Klimabotschafter in Sambia

SAMBIA: GEMEINSAM GEGEN DIE FOLGEN DES KLIMAWANDELS

JUGENDLICHE ENGAGIEREN SICH FÜR UMWELTSCHUTZ

„5.000 kleine Bäume hat Ireen in alten Getränkekartons und ausgedienten Autoreifen gepflanzt. Tag für Tag hegt und pflegt sie ihre Schützlinge – und das alles neben der Schule!“ Von ihrer sambischen Kollegin Ireen ist UNICEF-JuniorBotschafterin Kira Lena Zerwer völlig begeistert. Ireen ist eine der rund 300 sambischen Jugendlichen, die UNICEF zur „Jugend-Klimabotschafterin“ ausgebildet hat. Das 17-Jährige Mädchen hat daraufhin seine eigene Baumschule gegründet. Nun verschenkt sie die Setzlinge, damit die abgerodeten Flächen rund um ihr Dorf wieder aufgeforstet werden können.

2013 besuchten die UNICEF-JuniorBotschafter Üwen, Kira, Madita und Franziska aus Deutschland ihre gleichaltrigen Botschafter in Sambia. Sie waren beeindruckt, wie sich die Jugendlichen für den Erhalt des Klimas einsetzen.

So können Sie die UNICEF-Arbeit in Sambia unterstützen

UNICEF hilft den sambischen Kindern und Jugendlichen, die Erwachsenen auf die bedrohlichen Folgen des Klimawandels in ihrem Land aufmerksam zu machen – und gemeinsam Lösungen zu finden. In vier besonders von Dürre geplagten Regionen unterstützt UNICEF mit Ihren Spenden die Gemeinden, neue Wasserquellen zu erschließen. Fördern auch Sie die Arbeit der engagierten jungen Freiwilligen!

Kosten pro Familie, um Informationen über Gesundheit und Hygiene zu vermitteln
sauberes Trinkwasser durch neuen Brunnen pro Person
50 Setzlinge für ein Wiederaufforstungsprojekt

Der Klimawandel bedroht die Zukunft von Sambias Kindern

Die Folgen des Klimawandels spürt fast jeder in Sambia im Alltag: Oft regnet es monatelang nicht, dann toben plötzlich Stürme und Regen überschwemmt die Dörfer. Das Wetter ist unberechenbar und bedroht die Lebensgrundlagen der Menschen: Das Vieh verendet auf der Weide, Getreideernten werden zerstört, Schulgebäude und Hütten der Dorfbewohner verwüstet. Die jungen sambischen Klimabotschafter engagieren sich für die Umwelt – und damit für ihre eigene Zukunft.

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Ein weiteres Problem des Klimawandels: Auf dem Land gibt es immer weniger saubere Wasserquellen. Während der Dürreperioden trocknen viele Wasserquellen aus, Brunnen funktionieren nicht mehr. Viele Familien versorgen sich deshalb aus nahen Bächen und Flüssen – doch die dienen auch als Toilette und Waschplatz. Das verschmutzte Wasser führt häufig zu gefährlichen Durchfallerkrankungen. Jedes Jahr sterben über 11.500 Kinder daran. Ein Grund dafür ist auch, dass den Menschen das Wissen über einfache Hygienemaßnahmen, zum Beispiel Händewaschen mit Seife, fehlt.

So hilft UNICEF:

Mit Ihren Spenden sorgt UNCEF für sauberes Wasser in den Dörfern und bildet weitere junge Klimabotschafter aus:

  • Ausbildung von Klimabotschaftern: Unter dem Motto „Unite4Climate – zusammen für das Klima“ plant UNICEF in Sambia, landesweit weitere 300 Jugendliche zu „Klimabotschaftern“ auszubilden. Die Mädchen und Jungen erhalten alle wichtigen Informationen zu Umwelt- und Hygienethemen und lernen, ihr Wissen an andere weiterzugeben. Die Klimabotschafter organisieren an ihren Schulen und in den Gemeinden Baumpflanz- oder Müllsammelaktionen. Sie setzen sich bei den Dorfältesten und den Behörden dafür ein, dass nicht noch mehr Bäume abgeholzt werden. Per Internet und Radio verbreiten sie ihre Botschaften und überzeugen so auch andere, sich für die Umwelt zu engagieren.
  • Bessere Trinkwasserversorgung: UNICEF setzt Ihre Spenden in Sambia auch ein, um in den vier besonders betroffenen Provinzen Nord, West und Luapula die Wasser- und Hygienesituation zu verbessern. Mit Ihrer Hilfe wollen wir insgesamt 35.000 Menschen erreichen. Für sie sollen 120 neue Brunnen und Regenwassersysteme installiert werden. 20 bestehende Brunnen werden instand gesetzt oder erweitert. UNICEF vermittelt lokalen Baufirmen die Kenntnisse, um die bis zu 25 Meter tiefen Bohrlöcher mit Handbohrern in den Boden treiben zu können. So ist keine aufwändige maschinelle Bohrausrüstung notwendig. Parallel zum Brunnenbau schulen wir Freiwillige aus dem Dorf, damit sie die Anlagen warten und instand halten können. Auch Hygieneaufklärung gehört zum Programm.

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