Burkina Faso in Westafrika gehört zu den Ländern der Welt, in denen das Aufwachsen für Kinder besonders schwierig ist – fast jedes fünfte Kind stirbt in den ersten Lebensjahren. Drei Viertel der rund 14 Millionen Bewohner leben auf dem Land. Rund zwei Millionen Kinder gehen noch immer nicht zur Schule – trotz guter Fortschritte in den letzten Jahren. Besonders benachteiligt sind Mädchen sowie Kinder, die hart arbeiten müssen: In Burkina Faso ist das jedes zweite Kind. Etwa jede zweite Grundschule hat kein sauberes Trinkwasser oder Latrinen.
In Burkina Faso konnten mit Hilfe von „Schulen für Afrika“ in ausgewählten Regionen im Norden bisher 74 Schulen neu gebaut oder instand gesetzt werden. 13.320 Mädchen und Jungen haben nun schon einen kinderfreundlichen Platz zum Lernen.
UNICEF hat auch dafür gesorgt, dass alle Schulen mit getrennten Toiletten für Mädchen und Jungen und mit Möglichkeiten zum Händewaschen ausgestattet wurden. Das schützt die Kinder vor vielen Krankheiten. Außerdem fühlen sich dann alle Kinder in der Schule wohl. Wenn sie keine eigenen Toiletten haben, besuchen viele Mädchen aus Scham den Unterricht nicht mehr - gerade mit Beginn der Pubertät.
Mit den Spenden konnte UNICEF außerdem schon 919 Lehrer und Schulleiter fortbilden. Sie wurden zum Beispiel in der HIV/Aids-Prävention geschult. So können sie ihren Schülerinnen und Schülern die wichtigsten Verhaltensregeln zum Schutz vor der Krankheit vermitteln.
Mit der Aktion „Schulen für Afrika“ hilft UNICEF in ausgewählten Regionen im Norden Burkina Fasos, für mehr Kinder einen Platz im Klassenzimmer bereitzustellen. Die Schulen werden besser ausgestattet – zum Beispiel durch den Bau von Trinkwasserbrunnen. Die Ausbildung von Lehrern ist ein weiterer wichtiger Schwerpunkt. Weil viele Familien kein Geld für Schulmaterial haben, stellt UNICEF auch Bücher, Hefte und Stifte zur Verfügung.
Jedes Kind hat das Recht auf Bildung. Doch in den Ländern Afrikas südlich der Sahara geht bis heute etwa jedes dritte Kind nicht zur Schule. Viele Familien sind zu arm, um das Schulmaterial für ihre Kinder zu bezahlen. Besonders auf dem Land sind die Schulen oft überfüllt, schlecht ausgestattet oder einfach zu weit entfernt. Und es fehlt an qualifizierten Lehrern. Die Aids-Epidemie verschärft die Situation. UNICEF, die Nelson-Mandela-Stiftung und die Hamburger Gesellschaft zur Förderung der Demokratie und des Völkerrechts haben deshalb die Aktion „Schulen für Afrika“ ins Leben gerufen. Ziel ist es, für Kinder in insgesamt elf afrikanischen Ländern eine gute Grundbildung sicherzustellen. UNICEF unterstützt hier den Bau zusätzlicher Klassenzimmer, stellt Schulmaterial bereit und schult die Lehrer. Ziel ist es, dass alle Schulen „kinderfreundlich“ werden.
Mehr Informationen finden Sie auf der Kampagnenseite www.schulenfuerafrika.de.
Helfen Sie mit, Schulen wiederaufzubauen und Kinder mit Schulmaterial zu versorgen. Danke!
Für Burkina Faso spendenUNICEF Deutschland
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Bank für Sozialwirtschaft Köln
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