Pressemitteilung
HAITI NACH DEM ERDBEBEN: UNICEF-KAMPAGNE "GEH ZUR SCHULE!"
Köln
Dienstag, 11. Februar 2014, 14:25 Uhr

NACH DEM ERDBEBEN SOLLEN ÜBER 700.000 KINDER UNTERRICHTET WERDEN / BENEFIZKONZERT DER BERLINER PHILHARMONIKER AM 20. FEBRUAR 2010

Unter dem Motto „Geh zur Schule“ startet UNICEF in Haiti eine Bildungskampagne. Insgesamt 500.000 Schulkinder sollen in Zelten unterrichtet werden. 227.000 Kindergartenkinder erhalten provisorische Spiel- und Lernmöglichkeiten. Die ersten Zeltschulen haben bereits ihre Arbeit aufgenommen. Hierzu wurden bereits 150 Großzelte für 10.000 Schüler nach Haiti gebracht. UNICEF hat Lern- und Arbeitsmaterial sowie Spiel- und Sportutensilien für rund 14.000 Kinder bereitgestellt. Derzeit bringt UNICEF weitere Zelte und große Mengen Lernmaterial nach Haiti. Mit einer so genannten „Schule in der Kiste“ können jeweils 40 Schulkinder mit dem Nötigsten ausgestattet werden. Ziel ist es, bis Anfang April den Kindern im Erdbebengebiet mit dem provisorischen Unterricht zu einem Stück Normalität zu verhelfen.

„Wir brauchen einen Platz, an dem die Kinder ein Stück Normalität spüren. Viele Mädchen und Jungen sind traumatisiert, genauso wie ihre Eltern, ihre Lehrer und ihre Gemeinden. In der Schule könne sie in einer sicheren Umgebung zusammen kommen und über ihre Erfahrungen sprechen. Und wir geben ihnen die Chance zu lernen, damit sie nicht das ganze Schuljahr verlieren“, sagt Andrea Berther, Bildungsexpertin von UNICEF Haiti.

Durch das verheerende Erdbeben wurden im Westen Haitis schätzungsweise 80 Prozent der Schulen zerstört oder schwer beschädigt; im Südwesten sind es 35 bis 40 Prozent. Insgesamt sind rund 5.000 Schulen für bis zu 2,9 Millionen Kinder und Jugendliche nicht mehr voll funktionsfähig sind. Seit dem 1. Februar haben die Schulen in den nicht vom Beben betroffenen Gebieten geöffnet - doch nur wenige Kinder kamen zum Unterricht.

Schon vor der Katastrophe gingen über die Hälfte der Kinder in Haiti nicht zur Schule. Die meisten Schulen waren privat organisiert - nur acht Prozent waren öffentliche Schulen. Etwa 20 Prozent der Kinder gingen dort zum Unterricht. In den vergangenen Jahrzehnten gab es praktisch kein funktionierendes öffentliches Schulsystem und auch viele der privaten Einrichtungen waren in schlechtem Zustand. Die Gebäude waren oft verfallen; es fehlte an Wasser und Toiletten, ausreichend Schulmöbel und Lernmaterial.

Gemeinsam mit Partnern und dem Bildungsministerium koordiniert UNICEF die Einrichtung eines provisorischen Schulunterrichts und den Wiederaufbau im Schulbereich. UNICEF hilft auch bei der Rekrutierung von zusätzlich 4.000 Lehrern und plant ein Fortbildungsprogramm für 10.000 Lehrer.

„Wir brauchen einen Platz, an dem die Kinder ein Stück Normalität spüren. Viele Mädchen und Jungen sind traumatisiert, genauso wie ihre Eltern, ihre Lehrer und ihre Gemeinden. In der Schule könne sie in einer sicheren Umgebung zusammen kommen und über ihre Erfahrungen sprechen. Und wir geben ihnen die Chance zu lernen, damit sie nicht das ganze Schuljahr verlieren“, sagt Andrea Berther, Bildungsexpertin von UNICEF Haiti.

Durch das verheerende Erdbeben wurden im Westen Haitis schätzungsweise 80 Prozent der Schulen zerstört oder schwer beschädigt; im Südwesten sind es 35 bis 40 Prozent. Insgesamt sind rund 5.000 Schulen für bis zu 2,9 Millionen Kinder und Jugendliche nicht mehr voll funktionsfähig sind. Seit dem 1. Februar haben die Schulen in den nicht vom Beben betroffenen Gebieten geöffnet - doch nur wenige Kinder kamen zum Unterricht.

Schon vor der Katastrophe gingen über die Hälfte der Kinder in Haiti nicht zur Schule. Die meisten Schulen waren privat organisiert - nur acht Prozent waren öffentliche Schulen. Etwa 20 Prozent der Kinder gingen dort zum Unterricht. In den vergangenen Jahrzehnten gab es praktisch kein funktionierendes öffentliches Schulsystem und auch viele der privaten Einrichtungen waren in schlechtem Zustand. Die Gebäude waren oft verfallen; es fehlte an Wasser und Toiletten, ausreichend Schulmöbel und Lernmaterial.

Gemeinsam mit Partnern und dem Bildungsministerium koordiniert UNICEF die Einrichtung eines provisorischen Schulunterrichts und den Wiederaufbau im Schulbereich. UNICEF hilft auch bei der Rekrutierung von zusätzlich 4.000 Lehrern und plant ein Fortbildungsprogramm für 10.000 Lehrer.

UNICEF RUFT WEITER DRINGEND ZU SPENDEN AUF:

Spendenkonto 300 000Bank für Sozialwirtschaft; BLZ 370 205 00Stichwort: HaitiSpendentelefon: 0137 / 300 000

Rückfragen

Rückfragen und Interviewwünsche bitte an die UNICEF-Pressestelle.Wir halten für Sie eine Videobotschaft von Sir Simon Rattle zur Nothilfe in Haiti bereit, außerdem aktuelles sendefähiges Bildmaterial zur Aktion „Geh zur Schule“.

Stiftung Berliner PhilharmonikerElisabeth HilsdorfTelefon: 030 / 25 48 82 90E-Mail: presse@berliner-philharmoniker.de

Kristina Müller

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Kristina Müller
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E-Mail: presse(at)unicef.de