Effektive Nothilfe setzt professionelle Organisation und Logistik voraus. In der UNICEF-Zentrale in New York beobachten und bewerten UNICEF-Mitarbeiter rund um die Uhr aktuelle Krisenherde und Notlagen. Um weltweit schnell reagieren zu können, betreibt UNICEF ein eigenes, zentrales Warenlager in Kopenhagen. Auf rund 25.000 Quadratmetern stehen hier Medikamente, Wasserreinigungstabletten, Schulmaterial und vieles mehr zur Verfügung - für Nothilfeeinsätze, aber auch für die regulären UNICEF-Länderprogramme.
Unterstützt durch weitere Logistikzentren in Dubai, Panama und Johannesburg, kann UNICEF Hilfsgüter innerhalb von 48 Stunden an praktisch jeden Punkt der Erde bringen. Alle Zentren sind rund um die Uhr besetzt und können jederzeit zusätzliche Mitarbeiter mobilisieren.
UNICEF verhandelt mit Herstellern aus der ganzen Welt über die besten und günstigsten Hilfsgüter. Auch aus Deutschland kommen viele Produkte, zum Beispiel Medikamente und medizinisches Gerät. Wo immer möglich, kauft UNICEF Hilfsgüter in den Entwicklungsländern selbst ein. Das ist oft preisgünstiger und unterstützt die lokale Wirtschaft. Alle Waren müssen strengen Qualitätsstandards entsprechen. Das gilt besonders für Medikamente, Impfstoffe und Zusatznahrung.