
Afghanistan: Eine Chance auf Bildung für Mädchen
Schulbildung ist der Schlüssel für dauerhaften Frieden und Entwicklung im von jahrzehntelangem Krieg gekennzeichneten Afghanistan. Doch noch immer gehen 1,5 Millionen Mädchen nicht zur Schule. UNICEF hilft, so genannte Hausschulen in Privathäusern oder Gemeinderäumen einzurichten. Die Schülerinnen erhalten Schulmaterial, UNICEF hilft auch bei der Ausbildung von Lehrerinnen. mehr
Angola: Schulen für Afrika
Auch Jahre nach Ende des langen Bürgerkriegs sind in Angola noch immer viele Schulen beschädigt oder zerstört. Zehntausende Klassenräume fehlen. Jedes dritte Kind geht nicht zur Schule – das sind rund 1,2 Millionen Kinder. Nur ein Drittel aller Erstklässler schließt die Grundschulzeit ab – oft auch deshalb, weil die Qualität des Unterrichts schlecht ist. Besonders Mädchen und Kinder, die durch den Krieg oder durch Krankheiten wie AIDS zu Waisen wurden, sind benachteiligt. mehr
Äthiopien: Nein zur Mädchenbeschneidung
In Äthiopien sind neun von zehn Mädchen und Frauen an ihren Geschlechtsorganen beschnitten. UNICEF klärt gemeinsam mit örtlichen Frauenorganisationen über die Folgen dieser grausamen Tradition auf. UNICEF bringt aber auch die häufigen Entführungen von Mädchen als Bräute an die Öffentlichkeit und hilft missbrauchten Mädchen, sich ein selbständiges Leben aufzubauen. mehr
Äthiopien: Sauberes Wasser rettet Leben
In der äthiopischen Region Amhara sind die Wasserquellen häufig verschmutzt oder sehr weit von den Siedlungen entfernt. Viele Menschen verfügen täglich nur über drei bis sechs Liter Wasser pro Kopf – zu wenig für ein sicheres Überleben. UNICEF hilft in der Dürreregion beim Bau von Brunnen und schult Helfer, die die Anlagen instand halten. mehr
Äthiopien: Ein sicherer Platz für Straßenkinder
Mindestens 100.000 Kinder leben in Äthiopien auf der Straße; viele der Mädchen sind bereits Mütter. UNICEF betreut sie in Auffangstellen und ermöglicht den Kindern, Bildungskurse zu besuchen. In Kursen zur beruflichen Orientierung erlernen ältere Straßenkinder und junge Mütter Fertigkeiten wie Schneidern oder Schweißen. mehr
Äthiopien: Schulen für Afrika
Noch immer gehen in Äthiopien rund 2,6 Millionen Kinder im Grundschulalter nicht zur Schule. Besonders Mädchen und Kinder aus armen Familien auf dem Land sind benachteiligt. Die Klassen sind überfüllt, die Unterrichtsqualität ist häufig schlecht. Gerade einmal die Hälfte aller Schulanfänger schließt die achte Klasse der Grundschule ab. Und Kinder mit geistigen oder körperlichen Behinderungen erhalten kaum Förderung. mehr
Bangladesch: Ein neues Leben für die Säureopfer
Jedes Jahr erleiden über 400 Mädchen und Frauen in Bangladesch ein grausames Schicksal: Aus Rache oder als enttäuschte Verehrer schleudern junge Männer ihnen Säure ins Gesicht. Viele Opfer bleiben ihr Leben lang entstellt. UNICEF unterstützt die medizinische und psychologische Betreuung der Opfer und setzt sich öffentlich gegen Gewalt an Mädchen ein. mehr
Bangladesch: Bildung für arbeitende Kinder
UNICEF unterstützt in Bangladesch insgesamt 8.000 einfache Lernzentren für arbeitende Kinder. Acht- bis 14-Jährige erhalten hier zwei bis drei Stunden täglich Unterricht in Lesen und Schreiben, Rechnen und Landeskunde. Aber auch Themen wie Gesundheit und Hygiene werden behandelt. mehr
Benin: Überleben von Kindern sichern
In Benin verbessert UNICEF die medizinische Versorgung in 300 Dörfern der Distrikte Avrankou, Dassa und Savé. UNICEF schult dafür pro Dorf zwei freiwillige Helfer, die gemeinsam mit den Dorfältesten und den lokalen Behörden ausgewählt werden. mehr
