
UNICEF hat das Ziel, die Lebensbedingungen der Kinder nachhaltig zu verbessern und die Kinderrechte für jedes Kind zu verwirklichen – in jedem Land der Erde. Hier einige Beispiele, wie Gelder aus der UNICEF-Stiftung 2009 den Kindern zugute kommen. UNICEF Deutschland unterstützt viele Projekte bereits seit längerem und kann deshalb schon jetzt über Fortschritte berichten.
Auf den Philippinen brachten tropische Wirbelstürme über fünf Millionen Menschen in existenzielle Not. UNICEF stellte Medikamente für Hunderttausende bereit, 300.000 Kinder erhielten sauberes Trinkwasser. Nach einem schweren Erdbeben in Indonesien leistete UNICEF Nothilfe, sorgte für Schulmaterial und schulte die Lehrer im Umgang mit traumatisierten Kindern.
Beitrag UNICEF-Stiftung in 2009: 200.000 Euro
UNICEF hilft in den Projektregionen Avrankou, Dassa und Savé, die hohe Kindersterblichkeit durch Krankheiten wie Malaria und Lungenentzündung zu senken. In den ersten 100 Dörfern wurden bereits freiwillige Dorfhelfer geschult. UNICEF konnte mit Spenden aus Deutschland auch 100 Kühlschränke und 7.000 Kühlboxen für große Impfkampagnen bereitstellen.
Beitrag UNICEF-Stiftung in 2009: 150.000 Euro
Trotz guter Fortschritte geht in Afghanistan noch immer fast jedes zweite Kind nicht zur Schule. Besonders die Mädchen sind weiter benachteiligt. UNICEF stellt Schulmaterial bereit, unterstützte die Lehrerausbildung und hilft beim Bau neuer Klassenräume. 2009 haben Spenden aus Deutschland den Bau acht zusätzlicher Schulen ermöglicht – vor allem in der Provinz Herat.
Beitrag UNICEF-Stiftung in 2009: 150.000 Euro
In Burkina Faso arbeiten bis zu 200.000 Kinder und Jugendliche in Minen und Steinbrüchen. Mit Hilfe von Spenden aus Deutschland schützt UNICEF die Mädchen und Jungen vor Ausbeutung – und vermittelt ihnen zum Beispiel einen Platz in der Schule oder einen Ausbildungsplatz. 2.430 Kinder und Jugendliche haben schon konkrete Alternativen zur Minenarbeit gefunden.
Beitrag UNICEF-Stiftung in 2009: 200.000 Euro
In Mosambik ist im Durchschnitt jeder sechste Erwachsene HIV-positiv. UNICEF hilft landesweit, die Beratungsangebote für HIV-positive Mütter und die Unterstützung für ihre Familien auszubauen. 2009 konnte UNICEF insgesamt 370 Krankenschwestern schulen. In den Provinzen Nampula und Sofala erreichten UNICEF-Aufklärungsprogramme 92.000 Heranwachsende.
Beitrag UNICEF-Stiftung in 2009: 280.000 Euro
