unverzüglich konkrete Maßnahmen zu ergreifen, um Kinderpornografie aus digitalen Netzwerken zu verbannen. Da die Bundesregierung angekündigt hat, das nun in Kraft tretende Gesetz nicht anwenden zu wollen, ist sie verpflichtet, Alternativen aufzuzeigen und umzusetzen. Mehr
Anlässlich des morgigen zweiten Jahrestages der Unabhängigkeit des Kosovo macht UNICEF auf die extrem schwierige Lebenssituation und mangelnde Integration von Roma-Kindern in dem noch immer vom Bürgerkrieg gezeichneten Land aufmerksam. Im Kosovo leben etwa 60 Prozent der Roma-Kinder unterhalb der Armutsgrenze. Eine ausreichende Gesundheitsversorgung existiert für sie nicht. Roma-Familien, die aus Deutschland abgeschoben wurden, leben oft außerhalb der Gemeinden, in Holzbaracken, ohne Heizung und in verwahrlosten Verhältnissen.
Die Europaabgeordnete Barbara Lochbihler (Grüne), die auch Mitglied des Deutschen Komitees für UNICEF ist, hat in den vergangenen Tagen den Kosovo besucht: „Abschiebungen in den Kosovo bedeutet für viele Roma aus Deutschland Abschiebung in die Fremde und ins Elend“, so die Menschenrechtsexpertin. „Vor allem Kindern wird hier die Zukunft verbaut. Sie leiden enorm unter den katastrophalen Bedingungen in den Flüchtlingslagern und Roma-Siedlungen. Als ‚Zigeuner’ werden sie sowohl von der albanischen als auch von der serbischen Bevölkerung geschnitten. Entsprechend schwierig ist ihr Zugang zum regulären Arbeitsmarkt und zu Sozialleistungen.“
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Ihr Konzert am 20. Februar widmen die Berliner Philharmoniker der UNICEF-Nothilfe für die Kinder in Haiti. Das weltberühmte Orchester ist die erste Institution, die sich offiziell als internationaler UNICEF-Botschafter engagiert. „Auch wenn die internationalen Kamerateams abziehen, muss die Hilfe in Haiti weitergehen. Insbesondere die Kinder brauchen unsere Hilfe“, sagte der künstlerische Leiter der Berliner Philharmoniker, Sir Simon Rattle. Das Benefizkonzert am Samstag, 20. Februar, um 20 Uhr in der Berliner Philharmonie ist bereits ausverkauft, wird aber auch live in der Digital Concert Hall im Internet übertragen. Zum Abschluss ihres Beethoven-Zyklus interpretiert das Orchester Beethovens viertes Klavierkonzert sowie Werke von Ligeti und Sibelius. Solistin des Abends ist die japanische Star-Pianistin Mitsuko Uchida. „Der Wiederaufbau in Haiti beginnt bei den Kindern“, sagte UNICEF Botschafterin Sabine Christiansen in einem Gespräch mit Pamela Rosenberg, Sir Simon Rattle, Mitsuko Uchida und Emmanuel Pahud, dem Medienvorstand der Berliner Philharmoniker. Mehr
Anlässlich des heutigen Welttages gegen den Einsatz von Kindersoldaten ruft UNICEF zu verstärkten Anstrengungen zur Demobilisierung und Wiedereingliederung von Kindersoldaten auf. Nach Schätzungen von UNICEF werden trotz weltweiter Ächtung in den Kriegs- und Krisengebieten der Erde derzeit immer noch rund 250.000 Kinder und Jugendliche als Soldaten missbraucht. Mehr
Als wichtigen Schritt für eine kindergerechte Gesellschaft begrüßt UNICEF das heutige Urteil des Bundesverfassungsgerichts zu den Regelsätzen für Kinder, die auf Hartz IV angewiesen sind.
„Das Urteil weist den richtigen Weg für einen wirksameren Kampf gegen Kinderarmut“, sagte Regine Stachelhaus, Geschäftsführerin von UNICEF Deutschland. „Der Armutsdruck ist vor allem für Kinder von Alleinerziehenden dramatisch. Sie brauchen bedarfsgerechte Unterstützung. Höhere Regelsätze allein reichen jedoch nicht aus. Es geht nicht nur darum, wie oft ein Kind neue Schuhe hat, sondern welchen Platz und welche Chancen ein Kind in der Gesellschaft hat. Die Politik muss jetzt endlich eine umfassende Strategie entwickeln, um zu vermeiden, dass Kinder oftmals schon sehr früh abgehängt und aus unserer Gesellschaft dauerhaft ausgegrenzt werden.“ Mehr
„Mission Kinderrechte“ - der dienstälteste UNICEF-Botschafter Sir Roger Moore und die JuniorBotschafter Sofie, Laura, Franziska und Katharina aus dem bayerischen Weilheim rufen gemeinsam auf, sich als UNICEF-JuniorBotschafter zu bewerben. Noch acht Wochen haben Schulklassen, Gruppen und einzelne Kinder und Jugend-
liche bis 18 Jahre Zeit um mitzumachen.
Einsendeschluss für die Beiträge ist der 31. März. „Kinder sind die besten Botschafter für ihre Rechte und setzen sich gern für andere ein“, würdigte Sir Roger den Einsatz der UNICEF-JuniorBotschafter. „Die Kinderrechte gelten für alle Kinder. Wir alle können etwas dafür tun, dass sie weltweit Wirklichkeit werden“, sagte Laura Krietenstein, eine der vier JuniorBotschafter-Gewinnerinnen 2009. Mehr
Über 40 Meisterwerke aus fünf Jahrhunderten setzen die spektakuläre Reihe der Ausstellungsserie in der »Kunstkammer Rau« fort. Nach dem großen Erfolg der Auftaktausstellung der Sammlung Rau für UNICEF im Arp Museum mit rund 45.000 Besuchern wird nun am 5. Februar eine zweite Schau eröffnet, die den Sammler Gustav Rau in den Mittelpunkt stellt. Mehr
Heute beginnt eine große Impfkampagne im Erdbebengebiet in Haiti. Mit Unterstützung von UNICEF, der Weltgesundheitsorganisation und den lokalen Behörden werden von heute an insgesamt rund 700.000 Kinder gegen gefährliche Krankheiten geimpft. UNICEF hat dazu die Impfstoffe, Spritzen und technischen Geräte beschafft und die notwendige Kühlkette organisiert.
Die Kampagne startet in der Hauptstadt Port-au-Prince in den überfüllten und unhygienischen Notunterkünften, da dort das Krankheitsrisiko am größten ist. Sie wird Schritt für Schritt auf andere Landesteile ausgeweitet. Mehr
Ein halbes Jahr vor der Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika starten der internationale UNICEF-Botschafter Sir Roger Moore und die UNICEF-Paten Eva Padberg und Oliver Bierhoff die Kampagne „Gib Deine Stimme ab – für Schulen für Afrika!“, um allen Kindern im südlichen Afrika einen Platz in der Schule zu verschaffen.
Nach Schätzungen von UNICEF gehen dort 45,5 Millionen Kinder nicht zur Schule. Die Hälfte aller Kinder, die nicht zur Schule gehen, leben im südlichen Afrika. „Ohne Bildung haben diese Kinder kaum eine Chance der Armut zu entkommen“, sagte UNICEF-Botschafter Sir Roger Moore. „Mit der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 blickt die Welt auf Afrika. Wir müssen diese Chance jetzt nutzen, endlich alle Kinder in die Schule zu bringen“, sagte Oliver Bierhoff, Manager der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. „Bildung ist die beste Investition. Geber- und Entwicklungsländer müssen mehr tun, damit das Recht auf Bildung endlich für jedes Kind Realität wird“, sagte Top-Model Eva Padberg, die bereits mehrfach UNICEF-Bildungsprojekte besucht hat. Mehr
Trotz massiver internationaler Hilfe ist die Not der Kinder in Haiti
nach Einschätzung von UNICEF weiter überwältigend. Erste Fälle von lebensgefährlichen Infektionskrankheiten wie Tetanus und Masern
sowie Durchfallerkrankungen werden aus Leogane berichtet. Um eine Masernepidemie zu verhindern, sollen ab 2. Februar mit Unterstützung
von UNICEF 600.000 Kinder unter fünf Jahren geimpft werden. Die Kinder
erhalten auch Vitamin-A-Tabletten zur Stärkung der Widerstandskraft.
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UNICEF-Botschafter Sir Roger Moore, Eva Padberg und Oliver Bierhoff starten eine Kampagne für das Recht auf Bildung. Die VZ-Netzwerke unterstützen den Aufruf von UNICEF.
Jedes Kind hat ein Recht auf Bildung. Doch nirgendwo sonst sind Mädchen und Jungen so stark benachteiligt wie im südlichen Afrika. Das Millenniumsziel, allen Kindern bis zum Jahr 2015 eine gute Grundbildung zu ermöglichen, kann nur erreicht werden, wenn die Regierungen ihre Anstrengungen rasch verstärken und deutlich mehr Mittel bereitstellen. Nach Schätzungen der Vereinten Nationen fehlen jährlich 16 Milliarden US-Dollar, damit jedes Kind einen Platz im Klassenzimmer bekommt.
Zur Fußball-Weltmeisterschaft blickt die Welt auf Afrika – eine große Chance, das Millenniumsziel doch noch zu erreichen. Unter dem Motto „Gib Deine Stimme ab!“ rufen UNICEF und die VZ-Netzwerke gemeinsam zur Unterstützung auf. Mehr
Vor der Wiederaufbaukonferenz für Haiti am kommenden Montag im kanadischen Montreal ruft UNICEF zu langfristiger Hilfe für die Kinder auf. Während die Nothilfe auf vollen Touren läuft, müssen jetzt die Weichen für die Grundversorgung der Menschen in den kommenden Monaten und für den Wiederaufbau gestellt werden. Mehr
UNICEF verstärkt den Schutz für Kinder in Haiti, die ihre Eltern verloren haben oder von ihnen getrennt wurden. Hierzu werden in einem ersten Schritt zusammen mit Partnern Schutzzentren für zunächst 900 unbegleitete Kinder eingerichtet. Eine Telefonhotline unterstützt die Suche nach vermissten Kindern. Weiter werden sichere Zonen für Kleinkinder bis fünf Jahre im Katastrophengebiet eingerichtet.
UNICEF registriert alle Kinderheime und setzt sich dafür ein, dass sie Nahrungsmittel vom Welternährungsprogramm erhalten. In Absprache mit UNICEF und den Behörden hat die Polizei mobile Teams gebildet, um am Flughafen und an der Grenze zur Dominikanischen Republik sicherzustellen, dass Kinder, die ausreisen, vollständige Papiere haben.
„Tausende Kinder im Erdbebengebiet schlagen sich allein durch. Sie sind von Mangelernährung, Krankheiten und Ausbeutung bedroht. Wir müssen diese Kinder finden, versorgen, schützen und wieder mit ihren Angehörigen zusammen bringen“, sagte Rudi Tarneden, Sprecher von UNICEF Deutschland.
UNICEF bringt mit Flugzeugen laufend Hilfsgüter nach Haiti und verteilt zusammen mit Partnern gegenwärtig Trinkwasser an 180.000 Menschen. Eine Impfkampagne ist in Vorbereitung. Zusatznahrung für 6.000 unterernährte Kinder ist eingetroffen. Mehr
Während zunehmend mehr Menschen im Erdbebengebiet in Haiti Hilfe erhalten, wächst die internationale Hilfsbereitschaft. Unter dem Motto „Hoffnung für Haiti“ ruft UNICEF Deutschland mit Aktionen im Internet, über SMS, Spendentelefone und lokale Veranstaltungen zur Solidarität auf.
Die Aktion knüpft an den großen Aufruf „Hope for Haiti“ in den USA an, an der sich am Freitag internationale Stars wie George Clooney und die meisten TV-Netzwerke beteiligen. Die Erlöse dort gehen an UNICEF, das Rote Kreuz und andere Organisationen.
„Setz Dich ein. Es geht um Mitgefühl. Es gibt Zeiten in unserem Leben, wo Menschen in Not wirklich ohne jede Hilfe dastehen. Jeder sollte an die Organisation spenden, die ihm am besten gefällt“, rief George Clooney Anfang dieser Woche insbesondere junge Menschen zur Unterstützung auf.
„Wir brauchen einen langen Atem, um die Grundversorgung der Kinder sicherzustellen. Aber Hilfe ist nicht unmöglich. Die Helfer tun unter den chaotischen Bedingungen das Menschenmögliche und kommen langsam voran“, sagte Rudi Tarneden, Sprecher von UNICEF Deutschland.
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Trotz der chaotischen Zustände und der logistischen Probleme in Haiti hat UNICEF am Samstag 17 große Wassertanks für jeweils 5.000 – 10.000 Liter Trinkwasser im Katastrophengebiet aufgestellt. Weitere neun Tanks werden so rasch wie möglich installiert. Außerdem hat UNICEF 120.000 große Flaschen Trinkwasser verteilt. Unter Federführung von UNICEF wurden bisher insgesamt 52 Verteilstationen für Trinkwasser eingerichtet. Priorität für die Wasserversorgung haben Krankenhäuser und Stadtteile, in denen sich große Zahlen obdachloser Menschen aufhalten. Hier ist es auch besonders wichtig, rasch Latrinen anzulegen. Mehr
Obwohl zunehmend Hilfe in Haiti eintrifft, hat sich nach Einschätzung von UNICEF die Lage der Kinder weiter verschlechtert. Unzählige Verletzte und obdachlose Familien sind immer noch ohne medizinische Hilfe, Nahrung, Wasser und Schutz. Die Kinder sind jetzt besonders von Krankheiten wie Typhus und Cholera, Malaria und Dengue-Fieber bedroht.
"Jetzt kommt alles auf eine gute Koordination an. Trotzdem muss man damit rechnen, dass durch das Chaos und die Schäden die Hilfe nur langsam vorankommen kann“, sagte Rudi Tarneden, Sprecher von UNICEF Deutschland.
Den Vereinten Nationen kommt eine Schlüsselrolle bei der Koordination der Hilfe zu. Vom Krisenzentrum in der Nähe des Flughafens von Port-au-Prince organisieren Expertenteams den Einsatz.
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„Wir wollen das Jahr aber nicht nur dazu nutzen, Spenden für UNICEF zu sammeln. Wir wollen in Karlsruhe auch für noch mehr Kinderfreundlichkeit werben. Ich sage bewusst: `noch mehr´, weil wir seit vielen Jahren schon eine wichtige, eine gute Basis geschaffen haben“, so OB Fenrich weiter. Und auch UNICEF-Botschafterin Christiansen unterstrich das Anliegen: „Während der Städtepartnerschaft sollte man nicht nur nach außen blicken, sondern auch auf die Probleme unserer Kinder achten.“ Mehr
Mit einer neuen internationalen Vergleichsstudie zur Situation der Kinder in Industrieländern zeigt UNICEF für Deutschland Verbesserungen, aber auch erhebliche Probleme auf. Deutschland liegt jetzt auf Platz acht und damit im oberen Mittelfeld von 21 Industrienationen, wenn es darum geht, eine gute Lebensumwelt für Kinder und Jugendliche zu schaffen. Den ersten Platz belegen erneut die Niederlande. Dringenden Handlungsbedarf sieht UNICEF in Deutschland hinsichtlich der Situation allein erziehender Mütter und ihrer Kinder. Sie sind seit Jahren unverändert besonders stark von materieller Armut betroffen. Als Besorgnis erregend wertet UNICEF, dass Jugendliche hierzulande ihre beruflichen Perspektiven düsterer sehen als ihre Altersgenossen in allen anderen Industrienationen. Sie berichten häufiger als junge Menschen in anderen Ländern davon, sich allein gelassen und als Außenseiter zu fühlen.
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UNICEF ruft dringend zur Hilfe für die Kinder in Haiti auf. Die Kinder im Katastrophengebiet müssen so rasch wie möglich vor Hunger und Krankheiten geschützt werden. Unter den unzähligen Verletzten befinden sich viele Kinder, die versorgt werden müssen. Sie brauchen medizinische Hilfe, sauberes Wasser, Nahrung und Schutz. UNICEF warnt angesichts der chaotischen Zustände vor dem Ausbruch von Epidemien und Hunger. Viele Kinder sind verzweifelt und stehen unter Schock.
„Wir müssen jetzt alles tun, um Hunderttausende Kinder in Haiti vor einer zweiten Katastrophe durch Hunger und Krankheiten zu schützen“, sagt Regine Stachelhaus, Geschäftsführerin von UNICEF Deutschland.
Bereits vor der Naturkatastrophe waren rund ein Viertel der Kinder unterernährt und sind jetzt besonders gefährdet. Etwa die Hälfte der betroffenen Bevölkerung ist unter 18 Jahren; die meisten leben in extremer Armut. Mehr
Nach dem schweren Erdbeben in Haiti stellt UNICEF Hilfsgüter für die medizinische Versorgung zur Verfügung und unterstützt die Wasserversorgung. Expertenteams bereiten die Einrichtung von Schutzzonen für Kinder vor. Aus dem Nachbarland Dominikanische Republik wird nährstoffhaltige Zusatznahrung für Kinder beschafft. UNICEF Deutschland stellt 100.000 Euro für die Soforthilfe bereit und ruft zu Spenden auf.
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Eine neue internationale Vergleichsstudie zur Lage der Kinder in Industriestaaten zeigt für Deutschland erhebliche Probleme, aber auch Verbesserungen auf. Hans Bertram und Steffen Kohl von der Humboldt-Universität zu Berlin haben für UNICEF die Lage der Kinder in 21 Industrieländern anhand von sechs Dimensionen umfassend verglichen: materielles Wohlbefinden, Gesundheit und Sicherheit, Bildung und Ausbildung, Beziehungen zu Familie und Gleichaltrigen, Verhaltensrisiken sowie subjektives Wohlbefinden der Kinder und Jugendlichen. Sie knüpfen damit an die richtungweisende UNICEF-Studie aus dem Jahr 2007 an. Mehr
Der schwedische Fotograf Johan Bävman ist Sieger des internationalen Wettbewerbs „UNICEF-Foto des Jahres“. Sein Bild zeigt zwei Schülerinnen
beim Spielen im Klassenzimmer in einer Schule im Norden Tansanias. Der zehnjährigen Mwanaidi sieht man ihre Sehbehinderung nicht sofort an. Ihre beste Freundin Selina dagegen fällt auf. Sie leidet an Albinismus - eine Pigmentstörung, die Haut, Haare und Augen extrem hell und empfindlich macht. Die Schule ist für Selina einer der wenigen Orte, an denen sie vor Diskriminierung und Übergriffen geschützt ist. „Der Fotograf macht uns auf
die Probleme einer der schwächsten und verletzlichsten Bevölkerungsgruppe Afrikas aufmerksam. Menschen mit Albinismus werden oft ausgegrenzt.
Immer wieder wurden sie Opfer brutaler Gewalt“, sagte UNICEF-Schirmherrin
Eva Luise Köhler bei der Preisverleihung am Donnerstag in Berlin. „Das UNICEF-Foto des Jahres setzt dagegen ein positives Zeichen. Es zeigt, dass Freundschaft Vorurteile und Diskriminierung überwinden kann." Mehr
Fünf Jahre nach dem Tsunami vom 26. Dezember 2004 hat sich nach Einschätzung des „Aktionsbündnis Katastrophenhilfe“ die Situation der ärmsten Familien in den meisten betroffenen Gebieten nachhaltig verbessert. Die Qualität der Schulen, der Gesundheitseinrichtungen und der Wasserversorgung ist heute deutlich höher als vor der Katastrophe. Viele Menschen, die früher ausgegrenzt wurden, sind heute besser integriert. Auch beim Katastrophenschutz gibt es erhebliche Fortschritte - dies zeigte sich zum Beispiel nach dem schweren Erdbeben im Oktober 2009 in Indonesien. Mehr

Zum zehnten Mal vergibt UNICEF den internationalen Fotopreis „UNICEF-Foto des Jahres“. UNICEF-Schirmherrin Eva Luise Köhler zeichnet im Rahmen einer Pressekonferenz die Sieger aus. Für den weltweit ausgeschriebenen Wettbewerb reichten 123 Fotografen aus 33 Ländern insgesamt 1.147 Bilder ein. Die Jury unter dem Vorsitz von Klaus Honnef, Professor für Theorie der Fotografie, bestimmte in diesem Jahr einen ersten, zweiten und dritten Preis sowie zehn lobende Erwähnungen.
Zur Preisverleihung und zur Präsentation der Siegerbilder und Fotoreportagen
laden wir Sie herzlich ein am:
Donnerstag, den 17.12.2009, um 11 Uhr
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UNICEF ist besorgt über die Auswirkungen der globalen Finanzkrise auf die ärmsten Kinder. In den Ländern Südasiens wie Nepal, Bangladesch oder Indien nimmt die Zahl der Hungernden zu. Vom heutigen Montag (14.12.) bis Donnerstag (17.12.) besucht der Journalist und ZDF-Moderator Steffen Seibert in Nepal UNICEF-Programme, mit denen Familien im Kampf gegen die extreme Armut und insbesondere die Mangelernährung
der Kinder unterstützt werden.
UNICEF bietet nach der Reise Fotos, Berichte und sendefähiges Bildmaterial an. Ein Weblog mit aktuellen Eindrücken findet sich in Kürze auf www.unicef.de.
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Einen Rettungsring und ein UNICEF-Hausaufgabenheft erhielt Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen als Marschgepäck vor seiner Abreise zum Weltklimagipfel nach Kopenhagen. Kilian Günther (16), Julia Junge (16) und Conrad Zimmermann (16) übergaben Norbert Röttgen die Botschaften des UNICEF-Jugendklimagipfels. Vom 28. November bis 4. Dezember 2009 hatten sie in Kopenhagen gemeinsam mit 164 Jugendlichen aus 44 Nationen eine Deklaration mit Forderungen und Lösungsvorschlägen zum Klimaschutz erarbeitet. Mehr
Der Tsunami am 26.12.2004 war eine Jahrhundertkatastrophe, die die internationalen Hilfsorganisationen vor riesige Herausforderungen stellte. In 14 Ländern starben durch die Flutwellen mindestens 224.000 Menschen. Über 1,5 Millionen wurden obdachlos. Mehr
Zum Welt-AIDS-Tag am 1. Dezember ruft UNICEF dazu auf, Kinder und Jugendliche weltweit besser vor HIV und AIDS zu schützen. Noch immer wird nur jedes dritte Baby von HIV-infizierten Müttern vor einer Übertragung des Virus geschützt – im Süden Afrikas sogar nur jedes zehnte Kind. Nach einem neuen weltweiten Bericht gab es in den vergangenen vier Jahren jedoch wichtige Fortschritte für die von der Epidemie betroffenen Mädchen und Jungen. Inzwischen werden 38 Prozent der Kinder, die AIDS-Medikamente brauchen, versorgt. Das geht aus dem Bericht „Kinder und AIDS“ hervor, der heute von UNICEF, UNAIDS, Weltgesundheitsorganisation und dem UN-Bevölkerungsfonds in New York, Genf, Barcelona und in Köln veröffentlicht wird. Mehr

UNICEF hat auch in diesem Jahr alle Fernsehsender in Deutschland aufgerufen, sich am Kinder-Fernsehtag am 13. Dezember zu beteiligen. Unter dem Motto „20 Jahre Kinderrechte“ ist der Kinder-Fernsehtag Anlass, besondere Beiträge mit, über oder für Kinder ins Programm zu nehmen. Der KI.KA zeigt am Sonntag zwei Sondersendungen. UNICEF-JuniorBotschafter, die sich für die Kinderrechte einsetzen, werden ins Studio eingeladen und berichten ab 13.35 Uhr über ihr Engagement. Traditionell läuft der Spot zum UNICEF-Kinderfernsehtag vor der 20 Uhr-„Tagesschau“ im Ersten. Mehr
Nach Schätzungen von UNICEF gehen 45,5 Millionen Kinder im Grundschulalter in Afrika südlich der Sahara nicht zur Schule. Trotz großer Fortschritte ist damit jedes dritte Kind in der Region von Bildung ausgeschlossen. Nirgendwo sonst haben Kinder so schlechte Bildungschancen. „Diese Kinder haben kaum eine Möglichkeit, der Armut zu entkommen und ihr Leben selbst zu bestimmen“, sagte Eva Luise Köhler beim Start der traditionellen UNICEF-Weihnachtsaktion am Donnerstag in Berlin. Die UNICEF-Schirmherrin rief gemeinsam mit Oliver Bierhoff und dem Top-Model Eva Padberg die Bundesbürger zu Spenden für die Kampagne “Schulen für Afrika“ auf. Mehr

UNICEF zieht zum 20. Jahrestag der UN-Kinderrechtskonvention eine kritische Bilanz zur weltweiten Lage der Kinder. Bis heute werden nach Einschätzung von UNICEF Millionen Kindern elementare Rechte auf Überleben, Bildung, Schutz und Beteiligung vorenthalten. So fehlen jedem zweiten Kind auf der Welt grundlegende Dinge zum Überleben und zu ihrer Entwicklung wie ausreichende Nahrung, Schulbildung oder sauberes Wasser. Viele dieser Kinder sind auch besonders von den Folgen der globalen Finanzkrise, von Unterernährung, dem Klimawandel und wachsenden sozialen Gegensätzen bedroht. Mehr

Am 20. November wird die UN-Konvention über die Rechte des Kindes 20 Jahre alt. Zum Jubiläum der Kinderrechte stellt UNICEF eine Sonderausgabe seines Jahresberichts „Zur Situation der Kinder in der Welt“ vor. Die stellvertretende Exekutivdirektorin von UNICEF, Hilde Frafjord Johnson, informiert in Gegenwart von Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel über die aktuellen Herausforderungen für Kinder angesichts der globalen Finanzkrise, des Klimawandels und wachsender sozialer Gegensätze. Mehr

Anlässlich des 20. Jahrestages der UN-Konvention über die Rechte des Kindes ruft UNICEF dazu auf, Kinder in den Kriegs- und Krisengebieten besser zu schützen. Weltweit wachsen nach Schätzungen von UNICEF rund eine Milliarde Kinder in Ländern auf, die von bewaffneten Konflikten betroffen sind - das ist fast jedes zweite Kind. Zusammen mit der heute 22-jährigen Mariatu Kamara aus Sierra Leone, der Kindersoldaten im Bürgerkrieg beide Hände abgeschlagen haben, weist UNICEF auf die kaum fassbare Brutalität und Gleichgültigkeit hin, denen Kinder in den Kriegen und Konflikten der Gegenwart ausgesetzt sind. „Ich habe zwar keine Hände mehr, aber eine Stimme“, schreibt Mariatu Kamara in ihrer Biographie, die jetzt im Pattloch-Verlag erschienen ist. „Für mich war die Gewalt keine Nachricht im Fernsehen. Sie war mein Leben. Deswegen bin ich für mein Leben gezeichnet. Wenn ich die Chance habe, anderen zu sagen, dass alle Kinder ein Recht darauf haben, in Sicherheit aufzuwachsen, dann nehme ich dies war“, erklärt die UNICEF-Sonderbotschafterin für Kinder im Krieg. Mehr

„Ich wünsche, dass es allen Kindern auf der Welt gut geht“; „dass es keinen Krieg gibt“ oder „mehr Zeit zum Spielen“ – so sollte eine bessere Welt für Kinder aussehen. Zum 60. Geburtstag der UNICEF-Grußkarte waren Kinder in ganz Deutschland aufgerufen, die größte UNICEF-Grußkarte zu gestalten. Das Ergebnis – eine 80 m² große aufblasbare Riesenkarte – zierte jetzt den Rasen vor dem Schloss Bellevue. Das aus den Bildern digital zusammengesetzte „Mosaik der Kinderwünsche“ zeigte das Motiv der ersten UNICEF-Grußkarte, die von einem kleinen Mädchen als Dankeschön an UNICEF für die erhaltene Hilfe nach dem Krieg gemalt worden war. „UNICEF-Grußkarten sind Karten voller Leben: Seit 1949 helfen sie Kindern, zur Schule zu gehen und gesund und sicher aufzuwachsen“, sagte UNICEF-Schirmherrin Eva Luise Köhler. Gemeinsam mit der Schauspielerin Christiane Paul und der stellvertretenden UNICEF-Vorsitzenden Ann Kathrin Linsenhoff startete sie den vorweihnachtlichen Grußkarten-Verkauf durch die ehrenamtlichen UNICEF-Gruppen. Realisiert wurde die größte Grußkarte mit freundlicher Unterstützung des Riesenposteranbieters blowUP media GmbH. Mehr
UNICEF begrüßt die Aussagen der schwarz-gelben Koalition zur Stärkung der Kinderrechte. „Die neue Bundesregierung muss sich jetzt daran messen lassen, ob sie ihr Bekenntnis zur Schaffung kindgerechter Lebensverhältnisse konkret umsetzt. Die Aufnahme der Kinderrechte ins Grundgesetz wäre ein starkes Signal“, sagte Regine Stachelhaus, Geschäftsführerin von UNICEF Deutschland. UNICEF ruft gleichzeitig dazu auf, den Kampf gegen die Kinderarmut in Deutschland endlich umfassend anzugehen. „Steuererleichterungen und die Erhöhung des Kindergeldes freuen viele Familien. Sie können aber das Problem der Kinderarmut nicht lösen“, erklärte Regine Stachelhaus. „Um die wachsende Kluft zwischen Kindern in Deutschland zu schließen, müssen Förder- und Bildungsangebote für Kinder aus benachteiligten Familien zielgerichtet ausgebaut und qualitativ weiter entwickelt werden.“ Mehr

Weltweit werden heute mehr Neugeborene geimpft als jemals zuvor - allein 106 Millionen Kinder in 2008. Trotzdem erhalten jedes Jahr immer noch 24 Millionen Babys in den Entwicklungs- und Schwellenländern im ersten Lebensjahr keinen Impfschutz gegen lebensgefährliche Kinderkrankheiten - das ist jedes fünfte Kind. Dies ist das Ergebnis des Welt-Impfberichts 2009, den UNICEF, die Weltgesundheitsorganisation und die Weltbank heute in Washington D.C. (USA) vorstellen. Mehr

Unter dem Motto „Saubere Hände retten Leben!“ ruft UNICEF am morgigen „Welttag des Händewaschens“ zusammen mit anderen Hilfsorganisationen in mehr als 80 Ländern zum regelmäßigen Händewaschen auf. Mit dem Aktionstag soll die Hygieneaufklärung in Entwicklungsländern verbessert werden. Ein neuer Bericht von UNICEF und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zeigt auf, dass Händewaschen mit Seife die Kindersterblichkeit durch Durchfallerkrankungen bei Kleinkindern fast um die Hälfte senken kann. Jedes Jahr sterben in den Entwicklungsländern 1,5 Millionen Kinder unter fünf Jahren an Durchfall. Die Zahl der Erkrankungen bei Kleinkindern wird auf 2,5 Milliarden Fälle pro Jahr geschätzt. Häufige Durchfälle schädigen die gesamte Entwicklung der Kinder. Der Bericht “Diarrhoea: Why Children are still dying and what can be done“ wird heute in New York vorgestellt. Mehr
Das Aktionsbündnis Kinderrechte (UNICEF, Deutsches Kinderhilfswerk und Deutscher Kinderschutzbund) fordert CDU/CSU und FDP auf, das Kindeswohl und die Rechte der Kinder ins Zentrum der Koalitionsverhandlungen zu stellen. „Die neue Bundesregierung muss ein klares Signal setzen. Deshalb gehört die Verankerung der Kinderrechte im Grundgesetz in das neue Regierungsprogramm“, erklärten die Vorsitzenden der drei großen deutschen Kinderrechtsorganisationen am Dienstag in Köln und Berlin. Mehr

Nach Schätzungen von UNICEF sind auf den Philippinen inzwischen eine Million Kinder von Überschwemmungen und Erdrutschen betroffen. Die größten Gefahren sind nach Einschätzung von UNICEF Durchfall, Lungenentzündung und Infektionskrankheiten. Hinzu kommen Hautkrankheiten und Malaria. Nach den Taifunen und starken Regenfällen stehen jetzt in der Provinz Pangasinan weitere 30 Ortschaften unter Wasser. Die Wasserstände der Flüsse steigen. Die Naturkatastrophen auf den Philippinen trafen bisher über vier Millionen Menschen. Zwischen 300.000 und 400.000 Menschen halten sich im Großraum Manila in Notunterkünften auf. Mehr

Millionen Mädchen und Jungen weltweit sind Opfer von Gewalt, Ausbeutung oder Menschenhandel. 150 Millionen Kinder unter 15 Jahren müssen hart arbeiten und gehen deshalb kaum oder gar nicht zur Schule. Diese Fakten veröffentlicht UNICEF heute (Dienstag) in der ersten umfassenden Bestandsaufnahme zu Kinderrechts-verletzungen weltweit. Der UNICEF-Report zum Kinderschutz trägt Daten aus nahezu allen Ländern der Erde zusammen. Er erscheint wenige Wochen vor dem 20. Jahrestag der UN-Kinderrechtskonvention am 20. November 2009. Mehr

Nach ersten Schätzungen von UNICEF und den indonesischen Behörden haben die schweren Erdbeben auf der Insel Sumatra mindestens 560.000 Menschen direkt getroffen, das sind 40 Prozent der Bevölkerung in der Region. Unter ihnen sind 180.000 Kinder und Jugendliche. Mehr
Sumatra: Ein Drittel der Betroffenen sind Kinder.UNICEF bringt Hilfsgüter für Hunderttausende Menschen. Die Not der Kinder in den von den Naturkatastrophen betroffenen Gebieten in Asien und der Pazifikregion wächst. UNICEF verstärkt seine Hilfe in Indonesien, auf den Philippinen und den Südseeinseln Samoa und Tonga. Mehr

Während die Zahl der Opfer der schweren Naturkatastrophen in Asien und der Pazifikregion weiter steigt, ruft UNICEF zur Hilfe für die Überlebenden auf. Die Kinder der ärmsten Familien leiden am Härtesten. In einer extrem gefährlichen und belastenden Situation brauchen sie dringend Unterstützung. Mehr

