04.11.2011
UNICEF verstärkt seine Hilfe für die Hungernden in Ostafrika weiter. In Dubai wurde dazu ein neues Zulieferungslager für Nahrungsmittel eingerichtet. Von dort aus können auf schnellstem Weg monatlich 5000 Tonnen therapeutische Zusatznahrung in den Hafen der somalischen Hauptstadt Mogadischu gebracht werden. Diese Menge ist ausreichend, um 200.000 Familien mit einem Mais-Soja-Brei zu versorgen. Bisher wurde ausschließlich der umständliche Seeweg in die kenianische Stadt Mombasa als Tor nach Ostafrika genutzt. Die zusätzliche Route über Mogadischu wird den bisherigen Seeweg entlasten.
Die Kühne-Stiftung, 1976 vom Unternehmer Klaus-Michael Kühne gegründet, übernimmt die Betriebskosten des Zulieferungslagers für sechs Monate. Dafür ist eine Spende in Höhe von 750.000 USD vorgesehen – die bisher größte Spende einer Einzelperson während der Nahrungsmittelkrise in Ostafrika, die direkt die UNICEF Logistik unterstützt.
„Mir und meiner Stiftung ist die humanitäre Hilfe, besonders in Afrika, ein ganz besonderes Anliegen“, sagt Klaus-Michael Kühne. „Durch ihre Nothilfe und Logistik-Plattform hat sie die Effizienz und die Wirtschaftlichkeit von Versorgungsketten verbessert. Ich hoffe sehr, dass die Spende der Kühn-Stiftung an UNICEF den hungernden Kindern und ihren Familien im Süden Somalias hilft.“
„Das neue Zulieferungslager wird so lange in Betrieb sein, wie die Hilfe nötig ist“, erklärt Shanelle Hall, Leiterin des zentralen UNICEF-Warenlagers in Kopenhagen. „Wir sind sehr dankbar für die Unterstützung der Kühne-Stiftung.“
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