Besetzte palästinensische Gebiete: Eine Stimme für Kinder und Jugendliche
Der Konflikt in den palästinensischen Autonomiegebieten trifft Kinder und Jugendliche besonders hart: Die Arbeitslosigkeit ist hoch, zahlreiche Schulen sind bis heute zerstört. Straßensperren und die ständige Angst vor neuen Militäraktionen gehören zum Alltag. Gerade für Jugendliche fehlt es an Bildungs- und Beteiligungsangeboten. UNICEF gibt Mädchen und Jungen die Chance, sich zu engagieren und berufliche Fähigkeiten zu erwerben. mehr
Bhutan: Medizinische Versorgung verbessern
In den abgelegenen Siedlungen des Himalaja-Staates Bhutan bringt die Geburt eines Kindes Frauen immer wieder in Lebensgefahr. UNICEF hilft, die medizinische Versorgung zu verbessern. Der Weg eines Entbindungsbetts bis ins Dorf führt über steile Gebirgspfade. mehr
Bolivien: Schulen für Mädchen
Viele Kinder der Armensiedlung El Alto von La Paz, Bolivien, arbeiten und leben auf der Straße. Zeit für den Schulbesuch bleibt ihnen selten. UNICEF fördert 17 Abendschulen für Straßenkinder, besonders Mädchen, in El Alto. mehr
Brasilien: Hilfe und Schutz für Straßenkinder
UNICEF unterstützt in Brasilien Organisationen wie die Stiftung Cidade Mãe. Ihre Mitarbeiter betreuen in der Stadt Salvador da Bahía täglich etwa 100 Straßenkinder – viele sind vor der Gewalt in ihren Elternhäusern geflohen. UNICEF hilft zudem, Fälle von Gewalt und Missbrauch an Kindern systematisch zu erfassen und zu verfolgen. mehr
Burkina Faso: Kinder in Goldminen brauchen Hilfe
Burkina Faso ist eines der ärmsten Länder der Welt - doch in einigen Regionen wird Gold zu Tage gefördert. Viele ungelernte Arbeiter ziehen mit ihren Familien in die Nähe der Minen, um dort ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Schon Fünfjährige helfen beim Transport der Steine und beim Goldwaschen mit. Viele verletzen sich oder werden krank - zur Schule geht kaum ein Kind.
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Burkina Faso: Schulen für Afrika
Burkina Faso in Westafrika gehört zu den Ländern der Welt, in denen das Aufwachsen für Kinder besonders schwierig ist – fast jedes fünfte Kind stirbt in den ersten Lebensjahren. Drei Viertel der rund 14 Millionen Bewohner leben auf dem Land. Rund zwei Millionen Kinder gehen noch immer nicht zur Schule – trotz guter Fortschritte in den letzten Jahren. mehr
Burundi: Überleben von Kindern sichern
In Burundi erlebt jedes fünfte Kind seinen fünften Geburtstag nicht. Jeden Tag sterben rund 200 Kinder unter fünf Jahren - die Haupttodesursachen sind Malaria, Lungenentzündung und Durchfallerkrankungen. mehr
Demokratische Republik Kongo: Hilfe für Kindersoldaten und vergewaltigte Mädchen
Der Bürgerkrieg im Osten der Demokratischen Republik Kongo trifft besonders die Kinder. Bewaffnete Milizen überfallen immer wieder Dörfer, um Kinder als Soldaten zu rekrutieren. Sie müssen selbst kämpfen und töten oder den Milizenführern zur Hand gehen. UNICEF sorgt dafür, dass ehemalige Kindersoldaten und missbrauchte Mädchen versorgt und psychologisch betreut werden. mehr
Ecuador: Hilfe für Kinder auf Müllkippen
Über 600.000 Kinder und Jugendliche in Ecuador müssen mitarbeiten, um ihre Familien zu unterstützen: Fast 40 Prozent der Menschen in dem lateinamerikanischen Land leben in Armut. Sie haben umgerechnet weniger als zwei US-Dollar am Tag zum Leben. Besonders sichtbar sind Armut und Ausbeutung auf den Müllkippen der Städte: Ganze Familien leben hier vom Durchsuchen des stinkenden Abfalls nach Verwertbarem.