Die medizinische Hilfe für AIDS-Patienten in den Entwicklungs- und Schwellenländern hat sich im vergangenen Jahr verbessert. Trotzdem sind HIV-positive Kinder beim Zugang zu Medikamenten und Tests weiter benachteiligt. Dies zeigt ein gemeinsamer Bericht von UNICEF, der Weltgesundheitsorganisation WHO und UNAIDS, der heute in Genf vorgestellt wird. So erhielten in den Entwicklungs- und Schwellenländern im Jahr 2008 rund vier Millionen HIV-Infizierte antiretrovirale Medikamente - dies sind eine Million mehr als im Vorjahr. Die Zahl der Kinder in Behandlung stieg von 198.000 (2007) auf 275.000 in 2008. Zudem erhalten heute mehr HIV-positive schwangere Frauen antiretrovirale Medikamente, um die Übertragung des Virus auf ihr Kind zu verhindern. Der Anteil der behandelten Schwangeren wuchs von 35 Prozent in 2007 auf 45 Prozent in 2008. Mehr

Drei Tage nach dem katastrophalen Tropensturm auf den Philippinen wächst in den betroffenen Gebieten die Krankheitsgefahr. Zehntausende Babys und Kleinkinder sind nach Einschätzung von UNICEF von lebensgefährlichem Durchfall, Lungenentzündung und Infektionskrankheiten bedroht. UNICEF verstärkt seine Hilfe und ruft zu Spenden auf. „Das Ausmaß der Verwüstungen in vielen Gemeinden ist schockierend“, sagte die Leiterin von UNICEF auf den Philippinen Vanessa Tobin. UNICEF stellt Nahrungsmittel für Kinder, Hygieneartikel, Medikamente und Tabletten zur Wasseraufbereitung zur Verfügung. Außerdem werden Decken, Seife und Plastikplanen an die Obdachlosen verteilt. Mehr

Anlässlich des Kinostarts des Films „Wüstenblume“ am heutigen Donnerstag (24.9.) weist UNICEF darauf hin, dass jedes Jahr schätzungsweise drei Millionen Mädchen an ihren Genitalien verstümmelt werden - das sind mehr als 8.000 Eingriffe pro Tag. Trotz verstärkter Aufklärung und obwohl die Beschneidung von Mädchen fast überall verboten wurde, ist sie in mindestens 28 Ländern Afrikas und im Jemen nach wie vor verbreitet. Schätzungsweise 70 Millionen Mädchen und Frauen sind allein dort beschnitten. Beschnittene Mädchen und Frauen leiden häufig ihr Leben lang an körperlichen und seelischen Problemen. Der Eingriff selbst verursacht große Schmerzen, Schockzustände und starke Blutungen. Immer wieder sterben Mädchen an den Folgen. Traditionell wird die grausame Prozedur oft unter unhygienischen Bedingungen ohne jede Betäubung vorgenommen. Zusehends wird sie aber auch in manchen Ländern von Ärzten praktiziert - obwohl dies gegen die medizinische Ethik verstößt. Waris Dirie, weltbekanntes Model aus Somalia, rückte mit ihrer Autobiographie „Wüstenblume“ vor über zehn Jahren die grausame Praxis der Mädchenbeschneidung in die Aufmerksamkeit einer breiten Öffentlichkeit. Jetzt ist ihr Leben verfilmt worden. Mehr

Die kolumbianische Sängerin Shakira erhielt heute den „Ehrenpreis Kinderrechte“ von UNICEF Deutschland. Mit der Auszeichnung würdigt UNICEF das nachhaltige Engagement des Weltstars zur Mobilisierung von Kindern und Jugendlichen für eine bessere Zukunft. „Durch ihr Eintreten für die Kinderrechte ermutigt Shakira Kinder und Jugendliche weltweit, sich zu engagieren: gegen Gewalt und Armut, für das Recht auf Bildung und im Kampf gegen AIDS“, erklärte Regine Stachelhaus, Geschäftsführerin von UNICEF Deutschland, bei der Übergabe des Preises anlässlich des BURDA LIVE Lunchs in Offenburg. „Shakira ist Weltbürgerin und in ihrem Einsatz für Kinderrechte ein Idol für junge Menschen.“ Mehr

„Vorfahrt für Kinderrechte“ fordert UNICEF anlässlich des morgigen Weltkindertags am 20. September. „Deutschland muss ein Land für Kinder werden. Das Wohl der Kinder muss zum Maßstab für alle Entscheidungen werden – in der großen Politik wie im Alltag. Wir können uns nicht leisten, auch nur ein Kind zurückzulassen“, sagte UNICEF-Schirmherrin Eva Luise Köhler in Berlin. Zum Weltkindertag am Sonntag weist UNICEF darauf hin, dass es weltweit seit Inkrafttreten der UN-Kinderrechtskonvention vor 20 Jahren zwar zahlreiche Fortschritte gegeben hat. Doch auch heute noch werden täglich die Rechte von Millionen Mädchen und Jungen verletzt. Jedem zweiten der rund 2,2 Milliarden Kinder auf der Erde fehlen grundlegende Dinge wie ausreichende Nahrung, sauberes Wasser, medizinische Hilfe, eine gute Schulbildung oder ein Dach über dem Kopf. Die Wirtschaftskrise verschärft die Situation der ärmsten Familien noch. Mehr

Nach seiner Wiedereröffnung im März 2010 präsentiert das Museum Schnütgen eine re-präsentative Auswahl von Skulpturen aus der Sammlung Rau, die ihm das Kinderhilfs-werk UNICEF leihweise bis 2026 überlässt. Einen entsprechenden Vertrag haben Ober-bürgermeister Fritz Schramma, Kulturdezernent Prof. Georg Quander, Regine Stachel-haus und Manfred Boos, beide Vorstände der UNICEF-Stiftung, jetzt unterschrieben. Schramma brachte seine Dankbarkeit gegenüber dem Kinderhilfswerk zum Ausdruck. „Die beeindruckende Zahl von Leihgaben, die UNICEF aus der Sammlung Dr. Rau dem Museum zur Verfügung stellt, ist ein großer Gewinn für die Stadt. Das Kinderhilfswerk bereichert Köln damit um einen weiteren Schatz“, so der Oberbürgermeister. Mehr

UNICEF, die Nelson-Mandela-Stiftung und die Hamburger Gesellschaft zur Förderung der Demokratie und des Völkerrechts haben beschlossen, ihre erfolgreiche gemeinsame Aktion „Schulen für Afrika“ fortzuführen und zu erweitern. Die Partner unterzeichnen heute in New York eine entsprechende Erklärung. Zusätzlich zu den ersten sechs Programmländern der Aktion werden ab 2010 Kinder in fünf weiteren Ländern von der Aktion profitieren: in Äthiopien, Burkina Faso, Madagaskar, Mali und Niger. Für Nelson Mandela ist die weltweite Aktion Teil seines Vermächtnisses. Mehr

Die Überlebenschancen der Kinder in den Entwicklungsländern haben sich seit 1990 kontinuierlich verbessert. Doch noch immer sterben jedes Jahr 8,8 Millionen Kinder an größtenteils vermeidbaren oder behandelbaren Krankheiten. Nach neuen Daten, die UNICEF heute veröffentlicht, sank die durchschnittliche Sterblichkeitsrate von 90 Kindern pro Tausend Geburten in 1990 auf 65 in 2008 – dies entspricht einem Rückgang um 28 Prozent. „Verglichen mit 1990 sterben heute jeden Tag 10.000 Kinder weniger“, sagte UNICEF Direktorin Ann M. Veneman in New York. „Aber es ist nicht hinnehmbar, dass jedes Jahr Millionen Kinder vor ihrem fünften Geburtstag sterben.“ Mehr

Das Aktionsbündnis Kinderrechte – UNICEF, Deutscher Kinderschutzbund und Deutsches Kinderhilfswerk – begrüßt die wachsende Bereitschaft der Parteien, die Kinderrechte im Grundgesetz zu verankern. So hat die SPD kurz vor der Bundestagswahl ihre Unterstützung für die Aufnahme der Kinderrechte ins Grundgesetz bekräftigt. Erstmals hat sich auch die FDP für eine entsprechende Änderung des Grundgesetzes ausgesprochen. Damit haben sich jetzt mit Ausnahme von CDU/CSU alle im Bundestag vertretenen Parteien zur Aufnahme der internationalen Kinderrechte in die deutsche Verfassung bekannt. Das Aktionsbündnis Kinderrechte wertet diese Zusicherungen als Erfolg seiner aktuellen Kampagne „Kinderrechte ins Grundgesetz“ und wirbt um weitere Unterstützung. Mehr
Das Kinderhilfswerk UNICEF wird dem Museum Schnütgen 77 Skulpturen aus der Sammlung des Philanthropen und Kunstsammlers Dr. Gustav Rau als Leihgabe zur Ver-fügung stellen. Das Konvolut umfasst bedeutende spätgotische und barocke europäi-sche Plastiken, die das Spektrum der Sammlung des Museums in vielen Bereichen er-gänzen und erweitern. Rau hatte UNICEF als Erbin seiner gesamten Kollektion einge-setzt, um seine humanitären Ziele zu verwirklichen. Zugleich verfügte er, dass eine Kernsammlung mit insgesamt 153 Gemälden und Skulpturen bis 2026 erhalten bleiben und öffentlich gezeigt werden solle. Die Gemälde sind seit Mai 2009 im Arp Museum Ro-landseck ausgestellt. Mehr

Anlässlich der internationalen Weltwasserwoche weist UNICEF darauf hin, dass der Mangel an sauberem Trinkwasser vor allem für Kinder in den ärmsten Ländern tödliche Folgen hat. Nach Angaben von UNICEF sterben täglich 4.500 Kinder in Entwicklungsländern durch schmutziges Wasser und mangelnde Hygiene. Zwar haben mittlerweile 87 Prozent der Weltbevölkerung Zugang zu trinkbarem Wasser, doch fast eine Milliarde Menschen weltweit sind immer noch nicht ausreichend versorgt. Besonders schlecht ist die Situation in Afrika südlich der Sahara. Zur Weltwasserwoche, die jährlich vom Stockholmer Internationalen Wasserinstitut veranstaltet wird, kommen vom 16. bis 22. August internationale Experten und Entscheidungsträger zusammen. UNICEF leitet bei der Konferenz mehrere Seminare zu Themen wie sanitäre Versorgung in Schulen und zu Durchfallerkrankungen. Mehr
Nach Angaben von UNICEF ist Deutschland als eines der letzten Länder Europas dem Zusatzprotokoll zur UN-Kinderrechtskonvention gegen Kinderhandel, Kinderprostitution und Kinderpornografie beigetreten. „Dies ist ein seit langem überfälliger Schritt, um Kinderpornografie und Kinderhandel auch in Deutschland wirksamer zu bekämpfen“, sagte Prof. Dr. Lothar Krappmann, Berichterstatter des UN-Ausschusses für die Rechte des Kindes und Komiteemitglied von UNICEF Deutschland. „Nur ein Bruchteil des tatsächlichen Ausmaßes der sexuellen Ausbeutung von Kindern ist bekannt. Deutschland ist jetzt in der Pflicht, genauer hinzusehen und zu helfen.“ Mehr

Zum Auftakt der heute beginnenden internationalen AIDS-Konferenz in Kapstadt (Südafrika) warnt UNICEF davor, dass die globale Finanzkrise jüngste Fortschritte im Kampf gegen AIDS gefährden könnte. Bis heute sind die am stärksten von der AIDS-Epidemie betroffenen Länder nicht in der Lage, die medizinische Versorgung für alle betroffenen Menschen sicher zu stellen. Der größte Teil der AIDS-Medikamente und Testmöglichkeiten in den ärmsten Ländern wird aus Spenden von Regierungen, Stiftungen, Firmen und Organisationen finanziert. „Sollten diese Mittel gekürzt und dadurch Therapien unterbrochen werden, hätte dies lebensbedrohliche Folgen“, sagte die Geschäftsführerin von UNICEF Deutschland Regine Stachelhaus. Mehr
14 Jugendliche aus den G8-Staaten und Schwellenländern rufen ihre Staats- und Regierungschefs auf, den Druck auf Länder zu erhöhen, die die globalen Klimaziele nicht erreichen und zu wenig für die Qualität der Bildung der Kinder tun. Die Delegation des UNICEF-Junior8-Gipfels präsentiert heute um 14.00 Uhr die Ergebnisse ihrer Diskussionen den G8 im italienischen L´Aquila. Mehr
UNICEF ruft anlässlich des G8-Gipfels in Italien die Regierungen in Industrie- und Entwicklungsländern dazu auf, die ärmsten Familien und ihre Kinder vor den Folgen der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise zu schützen. Der Einbruch der Weltwirtschaft verschärft nach Einschätzung von UNICEF massiv das Ausmaß von Armut, Hunger und Krankheiten bei Kindern. Mehr

UNICEF ruft bei seiner Jahrespressekonferenz anlässlich des Weltflüchtlingstages am 20.6. zu verstärkter Hilfe und besserem Schutz für Kinder in Krisengebieten auf. Nach Schätzungen von UNICEF ist jeder zweite der rund 42 Millionen Flüchtlinge und Vertriebenen auf der Welt ein Kind oder Jugendlicher. Mehr

Preisverleihung mit rund 500 Kindern in der Frankfurter Paulskirche - Heidemarie Wieczorek-Zeul, Steffen Seibert und Ann Kathrin Linsenhoff ehrten Sieger Vier Mädchen aus dem bayrischen Weilheim sind „UNICEF-JuniorBotschafter des Jahres 2009“. Bundesministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul und der ZDF-Journalist und UNICEF-Pate Steffen Seibert überreichten den begehrten Preis in der Frankfurter Paulskirche an die Schwestern Laura und Sofie Krietenstein und ihre Freundinnen Franziska Groß und Katharina Müller (zwischen 11 und 14 Jahren) für ihre Aktion „Bleistifte machen Schule(n) in Afrika“. UNICEF hat den Preis „UNICEF-JuniorBotschafter des Jahres“, den so genannte „Oscar für Kinderrechte“, zum sechsten Mal verliehen. Der Wettbewerb soll auf die Bedeutung der Kinderrechte und auf ihre weltweite Verletzung aufmerksam machen und Kindern in Deutschland ein Forum geben. Die Kinderrechte feiern 2009 Geburtstag: Vor 20 Jahren wurde die UN-Kinderrechtskonvention verabschiedet. Bundesweit haben sich dieses Jahr rund 14.000 Kinder und Jugendliche als JuniorBotschafter engagiert. Eine Jury aus acht Kindern und acht Erwachsenen wählte aus rund 100 Einsendungen die Plätze 1 bis 5 des „JuniorBotschafter des Jahres“ und die Gewinner des Sonderpreises „Kinderrechte in der Schule“ aus. Zum ersten Mal wurden außerdem Sonderpreise für die besten Aktionen im Rahmen von „Wir laufen für UNICEF“ und „Ganz Chor für UNICEF“ vergeben. Mehr
Vor dem Welttag gegen Kinderarbeit am 12. Juni rufen heute bundesweit Tausende jugendliche und erwachsene UNICEF-Freiwillige mit Aktionen in mehr als 80 Städten dazu auf, ausbeuterische Kinderarbeit zu stoppen. UNICEF schätzt, dass weltweit 158 Millionen Kinder zwischen fünf und 14 Jahren arbeiten müssen. Viele von ihnen schuften unter gesundheitsschädlichen Bedingungen - in Fabriken, in Steinbrüchen oder auf Plantagen. „Gebt Mädchen ein Chance - beendet ausbeuterische Kinderarbeit“ lautet das Motto des Welttags gegen Kinderarbeit in diesem Jahr. Nach Schätzungen der Internationalen Arbeitsorganisation sind 45 Prozent der Kinderarbeiter Mädchen. Sie müssen besonders häufig für niedrigen Lohn arbeiten. Mehr
Einmal im Leben den wichtigsten Staats- und Regierungschefs die Meinung sagen – diese Chance haben nur wenige Menschen. Vier Jugendliche aus Nürnberg haben im Juli diese einmalige Gelegenheit. Johanna Elter, Michael Borsky, Kasimir Buhr und Hannes Reinwald (alle 17) reisen als deutsche Vertreter zum internationalen Jugendgipfel J8, den UNICEF parallel zum G8-Gipfel in Italien organisiert. Bei einem dreitägigen Workshop in Köln hat sich das deutsche Team intensiv auf das Treffen mit den anderen 52 Jugendlichen aus aller Welt vorbereitet. Der J8-Gipfel findet vom 4. bis 12. Juli in Rom statt. Eine Delegation der Jugendlichen wird am 9. Juli direkt mit den Staats- und Regierungschefs beim G8-Gipfel zusammentreffen, um ihnen die gemeinsam erarbeiteten Forderungen zu präsentieren. Mehr
Eva Padberg, Cosma Shiva Hagen und Aktivistinnen von UNICEF und Fairtrade gegen Kinderarbeit Anlässlich des Welttags gegen Kinderarbeit am 12. Juni werden jugendliche und erwachsene UNICEF-Freiwillige am Mittwoch (10.6.) bundesweit mit Aktionen in mehr als 80 Städten Zeichen setzen gegen ausbeuterische Kinderarbeit. Weltweit müssen rund 158 Millionen Kinder zwischen fünf und 14 Jahren arbeiten. Viele von ihnen schuften unter gesundheitsschädlichen Bedingungen – in Fabriken, in Steinbrüchen oder auf Baumwollplantagen. Mehr
Die Finanzkrise, weltweite Armut und Klimawandel – um die drängendsten globalen Probleme geht es im Juli in Italien beim G8-Gipfel der Staats- und Regierungschefs. Über die gleichen Themen beraten parallel dazu 56 Jugendliche aus 14 Staaten beim internationalen J8-Jugendgipfel und entwickeln ihre eigenen Ideen. Zum „J8“, den UNICEF 2009 zum fünften Mal organisiert, reisen auch die vier deutschen Jugendlichen Johanna Elter, Michael Borsky, Kasimir Buhr und Hannes Reinwald (alle 17) aus Nürnberg.
Eine oder einer von ihnen nimmt auch an einer Delegation des Jugendgipfels teil, die am 9. Juli Angela Merkel, Barack Obama und die anderen G8-Politiker trifft und ihnen die Forderungen und Vorschläge der Jugendlichen überbringt.
Auf den Gipfel bereitet sich das deutsche J8-Team intensiv mit einem Workshop in Köln vom 5. bis 7. Juni vor. Im Anschluss stellen wir Ihnen im Rahmen einer Pressekonferenz das Ergebnis des Workshops vor und geben einen Ausblick auf den J8-Gipfel 2009 in Italien.
Sonntag, 7. Juni 2009, um 12.00 Uhr,
UNICEF, Höninger Weg 104, 50969 Köln-Zollstock (Konferenzraum) Mehr

Mit seinem neuen „UNICEF-Report 2009 - Stoppt sexuelle Ausbeutung!“ ruft UNICEF Regierungen, Medien, Unternehmen und Öffentlichkeit dazu auf, entschiedener gegen sexuelle Gewalt gegen Kinder vorzugehen. Weltweit werden nach Schätzungen der Vereinten Nationen jährlich rund 150 Millionen Mädchen und 73 Millionen Jungen unter 18 Jahren zum Sex gezwungen. Die Grenzen vom Missbrauch zu kommerzieller Ausbeutung sind fließend. Hunderttausende Kinder werden jedes Jahr über Grenzen hinweg verkauft - viele von ihnen für sexuelle Zwecke. Trotz der enormen Dimensionen sexueller Gewalt gibt es immer noch zu wenig verlässliche Daten zu diesem globalen Phänomen. Der UNICEF-Report 2009 berichtet über erfolgreiche Strategien, um Ausbeutung einzu-dämmen, und zeigt Lücken auf, die dringend geschlossen werden müssen. UNICEF will erreichen, dass der Schutz für Kinder umfassend und systematisch verbessert wird. Mehr
Im November feiern die Kinderrechte ihren 20. Geburtstag. Zu diesem Anlass organisiert UNICEF Deutschland in Zusammenarbeit mit dem Auswärtigen Amt einen Videoworkshop mit Schülerinnen und Schülern der internationalen Nelson-Mandela-Schule in Berlin. In einminütigen Kurzfilmen präsentieren Kinder der fünften Klasse ihre Sicht auf die Kinderrechte. Auch Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier hat einen Kurzfilm produziert. Mehr
35 italienische Meisterwerke aus fünf Jahrhunderten bilden den spektakulären Auftakt einer spannenden Ausstellungsserie in der "Kunstkammer Rau". Sie beleben den Pavillon des Neubaus von Richard Meier auf den Rheinhöhen und stellen eine erste Auswahl von 240 hochrangigen Werken dar, die sich als langfristige Leihgabe der UNICEF-Stiftung im Arp Museum Bahnhof Rolandseck befinden. Für sie wurde eine »Kunstkammer« eingerichtet, in der die wertvollsten und dem Sammler selbst liebsten Errungenschaften seines vierzigjährigen Sammlerlebens in wechselnden Ausstellungen gezeigt werden. Die Kunstkammer verbindet Jahrhunderte, versetzt alte und neue Kunst in einen Dialog. Mehr
Die sexuelle Ausbeutung von Kindern ist ein globales Phänomen. Staat und Gesellschaft haben die Pflicht, Kinder wirksam hiervor zu schützen. Die Vereinten Nationen, einzelne Staaten, internationale Gremien wie der Europarat und Nichtregierungsorganisationen haben in den vergangenen Jahren zahlreiche Initiativen gegen die sexuelle Ausbeutung von Kindern gestartet und zum Beispiel die Verfolgung der Täter über Grenzen hinweg ermöglicht. Doch immer noch werden Jahr für Jahr Hunderttausende Kinder verkauft - viele von ihnen für sexuelle Zwecke. Im Internet werden Bilder von Kindesmissbrauch weltweit verbreitet. Mehr
Vier Jugendliche aus Nürnberg nehmen für Deutschland am diesjährigen J8-Gipfel parallel zum G8-Treffen der Staats- und Regierungschefs der größten Industrienationen in Italien teil. Die Sieger des diesjährigen J8-Wettbewerbs von UNICEF und MyVideo sind Johanna Elter, Michael Borsky, Kasimir Buhr und Hannes Reinwald (alle 17). Gemeinsam mit 52 anderen Jugendlichen aus 13 Nationen erhalten sie die einmalige Chance, ihre Ideen zu globalen Themen wie Klimawandel und HIV/AIDS gemeinsam zu erarbeiten und im Anschluss ihre Forderungen und Vorschläge direkt mit Angela Merkel, Barack Obama und den anderen Staats- und Regierungschefs zu diskutieren. UNICEF organisiert zum fünften Mal parallel zum G8-Gipfel (8. bis 10. Juli) der großen acht Industrienationen einen Jugendgipfel. Mehr
Zum 60. Jahrestag des Grundgesetzes ruft das Aktionsbündnis Kinderrechte (UNICEF, Deutscher Kinderschutzbund und Deutsches Kinderhilfswerk) dazu auf, den Rechten der Kinder in Deutschland Verfassungsrang zu geben. „Das Grundgesetz ist schon oft geändert worden - aber noch nie umfassend zugunsten der Kinder. Um die Situation der Kinder in Deutschland deutlich und nachhaltig zu verbessern, müssen Kinderrechte endlich dort verankert werden“, sagte Anne Lütkes, Vorstandsmitglied bei UNICEF und Deutschem Kinderhilfswerk. „Investitionen in soziale Dienste, schulische Förderung und Jugendeinrichtungen werden viel zu oft hinten angestellt. In Deutschland muss das Kindeswohl Vorrang haben - nicht die Abwrackprämie für Altautos.“ Mehr

Vor 20 Jahren, im November 1989, wurde mit der UN-Konvention für die Rechte des Kindes eine weltweit verbindliche Grundlage für Kinder geschaffen. Sie ist heute der Maßstab für eine kinderfreundliche Gesellschaft.
Viele Staaten haben die Kinderrechte seither in die Verfassung aufgenommen. Anlässlich des 60. Geburtstag des Grundgesetzes ruft UNICEF gemeinsam mit über 200 Organisationen in Deutschland, dazu auf, diesem Beispiel zu folgen.
Am Donnerstag, den 14. Mai diskutiert auf Einladung des Aktionsbündnis Kinderrechte Bundesjustizministerin Brigitte Zypries mit Verfassungsexperten über die Aufnahme der Kinderrechte ins Grundgesetz.
Kinderrechte ins Grundgesetz – eine verfassungsrechtliche Grundsatzfrage Rechtspolitische Fachdiskussion
14. Mai 2009, 17.00-19.00 Uhr,
Landesvertretung der Freien und Hansestadt Hamburg
Jägerstraße 1-3, 10117 Berlin
Anlässlich des 20. Geburtstags der Kinderrechte“ hat UNICEF eine Internet-Sonderseite erstellt. Hier finden Sie umfassende Informationen zur UN-Kinderrechtskonvention und ihrer weltweiten Umsetzung sowie eine Übersicht wichtiger Termine
www.20-jahre-kinderrechte.de
Wir würden uns freuen, wenn Ihre Redaktion den Geburtstag der Kinderrechte zum Anlass für Ihre Berichterstattung nimmt. Gerne unterstützen wir Sie dabei mit Informationen, Fotos, Bildern und Ideen.
Sie erreichen die UNICEF-Pressestelle unter 0221/93650-315 oder per Mail presse@unicef.de
Mit freundlichen Grüßen,
Rudi Tarneden
Sprecher UNICEF Deutschland Mehr

Auch 16 Jahre nach ihrem Tod hat sie nichts von ihrer Faszination verloren: Zum 80. Geburtstag von Audrey Hepburn am 4. Mai ehrt Berlin die große Schauspielerin und UNICEF-Botschafterin mit einer sehr persönlichen Ausstellung. Viele private Erinnerungsstücke sind erstmals in Europa in dieser Gesamtheit zu sehen und geben Einblicke in das Leben Audrey Hepburns als Schauspielerin, Muse, UNICEF-Botschafterin, Hausfrau und Mutter. Mehr
UNICEF hat seine Hilfe für die Bürgerkriegsflüchtlinge in Sri Lanka weiter verstärkt. Am Wochenende trafen 50 Tonnen Hilfsgüter in der Hauptstadt Colombo ein. Sie werden ins Bürgerkriegsgebiet im Norden des Landes gebracht. Der UNICEF-Hilfsflug brachte Lebensmittel, Materialien zur Wasseraufbereitung und Medikamente. Ein weiterer Hilfsflug wird morgen erwartet. Das Deutsche Komitee für UNICEF stellt 100.000 Euro für Soforthilfe bereit. Mehr

UNICEF stellt neuen weltweiten Bericht zu Kindern und Malaria vor Malaria ist weiter eine der häufigsten Todesursachen für Kinder in den Entwicklungsländern. Noch immer stirbt alle 30 Sekunden ein Kind an der Tropenkrankheit - das sind rund 800.000 Todesfälle pro Jahr. Doch mittlerweile wurde in den von Malaria betroffenen afrikanischen Ländern die Prävention deutlich verbessert. Für mehr als 40 Prozent der gefährdeten Familien stehen jetzt Moskitonetze zur Verfügung, die einer Übertragung des Erregers vorbeugen. Dies ist das Ergebnis eines Berichts, den UNICEF heute in Washington vorstellt. UNICEF ist weltweit führend bei der Beschaffung der lebensrettenden Netze und hat allein im vergangenen Jahr 20 Millionen Exemplare bereitgestellt. Mehr

Zehntausende Kinder unter den eingeschlossenen Flüchtlingen im Norden Sri Lankas befinden sich nach Einschätzung von UNICEF in akuter Lebensgefahr. UNICEF befürchtet, dass sich die Lage der Zivilbevölkerung weiter verschlechtert. „Wenn die Kämpfe weitergehen und Flüchtlinge von der LTTE am Verlassen der Konfliktzone gehindert werden, werden noch mehr Kinder sterben müssen“, sagte Dan Toole, UNICEF Regionaldirektor für Südasien. UNICEF unterstützt die Versorgung von mittlerweile rund 100.000 Flüchtlingen, die vor den Kämpfen zum Teil in Notaufnahmelager fliehen konnten, und bittet dringend um Spenden für die Nothilfe. Mehr
UNICEF ruft dazu auf, Kinderpornografie an der Wurzel zu bekämpfen. Die heute unterzeichnete freiwillige Vereinbarung großer Internet-Anbieter mit der Bundesregierung, zukünftig Seiten mit kinderpornografischen Inhalten zu blockieren, ist nur ein wichtiger Schritt.
„Mit der heute getroffenen Vereinbarung schließt Deutschland zu international fortschrittlichen Standards auf und erschwert das „Massengeschäft“. Die Verbrechen an Kindern hören damit aber nicht auf“, sagte Regine Stachelhaus, Geschäftsführerin von UNICEF Deutschland.
Um das kriminelle Geschäft mit Kinderpornografie zu stoppen, ist ein Bündel von Maßnahmen notwendig. Insbesondere muss die internationale Zusammenarbeit der Strafverfolgungsbehörden verbessert werden. Viele kinderpornografische Bilder befinden sich auf ausländischen Servern. Werden sie entdeckt, müssen die betroffenen Länder dazu gebracht werden, die Täter aufzuspüren und gegen diese vorzugehen. Die Bundesregierung muss sich hier für internationale Standards.
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Das Kommunikations-Team von UNICEF Deutschland ist zum PR-Team des Jahres gewählt worden. Eine 25-köpfige hochkarätige Jury des Branchenmagazins PR Report zeichnete damit in geheimer Abstimmung die professionelle kommunikative Leistung beim Wiederaufbau des Vertrauens nach der Führungskrise bei UNICEF Deutschland Anfang 2008 aus.
Dem Team bestehend aus Helga Kuhn (Sprecherin), Dieter Pool (Leiter PR), Christian Schneider (Leiter Grundsatz und Information), und Rudi Tarneden (Sprecher) gelang es gemeinsam mit dem neuen Vorstand und dem neuen Vorsitzenden Dr. Jürgen Heraeus innerhalb kurzer Zeit die erfolgreiche inhaltliche Arbeit der Organisation wieder in den Mittelpunkt zu rücken. Durch umfassende Transparenz und intensive strategische Kommunikation wurde in kurzer Zeit das Vertrauen der Öffentlichkeit und der Spender in UNICEF wieder gefestigt. Mehr
20 Jahre nach Inkrafttreten der UN-Kinderrechtskonvention sehen die deutschen Kinderorganisationen weiterhin Defizite bei der Umsetzung der Kinderrechte in Deutschland. „Bund, Länder und Kommunen bleiben hinter dem Anspruch zurück, Kinderrechte als Richtschnur für Politik und Verwaltungshandeln zu sehen“, erklärte heute Dr. h.c. Wolfgang Thierse, Vizepräsident des Deutschen Bundestages und Schirmherr der National Coalition für die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention. Der Zusammenschluss von über 100 deutschen Organisationen, Verbänden und Institutionen – darunter auch UNICEF – kritisierte, dass die Bundesregierung ihren am 4. April 2009 fälligen Bericht an den für Kinderrechte zuständigen Ausschuss der Vereinten Nationen nicht rechtzeitig vorlegen wird. Das Ausmaß der Kinderarmut, die Benachteiligung von Kindern beim Zugang zu guter Schulbildung und die Ungleichbehandlung von Flüchtlingskindern geben den Organisationen besonderen Grund zur Sorge. Mehr
Heute findet in London der G20-Gipfel der größten Industrie- und Schwellenländer der Welt statt. Hier und auf dem G8-Gipfel im Juli in Italien werden die Weichen gestellt für die Weltordnung in den nächsten Jahrzehnten. Aber was ist mit denen, die mit den Entscheidungen der Staats- und Regierungschefs in Zukunft leben müssen: diejenigen, die heute Kinder und Jugendliche sind? UNICEF gibt Jugendlichen von 14 bis 17 Jahren die einmalige Chance, ihre Ideen zu globalen Themen wie Klimawandel und HIV/AIDS mit Jugendlichen aus 15 anderen Nationen zu erarbeiten. Im Vorfeld des G8-Gipfels im Juli 2009 organisiert UNICEF den internationalen Jugendgipfel J8. Im Anschluss wird eine Delegation der Jugendlichen ihre Forderungen und Vorschläge mit Angela Merkel, Barack Obama und den anderen Staats- und Regierungschefs diskutieren.
Jetzt haben UNICEF und MyVideo die Frist für den J8-Wettbewerb verlängert: Noch bis zum 30. April um 12 Uhr können sich Jugendliche als 4er-Team für Deutschland bewerben. Star-Comedian Michael Mittermeier: „Ihr wollt die Welt verändern? Super! Fangt jetzt damit an und bewerbt euch für den J8-Gipfel 2009 in Italien.“ Mehr
Die Bundesregierung muss regelmäßig den Vereinten Nationen darüber berichten, was sie zur Verwirklichung der Kinderrechte unternommen hat. Doch der Staatenbericht liegt zum Abgabetermin am 4. April 2009 nicht vor. Nur einen Tag später, am 5. April 2009, jährt sich zum 17. Mal die Ratifizierung der UN-Kinderrechtskonvention durch die Bundesrepublik Deutschland. „Welchen Stellenwert haben Kinder und ihre Rechte in Deutschland?“ fragt zu diesem Anlass die National Coalition für die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention als Zusammenschluss von über 100 Organisationen, Verbänden und Institutionen – darunter auch UNICEF. Die Kinderrechtsorganisationen und zwei junge UNICEF-Juniorbotschafter präsentieren auf der Pressekonferenz ihre Forderungen für ein kindergerechtes Deutschland an die Vorsitzende der Kinderkommission des Deutschen Bundestages. Mehr
Die UNICEF-Schirmherrin Eva Luise Köhler ruft anlässlich des Internationalen Tages der Minenaufklärung am 4. April dazu auf, im Einsatz gegen die millionenfache Gefahr durch Landminen nicht nachzulassen und Kinder besser zu schützen. "Landminen und Blindgänger sorgen auch Jahre nach Kriegsende noch dafür, dass Dorfbewohner und vor allem Kinder grausam verletzt oder getötet werden“, sagte Eva Luise Köhler, die sich zurzeit in Angola unter anderem über Programme zur Minenaufklärung informiert. „Trotz Fortschritten bei der Räumung und intensiver Aufklärung werden weltweit noch jedes Jahr rund 6.000 Menschen Opfer dieser heimtückischen Waffen. Jedes dritte Minenopfer ist ein Kind. Und gerade der armen Landbevölkerung rauben die Minen oft die Möglichkeit, nach Ende eines Krieges endlich wieder die Felder zu bestellen“, so Eva Luise Köhler. Die UNICEF-Schirmherrin ist in der stark von Landminen betroffenen Provinz Malanje mit Minenopfern zusammengetroffen und hat miterlebt, wie junge Angolaner andere Kinder und Jugendliche durch Spiel, Tanz und Information vor der Minengefahr warnen. Mehr
Vom heutigen Donnerstag, dem 26. März, bis Montag, den 30. März, besucht UNICEF-Schirmherrin Eva Luise Köhler Kinderprojekte in Angola. Die deutsche First Lady setzt sich in dem von krassen Gegensätzen gezeichneten Land besonders für Grundbildung für Mädchen und Jungen ein und unterstützt die erfolgreiche UNICEF-Aktion „Schulen für Afrika“. Außerdem trifft sie Kinder, die Unfälle mit Landminen überlebt haben, und informiert sich im Vorfeld des Internationalen Tags gegen die Verbreitung von Landminen am 4. April über Aufklärungsprogramme zum Schutz der Bevölkerung durch Minenunfälle. Der Vorsitzende von UNICEF Deutschland, Dr. Jürgen Heraeus, begleitet die Schirmherrin. Mehr
Anlässlich der morgen in Berlin beginnenden zweitägigen „Nationalen Konferenz zum Schutz vor sexueller Gewalt gegen Kinder und Jugendliche“ fordern die Kinderschutzorganisationen UNICEF, ECPAT und Save the Children die Bundesregierung auf, ein umfassendes Konzept zum Schutz von Kindern vor sexueller Gewalt zu erstellen und umzusetzen. Dazu gehöre die technische Sperrung von kinderpornografischen Internetseiten ebenso wie umfassende Aufklärung über die Gefahren im Netz für Kinder und Eltern sowie eine wirksamere Strafverfolgung der Täter. Mehr

