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UNICEF vor Ort in Dadaab

UNICEF-Mitarbeiterin Alexandra Rosetti war vom 6. bis 8. August im kenianischen Flüchtlingslager Dadaab und berichtet.

August 2011

Alexandra Rosetti im Flüchtlingslager Dadaab | Foto: UNICEF/Rosetti

Es geht um die Zukunft der Kinder – dieser und der nächsten Generation

9. August 2011 | Rückblick auf meine Zeit in Dadaab

Großmutter mit vier Enkelkindern | Foto: UNICEF/Rosetti

Ich war für ein paar Tage in den Flüchtlingslagern in Dadaab und ich habe unbeschreiblich viel Leid gesehen. Aber ich habe genauso auch gesehen, wie Hilfe geleistet wird, unermüdlich und vorausschauend, kompromisslos und wirksam. Und damit meine ich nicht nur die akute Hilfe, die äußerst dringend benötigt wird und den Kindern und ihren Familien in den Lagern zukommt. Nein, der Blick ist entschlossen auch nach vorne gerichtet, auf die Zukunft einer ganzen Region, auf die Zukunft der Kinder.

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Die Geschichte von Asha

7. August 2011

Foto: UNICEF/Rosetti

Heute möchte ich die Geschichte von Asha und ihren neun Kindern – und ihrem Esel – erzählen. Vor einem Monat ist die Familie hier in Dadaab angekommen. Allerdings waren sie nicht vollzählig, drei Kinder haben sie in Afmodow, einer Kleinstadt im Süden Somalias, zurücklassen müssen. Doch Ashas Mann ist mittlerweile zurückgekehrt, um die drei Kinder abzuholen und hierher zu bringen. Aber wie müssen wir uns das vorstellen?

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Vor den Toren des Flüchtlingslagers

6. August 2011

Foto: UNICEF/Rosetti

Es ist Samstag Morgen und wir sind wieder vor den Toren des Flüchtlingslagers, dort wo mehr als tausend Menschen täglich ankommen, die meisten von ihnen nach einem tage- und wochenlangen Fußmarsch aus verschiedenen Regionen Somalias. Man hört immer wieder, dass sie 20 Tage unterwegs waren, manche gar vier Wochen, zum Teil weit über 200 Kilometer, dass sie mit ansehen mussten, wie ihr Vieh starb, dass Familienangehörige die Flucht nicht überlebt haben.

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Dadaab: Ort der Hoffnung

5. August 2011

Foto: UNICEF/Rosetti

Etwa zehn Stunden dauert die Fahrt von Nairobi bis nach Dadaab im Osten von Kenia. Es geht über Sandpisten und durch eine immer karger werdende Wüstenlandschaft, die Dürre hat deutlich ihre traurigen Spuren hinterlassen: immer wieder sieht man Tierkadaver am Wegesrand, Tiere sind kaum zu sehen, hier und dort ein paar Ziegen, Esel oder Kamele. Die einfachen Hütten, an denen wir vorbeifahren, passen sich in die Landschaft ein, man bemerkt sie kaum.

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