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UNICEF-Hilfe trotz Chaos und Gewalt in der Elfenbeinküste
Die humanitäre Lage in der Elfenbeinküste verschlechtert sich von Tag zu Tag. Hunderte Menschen wurden in der Wirtschaftsmetropole Abidjan, in Duékoué und Guiglo und anderen Ortschaften getötet. Schätzungsweise eine Million Menschen sind auf der Flucht – die meisten von ihnen sind Kinder und Frauen. mehr
Ghana: Kampf gegen den Guineawurm
Im Norden von Ghana sind die Erkrankungen durch den gefährlichen Guineawurm besonders hoch. Über die Hälfte der Betroffenen sind Kinder. Hauptursache ist der Mangel an sauberem Trinkwasser. UNICEF unterstützt daher den Bau von Brunnen, klärt über Hygiene auf und stellt Guineawurm-Filter zur Verfügung. mehr
Haiti: Von Aids betroffene Kinder schützen
Haiti hat die höchste HIV-Infektionsrate außerhalb von Afrika. Alle zwei Stunden kommt ein Neugeborenes bereits infiziert zur Welt. 200.000 Kinder haben durch Aids ihre Eltern verloren. UNICEF unterstützt die Gesundheitsversorgung und Beratung für werdende Mütter und hilft bei der Betreuung der Waisen. Auch die Aids-Aufklärung wird verstärkt. mehr
Haiti: Ein Platz zum Lernen
Jedes vierte Kind im Grundschulalter geht in Haiti nicht zur Schule, das sind etwa 500.000 Kinder. Es gibt zu wenig Schulen; die Unterrichtsqualität ist schlecht. Besonders benachteiligt sind 170.000 Mädchen, die als Haushaltshilfen in fremden Familien schuften müssen. UNICEF stellt diesen Kindern einen Platz in der Schule zur Verfügung und bildet 200 zusätzliche Lehrer aus. mehr
UNICEF-Nothilfe und Wiederaufbau in Haiti
Auch viele Monate nach dem verheerenden Erdbeben in Haiti vom 12. Januar 2010 ist die Situation der Kinder im Katastrophengebiet bedrückend. In einem seiner größten Katastropheneinsätze leistet UNICEF umfassende Nothilfe und schafft die Grundlagen für den Neuanfang für die Kinder in einem der ärmsten Länder der Welt. Aktuell ist die Lage in Haiti aufgrund der Cholera-Epidemie weiterhin sehr angespannt. mehr
Indien: Kinderarbeit in der Baumwollindustrie stoppen
In den südindischen Bundesstaaten Andhra Pradesh und Karnataka arbeiten rund 175.000 Kinder in der Baumwollindustrie. Besonders die Mädchen sind beliebte Arbeitskräfte, weil sie geschickt und fügsam sind. Elf, zwölf Stunden täglich verbringen sie auf dem Feld - eine anstrengende und wegen des starken Einsatzes von Pflanzenschutzmitteln auch gefährliche Tätigkeit. Zur Schule gehen die wenigsten. UNICEF hat in den besonders betroffenen Regionen ein Programm gestartet, um arbeitende Kinder in die Schule zu bringen. mehr
Kambodscha: Minen – tödliche Gefahr
Vier bis sechs Millionen Landminen und Blindgänger bedrohen die Bevölkerung in Kambodscha noch heute. Kinder sind besonders gefährdet, Opfer einer Minenexplosion zu werden. UNICEF unterstützt minenverletzte Kinder mit Prothesen und Krankengymnastik. In den Dörfern klärt UNICEF über den Schutz vor Unfällen auf. mehr
Kambodscha: Kinder sind keine Ware – Schutz vor Prostitution