Der chinesische Starpianist und UNICEF-Botschafter Lang Lang hat UNICEF mit einer weltberühmten Melodie zum 60. Geburtstag der Grußkarte gratuliert. Mit Franz Liszts „Liebestraum“ bedankt sich Lang Lang gleichzeitig bei den Millionen Menschen, die die überlebenswichtige Arbeit des Kinderhilfswerks unterstützen. Im Jahr 2007 wurden allein in Deutschland 16 Millionen Karten verkauft. „So einzigartig wie eine Komposition ist auch jedes Kind. Dank jeder verkauften Grußkarte kann UNICEF Kindern ein besseres Leben schenken. Meinen herzlichen Dank an alle, die UNICEF bei dieser großen Aufgabe unterstützen“, sagte Lang Lang am Sonntag beim Burda Live-Presseforum in Offenburg. Eine Sequenz des bekannten Klavierstücks wird die UNICEF-Grußkarte das ganze Jubiläumsjahr über im Internet und bei Events begleiten. Mehr
Zum Weltwassertag am 22. März ruft UNICEF dazu auf, die Versorgung der ärmsten Familien mit sauberem Trinkwasser und sanitären Einrichtungen zu verbessern. Mehr als 125 Millionen Mädchen und Jungen weltweit leben in Haushalten, in denen nicht genügend sauberes Trinkwasser zur Verfügung steht. Die Folgen sind lebensbedrohliche Infektionen und schwere Durchfallerkrankungen. Verunreinigtes Wasser und mangelnde Hygiene zählen zu den Hauptursachen für die hohe Kindersterblichkeit in vielen Entwicklungsländern. Tag für Tag sterben rund 5.000 Mädchen und Jungen aufgrund von Durchfallerkrankungen. „Verseuchtes Wasser bringt vor allem Kleinkindern den Tod“, sagte UNICEF-Schirmherrin Eva Luise Köhler. „Für das Überleben und die Gesundheit von Millionen Mädchen und Jungen ist entscheidend, dass die Versorgung mit Trinkwasser und sanitären Einrichtungen in armen Ländern verbessert wird.“ Gemeinsam mit Berliner Kindern der Nelson-Mandela-School machte die Gattin des Bundespräsidenten bei einem Fototermin in Berlin auf das weltweite Wasserproblem aufmerksam. Mehr
Anlässlich des heutigen Treffens zwischen Internetprovidern und Vertretern der Bundesregierung fordern UNICEF und die Kinderschutzorganisation ECPAT umfassende Maßnahmen zur Prävention und Verfolgung von Kinderpornografie. Konsum, Verbreitung und Herstellung von Kinderpornografie werden in Deutschland bislang nicht ausreichend bekämpft. So wird fahrlässig hingenommen, dass Kinder unzureichend vor sexueller Gewalt und Ausbeutung im Internet geschützt sind. UNICEF und ECPAT verlangen von der Bundesregierung und den Providern, rasch Maßnahmen zur Sperrung kinderpornografischer Internetseiten zu treffen. Auch wenn der Zugang zu diesen Internetseiten nicht völlig unterbunden werden kann, muss er doch so schwer wie möglich gemacht werden. Mehr

Mädchen holen bei der Bildung weltweit auf. Hierauf weist UNICEF anlässlich des Weltfrauentages am 8. März hin. So sind in den meisten Entwicklungsländern die Einschulungsraten für Mädchen in den vergangenen Jahren gestiegen. Nach neuen Erhebungen von UNICEF kommen im weltweiten Durchschnitt auf 100 Jungen, die zur Schule gehen, inzwischen 97 eingeschulte Mädchen. Von den weltweit 101 Millionen Kindern im Grundschulalter, die nicht zur Schule gehen, sind 53 Millionen Mädchen und 48 Millionen Jungen. „Mädchenbildung ist der entscheidende Schlüssel, um die Diskriminierung von Frauen zu beenden“, fordert die stellvertretende UNICEF-Vorsitzende Maria von Welser anlässlich des Weltfrauentages. Sie appellierte an die internationale Gemeinschaft und die Regierungen, Grundbildung und Chancengleichheit für alle Kinder zu gewährleisten. „Selbstbewusste Mädchen, die zur Schule gehen, können sich eher aus Abhängigkeit und Unterdrückung befreien. Und sie tragen entscheidend zur sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung ihres Landes bei.“ Mehr

Aktives Engagement für die Kinder der Welt und ihre Rechte – das ist die Aufgabe von UNICEF-JuniorBotschafterinnen und -Botschaftern. Schulklassen, Gruppen und einzelne Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre sind zum Mitmachen aufgerufen. Dafür haben sie noch vier Wochen Zeit – Einsendeschluss für die Beiträge ist der 31. März. Sie gehen gegen ausbeuterische Kinderarbeit auf die Straße, sammeln Unterschriften im Kampf gegen AIDS, spielen Theater, drehen Videos oder machen durch Ausstellungen und Aktionen auf benachteiligte Kinder in Entwicklungsländern aufmerksam: die UNICEF-JuniorBotschafter. Insgesamt haben sich seit 2003 über 50.000 Kinder im Rahmen des bundesweiten Wettbewerbs mit vielen unterschiedlichen Themen beschäftigt: mit der Situation von Kindern in den Entwicklungsländern, mit dem Recht auf Schule und so schwierigen Themen wie Kindersoldaten, Kinderhandel oder Mädchenbeschneidung. „In diesem Jahr werden die international vereinbarten Kinderrechte 20 Jahre alt. Deshalb sollten wir 2009 zum Jahr der Kinderrechte machen“, sagte UNICEF-Schirmherrin Eva Luise Köhler zum Start der bundesweiten Kampagne. Mehr
Die globale Finanzkrise wird nach Einschätzung von UNICEF die weltweiten sozialen Gegensätze verschärfen und bedroht schon jetzt in einigen Ländern die Überlebens- und die Entwicklungschancen der Kinder. Anlässlich des heutigen ersten Welttages für soziale Gerechtigkeit und des am Wochenende in Berlin stattfindenden G20-Vorbereitungsgipfels ruft UNICEF dazu auf, den Kampf gegen Armut und Unterentwicklung gerade in Krisenzeiten zu verstärken. Insbesondere in den stark von Exporten abhängigen Ländern Asiens drohen nicht nur eine starke Zunahme der Arbeitslosigkeit und Armut, sondern auch mehr Unterernährung sowie ein Anstieg der Kindersterblichkeit.
„Arme Familien in den Entwicklungsländern haben keinen Schutzschirm, der sie vor wirtschaftlichen Schocks bewahrt“, sagte Dr. Jürgen Heraeus, Vorsitzender von UNICEF Deutschland. „Während die Regierungen der Industrieländer sich darauf konzentrieren, Banken zu retten und Konjunkturprogramme aufzulegen, dürfen wir die Hilfe für die ärmsten Menschen nicht vergessen.“
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Bei den Kämpfen in Sri Lanka werden nach Angaben von UNICEF immer mehr Kinder zwangsrekrutiert. UNICEF warnt vor einer weiteren Radikalisierung des Bürgerkriegs. „Wir haben eindeutige Hinweise, dass die Rebellenorganisation LTTE die Rekrutierung von Kindern verstärkt und dass sogar 14-Jährige zu Soldaten gemacht werden“, erklärte der Leiter von UNICEF in Sri Lanka, Philippe Duamelle. „Diese Kinder sind in akuter Gefahr und ihr Leben ist bedroht. Ihre Rekrutierung ist nicht zu tolerieren“.
Zwischen 2003 und Ende 2008 hat UNICEF 6.000 Fälle von Rekrutierungen von Kindern durch die LTTE dokumentiert. UNICEF setzt sich für die Freilassung von Kindersoldaten ein und hat in Sri Lanka in den vergangenen Jahren 3.500 minderjährige Kämpfer wieder in die Gesellschaft integriert.
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Trotz weltweiter Ächtung werden bis heute nach Schätzungen von UNICEF in den Kriegs- und Krisengebieten der Erde über 250.000 Kinder und Jugendliche als Soldaten missbraucht. Anlässlich des heutigen Welttages gegen den Einsatz von Kindersoldaten ruft UNICEF zu verstärkten Anstrengungen zur Demobilisierung und Wiedereingliederung von Kindersoldaten auf. UNICEF verhandelt zum Beispiel gegenwärtig im Osten der demokratischen Republik Kongo mit Milizen zur Entlassung von über 1.500 Kindern. In den letzten Tagen ließen Milizen in der kongolesischen Provinz Nord-Kivu mehr als 144 Kindersoldaten frei, die Jüngsten waren gerade mal sieben Jahre alt. Erstmals hat am Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag im Januar der Prozess gegen einen ehemaligen Milizenführer im Ost-Kongo begonnen, der Kindersoldaten eingesetzt haben soll. Der Prozess ist nach Einschätzung von UNICEF ein wichtiges Signal, dass Täter, die Kinder als Soldaten missbrauchen, nicht länger damit rechnen können, dafür niemals zur Verantwortung gezogen zu werden. Mehr

UNICEF ruft die Bundesregierung und die Bundesbürger dazu auf, die Nothilfe für Kinder im Gazastreifen und den raschen Wiederaufbau zu unterstützen. Durch die Zerstörungen hat sich nach Einschätzung von UNICEF das Leid der Kinder dort weiter verschärft. 90 Prozent der rund 1,5 Millionen Menschen im Gazastreifen sind heute von humanitärer Hilfe abhängig; schätzungsweise 840.000 davon sind Kinder und Jugendliche. Ein normaler Alltag ist kaum möglich. Über 150 Schulen wurden während der Kämpfe im Januar getroffen; 39 davon wurden völlig zerstört. Armut, Mangel, Hoffnungslosigkeit und psychische Probleme von Kindern und Jugendlichen haben weiter zugenommen. „Wir Deutschen sollten uns, auch aus historischen Gründen, mit vorschnellen Urteilen im Nahost-Konflikt zurückhalten. Aber wir dürfen uns nicht zurückhalten, wenn es um konkrete menschliche Hilfe geht“, sagte Jürgen Heraeus, Vorsitzender von UNICEF Deutschland. „Jetzt geht es nicht darum, wer Recht hat oder nicht. Es geht darum, denen zu helfen, die am härtesten unter dem Konflikt leiden und die am wenigsten dafür können: den Kindern.“ Mehr
„Und was behindert Sie?“, fragte Simone Birnstiel (13) verblüffte Passanten auf dem Münchner Marienplatz. Ihre Umfrage war Teil des einwöchigen OneMinutesJr-Workshops von UNICEF in der bayrischen Landeshauptstadt. Welche Schwierigkeiten haben Menschen mit Behinderung im Alltag? Welche Stärken haben sie und wie können wir zu einem besseren Miteinander kommen? Mit diesen Fragen haben sich 13 Mädchen und Jungen der integrativen Münchner Ernst-Barlach-Schule (Stiftung Pfennigparade) eine Woche lang intensiv auseinander gesetzt. Ihre Antworten haben sie in insgesamt 16 einminütigen Kurzfilmen ausgedrückt. Der Film von Nora Zenz (15) zum Beispiel zeigt Obst in allen Farben und Formen. „Damit will ich sagen, egal wie wir aussehen, im Grunde sind wir alle gleich“, erklärt Nora. Im Film von Minh Nguyen (13) stellt ein Sehender einem Blinden ein Bein, mehrere Menschen gehen vorbei, ohne etwas zu sagen oder zu helfen. Minh fragt die Zuschauer: Wer ist hier eigentlich blind? Amadeus Dorchholz (16) stellt in seinem Video seine eigene Erfahrung dar: Als Kind wurde er wegen seiner Gehbehinderung gehänselt und misshandelt. Amadeus: „Erst seit ich auf der integrativen Schule bin, fühle ich mich wohl, weil hier jeder so akzeptiert wird, wie er ist.“ Mehr

UNICEF: Genitalverstümmelung abschaffen, nicht modernisieren Anlässlich des Internationalen Tages gegen Mädchenbeschneidung am 6. Februar weist UNICEF darauf hin, dass jedes Jahr schätzungsweise drei Millionen Mädchen an ihren Genitalien beschnitten werden - das sind mehr als 8.000 Eingriffe pro Tag. Obwohl die Praxis fast überall verboten wurde, ist sie in mindestens 26 Ländern Afrikas und im Jemen nach wie vor verbreitet. Mindestens 70 Millionen Mädchen und Frauen sind allein dort beschnitten. Auch in Industrienationen werden in Einwandererfamilien zunehmend Fälle von Mädchenbeschneidung bekannt. In Ländern wie Ägypten werden Beschneidungen immer häufiger in Krankenhäusern oder Arztpraxen durchgeführt. Medizinisches Fachpersonal tritt an die Stelle traditioneller Beschneiderinnen, obwohl dies der ärztlichen Ethik widerspricht. Traditionell wird die grausame Prozedur oft unter unhygienischen Bedingungen ohne jede Betäubung vorgenommen. „Mädchenbeschneidung ist eine Menschenrechtsverletzung - auch wenn immer häufiger ein steriles Skalpell an die Stelle von schmutzigen Glasscherben oder Rasierklingen tritt“, sagte die stellvertretende Vorsitzende von UNICEF Deutschland, Maria von Welser. „Frauen brauchen Unterstützung und Aufklärung, damit die Verbote greifen. Der schreckliche Brauch sollte nicht modernisiert, sondern endlich abgeschafft werden.“ Mehr
Kinder leiden am Härtesten unter der anhaltenden Gewalt im Nahen Osten. Im Gazastreifen ist angesichts der brüchigen Waffenruhe und unzureichender Hilfsmöglichkeiten die Lage für Hunderttausende Kinder unerträglich. In den palästinensischen Autonomiegebieten in der Westbank wächst eine neue Generation von Kindern in Hoffnungslosigkeit und Mangel auf. Auch für die Kinder im Süden Israels ist die Angst vor Raketenbeschuss nicht vorbei. Die Sprecherin von UNICEF für die palästinensischen Autonomiegebiete, Marixie Mercado, ist gerade aus dem Gazastreifen zurück. Auf der Pressekonferenz informiert sie über die aktuelle Situation der Kinder und die UNICEF-Hilfe. Mehr

UNICEF hat seine Nothilfe für die Choleraopfer in Simbabwe weiter verstärkt. An der schlimmsten Choleraepidemie in der Geschichte des Landes sind bisher über 2.200 Menschen gestorben. Seit August wurden über 41.000 Erkrankungen registriert. Besonders unter der ärmsten Bevölkerung stecken sich weiter Menschen neu an. UNICEF ruft deshalb weiter zu Spenden auf. Für den Notfallplan zur Eindämmung der Cholera in Simbabwe benötigt UNICEF für die kommenden drei Monate rund 13 Millionen Euro. 53 von landesweit 62 Distrikten sind von der Epidemie erfasst. Auch in den Nachbarländern Südafrika und Sambia gibt es Erkrankungen. Die Regenzeit verschlechtert die hygienischen Bedingungen weiter. In besonders betroffenen Regionen wie Budiriro, Chitingwiza, Mudzii und Beitbridge ist es jedoch bereits gelungen, die Zahl der Cholera-Erkrankungen zu senken - auch dank der Unterstützung von UNICEF. Mehr

Knapp zwei Wochen nach Beginn der brüchigen Waffenruhe ist die Situation der Kinder im Gazastreifen weiter unakzeptabel. UNICEF ruft die internationale Gemeinschaft auf, alles zu tun, um insbesondere die Not der Kinder so rasch wie möglich zu lindern. „Viele Kinder im Gazastreifen haben das Gefühl, dass sie der Welt gleichgültig sind. Sie brauchen dringend unsere Hilfe“, erklärte der Vorsitzende von UNICEF Deutschland, Jürgen Heraeus. „Die Kinder in Gaza können nicht länger warten.“
Gleichzeitig fordert UNICEF beide Konfliktparteien auf, die Waffenruhe einzuhalten und umgehend den grundsätzlichen Respekt für die Rechte der Zivilbevölkerung wieder herzustellen. „Die Grenzübergänge müssen geöffnet werden, damit Helfer freien und ungehinderten Zugang bekommen - schlicht weil die Menschen dies brauchen“, sagte Jürgen Heraeus, Vorsitzender von UNICEF Deutschland. „Wenn angesichts der akuten Not humanitäre Hilfe weiter nur tröpfchenweise in den Gazastreifen gelangt, ist dies eine kollektive Bestrafung der Bevölkerung und vor allem der Kinder, die nur neue Verzweiflung und neue Wut erzeugen kann.“ Mehr
Auf dem Papier haben Kinder mit Behinderungen die gleichen Rechte wie alle Kinder, aber im Alltag werden diese Rechte vielfach verletzt. Seit zwei Jahren gibt es erstmals eine UN-Behindertenrechtskonvention – im Frühjahr 2009 soll sie auch in Deutschland in Kraft treten. UNICEF nimmt das zum Anlass, um Kinder mit und ohne Behinderungen selbst zu dem Thema zu Wort kommen zu lassen.
In einem „OneMinutesJr-Workshop“ arbeiten 18 Kinder und Jugendliche aus den Klassen 5 bis 12 der Münchener Ernst-Barlach-Schule (Stiftung Pfennigparade) eine Woche lang zusammen mit Trainern von der One Minutes Foundation, um einminütige Kurzfilme zu schreiben, zu drehen und zu produzieren. Darin stellen sie ihre Sicht auf die Themen Behinderung, Diskriminierung und Integration dar. Mit dem OneMinutesJr-Workshop trägt UNICEF dazu bei, die Konvention in Deutschland bekannter zu machen.
Die Ergebnisse des Workshops und einige der One-Minute-Videos möchten wir Ihnen gerne vorstellen. Mehr

Als Apachen-Häuptling Winnetou rührte er Millionen Fernsehzuschauer zu Tränen – doch für viele Menschen ist Brice mehr als ein Held der Leinwand. Auch sein Engagement für UNICEF und für Menschrechte hat ihn zum Vorbild gemacht. Am 6. Februar wird Pierre Brice 80 Jahre alt. „Winnetou steht für das Edle und Gute im Menschen. Auch sein Darsteller Pierre Brice setzt sich für andere ein und kämpft für Toleranz und Frieden. UNICEF gratuliert zum Geburtstag und sagt Danke für seinen Einsatz für Kinderrechte in aller Welt“, sagte die stellvertretende UNICEF-Vorsitzende Ann Kathrin Linsenhoff. Mehr

Zum Auftakt des Jubiläumsjahres des deutschen Grundgesetzes haben Berliner Kinder heute mit einer Protestaktion gefordert, dass die seit 20 Jahren international verbrieften Kinderrechte endlich auch in der deutschen Verfassung verankert werden. Als Greise mit Bärten, die seit langem auf die Berücksichtigung der Kinderrechte warten, ergänzten sie die Glasmauer der Grundrechte am Berliner Reichstagsgebäude um den Artikel „1a“: „Jedes Kind hat das Recht auf Schutz, Förderung und Beteiligung.“ Mehr
Das Grundgesetz wird 60 – die Kinder warten noch / Aktion vor der Wand mit den Grundrechten am Reichstag. Mit einer Protestaktion für die Aufnahme der Kinderrechte in das Grundgesetz starten Berliner Kinder und das Aktionsbündnis Kinderrechte - UNICEF, Deutscher Kinder-schutzbund und Deutsches Kinderhilfswerk - in das Jubiläumsjahr der deutschen Verfassung. Als Greise mit Bärten, die seit langem auf die Berücksichtigung der Kinderrechte warten, werden die Kinder die Grundrechte auf der Glaswand am Reichstagsufer um den Artikel „1a“ ergänzen: „Jedes Kind hat das Recht auf Schutz, Förderung und Beteiligung.“ Unterstützt werden sie von TV-Moderatorin Enie van de Meiklokjes. Mehr

Täglich sterben 1.500 Frauen an den Folgen von Schwangerschaft und Geburt Frauen in den ärmsten Ländern der Welt haben ein dreihundert Mal höheres Risiko, an den Folgen von Schwangerschaft und Geburt zu sterben als in den Industrieländern. Dies ist ein Ergebnis des UNICEF-Jahresberichts „Zur Situation der Kinder in der Welt 2009“. In keinem anderen Bereich der Gesundheitsversorgung ist nach Einschätzung von UNICEF die Kluft zwischen wohlhabenden Ländern und armen Weltregionen so groß wie bei der medizinischen Versorgung von werdenden Müttern. So sterben jedes Jahr schätzungsweise 530.000 Frauen an Komplikationen während der Schwangerschaft oder der Geburt, darunter sind rund 70.000 Mädchen zwischen 15 und 19 Jahren. 99 Prozent dieser Todesfälle entfallen auf die Entwicklungsländer - zwei Drittel allein auf zehn Länder. Am höchsten ist das Risiko für Frauen in Afrika (265.000 Todesfälle) und Südasien (187.000 Todesfälle). Die Geburt und die ersten vier Lebenswochen sind auch für die Kinder kritisch. Nahezu ein Drittel aller Todesfälle von Kindern unter fünf Jahren entfallen auf diesen Zeitraum. Mehr

Zivilbevölkerung aus dem Kreuzfeuer nehmen / Diplomatische Bemühungen des UN-Generalsekretärs um Waffenruhe unterstützen Kinder und Frauen leiden besonders hart unter den anhaltenden Kämpfen im Gazastreifen. Nach als seriös angesehenen Angaben der palästinensischen Autonomiebehörde wurden bis zum 13. Januar 952 Menschen im Gazastreifen getötet. Darunter waren 292 Kinder (32 Prozent). Unter den 4.260 Verletzten waren 1.497 Kinder und Jugendliche. Nach Angaben der Israelischen Regierung starben durch Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen seit dem 27. Dezember vier israelische Zivilisten und 255 wurden verletzt. Mehr

In den vergangenen Wochen hat UNICEF seine Nothilfe für die Choleraopfer in Simbabwe weiter verstärkt. An der schlimmsten Choleraepidemie in der Geschichte des Landes sind bisher über 2.100 Menschen gestorben. Seit August wurden über 40.000 Erkrankungen registriert. Die Aufmerksamkeit in der Bevölkerung ist mittlerweile hoch. Trotzdem stecken sich weiter Menschen neu an - besonders unter der ärmsten Bevölkerung. Neun von zehn Provinzen sind von der Epidemie erfasst. Auch in den Nachbarländern Südafrika und Sambia gibt es Erkrankungen, Die Regenzeit verschlechtert die hygienischen Bedingungen weiter. UNICEF ruft erneut zu Spenden auf. Für den Notfallplan zur Eindämmung der Cholera in Simbabwe benötigt UNICEF für die kommenden drei Monate rund 13 Millionen Euro. Mehr
UNICEF fordert die Konfliktparteien im Gazastreifen auf, den humanitären Helfern umgehend sicheren und ungehinderten Zugang zu den Not leidenden Menschen zu verschaffen und die Verteilung von Nahrungsmitteln, Wasser, Treibstoff und Medizin zu ermöglichen. „UNICEF ist tief besorgt, dass die UN gezwungen war, ihre Hilfe aufgrund der anhaltenden Gewalt zu suspendieren. Dies kann nur die ohnehin kritische humanitäre Situation verschärfen und die Gefahr für die Kinder noch mehr erhöhen“, erklärte die UNICEF-Exekutivdirektorin Ann Veneman in New York. „Das physische und psychische Leid der Kinder auf beiden Seiten muss aufhören. Wegen der laufenden Militäroperation werden täglich Kinder getötet und verletzt. Dies ist nicht hinnehmbar. Im Gazastreifen müssen sichere Zonen eingerichtet werden und die Helfer brauchen ungehinderten Zugang, damit Kinder mit lebensnotwendigen Gütern versorgt und unterstützt werden können“ sagte Veneman. Mehr

Die Situation der Kinder in Gaza verschärft sich weiter: Gut eine Woche nach Ausbruch des Konflikts und dem Beginn der Luftangriffe sind mindestens 70 Mädchen und Jungen ums Leben gekommen, über 650 wurden verletzt. Im Süden Israels wurde ein Schulgebäude getroffen. Im Gazastreifen werden dringend Medikamente und Geräte benötigt, um die vielen Verletzten zu behandeln. UNICEF versorgt die Krankenhäuser mit den wichtigsten Medikamenten, Lebensmitteln und Treibstoff für Generatoren. Mehr
Nach der Eskalation der Gewalt in und um Gaza leistet UNICEF medizinische und psychosoziale Hilfe für die betroffenen Kinder in der Region. Mehr als die Hälfte der rund 1,4 Millionen Bewohner des Gazastreifens sind Kinder, mindestens 34 von ihnen sind bereits seit Ausbruch des Konflikts ums Leben gekommen. Mehr
Angesichts der globalen Finanzkrise ruft UNICEF Deutschland dazu auf, den Kampf gegen extreme Armut und Unterentwicklung zu verstärken. „Die ärmsten Kinder in den Entwicklungsländern leiden am Härtesten, wenn ihre Eltern den Job verlieren, weil der Export einbricht. Die Familien wissen dann nicht mehr, wie sie Nahrung, sauberes Wasser, Krankenhäuser oder Schulsachen bezahlen sollen“, erklärte Jürgen Heraeus, Vorsitzender von UNICEF Deutschland. Bereits heute wächst nahezu jedes zweite der weltweit rund 2,2 Milliarden Kinder in Armut auf - mit gravierenden Folgen für ihre gesamte Entwicklung. Allein durch die hohen Nahrungsmittelpreise sind nach Untersuchungen der Weltbank in diesem Jahr zwischen 130 und 150 Millionen Menschen in die Armut gedrängt worden. Mehr

Kurz vor Weihnachten fehlt noch immer eine Idee für die Lieben? Auch Geschenke in letzter Minute können begeistern, wenn sie sinnvoll sind. Statt Verlegenheitspräsente in letzter Minute zu kaufen, kann man bei UNICEF rund um die Uhr Kindern in Entwicklungsländern mit Impfstoffen oder Schulheften helfen. Der UNICEF-Spendenshop im Internet (www.unicef.de/spendenshop) bietet die Möglichkeit, Hilfsgüter auszusuchen und online zu spenden - vom Moskitonetz für 4 Euro bis zum Geländefahrzeug für 15.318 Euro. Eine Geschenkurkunde mit dem Namen des Spenders und des Beschenkten lässt sich ausdrucken oder auch per Mail verschicken. Diese Geschenke kommen garantiert gut an: Die gespendeten Fußbälle, Wolldecken oder Wasserpumpen schickt UNICEF in Entwicklungsländer, in denen sie gerade am dringendsten gebraucht werden. Mehr

Die junge belgische Fotografin Alice Smeets ist Siegerin des internationalen Wettbewerbs „UNICEF-Foto des Jahres“. Ihr Siegerbild zeigt ein Mädchen im größten Slum der haitianischen Hauptstadt Port-au-Prince. Obwohl es zwischen Dreck und Unrat leben muss, trägt das Kind ein sauberes weißes Kleidchen und dazu passende Schleifen im Haar, während es barfuß durch den Matsch läuft. „Das Bild führt uns den Lebensmut und die Energie eines Mädchens vor Augen, das mitten im Elend aufwächst. Kinder in den ärmsten Verhältnissen beweisen oft große Stärke“, sagte UNICEF-Schirmherrin Eva Luise Köhler bei der Preisverleihung am Donnerstag in Berlin. „Das UNICEF-Foto des Jahres ist ein Appell, ihnen unsere Aufmerksamkeit und unsere Unterstützung zu schenken." Mehr

Die Cholera-Epidemie in Simbabwe fordert nach Angaben von UNICEF immer mehr Opfer unter der ärmsten Bevölkerung. Neun von zehn Provinzen sind von der Epidemie erfasst. Nach offiziellen Angaben stieg die Zahl der Erkrankungen seit vergangenem Freitag von 16.400 auf 18.400 und die Zahl der Todesopfer von 783 auf nahezu 1.000 zu Beginn dieser Woche. UNICEF ruft erneut zu Spenden auf. Für den Notfallplan zur Eindämmung der Cholera in Simbabwe benötigt UNICEF für die kommenden drei Monate rund 13 Millionen Euro. Mehr
UNICEF: Mindeststandards für Qualität und Quantität oft nicht erfüllt
Deutschland nur Mittelmaß unter 25 Industrieländern
Viele Industrieländer vergeben nach Einschätzung von UNICEF die Chance, allen Kindern von klein auf die bestmögliche Förderung zu ermöglichen. Dies ist das Ergebnis der ersten internationalen Vergleichsstudie von UNICEF zu Kindern in Kindergärten und anderen Kindertageseinrichtungen in 25 Industrieländern. Demnach erfüllt nur Schweden, als einziges von 25 untersuchten Industrieländern, alle zehn von UNICEF formulierten Mindeststandards für die jüngsten Kinder. Deutschland erreicht auch nach Einführung des Elterngeldes lediglich maximal fünf der Kriterien und ist damit erneut nur Mittelmaß im Vergleich von 25 Ländern. In den OECD-Ländern werden heute über 80 Prozent der drei bis 6-Jährigen täglich viele Stunden außerhalb der Familie betreut. Gleichzeitig steigt der Anteil der unter 3-Jährigen in Einrichtungen kontinuierlich.
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Der Verband Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen ( VENRO) hat auf seiner Mitgliederversammlung am 10.Dezember den Verhaltenskodex zu Transparenz, Organisationsführung und Kontrolle verabschiedet. Der Kodex gibt verbindliche Richtlinien für die Arbeit von Nichtregierungs organisationen vor. Er enthält Prinzipien der Organisationsführung, der Kommunikation, der Betriebsführung und der Wirkungsbeobachtung. Zudem formuliert er Standards für die Umsetzung. Hierzu gehört etwa die Verpflichtung der VENRO-Mitglieder den Jahresbericht zu veröffentlichen und Werbe-und Verwaltungsaufgaben getrennt darzustellen. Mehr

Kinder in Deutschland sind gerne bereit, sich für andere zu engagieren. Gerechtigkeit und Hilfsbereitschaft stehen laut dem aktuellen Kinder-Werte-Monitor des Magazins Geolino in Zusammenarbeit mit UNICEF hoch im Kurs bei den sechs- bis 14-Jährigen. Dies zeigt auch der UNICEF-Wettbewerb um den Juniorbotschafter des Jahres: Allein im letzten Jahr waren rund 14.000 Mädchen und Jungen für die Kinderrechte im Einsatz. „Im kommenden Jahr werden die international vereinbarten Kinderrechte 20 Jahre alt. Deshalb sollten wir 2009 zum Jahr der Kinderrechte machen“, sagte UNICEF-Schirmherrin Eva Luise Köhler zum Start des bundesweiten Wettbewerbs. Aufgerufen sind auch diesmal wieder Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre, die sich einzeln, als Gruppe oder Schulklasse für die Kinderrechte engagieren. Einsendeschluss ist der 31. März 2009. Zum zweiten Mal gibt es auch einen Sonderpreis für „Kinderrechte in der Schule“. Informationen und Anmeldeformulare gibt es auf der neuen UNICEF-Jugendseite www.younicef.de. Mehr
Immer noch gibt es Unternehmen, die Landminen und Streumunition herstellen oder anbieten und sich weltweit an Börsen Investoren zur Finanzierung ihrer Geschäfte suchen. Nur wenige Tage nach Unterzeichnung des historischen Verbotsvertrages für Streumunition in Oslo, veröffentlicht das Aktionsbündnis Landmine.de hierzu eine neue, weltweite Datenbank, die unter der Adresse www.ethisches-investment.info abrufbar ist. Mehr
Zum neunten Mal vergibt UNICEF den internationalen Fotopreis „UNICEF-Foto des Jahres“. UNICEF-Schirmherrin Eva Luise Köhler zeichnet im Rahmen einer Pressekonferenz die Sieger aus. Für den weltweit ausgeschriebenen Wettbewerb reichten 128 Fotografen aus 31 Ländern insgesamt 1.450 Bilder ein. Die Jury unter dem Vorsitz von Klaus Honnef, Professor für Theorie der Fotografie, bestimmte in diesem Jahr einen ersten, zweiten und dritten Preis sowie elf lobende Erwähnungen.
Mit der Auszeichnung würdigt UNICEF Fotoarbeiten von hohem künstlerischem Niveau, die die Lebensumstände und Persönlichkeit von Kindern in besonders eindringlicher Weise illustrieren. Der Wettbewerb wird von der Zeitschrift GEO unterstützt und von der Citibank Deutschland finanziert. Es können nur Fotografen teilnehmen, die von internationalen Experten vorgeschlagen wurden.
Zur Preisverleihung und zur Präsentation der Siegerbilder und Fotoreportagen laden wir Sie herzlich ein am:
Donnerstag, den 18.12.2008, um 11 Uhr
im Presseclub (Haus der Bundespressekonferenz), Raum 0107
Schiffbauer Damm 40, 10117 Berlin
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Streumunition und Landminen sind geächtete Waffen, die hunderttausende Opfer gefordert haben und deren Einsatz die Entwicklung ganzer Regionen auf lange Zeit verhindert. Doch gibt es immer noch Unternehmen, die diese Waffen herstellen und die sich an Börsen weltweit Investoren zur Finanzierung ihrer Geschäfte suchen. Wer sind diese Unternehmen, wer profitiert von ihren Geschäften und wer ist in diese Unternehmen investiert?
Diese und weitere Fragen beantwortet Aktionsbündnis Landmine.de auf einer Pressekonferenz, zu der Sie herzlich eingeladen sind:
Mittwoch, 10. Dezember 2008, um 11:00 Uhr
Landesvertretung Niedersachsen, Großer Saal, In den Ministergärten 10, 10117 Berlin
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Die Chancen der frühen Jahre nutzen
UNICEF: Mindeststandards für Qualität und Quantität oft nicht erfüllt / Deutschland nur Mittelmaß
Rund 80 Prozent der Kinder von drei bis sechs Jahren in den Industrienationen besuchen heute einen Kindergarten, eine Kindertageseinrichtung oder werden von Tagesmüttern betreut. Gleichzeitig wächst der Anteil der Kleinkinder unter drei Jahren, die außerhalb ihrer Familie betreut werden. UNICEF hat jetzt erstmals anhand von zehn Indikatoren untersucht, wie die Industrieländer den besonderen Bedürfnissen der Kinder zwischen 0 und sechs Jahren nach Schutz, Förderung und Betreuung außerhalb der Familie gerecht werden. Eine Rangliste der Länder dokumentiert die Umsetzung dieser Mindeststandards. Mehr

