
28.11.2011 - Nach den schweren Überschwemmungen in Pakistan weitet UNICEF seine Hilfe weiter aus. In den Provinzen Sindh und Balochistan sind nach heftigen Monsoon-Regenfällen knapp fünf Millionen Menschen von der Flut betroffen – darunter mehr als zwei Millionen Kinder. Für viele Familien ist die Katastrophe ein wiederkehrender Alptraum: Im Sommer 2010 wurde fast ein Fünftel des Landes überschwemmt. Mehr
26.09.2011 - Als vor einem Monat die Flut kam, musste die hochschwangere Buchai Mungharrar (35) mit ihrem Mann und ihren Kindern Samania (5) und Ali Shasher (3) fliehen. Ihr kleines Haus aus Lehmziegeln wurde von den Wassermassen verschluckt. Von einem Moment zum nächsten war die Familie obdachlos. Sie ist eine von vielen in der Provinz Sindh: Insgesamt 300.000 Menschen haben dort ihr Zuhause verloren. Die meisten von ihnen waren bereits von der Katastrophenflut im Sommer 2010 betroffen. Mehr
29. Juli 2011 - Im Sommer 2010 wurde Pakistan von der schwersten Flut seiner Geschichte getroffen: Etwa ein Fünftel des Landes stand unter Wasser, Millionen Menschen wurden obdachlos. Insgesamt waren 18 Millionen Menschen von der Katastrophe betroffen – darunter fast vier Millionen Kinder. UNICEF und seine Partner starteten sofort eine massive Hilfsaktion, die bis heute andauert. Denn auch wenn sich die Situation der Kinder verbessert hat, stehen viele Familien weiterhin vor großen Herausforderungen. Mehr
29. Juli 2011 - Ein Jahr ist seit der verheerenden Flut vergangen. Nach wie vor stehen vielen Menschen in Pakistan noch vor großen Herausforderungen. In einen Interview berichtet Karen Allen, stellvertretende Leiterin von UNICEF Pakistan, wie die Menschen mit ihrer Situation umgehen. Mehr
Ein Jahr nach der Flut sind fast alle Einwohner der Flutgebiete in ihre Heimatregionen zurückgekehrt. Doch Häuser, Schulen und Ackerflächen sind zerstört. Es fehlt an Nahrung, sauberem Trinkwasser und sanitären Einrichtungen. UNICEF arbeitet eng mit der Regierung und Partnern vor Ort zusammen, um den betroffenen Familien zu helfen. Trotz schwieriger Voraussetzungen konnte UNICEF im vergangenen Jahr viel erreichen. Mehr
Sein Leben lang war der Fluß Ibrahims Freund gewesen. Der Lehrer besaß ein kleines Stück Land direkt am Ufer; den angepflanzten Weizen verkaufte er auf dem Markt und konnte so sein mageres Lehrergehalt etwas aufbessern. Doch im August 2010 änderte sich alles. Mehr
Millionen Menschen in Pakistan leiden immer noch unter den Folgen der Überschwemmungen des vergangenen Jahres – den schwersten in der Geschichte des Landes. Ein Fünftel des Landes stand unter Wasser, 20 Millionen Menschen waren von der Katastrophe betroffen.
In den Flutgebieten Pakistans leiden sechs Monate nach den schweren Überschwemmungen nach Angaben von UNICEF Zehntausende Babys und Kleinkinder an akuter Mangelernährung. Allein in der Provinz Sindh sind rund 90.000 Kinder unter fünf Jahren betroffen; das ist nahezu jedes vierte bis fünfte Kind.
Von den Folgen der Flut in Pakistan sind mehr als eine halbe Million schwangerer Frauen betroffen. Die Schwierigkeiten, unter diesen katastrophalen Bedingungen ein Kind zur Welt zu bringen, sind besonders auf dem Land groß. Viele Männer haben nach der Flut das Dorf verlassen und arbeiten in der Stadt als Tagelöhner. Niemand ist mehr da, der die werdenden Mütter für Untersuchungen oder die Geburt in die Gesundheitsstationen bringen kann.
100 Tage nach den verheerenden Überschwemmungen in Pakistan im August sind in den betroffenen Gebieten immer noch Millionen Menschen in einer verzweifelten Lage. UNICEF bittet die Regierungen und die Öffentlichkeit dringend um Unterstützung, um die bedrohten Kinder in Pakistan vor dem Winter ausreichend zu versorgen.
UNICEF unterstützt in Pakistan ein Netzwerk von über 15.000 freiwilligen Gesundheitshelferinnen wie die junge Kalsum Jatoi. Sie klären in den Dörfern über Hygiene und Gesundheit auf. Nach der Flut ist es besonders wichtig, die Kinder vor verschmutztem Wasser und Krankheiten zu schützen.
Saima ist 10 Jahre alt. Sie wohnt mit ihrer Familie in einem Notlager in der Provinz Punjab - eine von den Überschwemmungen am schlimmsten betroffene Region in Pakistan. UNICEF richtet in diesen Lagern provisorische Notschulen ein. Schulen in der Kiste, Spielzeug sowie Sportartikel stellt UNICEF den Kindern zur Verfügung. Die Notschulen machen es möglich, dass Schulkinder keinen Unterricht versäumen und dass Mädchen und Jungen lernen können, die nie die Chance dazu hatten.
Über das zentrale UNICEF-Warenlager in Kopenhagen werden große Mengen zusätzlicher Hilfsgüter nach Pakistan geflogen. Dringend gebraucht werden zum Beispiel Materialien zur Trinkwasseraufbereitung wie Wasserreinigungstabletten sowie Zucker-Salz-Mischung zur Behandlung von Durchfallerkrankungen. Hier ein Überblick der bisher aus Kopenhagen gelieferten Hilfgüter.
Der UNICEF-Regionaldirektor für Südasien Daniel Toole hat die Überschwemmungsgebiete in Pakistan vom 15. bis 20. August 2010 besucht. In einem Reisebericht fasst er zusammen, was er in diesen Tagen gesehen hat. Seine Reise ging von Islamabad nach Peshawar, in die Provinz Sindh und nach Süd-Punjab.
Der Impf-Experte Dr. Arshan Durani unterstützt die UNICEF-Nothilfe in Pakistan. Sein eigenes Haus ist zerstört. Doch er stürzt sich in die Arbeit - aktuell leitet er eine große Impfkampagne im zerstörten Distrikt Charsaddah. Er ist fest entschlossen, Kinderleben zu retten.
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