An der Grenze zu Thailand werden Jahr für Jahr Hunderte Mädchen und Jungen aus Kambodscha als Prostituierte, Arbeitskräfte oder Bettler ins Ausland verkauft. UNICEF unterstützt Einrichtungen für missbrauchte Mädchen und fördert den Aufbau von Kinderschutznetzen und Bildungszentren in Slumgebieten. mehr
Kambodscha: Aids – die Kinder brauchen Hilfe
Kambodscha hat die höchste HIV-Infektionsrate in Asien. 100.000 Kinder haben bereits Mutter, Vater oder beide Eltern verloren. UNICEF unterstützt Organisationen, die sich um Waisen und von Aids betroffene Familien kümmern. Auch die medizinische Betreuung und die Aids-Aufklärung werden gefördert. mehr
Kenia: Kinder vor Krankheiten schützen
Krankheiten wie Malaria und Masern bedrohen in Kenia das Leben vieler Kinder. Besonders anfällig für Infektionen sind mangelernährte Mädchen und Jungen. Auf dem Land sind die Wege zur nächsten Gesundheitsstation weit, es fehlt an Medikamenten und ausgebildeten Helfern. Viele Familien können sich zudem den Arztbesuch nicht leisten - jeder zweite Kenianer lebt unterhalb der Armutsgrenze. Besonders schwierig ist die Situation der Kinder in der Region Kwale. Gemeinsam mit dem Unternehmen Deutsche Post World Net hilft UNICEF hier, Kinder vor Krankheiten zu schützen. mehr
Kolumbien: Neue Hoffnung für Kriegskinder
Über 3,3 Millionen Menschen in Kolumbien sind in den letzten Jahren zu Flüchtlingen im eigenen Land geworden. Bewaffnete Angriffe und Angst vor Entführungen vertreiben tagtäglich Familien aus ihren Heimatorten. UNICEF will speziell in vier Regionen psychosoziale Angebote für die Kriegskinder aufbauen und den Aufbau von Kinderschutznetzen fördern. mehr
Kosovo: Roma-Kinder aus dem Abseits holen
Die Bürgerkriege im ehemaligen Jugoslawien haben in den 1990er Jahren fast alle Roma aus dem Kosovo vertrieben. Ganze Siedlungen wie das Roma-Viertel Roma Mahala in Mitrovica wurden geplündert und niedergebrannt. Heute leben im Kosovo wieder schätzungsweise 35.000 bis 45.000 Roma – die meisten von ihnen unter katastrophalen Bedingungen in Slums und Notunterkünften. mehr
Liberia: Überleben von Kindern sichern
In Liberia ging erst vor wenigen Jahren ein blutiger Bürgerkrieg zu Ende. Die meisten Flüchtlinge sind mittlerweile wieder in ihren Dörfern. Doch die medizinische Grundversorgung ist landesweit fast vollständig zusammengebrochen. UNICEF stattet 27 Gesundheitsstationen in den Regionen Grand Gadeh und River Gee im Osten Liberias mit medizinischen Geräten und Medikamenten aus. mehr
Nothilfe in Nordafrika/Libyen
UNICEF ist in großer Sorge um die Kinder in Libyen. Die Zahl der Flüchtlinge innerhalb des Landes steigt. Bereits mehr als 500.000 Menschen sind vor den anhaltenden Kämpfen über die Grenzen nach Tunesien, Ägypten und weitere Nachbarländer geflohen. UNICEF sorgt in den Aufnahmelagern an den Grenzen für Trinkwasser und Latrinen sowie eine medizinische Betreuung. Hilfsgüter wie Decken, Nahrungsergänzung für Kleinkinder sowie Zucker-Salzmischungen gegen Durchfallerkrankungen wurden in die Region gebracht. mehr
Madagaskar: Schulen für Afrika
