Eine kurze Geschichte der Kinderrechte

Kinderrechtsarbeit

Die UN-Konvention über die Rechte des Kindes

Bis in die Neuzeit wurde das Kind als Besitz seiner Eltern beziehungsweise seines Vaters angesehen. Diese bestimmten über sein Leben, seine Ausbildung und seine Arbeitskraft; das Kind schuldete Gehorsam. Erst während der Industrialisierung und durch die Einführung der Schulpflicht begann die «bürgerliche Gesellschaft», zwischen der Welt der Kinder und der Erwachsenen zu unterscheiden. Das veränderte die Diskussion. Die erhöhte Aufmerksamkeit, die den Menschenrechten seit der Unabhängigkeitserklärung der USA (1776) und der Revolution in Frankreich (1789) zuteil wurde, führte auch zu vertiefter Auseinandersetzung mit der Situation der Kinder. Die Pädagogin Ellen Key erklärte 1902 das 20. Jahrhundert zum Jahrhundert des Kindes. Auch wenn Kriege, Aids oder ausbeuterische Arbeit Kinder nach wie vor um ihre Kindheit bringen, ist das 20. Jahrhundert dennoch die bislang wichtigste Epoche in der Geschichte der Kinderrechte.

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Format: PDF

Größe: 2 Seiten, 876 KB
Veröffentlichung: 02/2014