

Ekin Deligöz, Jahrgang 1971, wurde in der Türkei geboren und lebt seit 1979 in Deutschland. Die Diplom-Verwaltungswissenschaftlerin ist seit 1998 Mitglied des Deutschen Bundestages. Von 2002 bis 2005 war sie parlamentarische Geschäftsführerin der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen. Sie ist stellvertretende Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und Mitglied der Kinderkommission des Deutschen Bundestages. Sie ist seit 2000 Mitglied im Deutschen Komitee für UNICEF.
Dr. Jürgen Heraeus, Jahrgang 1936, war bis zum Jahr 2000 Vorsitzender der Geschäftsführung der familieneigenen Unternehmensgruppe Heraeus Holding GmbH, eines heute weltweit tätigen Edelmetall- und Technologiekonzerns, den er internationalisierte und diversifizierte. Zurzeit ist Heraeus der Aufsichtsratsvorsitzende des Unternehmens. Er ist in verschiedenen Spitzengremien der deutschen Wirtschaft und in Stiftungen aktiv.
Dr. Dieter Kastrup, Jahrgang 1937, ist Jurist und hat fast 40 Jahre außenpolitische Erfahrung. Kastrup war im auswärtigen Dienst mit Stationen an Botschaften u.a. in Rio de Janeiro, Teheran, Washington, Rom. Er war von 1998 bis 2001 ständiger Vertreter bei den Vereinten Nationen in New York, anschließend außen- und sicherheitspolitischer Berater von Bundeskanzler Schröder. Seit 2000 ist er Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“.
Tom Koenigs, Jahrgang 1944, war von 1993 bis 1997 Stadtkämmerer und von 1989 bis 1999 Dezernent für Umwelt, Energie und Brandschutz der Stadt Frankfurt am Main. Anschließend war er als stellvertretender Sonderbeauftragter des UN-Generalsekretärs im Kosovo für den Aufbau der örtlichen Zivilverwaltung zuständig. 2002 ging Koenigs als Sonderbeauftragter nach Guatemala, um die UN-Friedenssicherungsmission zu leiten. 2005 wurde er Beauftragter für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe der Bundesregierung, von 2006 bis 2007 war er Sonderbeauftragter der UN in Afghanistan. Seit 2009 ist Koenigs Mitglied des Deutschen Bundestages und zugleich Vorsitzender des Ausschusses für Menschenrechte und humanitäre Hilfe.
Peter Krämer, Jahrgang 1950, leitet seit 1982 die familieneigenen Hamburger Schifffahrtsunternehmen Marine Service GmbH und Chemikalien Seetransport GmbH. Er gründete die „Hamburger Gesellschaft zur Förderung der Demokratie und des Völkerrechts“ mit dem Ziel, den internationalen Friedensgedanken zu stärken. Die Stiftung wurde 2011 in „Peter Krämer Stiftung“ umbenannt. Mit einer Großspende legte er den Grundstein zu der erfolgreichen Kampagne "Schulen für Afrika", die von UNICEF, der Nelson-Mandela-Stiftung und der Peter Krämer Stiftung (ehemals Hamburger Gesellschaft zur Förderung der Demokratie und des Völkerrechts) getragen wird.
Ann Kathrin Linsenhoff, Jahrgang 1960, wurde als eine der erfolgreichsten deutschen Dressurreiterinnen und als Olympiasiegerin international bekannt. 2002 gründete sie die Ann-Kathrin-Linsenhoff-UNICEF-Stiftung unter dem Dach von UNICEF. Über zwei Millionen Euro hat die Kronbergerin so schon für Kinder in Not gesammelt. Sie ist seit 2005 Mitglied im Deutschen Komitee für UNICEF und unterstützt besonders Bildungsprojekte im Süd-Sudan und in Ägypten.
Anne Lütkes, Jahrgang 1948, war von 1989 bis 1999 Fraktionsvorsitzende der Grünen im Stadtrat und von 1999 bis 2000 Bürgermeisterin der Stadt Köln. Die Juristin war von 2000 bis 2005 Ministerin für Justiz, Frauen, Jugend und Familie und stellvertretende Ministerpräsidentin des Landes Schleswig-Holstein. Seit Mai 2007 ist sie wieder als Fachanwältin für Familienrecht tätig. 2010 trat sie ihr Amt als Präsidentin des Regierungsbezirks Düsseldorf an. Frau Lütkes ist seit 2003 Mitglied im Deutschen Komitee für UNICEF. Zudem ist sie auch Mitglied des Vorstands des Deutschen Kinderhilfswerkes.
Maria von Welser, Jahrgang 1946, war bis Oktober 2010 Direktorin des NDR Landesfunkhauses in Hamburg. Zuvor hatte sie das ZDF-Studio in London geleitet. Als Moderatorin und Journalistin wurde die Münchnerin vor allem durch das Frauenjournal „Mona Lisa“ des ZDF bekannt, dessen Redaktion sie Jahre leitete. Ab 1997 leitete und moderierte sie die Sendung "Mit mir nicht! Welsers Fälle". Die vielfach ausgezeichnete Journalistin veröffentlichte zahlreiche Bücher zu gesellschaftspolitischen Themen und ist seit 1995 Mitglied des Deutschen Komitees für UNICEF. Seit 2008 ist sie stellvertretende Vorsitzende im UNICEF-Vorstand. Derzeit hat sie einen Lehrauftrag an der WiSo-Fakultät der Universität Hamburg zum Thema "Good Governance".
Die Vertreterinnen des Beirates der ehrenamtlichen Arbeitsgruppen als geborene Mitglieder des UNICEF-Vorstandes:
Andrea Tilgner, Jahrgang 1961, leitet seit 2002 die UNICEF-Arbeitsgruppe Worms. Im Jahr 2005 wurde sie stellvertretende Sprecherin im Beirat der ehrenamtlichen Arbeitsgruppen und und somit Mitglied im UNICEF-Vorstand. Seit 2009 ist sie Sprecherin des UNICEF-Beirats. Sie führt zahlreiche Kinderrechtsaktionen durch.
Alexandra Meindl-Müller, Jahrgang 1962, leitet seit 2003 die UNICEF-Arbeitsgruppe Regensburg. Seit Juni 2011 ist sie stellvertretende Sprecherin im Beirat der ehrenamtlichen Arbeitsgruppen und somit Mitglied im UNICEF-Vorstand.
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