80 Prozent der Menschen in Madagaskar leben unterhalb der Armutsgrenze. Über 400.000 Kinder erhalten keinen Unterricht. Und nur gut die Hälfte aller Schulanfänger schließt die fünfjährige Grundschulzeit auch ab – zumal viele Schulen gerade einmal Unterricht bis Klasse zwei bieten. mehr
Malawi: Sauberes Wasser für Schulkinder
Sauberes Wasser ist in Malawi knapp. In vielen Haushalten und sogar in Schulen fehlen häufig einfachste sanitäre Anlagen. In Armenvierteln der Großstadt Mzuzu und auf dem Land hilft UNICEF, die Trinkwasserversorgung zu verbessern durch den Bau von Brunnen und Latrinen sowie Hygieneaufklärung. mehr
Malawi: Hilfe für Aids-Waisen
Mehr als 400.000 Kinder in Malawi haben durch Aids ein oder beide Elternteile verloren. UNICEF schult Freiwillige, die von Aids betroffene Kinder zu Hause besuchen und bei der Pflege Erkrankter helfen. Und UNICEF unterstützt einfache Krippen und Kinderzentren, damit Kinder aus betroffenen Familien tagsüber betreut werden. mehr
Malawi: Schulen für Afrika
Malawi ist eines der ärmsten und gleichzeitig am dichtesten besiedelten Länder Afrikas. Vor allem auf dem Land gibt es viel zu wenig Schulen: Die Klassen sind überfüllt und schlecht ausgestattet, häufig findet der Unterricht noch immer unter freiem Himmel statt. Drei Viertel aller Kinder brechen die Schule frühzeitig ab. Besonders schwierig ist die Situation für Waisen: In Malawi hat jedes achte Kind Mutter oder Vater verloren, häufig durch Aids. mehr
Mali: Überleben von Kindern sichern
In Mali wird noch immer fast jedes fünfte Kind keine fünf Jahre alt - trotz großer Fortschritte in den vergangenen Jahren. UNICEF bildet in der Region Sikasso im Südosten Malis 800 freiwillige Gesundheitshelfer aus und stellt ihnen Fahrräder zur Verfügung. Sie besuchen Familien zu Hause und sorgen dafür, dass die Kinder geimpft sowie regelmäßig gemessen und gewogen werden. mehr
Mali: Schulen für Afrika
Mali liegt in der Sahelzone: Über mehr als die Hälfte des Landes erstreckt sich die Wüste Sahara. Beinahe jedes fünfte Kind übersteht seine ersten fünf Lebensjahre nicht. Fast 800.000 Kinder erhalten keinen Unterricht. Jedes dritte Kind wird nicht eingeschult. Und nur jedes vierte eingeschulte Kind schließt die Grundschule auch erfolgreich ab. mehr
Moldawien: Mädchen vor Prostitution schützen
Auf der Suche nach Arbeit geraten immer mehr Mädchen aus dem armen Moldawien in die Fänge von Menschenhändlern. Häufig landen sie im Ausland in der Prostitution. UNICEF sorgt für die medizinische und psychologische Betreuung der Opfer und klärt an Schulen und in Beratungsstellen über die Gefahr auf. mehr
Mosambik: Hilfe für Aids-Waisen und HIV-positive Kinder
1,5 Millionen Mosambikaner sind HIV-positiv. Jedes Jahr werden 35.000 Neugeborene infiziert geboren. 320.000 Kinder hat Aids zu Waisen gemacht. Landesweit hilft UNICEF, die Betreuung HIV-positiver Kinder zu verbessern und unterstützt die Gemeinden, damit sie die verwaisten Kinder versorgen können. mehr
Mosambik: Schulen für Afrika
