4.05.2012 - Drei Monate nach dem offiziellen Ende der Hungersnot in Somalia ist nach Einschätzung von UNICEF die Lage der Kinder in den Dürregebieten Ostafrikas weiter Besorgnis erregend. Durch die massive Hilfe der internationalen Gemeinschaft wurden im vergangenen Jahr zwar zehntausende Menschen vor dem Hungertod gerettet und die humanitäre Lage vorübergehend stabilisiert. Doch allein in Somalia sind immer noch mehr als 320.000 Kinder akut mangelernährt. Mehr
03.02.2012
Dank der massiven internationalen Hilfe und einer besseren Ernte hat sich die Situation in den Hungergebieten in Somalia entspannt. Trotzdem leiden in Somalia nach Einschätzung von UNICEF weiter über 320.000 Kinder an akuter Mangelernährung. UNICEF ruft deshalb dringend dazu auf, die lebensrettende Hilfe fortzusetzen. Mehr
29.11.2011
UNICEF ist seit 40 Jahren in Somalia präsent und eine der wenigen Organisationen, die im Süden Somalias trotz schwieriger Sicherheitsbedingungen arbeiten kann. Mit Partnerorganisationen und nationalen Mitarbeitern nutzt UNICEF jeden Spielraum, um Zugang zu den Hilfsbedürftigen zu erhalten.
24.11.2011
Die Kinder in den Hungergebieten in Ostafrika brauchen bis weit in das kommende Jahr Unterstützung. Trotz massiver internationaler Hilfe herrscht in drei Regionen Somalias weiter offiziell eine Hungersnot. Mehr als jedes dritte Kind dort ist in akuter Gefahr. UNICEF ruft deshalb mit seiner traditionellen Weihnachtsaktion 2011 unter dem Motto „Zeit zu teilen“ zu weiteren Spenden für die Kinder in Ostafrika auf.
28.10.2011 - 100 Tage nachdem in Teilen von Südsomalia die Hungersnot ausgerufen wurde, befürchtet UNICEF eine weitere Todeswelle in Ostafrika und weitet seine Nothilfe weiter aus. In dieser Woche hat UNICEF in der somalischen Hauptstadt Mogadischu eine neue Impfkampagne gegen Masern für 750.000 Kinder im Alter zwischen sechs Monaten und 15 Jahren gestartet. UNICEF appelliert an die Verpflichtung aller Konfliktparteien das Wohlergehen und die Sicherheit der Kinder sicher zu stellen. Mehr
12.10.2011 - Die im Aktionsbündnis Katastrophenhilfe zusammengeschlossenen großen deutschen Hilfswerke machen anlässlich des Welternährungstags am 16. Oktober auf die dramatische Zuspitzung der Lage der Hungernden in Ostafrika aufmerksam. Trotz massiver internationaler Hilfe drohen allein in den Hungergebieten Somalias in den kommenden Monaten schätzungsweise 750.000 Menschen an Krankheiten und Schwäche zu sterben. Seit Juli hat sich damit dort die Zahl der akut Gefährdeten fast verdoppelt. Mehr
11.10.2011 - UNICEF-Ehrenbotschafter Joachim „Blacky“ Fuchsberger fordert in einem bewegenden Video-Spot zu Spenden auf. „Die Hungersnot in Ostafrika trifft vor allem die Kinder“, so der 84-Jährige in seinem Appell an die Bundesbürger. „Sie sterben täglich. Stündlich. Das geht uns alle an. Für uns alle ist die Hungersnot unvorstellbar – trotz der Bilder, die wir sehen. Lassen Sie die Kinder nicht im Stich. Es ist Zeit zu teilen.“ Mehr
09.09.2011 - UNICEF befürchtet, dass sich die katastrophale Situation der Kinder in den Hungergebieten in Ostafrika noch weiter verschlechtert. Nach neuesten Schätzungen sind allein in Somalia jetzt 450.000 Kinder unter fünf Jahren akut mangelernährt, darunter 190.000 in einem lebensbedrohlichen Zustand. Zehntausende Menschen sind in den vergangenen Monaten gestorben, vermutlich war jedes zweite Opfer ein Kind. Mehr
02.09.2011 - Während die internationale Aufmerksamkeit für die Hungerkatastrophe in Ostafrika abnimmt, ist die Situation der Kinder dort weiter ernst. Christian Schneider, Geschäftsführer von UNICEF Deutschland, besucht zurzeit Hilfsprogramme in Somalia und Kenia. „Die Kinder waren als erste und besonders hart von der Krise betroffen. Und sie werden noch lange Hilfe brauchen“, berichtet Schneider aus Somalia. Nach UNICEF-Schätzungen sind in Ostafrika rund 300.000 Kinder schwer mangelernährt. Mehr
19.08.2011 - UNICEF und die Weltgesundheitsorganisation verstärken den Kampf gegen Cholera und andere lebensgefährliche Durchfallerkrankungen in Somalia. In den somalischen Regionen Banadir, Bay, Mudug und Lower Shabelle sind zahlreiche Cholerafälle bestätigt. Bislang gelang es aber, eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Auch in der Hauptstadt Mogadischu müssen immer mehr Menschen mit extremem Durchfall behandelt werden. Mehr
18.08.2011 - Gemeinsam für Kinder in Not: Am Mittwoch, den 17. August, hat ein Frachtflug von Lufthansa Cargo 15 Tonnen UNICEF-Hilfsgüter von Frankfurt aus nach Nairobi gebracht - darunter Medikamente, medizinische Geräte und Ausstattungen für Hebammen. Der Flug wurde von der Organisation „Luftfahrt ohne Grenzen“ organisiert. An Bord der Maschine vom Typ MD-11 waren insgesamt 90 Tonnen Hilfsgüter mehrerer Hilfsorganisationen. Mehr
