UNICEF-Goodwill Ambassador Orlando Bloom
Die Versorgung mit Trinkwasser und hygienischen Sanitäreinrichtungen bleibt eine der großen Herausforderungen der Menschheit. Noch immer haben rund 884 Millionen Menschen nicht genug sauberes Wasser. 2,5 Milliarden – mehr als ein Drittel der Weltbevölkerung – müssen ohne Latrinen und ohne Abwasserentsorgung auskommen.
Verunreinigtes Wasser und mangelnde Hygiene zählen zu den Hauptursachen für die in vielen Ländern weiter sehr hohe Kindersterblichkeit. Wo sauberes Wasser und sanitäre Einrichtungen fehlen, verbreiten sich Krankheitserreger und Parasiten besonders schnell. Ein Viertel der Todesfälle bei Kindern unter fünf Jahren gehen auf diese Krankheiten zurück. Schätzungen zufolge sterben täglich über 5.000 Kinder, weil sie kein sauberes Trinkwasser und keine ausreichenden sanitären Bedingungen haben.
UNICEF hilft weltweit beim Bau von Brunnen, Handpumpen und Wasserleitungen. Dabei setzt UNICEF auf robuste und einfach zu wartende Technik. Geschult von UNICEF, halten die Dorfbewohner selbst ihre Anlagen instand.
UNICEF unterstützt den Bau einfacher Latrinen und öffentlicher Toiletten. In Slumvierteln bringt UNICEF Bewohner und Stadtverwaltung an einen Tisch, um die Müll- und Abwasserentsorgung besser zu organisieren.
UNICEF informiert in den Schulen und Dörfern über die wichtigsten Hygieneregeln - zum Beispiel darüber, dass regelmäßiges Händewaschen die Gefahr von Durchfallerkrankungen deutlich verringert.
Gerade in Flüchtlingslagern und Notunterkünften breiten sich schnell Durchfallerkrankungen aus. Trinkwasserversorgung und Hygiene gehören deshalb auch in Nothilfesituationen zu den Schwerpunkten von UNICEF.
Der weltweite UNICEF-Fortschrittsbericht „Water and sanitation“ von 2008 (engl.) enthält umfassendes Zahlenmaterial zum Thema. Download als PDF