Gerade in den sehr armen ländlichen Regionen Mosambiks gehen noch immer viele Kinder überhaupt nicht zur Schule, landesweit sind es 660.000 Jungen und Mädchen. Es gibt zu wenig Schulen, viele Kinder auf dem Land müssen früh zum Lebensunterhalt beitragen. Nicht einmal jedes zweite Kind schließt die Grundschule ab. Besonders Mädchen sind benachteiligt. Mehr als Jungen leiden sie darunter, dass viele Schulen nicht einmal über Toiletten verfügen. Viele Mädchen werden auch früh verheiratet und müssen die Schule verlassen, sobald sie schwanger sind. mehr
Namibia: Gemeinsam mit den Jugendlichen gegen Aids
In Namibia ist inzwischen fast jeder fünfte Einwohner zwischen 15 und 49 Jahren HIV-positiv. Junge Menschen sind besonders gefährdet – doch sie verdrängen das Risiko oft. UNICEF setzt deshalb zur Aids-Aufklärung auf die Jugendlichen selbst. Unter dem Motto „My future is my choice“ informieren Jugendliche an den Schulen über den Schutz vor Aids, aber auch über Gefahren wie Drogen und Alkohol. mehr
Nepal: „Bal Shiksha“ – Eine Chance für Mädchen
In Nepal geht jedes vierte Mädchen im Grundschulalter nicht zur Schule. Die meisten müssen im Haushalt helfen oder Geld verdienen. Mit dem Bildungsprogramm „Bal Shiksha“ ermöglicht UNICEF den Kindern, zwei Stunden täglich Lesen und Schreiben zu lernen. Zusätzlich richtet UNICEF „Satellitenschulen“ in entlegenen Dörfern ein und hilft, den Unterricht an staatlichen Schulen zu verbessern. mehr
Niger: Überleben von Kindern sichern
Niger liegt in der von Dürreperioden geplagten Sahelzone und gehört zu den ärmsten Ländern. Jedes zweite Kind ist chronisch mangelernährt, das Leben jedes zehnten durch Mangelernährung akut bedroht. Besonders kritisch ist die Situation in der Region Zinder im Süden. mehr
Niger: Schulen für Afrika
In Niger gehen rund eine Million Kinder nicht zur Schule. Jedes zweite Kind wird überhaupt nicht eingeschult. Für Mädchen stehen die Chancen auf Schulbesuch sogar noch schlechter. Sie werden häufig früh verheiratet. Mädchen leiden auch besonders unter der Tatsache, dass es im Schnitt nur an jeder fünften Schule Latrinen gibt. mehr
Nigeria: Hilfe für Albino-Kinder
In Nigeria leben bis zu zwei Millionen Menschen mit Albinismus - einer Pigmentstörung, die Haut, Haare und Augen extrem empfindlich macht. Rund 40 Prozent von ihnen sind Kinder. Viele von ihnen leiden unter Diskriminierung und Ausgrenzung. Die meisten der Mädchen und Jungen gehen nicht zur Schule - auch, weil sie wegen der Pigmentstörung häufig stark kurzsichtig sind und keine Sehhilfen haben. UNICEF hat in Nigeria gemeinsam mit Partnern ein Programm entwickelt, um den Kindern zu helfen und ihnen den Schulbesuch zu ermöglichen.
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Nordkorea: Hilfe für mangelernährte Kinder
Die andauernde Nahrungsmittelknappheit in Nordkorea hat dramatische Auswirkungen auf die gesamte Bevölkerung des Landes. Der stetige Mangel führt insbesondere bei Kindern unter fünf Jahren zu schweren Gesundheitsschäden mit oft lebenslangen Folgen. Fast die Hälfte der rund zwei Millionen nordkoreanischen Kinder unter fünf Jahren ist mangelernährt.
