
UNICEF Deutschland setzt nur Mittel der Spendenwerbung ein, die wirksam und seriös sind. Kosteneffizienz ist dabei ein wichtiger Grundsatz. UNICEF hat sich dafür hohe Standards gesetzt und überprüft laufend, dass sie eingehalten werden. Hier ein Überblick:
Im Jahr 2010 hat UNICEF insgesamt zwölf verschiedene Spendenbriefe an seine Spender verschickt. Im Schnitt erhält jeder UNICEF-Spender im Jahr drei bis vier Briefe. Jeder in Spendenbriefe investierte Euro führt zu einem Vielfachen an Einnahmen. Die Briefe helfen auch, über die Arbeit von UNICEF zu informieren – und für die Unterstützung der Spender „Danke“ zu sagen. Alle Spenderadressen unterliegen dem Datenschutz.
Um weitere UNICEF-Paten zu gewinnen, hat UNICEF Deutschland 2010 seine Straßenwerbungs-Aktionen in deutschen Städten fortgesetzt (Straßenwerbung). UNICEF-Paten sind für die UNICEF-Arbeit besonders wichtig, weil sie monatlich einen festen, verlässlichen Betrag leisten. UNICEF konnte auf diesem Weg 2010 über 8.300 UNICEF-Paten gewinnen. Zusätzlich wirbt UNICEF per Brief und im Internet um dauerhafte Unterstützung.
Bitte beachten Sie unseren aktuellen Hinweis vom 7.02.2012: Warnung vor Betrug
UNICEF bietet Zeitungen und Zeitschriften Anzeigen zu verschiedenen Themen an, die diese kostenlos veröffentlichen. UNICEF verzichtet auf aufwändige Beilagen in Zeitschriften und zahlt keine Schaltkosten für Plakatwerbung. Lediglich Druck- oder Materialkosten werden übernommen. Auch die Fernsehspots von UNICEF strahlen Sender kostenlos aus.
Viele Partner haben es UNICEF auch 2010 ermöglicht, eine breite Öffentlichkeit zu erreichen. Dazu gehören die Städtepartnerschaft mit Karlsruhe oder Aktionen wie „Wir laufen für UNICEF“ und „Ganz Chor für UNICEF“.
UNICEF Deutschland bietet Firmen vielseitige Möglichkeiten, sich zu engagieren. Alle potenziellen Kooperationspartner werden von UNICEF sorgfältig geprüft.
Die UNICEF-Homepage www.unicef.de ist mit durchschnittlich 155.000 Besuchern im Monat (2010) eine wichtige Plattform, um Spender kostengünstig zu informieren. UNICEF verschickt regelmäßig per E-Mail einen Newsletter sowie Spendenaufrufe. Auch Online-Partner wie die Stiftung United Internet for UNICEF ermöglichen es, über ihre Plattformen GMX 1&1 und web.de viele Menschen zu erreichen.
UNICEF setzt ausgewählte Dienstleister ein, um neue Spender zu begrüßen, über aktuelle Aktionen zu informieren und um UNICEF-Paten zu gewinnen. Die Telefonate bieten auch die Chance, sich zu bedanken sowie Wünsche und Kritik entgegenzunehmen. Die Mitarbeiter werden ausschließlich nach geleisteten Telefonaten bezahlt, nicht nach Erfolg.
Viele Prominente unterstützen UNICEF durch öffentliche Auftritte. Sie alle arbeiten – so wie auch der Vorstand und die Mitglieder des Deutschen Komitees für UNICEF - ehrenamtlich.
UNICEF leistet intensive Öffentlichkeitsarbeit, um über seine Arbeit zu informieren. UNICEF vermittelt Journalisten jederzeit Ansprechpartner in den Projektländern, bezahlt jedoch in der Regel keine Pressereisen.
UNICEF hat ethische Grundsätze entwickelt, um den Persönlichkeitsrechten von Kindern gerecht zu werden und gerade Opfer von Gewalt oder Missbrauch vor einer herabwürdigenden Darstellung zu schützen – siehe www.unicef.de/strategie.
UNICEF Deutschland arbeitet seit Jahren im Verband Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen (VENRO) mit und achtet die im "Kodex Entwicklungsbezogene Öffentlichkeitsarbeit" formulierten ethischen Grundsätze. UNICEF unterstützt zudem den VENRO-Verhaltenskodex zu Transparenz, Organisationsführung und Kontrolle.
UNICEF bietet seit Herbst 2010 den Erwerb einer Geschenkkarte an. Mit dem Gegenwert dieser Geschenkkarte in Höhe von 20 Euro kann der Beschenkte im Internet entweder zu Gunsten von UNICEF spenden oder Grußkarten kaufen (Infos zur Geschenkkarte).
UNICEF berichtet transparent über die Kosten für Spendenwerbung – auf den Seiten 38 bis 47 dieses Geschäftsberichtes (PDF) sind sie für 2010 detailliert ausgewiesen.
2010 hat UNICEF die erfolgreich getestete Straßenwerbung ausgeweitet: Mitarbeiter von Agenturen informieren an Straßenständen über die Arbeit von UNICEF und werben um neue UNICEF-Paten. Die Verträge mit den Dienstleistern sahen zeitbezogene Honorare und die Werbung einer bestimmten Zahl von UNICEF-Paten vor. Sie haben damit eine einnahmenabhängige Komponente. Generell haben es die Verträge den Agenturen seit 2010 erlaubt, das Einkommen der Mitarbeiter abhängig von den erzielten Ergebnissen zu erhöhen. Die Erfolgskomponente ist allerdings auf maximal 30 Prozent des Einkommens gedeckelt.
Die Entscheidung für diese Annäherung an branchenübliche Vergütungsformen wurde gemäß den internen Richtlinien vom Vorstand des Deutschen Komitees für UNICEF einstimmig beschlossen. Auf den Werbematerialien wird über die Vergütung informiert.
Eine Neuerung seit Herbst 2010 ist zudem die UNICEF-Geschenkkarte. In die Abwicklung ist ein Dienstleister eingebunden. Er erhält eine angemessene Abwicklungsgebühr. UNICEF erhält den Verkaufspreis der Geschenkkarte nach Abzug dieser Abwicklungsgebühr.