Die verheerende Cholera-Epidemie in Simbabwe hat sich in fast allen Regionen des Landes ausgebreitet und bedroht das Leben von vielen Tausend Menschen. Die hoch ansteckende Krankheit droht auf die Nachbarländer überzugreifen. UNICEF verstärkt angesichts der dramatischen Situation seine Hilfe und ruft zu Spenden auf. Mit Tank-wagen verteilt UNICEF sauberes Trinkwasser. Krankenhäuser und Gesundheitsstationen erhalten Hygieneartikel und Infusionslösung. Tabletten zur Wasserreinigung werden an Familien verteilt. Mehr
Die UNICEF-Stiftung hat heute den Erbschein für den Nachlass des Arztes und Kunstsammlers Dr. Dr. Gustav Rau erhalten. Die UNICEF-Stiftung ist alleinige Erbin. Um den Nachlass hatte es jahrelange gerichtliche Auseinandersetzungen gegeben, weil die Wirksamkeit des Testaments von anderen bestritten worden war. „Es ist gut, dass wir jetzt Rechtssicherheit haben“, sagte der Vorsitzende des Stiftungsrats der UNICEF-Stiftung Dr. Jürgen Heraeus, der zugleich Vorsitzender des Deutschen Komitees für UNICEF e.V. ist. “Damit kommen die Erträge des Erbes endlich und dauerhaft denen zugute, für die Gustav Rau sie bestimmt hatte: den Kindern der Welt.“ Mehr

Für Kinder in Deutschland sind Freundschaft, Geborgenheit, Ehrlichkeit und Vertrauen die wichtigsten Werte. Geld, Ordnung und Durchsetzungsfähigkeit spielen dagegen bei den 6- bis 14-Jährigen eine untergeordnete Rolle. Dies ist das Ergebnis des Kinderwerte-Monitors 2008 des Kindermagazins GEOlino in Zusammenarbeit mit UNICEF. Während Kinder sonst meist von Erwachsenen danach beurteilt werden, welche Eigenschaften und Orientierungen ihnen zum Erfolg in der Schule und später im Beruf und Erwachsenenleben verhelfen, stellt die jetzt vorgelegte repräsentative Studie die Perspektive der Kinder in den Mittelpunkt. Danach sind für die deutschen Kinder in wirtschaftlich schwierigen Zeiten und angesichts instabiler sozialer Beziehungen vor allem Geborgenheit und Orientierung wichtig. Die Befragung zeigt aber auch, dass sich bereits viele junge Kinder mit Ängsten auseinander-setzen: So hat mehr als jedes zehnte Kind in Deutschland Angst vor der Schule. Nahezu ein Viertel fürchtet sich vor dem Verlust von Eltern oder nahen Angehörigen. Hierzu gehört auch die Angst vor Scheidungen. Mehr
GEOlino und UNICEF stellen GEOlino-Kinderwerte-Monitor 2008 vor.
Welche Werte haben unsere Kinder? An wem orientieren sie sich und wovor haben sie Angst? Welche Rechte sind ihnen wichtig und wofür möchten sie sich engagieren? Diese und mehr Fragen beantwortet der zweite Kinderwerte-Monitor des Kindermagazins GEOlino gemeinsam mit UNICEF.
Unter dieser Fragestellung wurden im Sommer 2008 insgesamt 911 repräsentativ ausgewählte Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahren aus allen gesellschaftlichen Gruppen in ganz Deutschland interviewt. Gefragt wurde nach bedeutsamen Werten, der Bedeutung verschiedener Kinderrechte und dem Interesse an sozialem Engagement in verschiedenen Bereichen. Die Untersuchung dokumentiert auch die Einstellungen zum Umweltschutz und fragt, welche Schulfächer sich die Jüngsten wünschen. Der Werte-Monitor 2008 gibt einen Einblick in die Gedankenwelt und den moralischen Kompass der Kinder in Deutschland.
Wir laden Sie herzlich ein zur Vorstellung des neuen GEOlino-Kinderwerte-Monitors
Mittwoch, den 3. Dezember 2008, um 10.00 Uhr
im Presseclub (Haus der Bundespressekonferenz), Raum I+II,
Schiffbauerdamm 40, 10117 Berlin Mehr
Indien: DHL unterstützt Programm zur Reduzierung von Mangelernährung und Kindersterblichkeit in 1.000 Dörfern durch 650.000 US$-Spende
Peru: Konzernvorstand Hermann Ude mit UNICEF vor Ort
Kenia: DHL-Mitarbeiter helfen erneut für zwei Wochen mit
DHL unterstützt UNICEF mit Fördergeldern in Höhe von 650.000 US-Dollar für ein auf drei Jahre angelegtes Pilotprojekt in 1.000 Dörfern im Distrikt Nandurbar im indischen Staat Maharashtra. Ziel des Projektes ist es, die dortige Kindersterblichkeit deutlich zu senken. Dadurch erweitert DHL die Partnerschaft mit UNICEF, die bereits Projekte in Kenia und Peru umfasst, auch auf den indischen Subkontinent. Mehr
Tests und Behandlung für Neugeborene können Überlebenschancen um 75 Prozent erhöhen – 11 Millionen Euro Spenden für von HIV und AIDS betroffene Kinder – 722.095 Menschen in Deutschland unterstützen UNICEF-Aufruf Vor dem Welt-AIDS-Tag am 1. Dezember ruft UNICEF dazu auf, mehr Test- und Behandlungsmöglichkeiten für von HIV und AIDS bedrohte Neugeborene in Entwicklungsländern zu schaffen. „Jedes zweite Kind, das mit dem Virus geboren wird, stirbt vor seinem zweiten Geburtstag, wenn es keine medizinische Hilfe erhält. Die Überlebenschancen dieser Kinder steigen um 75 Prozent, wenn sie innerhalb der ersten drei Monate medizinisch behandelt werden“, sagte der Leiter der UNICEF-AIDS-Programme im östlichen und südlichen Afrika David Alnwick bei der Vorstellung einer Bilanz der weltweiten UNICEF-Kampagne gegen AIDS in Berlin. Mehr
UNICEF Deutschland ist einer der zehn Finalisten beim Transparenzwettbewerb der weltweit tätigen Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) und belegt Platz 9 unter 55 teilnehmenden Organisationen.
"Wir freuen uns sehr über unsere gute Platzierung, die wir auf Anhieb erreicht haben", sagte Anne Lütkes, Schatzmeisterin von UNICEF Deutschland. „Dies bestätigt, dass UNICEF seinen Spendern gegenüber besonders offen und transparent Rechenschaft darüber ablegt, wie die anvertrauten Mittel verwendet werden und volles Vertrauen verdient. Gleichzeitig ist ein Wettbewerb immer auch ein Ansporn, noch besser zu werden."
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Zum heutigen Auftakt des Weltkongresses gegen sexuelle Ausbeutung von Kindern und Jugendlichen im brasilianischen Rio de Janeiro ruft UNICEF Regierungen, Medien, Unternehmen und Öffentlichkeit dazu auf, entschiedener gegen den sexuellen Missbrauch von Kindern vorzugehen. Weltweit werden nach Schätzungen von UNICEF jedes Jahr etwa 1,8 Millionen Mädchen und Jungen zur Prostitution und zur Pornografie gezwungen. Allein in Deutschland gib es nach Schätzung der Organisation Innocence in Danger etwa 50.000 regelmäßige Konsumenten von Kinderpornografie. Bis heute ist das tatsächliche Ausmaß der weltweiten Ausbeutung unbekannt, weil die Täter im Verborgenen handeln und kriminelle Netzwerke nutzen. „Skrupellose Erwachsene nutzen die Schutzlosigkeit von Kindern aus - für sich selbst und weil sie Profit machen wollen. Wer hierzu schweigt, macht sich mit schuldig an der Zerstörung der Kinder“, sagte Ekin Deligöz (MdB), Vorstandsmitglied von UNICEF Deutschland, die am Weltkongress in Rio teilnimmt. Mehr
Kinder wurden im Kampf gegen HIV/AIDS lange vergessen. UNICEF hat deshalb vor drei Jahren die Kampagne „Du und ich gegen AIDS“ gestartet, um mehr Schutz und medizinische Hilfe für von HIV/AIDS betroffene Kinder zu mobilisieren. Viele Partner und Prominente sowie Hunderttausende Kinder und Erwachsene haben daraus die größte Kampagne gemacht, die UNICEF in Deutschland jemals durchgeführt hat. Über 700.000 Menschen haben den Aufruf unterstützt und rund 11 Millionen Euro für UNICEF-Programme gegen HIV/AIDS gespendet. Mehr
Weltkongress gegen sexuelle Ausbeutung von Kindern und Jugendlichen vom 25. bis 28. November 2008 in Rio de Janeiro.
Anlässlich des 19. Jahrestags der UN-Kinderrechtskonvention am heutigen 20. November ruft UNICEF Regierungen und Behörden, Internetprovider und Tourismusindustrie, Fachleute, Reisende und Eltern dazu auf, weltweit entschlossen gegen Kinderpornografie, Kinderhandel und Kinderprostitution vorzugehen. Am kommenden Dienstag (25.11.) beginnt im brasilianischen Rio de Janeiro der dritte Weltkongress gegen die sexuelle Ausbeutung von Kindern und Jugendlichen. Dies ist das erste globale Forum seit 2001 für Regierungen und Nichtregierungsorganisationen, um die Strategien gegen sexuelle Ausbeutung auszuwerten und verstärkt grenzüberschreitende Schritte für bessere Prävention, Kinderschutz und Strafverfolgung zu vereinbaren. Mehr

Zehntausende Kinder zwischen den Fronten im Osten der demokratischen Republik Kongo sind in akuter Gefahr. Sie leiden an Hunger, Krankheiten und werden als Kindersoldaten missbraucht. UNICEF fordert die Konfliktparteien erneut auf, sicheren Zugang für humanitäre Organisationen in den umkämpften Teilen der Provinz Nord-Kivu zu garantieren. Ansonsten droht dort eine Katastrophe. UNICEF hat in den letzten sechs Tagen mit neun Hilfsflügen Medikamente, Plastikplanen, Decken, Küchenutensilien und Materialien zur Wasseraufbereitung nach Goma geflogen. UNICEF Deutschland stellt 100.000 Euro für Soforthilfe zur Verfügung und ruft zu Spenden auf. Mehr
Unter dem Motto „Stoppt Ausbeutung!“ rufen UNICEF und die Siegelorganisation TransFair zu Spenden für Programme gegen Kinderarbeit und für Fairen Handel auf. Mit den Erlösen aus der traditionellen UNICEF-Weihnachtsaktion wird UNICEF in diesem Jahr gezielt arbeitende Kinder in Indien, Burkina Faso, Ecuador und auf den Philippinen unterstützen. Nach Schätzungen von UNICEF arbeitet fast jedes siebte Kind zwischen fünf und 14 Jahren - weltweit sind das etwa 158 Millionen. Rund 8,4 Millionen Mädchen und Jungen werden unter extremen Bedingungen wie Zwangsarbeit und Schuldknechtschaft oder in der Prostitution ausgebeutet. Mehr

Mit Hilfsflügen bringt UNICEF Medikamente und Materialien zur Wasseraufbereitung in den Osten der Demokratischen Republik Kongo. Am Sonntag trafen 29 Tonnen Hilfsgüter in Goma ein, von wo sie an die Flüchtlinge weiterverteilt werden; darunter sind eine Million Tabletten zur Wasserreinigung, Tausende Wasserkanister und Plastikplanen für Notunterkünfte. Weitere Hilfsflüge werden in den kommenden Tagen erwartet. Mehr
Trotz anhaltender Unsicherheit verstärkt UNICEF die Hilfe für die Flüchtlinge im Ostkongo. Zusammen mit Partnern verteilt UNICEF täglich Trinkwasser für 40.000 bis 50.000 Menschen im Flüchtlingslager Kibati, etwa 15 Kilometer nördlich von Goma. 15.000 Kinder, die seit Tagen kaum Nahrung zu sich genommen haben, erhalten dort hoch proteinhaltige Kekse. UNICEF stellt auch Medikamente bereit, damit Kinder in Gesundheitsstationen kostenlos behandelt werden können. Um unbegleitete Kinder zu schützen, wurden Anlaufpunkte eingerichtet. Pflegefamilien kümmern sich vorübergehend um die Kinder. Mehr

UNICEF hat für die Familien im pakistanischen Erdbebengebiet eine Nothilfeaktion gestartet. Nach dem schweren Erdbeben am Mittwoch haben mehr als 70.000 Menschen in der Region Baluchistan kein Dach über dem Kopf, darunter rund 30.000 Kinder. Die Zahl der Opfer steigt offenbar weiter an. UNICEF kümmert sich vor allem um Frauen und Kinder, die unter den Folgen des Erdbebens besonders leiden. Bei sinkenden Temperaturen zu Beginn des Winters brauchen die Menschen neben sauberem Trinkwasser, Nahrung und Medikamenten Unterkünfte und warme Kleidung. Mehr

UNICEF ruft dazu auf, eine erneute humanitäre Katastrophe im Osten der Demokratischen Republik Kongo zu verhindern und fordert die Konfliktparteien auf, sicheren Zugang zur Not leidenden Bevölkerung zu ermöglichen. Nach schweren Kämpfen zwischen Rebellen und kongolesischen Regierungstruppen sind über 250.000 Menschen in der Provinz Nord-Kivu auf der Flucht. Zusammen mit lokalen Partnern organisiert UNICEF in Flüchtlingslagern die Verteilung von Trinkwasser mit Tankwagen und hält große Mengen Hilfsgüter wie Decken, Haushaltsutensilien und Plastikplanen für Menschen bereit. Mehr

„UNICEF ist eine der bewährtesten und wichtigsten Organisationen für Kinder. Wir freuen uns, mit Regine Stachelhaus eine hervorragende Persönlichkeit gewonnen zu haben, die gleichermaßen für erfolgreiches und verantwortliches unternehmerisches Handeln und soziales Engagement steht. Mit der heutigen Entscheidung ist der personelle Neuanfang in der Leitung abgeschlossen. UNICEF ist wieder da“, erklärte Jürgen Heraeus in Köln. Mehr

Insgesamt 230 Kunstwerke aus der „Sammlung Rau für die Kinder der Welt“, die der 2002 verstorbene Arzt und Philanthrop Dr. Dr. Gustav Rau an UNICEF vermacht hatte, werden ab dem kommenden Jahr im Arp Museum Bahnhof Rolandseck zu sehen sein. Ein entsprechender Leihvertrag zwischen der Landesstiftung Arp Museum, UNICEF Deutschland und dem Nachlasspfleger von Dr. Rau wurde heute unterzeichnet. Mehr

Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus im Gespräch mit Jürgen Heraeus, Vorsitzender UNICEF Deutschland. "Das ganze System ist zusammengebrochen. Niemand weiß, wie lange es dauern wird, bis es sich erholt haben wird. Es ist wie ein großer Tsunami. Man sieht die Katastrophe kommen. Alles scheint normal zu sein, solange bis man getroffen wird", sagt Muhammad Yunus auf die Frage von Jürgen Heraeus, wie er die Situation des Weltfinanzsystems beurteilt. Mehr
UNICEF-Schirmherrin Eva Luise Köhler und "Die Maus" starten den Weihnachts-Grußkartenverkauf. „Lach- und Sachgeschichten“ mit der Maus im Schloss Bellevue: In einem nachgebauten Klassenzimmer erklärte der Star aus der „Sendung mit der Maus“ gemeinsam mit UNICEF-Schirmherrin Eva Luise Köhler und der stellvertretenden UNICEF-Vorsitzenden Maria von Welser, wie die UNICEF-Grußkarte Kindern hilft. Über 8.000 ehrenamtliche UNICEF-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter starten jetzt wieder mit ihrem Grußkartenverkauf in Läden, auf Veranstaltungen und ab Ende November auf den Weihnachtsmärkten. Seit fast 60 Jahren tragen UNICEF-Grußkarten dazu bei, die Arbeit des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen zu finanzieren. „UNICEF-Grußkarten machen Schule, wie ich mich gerade selbst in Bangladesch überzeugen konnte. Für zehn Grußkarten können beispielsweise 30 Kinder mit Bleistiften und Schulheften ausgestattet werden - oft der erste Schritt in ein besseres Leben“, sagte Eva Luise Köhler. 40 Grußkarten ermöglichen es einem Waisenkind in Malawi, ein Jahr zur Schule zu gehen. Die neuen Grußkarten der Herbst/Wintersaison gibt es ab sofort bei den bundesweit 130 UNICEF-Gruppen und im Internet unter www.unicef.de. Mehr
Die Entscheidung der Staatsanwaltschaft bestätigt die Einschätzung des neuen Vorstandes von UNICEF Deutschland und vorangegangener unabhängiger Prüfungen durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG, dass es bei UNICEF keinerlei Veruntreuung oder persönliche Bereicherung gegeben hat.
„Wir sind erleichtert und fühlen unsere Einschätzung bestätigt, dass UNICEF immer seriös gearbeitet hat“, erklärte die stellvertretende Vorsitzende Maria von Welser. „Der neue Vorstand hat wichtige Schritte unternommen, um das Vertrauen der Spenderinnen und Spender in UNICEF zu festigen und bemüht sich intensiv, das Spendensiegel so rasch wie möglich zurück zu bekommen.“
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UNICEF, Deutscher Kinderschutzbund, Deutsches Kinderhilfswerk und das Bündnis für Kinder rufen mit dem „4. Forum Deutschland für Kinder“ dazu auf, Kinder besser vor Vernachlässigung zu schützen. Bund, Länder und Gemeinden müssen mehr tun, damit überforderte Familien rechtzeitig Unterstützung erhalten. Die Organisationen kritisieren, dass es nach wie vor an Angeboten zur Förderung von Kindern in schwierigen Lebenslagen und zur Beratung und Bildung für Eltern mangelt. Trotz der öffentlichen Debatte über einen „Erziehungsnotstand“ sind Erziehungsberatungsstellen in Deutschland so schlecht ausgestattet, dass Rat suchende Eltern oft mehrere Monate warten müssen. Mehr

Gemeinsam mit der unhabhängigen afghanischen Menschenrechtskommission hat UNICEF die Situation von Kindern und Jugendlichen in Haftanstalten in Afghanistan untersucht. Zwar gibt es seit 2005 in Afghanistan ein Kinder- und Jugendstrafrecht. Doch die darin festgelegten Regeln für die Behandlung minderjähriger Straftäter werden vielfach nicht umgesetzt. Polizei und Gerichte kennen diese oftmals nicht einmal. Mehr

Händewaschen mit Seife ist der wirksamste und kostengünstigste Weg, um lebensgefährliche Durchfallerkrankungen und Lungenentzündung bei Kindern zu verhindern. Am heutigen ersten „Welttag des Händewaschens“ ruft UNICEF zusammen mit anderen Hilfsorganisationen in 60 Ländern zum regelmäßigen Händewaschen auf. Mit dem neuen jährlichen Aktionstag soll die Hygieneaufklärung in Entwicklungsländern verbessert werden. Allein in Südasien werden 120 Millionen Kinder von Kabul bis Karachi, von Colombo bis Dhaka öffentlich ihre Hände waschen. Jedes Jahr sterben in den Entwicklungsländern 3,5 Millionen Kinder unter fünf Jahren an Durchfall und Lungenentzündung, was vor allem auf mangelnde Hygiene zurückzuführen ist. Mehr

Vom heutigen Montag, dem 13.10., bis Freitag, den 17.10., besucht die UNICEF-Schirmherrin Eva Luise Köhler UNICEF-Projekte in Bangladesch. Im Internationalen Jahr der sanitären Grundversorgung 2008 setzt sich die deutsche First Lady besonders für eine bessere Wasserversorgung und hygienische Lebensverhältnisse für die ärmsten Familien ein. In Bangladesch führt UNICEF eine der weltweit größten Hygiene-Kampagnen durch. Der Vorsitzende von UNICEF Deutschland, Dr. Jürgen Heraeus, begleitet die Schirmherrin. Kurz vor dem ersten „Internationalen Tag des Händewaschens“ am Mittwoch, dem 15.10, stehen Hygieneaufklärungsprogramme für Mädchen und Frauen auf dem Besuchsprogramm. Mehr

„Wir sind ganz Chor für UNICEF“ – unter diesem Motto starten UNICEF und der Deutsche Chorverband erstmals eine gemeinsame Aktion und rufen 20.000 Chöre in ganz Deutschland dazu auf, Benefizkonzerte zugunsten von UNICEF-Bildungsprojekten zu organisieren. „So wie es in einem Lied auf jeden einzelnen Ton ankommt, ist es für UNICEF jedes einzelne Kind, das zählt“, heißt es in dem gemeinsamen Aufruf, den die UNICEF-Botschafter Sabine Christiansen und Joachim Fuchsberger als Schirmherren der Gemeinschaftsaktion an die Sängerinnen und Sänger in Deutschland richten. Mehr
Etwa alle drei Minuten stirbt ein Baby an Tetanus. Während die Krankheit in Industrieländern nicht mehr vorkommt, fallen ihr in den Entwicklungsländern jährlich 140.000 Neugeborene und mehr als 30.000 Mütter zum Opfer. UNICEF hat sich zum Ziel gesetzt, Tetanus mit Impfungen und begleitenden Maßnahmen wie verbesserter Hygiene bei der Geburt bis zum Jahr 2012 weltweit auszurotten. Die international bekannte Schauspielerin Salma Hayek unterstützt jetzt die gemeinsame Initiative von UNICEF und Pampers. Die gebürtige Mexikanerin, die für ihre Rolle der Malerin Frida Kahlo für den Oscar nominiert wurde, ist selbst Mutter eines Babys. „Der Gedanke, ein Kind wegen einer Krankheit zu verlieren, die man verhindern kann, ist unerträglich – vor allem, wenn es in unserer Macht liegt, das zu ändern. Wenn wir wissen, wie wir das Leben eines Kindes retten können, was hält uns davon ab?“, sagt Hayek. Mehr

UNICEF, Deutscher Kinderschutzbund, Deutsches Kinderhilfswerk und das Bündnis für Kinder diskutieren mit Bundesministerin Ursula von der Leyen über Erziehungsnotstand und Hilfen für Kinder. Dramatische Fälle von Kindesvernachlässigung, Alkohol- und Drogenmissbrauch durch Kinder, Schulverweigerung - nach solchen Berichten in den Medien kommt immer wieder das Schlagwort vom Erziehungsnotstand auf. Beim 4. Forum „Deutschland für Kinder“, zu dem UNICEF, Deutscher Kinderschutzbund, Deutsches Kinderhilfswerk und das Bündnis für Kinder einladen, geht es um geeignete Unterstützungsmaßnahmen für überforderte Familien und Perspektiven für eine familienfreundliche Gesellschaft. Mehr
Zum Auftakt der Weltstillwoche 2008: Auszeichnung durch Standortinitiative
des Bundespräsidenten / Sina Schielke, Deutsche Meisterin im Sprint, unterstützt Kampagne zur Weltstillwoche im Olympia-Jahr.
Die WHO/UNICEFInitiative
„Babyfreundliches Krankenhaus“ gehört als „Ausgewählter Ort“ zu den 366 Institutionen, die 2008 Deutschland als Land der Ideen repräsentieren. Heute erhält sie als „Ort des Tages im Land der Ideen“ die offizielle Auszeichnung von Bundespräsident Horst Köhler für ihre besonderen Leistungen. Unter seiner Schirmherrschaft werden zukunftsweisende Projekte in Deutschland nominiert.
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Unter dem Titel „Kinder. Die Gegenwart der Zukunft IV“ zeigt UNICEF zum vierten Mal die besten aktuellen Fotos aus dem internationalen Wettbewerb „UNICEF-Foto des Jahres“ auf der Photokina in Köln. 25 Fotografen aus 12 Ländern tragen mit 65 herausragenden Fotografien dazu bei, unter ihnen Jan Grarup/Dänemark, Stephanie Sinclair/USA, Marcus Bleasdale/Großbritannien, Shehzad Noorani/ Bangladesh, Hartmut Schwarzbach/Deutschland, Hanna Polak/Polen, Oded Balilty/Israel und Musa Sadulajew/Tschetschenien. Die Ausstellung ist vom 23. September bis 28. September auf der Messe in der Passage zwischen den Hallen 3 und 4 zu sehen.
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Noch immer sterben nach einer heute veröffentlichten Studie von UNICEF jedes Jahr über 500.000 Frauen an den Folgen von Schwangerschaft und Geburt - darunter sind etwa 70.000 Mädchen im Teenageralter. 99 Prozent dieser Todesfälle entfallen auf die Entwicklungsländer - vor allem auf Südasien und die Länder Afrikas südlich der Sahara. Weil sie während der Schwangerschaft und bei der Geburt nicht richtig medizinisch betreut werden, erleiden weitere zehn Millionen Mädchen und Frauen Verletzungen. Oft infizieren sie sich auch mit Krankheiten oder tragen lebenslange Behinderungen davon. Noch immer kommen jedes Jahr rund 50 Millionen Babies ohne jegliche medizinische Hilfe zur Welt. Dies sind etwa 40 Prozent aller Geburten. Mehr

Mit großer Empörung und Enttäuschung hat das Aktionsbündnis Kinderrechte (Deutsches Kinderhilfswerk, Deutscher Kinderschutzbund, UNICEF) die Entscheidung des Bundesrates aufgenommen, die Verankerung der Kinderrechte im Grundgesetz abzulehnen.
Es ist beschämend, dass die Ministerpräsidenten direkt vor dem Weltkindertag die Aufnahme der Kinderrechte ins Grundgesetz verhindern.
Die Mehrheit des Deutschen Bundestages und mehr als 200 Organisationen befürworten die Grundgesetzänderung. Vor diesem Hintergrund ist es politisch instinktlos, dass sich die Ministerpräsidenten über diesen breiten gesellschaftlichen Konsens hinweg setzen.
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Bei seiner zentralen Aktion zum Weltkindertag in Berlin forderte das Aktionsbündnis Kinderrechte - Deutsches Kinderhilfswerk, Deutscher Kinderschutzbund und UNICEF - einen Richtungswechsel für Kinder in Politik und Gesellschaft. Unterstützt wurde das Bündnis dabei von dem Schauspieler und UNICEF-Paten Dieter Pfaff und Hundert Berliner Schülern, die sich mit der Frage „Was sind uns Kinder wert?“ an Passanten vor dem Brandenburger Tor wandten. So protestierten sie dagegen, dass die Interessen von Kindern in Deutschland vernachlässigt werden. Mehr

Deutschlands erste „Straße der Kinderrechte“ wurde am Donnerstag anlässlich des Weltkindertages am Samstag im niedersächsischen Mellendorf (Gemeinde Wedemark) eröffnet. Das Großprojekt, an dem über 2.000 Schülerinnen und Schüler mitarbeiten, ist eine von über 50 Veranstaltungen und Aktionen, die die bundesweit 130 UNICEF-Gruppen rund um den Weltkindertag am 20. September organisieren. Unter dem Motto „Gemeinsam für Kinder“ machen sie so auf die international vereinbarten Kinderrechte aufmerksam. Mehr
Bundesweit mehr als 50 Aktionen der ehrenamtlichen UNICEF-Gruppen Deutschlands erste „Straße der Kinderrechte“ wurde am Donnerstag anlässlich des Weltkindertages am Samstag im niedersächsischen Mellendorf (Gemeinde Wedemark) eröffnet. Das Großprojekt, an dem über 2.000 Schülerinnen und Schüler mitarbeiten, ist eine von über 50 Veranstaltungen und Aktionen, die die bundesweit 130 UNICEF-Gruppen rund um den Weltkindertag am 20. September organisieren. Unter dem Motto „Gemeinsam für Kinder“ machen sie so auf die international vereinbarten Kinderrechte aufmerksam. Mehr

Arme Kinder, reiches Land“ ist der Titel eines neuen Buches über die Situation der Kinder in Deutschland, das UNICEF und der Rowohlt-Verlag heute in Berlin vorstellten. Autorin Huberta von Voss geht darin der Frage nach: Was bedeutet es für Kinder, in einem reichen Land wie Deutschland in Armut aufzuwachsen? Schauspielerin und UNICEF-Patin Katja Riemann las am Mittwochabend im Berliner Museum für Kommunikation aus dem Werk und zeigte sich beeindruckt: „Wollen wir uns damit abfinden, ein Land zu sein, in dem die Zahl armer Kinder Jahr für Jahr zunimmt? In dem schon Kinder im Grundschulalter sich abgeschrieben fühlen – von uns, von ihren Lehrern, oft sogar von ihren eigenen Eltern? ‚Arme Kinder, reiches Land’ erzählt von denen, die auf vieles verzichten müssen, die keine Kindheit, keine Schulerfolge und keine Hoffnung mehr haben. ‚Arme Kinder, reiches Land’ stellt beunruhigende Fragen, die uns alle angehen.“ Mehr

Eva Luise Köhler gab heute in Berlin das Startsignal für den Wettbewerb um den UNICEF-JuniorBotschafter des Jahres 2009. Die UNICEF-Schirmherrin rief alle Kinder und Jugendlichen in Deutschland auf, sich für Kinderrechte zu engagieren und so UNICEF-JuniorBotschafter zu werden: „Im kommenden Jahr werden die international vereinbarten Kinderrechte 20 Jahre alt. Deshalb sollten wir 2009 zum Jahr der Kinderrechte machen. Wenn Kinder und Jugendliche aktiv für ihre Rechte eintreten, gestalten sie die Welt mit – etwas Besseres kann unserer Gesellschaft nicht passieren“. Mehr

„Was sind uns Kinder wert?“ - diese Frage stellen Hundert Berliner Kinder bei der zentralen Aktion zum Weltkindertag an Passanten vor dem Brandenburger Tor. Mit großen Transparenten und Plakaten sorgen sie dabei für öffentliche Aufmerksamkeit. Unterstützt werden sie von dem Schauspieler und UNICEF-Paten Dieter Pfaff. Einen Tag vor dem Weltkindertag am 20. September wollen sie dagegen protestieren, dass die Interessen von Kindern in Deutschland vernachlässigt werden. Immer mehr Mädchen und Jungen wachsen in Armut auf und haben deutlich schlechtere Bildungschancen als ihre Altersgenossen. Das Aktionsbündnis Kinderrechte - Deutsches Kinderhilfswerk, Deutscher Kinderschutzbund und UNICEF - fordert deshalb einen Richtungswechsel für Kinder in Politik und Gesellschaft. Mehr

Die weltweite Kindersterblichkeit ist im Jahr 2007 weiter gesunken. Nach neuen Berechnungen von UNICEF sank die weltweite Sterblichkeitsrate bei Kindern unter fünf Jahren von 93 pro Tausend Geburten in 1990 auf 63 in 2007. Dies entspricht einem Rückgang um 27 Prozent. So starben 1990 noch 12,7 Millionen Kinder vor ihrem fünften Geburtstag, 2007 waren es 9,2 Millionen. In den Industrieländern liegt die Sterblichkeitsrate im Durchschnitt bei sieben pro Tausend Geburten; in Deutschland bei vier. Die Regierungen hatten bei der Verabschiedung der so genannten Millenniumsziele versprochen, die Kindersterblichkeit bis 2015 um zwei Drittel gegenüber 1990 zu senken. Die UN-Vollversammlung wird sich Ende September mit dem Stand der Umsetzung befassen. Mehr

Nach drei schweren Hurricanes stehen in Haiti weite Landstriche unter Wasser. Wichtige Brücken wurden zerstört, Erdrutsche haben viele Straßen unpassierbar gemacht. Anhaltende schwere Regenfälle und Sturm verschärfen die Situation. Landesweit leiden rund 650.000 Menschen unter den Folgen der Stürme, etwa 300.000 von ihnen sind Kinder und Jugendliche. Mehr