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Hunger und Dürrekatastrophe in Ostafrika
UNICEF warnt vor einer schleichenden humanitären Katastrophe in Ostafrika. Über zehn Millionen Menschen in der Region brauchen dringend humanitäre Hilfe, darunter sind rund zwei Millionen Kinder unter fünf Jahren in Somalia, Kenia, Äthiopien und Dschibuti. Ausgelöst wurde die Krise durch eine extreme Dürre, dramatisch angestiegene Lebensmittelpreise und bewaffnete Konflikte. mehr
Philippinen: Schutz vor sexueller Ausbeutung
Auf den Philippinen werden zwischen 60.000 und 100.000 Kinder als Prostituierte ausgebeutet. In den letzten Jahren ist das Land zudem zu einer Drehscheibe für Kinderpornographie im Internet geworden. Besonders junge Mädchen vom Land sind in Gefahr. Gut organisierte Schlepper versprechen ihnen einen Job in der Stadt. Doch tatsächlich landen viele von ihnen im Rotlichtmilieu. mehr
Ruanda: Schulen für Afrika
15 Jahre nach dem furchtbaren Völkermord 1994 gehen in Ruanda trotz vieler Fortschritte noch immer rund 400.000 Kinder nicht zur Schule. Es besteht jedoch die Chance, dass bis 2015 jedes Kind zur Schule gehen kann und damit für Ruanda dieses wichtige Millenniumsziel erfüllt wird. Eine enorme Herausforderung bleibt jedoch, dass bis heute nur jedes zweite Kind den Schulbesuch auch abschließt. mehr
Rumänien: Roma-Mädchen in die Schule bringen
In Rumänien wachsen viele Kinder der Roma am Rande der Gesellschaft auf. Etwa ein Drittel der Familien lebt in regelrechten Ghettos. Viele Kinder haben keine Chance, zur Schule zu gehen. Wenn sie eingeschult werden, behindern Sprachschwierigkeiten und Diskriminierung ihren Schulerfolg. Besonders die Mädchen sind benachteiligt. mehr
Sambia: Die Aids-Epidemie stoppen
Rund eine Million Menschen in Sambia sind HIV-positiv – jeder zehnte ist ein Kind. Die meisten erhalten kaum medizinische Hilfe. UNICEF hilft, die Versorgung HIV-positiver Kinder zu verbessern, und unterstützt die Aufklärung von Jugendlichen. Zudem richtet UNICEF mobile Gesundheitsstationen für Menschen in entlegenen Gebieten ein. mehr
Senegal: Brunnen und bessere Hygiene
Verschmutztes Wasser und mangelnde Hygiene zählen zu den Hauptursachen für die hohe Kindersterblichkeit im Senegal. UNICEF sorgt in Dörfern im Süden und Westen des Landes für neue Brunnen und klärt über Hygiene auf. mehr
Senegal: Aufbruch gegen Mädchenbeschneidung
In vielen Dörfern des Senegal werden Mädchen noch immer beschnitten. Sie leiden oft lebenslang unter Infektionen und starken Schmerzen. Bildung ist der Schlüssel im Kampf gegen die Beschneidung. Gemeinsam mit der Organisation TOSTAN ermöglicht UNICEF Mädchen und Frauen eine umfassende Grundbildung und unterstützt die Aufklärung über das grausame Ritual. mehr
Sierra Leone: Überleben von Kindern sichern
Sierra Leone ist das Land mit der höchsten Kindersterblichkeitsrate der Welt. Etwa jedes vierte Kind wird hier keine fünf Jahre alt. Nach dem Ende des Bürgerkriegs ist die medizinische Versorgung sehr schlecht. UNICEF hilft im besonders benachteiligten Distrikt Bonthé im Süden, zunächst 36 Gesundheitsstationen mit den wichtigsten Medikamenten für Kinder auszustatten. mehr
Simbabwe: Schulen für Afrika
Die Bildungssituation für Kinder in Simbabwe ist katastrophal: Aufgrund der politischen und sozialen Krise und der damit verbundenen extremen Inflation kam der Unterricht in den Jahren 2008 und 2009 praktisch landesweit zum Erliegen. Politische und wirtschaftliche Isolation, wiederkehrende Dürren und Aids verschärfen die Situation der Familien. Viele können die hohen Schulgebühren nicht tragen. In den Klassenräumen fehlt es am Nötigsten. mehr