16.08.2011 - UNICEF fürchtet, dass in Ostafrika in Folge der Hungersnot und der Flüchtlingswelle lebensgefährliche Krankheiten bei Kindern zunehmen. „Die internationale Hilfe läuft. Trotzdem ist die Gefahr für die Kinder weiter groß. Durchfall und Infektionskrankheiten wie Masern sind für die geschwächten Kinder tödlich“, sagte Rudi Tarneden, Sprecher von UNICEF Deutschland anlässlich des heutigen Besuchs von Entwicklungsminister Dirk Niebel im kenianischen Flüchtlingslager Dadaab. „Nahrungsmittelhilfe allein reicht nicht aus.“ Mehr
29.07.2011 - UNICEF hat seine Hilfe im Süden Somalias verstärkt und ruft weiter dringend zu Spenden auf: Allein im Süden Somalias sind 1,25 Millionen Mädchen und Jungen dringend auf Hilfe angewiesen. Im Juli hat UNICEF per Flugzeug und Schiff Hilfsgüter nach Somalia gebracht, um 65.000 mangelernährte Kinder im Süden Somalias zu versorgen. Sie werden über das UNICEF-Netzwerk von rund 60 lokalen Partnerorganisationen verteilt. UNICEF versorgt beispielsweise über 500 einfache Ernährungszentren mit Zusatznahrung. Mehr
26.07.2011 - UNICEF startet heute gemeinsam mit der Weltgesundheitsorganisation und dem kenianischen Gesundheitsministerium eine große Impfkampagne im Norden Kenias. Sie soll bis Freitag über 200.000 Kinder vor Masern und Kinderlähmung schützen – zunächst in den Regionen Garissa, Fafi, Lagdera und Wajir Süd rund um das Flüchtlingslager Dadaab. Ab August soll die Kampagne weiter ausgedehnt werden. Mehr
26.7.2011 - UNICEF-Mitarbeiter Christopher Tidey ist seit letzter Woche im kenianischen Flüchtlingscamp Dadaab. Unter schwersten Bedingungen versuchen er und die anderen Helfer, die Not der Menschen dort zu lindern. In einem kurzen Interview berichtet er über die aktuelle Situation und seine Arbeit vor Ort. Mehr
20.7.2011 - Die internationale Gemeinschaft hat heute für Teile Somalias offiziell eine Hungersnot ausgerufen. Von einer Hungersnot spricht man laut UNICEF dann, wenn mehr als 30 Prozent der Menschen an akuter Mangelernährung leiden oder jeden Tag mehr als zwei pro 10.000 Menschen bzw. vier von 10.000 Kindern in einem Gebiet sterben. Mehr
14.7.2011 - UNICEF hat gestern fünf Tonnen Hilfsgüter nach Baidoa in den Süden Somalias geflogen, hauptsächlich therapeutische Spezialnahrung und Medikamente für mangelernährte Kinder.
Weitere Hilfslieferungen sind unterwegs. So werden von Mogadischu aus Medikamente zu zehn Gesundheitseinrichtungen im Süden gebracht. Mehr
In Ostafrika leiden 10 Millionen Menschen an der derzeit schwersten Nahrungsmittelkrise seit einem halben Jahrhundert. Über 2 Millionen Kinder sind mangelernährt, davon 500.000 so schwer, dass ihr Leben unmittelbar bedroht ist. Sie brauchen dringend Hilfe. UNICEF ruft zu Spenden auf, um eine drohende Katastrophe abzuwenden. Michael Klaus ist UNICEF-Mitarbeiter in Nairobi. Er hat uns über die aktuelle Situation im kenianischen Flüchtlingslager Dadaab informiert. Mehr
11.7.2011 - Anlässlich der heute beginnenden Reise von Bundeskanzlerin Angela Merkel nach Kenia weist UNICEF auf die dramatische Situation der Kinder am Horn von Afrika hin. Allein in Kenia leiden in Folge der extremen Dürre und Missernten über 385.000 Kinder an Mangelernährung – 65.000 davon schwer. Diese Kinder sind besonders von Krankheiten wie Masern, Durchfall und Lungenentzündung bedroht. Sie werden in ihrer gesamten Entwicklung geschädigt. Wegen der katastrophalen Dürre hatte die kenianische Regierung bereits im vergangenen Monat den Notstand ausgerufen. Mehr
Die Situation am Horn von Afrika verschlechtert sich dramatisch. Es droht eine humanitäre Katastrophe. Zwei Millionen Kinder sind mangelernährt, eine halbe Million davon so schwer, dass ihr Leben unmittelbar bedroht ist. Sie brauchen umgehend Hilfe. Insgesamt sind über zehn Millionen Menschen in Somalia, Kenia und Äthiopien von der schwersten Dürre seit fünfzig Jahren betroffen. Ausgelöst wurde die Krise durch eine extreme Dürre, dramatisch angestiegene Lebensmittelpreise und bewaffnete Konflikte. In einigen Regionen wie in Nordkenia leidet bereits jedes vierte Kind an akuter Mangelernährung; in Somalia ist der Anteil noch höher. Die Vereinten Nationen gehen von der derzeit schwersten Nahrungsmittelkrise auf der Welt aus. Mehr
Bitte unterstützen Sie UNICEF mit einer Spende für die Nothilfe in Ostafrika – vielen Dank!
Online SpendenUNICEF Deutschland
Konto 300 000
BLZ 370 205 00
Bank für Sozialwirtschaft Köln
Interview mit UNICEF-Exekutivdirektor Anthony Lake zur aktuellen Situation in Ostafrika (mp2-Datei)