
Ein Mückenstich hätte Saio Marah aus Sierra Leone fast das Leben gekostet. Die Neunjährige aus dem Dorf Koromasiligra infizierte sich mit Malaria. Sie bekam hohes Fieber, Schüttelfrost, Kopf- und Gliederschmerzen, wurde immer müder und kurzatmiger. „Ich war sehr schwach und hatte große Angst“, erinnert sich das Mädchen. Saio Marahs Mutter wusste, wie gefährlich die Malaria ist. Voller Sorge brachte sie ihre Tochter zur Gesundheitsstation im 30 Kilometer entfernten Kabala. UNICEF hatte die Station eingerichtet, um die medizinische Versorgung in der Region zu verbessern. Durch den erst 2002 beendeten Bürgerkrieg war sie völlig zusammengebrochen. Die Kämpfe kosteten auch Saio Marahs Vater das Leben.
Saio Marahs Rettung waren preiswerte, aber hoch wirksame Medikamente gegen Malaria. UNICEF hatte gerade eine neue Lieferung geschickt. Das Mädchen erholte sich zusehends. UNICEF hat in ganz Sierra Leone geholfen, die neue Kombinationstherapie gegen Malaria einzuführen. Denn viele Erreger sind mittlerweile gegen das herkömmliche Chloroquin resistent.
Schon bald konnte Saio Marah wieder mit den Freundinnen spielen und zu Hause mithelfen. „In unserer Familie hat jeder seine Aufgaben“, erzählt das Mädchen. „Ich bin für unsere beiden Ziegen verantwortlich.“ Stolz zeigt sie die Tiere und den kleinen Garten, in dem die Familie Mais und Erdnüsse anbaut.
Ein Mückenstich hätte Saio Marah aus Sierra Leone fast das Leben gekostet. Die Neunjährige aus dem Dorf Koromasiligra infizierte sich mit Malaria. Sie bekam hohes Fieber, Schüttelfrost, Kopf- und Gliederschmerzen, wurde immer müder und kurzatmiger. „Ich war sehr schwach und hatte große Angst“, erinnert sich das Mädchen. Saio Marahs Mutter wusste, wie gefährlich die Malaria ist. Voller Sorge brachte sie ihre Tochter zur Gesundheitsstation im 30 Kilometer entfernten Kabala. UNICEF hatte die Station eingerichtet, um die medizinische Versorgung in der Region zu verbessern. Durch den erst 2002 beendeten Bürgerkrieg war sie völlig zusammengebrochen. Die Kämpfe kosteten auch Saio Marahs Vater das Leben.

In keinem anderen Land der Welt sterben so viele Kinder noch vor ihrem fünften Geburtstag wie in Sierra Leone: Jedes vierte Kind überlebt nicht. Die Todesursache Nummer eins ist Malaria. In ganz Afrika kosten Krankheiten wie Malaria, Lungenentzündung oder Durchfallerkrankungen jedes Jahr rund 4,7 Millionen Kinder unter fünf Jahren das Leben. Doch die meisten dieser Krankheiten sind vermeidbar oder leicht zu behandeln. UNICEF hilft, mehr Kindern das Überleben zu ermöglichen – mit einfachen, preiswerten Maßnahmen wie Impfungen oder Moskitonetzen.
Im Osten Sierra Leones konnte UNICEF so dazu beitragen, dass 2007 rund 150.000 Kinder weniger gegen Malaria behandelt werden mussten als noch 2006. Mit deutschen Spenden stellte UNICEF über 26.000 Moskitonetze sowie sechs Motorboote bereit (s. Foto). Per Boot erreichen die Gesundheitshelfer auch entlegene Dörfer.
UNICEF braucht Ihre Unterstützung, um in Sierra Leone und weiteren Ländern eine medizinische Grundversorgung aufzubauen – zum Beispiel für 30.000 Kinder in der bisher kaum erreichten Region Bonthé. Bitte helfen Sie mit, dieses Ziel zu erreichen!
UNICEF hilft, die Kindersterblichkeit nachweislich zu senken – mit Medikamenten und Impfkampagnen, mit Aufklärungsarbeit und der Schulung von Gesundheitshelfern.
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Helfen Sie UNICEF, Kinderleben zu retten und der Malaria den Schrecken zu nehmen. Danke!
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