Trotz großer Hilfsanstrengung sind nach Angaben von UNICEF in den Überschwemmungsgebieten im indischen Bundesstaat Bihar weiter Zehntausende Familien von den Wassermassen eingeschlossen. Die meisten kampieren seit über zwei Wochen im Freien - ohne ausreichende Nahrung, sauberes Wasser und medizinische Hilfe. Besonders Kinder leiden an Magenerkrankungen, Durchfall, Fieber, Erkältungen und anderen Infektionskrankheiten. „Die Familien müssen so rasch wie möglich evakuiert werden. Bereits eingerichtete Notaufnahmelager brauchen mehr Unterstützung, um die wachsende Zahl der Obdachlosen zu versorgen“, sagte Rudi Tarneden, Sprecher von UNICEF Deutschland. Ein Schwerpunkt der UNICEF-Hilfe wird in den kommenden Tagen und Wochen die Versorgung unterernährter Kinder sein. Bereits vor der Naturkatastrophe waren über 50 Prozent der Kinder in Bihar mangelernährt. Insgesamt drei Millionen Menschen sind von der Naturkatastrophe betroffen - etwa die Hälfte davon Kinder und Jugendliche. Im benachbarten Nepal sind durch die Überschwemmungen über 100.000 Menschen auf Hilfe angewiesen. Mehr
„Was sind uns Kinder wert?“ Diese Frage hat das Aktionsbündnis Kinderrechte mit Blick auf den Weltkindertag am 20. September Prominenten gestellt. „Kinder sind für mich eine Herzensangelegenheit und unbezahlbar in dem, was sie mir nur durch ein Lächeln schenken“, lautet zum Beispiel die Antwort von Steffi Jones, Präsidentin des Organisationskomitees der FIFA Frauen-WM 2011. „Was sind uns Kinder wert?“ fragen UNICEF, Deutsches Kinderhilfswerk und Deutscher Kinderschutzbund in der Woche des Weltkindertags auch Politiker und Unternehmer, Kinder und Erwachsene, Singles und Familien. Die Ergebnisse werden auf den Weltkindertagsfesten in Berlin und Köln präsentiert und auf www.unicef.de veröffentlicht. Wir möchten Sie anregen, diese Frage aufzunehmen und mit uns gemeinsam eine breite gesellschaftliche Diskussion zu starten. Fragen Sie Ihre Leser, Zuschauer oder Zuhörer, fragen Sie den Bürgermeister Ihrer Stadt, fragen Sie lokale Prominenz oder Passanten: „Was sind uns Kinder wert?“ Mehr

Kinder im Katastrophengebiet besonders anfällig für tödliche Krankheiten: Im indischen Bundesstaat Bihar sind 1,4 Millionen Menschen von den schweren Überschwemmungen betroffen, etwa eine Viertelmillion Häuser wurden zerstört. In Nepal wurden durch die Monsunfluten über 70.000 Menschen obdachlos. Vor allem die Kinder im Katastrophengebiet sind durch tödliche Krankheiten bedroht. UNICEF verstärkt seine Nothilfe und ruft zu Spenden auf. Mehr

Die wachsende Nachfrage kinderloser Paare aus den Industrieländern nach Kindern aus Entwicklungsländern hat in Nepal regelrechte „Märkte“ für Auslandsadoptionen entstehen lassen. Weil es in vielen Ländern an rechtlichen und fachlichen Strukturen fehlt, sind illegale und kriminelle Praktiken an der Tagesordnung. In Nepal entfallen nach einer neuen Studie von UNICEF und terre des hommes lediglich vier von 100 Adoptionen auf einheimische Familien. Die Studie dokumentiert zahlreiche illegale Praktiken bis hin zum Verkauf und zur Entführung von Kindern. UNICEF und terre des hommes fordern die Einhaltung der Kinderrechte und die Durchsetzung internationaler rechtlicher und fachlicher Standards bei Auslandsadoptionen. Mehr
Kinder im Katastrophengebiet besonders anfällig für tödliche Krankheiten Im indischen Bundesstaat Bihar sind 1,4 Millionen Menschen von den schweren Überschwemmungen betroffen, etwa eine Viertelmillion Häuser wurden zerstört. In Nepal wurden durch die Monsunfluten über 70.000 Menschen obdachlos. Vor allem die Kinder im Katastrophengebiet sind durch tödliche Krankheiten bedroht. UNICEF verstärkt seine Nothilfe und ruft zu Spenden auf. Mehr
Bundesregierung soll Vorreiterrolle übernehmen / Behörden und Provider müssen zusammen arbeiten
UNICEF Deutschland unterstützt den Vorstoß des BKA-Präsidenten Jörg Ziercke, der rasanten Ausbreitung der Kinderpornografie im Internet entschiedener entgegen zu treten. UNICEF fordert die Bundesregierung und die Internetprovider in Deutschland auf, eine Vorreiterrolle im Kampf gegen die weltweite kommerzielle sexuelle Ausbeutung von Kindern durch Pornografie zu übernehmen. Hierzu müssen sofortige Zugangssperren zu entsprechenden Seiten eingerichtet und klare gesetzliche Regelungen zum Stopp dieser Seiten geschaffen werden. Mehr

Rund 158.000 Menschen sind nach UN-Schätzungen im Kaukasus auf der Flucht, 40 Prozent von ihnen sind Kinder unter 16 Jahre. Die Stadt Gori im Norden Georgiens wurde von nahezu allen Einwohnern verlassen. Fast 67.000 Menschen haben allein in den Sammellagern um die georgische Hauptstadt Tiflis Zuflucht gesucht. Um das Überleben der Kinder zu sichern und die Situation der Flüchtlingsfamilien in Georgien erträglicher zu machen, ruft UNICEF jetzt dringend zu Spenden auf. Gleichzeitig betont UNICEF seine Sorge darüber, dass Hilfsorganisationen so gut wie keinen Zugang nach Südossetien haben und die Zivilbevölkerung dort nicht unterstützen können. Mehr

Der Krieg im Kaukasus trifft vor allem die Zivilbevölkerung. Nach Schätzungen der Vereinten Nationen sind über 100.000 Menschen auf der Flucht. „Das Ausmaß der Gewalt hat die Bevölkerung völlig überraschend getroffen“, sagte Benjamin Perks, stellvertretender Leiter von UNICEF in Georgien. Zwar haben Russland und Georgien inzwischen einem Friedensplan zugestimmt, doch die Kämpfe um die abtrünnigen Gebiete Abchasien und Süd-Ossetien halten weiterhin an. Mehr
In der Auseinandersetzung um das Erbe des Arztes und Kunstsammlers Gustav Rau hat das Landgericht Konstanz den Vorbescheid des Nachlassgerichts Konstanz zur Erteilung eines Erbscheins zugunsten der UNICEF-Stiftung vom Januar 2003 bestätigt. Mehr
UNICEF ruft anlässlich der am Sonntag in Mexiko beginnenden Welt-AIDS-Konferenz zu verstärktem Einsatz für das Überleben und den Schutz HIV-positiver Kinder auf. Im vergangenen Jahr haben sich in den Entwicklungs- und Schwellenländern schätzungsweise 370.000 Kinder mit dem HI-Virus angesteckt - zumeist durch ihre Mütter, während der Schwangerschaft oder bei der Geburt. Trotz verbesserter Behandlungsmöglichkeiten sind ihre Überlebenschancen weiterhin schlecht. Allein 2007 starben weltweit 270.000 Kinder an den Folgen von AIDS. Mehr

Drei Monate nach dem verheerenden Zyklon „Nargis“ sind in Myanmar nach Schätzungen von UNICEF weiter rund 700.000 Kinder und Jugendliche auf Hilfe angewiesen. Trotz der massiven Zerstörungen und der Behinderung der inter-nationalen Hilfe gelang es zwar, im Katastrophengebiet den Ausbruch von Seuchen zu verhindern und die Familien notdürftig mit Nahrung, Trinkwasser, Medikamenten und Plastikplanen zu versorgen. Mit Unterstützung von UNICEF haben auch in vielen Orten provisorische Schulen ihre Arbeit aufgenommen. Mehr
Weltweit haben über 2,5 Milliarden Menschen keinen Zugang zu hygienischen Sanitäranlagen, fast 1,2 Milliarden müssen ihre Notdurft im Freien verrichten. Die Zahl der Menschen ohne Zugang zu sauberem Trinkwasser ist dagegen erstmals unter eine Milliarde gesunken. Dies geht aus einem neuen Bericht von UNICEF und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hervor. Der Report „Progress on Drinking Water and Sanitation – Special Focus on Sanitation“ wird heute in New York vorgestellt – nach Ablauf des ersten Halbjahres des „Internationalen Jahres der sanitären Grundversorgung“. Mehr

Vertreter des J8-Gipfels von UNICEF präsentieren heute um 12 Uhr (19 Uhr Ortszeit) im japanischen Toyako den Staats- und Regierungschefs der G8 die Ergebnisse des internationalen Jugendtreffens/ Nora Zech (16) aus Köln vertritt das deutsche Team Nach einer Woche intensiver Arbeit beim internationalen J8-Jugendgipfel von UNICEF im japanischen Chitose (Insel Hokkaido) treffen heute neun Delegierte des J8 auf die Staats- und Regierungschefs der G8-Staaten und EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso. Im Namen der 39 Jugendlichen aus 15 Nationen übergeben sie ihnen um 19 Uhr Ortszeit (12 Uhr deutsche Zeit) die „Erklärung von Chitose“ mit ihren Forderungen, Lösungsvorschlägen und Ideen zu den G8-Themen Armut und Entwicklung, globale Gesundheit und Klimawandel. Mehr
Treffen mit den Regierungschefs der G8-Staaten am 7. Juli Köln, den 30.6.2008 - Das deutsche Junior8-Team macht sich heute auf den Weg nach Japan, um dort am Junior8-Gipfel in Chitose auf der Insel Hokkaido teilzunehmen. Insgesamt 39 Jugendliche aus den G8-Staaten und aus sieben Entwicklungsländern erarbeiten in dieser Woche gemeinsam ihre Thesen zu den G8-Themen „Klimawandel“, „Armut und Entwicklung“ sowie „Globale Gesundheit“. Der J8-Gipfel findet parallel zum G8-Gipfel (7. bis 9. Juli) statt. Eine Delegation des J8, darunter auch ein Mitglied des deutschen Teams, wird die Ergebnisse am 7. Juli den Staats- und Regierungschefs der G8 präsentieren. Mehr
Das Aktionsbündnis Kinderrechte (UNICEF, Deutsches Kinderhilfswerk, Deutscher Kinderschutzbund) fordert alle Bundesländer auf, den Entschließungsantrag der Freien Hansestadt Bremen zur Verankerung der Kinderrechte im Grundgesetz im Bundesrat mitzuzeichnen. Mehr

Große Hilfsbereitschaft für Kinder / Neuer Bericht macht die Arbeit von UNICEF transparenter / Spenden für UNICEF bleiben steuerlich absetzbar Mit 94,7 Millionen Euro Einnahmen erzielte UNICEF Deutschland im Jahr 2007 das drittbeste Ergebnis seiner Geschichte. „Spenden aus Deutschland sind eine der wichtigsten Stützen der UNICEF-Arbeit. Trotz der Führungskrise am Ende des Jahres war das Deutsche Komitee für UNICEF 2007 das erfolgreichste der insgesamt 36 Nationalkomitees in den Industrieländern“, sagte der neue UNICEF-Vorsitzende Dr. Jürgen Heraeus heute bei der Vorstellung des UNICEF-Geschäftsberichts 2007 in Köln. Mit dem neuen Bericht informiert das Deutsche Komitee für UNICEF ausführlicher als in den Vorjahren über die Finanzen und die weltweite Arbeit von UNICEF für Kinder in Not und den Einsatz für Kinderrechte. Mehr
Der neue Vorstand von UNICEF Deutschland ist seit knapp drei Monaten im Amt und legt - wie im April angekündigt - einen wesentlich erweiterten Geschäftsbericht für das Jahr 2007 vor. Der Bericht gibt detaillierte Informationen zu den UNICEF-Hilfsprogrammen, die mit deutschen Spendengeldern gefördert werden, sowie zur Arbeitsweise und den Finanzen von UNICEF. Der neue Vorstand hat wichtige Schritte unternommen, um das Vertrauen von Partnern und Spendern in die Arbeit von UNICEF wieder zu stärken. UNICEF ist nach wie vor als gemeinnützige Organisation anerkannt. Alle Spenden an UNICEF sind unverändert steuerlich absetzbar. Den neuen Geschäftsbericht sowie die weiteren Maßnahmen für mehr Transparenz möchten wir Ihnen bei einer Pressekonferenz vorstellen. Mehr

Anlässlich des Weltflüchtlingstags am 20. Juni ruft UNICEF zu verstärkter Hilfe für die Kinder im Irak auf. Fünf Jahre nach dem Beginn des Krieges bestimmen Unsicherheit, Gewalt, Angst und Armut das Leben der Kinder im Irak. Seit 2006 mussten über 850.000 Kinder und Jugendliche zusammen mit ihren Familien ihre Häuser verlassen und sind seither innerhalb des Landes auf der Flucht. Fast jedes zweite Kind im Grundschulalter geht nicht zur Schule. Und jedes fünfte Kind leidet an chronischer Mangelernährung. Insbesondere in zentralen und südlichen Landesteilen bestimmen Wassermangel, Stromausfälle, eine unzureichende Gesundheitsversorgung und verfallene Schulen den Alltag der Kinder. Die Angst vor Terroranschlägen ist hoch. Zehntausende Kinder haben Vater, Mutter, Geschwister oder Verwandte verloren. Mehr
Pressekonferenz am 18.6.2008 mit dem Leiter von UNICEF Irak, Roger Wright, der internationalen UNICEF-Botschafterin Vanessa Redgrave und Tom Koenigs, Vorstand UNICEF Deutschland, anlässlich des Weltflüchtlingstags (20.6.) 13.6.2008 - Anlässlich des Weltflüchtlingstags am 20. Juni ruft UNICEF zu verstärkter Hilfe für die Kinder im Irak auf. Fünf Jahre nach dem Beginn des Krieges bestimmen Unsicherheit, Gewalt und Armut das Leben der Kinder im Irak. UNICEF hat ein Bündel von Sofortmaßnahmen entwickelt, um besonders gefährdeten Kindern in Krisenzonen, Kindern in Flüchtlingslagern und Waisenkindern zu helfen. Mehr

UNICEF und die Kinderschutzorganisation ECPAT fordern die Bundesregierung, Internetprovider und Öffentlichkeit zum verstärkten Kampf gegen sexuelle Ausbeutung von Kindern auf. „Kinderpornografie und Kinderhandel haben sich zu riesigen Märkten mit enormen Gewinnspannen entwickelt“, sagte die stellvertretende UNICEF-Direktorin Hilde Johnson in Berlin bei der Konferenz „Kinder sind unverkäuflich!“. Die von UNICEF, ECPAT und der Friedrich-Ebert-Stiftung organisierte Tagung dient der Vorbereitung des dritten Weltkongresses gegen sexuelle Ausbeutung von Kindern und Jugendlichen im November 2008 in Rio de Janeiro. Die Vereinten Nationen schätzen, dass weltweit 1,8 Millionen Kinder zu Prostitution und Pornografie gezwungen werden. Rund 1,2 Millionen Mädchen und Jungen jährlich fallen Menschenhändlern zum Opfer. „Von daher ist es von zentraler Bedeutung, dass die grenzüberschreitende Zusammenarbeit gegen kriminelle internationale Netzwerke verstärkt wird“, sagte Hilde Johnson. Mehr
Die Klasse 7a der Bischöflichen Realschule (Johann-Heinrich-Schmülling-Schule) in Warendorf (NRW) ist UNICEF-JuniorBotschafter des Jahres 2008. UNICEF-Botschafter Joachim „Blacky“ Fuchsberger und der UNICEF-Vorsitzende Dr. Jürgen Heraeus überreichten den begehrten Preis in der Frankfurter Paulskirche an die 31 Schülerinnen und Schüler für ihre Aktion „Die Zeit läuft ab“ zum Thema HIV/AIDS. Der Wettbewerb „UNICEF-JuniorBotschafter des Jahres“ feiert 2008 Jubiläum: Der so genannte „Oscar für Kinderrechte“ wurde zum fünften Mal verliehen. Bundesweit haben sich dieses Jahr rund 14.000 Kinder und Jugendliche als JuniorBotschafter für Kinderrechte engagiert. Eine Jury aus acht Kindern und acht Erwachsenen wählte aus 129 Einsendungen die Plätze 1 bis 5 des „JuniorBotschafter des Jahres“ und die Gewinner des zum ersten Mal vergebenen Sonderpreises „Kinderrechte in der Schule“ aus. Mehr

Am Montag, 9. Juni 2008, vergibt UNICEF in der Frankfurter Paulskirche die Auszeichnungen für den "UNICEF-JuniorBotschafter des Jahres 2008". Der Preis wird zum fünften Mal verliehen. Rund 14.000 Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre haben sich dieses Mal als JuniorBotschafter für Kinderrechte engagiert. In der Paulskirche werden im Beisein von rund 600 Kindern, UNICEF-Botschafter Joachim "Blacky" Fuchsberger, dem UNICEF-Vorsitzenden Dr. Jürgen Heraeus und anderen Prominenten sechs Auszeichnungen vergeben: die Plätze 1 bis 5 und der erstmalig ausgeschriebene Sonderpreis "Kinderrechte in der Schule". Mehr
Kinderprostitution, Kinderpornografie und Kinderhandel haben sich in den vergangenen Jahren zu riesigen Märkten mit enormen Gewinnspannen entwickelt. Weltweit werden schätzungsweise 1,8 Millionen Kinder pro Jahr zu Prostitution und Pornografie gezwungen und 1,2 Millionen Mädchen und Jungen wie Ware verkauft. Kinderpornografie im Internet ist eine zunehmende Gefahr auch für Kinder in Deutschland. Ein halbes Jahr vor dem dritten Weltkongress gegen sexuelle Ausbeutung von Kindern und Jugendlichen im November 2008 in Rio de Janeiro rufen die Kinderrechtsorganisation ECPAT, UNICEF und die Friedrich-Ebert-Stiftung mit einer Vorbereitungskonferenz in Berlin die Bundesregierung zum verstärkten Kampf gegen kommerzielle sexuelle Ausbeutung von Kindern auf. Aus diesem Anlass laden wir Sie herzlich zu einem Pressegespräch ein, an dem auch die stellvertretende UNICEF-Direktorin Hilde Johnson teilnehmen wird. Mehr
Der „UNICEF-JuniorBotschafter des Jahres“ feiert 2008 ein kleines Jubiläum: Der so genannte „Oskar für Kinderrechte“ wird zum fünften Mal verliehen. Mit dem „JuniorBotschafter des Jahres“ zeichnet UNICEF Kinder aus, die sich auf besonders engagierte und phantasievolle Weise für die Kinderrechte weltweit einsetzen. Rund 14.000 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren haben sich diesmal aktiv als JuniorBotschafter engagiert. Eine Jury aus Kindern und Erwachsenen hat aus 129 Einsendungen die besten fünf Aktionen ausgewählt. Zusätzlich wird in diesem Jahr zum ersten Mal der Sonderpreis „Kinderrechte in der Schule“ verliehen. Zu den Laudatoren gehören UNICEF-Botschafter Blacky Fuchsberger, der UNICEF-Vorsitzende Dr. Jürgen Heraeus und seine Stellvertreterin Ann Kathrin Linsenhoff. Mehr
Wir, das deutsche J8-Team – das sind Jasmin Astaki-Bardeh (16), Julika Prantner-Weber (16), Alexander Wegner (17) und Nora Zech (16) – haben die Chance, vom 1. bis 10. Juli am J8-Gipfel in Japan teilzunehmen. Der J8-Gipfel findet 2008 zum vierten Mal parallel zum G8-Gipfel statt. In diesem Jahr werden wir zusammen mit 35 anderen Jugendlichen aus den G8-Staaten und sieben Entwicklungsländern unsere Thesen zu den G8-Themen erarbeiten. Die diesjährigen Schwerpunkte sind Armut und Entwicklung, Klimawandel sowie HIV/AIDS und Kindersterblichkeit. Wir als die Generation von morgen sind direkt von den Auswirkungen der politischen Entscheidungen von heute betroffen. Darum wollen wir unsere Zukunft selbst in die Hand nehmen und schon jetzt an politischen Prozessen beteiligt werden. Unser Ziel ist es, die G8-Staats- und Regierungschefs zum Nachdenken und Handeln zu bewegen und sie an ihre Versprechen vergangener Gipfel zu erinnern. Mehr
Vier Wochen nach dem Zyklon Nargis hat UNICEF in Myanmar die Aktion „Zurück in die Schule“ zur Einrichtung von Notschulen gestartet. In einigen betroffenen Gebieten soll bereits am kommenden Montag der Unterricht wieder provisorisch aufgenommen werden. In den schwer verwüsteten Bezirken im Irrawaddy-Delta und einem Bezirk von Rangun wird dies allerdings erst in einigen Wochen möglich sein. Seit zwei Wochen verteilt UNICEF Schul- und Lernmaterial sowie Materialien zur Reparatur der Schulgebäude. Insgesamt stellt UNICEF hierfür 1.000 Schulzelte, 100.000 Schulpakete mit Lern- und Arbeitsmaterialien, Schulbücher für 150.000 Kinder und 200.000 Plastikplanen für die notdürftige Reparatur von Dächern sowie Spiel- und Sportutensilien bereit. Schätzungsweise 4.000 Grundschulen für 1,1 Millionen Kinder wurden durch den Zyklon Nargis schwer beschädigt oder zerstört. UNICEF benötigt für die Aktion „Zurück in die Schule“ in den kommenden sechs Monaten rund sechs Millionen Euro. Mehr
Mit dem Vorstoß des Berliner Jugend- und Bildungssenators Zöllner, die Kinderrechte ins Grundgesetz aufzunehmen, können die Jugendminister heute der Bundesregierung einen entscheidenden Impuls geben. Bundesländer wie das Saarland, Nordrhein-Westfalen oder auch Brandenburg haben schon eine entsprechende Verankerung in ihren Landesverfassungen. Mit der Unter-zeichnung der EU-Charta hat sich Deutschland zu den dort klar benannten Kinderrechten bekannt. Nun muss die CDU ihre Blockadehaltung aufgeben, wenn selbst unionsgeführte Bundesländer wie Bayern den Kinderrechten aufgeschlossen gegenüber stehen. Die aktuelle Diskussion um wachsende Kinderarmut zeigt, dass es dringend notwendig ist, den Rechten der Kinder als eigenständige Belange auch auf gesamtstaatlicher Ebene Verfassungsrang zu geben. Mehr
UNICEF fordert Bund, Länder und Gemeinden auf, die Lebenschancen von benachteiligten Kindern in Deutschland zu verbessern. Hierbei geht es nicht nur um eine bessere materielle Versorgung von Kindern. Die Qualität und Zielgenauigkeit bestehender Förder- und Bildungsangebote entscheidet maßgeblich über die Zukunftschancen. Zu diesem Ergebnis kommt der „UNICEF-Bericht zur Lage der Kinder in Deutschland“, der heute gemeinsam mit Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen in Berlin vorgestellt wurde. Führende deutsche Kindheitsforscher kritisieren darin, dass Politik und Gesellschaft das Wohlergehen von Kindern bis heute nicht als den zentralen Maßstab für die Zukunftsfähigkeit der Gesellschaft ansehen. Im internationalen Vergleich der Industrienationen ist Deutschland trotz erheblicher Aufwendungen nur Mittelmaß, wenn es um darum geht, eine verlässliche Lebensumwelt für Kinder zu schaffen und den Ausschluss von benachteiligten Kindern zu verhindern. In Deutschland wächst die Kluft zwischen den Kindern, die gesund, abgesichert und gefördert aufwachsen und solchen, deren Alltag durch Hoffnungslosigkeit, Mangel und Ausgrenzung geprägt ist – mit weit reichenden Folgen für ihr ganzes Leben. Mehr
Die Situation für die etwa 250.000 Kinder und Jugendlichen, die weltweit als Soldaten eingesetzt werden, hat sich in den vergangenen vier Jahren kaum verbessert. Zu diesem Ergebnis kommt der neue Weltreport Kindersoldaten 2008, den das Deutsche Bündnis Kindersoldaten heute in Berlin vorstellt. "Der Wille der internationalen Staatengemeinschaft, den Missbrauch von Kindern als Soldaten zu beenden, ist da, und es gibt einzelne Fortschritte", so Ralf Willinger, terre des hommes-Experte zum Thema Kindersoldaten. "Doch die bisherigen Anstrengungen reichen bei weitem nicht aus. Sie erreichen den Großteil der betroffenen Kinder und Jugendlichen noch immer nicht oder zu spät." Besonders gravierend sei die Situation in Ländern wie Kolumbien, der Demokratischen Republik Kongo oder Burma. Mehr
Gefährliche Durchfallerkrankungen bei Kindern haben im Katastrophengebiet in Myanmar in den vergangenen Tagen stark zugenommen. UNICEF-Mitarbeiter in Labutta im Irrawaddy-Delta berichten, dass dort bereits jedes dritte Kind davon betroffen ist. Ohne medizinische Hilfe ist die Gefahr des Austrocknens des Körpers groß. Vielfach sind die Kinder ohnehin chronisch mangelernährt. UNICEF hat große Mengen Orale Rehydratationssalze zur Verfügung gestellt, um die Kinder zu behandeln. Doch viele abgelegene Ortschaften sind immer noch ohne Versorgung. Starke Regenfälle erschweren die Lage der Überlebenden und die Arbeit der Helfer zusätzlich. Mehr

UNICEF befürchtet, dass schätzungsweise eine Million Kinder im Katastrophengebiet in Myanmar auf Hilfe angewiesen sind. Zwei Wochen nach dem Zyklon sind nach Berichten von UNICEF-Helfern besonders die Kinder von lebensgefährlichen Krankheiten bedroht. Nach vorsichtigen Schätzungen drängen sich über 550.000 Menschen in mehr oder weniger improvisierten Notaufnahmelagern, Klöstern und öffentlichen Einrichtungen. Etwa 40 Prozent davon sind Kinder und Jugendliche. Viele schlafen auf dem nackten Boden und sind schutzlos dem Regen ausgeliefert. Immer mehr Kinder leiden unter Durchfall, Hautkrankheiten und Atemwegserkrankungen. Viele Kinder haben ihre Eltern verloren oder wurden von ihnen getrennt. UNICEF unterstützt die Registrierung und Betreuung unbegleiteter Kinder und hilft mit Radioaufrufen bei der Suche nach Angehörigen. Mehr
UNICEF richtet Kinderschutzzonen in Notaufnahmelagern für die Opfer des Wirbelsturms ein. Hier finden insbesondere Kleinkinder und Kinder, die ihre Eltern verloren haben oder von ihnen getrennt wurden, Schutz und Unterstützung. Viele Kinder im Katastrophengebiet stehen unter Schock. „Die Kinder leben unter physisch wie psychisch extrem belastenden Bedingungen“, sagt Ramesh Shresta, der Leiter von UNICEF in Myanmar. „Sie brauchen Orte, wo sie sich sicher fühlen und wo sie persönliche Zuwendung und Hilfe finden.“ Schätzungsweise 40 Prozent der Bevölkerung in den verwüsteten Gebieten sind Kinder und Jugendliche. Heute wird ein UNICEF-Hilfsflug mit Basismedikamenten zur Versorgung von 300.000 Menschen für drei Monate in Rangun erwartet. Er ist gestern Abend in Amsterdam gestartet. Weitere Transportflüge bringen therapeutische Spezialnahrung zur Versorgung schwer mangelernährter Kinder, Großzelte und Wassertanks. UNICEF-Mitarbeiter berichten, dass es bisher keine Probleme mit der Regierung bei der Verteilung von Hilfsgütern gab. UNICEF arbeitet dabei eng mit dem Roten Kreuz in Myanmar zusammen. Mehr

Knapp eine Woche nach dem verheerenden Zyklon wird die Situation der Kinder in Myanmar immer schwieriger. Tausende Kinder haben ihre Eltern verloren oder wurden von ihnen getrennt. Allein in der Ortschaft Myaing Mya schätzt UNICEF die Zahl unbegleiteter Kinder auf 2.000. Sie wurden zusammen mit 15.000 Obdachlosen aus der völlig zerstörten Stadt Laputta dorthin gebracht. UNICEF bereitet zusammen mit Partnern die Registrierung und Versorgung unbegleiteter Kinder im Irrawaddy-Delta vor. In den überfüllten und unhygienischen Notunterkünften leiden besonders die Kleinkinder und schwangeren Frauen. UNICEF verhandelt mit den lokalen Behörden, um so rasch wie möglich spezielle Kinderzonen in den Lagern einzurichten. In zwei Lagern in Hlaing Thar Yar werden heute die ersten zwei Kinderzonen für 700 Kinder ihre Arbeit aufnehmen. Mehr

UNICEF hat heute in Genf die internationale Gemeinschaft um Unterstützung für die Not leidende Bevölkerung in Myanmar (früher Burma) gebeten. UNICEF leistet mit 130 Mitarbeitern und einem Netzwerk von Partnern vom ersten Tag an Nothilfe in Myanmar und bringt weitere Experten ins Land. In den kommenden Wochen werden allein für die Soforthilfe rund sechs Millionen Euro benötigt. UNICEF Deutschland stellte 500.000 Euro bereit und ruft zu Spenden auf. Mit den Nothilfegeldern wird UNICEF weitere Medikamente und lebensnotwendige Hilfsgüter beschaffen, die Wasserversorgung wieder in Gang setzen und Kinderzonen in Notaufnahmelagern einrichten. Weiter sollen Notschulen eingerichtet und unbegleitete Kinder registriert und wieder mit ihren Angehörigen zusammen gebracht werden. Mehr

Vier Tage nach dem Zyklon warten in Myanmar (Burma) immer noch zahllose Familien auf Hilfe. Mit Hochdruck arbeitet UNICEF daran, die von der Außenwelt abgeschnittenen Ortschaften im Irrawaddy-Delta zu versorgen. So wurden dort erstmals Medikamente für die Grundversorgung von 150.000 Menschen sowie 70 Erste-Hilfe-Sets, Plastikplanen, Chemikalien zur Wasserreinigung sowie Medikamente gegen Durchfall verteilt. Auch im Großraum Rangun werden Hilfsgüter gezielt an Bedürftige verteilt wie zum Beispiel in Kinderheimen. Die Hilfsgüter stammen aus lokalen Warenlagern, die UNICEF für Katastrophenfälle eingerichtet hatte. Mehr

Nach dem verheerenden Zyklon Nargis droht Hunderttausenden Familien in Myanmar (früher Burma) akute Gefahr durch verschmutztes Trinkwasser, Krankheiten und Nahrungsmangel. UNICEF befürchtet, dass die Opferzahlen weiter steigen könnten und eine zweite Katastrophe droht, wenn die Not leidende Bevölkerung nicht rasch mit dem Nötigsten versorgt wird. Bis Dienstagmorgen 8.30 Uhr wurde die Zahl der Toten auf 15.000 geschätzt und weitere 3.000 Menschen galten als vermisst. UNICEF hat begonnen, aus seinen Vorratslagern in den verwüsteten Regionen Tabletten zur Wasseraufbereitung, Medikamente gegen Durchfall, Decken, Zusatznahrung und Hygieneartikel an obdachlose Familien zu verteilen. Mit Hubschraubern der Regierung wurden Hilfsgüter in die besonders betroffene Stadt Laputta im Irrawaddy-Delta gebracht. Mehr

Anlässlich des morgigen Welt-Malariatags ruft UNICEF zu verstärkten Maßnahmen gegen die Ausbreitung der tödlichen Tropenkrankheit auf. Malaria ist bis heute eine der gefährlichsten Krankheiten für Kinder. So sterben nach Schätzungen von UNICEF allein auf dem afrikanischen Kontinent jedes Jahr 800.000 Kinder unter fünf Jahren an Malaria. Der durch die Anopheles-Mücke übertragene Erreger ist auch Hauptursache für Anämie, Frühgeburten und die hohe Müttersterblichkeit in zahlreichen Ländern.
Etwa 40 Prozent der Weltbevölkerung leben in Regionen, in denen Malaria verbreitet ist. In 107 Ländern, vor allem auf dem afrikanischen Kontinent und in Südostasien, ist die Krankheit endemisch. Aber auch mindestens 30.000 Tropenreisende aus den Industriestaaten stecken sich jedes Jahr an, oftmals mit langfristigen Folgen, wenn zum Beispiel die Behandlung zu spät begonnen wird. Trotz der Gefährlichkeit ist vielen Menschen die Bedrohung durch Malaria nicht bewusst oder wird nicht ernst genug genommen. Mehr
Der Vorsitzende des Deutschen Komitees für UNICEF, Dr. Jürgen Heraeus, hat heute in Köln den früheren nordrhein-westfälischen Staatssekretär Wolfgang Riotte (69) als Interims-Geschäftsführer vorgestellt. Riotte wird bei UNICEF für eine Übergangszeit von einigen Monaten die Geschäftsführung übernehmen und mit dem in der vergangenen Woche neu gewählten Vorstand die schon eingeleiteten Reformen umsetzen. „Gemeinsam können wir jetzt rasch die anstehenden Aufgaben wie die Satzungsreform und die Überarbeitung der Geschäftsabläufe angehen, damit UNICEF wieder so dasteht, wie es diese Organisation verdient hat“, sagte Heraeus heute in der Kölner Bundesgeschäftsstelle. Mehr
Der neue Vorsitzende des Deutschen Komitees für UNICEF, Dr. Jürgen Heraeus, hat gemeinsam mit dem neuen Vorstand einen Interims-Geschäftsführer bestimmt. Dieser wird am Montag die Leitung der UNICEF-Geschäftsstelle in Köln übernehmen und die eingeleiteten Reformen vorantreiben. Als Unterstützer haben führende Beratungsunternehmen ein „Team UNICEF“ gebildet und stellen ihr Know-how und ihre Dienstleistungen pro bono zur Verfügung. Mehr

Trotz Fortschritten bei der Prävention und der medizinischen Behandlung von AIDS sind Kinder in den Entwicklungsländern besonders von der Immunschwächekrankheit bedroht. So haben sich im vergangenen Jahr nach Schätzungen von UNICEF weltweit 420.000 Mädchen und Jungen unter 15 Jahren mit dem HI-Virus angesteckt. Die meisten dieser Kinder kamen bereits mit dem Virus auf die Welt: Sie infizierten sich vor, während oder nach der Geburt bei ihrer Mutter. Jedes zweite von ihnen wird noch vor seinem zweiten Geburtstag sterben, wenn es nicht rechtzeitig medizinisch behandelt wird. 290.000 Kinder starben allein im vergangenen Jahr an den Folgen von AIDS. Dies geht aus dem Bericht „Kinder und AIDS“ hervor, mit dem UNICEF eine Bestandsaufnahme der Hilfe für betroffene Kinder vorlegt. Mehr

