Noch immer gehen in Äthiopien rund 2,6 Millionen Kinder im Grundschulalter nicht zur Schule. Besonders Mädchen und Kinder aus armen Familien auf dem Land sind benachteiligt. Die Klassen sind überfüllt, die Unterrichtsqualität ist häufig schlecht. Gerade einmal die Hälfte aller Schulanfänger schließt die achte Klasse der Grundschule ab. Und Kinder mit geistigen oder körperlichen Behinderungen erhalten kaum Förderung.
In Äthiopien hat UNICEF seit 2005 bereits 1.037 Klassenzimmer und 383 Schulen gebaut oder instand gesetzt. So können bisher schon 62.268 Kinder besser und sicherer lernen. In den hellen und gleichzeitig schattenspendenden Räumen sind sie vor der sengenden Sonne geschützt, Ventilatoren sorgen für Abkühlung. UNICEF hat außerdem 923 Schulen mit Tischen, Bänken und Tafeln ausgestattet. Elf Schulen bekamen neue Waschgelegenheiten und Toiletten.
Mit den Spenden aus der Aktion „Schulen für Afrika“ konnte UNICEF schon über 3.000 Lehrer darin schulen, den Unterricht interaktiv zu gestalten und die Beteiligung der Schüler zu fördern.
UNICEF hilft, die Schulen durch den Bau zusätzlicher Klassenräume zu erweitern und besser auszustatten. UNICEF sorgt auch für Trinkwasseranschluss und hygienische Latrinen, damit die Kinder sich in der Schule wohlfühlen und gesund bleiben. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Schulung der Lehrer. Sie lernen zum Beispiel, die Kinder aktiv in den Unterricht einzubeziehen und auch behinderte Kinder zu integrieren.
Jedes Kind hat das Recht auf Bildung. Doch in den Ländern Afrikas südlich der Sahara geht bis heute etwa jedes dritte Kind nicht zur Schule. Viele Familien sind zu arm, um das Schulmaterial für ihre Kinder zu bezahlen. Besonders auf dem Land sind die Schulen oft überfüllt, schlecht ausgestattet oder einfach zu weit entfernt. Und es fehlt an qualifizierten Lehrern. Die Aids-Epidemie verschärft die Situation. UNICEF, die Nelson-Mandela-Stiftung und die Hamburger Gesellschaft zur Förderung der Demokratie und des Völkerrechts haben deshalb die Aktion „Schulen für Afrika“ ins Leben gerufen. Ziel ist es, für Kinder in insgesamt elf afrikanischen Ländern eine gute Grundbildung sicherzustellen. UNICEF unterstützt hier den Bau zusätzlicher Klassenzimmer, stellt Schulmaterial bereit und schult die Lehrer. Ziel ist es, dass alle Schulen „kinderfreundlich“ werden.
Mehr Informationen finden Sie auf der Kampagnenseite www.schulenfuerafrika.de.
Helfen Sie mit, Schulen wiederaufzubauen und Kinder mit Schulmaterial zu versorgen. Danke!
Für Äthiopien spendenUNICEF Deutschland
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