Hungerkrise im Südsudan: Jetzt Kinderleben retten

TAUSENDE MÄDCHEN UND JUNGEN SIND DRINGEND AUF HILFE ANGEWIESEN

Dieses Mädchen ist völlig geschwächt vom Hunger. Es kann kaum noch den Kopf alleine heben. Und sie ist kein Einzelfall. Die Hungerkrise im Südsudan hält weiter an, die Lage im Land bleibt verzweifelt. Die Zahl der Menschen, die nicht genug zu essen haben, ist auf über sechs Millionen angestiegen und damit größer denn je.

Der Bürgerkrieg im Südsudan hat die Produktion von Nahrungsmitteln zum Erliegen gebracht. Wer darunter am meisten leidet, sind Kinder und ihre Familien. Diese Familien  brauchen dringend unsere Hilfe.

Jetzt spenden für Kinder im Südsudan

Erdnusspaste für ein schwer unterernährtes Kind für einen Monat
Erdnusspaste für ein schwer unterernährtes Kind für zwei Monate
30.000 Wasserreinigungs-Tabletten für Trinkwasser

Hungerkrise im Südsudan: Das tut UNICEF für die Kinder

Seit Ausbruch des Bürgerkrieges ist die Lage im Südsudan jeden Monat dramatischer geworden. Vor der Gewalt und Brandschatzung flohen seit Ende 2013 Millionen Menschen, unter anderem in die Hauptstadt Juba.

Angst und Unsicherheit, die kein Teddybär nehmen kann: Die dreijährige Nyamal versteht nach der Flucht vermutlich kaum, was passiert ist.
© UNICEF/UNI176406/Holt

Die Armut der Bevölkerung ist groß. HInzu kommt der große Hunger. Die UNICEF-Mitarbeiter vor Ort berichten  von Kindern, die Gras, Blätter und Holz essen, weil sie so hungrig sind.

UNICEF ist immer vor Ort im Südsudan und mit starken internationalen Partnern breit für die Nothilfe aufgestellt. Zwei Beispiele der UNICEF-Arbeit gegen die Folgen der Hungerkrise:

  • Versorgung mit Nahrungsmitteln: 
    Zusammen mit seinen Partnern wird UNICEF im Jahr 2017 im Südsudan rund 207.000 Kinder mit akuter schwerer Mangelernährung behandeln. Gemeinsam mit einem Netzwerk von 40 Nichtregierungs- und UN-Organisationen unterstützt UNICEF landesweit 620 therapeutische Ernährungsprogramme sowie 50 stationäre therapeutische Ernährungszentren.
  • Wasser, sanitäre Anlagen und allgemeine Hygiene: 
    In betroffenen Regionen und Flüchtlingslagern wie in Juba, Tongping, Bor oder Melut organisiert UNICEF die Wasserversorgung für Hunderttausende Menschen: Sauberes Wasser grenzt Keime und Bakterien ein und verhindert für Kinder oft tödlich endende Krankheiten wie Durchfall. Weitere Maßnahmen wie der Bau von Latrinen und die Ausgabe von Hygiene-Sets mit Seife, Zahnpasta und Waschmittel sind geplant.

Unterstützen Sie unsere Hilfe vor Ort und schützen Sie die Kinder in Südsudan vor den tödlichen Folgen des Hungers - vielen Dank!

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Appell für Kindheit

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