Irak nach dem Krieg: Kinder brauchen weiter Hilfe

JETZT SPENDEN UND KINDERN EINEN NEUEN START ERMÖGLICHEN

Der Krieg im Irak ist vorbei, "aber die körperlichen und seelischen Wunden der Kinder nach jahrelanger Gewalt brauchen viel Zeit, um zu heilen", berichtet Hamida Ramadhani, stellvertretende Leiterin von UNICEF Irak. Hunderttausende Mädchen und Jungen haben unter den schweren Kämpfen der letzten drei Jahre gelitten – und sind noch immer mangelernährt, krank, obdachlos, traumatisiert. Sie brauchen weiter dringend unsere Hilfe für einen neuen Start in eine bessere Zukunft.

Darum müssen wir jetzt handeln und die Mädchen und Jungen unterstützen – mit besserer medizinischer Versorgung und psychosozialer Hilfe. "Es ist an der Zeit, unsere  Solidarität mit dem irakischen Volk zu bekunden", sagt UN-Generalsekretär António Guterres und fordert die Regierungen weltweit zu mehr Hilfe auf. Spenden Sie jetzt, um die UNICEF-Arbeit im Irak zu unterstützen.

Hilfslieferungen nach Mossul und Region

Tausende Iraker haben durch die Kämpfe der letzten Jahre alles verloren. Aktuell ist vor allem die medizinische Versorgung ein Problem, denn Kliniken und Krankenhäuser sind vielerorts vollständig zerstört. In Mossul und Region brauchen rund  750.000 Kinder dringend Zugang zu Gesundheitsversorgung. UNICEF liefert Trinkwasser, Spezialnahrung, Impfstoffe und medizinisches Gerät. Außerdem leistet UNICEF finanzielle Hilfe zum Wiederaufbau. Dafür brauchen wir dringend Spenden. Bitte helfen Sie jetzt. Jede Spende zählt und lässt uns mehr Mädchen und Jungen versorgen.

UNICEF überprüft regelmäßig das Gewicht der Kinder. Mangelernährte Kinder erhalten Spezialnahrung, z.B. reichhaltige Erdnusspaste.
© UNICEF/Irak/2017/UN067508/Sparks

150 Päckchen nahrhafte Erdnusspaste
Vier Erste-Hilfe-Pakete zur medizinischen Versorgung
Wasserpumpe zur Förderung von Trinkwasser

So hilft UNICEF den Kindern im Irak

Impfungen und psychosoziale Angebote 

Kinder zwischen sechs Monaten und 15 Jahren werden von einem von UNICEF unterstützten Impfteam gegen Polio und Masern geimpft. Für viele ist es die erste Impfung seit Jahren. UNICEF bringt Hygieneartikel, Latrinen, mobile Duschen und Materialien zur Wasserversorgung für Tausende Menschen in die Flüchtlingscamps.

UNICEF sorgt auch dafür, dass es psychosoziale Angebote speziell für die Kinder gibt: In eigenen Spielzonen können die Kinder in den Camps kreativ sein, spielen und lernen. Und wer möchte, kann mit einem der ausgebildeten Betreuer über das reden, was er erlebt hat. 

Mehrere Hundert Schulen im Irak haben bereits wieder ihren Schulbetrieb aufgenommen. UNICEF steht den Schulen unterstützend zur Seite. Tausende Kinder freuen sich darauf, endlich wieder eine Schule besuchen können. 

UNICEF-Botschafterin Eva Padberg im Irak

Um sich vor Ort ein Bild von der Situation irakischer Flüchtlingskinder zu machen, reiste UNICEF-Botschafterin Ende 2016 in den Irak. Dort besuchte sie das Flüchtlingscamp Debaga und stellte fest, wie dringend die von Gewalt und Terror betroffenen Kinder unsere Unterstützung brauchen.

Um die Kinder und ihre Familien langfristig versorgen zu können, benötigen wir weiter Ihre Hilfe!

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