Die Sieger des diesjährigen J8-Wettbewerbs von UNICEF stehen fest: Nora Zech (16), Julika Prantner-Weber (16) und Jasmin Astaki-Bardeh (15) aus Köln sowie Alexander Wegner (17) aus Rathenow/ Brandenburg fahren vom 1. bis 10. Juli 2008 zum J8-Gipfel im japanischen Chitose. UNICEF organisiert zum vierten Mal parallel zum G8-Treffen der Staats- und Regierungschefs der großen acht Industrienationen (7. bis 9. Juli) einen Jugendgipfel. Jugendliche aus Industrie- und Entwicklungsländern diskutieren dort die Themen der G8: Armut, HIV/AIDS und Klimawandel. Sie erarbeiten dabei eigene Lösungsvorschläge und Forderungen an die mächtigsten Politiker der Welt. Mehr

Dr. Jürgen Heraeus ist neuer ehrenamtlicher Vorsitzender des Deutschen Komitees für UNICEF. Der gestern neu gewählte Vorstand hat heute in seiner ersten Sitzung in Berlin Heraeus einstimmig als Vorsitzenden bestimmt. „Gemeinsam wollen wir die begonnenen Reformen bei UNICEF Deutschland voranbringen und für die Rechte der Kinder eintreten“, erklärte der neue Vorsitzende. Mehr
Auf seiner außerordentlichen Mitgliederversammlung in Berlin hat das Deutsche Komitee für UNICEF einen neuen Vorstand gewählt. Die Wahl ist ein wichtiger Meilenstein für die personelle Erneuerung und die anstehendenen Reformen. Mehr
UNICEF unterstützt die Transparenzinitiative der Entwicklungszusammenarbeit, die verschiedene Hilfsorganisationen unter dem Dach des Verbandes Deutscher Nichtregierungsorganisationen VENRO gestartet haben. Die Initiative legt heute in Berlin einen Plan für mehr Offenheit, Vergleichbarkeit und Kontrolle von Nichtregierungsorganisationen vor. UNICEF war an den Diskussionen beteiligt und trägt die Erklärung mit. Mehr
Auf seiner außerordentlichen Mitgliederversammlung am 10. April in Berlin wird das Deutsche Komitee für UNICEF einen neuen Vorstand wählen. Der Interimsvorsitzende Reinhard Schlagintweit kündigte an, dass alle amtierenden Vorstandsmitglieder ihre Ämter zur Verfügung stellen werden. "Ein neu gewählter Vorstand soll das Signal für den Neuanfang bei UNICEF setzen. Es gilt jetzt, das Vertrauen der Spender zurück zu gewinnen und die weltweite Arbeit von UNICEF für Kinder und ihre Rechte wieder in den Blickpunkt zu rücken." Mehr

Das Aktionsbündnis Kinderrechte (Deutsches Kinderhilfswerk, Deutscher Kinderschutzbund und UNICEF) fordert die Spitze der CDU/CSU-Bundestagsfraktion auf, endlich die Aufnahme von Kinderrechten in das Grundgesetz zu ermöglichen. Nach dem wegweisenden Urteil des Bundesverfassungsgerichts zu Kinder-Grundrechten dürfe sich der Gesetzgeber nicht mehr vor der Verantwortung drücken, so das Aktionsbündnis. Der Bundestag müsse jetzt die Ausformulierung der Kinderrechte im Grundgesetz übernehmen. Mehr

Zum Weltwassertag am 22. März ruft UNICEF dazu auf, die Versorgung der Menschen mit sauberem Trinkwasser und sanitären Einrichtungen zu verbessern. Weltweit haben 1,1 Milliarden Menschen nicht genug sauberes Wasser zum Leben. 2,6 Milliarden Menschen – mehr als 40 Prozent der Weltbevölkerung – müssen ohne ausreichende sanitäre Einrichtungen auskommen, darunter 980 Millionen Kinder. Die Folgen sind lebensbedrohliche Infektionen und schwere Durchfallerkrankungen. Verunreinigtes Wasser und mangelnde Hygiene zählen zu den Hauptursachen für die hohe Kindersterblichkeit in vielen Entwicklungsländern. Durchfallerkrankungen führen jährlich zum Tod von 1,8 Millionen Menschen. Bei Kindern unter fünf Jahren sind sie nach Lungenentzündungen die zweithäufigste Todesursache. Jeden Tag sterben 5.000 Kinder, weil sie unter unhygienischen Bedingungen und ohne ausreichende sanitäre Einrichtungen leben müssen. „Wasser ist Leben – das sieht jeder sofort ein. Doch auch ordentliche Sanitäranlagen und Abwassersysteme sind überlebenswichtig für Kinder und verdienen oberste Priorität“, sagte UNICEF-Schirmherrin Eva Luise Köhler. Mehr
Wichtige Firmenpartner von UNICEF Deutschland haben ihr Engagement bekräftigt und Hilfe bei der Bewältigung der aktuellen Krise angeboten. Zu den Partnern, die mit UNICEF Deutschland eine zum Teil langjährige Zusammenarbeit verbindet, gehören Siemens, IKEA, Danone Waters (Volvic), United Internet (WEB.DE, GMX, 1&1), der Papierhersteller Stora Enso, Deutsche SiSi-Werke (Capri-Sonne), Amway, Procter & Gamble (Pampers), Gardena und Fleurop. Vertreter der Firmenpartner waren einer Einladung von UNICEF gefolgt, um sich über die nächsten Schritte und die Reformen bei UNICEF informieren zu lassen. Ausdrücklich boten die Partner UNICEF auch ihre Unterstützung an, um die Vertrauenskrise zu bewältigen. Besprochen wurden bereits mögliche Hilfen bei der Neuorganisation der Führungsstruktur und der Umstrukturierung von Managementprozessen. Mehr

Alle vier Jahre bekommen wir ein wertvolles Geschenk: 24 Stunden zusätzliche Zeit. 2008 ist wieder ein Schaltjahr, in dem wir mit dem 29. Februar einen Tag geschenkt bekommen. Zeit, in der wir vielleicht arbeiten, die wir mit Familie und Freunden verbringen können, die wir nutzen, um Sport zu machen oder zu entspannen, um etwas Neues auszuprobieren oder einfach ein Tag wie jeder andere auch. Für Millionen Menschen in Entwicklungsländern hingegen können 24 zusätzliche Stunden einen Tag mehr Not bedeuten, einen Tag mehr Hunger und Durst, einen Tag mehr Krieg.
UNICEF hat deshalb 1996 die Aktion „Der geschenkte Tag“ ins Leben gerufen und bittet seitdem alle vier Jahre darum, den Schalttag symbolisch zum Geschenk für Kinder zu machen. Auf www.unicef.de stellt UNICEF jeden Tag ein Kind aus einem Entwicklungsland vor und bittet um Unterstützung. Mehr

Anlässlich der Unabhängigkeitserklärung der albanischen Führung im Kosovo macht UNICEF auf die schwierige Lebenssituation der Kinder aus Roma-Familien aufmerksam. Nach einer aktuellen Untersuchung von UNICEF sind die Roma-Kinder ärmer, werden medizinisch schlechter versorgt, gehen seltener zur Schule und leben in schlechteren Wohnungen als ihre albanischen und serbischen Altersgenossen im Kosovo. Viele Roma-Kinder müssen arbeiten, um zum Einkommen der Familie beizutragen. Mehr

Jedes Kind und jeder Jugendliche bis 18 Jahre kann „UNICEF JuniorBotschafter“ werden und sich für Kinderrechte stark machen. Bis zum 30. März können Schulklassen, Teams oder einzelne Mädchen und Jungen mit ihren Aktionen außerdem an einem Wettbewerb teilnehmen und „UNICEF JuniorBotschafter des Jahres 2008“ werden. Eine Jury aus Kindern und Erwachsenen legt gemeinsam fest, welche Aktion den Preis bekommt. Die Sieger werden im Juni bei einer Feier in der Frankfurter Paulskirche prämiert. Mehr
In seiner Sitzung am 13. Februar 2008 hat der Vorstand das Angebot des Geschäftsführers Dietrich Garlichs angenommen, sein Amt zur Verfügung zu stellen. Herr Garlichs ist damit ab dem 14.2.2008 nicht mehr Geschäftsführer des Deutschen Komitees für UNICEF. Er tritt mit sofortiger Wirkung auch von seinem Amt als Vorstand der UNICEF-Stiftung zurück; über seine Nachfolge in dieser Funktion wird der Stiftungsrat zeitnah entscheiden. Mehr
UNICEF hat mir die Möglichkeit gegeben, 18 Jahre an einer der wichtigsten Aufgaben unserer Gesellschaft mitzuarbeiten: dem Wohlergehen von Kindern und der Verwirklichung ihrer Rechte. Das Fundament dieser Arbeit ist Vertrauen. Dieses Fundament ist in den vergangenen Wochen erschüttert worden. Das Deutsche Komitee für UNICEF hat sich zu einem Neuanfang entschieden. Diesen habe ich von Anfang an entschieden unterstützt. Ein Neubeginn birgt die Möglichkeit, neu zu denken und zu handeln. Ich habe daher dem Vorstand mitgeteilt, dass ich bereit bin, meine Position als Geschäftsführer zur Verfügung zu stellen. Ich tue dies mit der Überzeugung, dass UNICEF die Möglichkeit haben muss, sich mit ungeteilter Kraft der Arbeit für das Wohl von Kindern zu widmen. Mehr
Berlin/Köln 6.2.2008
Die Eckpunkte für die nächsten Schritte:
1. Leitbild
2. Selbstverpflichtung der Geschäftsleitung
3. Transparente Finanzberichterstattung
4. Finanz- und Vertragscontrolling
5. Aufsicht und Kontrolle in den Vereinsorganen
6. Führung und Zusammenarbeit. Mehr
Heide Simonis hat auf der heutigen Sitzung des Vorstands des Deutschen Komitees für UNICEF ihren Rücktritt vom Amt der Vorsitzenden erklärt, um UNICEF einen Neuanfang zu erleichtern. Mehr

Kurt Beck und Sabine Christiansen starteten heute die bundesweite Kampagne Aktion Tagwerk – „Dein Tag für Afrika“ 2008. Die UNICEF-Botschafterin und der rheinland-pfälzische Ministerpräsident riefen alle Schülerinnen und Schüler in Deutschland zum Mitmachen auf. Aktion Tagwerk und UNICEF organisieren die Kampagne zum zweiten Mal gemeinsam in ganz Deutschland. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich dabei einen Tag im Schuljahr für Bildungsprojekte in Afrika ein. Teilnehmen können Schüler aller Schulformen von der 1. bis zur 13. Klasse. Was sie genau machen, entscheiden sie selbst. Manche organisieren beispielsweise einen Flohmarkt oder Kuchenverkauf, andere gehen einen Tag lang arbeiten und spenden ihren Verdienst. Höhepunkt der Kampagne ist der bundesweite Aktionstag am Dienstag, 17. Juni 2008. Beim Kampagnenstart legten sich die Prominenten selbst ins Zeug: Sie stapelten vor dem Haus der Landesvertretung Rheinland-Pfalz in Berlin Umzugskartons und gaben damit ein Beispiel für einen von vielen Hilfsdiensten, die Schülerinnen und Schüler an ihrem Aktionstag gegen eine Spende verrichten. Mehr

Mit einer großen Dankesfeier im Rathaus ist die erfolgreiche Städtepartnerschaft von Lübeck und UNICEF offiziell zu Ende gegangen. Über 160 Aktionen und Veranstaltungen haben die Lübecker 2007 organisiert und dabei rund 340.000 Euro eingenommen, die den UNICEF-Projekten „Schulen für Afrika“ und „Wasser im Sudan“ zugute kommen. „Wir können sehr zufrieden sein“, sagt Bürgermeister Bernd Saxe, „unser Ziel, einen Euro pro Einwohner zu sammeln, haben wir weit übertroffen.“ Die UNICEF-Vorsitzende Heide Simonis dankte der Stadt, der Lübecker UNICEF-Arbeitsgruppe unter Leitung von Ingrid Stockfisch und den vielen Menschen, Vereinen und Firmen, die sich mit Engagement und Phantasie für die Städtepartnerschaft eingesetzt haben: „Alle zusammen haben die Partnerschaft zu einem tollen Erfolg für Kinder gemacht. Und sie haben damit ein Fundament gelegt, damit Lübeck auch künftig zu den Vorreitern gehört, wenn es um Kinder und ihre Rechte geht.“ Mehr

Trotz weltweiter Fortschritte im Kampf gegen die Kindersterblichkeit sterben nach neuesten Berechnungen von UNICEF weiterhin jeden Tag mehr als 26.000 Kinder unter fünf Jahren. Dies sind 9,7 Millionen Todesfälle im Jahr. Die häufigsten Todesursachen sind Komplikationen während der Geburt, Lungenentzündung, Durchfall, Malaria, Masern und AIDS. Die Länder mit der höchsten Kindersterblichkeit sind Sierra Leone (270 Todesfälle pro Tausend Geburten), Angola (260 pro 1.000) und Afghanistan (257 pro 1.000). Von den Entwicklungsländern haben Kuba mit 7 Todesfällen pro Tausend und Sri Lanka mit 13 pro Tausend Geburten die besten Werte. Der Kampf gegen die Kindersterblichkeit ist für UNICEF ein zentraler Maßstab für eine gute Regierungsführung und Vorraussetzung für die soziale Entwicklung eines Landes. „Fortschritte im Kampf gegen die Kindersterblichkeit sind nicht allein abhängig von der Wirtschaftskraft eines Landes, sondern auch von der Entschlossenheit, mit der Politiker dieses Ziel verfolgen“, erklärte ein UNICEF-Sprecher in Köln. So haben es immerhin ein Drittel der 50 ärmsten Länder der Welt geschafft, die Kindersterblichkeit seit 1990 um 40 Prozent zu senken. Mehr
Auf ihrem Gipfeltreffen in Japan vom 7. bis 9. Juli 2008 beraten die G8 über drängende Probleme wie Armut, AIDS und den Klimawandel. Was die Politiker entscheiden, hat direkte Auswirkungen auf das Leben von Millionen Kindern und Jugendlichen – in den Industriestaaten wie in den ärmsten Ländern der Welt. Kinder und Jugendliche haben das Recht, an den Entscheidungen, die sie betreffen, beteiligt zu werden. Sie sollen mitreden, wenn es um die Zukunft der Welt geht. UNICEF lädt deshalb vom 1. bis 10. Juli 2008 zum „Junior8“-Gipfel ein. Aus jedem G8-Land können vier Jugendliche teilnehmen. Aus Entwicklungsländern kommen sieben Jugendliche nach Japan. Mehr

Aus Angst vor den Gewaltausbrüchen sind in Kenia in den vergangenen Tagen nach Schätzungen der Vereinten Nationen mehr als 250.000 Menschen aus ihren Häusern geflohen. Rund die Hälfte der Flüchtlinge sind Kinder. UNICEF beobachtet mit Sorge, dass viele Menschen – zum Teil unter militärischem Schutz – in Regionen gebracht werden, die zwar sicherer sind, in denen sie aber keine Lebensgrundlage haben. „Wir befürchten, dass diese Familien mittellos und ohne jede Hilfe sind", sagt UNICEF-Mitarbeiterin Pamela Sittoni. UNICEF-Helfer berichten, dass vor allem im Westen des Landes vielerorts Häuser niedergebrannt oder geplündert wurden. Mehrere hundert Menschen wurden umgebracht. Mehr
Nach den tagelangen schweren Unruhen im ostafrikanischen Kenia brauchen vermutlich rund 500.000 Menschen humanitäre Hilfe, die meisten von ihnen Frauen und Kinder. UNICEF arbeitet mit dem kenianischen Roten Kreuz zusammen, um die von der Gewalt besonders betroffenen Menschen mit dem Nötigsten zu versorgen. Die Menschen brauchen dringend Lebensmittel, Wasser, Unterkünfte und Medikamente. Frauen und Kinder müssen vor Übergriffen geschützt werden, in den betroffenen Regionen wurde von zahlreichen Fällen sexueller Gewalt berichtet. UNICEF wird zunächst rund 50.000 von Mangelernährung bedrohte Kinder sowie Tausende Schwangere und stillende Mütter versorgen. Darüber hinaus wird UNICEF 15.000 Pakete mit Decken, Plastikplanen, Kochsets und Kanistern an Familien verteilen und über 100.000 Menschen mit Wasser und sanitären Einrichtungen versorgen. Die Nothilfe kann erst jetzt einsetzen, nachdem wichtige Straßenverbindungen wieder offen und der Transport angelaufen ist. Mehr

Das Aktionsbündnis Kinderrechte aus UNICEF, Deutschem Kinderhilfswerk und dem Deutschen Kinderschutzbund fordert die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsidenten der Länder auf, die Situation der Kinder dauerhaft zum Kernanliegen ihrer Politik zu machen. Das Bündnis begrüßt, dass die dringend notwendige Verbesserung des Kinderschutzes mit der jüngsten Debatte und dem heutigen Treffen im Bundeskanzleramt endlich oben auf der politischen Tagesordnung steht. Gleichzeitig warnen die großen Kinderschutzorganisationen davor, die konkreten Einzelmaßnahmen zum Schutz der Kinder vor Misshandlungen und Vernachlässigung und das wichtige Anliegen der Aufnahme der Kinderrechte ins Grundgesetz in der politischen Debatte gegeneinander auszuspielen. Mehr

Leipzig wird 2008 „Stadt für Kinder“: Unter diesem Motto steht in den kommenden zwölf Monaten die Städtepartnerschaft mit UNICEF. Als 16. deutsche Großstadt wird sich Leipzig ein Jahr lang intensiv mit der Situation von Kindern auseinandersetzen und zu Spenden aufrufen. Dabei zählt das Engagement der Bürgerinnen und Bürger: Vereine, Unternehmen, Schulen oder Einzelpersonen sind aufgerufen, Aktionen ins Leben zu rufen oder schon geplante Veranstaltungen unter das Motto der Städtepartnerschaft zu stellen. Die Stadtverwaltung steht ihnen dabei helfend zur Seite und koordiniert die Aktionen. Im Partnerschaftsjahr wird gezielt für die UNICEF-Projekte „Schulen für Afrika“ sowie „Überlebenspaket für Kinder“ gesammelt. „Pro Einwohner einen Euro für UNICEF – das ist unser Ziel“, sagt der Oberbürgermeister der Stadt Leipzig, Burkhard Jung. „Als ‚Stadt für Kinder’ wollen wir gleichzeitig das Engagement derer stärken, die sich auch in Leipzig für die Rechte von Kindern und Jugendlichen einsetzen.“ Mehr

Die amerikanische Fotografin Stephanie Sinclair ist Siegerin des internationalen Wettbewerbs „UNICEF-Foto des Jahres“. Ihre Aufnahme zeigt ein Brautpaar in Afghanistan, das gegensätzlicher kaum sein könnte. Der Bräutigam Mohammed wirkt mit 40 Jahren wie ein alter Mann, die Braut ist noch ein Kind. Ghulam ist gerade mal 11 Jahre alt. „Das UNICEF-Foto des Jahres 2007 macht uns auf ein weltweites Problem aufmerksam. Millionen Mädchen werden noch im Kindesalter verheiratet - ein selbstbestimmtes Leben bleibt den meisten dieser Kinderbräute für immer verwehrt“, sagte UNICEF-Schirmherrin Eva Luise Köhler bei der Preisverleihung in Berlin. Nach Angaben von UNICEF leben weltweit mehr als 60 Millionen junge Frauen, die verheiratet wurden, bevor sie volljährig wurden, die Hälfte davon in Südasien. Mehr

Knapp vier Wochen nach dem verheerenden Zyklon Sidr in Bangladesch sind 8,5 Millionen Menschen weiter dringend auf Hilfe angewiesen. Fast die Hälfte der Sturm-Opfer sind Kinder. Viele haben ihre Eltern verloren, nichts zu essen, kein Dach mehr über dem Kopf und keine Schulen. Mehr als 3.000 Menschen starben in den Fluten, Tausende wurden obdachlos. UNICEF hat 72.000 Kinder und 109.000 Familien nach der Katastrophe mit Hilfsgütern, Nahrung und Zelten versorgt. „Angesichts der massiven Zerstörungen kommt es jetzt darauf an, den Kindern wieder Halt zu geben und sie vor Krankheiten und Hunger zu schützen“, sagte Louis-Georges Arsenault, Leiter von UNICEF Bangladesch. Der Ausbruch von Seuchen konnte bisher verhindert werden, aber Lungenentzündungen und Atemwegserkrankungen sind weiter eine große Gefahr. Mehr

Erstmals ist die Zahl der Kinder im Grundschulalter, die nicht oder nur zeitweise zur Schule gehen, unter 100 Millionen gesunken. Dies ist ein Ergebnis des globalen Berichts „Fortschritt für Kinder“, den UNICEF heute anlässlich der UN-Sondersitzung zur Lage der Kinder am 11. und 12. Dezember in New York vorlegt. Nach neuesten Untersuchungen von UNICEF sind in den Entwicklungsländern rund 93 Millionen Kinder entweder nicht eingeschult oder kommen nicht zum Unterricht, weil dieser entweder zu schlecht ist oder weil die Kinder arbeiten müssen, um zum Lebensunterhalt ihrer Familien beizutragen. Dies entspricht einem Rückgang um fast 20 Prozent seit 2002. Vor fünf Jahren lag diese Zahl noch bei 115 Millionen. UNICEF weist auch darauf hin, dass sich auch der Zugang von Mädchen zu Grundbildung leicht verbessert. Mehr

Fünf Jahre nach dem Weltkindergipfel im Mai 2002 ziehen Kinder gemeinsam mit Regierungen Bilanz zur Lage der Kinder. In einer Plenarsitzung der UN diskutieren hochrangige Regierungsvertreter am 11. und 12. Dezember mit Kindern und Jugendlichen aus der ganzen Welt über Fortschritte und Herausforderungen. Für die Bundesregierung nimmt der Menschenrechtsbeauftragte Günter Nooke teil. Der 16-jährige Marian Brehmer aus Melle bei Osnabrück wird auf Einladung von UNICEF die deutschen Kinder vertreten. Er nimmt am Sonntag (9.12.) auch an einer Videokonferenz mit internationalen Persönlichkeiten wie Nelson Mandela, Mary Robinson, Desmond Tutu und Kofi Annan teil, die von CNN weltweit übertragen wird. Mehr
Nach seinem Beschluss vom 1. Dezember 2007 hat der Vorstand von UNICEF Deutschland heute, am 6. Dezember 2007, das Wirtschaftsprüfungsunternehmen KPMG mit der Überprüfung der Vorwürfe beauftragt, die in der Frankfurter Rundschau erhoben wurden. Die Untersuchung wurde sofort aufgenommen. Das Ergebnis der Untersuchung soll im Januar vorliegen und wird dann bekannt gegeben. Mehr
Fernsehen hat im Alltag der meisten Kinder einen festen Platz. Umso wichtiger ist es, dass Kinderfernsehen nicht nur kindgerecht ist, sondern auch einem wichtigen Kinderrecht nachkommt: dem nach Beteiligung. Zum Internationalen Kinder-Fernsehtag am kommenden Sonntag, 9. Dezember, hat UNICEF deshalb TV-Sender weltweit dazu aufgerufen, Kinder in den Vordergrund zu stellen. In Deutschland folgen besonders ARD, KI.KA, Super RTL und Jetix dem Aufruf von UNICEF und zeigen unter dem Motto „Eine Welt für Kinder“ Beiträge von, über, für und mit Kindern. Mehr
Wir sind betroffen und schockiert über die Vorwürfe, die in Beiträgen der Frankfurter Rundschau und anderen Medien über die Arbeit von UNICEF erschienen sind. In den Veröffentlichungen wird der Eindruck erweckt, UNICEF ginge nicht sorgsam mit den anvertrauten Spendengeldern um. Diese Vorwürfe treffen nicht zu.
Grundlage der Vorwürfe ist ein anonymes Schreiben. Der geschäftsführende Vorstand hat bereits im Juni und im August alle Behauptungen in diesem Schreiben im Detail überprüft. Dem Vorstand lagen sämtliche Informationen zu den angesprochenen Punkten vor. Irgendwelche Unregelmäßigkeiten oder die Verschwendung von Geldern wurden nicht beanstandet. Deshalb hat der Vorstand in seiner Sondersitzung am 1.12.2007 dem Geschäftsführer einmütig das Vertrauen ausgesprochen. Mehr

Meldungen über misshandelte Kinder, über Kinderarmut und viele weitere gravierende Kinderrechtsverletzungen in Deutschland reißen nicht ab. Das Aktionsbündnis Kinderrechte (Deutscher Kinderschutzbund, Deutsches Kinderhilfswerk, UNICEF) sieht dringenden Handlungsbedarf und fordert die Fraktionen des Bundestags auf, Kinderrechte im Grundgesetz zu verankern. Das Aktionsbündnis begrüßt daher die Stellungnahme der Bundesfamilienministerin Frau Ursula von der Leyen und weiterer Bundespolitiker, die sich am Sonntag eindeutig für die Aufnahme der Kinderrechte ins Grundgesetz ausgesprochen haben. Besonders positiv beurteilt das Aktionsbündnis, dass die Ministerin neben dem Schutzrecht auch die Förderung der Kinder herausgestellt hat. Mehr
Nach eingehender, offener Aussprache und Diskussion sprechen Vorstand und Geschäftsführung des Deutschen Komitees für UNICEF dem Geschäftsführer das Vertrauen aus. Der Vorstand hat nach der heutigen Sitzung keine Hinweise darauf, dass es zu Unregelmäßigkeiten gekommen ist. Mehr

Anlässlich des Welt-AIDS-Tages am 1. Dezember rufen UNICEF und deutsche AIDS-Forscher dazu auf, Kinder besser vor Infektionen mit dem HI-Virus zu schützen. Weltweit stieg die Zahl der HIV-infizierten Kinder seit 2001 um rund eine Million auf das Rekordniveau von heute schätzungsweise 2,5 Millionen. Jeden Tag stecken sich rund 1.100 Mädchen und Jungen unter 15 Jahren mit dem Virus an. „Die Auswirkungen der AIDS-Epidemie auf Kinder wurden bislang unterbewertet“, sagte Prof. Norbert Brockmeyer, Vorsitzender des deutschen Forschungsverbundes „Kompetenznetz HIV/AIDS“. UNICEF und der Zusammenschluss deutscher AIDS-Forscher fordern die Bundesregierung und die Pharmaindustrie auf, mehr Mittel in die Erforschung, Prävention und Behandlung von AIDS-Infektionen bei Kindern zu investieren. Mehr
UNICEF-Vorsitzende Heide Simonis fordert einen besseren Kinder- und Jugendschutz: "Das Wohl des Kindes muss im Mittelpunkt stehen." Mehr

Eine Woche nach dem Zyklon Sidr warnt UNICEF vor einer Katastrophe nach der Katastrophe durch Hunger und Krankheiten im Süden von Bangladesch. Hunderttausende Kinder sind in den kommenden Monaten auf Hilfe angewiesen. „Die Gesundheitsgefahren durch niedrige Temperaturen, Durchfall und Infektionskrankheiten werden jeden Tag größer“, erklärte der Leiter der Gesundheits- und Ernährungsprogramme von UNICEF in Bangladesch, Dr. Iyorlumun Uhaa. Unter den rund vier Millionen betroffenen Menschen sind 600.000 Kinder unter fünf Jahren. Mehr

Während die Hilfe für die Opfer des Zyklons Sidr in Bangladesch anläuft, ruft UNICEF zu mehr Unterstützung auf. Fünf Tage nach dem verheerenden Zyklon Sidr stehen Millionen Menschen in Bangladesch vor dem Nichts. Fast die Hälfte der Betroffenen sind nach Schätzung von UNICEF Kinder und Jugendliche, darunter 400.000 Kleinkinder. Sie sind besonders von Hunger und Krankheiten bedroht. Bereits vor der Naturkatastrophe waren fast 50 Prozent der Kinder untergewichtig. Viele Kinder stehen auch unter Schock. „Ganze Dörfer sind dem Erdboden gleich gemacht. Die Familien brauchen schnellstens Nahrung, Wasser und Notunterkünfte. Die Gemeinden brauchen aber auch langfristige Hilfe, um die Lebensgrundlagen wieder aufzubauen“, sagte der Leiter von UNICEF Bangladesch, Louis-Georges Arsenault nach der Rückkehr aus den Krisengebieten an der Küste des Golfs von Bengalen. UNICEF Deutschland hat 200.000 Euro für Soforthilfe bereitgestellt. Mehr

90 Berliner Schüler und UNICEF-Botschafterin Sabine Christiansen mahnen Einhaltung der weltweiten Kinderrechte an. Die Kinderrechte werden heute volljährig, und am Geburtstag wird das Brandenburger Tor zum UNICEF-Botschafter. Am 20. November 1989 beschloss die General-versammlung der Vereinten Nationen die Konvention über die Rechte des Kindes. Am 18. Jahrestag stellt UNICEF gemeinsam mit der Stadt Berlin das Symbol des Mauerfalls und der deutschen Wiedervereinigung - ebenfalls vor 18 Jahren - in den Dienst der international verbrieften Kinderrechte. Ein riesiges Transparent mit der Aufschrift: „A Call from Berlin: Children First - Kinder haben Rechte“ überspannt die mittlere Durchfahrt des berühmten Wahrzeichens und ruft dazu auf, weltweit allen Kindern das Recht auf Überleben, Entwicklung, Schutz und Beteiligung zu sichern. Mehr

Noch keine Idee, was Sie zu Weihnachten verschenken wollen? Wie wäre es mit einem Moskitonetz für die Tante, einer Packung Malariatabletten für den Sohn oder einer Milchziege für Oma? Das kann Ihre Familie nicht gebrauchen? Millionen von Kindern in Afrika und Asien hingegen sehr. UNICEF startet heute seinen neuen Spendenshop im Internet und bietet ab sofort die Möglichkeit, konkrete Hilfsgüter zu spenden. Unter
www.unicef.de/spendenshop kann man Kindern ein Stück bessere Zukunft schenken – im eigenen Namen oder im Namen von jemand anderem. Der Spender kann bequem im Internet einen Gegenstand auswählen, das Geld überweisen und im Anschluss eine Geschenkurkunde ausdrucken oder per E-Mail versenden. Mehr

Nach dem schweren Zyklon Sidr sind nach Schätzungen von UNICEF in Bangladesch über 400.000 Kleinkinder von Krankheiten wie Durchfall und Cholera bedroht. In den besonders betroffenen Gebieten sind die meisten Brunnen zerstört oder durch Salzwasser und Schlamm unbrauchbar geworden. Die hygienischen Bedingungen für die Familien sind schlecht. Krankheitserreger können sich leicht ausbreiten. Viele Überlebende der Naturkatastrophe haben alle Lebensgrundlagen verloren. Ihre Häuser sind stark beschädigt oder zerstört und die Felder verwüstet. Schätzungsweise 3.500 Schulgebäude sind nicht mehr funktionsfähig. Mehr
Zwei Tage nachdem der Zyklon SIDR weite Teile der Küste Bangladeschs zerstört hat, steigt die Zahl der Todesopfer weiter an. Hunderte Menschen werden noch vermisst. Tausende Häuser haben den Sturmböen nicht standgehalten. UNICEF-Mitarbeiter berichten von den größten Schäden in den südlichen Küstenregionen, wo ganze Städte durch die Sturmflut überschwemmt wurden. Die Infrastruktur ist stark beschädigt. UNICEF ruft zu Spenden auf. Mehr
Anlässlich des 18. Geburtstags der UN-Kinderrechtskonvention am 20. November ruft UNICEF die Regierungen dazu auf, entschiedener für die Verwirklichung der Kinderrechte einzutreten. So gehen bis heute weltweit fast 100 Millionen Kinder nicht zur Schule. Trotz erhöhter Aufmerksamkeit und besserer Schutzgesetze müssen immer noch fast 220 Millionen Kinder zwischen fünf und 17 Jahren arbeiten. Und jedes Jahr werden 1,2 Millionen Mädchen und Jungen Opfer von Menschenhändlern. Insbesondere Mädchen werden in vielen Ländern diskriminiert und sind oftmals brutaler Gewalt und grausamen Praktiken wie der Beschneidung ausgesetzt. Selbst das Grundrecht auf Überleben ist nicht gesichert: Mehr als 200 Millionen Kinder, die seit der Verabschiedung der UN-Kinderrechtskonvention am 20.11.1989 geboren wurden, starben vor ihrem fünften Geburtstag - meist an vermeidbaren oder behandelbaren Krankheiten. Mehr

Vor achtzehn Jahren, am 20. November 1989, verabschiedete die Generalversammlung der Vereinten Nationen die Konvention über die Rechte des Kindes. Die erste Generation, die mit diesen Rechten aufgewachsen ist, wird jetzt volljährig. Die Kinderrechtskonvention garantiert allen Kindern auf der Erde das Recht auf Überleben, Entwicklung, Schutz und Beteiligung. Keine andere Konvention stieß auf so große Unterstützung. Doch bis heute leiden Millionen Kinder unter extremem Mangel, werden vernachlässigt, ausgegrenzt und ausgebeutet. Besonders häufig sind Mädchen Diskriminierung und Gewalt ausgesetzt. Und auch in den wohlhabenden Industrieländern haben viele Kinder keine Chance, ihre Rechte wahrzunehmen. Auf der Pressekonferenz zieht UNICEF Bilanz zur weltweiten Lage der Kinderrechte. Mehr
Die Kinderrechte werden volljährig und am Geburtstag wird das Brandenburger Tor zum UNICEF-Botschafter. Gemeinsam mit der Stadt Berlin setzt UNICEF am 18. Jahrestag der Verabschiedung der UN-Kinderrechtskonvention ein Zeichen, das weltweit Aufmerksamkeit finden soll: Das Brandenburger Tor wird an diesem Tag mit einem riesigen Transparent für die Kinderrechte werben. Das Banner mit der Aufschrift „A Call from Berlin: Children First - Kinder haben Rechte“ wird die gesamte mittlere Durchfahrt, die so genannte Kaiserdurchfahrt, einnehmen. Mit der Aktion wird das berühmte Wahrzeichen der Stadt - weltweit bekannt als Symbol des Mauerfalls und der deutschen Wiedervereinigung ebenfalls vor 18 Jahren - für einen Tag in den Dienst der international verbrieften Kinderrechte gestellt. Rund 90 Schülerinnen und Schüler der Internationalen Schule Berlin werden gemeinsam mit UNICEF-Botschafterin Sabine Christiansen die wichtigsten Kinderrechte vortragen und ihre Einhaltung fordern. Die Kinderrechte wurden 1989 von den Vereinten Nationen beschlossen. UNICEF möchte am 18. Geburtstag der Konvention mit vielen Aktionen weltweit darauf drängen, dass diese Rechte verwirklicht werden. Zu dem Bildtermin in Berlin laden wir Sie herzlich ein: Mehr