Sri Lanka: Neuanfang für ehemalige Kindersoldaten
In Sri Lanka schickten Rebellengruppen im Kampf gegen die Regierung tausende Kindersoldaten in den Krieg. Im Nordosten des Landes mussten sie jahrelang an vorderster Front kämpfen und töten. Auf dem Höhepunktdes Konfliktes waren 280.000 Menschen auf der Flucht. Seit Mai 2009 herrscht endlich offiziell Frieden. Doch viele Dörfer sind zerstört, die Familien wurden auf der Flucht auseinandergerissen. UNICEF hilft, die Kinder zurück nach Hause zu begleiten und mobilisiert in den Gemeinden für sie Unterstützung. mehr
Süd-Sudan: Hilfe für ehemalige Kindersoldaten
Mehr als zwei Jahrzehnte lang herrschte im südlichen Sudan Bürgerkrieg. Zwei Millionen Menschen starben. 2005 wurde ein Friedensabkommen unterzeichnet. Doch die Kinder leiden bis heute unter den Folgen der bewaffneten Auseinandersetzungen. UNICEF hilft, ehemalige Kindersoldaten zurück nach Hause zubringen und ihnen durch Bildung und Betreuung einen neuen Anfang zu ermöglichen. mehr
Südafrika: Schulen für Afrika
Südafrika ist ein Land extremer sozialer Gegensätze: Nach dem Ende der Apartheid leben viele Südafrikaner noch immer in großer Armut. Rund 189.000 Kinder gehen bisher gar nicht zur Schule, ein Viertel aller Schulkinder bricht die Grundschule ab. Die Mädchen haben es besonders schwer: Viele Eltern haben Angst, dass ihre Töchter auf dem oft weiten Schulweg belästigt oder überfallen werden, denn Mädchen und Frauen in Südafrika leiden unter massiver Gewalt und sexuellen Übergriffen. Auch die Gefahr einer HIV-Infektion ist für junge Menschen hoch – in keinem anderen Land leben so viele Menschen mit HIV. mehr
Sudan: Sauberes Wasser und bessere Hygiene
In der sudanesischen Provinz Kordofan prägt extremer Wassermangel den Alltag. UNICEF stellt Handpumpen zur Verfügung, unterstützt den Bau von einfachen Latrinen und bildet Dorfkomitees aus. Diese Freiwilligen übernehmen die Verantwortung für die Anlagen. Ein Schwerpunkt des Programms ist die Bekämpfung der Guinea-Wurmkrankheit. mehr
Sudan: Mädchen in die Schule bringen
UNICEF setzt sich dafür ein, die Kinder nach dem langen Bürgerkrieg im südlichen Sudan schnell wieder in die Schule zu bringen. UNICEF hilft, einfache Dorfschulen speziell für die Mädchen einzurichten. Die Kinder erhalten Schulmaterial, UNICEF unterstützt auch die Lehrerausbildung. Für ältere Mädchen, die noch nie zur Schule gegangen sind, werden Lernzentren aufgebaut. Hier erhalten sie die wichtigsten Grundkenntnisse.
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Ukraine: Kinder vor Aids schützen
In der Ukraine breitet sich das HI-Virus sprunghaft aus: 360.000 Menschen sind infiziert – jeder Zehnte ist ein Kind. Viele HIV-positive Kinder wachsen in Heimen auf. Um HIV-positive Mütter zu entlasten und ihre Kinder besser zu betreuen, richtet UNICEF Tagesstätten ein. Besonders hoch ist die AIDS-Gefahr auch für Straßenkinder. Für sie unterstützt UNICEF Aufklärungs- und Hilfsangebote. mehr
Vietnam: Trinkwasser für Dorfkinder
In Vietnam haben viele Menschen auf dem Land kaum sauberes Trinkwasser. Wasserstellen und Brunnen sind oft verschmutzt. UNICEF hilft, Schulen und Gesundheitsstationen mit sauberem Wasser zu versorgen, und richtet einfache Latrinen. mehr
Westafrika: Kinder vor Menschenhändlern schützen
Der Traum vom besseren Leben endet für viele westafrikanische Kinder auf Plantagen oder Baustellen. Menschenhändler verkaufen sie ins benachbarte Ausland. In Benin, Burkina Faso und der Elfenbeinküste betreut UNICEF betroffene Kinder in Übergangszentren. Von UNICEF ausgebildete Dorfkomitees klären über die Gefahr auf. mehr
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