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Nothilfe in der Elfenbeinküste

Nach dem Abflauen der Kämpfe hat UNICEF weitere Hilfsgüter in die ivorische Hauptstadt Abidjan bringen können: Medikamente, Nahrungsergänzung für mangelernährte Kinder, Decken und Seife. In vielen ivorischen Städten gibt es kaum noch sauberes Trinkwasser.

Elfenbeinküste: Choleraausbruch in Abidjan

UNICEF befürchtet Ausbreitung der Epidemie und startet Hilfsaktion

© UNICEF/NYHQ2011-0642/Asseli

7. Juni 2011 - Nach Ausbruch der Cholera in der Hauptstadt der Elfenbeinküste Abidjan hat UNICEF Hilfsmaßnahmen für die betroffene Bevölkerung gestartet. UNICEF hat Medikamente zur Behandlung von 1.000 Cholerapatienten sowie Seife, Chlor und Materialien zur Wasserreinigung für 400.000 Menschen bereitgestellt. Im Distrikt Koumassi der Hauptstadt waren zehn Fälle der hoch ansteckenden Krankheit bestätigt worden. UNICEF befürchtet, dass sich die Cholera rasch ausbreiten könnte. In vielen Gebieten des Landes ist nach den Kämpfen der vergangenen Monate die Versorgung mit sauberem Trinkwasser unterbrochen.Mehr

Elfenbeinküste

UNICEF: Tausende Kinder durch Polio, Cholera und Malaria gefährdet

Unsichere Lage - 140.000 Flüchtlinge dringend auf Nothilfe angewiesen

Ein Junge mit seiner Familie in einer provisorischen Unterkunft in Duekoue | UNICEF/NYHQ2011-0551/Asselin

12. Mai 2011 - Auch nach dem Ende der bewaffneten Kämpfe in der Elfenbeinküste sind nach Angaben von UNICEF mehr als 140.000 Flüchtlinge in überfüllten Lagern im Westen des Landes dringend auf Hilfe angewiesen. UNICEF versorgt gemeinsam mit anderen Hilfsorganisationen die Menschen in den Lagern mit dem Nötigsten wie sauberes Trinkwasser, Essen und Medikamenten. Doch die nach wie vor unsichere Lage erschwert die Hilfe. Mehr

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Passanten in Abidjan vor einem Gebäude, dass während der Kämpfe zerstört wurde.

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Das Trinkwasser wird mit Chlor versetzt, um schädliche Keime abzutöten.

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Ein Mädchen mit seiner Puppe in der Nähe einer UN-Patroullie in Bahé.

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Friedenstruppen der Vereinten Nationen sind zum Schutz der Bevölkerung im Einsatz.

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Rund 27.000 Menschen leben zur Zeit im überfüllten Flüchtlingscamp Duékoué und sind auf Hilfslieferungen angewiesen.

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UNICEF unterstützt eine große Kampagne, um Kinder wieder in die Schule zu bringen. Ein Drittel der Lehrer ist noch nicht wieder zum Unterricht erschienen.

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Um den Ausbruch von Krankheiten zu vermeiden, versorgt UNICEF Tausende von Menschen mit sauberem Trinkwasser und sanitären Einrichtungen – zum Beispiel Duschkabinen im Flüchtlingscamp Danane.

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Elfenbeinküste: Situation für Flüchtlinge bleibt dramatisch

Nach Ende der Kämpfe weitet UNICEF Hilfe aus

UNICEF weitet die Hilfe in der Elfenbeinküste aus | Foto: UNICEF Elfenbeinküste/2011/Gouegnon

21. April 2011 - Rund vier Monate nach Ausbruch der Unruhen in der Elfenbeinküste konnte UNICEF jetzt mehr als 60 Tonnen Hilfsgüter ins Land fliegen. Lieferungen sind in der Hauptstadt Abidjan sowie in Man im Westen und in Bouake im Zentrum des Landes angekommen.

„Es bleibt schwierig für unser Team, sich in Abidjan zu bewegen“, sagt der Leiter von UNICEF in der Elfenbeinküste, Hervé Ludovic de Lys. „Aber UNICEF kann nach und nach dringend benötigte Hilfe zu den Menschen bringen.“ Mehr

UNICEF bringt Hilfsgüter nach Abidjan

© UNICEF/NYHQ2011-0015/Sautereau

Nach dem Abflauen der Kämpfe in der ivorischen Hauptstadt Abidjan hat UNICEF sofort weitere Hilfsgüter in die Stadt gebracht: Medikamente, Nahrungsergänzung für mangelernährte Kinder, Decken und Seife.  UNICEF bereitet zudem einen Hilfsflug mit 32 Tonnen Material vor, der in den nächsten Tagen  in Abidjan erwartet wird. Mehr

Elfenbeinküste: Dramatische Situation für Kinder

UNICEF-Hilfe trotz Chaos und Gewalt

Die humanitäre Lage in der Elfenbeinküste verschlechtert sich von Tag zu Tag. Hunderte Menschen wurden in der Wirtschaftsmetropole Abidjan, in Duékoué und Guiglo und anderen Ortschaften getötet. Schätzungsweise eine Million Menschen sind auf der Flucht – die meisten von ihnen sind Kinder und Frauen. Viele sind über die Grenzen nach Liberia, Guinea und Ghana geflohen. Immer wieder bleiben Kinder in dem Chaos sich selbst überlassen. Mehr

UNICEF: Gewalt gegen Zivilbevölkerung stoppen

Stellungnahme von UNICEF-Direktor Anthony Lake: Gefahr von Krankheiten / Kinder werden rekrutiert

Foto: © UNICEF/NYHQ2011-0056/Slavin

Durch die anhaltende Gewalt in der Elfenbeinküste verschlechtert sich die humanitäre Situation der Bevölkerung Tag für Tag. Hunderttausende Menschen sind inzwischen auf der Flucht vor den Kämpfen im Land – zwei Drittel davon sind Kinder und Frauen. Viele sind über die Grenze nach Liberia, Ghana oder Guinea geflohen. UNICEF ruft alle Konfliktparteien in der Elfenbeinküste auf, die Zivilbevölkerung zu schützen und humanitären Helfern sicheren Zugang zu den Hilfsbedürftigen zu ermöglichen.

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