„WIR LASSEN DIE SDGS FLIEGEN!“

4. Dezember 2015 von Kerstin Bücker 0 Kommentare

"WORLDWEWANT & FRIENDS"-WORKSHOP IN BERLIN

„Viele Menschen sind arm, andere reich – das ist eben so.“ Frederic Freitag will sich mit solchen Aussagen von Mitschülern nicht abfinden. „Ich will anderen Jugendlichen zeigen, dass die nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen sie alle angehen“, so der 18-Jährige. „Denn es geht um die Zukunft unseres ganzen Planeten.“

WorldWeWant-Gruppenfoto

WorldWeWant & friends in Berlin (v.l.): Tom Rix (20, Schleswig-Holstein), Katja Roßbach (18, Bayern), Marcel Kurzawiak (19, NRW), Tran Thi Huyen (19, Rheinland-Pfalz), Moderator Daniel Unsöld, Sarae Jehou (20, NRW), Frederic Freitag (18, Baden-Württemberg), Laura Häusser (18, Brandenburg), Kira Lena Zerwer (20, Niedersachsen), Jasmin Fobker (17, NRW), Christian Stärk (22, Berlin), Raphaela Sax (15, Bayern), Lena Sophia Crüger (14, Hessen), Marie Wieprecht (14, Berlin), Almut Bohnhoff (18, Sachsen), Lisa-Marie Darras (15, Sachsen),  App-Entwickler Jens Dreßler, Sandra Kebede (16, Hessen) beim Workshop-Start.
© UNICEF/Kerstin Bücker

Kreative Projekte für Nachhaltigkeit

Aus ganz Deutschland hatten sich junge Leute mit ihren Ideen zu den „SDGs“ - den Sustainable Development Goals - für den WorldWeWant-Workshop beworben. Denn die neuen Ziele stehen fest – jetzt geht es darum, alle für die Umsetzung zu gewinnen! 16 Jugendliche entwickelten dazu in Berlin zwei Tage lang eigene Projekte, um die SDGs zum „Fliegen“ zu bringen.

„SDGs ohne Wörterbuch verstehen“

„Jugendliche werden nicht von kleingedruckten ellenlangen Texten angezogen“, sagt Huyen Tran Thi (19). „Besser sind klare, stichhaltige Statements, die jeder ohne Wörterbuch versteht.“ In drei Arbeitsgruppen diskutierten sich die Jugendlichen unter Anleitung von Experten die Köpfe heiß. Sie entwickelten Spielkarten mit Fragen rund um die SDGs. Sie bauten „Wireframes“ für eine SDG-App. Und gingen auf die Straße, um als Superhelden Szenen zum „Weltretten“ zu drehen.

„Es war echt cool, dass es keinen Konkurrenzkampf gab“, so Sandra Kebede, 16. Und Laura Häusser, 18, meint: „Die zwei Tage waren sehr intensiv und ich hoffe, dass es mit der Gruppe so gut weitergeht!“ In einem Video-Statement erzählt sie von ihrer Idee, die die Welt etwas besser machen soll:

Die Jugendlichen arbeiten ihre Ideen jetzt weiter aus und stellen sie ab Februar 2016 auf der #Zukunftstour des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung vor.

Ganz Deutschland für Nachhaltigkeit

Deutschland ist in der Pflicht, die SDGs jetzt umzusetzen – denn die nachhaltigen Entwicklungsziele bis 2030 gelten für jedes Land auf der Erde. WorldWeWant & friends bleibt dran!

Weitere Infos zu WorldWeWant & friends gibt es auf der Website www.worldwewant.de.

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