Die Berliner Philharmoniker und ihr Künstlerischer Leiter Sir Simon Rattle werden Internationale UNICEF-Botschafter. Das weltberühmte Orchester ist die erste Institution, die diesen Titel trägt und der einzige Internationale UNICEF-Botschafter aus Deutschland. „Wir sind glücklich, die Berliner Philharmoniker in der UNICEF-Familie willkommen zu heißen”, erklärte UNICEF-Direktorin Ann M. Veneman in New York. „Unter der künstlerischen Leitung von Sir Simon Rattle hat das Orchester Hunderten jungen Menschen die Möglichkeit eröffnet, ihr Potenzial zu entwickeln. Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit den Berliner Philharmonikern dazu beizutragen, das Leben von Kindern auf der ganzen Welt zu verbessern.” Die Berliner Philharmoniker, die in diesem Jahr ihr 125-jähriges Bestehen feiern, reihen sich damit in die Riege prominenter Botschafter wie Harry Belafonte, Roger Moore, Lang Lang oder Shakira ein. UNICEF-Botschafter werben seit 1954 um Unterstützung für die Hilfsprogramme des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen und treten für die Kinderrechte ein.
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Mit seiner traditionellen Weihnachtsaktion ruft UNICEF in diesem Jahr zu Spenden auf, um die Überlebenschancen von Kindern in fünf Ländern Westafrikas zu verbessern. Unter dem Motto „Das Überlebenspaket“ hat UNICEF ein Bündel von kostengünstigen und wirksamen Maßnahmen entwickelt, um die extrem hohe Kindersterblichkeit in der Region zu senken. Fast jedes fünfte Kind erlebt dort seinen fünften Geburtstag nicht. Todesursachen sind meist vermeidbare oder behandelbare Krankheiten wie Durchfall, Atemwegsinfektionen oder Malaria. „Es sind einfache Dinge, mit denen die Kindersterblichkeit deutlich gesenkt werden kann. Doch noch immer sterben weltweit fast zehn Millionen Kinder jährlich an vermeidbaren oder behandelbaren Krankheiten“, sagte UNICEF-Schirmherrin Eva Luise Köhler beim Start der traditionellen UNICEF-Weihnachtsaktion in Berlin und rief die Bundesbürger zu Spenden auf: „Jede Spende hilft: Mit 55 Euro kann UNICEF zehn Moskitonetze zum Schutz vor Malaria bereitstellen. Für 8.000 Euro kann UNICEF in Liberia eine einfache Gesundheitsstation ausstatten.“ Mehr

Das Aktionsbündnis Kinderrechte appelliert an die Spitzen der Koalitionsfraktionen von CDU/CSU und SPD, die Chance für eine überparteiliche Einigung zu nutzen und sich rasch auf die Verankerung von Kinderrechten im Grundgesetz zu verständigen. Anlass des Appells ist die morgige Sitzung der Kinderkommission des Bundestags, bei der die Aufnahme der Kinderrechte in die Verfassung diskutiert werden soll. Mehr

Mit seiner traditionellen Weihnachtsaktion ruft UNICEF in diesem Jahr dazu auf, die Überlebenschancen für Kinder in West- und Zentralafrika zu verbessern. In dieser Region sterben mehr Kinder als irgendwo sonst auf der Welt. Fast jedes fünfte Kind erlebt seinen fünften Geburtstag nicht. Die Regionaldirektorin von UNICEF für West- und Zentralafrika, Esther Guluma, wird in Berlin eine Strategie für das Überleben von Kindern vorstellen, die UNICEF in der Region entwickelt hat. Die Initiative „Accelerated Child Survival and Development“ bündelt einfache und kostengünstige Maßnahmen, die im Kampf gegen die häufigsten Todesursachen besonders wirkungsvoll sind. Unter dem Motto „Das Überlebenspaket“ rufen UNICEF-Schirmherrin Eva Luise Köhler und UNICEF-Vorsitzende Heide Simonis die Bundesbürger zu Spenden auf. Mehr
UNICEF ruft zu Spenden für die Flutopfer in Mittelamerika auf. Die schweren Überschwemmungen treffen hauptsächlich die ärmste Bevölkerung. Allein in Mexiko sind im Bundesstaat Tabasco rund eine Million Menschen von der schlimmsten Naturkatastrophe seit Jahrzehnten betroffen; über 300.000 davon sind Kinder. Hunderttausende sind noch von der Außenwelt abgeschnitten. Auch in der Dominikanischen Republik, auf Haiti, in Honduras und Nicaragua sind nach extremen Regenfällen und dem Tropensturm Noel Zehntausende Familien obdachlos. Weitere schwere Regenfälle sind heute für Mexiko vorhergesagt, so dass mit einer Entspannung der Situation nicht zu rechnen ist. Mehr

UNICEF-Schirmherrin Eva Luise Köhler und UNICEF-Vorsitzende Heide Simonis eröffneten heute in Berlin die traditionelle Grußkartenkampagne. In den kommenden Wochen verkaufen bundesweit über 8.000 Freiwillige die beliebten UNICEF-Grußkarten auf Weihnachtsmärkten, in Läden und auf Veranstaltungen. Beim Auftakt im Schloss Bellevue demonstrierten Berliner Kinder, wie UNICEF mit den Erlösen aus dem Grußkarten-Verkauf in Entwicklungsländern hilft. Sie packten eine Wasserpumpe des Typs „India Mark II“ aus, die von UNICEF für den Einsatz in Entwicklungsländern entwickelt wurde. Mehr als eine Million dieser robusten und kostengünstigen Handpumpen wurden weltweit bereits installiert. Menschen in den ärmsten Regionen der Welt werden so mit sauberem Trinkwasser versorgt. „UNICEF-Grußkarten sind eine Quelle der Hilfe: Jede verkaufte Karte hilft einem Kind“, sagte Eva Luise Köhler. Die neuen Grußkarten der Herbst/Wintersaison sind ab sofort bei den bundesweit 130 UNICEF-Gruppen und im Internet unter www.unicef.de erhältlich. Mehr
UNICEF unterstützt die 103 Kinder im Osten des Tschad, deren Ausreise nach Frankreich die Behörden verhindert hatten, mit Wasser, Nahrung und Spielzeug. Am Sonntag hat die Leiterin von UNICEF Tschad die Kinder besucht. Sie sind bei guter Gesundheit. Mehr

Permanente Unsicherheit und Gewalt gefährden nach Einschätzung von UNICEF Fortschritte für Kinder in Afghanistan. In einem aktuellen UNICEF-Report schreibt der ehemalige BBC-Korrespondent Martin Bell: „Ich habe einen dramatischen Anstieg an Unsicherheit erlebt. Immer mehr Kinder werden getötet und immer mehr Schulen müssen geschlossen bleiben. Insbesondere im Süden leben viele Familien im Kreuzfeuer, außer Reichweite für humanitäre Hilfe.“ Im Sommer hatte Bell, der auch als unabhängiger Abgeordneter im britischen Parlament sitzt, für UNICEF in Afghanistan recherchiert und Hilfsprojekte besucht. UNICEF ruft erneut zu Spenden für die Kinder in Afghanistan auf. Gleichzeitig appelliert der Bericht aber auch an die Afghanen, selbst Verantwortung für den Wiederaufbau und für die Sicherheit zu übernehmen. Hilfsorganisationen haben gegenwärtig lediglich zu 40 Prozent des Landes sicheren Zugang. Allein in 2007 gab es 44 Überfälle auf Schulen. Wegen des zerfallenen und unterfinanzierten Gesundheitssystems hat Afghanistan bis heute die dritthöchste Kindersterblichkeit der Welt. Jeden Tag sterben dort 900 Kleinkinder zumeist an vermeidbaren oder behandelbaren Krankheiten. Mehr

Vom 22. bis zum 27. Oktober reist UNICEF-Schirmherrin Eva Luise Köhler nach Kambodscha, um sich über UNICEF-Projekte zum Schutz von Kindern vor Ausbeutung zu informieren. In kaum einem anderen Land Südostasiens werden mehr Kinder missbraucht als in Kambodscha. Nach der Öffnung des Landes Mitte der 90er Jahre explodierten die Kinderprostitution und der Kinderhandel. Tausende von Jungen und Mädchen werden in Bordellen, Fabriken oder auf Plantagen wie Sklaven gehalten. Armut, Korruption und die Gleichgültigkeit der Behörden tragen dazu bei, dass immer mehr Kinder Menschenhändlern zum Opfer fallen. Mehr

Trotz Fortschritten beim Kampf gegen Malaria sterben weltweit immer noch jedes Jahr eine Million Menschen an der Tropenkrankheit. 80 Prozent der Malariatoten sind Kinder unter fünf Jahren in Afrika südlich der Sahara. Dies zeigt der neue UNICEF-Bericht „Malaria und Kinder“, der heute in Seattle (USA) veröffentlicht wird. Zwar hat sich in den afrikanischen Ländern südlich der Sahara die Versorgung der Bevölkerung mit Moskitonetzen verbessert. Aber vor allem in armen ländlichen Gebieten schlafen die meisten Kinder noch immer ohne Schutz vor Moskitos, die den Malariaerreger übertragen. Wenn die Netze flächendeckend verwendet würden, könnte die Sterblichkeit bei Kindern unter fünf Jahren in Afrika südlich der Sahara um 18 Prozent gesenkt werden. Mehr

Jedes Jahr sterben weltweit immer noch schätzungsweise 535.000 Frauen an den Folgen von Schwangerschaft und Geburt - 99 Prozent davon in den Entwicklungsländern. Kurz vor der am 18. Oktober beginnenden Weltkonferenz zur Müttergesundheit in London kritisieren UNICEF, die Weltgesundheits- organisation, der Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen und die Weltbank mangelnde Fortschritte im Kampf gegen die Müttersterblichkeit in den ärmsten Ländern. Zwar ist die Zahl der Todesfälle während Schwangerschaft und Geburt insgesamt gegenüber 576.000 im Jahr 1990 leicht gesunken. Doch Verbesserungen fanden fast ausschließlich in Schwellenländern statt. In den Ländern mit der höchsten Müttersterblichkeit hat es in den vergangenen 15 Jahren praktisch keinen Fortschritt gegeben. So lag dort die Sterblichkeit bei Müttern im Jahr 2005 bei 450 Todesfällen pro 100.000 Geburten - gegenüber neun in den Industrieländern und 51 in den Staaten Osteuropas und der ehemaligen Sowjetunion. Mehr

UNICEF gratuliert seinem internationalen Botschafter Sir Roger Moore zum 80. Geburtstag. Der Sohn eines Londoner Polizisten wurde durch seine Rolle als Geheimagent „James Bond“ zum Weltstar. Zur moralischen Institution wurde er durch seinen Einsatz als internationaler UNICEF-Botschafter. Seine Schaupieler-Kollegin Audrey Hepburn brachte ihn 1991 zu UNICEF, wo er seine wichtigste Rolle als „Nervensäge für Kinder“ fand, wie er es einmal ausdrückte. „James Bond ist nur ein Film – UNICEF ist das wirkliche Leben. Hier geht es um Humanität und um Kinder. UNICEF ist meine beste Mission, das Wichtigste, das ich in meinem Leben gemacht habe“, erklärte er. „Roger Moore war als „James Bond" in der Filmwelt ein Held. Als UNICEF-Botschafter wurde er zum Helden im wirklichen Leben für Millionen Kinder", sagte UNICEF-Geschäftsführer Dietrich Garlichs. Mehr

UNICEF warnt vor einer schleichenden humanitären Krise in den Überschwemmungsgebieten in Afrika. Der Anteil der akut mangelernährten Kinder in den betroffenen Gebieten ist schon jetzt sehr hoch. Allein im Norden Togos wurden schon vor der Naturkatastrophe 38.000 Kinder in speziellen Ernährungszentren versorgt und medizinisch betreut. Der Anteil der Kinder mit schwersten Symptomen von Nahrungsmangel liegt dort bei über 14 Prozent. UNICEF versorgt die Kinder mit therapeutischer Zusatznahrung. Doch weil Transportwege durch Wassermassen oder Schlamm unpassierbar sind, ist der Nachschub gefährdet. Mehr

Anlässlich der Geberkonferenz des Globalen Fonds zur Bekämpfung von AIDS, Tuberkulose und Malaria vom 26. bis 28. September in Berlin fordert UNICEF verstärkte Anstrengungen, um die medizinische Versorgung der weltweit 2,3 Millionen HIV-infizierten Kinder endlich zu verbessern. Bislang erhalten nur 15 Prozent der Kinder, die Viren hemmende Medikamente brauchen, die lebensnotwendige Behandlung. 330.000 Kinder sterben jedes Jahr an den Folgen von AIDS. UNICEF weist darauf hin, dass die Behandlung von HIV-infizierten Kindern heute deutlich einfacher und preiswerter möglich ist als je zuvor. Erstmals steht ein für Kinder geeignetes Viren hemmendes Kombinationspräparat zur Verfügung, das sich einfach dosieren lässt und nicht gekühlt werden muss. Dies ist ein Durchbruch für den Einsatz in Entwicklungsländern. Mehr

Die soziale und politische Lage im Kosovo spitzt sich vor der Entscheidung über den Status der Balkanprovinz immer weiter zu. Während in dieser Woche Vertreter der Kosovo-Albaner und der serbischen Regierung in New York verhandeln, stehen sich die ethnischen Gruppen weiter unversöhnlich gegenüber. Der Sprengstoffanschlag in Pristina in der vergangenen Nacht mit zwei Todesopfern lässt einen neuerlichen Ausbruch der Gewalt befürchten. Nach dem Bürgerkrieg von 1998 und 1999 leben im Kosovo bis heute Zehntausende Flüchtlinge in Lagern. ZDF-„heute“-Moderator Steffen Seibert wird ab heute vier Tage lang für UNICEF im Kosovo unterwegs sein, um sich ein Bild von der Lage der Kinder dort zu machen. Die Situation von Roma-Kindern steht dabei im Mittelpunkt. Mehr
Die Lage in den Überschwemmungsgebieten im Norden und Osten Ugandas hat sich weiter verschärft. In den betroffenen Gebieten müssen nach Angaben von UNICEF dringend über 300.000 Menschen mit sauberem Trinkwasser versorgt werden, da die meisten Brunnen durch die Schlammmassen unbrauchbar geworden sind. Aufgrund der unhygienischen Verhältnisse haben schwere Durchfallerkrankungen bereits um 30 Prozent zugenommen. Kleinkinder sind hierdurch besonders gefährdet. Gesundheitsstationen sind überlastet. 300 Grundschulen sind durch die Wassermassen beschädigt worden; in vielen weiteren Schulen haben Obdachlose Zuflucht gesucht. UNICEF weist auch darauf hin, dass unter den Flutopfern über 100.000 Flüchtlinge aus den Bürgerkriegsgebieten im Norden Ugandas sind, die besonders auf Hilfe angewiesen sind. Mehr

Am heutigen Weltkindertag haben das Aktionsbündnis Kinderrechte - UNICEF, Deutsches Kinderhilfswerk und Deutscher Kinderschutzbund - an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages appelliert, die Kinderrechte ins Grundgesetz aufzunehmen. Alle Bundesbürger sind aufgerufen, die Kampagne unter www.kinderrechte-ins-grundgesetz.de zu unterstützen. Ziel ist es, die international anerkannten Kinderrechte noch in dieser Legislaturperiode als Grundrecht in der deutschen Verfassung zu verankern. Damit soll das Kindeswohl Vorrang erhalten bei allen Entscheidungen, die Kinder betreffen. Die Rechte der Kinder auf Schutz, Förderung und Beteiligung sollen klar festgelegt werden. Dem Appell des Aktionsbündnisses haben sich bereits 24 weitere Organisationen angeschlossen. Mehr
Nach extremen Regenfällen in West-, Ost- und Zentralafrika sind hunderttausende Kinder von Krankheiten und Nahrungsmangel bedroht. UNICEF verstärkt seine Hilfe in den Überschwemmungsgebieten und ruft zu Spenden auf. Allein in Uganda sind über 300.000 Menschen von der Naturkatastrophe betroffen, fast die Hälfte davon Kinder. Die Regierung hat in den Überschwemmungsgebieten im Norden und Osten den Notstand ausgerufen. Insgesamt leiden in 17 Ländern entlang der Sahara über eine Million Menschen unter den Fluten. Mehr
Nach extremen Regenfällen in West-, Ost- und Zentralafrika sind hunderttausende Kinder von Krankheiten und Nahrungsmittelknappheit bedroht. Viele Dörfer in abgelegenen ländlichen Regionen sind von der Außenwelt abgeschnitten. Allein in Uganda sind nach Schätzungen von UNICEF 300.000 Menschen von der Naturkatastrophe betroffen, fast die Hälfte davon Kinder. Tausende Häuser stehen unter Wasser. Insgesamt leiden in 17 Ländern entlang der Sahara über eine Million Menschen unter den Fluten. Mehr

"Sehen Sie mich als Kindersoldatin, nicht als Monster". Die ehemalige Kindersoldatin China Keitetsi schildert ihren Weg zurück ins Leben. UNICEF und missio rufen anlässlich des Weltkindertages zur Demobilisierung und Wiedereingliederung von Kindersoldaten auf. Obwohl internationale Abkommen den Einsatz von minderjährigen Soldaten verbieten, werden weltweit über 250.000 Kinder und Jugendliche als Soldaten eingesetzt, bis zu 40 Prozent sind Mädchen. Die meisten Kindersoldaten gibt es auf dem afrikanischen Kontinent, aber auch in Asien, im Nahen Osten und in Bürgerkriegen in Lateinamerika werden Kinder als Soldaten missbraucht. Viele dienen bereits mit acht oder neun Jahren in Milizen, aber auch in regulären Truppen, und werden häufig zu entsetzlichen Grausamkeiten gezwungen. Mehr

Lautstark und unübersehbar werden am Weltkindertag mehr als hundert Kinder, die Schauspielerin und UNICEF-Patin Katja Riemann und das Aktionsbündnis Kinderrechte - UNICEF, Deutsches Kinderhilfswerk, Deutscher Kinderschutzbund - die Aufnahme von Kinderrechten ins Grundgesetz fordern. Vor dem Haupteingang des Reichstags unter-zeichnen sie den Aufruf „Kinderrechte ins Grundgesetz - Ich bin dafür“ auf einem großen Plakat und überreichen ihn an den Vizepräsidenten des Deutschen Bundestages, Wolfgang Thierse. Unter www.kinderrechte-ins-grundgesetz.de kann jeder die Kampagne im Internet unterstützen. 24 deutsche Organisationen rufen mit dazu auf. Ziel ist es, die Kinderrechte noch in dieser Legislaturperiode als Grundrecht im Grundgesetz zu verankern. Mehr

Anlässlich der heutigen Auftaktveranstaltungen in Köln und Berlin zum Weltkindertag am 20.9. ruft UNICEF-Schirmherrin Eva Luise Köhler zu mehr Einsatz für das Wohlergehen und die Rechte benachteiligter Kinder auf. „Armut und Benachteiligung sind kein unausweichliches Schicksal. Die Politik, aber auch jeder einzelne muss dafür sorgen, dass kein Kind ausgeschlossen wird. Dies ist eine Frage der Gerechtigkeit,“ erklärte die UNICEF-Schirmherrin. Eva Luise Köhler wies auf eine aktuelle internationale UNICEF-Studie hin, wonach Deutschland im Vergleich zu anderen Industrienationen nur Mittelmaß sei, wenn es um das Wohlergehen der Kinder und die Chancengerechtigkeit gehe. Danach sei der Anteil der Kinder, die in relativer Armut aufwachsen, in Deutschland stärker gestiegen als in den anderen Industrienationen. Kinder aus sozial schwachen Familien seien in der Schule häufig benachteiligt und würden immer öfter unter sich bleiben. „Benachteiligte Kinder brauchen mehr Achtung und bessere Startchancen“, sagte Eva Luise Köhler. Mehr

Zum 50. Geburtstag von Sabine Christiansen am 20. September gratuliert UNICEF seiner Botschafterin und dankt für zehn Jahre im Dienste der Kinder. „Wer am Weltkindertag Geburtstag hat, kommt an UNICEF nicht vorbei. UNICEF Deutschland kann sich keine bessere Fürsprecherin vorstellen. Immer wieder hat Sabine Christiansen in ihrer überzeugenden Art Menschen bewegt, sich für Kinder einzusetzen“, sagte die UNICEF-Vorsitzende Heide Simonis. Sabine Christiansen ist seit 1997 offizielle Botschafterin von UNICEF Deutschland. In diesem Ehrenamt sind die Rechte der Kinder ihr zentrales Thema. So unterstützt sie auch die Kampagne „Kinderrechte ins Grundgesetz“, die UNICEF gemeinsam mit dem Deutschen Kinderschutzbund und dem Deutschen Kinderhilfswerk gestartet hat. „Staat und Gesellschaft müssen das Wohl der Kinder in den Mittelpunkt stellen. Kinder gehören als eigenständige Persönlichkeiten respektiert und haben ein Recht auf Förderung, Schutz und Beteiligung“, sagte Sabine Christiansen. Sie engagiert sich auch in dem jährlichen Wettbewerb UNICEF-JuniorBotschafter, der junge Kinderrechtsaktivisten auszeichnet. Der 13jährigen Nana Yaa Nyantakyi gab sie in ihrer letzten „Sabine Christiansen“-Sendung Ende Juni die Chance, Bundespräsident Horst Köhler zum Thema Kinder in Deutschland zu befragen. Mehr

Neueste Zahlen von UNICEF belegen wichtige Fortschritte im Kampf gegen die hohe Kindersterblichkeit in den Entwicklungsländern. So sank die Zahl der Kinder, die vor ihrem fünften Geburtstag zumeist an vermeidbaren oder behandelbaren Krankheiten starben, von rund 13 Millionen in 1990 auf 9,7 Millionen in 2006. Dies entspricht einem Rückgang um 24 Prozent. Diese Fortschritte sind nach Angaben von UNICEF vor allem darauf zurück zu führen, dass auch in vielen armen Ländern mehr Kinder Zugang zu einem Bündel einfacher Gesundheitsmaßnahmen bekommen haben. Dazu gehören eine Verbesserung der Hygiene, Impfschutz gegen gefährliche Infektionskrankheiten wie Masern, Vitamin-A-Gaben zur Stärkung der Widerstandskraft, imprägnierte Moskitonetze zum Schutz vor Malaria, sowie die Förderung des Stillens und gemeindenahe Gesundheitsdienste. Mehr

Anlässlich des Weltbildungstages am 8. September ruft UNICEF zum Kampf gegen die anhaltende Benachteiligung von Mädchen und Frauen beim Zugang zu Bildung auf. Von den weltweit über 770 Millionen Menschen, die nicht lesen und schreiben können, sind zwei Drittel Frauen. Zwar sind die Einschulungsraten für Mädchen in den vergangenen Jahren auch in den meisten Entwicklungsländern gestiegen. Doch vor allem in Afrika und in Südasien bleibt bis heute Mädchen häufiger der Schulbesuch verwehrt als Jungen. Weltweit kommen im Durchschnitt auf 100 Jungen, die nicht zur Schule gehen, 117 Mädchen. Insgesamt haben nach Schätzungen von UNICEF rund 100 Millionen Jungen und Mädchen im Grundschulalter keinen Zugang zu Bildung. Mehr

Das Aktionsbündnis Kinderrechte (UNICEF, Deutsches Kinderhilfswerk, Deutscher Kinderschutzbund) ruft dazu auf, die Kinderrechte in das Grundgesetz aufzunehmen. Im Vorfeld des Weltkindertages am 20. September startet das Aktionsbündnis eine gemeinsame Kampagne unter dem Motto „Kinderrechte ins Grundgesetz! Ich bin dafür“. Ab sofort kann jeder im Internet unter www.kinderrechte-ins-grundgesetz.de die Forderung nach einer Stärkung der Kinderrechte unterstützen. Bundesweit werden auf den Weltkindertagsfesten zehntausende Postkarten mit dem Unterstützeraufruf verteilt. Das Aktionsbündnis appelliert an Bundesregierung, Bundestag und Bundesrat, die Rechte der Kinder im deutschen Grundgesetz zu verankern. Mehr

UNICEF, Deutscher Kinderschutzbund, das Deutsche Kinderhilfswerk und das Bündnis für Kinder rufen Bund, Länder und Gemeinden auf, die Chancengleichheit für Migrantenkinder zu verbessern. In Deutschland wachsen fast 4,5 Millionen Kinder und Jugendliche unter 20 Jahren auf, deren Eltern oder Großeltern eingewandert sind. Ein großer Teil von ihnen hat deutlich schlechtere Bildungschancen. Sie besuchen seltener höhere Schulen und stellen fast 30 Prozent aller Schulabbrecher. Nahezu 40 Prozent aller Heranwachsenden ohne beruflichen Abschluss sind ausländischer Herkunft. Oft fehlt es an Sprachkenntnissen und Unterstützung in den Familien. Gleichzeitig gibt es aber zu wenig qualifizierte Förderangebote in Kindergärten und Schulen. Viele Kinder und Jugendliche fühlen sich aussortiert und abgeschoben. Mehr

Nach dem schweren Erdbeben in Peru ruft UNICEF zu Spenden auf. Zehntausende Familien brauchen dringend Hilfe. UNICEF befürchtet, dass die Zahl der Opfer weiter steigt. Denn während Helfer in die stark zerstörten Küstenstädte vordringen, sind ländliche Ortschaften in der Nähe des Epizentrums des Bebens immer noch von der Außenwelt abgeschnitten. Am Härtesten trifft die Naturkatastrophe die ärmsten Familien. Mehr

Millionen Menschen in Indien, Bangladesch und Nepal müssen nach Einschätzung von UNICEF in den kommenden Wochen weiter mit Nahrung, Trinkwasser und medizinischer Hilfe versorgt werden. Auch wenn die Wassermassen langsam zurückgehen, sind vor allem Kinder und schwangere Frauen noch lange Zeit durch Mangelernährung und Krankheiten wie Durchfall, Malaria und Lungenentzündung bedroht. In Bangladesch sind durch die schlechten hygienischen Bedingungen in den Überschwemmungsgebieten bereits rund 50.000 Menschen an schwerem Durchfall erkrankt, darunter viele Kinder. In den indischen Bundesstaaten Bihar, Uttar Pradesch und Assam wissen Hunderttausende Menschen nicht, wohin sie gehen sollen. Nach Behördenangaben wurden durch die Überschwemmungen über 260.000 Häuser zerstört oder schwer beschädigt. Die meisten Brunnen sind durch Abwässer verseucht und die Felder verwüstet. Millionen Kinder in Indien und Bangladesch können nicht mehr zur Schule gehen, da Tausende Schulgebäude unter Wasser stehen oder als Notunterkünfte genutzt werden. Mehr

UNICEF befürchtet in den Überschwemmungsgebieten in Asien die Ausbreitung von gefährlichem Durchfall und Infektionskrankheiten, insbesondere bei Kindern. Allein in den indischen Bundesstaaten Bihar und Uttar Pradesh sind rund zehn Millionen Menschen durch stehendes Dreckwasser bedroht, 40 Prozent davon sind Kinder und Jugendliche. Seit Tagen kampieren unzählige Menschen unter katastrophalen Bedingungen im Freien. „Die Situation ist sehr ernst. Das Wasser ist mit Erregern verseucht. Die Leute haben nichts zu essen und zu trinken. Die hygienischen Bedingungen in Notunterkünften sind schlecht. UNICEF schickt deshalb zusammen mit den lokalen Behörden 50 Gesundheitsteams mit jeweils zwei Ärzten in die Katastrophengebiete und bereitet Massenimpfungen gegen Masern vor“, erklärte Joan Howe, Sprecherin von UNICEF-Indien. Mehr

UNICEF verstärkt seine Hilfe für die Flutopfer in Asien und ruft dringend zu Spenden auf. Die Lage in den Überschwemmungsgebieten im Norden Indiens, in Bangladesch und Nepal wird immer kritischer. Hunderttausende Familien sind nach den schlimmsten Überschwemmungen seit Jahrzehnten obdachlos. Allein in den dicht besiedelten indischen Bundesstaaten Bihar und Uttar Pradesch zerstörten oder beschädigten die Wassermassen bisher mehr als 100.000 Häuser und verwüsteten Straßen und Felder. In Bihar stehen 3.000 Dörfer unter Wasser. Dort sind nach UNICEF-Schätzungen allein drei Millionen Kinder betroffen. Mehr

UNICEF fordert einen raschen Beginn des gestern vom UN-Sicherheitsrat beschlossenen UN-Friedenseinsatzes in der westsudanesischen Bürgerkriegsprovinz Darfur. Die Truppen müssen so schnell wie möglich helfen, den Zugang zu den Flüchtlingen und Vertriebenen zu verbessern. Nach Schätzungen der Vereinten Nationen sind gegenwärtig wegen der anhaltenden Unsicherheit über eine halbe Million Menschen komplett von Hilfe abgeschnitten. Insbesondere die Kinder leiden unter der unzureichenden Versorgung mit Nahrungsmitteln, Wasser und medizinischer Hilfe. In einigen Lagern sind über 25 Prozent der Kinder akut mangelernährt, in den Lagern Abu Shok und Al Salaam in Nord-Darfur sind es sogar über 30 Prozent. Mehr

UNICEF und das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen UNHCR warnen davor, dass in Syrien, Jordanien, im Libanon und in Ägypten eine ganze Generation irakischer Flüchtlingskinder entwurzelt und ohne Schulbildung aufwächst. Gemeinsam rufen die Organisationen Regierungen und Öffentlichkeit zu Spenden auf, um zu Schuljahresbeginn im Herbst zusätzlich 155.000 irakische Flüchtlingskinder in die Schule zu bringen. Schätzungsweise zwei Millionen Iraker sind vor den Kämpfen in ihrer Heimat in die Nachbarländer geflohen, etwa 500.000 sind Kinder im Schulalter. Trotz intensiver Anstrengungen der Aufnahmeländer geht nur ein kleiner Teil dieser Kinder zur Schule. Die Flüchtlingswelle im Nahen Osten ist eine der größten seit dem Zweiten Weltkrieg. Mehr

In Südostasien haben verheerende Überschwemmungen in Pakistan, Indien, Myanmar und Afghanistan die Lebensbedingungen von Millionen Kindern weiter verschlechtert. UNICEF leistet in allen betroffenen Regionen Nothilfe und ruft dringend zu Spenden für die Flutopfer auf. In den pakistanischen Küstenprovinzen Belutschistan und Sindh steigen die Wasserpegel noch immer an. Mittlerweile sind zwei Millionen Menschen von den Überschwemmungen betroffen, darunter mehr als 300.000 Kinder unter fünf Jahren. Die Kinder sind besonders durch den Zusammenbruch der Wasserversorgung gefährdet. Durchfall und Infektionskrankheiten können sich unter den unhygienischen Bedingungen in den Notgebieten schnell ausbreiten. Mehr

Ein Jahr nach dem Beginn des Krieges im Süden des Libanon am 12. Juli 2006 macht UNICEF auf die weiterhin schwierige Lage der Kinder in dem chronisch von Krisen geschüttelten Land aufmerksam. Die Mädchen und Jungen leiden unter Angst und Unsicherheit, die durch Gewaltakte immer wieder neu geschürt werden. Tausende Familien mussten in den vergangenen Wochen vor Kämpfen in den Palästinenserlagern im Norden des Libanon fliehen. Schätzungsweise eine Million nicht explodierter Teile von Streubomben, die während des 34 Tage dauernden Krieges abgeworfen wurden, sind eine ständige Gefahr. 70 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren wurden in den vergangenen Monaten durch Explosionen von Minen oder Streumunition verletzt oder getötet. Mehr

UNICEF ruft dringend zu Spenden auf für die Opfer der verheerenden Stürme und Überschwemmungen in den pakistanischen Küstenprovinzen Belutschistan und Sindh. Mehr als die Hälfte der insgesamt schätzungsweise 1,5 Millionen Betroffenen sind nach Angaben von UNICEF Kinder. Rund 250.000 Menschen sind obdachlos geworden. Allein in der Provinz Belutschistan wurden 100 Menschen durch die Wassermassen getötet, weitere 200 werden vermisst. Ganze Landstriche stehen unter Wasser. UNICEF befürchtet, dass sich in den nächsten Tagen die Situation noch verschlechtern könnte, weil weitere schwere Regenfälle erwartet werden. UNICEF leistet Nothilfe und hat Wasserreinigungstabletten, Decken und Zusatznahrung in die Notregion gebracht. Mehr

Anlässlich des Berichts des UN-Generalsekretärs zur Umsetzung der weltweiten Millenniumsentwicklungsziele fordert UNICEF eine internationale Kraftanstrengung, um die Kindersterblichkeit in den ärmsten Ländern deutlich zu senken. Zur Halbzeit bis zum Erreichen der Ziele 2015 sterben immer noch jährlich mehr als zehn Millionen Kinder unter fünf Jahren an vermeidbaren oder einfach zu behandelnden Krankheiten - das ist ein Todesopfer alle drei Sekunden. Trotz Erfolgen bei der Bekämpfung gefährlicher Kinderkrankheiten wie Masern stieg in den von AIDS besonders betroffenen Regionen des südlichen Afrika die Kindersterblichkeit sogar wieder an. Auch beim Kampf gegen den Hunger sind die Fortschritte für Kinder unzureichend. Fast jedes dritte Kind in den Entwicklungsländern ist mangelernährt und untergewichtig. Mehr

