
Mit einem schmerzerfüllten Schrei beginnt im Senegal die oft lebenslange Qual eines Mädchens. Mit einer Rasierklinge werden seine Geschlechtsorgane beschnitten, ohne jede Betäubung. Die Beschneidung ist eine alte Tradition. Doch für die Kinder ist sie eine schreckliche Tortur: Sie verlieren viel Blut, sie ziehen sich gefährliche Infektionen zu. Immer wieder sterben Mädchen an den Folgen des grausamen Rituals. Und viele Frauen leiden später unter chronischen Entzündungen. Jede Geburt wird für sie zum lebensbedrohlichen Risiko.
Die Bilder vom Leid der kleinen Mädchen lassen mich nicht mehr los. Ich bin selbst Mutter einer Tochter. Was ich mir für sie selbstverständlich wünsche, muss für die Mädchen im Senegal ebenfalls gelten: Auch sie haben das Recht auf ein unversehrtes, gesundes Aufwachsen. Mit Traditionen, die dieses Recht auf so brutale Weise verletzen wie die Beschneidung, müssen wir brechen. Ich bin froh, dass es Menschen wie Ourèye Sall gibt, die dafür ihre ganze Kraft geben. Die Mutter aus dem Senegal war selbst eine Beschneiderin. Ein Bildungskurs der Organisation TOSTAN hat ihr die Augen geöffnet: Sie lernte, dass die Menschenrechte auch für Frauen gelten und dass die Beschneidung ihr Recht auf ein gesundes Leben verletzt. Ourèye Sall hat ihre Tradition und ihren Beruf aufgegeben. Heute setzt sie sich gemeinsam mit UNICEF dafür ein, Tausenden Mädchen in ihrem Land ein sicheres, gesundes Leben zu ermöglichen. UNICEF unterstützt Ourèye Sall und die Organisation TOSTAN bei ihrer Arbeit. Bitte helfen Sie UNICEF, die Mädchen in Afrika vor der Qual der Beschneidung zu schützen! Dafür danke ich Ihnen sehr herzlich.
Ihre
Katja Riemann
Helfen Sie mit im Kampf gegen die grausame Tradition der Mädchenbeschneidung/-verstümmelung. Danke!
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