Ein Test rettet Leben
Kiggan ist gerade zwei Jahre alt. Er ahnt noch nicht, dass seine Mutter Patricia an einer tödlichen Krankheit leidet. Die junge Frau kommt aus einem Armenviertel der Hauptstadt Lusaka. Als sie mit Kiggan schwanger war, erhielt sie im Rahmen der Vorsorge die Möglichkeit, einen HIV-Test zu machen - Patricia war HIV-positiv. Sie versuchte, auch ihren Mann von der Notwendigkeit eines Tests zu überzeugen. Doch er lehnte ab und behauptete sogar, seine Frau würde lügen. In der Klinik erhielt die damals 33-Jährige kurz vor der Geburt virenhemmende Medikamente, die die Übertragung des Virus auf ihr Baby verhindern sollten. Als ihr Sohn Kiggan 18 Monate alt war, stand fest, dass er tatsächlich HIV-negativ war - Patricia war überglücklich. Kiggan ist heute ein gesundes, kräftiges Kleinkind. Doch sein Vater lebt mittlerweile nicht mehr. Patricia arbeitet heute in einer von UNICEF unterstützten Gruppe HIV-positiver Menschen und besucht andere, von Aids betroffene Frauen zu Hause. „UNICEF muss solche Hilfsangebote in Sambia unbedingt weiter fördern“, sagt sie. „Denn nur wenn sie stark sind, können Frauen solche harten Zeiten durchstehen.“
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