Anlässlich der Vorlage seines Geschäftsberichts ruft UNICEF dazu auf, die Not der Kinder in vergessenen Krisengebieten nicht länger zu übersehen. Weitgehend unbeachtet von der Weltöffentlichkeit wachsen Kinder in Konflikt- und Krisenregionen wie Somalia, der Zentralafrikanischen Republik, Darfur oder Kolumbien in einem permanenten Ausnahmezustand auf. Sie leiden unter extremer Armut und Unsicherheit, ungenügender Gesundheitsversorgung und erhalten nur selten eine Schulbildung. „Millionen Kinder sind Opfer von Notsituationen, die sich jenseits des medialen Interesses entwickeln. Je länger die Krisen dauern und je unübersichtlicher die Konfliktlinien verlaufen, desto schwieriger wird es, Hilfe zu mobilisieren“, sagte UNICEF-Vorsitzende Heide Simonis. Mehr
Missbrauch, Ausbeutung und Gewalt bestimmen den Alltag von Millionen Mädchen und Jungen auf der Welt. Sie müssen unter sklavenähnlichen Bedingungen arbeiten - in Bergwerken, Plantagen oder Fabriken. Menschenhändler entführen Kinder und verkaufen sie wie Waren weiter. Vor allem Mädchen werden in die Prostitution gezwungen. Im Internet werden pornografische Fotos und Videos gehandelt, die zeigen, wie Kinder auf brutale Weise missbraucht werden - manchmal sind die Opfer noch Säuglinge. Mehr

Angesichts der dramatischen Entwicklung im Gazastreifen ruft UNICEF zu Spenden für die Not leidenden Kinder auf. In den vergangenen Tagen hat UNICEF bereits Medikamente und Impfstoffe in den Gazastreifen gebracht, um dem Ausbruch von gefährlichen Krankheiten unter Kindern vorzubeugen. UNICEF setzt sich außerdem dafür ein, die Trinkwasserversorgung für die von der Außenwelt nahezu abgeschnittene Bevölkerung in Gang zu halten.
Impfstoffe gegen Masern, Mumps, Röteln und Tuberkulose sind bereits am Mittwoch in Gaza eingetroffen. Eine weitere Lieferung mit Medikamenten und medizinischem Bedarfsmaterial für Nothilfeeinsätze soll in Kürze folgen. UNICEF hat zudem 50.000 Liter Diesel für Generatoren zur Stromerzeugung in das Notgebiet gebracht. Dies ist notwendig, um die Versorgung mit Trinkwasser für 300.000 Menschen zu gewährleisten. Kinder sind durch verschmutztes Trinkwasser und Infektionskrankheiten besonders gefährdet. Mehr
Rund 180.000 Schülerinnen und Schüler lassen heute Hefte und Bücher liegen und beteiligen sich an der „Aktion Tagwerk – Dein Tag für Afrika“. Anstatt zur Schule gehen die Jugendlichen einen Tag arbeiten und spenden ihren Lohn – schätzungsweise 1,5 Millionen Euro - für Bildungsprojekte von UNICEF und Human Help Network e.V. (HNN) in acht afrikanischen Ländern. Bundesweit machen 817 Schulen mit. UNICEF und der Verein Aktion Tagwerk e.V. haben erstmals gemeinsam zu der bundesweiten Kampagne aufgerufen. Bundesentwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul lobte das soziale Engagement der Jugendlichen: „Der persönliche Einsatz aller Schülerinnen und Schüler ist das Besondere. Sie behalten das erarbeitete Geld nicht für sich, sondern helfen damit Kindern in Afrika. Das ist vorbildlich – auch für viele Erwachsene“, sagte Ministerin Wieczorek-Zeul. In Afrika geht jedes zweite Kind nicht zur Schule. Besonders schwer haben es Waisen und die Kinder armer Familien. Mehr

Anlässlich des Weltflüchtlingstages ruft UNICEF Regierungen und Öffentlichkeit zu mehr Schutz und Hilfe für die Kinder in der westsudanesischen Bürgerkriegsprovinz Darfur auf. Während das politische Tauziehen zwischen dem UN-Sicherheitsrat und der sudanesischen Regierung um den Einsatz einer internationalen Friedenstruppe die Schlagzeilen bestimmt, wird die unhaltbare Lage der Zivilbevölkerung in Darfur immer weiter verdrängt. Gut vier Jahre nach dem Beginn der Vertreibungen sind rund vier Millionen Menschen auf Hilfe von außen angewiesen; die Hälfte von ihnen Kinder und Jugendliche. Angesichts wachsender Rechtlosigkeit und Gewalt ist es unsicher, wie lange die internationalen Helfer die Versorgung der Menschen noch aufrechterhalten können. Bereits jetzt sterben in Darfur jeden Tag durchschnittlich 75 Kinder unter fünf Jahren an Schwäche und Krankheiten. Mehr

Anlässlich des Welttages gegen Kinderarbeit am 12. Juni macht UNICEF auf die anhaltende Ausbeutung von Kindern in der Landwirtschaft aufmerksam. Nach neuesten Schätzungen arbeiten weltweit über 132 Millionen Mädchen und Jungen unter 15 Jahren auf Farmen und Plantagen. Allein auf dem afrikanischen Kontinent arbeiten zwischen 56 und 72 Millionen Kinder in der Landwirtschaft. Sie bestellen Felder, sprühen Insektizide, helfen bei der Ernte und bedienen Maschinen. Weltweit arbeiten zehnmal mehr Kinder in Landwirtschaftsbetrieben als in der Bekleidungsindustrie oder bei der Produktion von Teppichen und Fußbällen. Nach Schätzungen der Vereinten Nationen liegt die Zahl der Kinderarbeiter unter 15 Jahren bei 218 Millionen. Mehr

Einen Tag vor dem Beginn des Treffens der Staats- und Regierungschefs der acht führenden Industrienationen in Heiligendamm diskutiert Bundeskanzlerin Angela Merkel mit Kindern und Jugendlichen über die größten Zukunftsprobleme der Erde. 74 Mädchen und Jungen des Junior8-Gipfels von UNICEF und Morgan Stanley folgten der Einladung ins Kanzleramt nach Berlin. Seit Sonntag beraten die Heranwachsenden aus G8-Staaten und Entwicklungsländern in Wismar über die Situation in Afrika, den Kampf gegen AIDS und den Klimawandel sowie die soziale Verantwortung von Unternehmen. Acht Jugendliche werden ihre Thesen dazu am Donnerstag (7.6.) persönlich mit den Staats- und Regierungschefs in Heiligendamm diskutieren. Mehr

Am Internationalen Gerichtshof in Den Haag beginnt heute der Prozess gegen Charles Taylor. Der ehemalige Präsident Liberias gilt als einer der Drahtzieher des Bürgerkriegs im Nachbarland Sierra Leone, in dem zwischen 1992 und 2001 tausende Kinder als Soldaten missbraucht wurden, darunter Ishmael Beah. Mit dem Auftakt des Prozesses stellt der ehemalige Kindersoldat zusammen mit UNICEF die deutsche Ausgabe seines Buches „Rückkehr ins Leben. Ich war Kindersoldat“ vor. Die schonungslose und erschütternde Aufarbeitung seiner Erfahrungen ist seit Wochen ein Bestseller in den USA. Mehr

Mit Aktionen in rund 50 Städten ruft UNICEF heute (1.6.) die G8-Regierungschefs dazu auf, ihre Versprechen endlich einzulösen und die Millenniumsziele der Vereinten Nationen zur Bekämpfung der Armut zu verwirklichen. Jedes zweite Kind weltweit lebt in Armut, das sind mehr als eine Milliarde Mädchen und Jungen. Ihnen fehlen grundlegende Dinge wie sauberes Trinkwasser, ausreichende Nahrung, medizinische Versorgung und Zugang zu Schulbildung. „Die Millenniumsziele bilden den Maßstab für die Glaubwürdigkeit der Regierungen“, sagte UNICEF-Vorsitzende Heide Simonis bei der zentralen Aktion des Tages mit mehr als 200 Berliner Schülern sowie dem Top-Model Eva Padberg und dem Musiker Joey Kelly vor dem Brandenburger Tor. „Jedes Jahr sterben mehr als 10 Millionen Kinder unter fünf Jahren an Krankheiten, die leicht zu vermeiden oder zu behandeln sind. Die G8-Regierungschefs haben versprochen mehr zu tun, um diesen weltweiten Skandal zu beenden. Daran müssen wir sie immer wieder erinnern“, sagte Simonis. Mehr

Im Irak haben sich die Lebensbedingungen für Kinder nach Einschätzung von UNICEF dramatisch verschlechtert. Jedes fünfte Kind ist mangelernährt. Mehr als zwei Drittel aller Kinder haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Bombenexplosionen, Entführungen und Kämpfe bestimmen den Alltag in weiten Teilen des Landes. Aus Angst vor der anhaltenden Gewalt haben mittlerweile fast 15 Prozent der irakischen Bevölkerung ihre Heimat verlassen und befinden sich auf der Flucht. Rund die Hälfte dieser vier Millionen Flüchtlinge sind Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren. UNICEF bittet um Spenden, damit die Kinder im Irak und die Flüchtlingsfamilien in den Nachbarstaaten Jordanien und Syrien dringend benötigte Unterstützung erhalten. . Mehr
Parallel zum G8 Treffen der wichtigsten Industrienationen in Heiligendamm findet vom 3.-9. Juni in Wismar der „Junior 8“-Gipfel statt. UNICEF und die Morgan Stanley Stiftung organisieren die Konferenz mit 74 Jugendlichen aus den G8-Staaten und Entwicklungsländern. Acht Jugendliche werden am 7.6. die Ergebnisse des J8-Gipfels persönlich mit den Staats- und Regierungschefs in Heiligendamm diskutieren. Mehr

Ricarda Theobald, Stefanie Bachtin und Maïté Darroman sind die UNICEF-JuniorBotschafter des Jahres 2007. UNICEF-Botschafterin Sabine Christiansen überreichte den begehrten „Oscar“ für Kinderrechte in der Frankfurter Paulskirche an die drei Schülerinnen aus dem rheinland-pfälzischen Grünstadt für ihre Aktion „1.000 Gesichter für Afrika“. Zum vierten Mal vergibt UNICEF den Preis, um den sich bundesweit mehr als 15.000 Kinder und Jugendliche beworben haben – noch mehr als in den Vorjahren. UNICEF zeichnet Kinder als „JuniorBotschafter“ aus, die sich beispielhaft für die Rechte ihrer Altersgenossen in aller Welt stark machen. Eine Jury aus acht Kindern und acht Erwachsenen wählte aus den Einsendungen die fünf Gewinner aus. . Mehr

AIDS hat weltweit bereits 15,2 Millionen Kinder zu Waisen gemacht - das sind mehr Kinder als in ganz Deutschland leben. In einigen Regionen des südlichen Afrika leben mehr als 60 Prozent der Waisen bei ihren Großeltern. Meist sind es die Großmütter, die für ihre Enkel sorgen. „Die Frauen haben die eigenen Kinder sterben sehen, doch zum Trauern bleibt ihnen keine Zeit. Sie müssen täglich hart um das Überleben ihrer Enkel kämpfen“, sagte UNICEF-Vorsitzende Heide Simonis zum Start der UNICEF-Kampagne „Vergessene Heldinnen - Großmütter im Kampf gegen AIDS“. Gemeinsam mit den Großmüttern Esther Hachintu aus Sambia und Heilke Saacke, UNICEF-Freiwillige aus Köln, rief die UNICEF-Vorsitzende zur Solidarität mit Großmüttern und Waisen auf. Ab sofort kann jeder die Aktion im Internet unter www.unicef.de/aids unterstützen. . Mehr

Anlässlich des G8-Gipfels Anfang Juni fordert UNICEF alle Staaten – auch die G8 - dazu auf, ihre Versprechen einzulösen und die Millenniumsziele der Vereinten Nationen zur Bekämpfung der Armut zu verwirklichen. „Wachstum und Verantwortung“ ist das Leitmotiv der deutschen G8-Präsidentschaft. Doch während die Weltwirtschaft boomt, leben weltweit rund eine Milliarde Kinder in Armut. Jedes zweite Kind im südlichen Afrika geht nicht zur Schule und hat kaum eine Chance, zur wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung seines Landes beizutragen. „Das Wirtschaftswachstum ist da, aber die Ärmsten profitieren davon kaum. Deshalb müssen die Regierungen immer wieder an ihre Verantwortung erinnert werden, menschenwürdige Lebensbedingungen für alle Kinder zu schaffen. Die Einhaltung der Millenniumsziele ist der Maßstab für die Glaubwürdigkeit der Regierungen“, sagte UNICEF-Geschäftsführer Dietrich Garlichs. Bereits im Jahr 2000 haben sich die G8 wie alle Regierungen der Welt auf die Millenniumsziele verständigt - darunter die zentralen Versprechen, bis 2015 Schulbildung für alle Kinder zu ermöglichen und die Kindersterblichkeit um zwei Drittel zu senken. Mehr

Wir sind das Team „8tention“. Wir haben uns im Februar dieses Jahres zusammengefunden, um uns am Wettbewerb zum J8-Gipfel zu beteiligen. Wir sind vier Jungen und vier Mädchen im Alter von 16 und 17 Jahren und besuchen die 12. Klasse der Internatsschule Schloss Hansenberg in Geisenheim (Hessen). Als wir auf den Wettbewerb aufmerksam gemacht wurden, haben uns die Themen HIV/AIDS und die wirtschaftliche Entwicklung Afrikas sofort angesprochen. In einer AG hatten sich einige von uns sich schon vorher mit der Kultur und der sozialen Situation in Afrika auseinander gesetzt. Unsere Neugier und das Interesse waren deshalb groß, uns noch intensiver damit zu beschäftigen und eigene Ideen zu entwickeln. Mehr

Anlässlich des Welt-Malaria-Tags am 25.4. weist UNICEF darauf hin, dass in Afrika alle 30 Sekunden ein Kind an Malaria stirbt. Die meisten dieser Mädchen und Jungen werden nicht einmal fünf Jahre alt. Malaria ist eine der häufigsten Todesursachen bei Kindern in den ärmsten Ländern Afrikas. Fast 20 Prozent aller Todesfälle bei Kindern unter fünf Jahren sind auf Malaria zurückzuführen. Mit Insektenschutzmitteln imprägnierte Moskitonetze bieten den besten Schutz vor einer Übertragung der Krankheit. Trotz großer Fortschritte bei der Verteilung dieser Netze in Ländern wie Malawi, Ruanda, Senegal, Togo, Sambia und Äthiopien schlafen im südlichen Afrika jedoch bislang nur rund vier Prozent der Kinder darunter. UNICEF ruft dazu auf, den Kampf gegen Malaria durch eine verbesserte Gesundheitsversorgung und den Einsatz von Moskitonetzen zu verstärken. Wenn die Netze flächendeckend verwendet würden, könnte die Sterblichkeit bei Kindern unter fünf Jahren in Afrika insgesamt um bis zu 25 Prozent gesenkt werden. Mehr

Zum Auftakt der ARD-Themenwoche „Kinder sind Zukunft“ am kommenden Samstag ruft UNICEF dazu auf, die Interessen von Kindern auf allen Ebenen der Gesellschaft stärker zu berücksichtigen. Obwohl erhebliche Mittel aufgewendet werden, ist Deutschland im internationalen Vergleich nur Mittelmaß, wenn es um das Wohlergehen der Kinder geht. Bei der neuesten UNICEF-Vergleichsstudie über Kinder in den Industriestaaten kam Deutschland nur auf Rang 11. So ist der Anteil der Kinder, die in relativer Armut aufwachsen, stärker angestiegen als in den meisten anderen Industriestaaten. Und in keinem anderen OECD-Land entscheidet die soziale Herkunft der Eltern so stark über den Schulerfolg wie in Deutschland. Mehr
Nach dem Tsunami auf den Salomon Inseln und Papua Neu Guinea brauchen 30.000 Kinder dringend Hilfe. UNICEF ruft deshalb zu Spenden auf. Meterhohe Wellen hatten nach einem schweren Erdbeben am Montag zahlreiche Küstendörfer auf den Inseln verwüstet, über 2.500 Häuser zerstört und 25.000 Menschen obdachlos gemacht. Insgesamt 50.000 Menschen sind direkt von den Verwüstungen betroffen. Für tausende Menschen in überfüllten Notunterkünften muss die Wasserversorgung organisiert werden. Mehr

Zum Weltwassertag am 22. März rufen Bundesumweltminister Sigmar Gabriel und UNICEF-Vorsitzende Heide Simonis dazu auf, den ärmsten Menschen der Welt endlich Zugang zu sauberem Wasser zu verschaffen. Mehr als eine Milliarde Menschen haben zu wenig oder kein sauberes Trinkwasser zur Verfügung. Immer mehr Regionen der Erde leiden unter chronischer Wasserknappheit. Der Wassermangel trifft vor allem die Ärmsten. Mehr

UNICEF-Schirmherrin Eva Luise Köhler empfängt Joachim „Blacky“ Fuchsberger und einige seiner engsten Weggefährten zu einem Essen im Schloss Bellevue. Anlass ist der 80. Geburtstag des ersten deutschen UNICEF-Botschafters am 11. März. Mit ihm feiern UNICEF-Vorsitzende Heide Simonis sowie Freunde und Kollegen wie Sabine Christiansen, Nina Ruge und Dressur-Reiterin Ann Kathrin Linsenhoff Mehr

UNICEF dankt seinem langjährigen Botschafter Joachim „Blacky“ Fuchsberger für seine großartige Unterstützung. Der beliebte Schauspieler, Showmaster und Filmemacher feiert am 11. März seinen 80. Geburtstag. Fuchsberger wurde 1984 als erster Deutscher zum Botschafter für UNICEF ernannt. Die norwegische Schauspielerin Liv Ullmann hatte ihn in seiner Talkshow „Heut´ Abend“ um Unterstützung gebeten. Seither engagiert sich der gebürtige Stuttgarter für UNICEF. „Blacky Fuchsberger überzeugt durch seinen Charme und die Direktheit, mit der er Missstände anspricht. Als UNICEF-Botschafter hilft er bis heute, Unterstützung für die am stärksten benachteiligten Kinder zu mobilisieren“, würdigt die Vorsitzende von UNICEF Deutschland, Heide Simonis, seine Arbeit. Mehr
UNICEF ruft die Regierungen in Europa dazu auf, für Roma-Kinder die gleichen Rech-te auf Gesundheit, Bildung und Schutz sicher zu stellen, wie für alle anderen Kinder. Anlässlich der Konferenz „Roma-Kinder in Europa - Zwischen Integration und Isolation“ appelliert UNICEF an Politik, Medien und Behörden sich dafür einzusetzen, Vorurteile gegenüber der mit acht bis zehn Millionen Angehörigen größten Minderheit Europas abzubauen und den verbreiteten Rassismus gegenüber Roma zu bekämpfen. Mehr
Ein schwerer Wirbelsturm hat die Situation der Bevölkerung in den Überschwemmungsgebieten in Mosambik weiter verschärft. Durch den Zyklon Favio, der am Donnerstag mit einer Geschwindigkeit von 270 Stundenkilometern auf die Küste von Mosambik traf, kamen mindestens zwei Kinder ums Leben. Der Sturm zerstörte Häuser und Schulgebäude. Weitere zehntausend Kinder verloren in den vergangenen Tagen ihr Zuhause. Insgesamt stieg die Zahl der Obdachlosen in den Überschwemmungsgebieten entlang des Sambesi-Flusses auf 160.000 Menschen, die Hälfte von ihnen sind Kinder. Mehr

UNICEF fordert die weltweite Ächtung von Streubomben. Anlässlich der heute in Oslo beginnenden internationalen Konferenz über Streumunition appelliert UNICEF an die Staatengemeinschaft, diese Waffenart in einem internationalen Abkommen zu verbieten. Über 40 Staaten diskutieren auf Initiative der norwegischen Regierung über die Möglichkeiten eines völkerrechtlich verbindlichen Verbots. Streubomben öffnen sich beim Abwurf in der Luft und verteilen hunderte so genannte „Bomblets“ über große Flächen. Blindgänger bedrohen oft noch Jahre nach einem Krieg die Zivilbevölkerung. Besonders Kinder sind in Gefahr, weil sie neugierig sind und die Gefahr durch nicht explodierte Sprengkörper oft nicht erkennen. Viele der „Bomblets“ sind zudem bunt und ähneln Spielzeug. UNICEF führt in vielen ehemaligen Kriegsgebieten Aufklärungsprogramme durch, um die Bevölkerung vor der Gefahr durch nicht explodierte Streumunition und Landminen zu warnen. Allein während der Kämpfe im Libanon im Sommer 2006 wurden vermutlich Hunderttausende der Sprengkörper eingesetzt. Mehr
UNICEF gratuliert dem Sänger, Schauspieler und Bürgerrechtler Harry Belafonte zum 80. Geburtstag am 1. März. Harry Belafonte kämpft bis heute für den Traum seines ermordeten Weggefährten und Freundes Martin Luther King von einer gerechteren, von Rassendiskriminierung freien Welt. Seit 20 Jahren ist der 1927 in New York geborene Sohn eines Schiffskochs aus Jamaika und einer Hilfsarbeiterin einer der bekanntesten internationalen UNICEF-Botschafter. „Das stärkste, was ich politisch ausrichten kann, ist die Arbeit für UNICEF (…)“, sagte Belafonte. „Zeigt mir, wie ihr eure Kinder behandelt, und ich sage euch, wie eure Zukunft aussieht.“ Mehr

Die erste internationale Vergleichsstudie zur Situation der Kinder in Industriestaaten zeichnet für Deutschland ein ernüchterndes Bild. Deutschland ist nur Mittelmaß, wenn es darum geht, verlässliche Lebensumwelten für die junge Generation zu schaffen. Bei dem UNICEF-Vergleich der zentralen Aspekte kindlicher Entwicklung in 21 Industrieländern kommt Deutschland nur auf Rang 11. Die Niederlande führen die UNICEF-Tabelle als kinderfreundlichstes Land an, gefolgt von Schweden, Dänemark und Finnland. Besonders schlecht schneiden Großbritannien und die USA ab. Mehr

Am Internationalen Gedenktag für Kindersoldaten zieht UNICEF eine kritische Bilanz. Trotz eines weltweiten Verbots setzen gegenwärtig mindestens 38 Konfliktparteien in 12 Ländern in großem Stil Jungen und Mädchen als Soldaten ein. So werden Kinder und Jugendliche in Burundi, Myanmar (Burma), der Elfenbeinküste, der Demokratischen Republik Kongo, Kolumbien, Nepal, den Philippinen, in Somalia, Sri Lanka, Sudan, dem Tschad und Uganda als Kämpfer, Leibwächter, Späher oder Träger eingesetzt. Weltweit gibt es schätzungsweise 250.000 Kindersoldaten; etwa 40 Prozent von ihnen sind Mädchen. Mehr

Nach den schweren Überschwemmungen in der indonesischen Hauptstadt Jakarta versorgt UNICEF die Obdachlosen mit sauberem Trinkwasser. In den besonders betroffenen nördlichen Stadtteilen werden an strategischen Punkten 20 Wassertanks mit einem Volumen von 4.000 Litern installiert. Viele Menschen, die ihre Häuser verlassen mussten, haben seit über einer Woche keinen Zugang zu sauberem Wasser. Das Risiko für schweren Durchfall und andere übertragbare Krankheiten ist insbesondere für Kinder weiterhin hoch. In den letzten Tagen gingen die Wasserstände etwas zurück, so dass in einigen Stadtteilen die Bewohner versuchen, wieder in ihre Viertel zurückzukehren. Doch da weitere Regelfälle erwartet werden, bleibt die Lage angespannt. UNICEF hat ein Spendenkonto für die Flutopfer in Jakarta eingerichtet: Spendenkonto 300.000, Bank für Sozialwirtschaft Köln, BLZ 370 205 00 ; Stichwort: Indonesien Mehr

Lübeck ist UNICEF-Stadt 2007 und wird sich als 15. bundesdeutsche Großstadt ein Jahr lang für Kinder in Not stark machen. „Die Städtepartnerschaften schärfen das Bewusstsein dafür, dass wir gemeinsam viel erreichen können, um das Leben von Kindern zu verbessern“, erklärte UNICEF-Vorsitzende Heide Simonis. Seit 1991 schließt UNICEF jedes Jahr eine Städtepartnerschaft. Lübeck tritt in die Fußstapfen von Städten wie Berlin, Erfurt, Frankfurt am Main, Köln, München und Hamburg. Insgesamt sammelten die Bürger der UNICEF-Partnerstädte bislang 16,2 Millionen Euro für Kinder in Not. Mehr

Unter dem Motto „Du bist der Gipfel“ ruft die Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern gemeinsam mit UNICEF und der Morgan Stanley Stiftung die Jugendlichen der Region dazu auf, sich mit dem Kampf gegen Armut und AIDS, dem weltweiten Klimawandel und weiteren Themen des G8-Gipfels im Juni in Heiligendamm auseinander zu setzen und sich um die Teilnahme am Junior-8-Gipfel zu bewerben. Das J8-Treffen, der von UNICEF und der Morgan Stanley Stiftung organisiert wird, findet vom 3. bis 9. Juni in Wismar statt. 74 Jungen und Mädchen aus den G8-Staaten und Entwicklungsländern werden dann parallel zum G8-Treffen in Heiligendamm über die drängendsten globalen Fragen beraten und eine eigene Resolution erarbeiten. „Junior 8“-Teilnehmer werden den G8-Regierungschefs im direkten Gespräch erklären, wie sie sich die Welt der Zukunft vorstellen. Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren, die bei „Junior 8“ mit diskutieren wollen, können sich ab sofort im Internet unter www.junior8.de mit schriftlichen Beiträgen, aber auch mit Aktionen, Filmen, Ausstellungen und weiteren Beiträgen bewerben. Mehr

Anlässlich der Vorstellung des Berichts „Zur Lage der Kinder in Krisengebieten 2007“ warnt UNICEF vor einem möglichen Zusammenbruch der internationalen Hilfe in der westsudanesischen Bürgerkriegsprovinz Darfur. Bewaffnete Auseinandersetzungen, Überfälle, Entführungen und Rechtlosigkeit haben in den vergangenen Wochen so stark zugenommen, dass die Versorgung von rund vier Millionen Menschen in Gefahr ist; fast die Hälfte davon sind Kinder. Der Zugang der Hilfsorganisationen zu den Flüchtlingen und der ortsansässigen Bevölkerung ist heute schlechter als auf dem ersten Höhepunkt der Vertreibungen im Jahr 2004. Gleichzeitig weitet sich die Krise zusehends auf die Nachbarländer Tschad und die Zentralafrikanische Republik aus. Mehr

UNICEF und Morgan Stanley Stiftung organisieren „J8“-Gipfel mit 74 Jugendlichen aus G8-Staaten und Entwicklungsländern vom 3.-9. Juni 2007 30.01.07 - Unter dem Motto „Du bist der Gipfel“ rufen UNICEF und die Morgan Stanley Stiftung Jugendliche dazu auf, sich mit dem Kampf gegen Armut und AIDS, dem weltweiten Klimawandel und den weiteren Themen des G8-Gipfels im Juni in Heiligendamm auseinanderzusetzen. Bundeskanzlerin Angela Merkel startete heute in Berlin zusammen mit der UNICEF-Patin und Fußballnationalspielerin Steffi Jones und fünf jungen UNICEF-JuniorBotschaftern den Wettbewerb zur Teilnahme am „Junior 8“-Gipfel. 74 Jungen und Mädchen aus den G8-Staaten und Entwicklungsländern werden dann parallel zum G8-Treffen in Heiligendamm an der Ostsee über die drängendsten globalen Fragen beraten und eine eigene Resolution erarbeiten. „Junior 8“-Teilnehmer werden den G8-Regierungschefs im direkten Gespräch erklären, wie sie sich die Welt der Zukunft vorstellen. Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren, die bei „Junior 8“ mit diskutieren wollen, können sich ab sofort im Internet unter www.junior8.de mit schriftlichen Beiträgen, aber auch mit Aktionen, Filmen, Ausstellungen und weiteren Beiträgen bewerben. Mehr

UNICEF gratuliert der Schauspielerin, Menschenrechtsaktivistin und UNICEF-Botschafterin Vanessa Redgrave zu ihrem 70. Geburtstag am 30. Januar. Bereits in den 60er Jahren erlangte Vanessa Redgrave, die aus einer berühmten englischen Schauspielerfamilie stammt, mit Filmen wie „Blow Up“ Weltruhm. Sie gilt als eine der renommiertesten Schauspielerinnen weltweit und wirkte in über 100 Filmen mit. Parallel zu ihrer künstlerischen Karriere engagierte sich die Oscarpreisträgerin immer in gesellschaftlichen Fragen. Mehr

Die Zahl der tödlich verlaufenden Masernerkrankungen bei Kindern ist seit Ende der 90er Jahre um 60 Prozent gesunken. Dies gaben UNICEF, die Weltgesundheitsorganisation, das amerikanische Centre for Disease Control and Prevention und das amerikanische Rote Kreuz bekannt. 1999 starben weltweit noch schätzungsweise 873.000 Kinder an der Infektionskrankheit. Durch Impfkampagnen und den Ausbau von Routineimpfungen in den Entwicklungsländern sank diese Zahl auf 345.000 im Jahr 2005. Am größten war der Fortschritt dabei auf dem afrikanischen Kontinent. Hier sank die Zahl der Todesfälle sogar um 75 Prozent von 506.000 auf 126.000. Mehr

Unter dem Motto „Du bist der Gipfel“ organisieren UNICEF und die Morgan Stanley Stiftung parallel zum Treffen der G8-Regierungschefs im Juni in Heiligendamm einen „Junior8-Gipfel“ (J8). Eine Woche lang beschäftigen sich Jugendliche aus den G8- und Entwicklungsländern mit den wichtigsten globalen Fragen. „Das ist eine tolle Chance, mit Altersgenossen aus aller Welt über die Themen des G8-Gipfels zu diskutieren. Zum Kampf gegen Armut und AIDS oder zum weltweiten Klimawandel können Jugendliche den mächtigsten Regierungschefs der Welt direkt ihre Meinung sagen“, erklärte der Manager der deutschen Fußball-Nationalmannschaft und UNICEF-Pate Oliver Bierhoff. Er rief Mädchen und Jungen dazu auf, sich an dem Wettbewerb um die deutsche J8-Delegation zu beteiligen. Mehr

Trotz Fortschritten bei der AIDS-Prävention und bei der Behandlung von infizierten Kindern haben sich im vergangenen Jahr nach neuesten Schätzungen von UNICEF weltweit 530.000 Mädchen und Jungen unter 15 Jahren mit der Immunschwächekrankheit angesteckt. Durchschnittlich infiziert sich jede Minute ein Kind mit HIV. Die meisten dieser Kinder kommen bereits mit dem Virus auf die Welt: Sie infizieren sich vor, während oder nach der Geburt bei ihrer Mutter. Jedes zweite von ihnen wird noch vor seinem zweiten Geburtstag sterben, wenn es nicht rechtzeitig medizinisch behandelt wird. Dies geht aus einem neuen Bericht zu Kindern und AIDS hervor, den UNICEF heute in Genf und New York vorstellt. Mehr

UNICEF ruft alle bewaffneten Gruppen und Militärs in Somalia auf, alle Kinder und Jugendlichen in ihren Reihen sofort zu demobilisieren. In einer gemeinsamen Stellungnahme mit der britischen Hilfsorganisation Save the Children fordert UNICEF die somalische Übergangsregierung auf, alle erforderlichen Maßnahmen zu treffen, dass alle Kindersoldaten wieder mit ihren Familien zusammen gebracht und versorgt werden. Zahlreiche Augenzeugenberichte belegen die aktive Beteiligung von Kindern und Jugendlichen bei den jüngsten Kämpfen in Somalia. Mehr

UNICEF gratuliert seiner Schirmherrin Eva Luise Köhler zum 60. Geburtstag am 2. Januar. „Mit ihrem großen persönlichen Engagement motiviert Eva Luise Köhler viele Menschen in Deutschland, sich für Kinder in Not einzusetzen“, erklärte UNICEF-Geschäftsführer Dietrich Garlichs. Eva Luise Köhler übernahm die Schirmherrschaft 2004 und ist damit oberste von insgesamt 8.000 ehrenamtlichen Helfern von UNICEF Deutschland. Sie tritt insbesondere dafür ein, dass Kinder weltweit zur Schule gehen können und beim Kampf gegen AIDS nicht länger übersehen werden. In jedem Herbst eröffnet sie die traditionelle UNICEF-Grußkartenkampagne. Mehr
UNICEF ruft zu Spenden auf und warnt angesichts der Kämpfe in Somalia vor wachsendem Leid und Elend unter der Zivilbevölkerung. Die Vertreibung islamistischer Truppen durch äthiopische Soldaten aus der Hauptstadt Mogadischu und weiteren Ortschaften hinterlässt ein gefährliches Machtvakuum. Damit droht das Land erneut zurück in Chaos und Anarchie zu fallen. UNICEF appelliert angesichts der Zuspitzung am Horn von Afrika an die internationale Gemeinschaft, eine politische Lösung zu forcieren und die humanitäre Hilfe für die Kinder zu verstärken. Mehr

Zweiter Jahrestag des Tsunami am 26. Dezember / UNICEF baute allein in Indonesien 160 einfache Übergangsschulen und versorgt eine Million Menschen mit sauberem Wasser. Zwei Jahre nach der Flutkatastrophe in Asien ruft UNICEF die internationale Gemeinschaft dazu auf, beim Wiederaufbau einen langen Atem zu beweisen. „Die große Hilfsbereitschaft unmittelbar nach dem Tsunami hat Zehntausenden Kindern das Leben gerettet. Trotz großer Schwierigkeiten ist seither Enormes geleistet worden. Doch zwei Jahre nach der Katastrophe ist allenfalls Halbzeit beim Wiederaufbau. Die Rückkehr zur Normalität wird noch mindestens zwei bis drei Jahre dauern und große Anstrengungen erfordern“, erklärte Dietrich Garlichs, Geschäftsführer von UNICEF Deutschland. Mehr

Der dänische Fotograf Jan Grarup ist Sieger des internationalen Wettbewerbs „UNICEF-Foto des Jahres“. Sein Foto zeigt die fünfjährige Rahila, die nach dem verheerenden Erdbeben in Pakistan im Oktober 2005 medizinisch versorgt wurde. „Das UNICEF Foto des Jahres 2006 ist ein Symbol für das Überleben. Das Lächeln dieses Mädchens ist ein Dankeschön an alle, die den Opfern der Naturkatastrophen in den vergangenen Jahren geholfen haben. Es sollte uns Ansporn sein, Kinder in Not auch dann nicht zu vergessen, wenn das Medieninteresse nachlässt“, sagte UNICEF-Schirmherrin Eva Luise Köhler bei der Preisverleihung in Berlin. Mehr
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